Beiträge von Muesi

    Das freut mich natürlich sehr, dass mein Reisebericht so gut bei euch angekommen ist. Danke für euer Lob und die vielen Likes! Da hat sich die Arbeit ja richtig gelohnt! :) Ich habe hier im Forum auch schon von so vielen Tipps zu Häfen und Ausflügen profitiert, sodass ich meine Kreuzfahrt-Erlebnisse ebenfalls gern an euch weitergebe. Da dieses Projekt zu unserer Reise beendet ist, werde ich jetzt mit unserem Fotobuch beginnen. Ich bin also auch noch die nächsten Wochen mit dieser wunderschönen Reise beschäftigt und verkürze mir gleichzeitig die Wartezeit bis zu unserer nächsten Reise. :D

    @keseburg
    Ja, die Vorfreude dauert immer viel länger als die Reise selbst. Ist man erst einmal auf dem Schiff, geht die Zeit viel zu schnell vorüber. Ich möchte am liebsten immer jeden einzelnen Reisetag festhalten! ;)

    @Sola76 @katerlen @Susi66 @Hundefreundin
    Ich kann euch diese Route mit tollen Häfen und ohne großen Anreise- und Abreise-Aufwand wirklich empfehlen!

    @silvanna @Regina
    Schön, dass Erinnerungen bei euch wach wurden.

    @Kaline
    Auch ich freue mich schon auf einen deiner nächsten Reiseberichte. Ich hoffe doch, dass du uns mit vielen Informationen über eure Amerika-Tour versorgst und wünsche euch schon jetzt eine tolle Kreuzfahrt!

    @Seefahrer6168
    Es freut mich, dass du mitgefahren bist :) und ich bin schon ganz gespannt, von welcher außergewöhnlichen Kreuzfahrt du uns als nächstes berichtest :?:

    @andreaO
    Vielleicht begegnen sich die Mein Schiff 3 und die Costa ja unterwegs auf der Transatlantik und wir können uns gegenseitig zuwinken! :Treffen:
    Auf jeden Fall können wir dann ja Ende November parallel hier im Forum berichten. Ich wünsche euch ganz viel Spaß auf eurer Cruise und ich bin schon gespannt, was du uns zu eurer Costa-Reise erzählst.

    @Gabi46
    In deiner Signatur habe ich gerade entdeckt, was du schon für tolle Fernreisen unternommen hast. Da muss ich mich demnächst mal unbedingt durch deine Reiseberichte lesen. Schön,dass du mit mir durch Europa gereist bist.

    @Beatnik @willimaus
    Ich könnte mir auch gut vorstellen, diese Reise noch einmal von Hamburg bis Mallorca zurückzufahren und wünsche euch noch weiterhin viel Vorfreude und vor allem eine tolle Cruise. Ihr könnt euch wirklich drauf freuen.

    @Beatnik
    Deine Frage zu den Tanzflächen auf der Mein Schiff 1 hat ja @ameiss perfekt beantwortet. Wenn eine Poolparty veranstaltet wird, ist es zusätzlich noch möglich, auf dem Pooldeck zu tanzen.

    Herzliche Grüße
    Silke

    Hamburg am 28.05.2017

    Da wir bereits um 6.30 Uhr in Hamburg anlegen sollten, machte ich mich ca. eine Stunde vorher auf den Weg nach draußen. Erstaunlich, wieviele Mitreisende schon so früh auf den Beinen waren. Aber die Einfahrt in den Hafen von Hamburg ist ja auch ein besonderes Highlight. Leider war unser Liegeplatz nicht Hafen City sondern Steinwerder :wacko: . Trotzdem konnte man schon einen ersten Blick auf die Elbphilharmonie werfen. Direkt an ihr vorbeizufahren wäre natürlich schöner gewesen. Unser Kapitän legte pünktlich in Steinwerder an.
    Am Abreisetag durften die Kabinen bis 9.00 Uhr genutzt werden und das offizielle Reiseende war 11.00 Uhr. Wir frühstückten also noch in Ruhe und räumten pünktlich um 9.00 Uhr unsere Kabine. Anschließend machten wir uns auf den Weg zur Gangway. Dort hatte sich schon eine ganz schöne Schlange gebildet. Eigentlich sollten die kostenlosen Shuttlebusse von 8.00 bis 11.00 Uhr regelmäßig zwischen der Mein Schiff 1 und dem Hauptbahnhof Hamburg pendeln. Tja, anscheinend war das Schiff nicht rechtzeitig freigegeben worden. Aber kein Problem. Wir durften ja noch in Hamburg bleiben und mussten nicht pünktlich den Zug erreichen. Irgendwann ging es auch vorwärts und wir hielten ein letztes Mal unsere Bordkarten unter den Scanner. Im Hafenterminal verteilten TUI-Mitarbeitern noch kräftig Koffer. Auch unsere Koffer wurden bei unserer Ankunft erst gerade Richtung des Aufbewahrungsplatzes gerollt und wir nahmen sie gleich entgegen. Da schien es wirklich bei TUI zu einigen zeitlichen Verzögerungen gekommen zu sein. Die nächste lange Warteschlange bildete sich dann an den Shuttlebussen. Aber es ging alles sehr diszipliniert zu. TUI-Mitarbeiter teilten die Abreisenden auf die Busse auf, sodass wir doch recht zügig in einem der Busse saßen. Die Fahrt bis zum Hauptbahnhof dauerte ca. 30 Minuten. Am Bahnhof empfing uns eine TUI-Mitarbeiterin, die darauf achtete, dass die Gäste den Bus erst nach dem Ausladen der Koffer verließen. Dadurch gab es auch hier kein Gerangel und Geschiebe. Es war wirklich alles sehr gut organisiert. Die Shuttlebusse waren übrigens auch für diejenigen kostenlos, die den Flug nach Mallorca nicht über TUI Cruises gebucht hatten. Der blaue Himmel bei unserer Ankunft in Hamburg hatte sich während unserem Transfer in dunkle Wolkenfelder verwandelt. Die Dame von TUI Cruises scherzte bei unserer Ankunft am Bahnhof, dass wir wohl während unserer Reise das ganze gute Wetter aufgebraucht hätten, sodass für Hamburg nur noch Schietwetter
    übrig bleibt.
    Aber es sollte sich an diesem Tag noch zeigen, dass sie zum Glück nicht Recht hatte.
    Ich empfehle jedem, der eine frühe Zugverbindung erreichen muss, sein Gepäck am Morgen selbst von Bord zu nehmen und genug Zeit für den Transfer einzuplanen. Steinwerder liegt halt nicht unbedingt zentral!

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    Wir hatten für unsere Verlängerungsnacht in Hamburg das Hotel "Hafen Hamburg" gebucht, das an den Landungsbrücken liegt. Wir fuhren die drei Stationen mit der S-Bahn bis zu den Landungsbrücken. Dort mussten wir leider unsere Koffer die ganzen Treppen hoch schleppen, da es an der Station keinen Aufzug gibt. X( Es ist daher ratsamer, die U-Bahn nach St. Pauli zu nehmen. Der Fußweg zum Hotel ist zwar von der Reeperbahn aus ein wenig länger, aber es ist an der Station ein Aufzug vorhanden und man kann seinen Koffer ganz entspannt rollen. Auf unserer Rückreise am nächsten Tag waren wir schlauer.

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    Unser Hotelzimmer konnten wir am Vormittag noch nicht beziehen. Also gaben wir unser Gepäck in die Aufbewahrung und machten uns auf den Weg zu unserem ersten Programmpunkt, dem Hamburger Michel. Wir hörten vom weiten noch etwas vom Michel-Trompeter, der am Sonntag wohl immer um 12.00 Uhr spielt. Natürlich stieg ich auch dort auf den Kirchturm, der über eine Treppe ohne Klettereien zu erreichen war (Eintrittspreis: 5,00 €). Fußkranke können auch einen Fahrstuhl nehmen, an dem aber in der Regel Wartezeiten einzuplanen sind. Von oben konnte ich einen tollen Blick auf Hamburg genießen, insbesondere auf die Elbphilharmonie, das Rathaus und den Hafen mit der Mein Schiff 1. Es lohnt sich übrigens, die Kirche auch von innen zu besichtigen. Anschließend schlenderten wir noch ein wenig durch den kleinen Straßenzug am Krayenkamp - gleich neben der St. Michaelis-Kirche - mit einigen kleinen Läden in schönen Fachwerkhäusern. Gegen Mittag ließ sich auch wieder die Sonne am Himmel blicken und es wurde richtig warm 8). Da hatten wir während unserer Kreuzfahrt wohl doch noch nicht das ganze schöne Wetter verbraucht.

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    Unser nächster Programmpunkt war die Elbphilharmonie. Ich hatte im Vorfeld übers Internet Zeittickets zur Elbphilharmonie Plaza für die Zeit von 15.00 bis 16.00 Uhr reserviert (2,00 € pro Person) und die Print-Tickets ausgedruckt. Nach einer kurzen Pause in unserem Hotel - wir mussten ja noch unser Zimmer beziehen und das Gepäck verstauen - machten wir uns pünktlich auf den Weg zur "Elphi"und stärkten uns vorher noch mit einem leckeren Fischbrötchen. Mit den Tickets hat alles super geklappt. Es gab keine Warteschlage. Wir konnten den Eingang schnell passieren und fuhren auf der langen Rolltreppe hinauf zur Plaza, eine Aussichtsplattform auf 37 Metern Höhe. Hier konnten wir ein 360 Grad Panorama über die Stadt und den Hafen genießen. Die Mein Schiff 1 sah man ein wenig versteckt in der Nähe der Stage Theater. Da war der Blick vom Michel zum Schiff doch besser.

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    Den Rest des Nachmittages verbrachten wir entspannt an den Landungsbrücken. Da wir öfters mal unserer Lieblingsstadt Hamburg einen Besuch abstatten, hatten wir keine ausgiebige Sightseeingtour geplant sondern nur ein paar Punkte herausgesucht, die wir noch nicht kannten. In dieser tollen Stadt kann man immer wieder etwas Neues entdecken. Am Abend wollten wir uns noch unbedingt das Auslaufen der Mein Schiff 1 ansehen. Also spazierten wir rechtzeitig an der Elbe entlang bis zum Cruise-Center Altona. Auf der Dachterrasse des Terminals hat man einen tollen Blick auf die Elbe.

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    Das Auslaufen war für 19.00 Uhr vorgesehen. Aber wir mussten uns noch ein bisschen länger gedulden. Mit einer kleinen Verspätung von ca. 40 Minuten machte sich die Mein Schiff 1 auf den Weg Richtung Norwegen und wir winkten ihr kräftig hinterher.
    Schade, dass wir nicht mehr mit an Bord sein durften. ;( Für uns gab es an diesem Abend leider kein leckeres Essen mehr im Atlantik, aber stattdessen leckeren frischen Fisch in einem Fischrestaurant in Altona.

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    Unsere vierstündige Zugfahrt am nächsten Tag bis nach Hause war in den Regionalzügen bei der Hitze ganz schön anstrengend. Es ist in den Zügen einfach zu wenig Platz für große Koffer und die Umsteigezeit in Kreiensen verringerte sich durch die Verspätung des Metronoms von 5 auf 0 Minuten. Wir mussten also mit unseren Koffern rennen und uns schnell in die Aufzüge drängen. Gut, dass die nette Zugführerin der NordWestBahn auf uns gewartet hat. Sonst hätten wir zwei Stunden in Kreiensen festgehangen. Wir kamen also pünktlich, aber völlig kaputt wieder zu Hause an.

    Fazit

    Es war insgesamt eine tolle Kreuzfahrt. Es passte einfach alles. Wir hatten super Glück mit dem Wetter. Wir durften traumhaft schöne Städte kennen lernen. Die Mein Schiff 1 ist ein tolles Schiff und ich bin total traurig, dass sie nicht mehr lange für TUI Cruises fährt. Der Service an Bord war perfekt. Ein großes Lob an die ganze Crew! Das kann man wirklich einen Wohlfühlurlaub nennen. Die von uns über TUI gebuchten Ausflüge waren sehr gut organisiert. Wir haben eigentlich überhaupt nichts zu meckern. :thumbsup:
    Uns persönlich fehlten noch ein oder auch zwei zusätzliche Seetage bei dieser Tour. Die vielen Hafentage hintereinander waren schon ganz schön anstrengend, da wir viel zu Fuß unterwegs waren. Wir hätten uns die Sightseeing-Touren einfach nicht so voll packen dürfen. Aber wenn man in einer tollen Stadt ist, möchte man ja auch möglichst viel sehen.Jetzt freuen wir uns auf unsere nächsten Reisen, insbesondere auf unsere Transatlantik im November mit vielen Seetagen auf einem für uns unbekannten Schiff, der Mein Schiff 3. Ich bin schon ganz gespannt! Aber vorher versuchen wir mal eine Woche ohne Schiff Urlaub zu machen und fahren mit unseren Fahrrädern den Ostseeküsten-Radweg. Also ganz ohne Schiff und Wasser geht's doch nicht.
    :DMal sehen, ob wir in Warnemünde auf irgendein Kreuzfahrtschiff treffen. Für unseren Rückreisezwischenstopp in Hamburg habe ich auf jeden Fall schon entdeckt, dass an diesem Tag dort die AIDAprima und die Mein Schiff 1 :love: liegen.

    Ich danke euch, dass ihr alle mitgereist seid. Es hat Spaß gemacht, über unseren tollen Urlaub zu berichten!

    Herzliche Grüße
    Silke

    Hallo @katrinluise !
    vielen Dank für deinen tollen Reisebericht. Schade, dass ihr Pech mit dem Wetter hattet. Mein Lieblingsschiff ist auch die Mein Schiff 1, aber ich bin bisher auch nur mit der 1 und der 2 gefahren :D ! Wir waren etwas zeitlich versetzt zu euch von Mallorca nach Hamburg unterwegs und wir hatten fast nur Sonnenschein. Die Azoren stehen auch bei mir auf der Wunschliste. Aber wir haben das gleiche Problem und möchten nicht so gern zur Konkurrenz ;) !
    Herzliche Grüße
    Silke

    Hallo @Torfschiffer ,
    ein toller Bericht :thumbsup: , der meine Vorfreude auf unsere Transatlantik im November noch vergrößert. Vielen Dank! Ich bin schon gespannt, wie uns so viele Seetage hintereinander gefallen. Hoffentlich haben wir nicht so heftigen Seegang <X ! Mit eurem Madeira-Ausflug hattet ihr ja richtig Glück. Wir haben dort bereits einen zweiwöchigen Urlaub verbracht und die Insel gehört zu einem unserer schönsten Reiseziele. Schade, dass wir sie auf unserer Transatlantik-Tour nicht anlaufen :wacko: !
    Herzliche Grüße
    Silke

    Amsterdam am Freitag, 26.05.2017

    Die Mein Schiff 1 hatte an diesem Tag ganz zentral am Liegeplatz Piet Hein Building festgemacht. Der Hauptbahnhof war nur ca. einen Kilometer entfernt, sodass man ganz entspannt zu Fuß in die Stadt konnte. Wir hatten uns im Vorfeld anhand eines Reiseführers und einer Karte einen eigenen Stadtrundgang ausgearbeitet und erkundeten auf eigene Faust die schöne Stadt. Zunächst ging es am Bahnhof und der Alten Börse vorbei zum Nationaldenkmal, dem Königlichen Palast und zur Nieuwe Kerk, der Krönungs- und Hochzeitskirche des holländischen Königshauses. Gegenüber dem Palast befindet sich übrigens Madame Tussaud.

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    Ein besonderes Highlight war die Turmbesteigung der Westerkerk, der wir als nächstes einen Besuch abstatteten. Die Westerkerk ist die größte protestantische Kirche der Niederlande und der Kirchturm "Langer Jan" ist mit 85 m der höchste Turm und Wahrzeichen der Stadt. Gleich zur Öffnungszeit um 10.00 Uhr ging es mit einer englischsprachigen Führung (Dauer: insgesamt 30 Minuten, Preis: 8,00 € - Zahlung war in bar nicht möglich sondern nur mit Kreditkarte) in einer Gruppe von nur 6 Personen über viele schmale Treppen und zum Schluss steile Leitern hinauf auf den Turm. Gut, dass ich manchmal zu Hause über eine Ausziehleiter auf unseren Dachboden krabbele. Da hatte ich wenigstens ein bisschen Übung im Klettern. Von oben bot sich ein grandioser Blick über die ganze Stadt.

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    xxxAdmin (Innenaufnahmen von Museen und Gotteshäusern sind nicht erlaubt, siehe FAQs.) xxx

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    Ganz in der Nähe befindet sich das Anne Frank Huis, das wir bei dem schönen Wetter aber nicht von innen besichtigten. Es hatte sich dort vor dem Eingang schon eine ganz schöne Warteschlange gebildet. Besonders beeindruckt haben uns die vielen schönen Grachten, Häuser und öffentlichen Gebäude, insbesondere der Begijnhof am Spui-Platz (ein Gebäudekomplex, der ursprünglich als Wohnort für ledige und verwitwete Frauen diente). Am Spui legten wir in einem der vielen Kneipen und Cafés eine kleine Pause ein. Auf dem Spui-Platz steht Het Lieverdje, die Statue eines Amsterdamer Gassenjungens. Ich lasse einfach mal die Fotos sprechen:

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    Nachdem wir noch über den Bloemenmarkt (Markt für Blumen und Tulpenzwiebeln) und dem Albert Cuypmarkt (ursprünglich ein Flohmarkt, aber heute ein Markt, auf dem man fast alles erwerben kann) geschlendert sind, entschieden wir uns zu einer Bootstour durch die Grachten der Stadt. Wir fuhren mit Amsterdam Canal Cruises, die ihre ca. 75- Minuten-Rundtouren am Heineken Experience starteten (Preis: 17,00 €). Wir wurden mit einem Kopfhörer ausgestattet und erhielten so noch viele Informationen in unserer Landessprache über die Stadt. Es war eine tolle Tour, die uns sogar an der Mein Schiff 1 vorbei führte. Außerdem konnten sich unsere Füße mal ein wenig erholen. Da hatte sich das ca. halbstündige Anstehen für die Tickets doch gelohnt. Getränke muss man übrigens zusammen mit den Fahrkarten kaufen. An Bord ist kein Getränkeverkauf. Wer in Amsterdam Innenbesichtigungen plant, kann dort in Verbindung mit der Grachten-Tour vergünstigte Kombitickets bekommen, z.B. Heineken Experience + Grachten-Rundfahrt.

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    Unser Rückweg zum Schiff führte an den am Rijksmuseum stehenden Buchstaben "I amsterdam" vorbei, die von Menschenmengen belagert wurden. Einen kurzen Stopp legten wir noch im Hard Rock Café ein, das aber völlig überfüllt war. Da machte das Shirt-Shoppen nicht wirklich Spaß :S und mein GöGa war verwundert, in welcher Rekordzeit ich mein T-Shirt ausgesucht hatte :D . Durch das tolle Wetter und das lange Feiertagswochenende war die Stadt leider total überlaufen, obwohl wir neben einigen Flusskreuzfahrtschiffen das einzige Kreuzfahrtschiff im Hafen waren. Vor allem musste man stetig aufpassen, dass man nicht von einem der vielen Radfahrer über den Haufen gefahren wurde. So entspannt, wie mir im Vorfeld viele Amsterdam beschrieben haben, fand ich die Stadt gar nicht. Aber das lag wohl an den Menschenmengen in der Stadt.

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    Zum Schluss kauften wir in einem der schönen Käsegeschäfte noch einen holländischen Käse und schlenderten dann durch das Rotlichtviertel zurück zum Schiff.

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    Wir waren an diesem Tag 8 1/2 Stunden zu Fuß unterwegs und völlig platt. Deshalb gingen wir am Abend auch nicht mehr - wie zunächst geplant - noch einmal von Bord sondern genossen ganz einfach den Blick vom Schiff auf die Stadt. Im Atlantik wurden wir passend zu Amsterdam mit einem leckeren Käsebuffet verwöhnt. Bei unserem letzten Auslaufen dieser Reise gegen 24.00 Uhr betätigte der Kapitän leider aufgrund der späten Uhrzeit nicht mehr das Schiffstyphon und der Graf sang auch nicht mehr X( . Aber die Ausfahrt durch die beleuchtete Stadt bereitete trotzdem ein Gänsehaut-Feeling :love: ! Schade, dass ich das Einlaufen am frühen Morgen verschlafen hatte. Nächstes Mal stelle ich mir doch den Wecker!

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    3. Seetag am 27.05.2017

    An unserem letzten Seetag auf dem Heimweg nach Hamburg stand Erholung pur auf dem Programm. Nach einem ausgiebigen und sehr leckerem Frühstück im Atlantik a la carte auf Deck 6 entspannten wir den ganzen Tag bei herrlichem Sonnenwetter auf dem Pooldeck. Ansonsten mussten noch die Stammgäste-Pralinen ausgesucht, die bestellten Fotos abgeholt und natürlich leider die Koffer gepackt werden. Abends ging es ein letztes Mal in unser Lieblingsrestaurant Atlantik und anschließend bei meinem GöGa zum DFB-Pokal Finale "Eintracht Frankfurt - BVB Dortmund", das in der Außenalster Bar übertragen wurde und bei mir ins Theater zur Verabschiedung der Crew. Bis 23.00 Uhr mussten die gepackten Koffer vor der Kabinentür stehen. Eine tolle Reise war wieder einmal viel zu schnell vorbei. Aber bevor es nach Hause ging, hatten wir ja zum Glück noch eine Verlängerungsnacht in Hamburg.

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    Das freut mich sehr, dass noch so viele mit aufs Boot gesprungen sind und dass euch meine Foto-Collagen gefallen :thumbsup: !

    Seefahrer6168
    Diese Reise hatte wirklich viele tolle Ziele. Manchmal muss man gar nicht so weit reisen. Auch in Europa gibt es so tolle Städte
    :love:

    Bodenseesonne
    Ich kann dir diese Reiseroute wirklich empfehlen. Aber bei dem Traumwetter, das wir hatten, ist es fast überall wunderschön
    :) !

    deern_vonne_elw
    Brügge hat uns total gut gefallen. In so eine tolle saubere Stadt mit wunderschönen Häusern würde ich auch glatt im Winter reisen!

    @Gabi46
    Ich hätte im Vorfeld nicht gedacht, dass uns diese Route so überzeugen wird. Aber ich würde sie glatt noch einmal fahren!

    @keseburg
    Wir werden uns dann den müden Abklatsch der Himmel & Meer Lounge bei unserer nächsten Reise auf der Mein Schiff 3 einmal ansehen. Ich bin schon ganz gespannt!

    @willimaus
    Ihr könnt euch auf eure Reise wirklich freuen. Ich drücke euch die Daumen, dass ihr genauso schönes Wetter habt wie wir es hatten!

    @andreaO
    Ja, wirklich schade, dass ihr nicht dabei ward. Aber die Route steht ja weiterhin bei TUI Cruises im Programm. Was nicht war kann also noch werden
    ;) !

    silvanna
    Super, dass ich dir deine Zugfahrt versüßen konnte
    :DIch wünsche dir eine tolle Reise!

    Herzliche Grüße
    Silke


    Beim Auslaufen strahlte wieder die Sonne und wir konnten bei freier Sicht vom Schiff aus noch einen Blick auf die Hafenstadt Le Havre werfen. Am Abend präsentierte uns der Himmel noch einen tollen Sonnenuntergang und wir ließen den superschönen Tag in unserer Lieblingsbar, der Himmel und Meer Lounge, ausklingen. Allein wegen dieser tollen Bar jammere ich schon jetzt, dass dieses meine letzte Reise auf der alten Mein Schiff 1 war.

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    Zeebrügge am Donnerstag, 25.05.2017

    An diesem Tag gab es einen Mein Schiff-Shuttle (9,00 € pro Person) ins ca. 20 Minuten entfernte Blankenberge. Uns wurde erzählt, dass der Bus in der Nähe des Bahnhofes gehalten hätte und man von dort aus mit dem Zug nach Brügge fahren konnte. Am besten wäre es, ein Tagesticket (ca. 5,00 € pro Person), auf das man seinen Namen eintragen müsste, zu lösen. Die Züge würden stündlich fahren und die Abfahrtszeiten könnte man vorher auf dem Schiff an der Rezeption erfragen.
    Wir hatten uns für den TUI-Halbtagesausflug "Brügge zu Fuß und mit dem Boot erkunden" entschieden. Ganz entspannt ging es mit dem Bus in das ca. 30 Minuten entfernte Brügge. Zunächst spazierten wir mit der Reiseleiterin zu Fuß durch die wunderschöne Stadt. Die Reiseleiterin, eine Belgierin, verheiratet mit einem Italiener brachte uns auf humorvolle Weise ihre Stadt näher. Wir erhielten viele Informationen, die immer wieder durch Anekdoten und Sprüchen aus ihrer belgisch-italienischen Familie - wie z.B. "Entweder isst du meine Pasta oder basta" - unterbrochen wurden
    :D . Im Anschluss an den Stadtrundgang folgte eine halbstündige Bootstour durch die Kanäle von Brügge und Zeit zur freien Verfügung von etwa 50 Minuten. Diese Zeit war eigentlich ein wenig kurz, aber es war halt nur ein Halbtagesausflug von vier Stunden und wir hatten uns dafür im Vorfeld bewusst entschieden, da wir es an diesem Tag etwas ruhiger angehen lassen und am Nachmittag am Pooldeck noch entspannen wollten. Die Stadt wurde aufgrund der bevorstehenden Heilig-Blut-Prozession gegen Mittag immer voller und es war schon vieles abgesperrt worden. Deshalb war es auch gut, Brügge am frühen Nachmittag zu verlassen. Es war ein rundum gelungener Ausflug. Sollten wir irgendwann noch einmal in Zeebrügge anlegen, würden wir wahrscheinlich ab Blankenberge in Eigeninitiative nach Brügge fahren.

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    Am Abend standen zwei musikalische Highlights auf dem Programm, die Crew-Show im Theater und zu späterer Stunde noch ein Solokonzert in der Blaue Welt Bar-Apero. Unter den Crew-Mitgliedern gibt es wirklich viele künstlerische Talente. Es lohnt sich, die Show anzusehen. Auf ein Solo-Konzert hatten wir uns schon die ganze Reise gefreut. Und wir wurden nicht enttäuscht. Die beiden Sänger des Theater-Ensembles präsentierten mit ihren grandiosen Stimmen tolle Songs. Es war der perfekte Abschluss eines sehr schönen Tages.

    Toll, dass ihr alle meinen Reisebericht lest. Es macht Spaß, über diese tolle Reise zu berichten. Man erlebt sie dann gleich noch einmal :love: !

    @Isuledda99
    Schade, dass es mit eurem Ausflug nach Mont-Saint-Michel nicht geklappt hat. Durch Feiertage können ganz schöne Einschränkungen auf der Reise entstehen. Wir hatten uns eigentlich gefreut, dass wir aufgrund des Feiertages während unserer Cruise einen Urlaubstag sparen, aber durch die Feiertags-Prozession war es in Brügge am Nachmittag ziemlich voll und vieles war abgesperrt. Außerdem hatten wir das Gefühl, dass der Grund für die Menschenmengen in Amsterdam ebenfalls das durch den Feiertag verlängerte Wochenende war
    ;( .

    Herzliche Grüße
    Silke

    Le Havre am Mittwoch, 24.05.2017

    TUI bot an diesem Tag einen Bus-Shuttle nach Le Havre an. Auf Vorschlag meines GöGa stand aber für uns ein ganz besonderes Highlight auf dem Programm. Wir hatten den TUI-Ausflug "Märchenhafter Klosterfelsen Mont-Saint-Michel" gebucht. Leider zeigte sich der Hafen von Le Havre total vernebelt. Na ja, es sollte ja noch mindestens drei Stunden dauern bis wir unser Ziel erreichten. Treffpunkt war bereits um 7.15 Uhr in der TUI-Bar. Da der Kapitän aber ein bisschen verspätet angelegt hatte, wurde das Schiff erst gegen 8.00 Uhr freigegeben. Das ging ja schon gut los. Als wir am Bus ankamen, erklärte uns die Reiseleiterin, dass der Busfahrer noch polizeilich kontrolliert wurde und noch nicht zurück wäre. Das nahm aber zum Glück nur noch ein paar Minuten Zeit in Anspruch und dann konnte es endlich losgehen. Während des dreistündigen Transfers erzählte uns die Reiseleiterin schon einiges über die Normandie und den berühmten Klosterfelsen. Eigentlich war das wie ein schönes Hörbuch, bei dem man noch herrlich ein wenig dösen konnte, was auch die meisten aufgrund der frühen Startzeit des Ausfluges taten :sleeping: . Kurz vor dem Ziel hielt der Busfahrer für einen kurzen Fotostopp an einem ersten Aussichtspunkt. Das Kloster lag inmitten des Wattenmeers gespenstisch im Nebel.

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    Vom Parkplatz konnte man den Klosterfelsen entweder zu Fuß (ca. 3 km), mit der Pferdekutsche (kostenpflichtig) oder einem Bustransfer (kostenlos) über eine Brücke erreichen. Hin und wieder, bei einer Flut von mindestens 12 m, wird der Klosterberg vollständig vom Meer umringt und ragt aus dem Wasser in die Höhe. Das war am heutigen Tag zum Glück nicht der Fall, obwohl es bestimmt spektakulär ausgesehen hätte. Wir fuhren also mit unserer Reisegruppe mit dem Bus hinüber. Die Transfer-Busse sind übrigens sehr interessant. Es gibt kein vorne und kein hinten. Der Fahrer wechselt einfach die Seite und muss nicht rückwärts fahren.
    Die Reiseleiterin führte uns ca. eine Stunde durch das Kloster. Anschließend hatten wir noch ca. zwei Stunden Zeit, die Insel in Eigenregie zu erkunden bzw. für den Rückweg, denn Treffpunkt für die Rückfahrt war der Busparkplatz. Wir entschieden uns, den Rückweg zu Fuß anzutreten. Während des gesamten Weges boten sich uns tolle Blicke auf den Klosterfelsen und wir legten viele Foto-Stopps ein. Ich konnte mich einfach nicht satt sehen. Gut, dass wir über eine Stunde vor der vereinbarten Abfahrtszeit los gingen. So hatten wir ausreichend Zeit, die fantastischen Motive zu genießen. Man sollte für den Rückweg zu Fuß mindestens 30 Minuten einplanen. Mont-Saint-Michel, das am Morgen noch völlig von Wolken überschattet wurde, zeigte sich uns am Mittag viel heller. Der Himmel riss während unseres Rückweges zum Bus immer mehr auf. Hatten wir ein Glück!

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    Während der Rückfahrt gab der Busfahrer Gas und wir erreichten bereits nach 2 1/2 Stunden das Schiff. Es war nach den Startschwierigkeiten am Morgen insgesamt ein fantastischer Ausflug und wir sind froh, dass wir die langen Fahrtzeiten hierfür in Kauf genommen haben. Vielen Dank an alle (insbesondere @silvanna, @NiHa, Fernweh), die uns dieses Sightseeing-Highlight mit ihren Reiseberichten schmackhaft gemacht haben!

    Vielen Dank, dass ihr alle mit uns mitreist!

    @sandy
    Mir würde es auch mal gefallen, eine längere Etappe auf dem Jakobsweg zu wandern. Mich halten ein wenig die einfachen Pilgerunterkünfte mit den riesigen Schlafsälen davon ab :whistling: !

    @andreaO
    Das wäre ja lustig gewesen, wenn wir wieder die gleiche Cruise gemacht hätten. Schade, dass ihr nicht dabei ward und wir uns wieder nicht kennengelernt haben!

    LG Silke

    Hallo @RuM !
    Toller Reisebericht mit sehr schönen Fotocollagen :thumbsup: ! Vielen Dank, dass du uns mitreisen lässt. Mit welchem Programm erstellst du deine Collagen? Wir durften im Mai auf unserer Westeuropa-Cruise auch Lissabon kennenlernen und ich bin total begeistert von dieser wunderschönen Stadt. Ich bin schon ganz gespannt auf die Azoren, die bei mir auch ganz oben auf meiner Reise-Wunschliste stehen.
    Herzliche Grüße
    Silke

    Danke für euer Lob :) ! Ich berichte dann mal weiter:

    La Coruna am Montag, 22.05.2017

    Für den heutigen Tag hieß es für uns: "Ich bin dann mal weg!" Wir hatten über TUI den Ausflug "Der Jakobsweg" gebucht. Der Bus brachte uns in ca. einer Stunde zum Startpunkt unserer Wanderung nach Lavacolla. Von dort wanderten wir die ca. 11 km lange Schluss-Etappe des Jakobsweges bis nach Santiago de Compostela. Die Tour war gut organisiert. Unser Tour-Guide versorgte uns während dem Bustransfer und der Wanderung immer mal wieder mit Informationen. Die Wanderung dauerte 2 1/2 Stunden und war schon recht zügig, aber ohne Probleme machbar, da auf der Strecke keine extremen Steigungen und Gefälle waren. Die erste Hälfte der Strecke führte uns durch eine teils bewaldete Landschaft bis zum Monte do Gozo, dem Berg der Freude. Von hier aus sollte man eigentlich das erste Mal die Türme der Kathedrale von Santiago erblicken können. Die Sicht ist aber durch Bäume ein wenig blockiert. Hier hatten wir eine Pause von 10 Minuten und bekamen unseren ersten :) und gleichzeitig letzten :( Pilgerstempel . Das reichte wohl nicht für die heiß ersehnte Pilgerurkunde :S . An diesem Punkt stand übrigens auch unser Bus parat. Wem die Tour also zu anstrengend war, konnte die zweite Etappe mit dem Bus fahren. Aber alle 34 TUI-Pilger hielten tapfer durch!

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    Die zweite Etappe war landschaftlich nicht mehr so schön und führte uns entlang einer Autobahn und schließlich durch den Ort Santiago de Compostela bis zur Kathedrale. Dort hatten wir eine Stunde Freizeit zur Besichtigung der Kathedrale und Erkundung des Ortes. Wir haben noch das Ende der Pilgermesse miterlebt. Leider wurde der berühmte Weihrauch-Kessel nicht geschwungen. Die Kathedrale ist schon ein beeindruckendes Gebäude, war aber wegen Renovierungsarbeiten eingerüstet. Der Ausflug endete mit Wein und galizischen Snacks, die uns im sehr schönen Innenhof des Nobelhotels Parador serviert wurden, das direkt neben der Kathedrale liegt.

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    Von Santiago de Compostela ging es in einer Stunde mit dem Bus zurück zum Schiff nach La Coruna. Insgesamt hatten wir einen tollen Ausflug, der sieben Stunden dauerte und unserer Ansicht mit Level 4 zu hoch eingestuft war. Der Jakobsweg war ein tolles Erlebnis und ich war beeindruckt, wie viele Pilger unterwegs waren. Ich selber kam mir aber manchmal ein bisschen fehl am Platz vor, da wir mit unserer TUI-Gruppe von 34 Personen schon ein wenig komisch wirkten zwischen den vielen, sich auf der Schlussetappe abkämpfenden Pilgern. Aber das echte Feeling einer Pilgerreise erfährt man halt nicht auf einer Tageswanderung!
    Die restliche Zeit bis zum Ablegen verbrachten wir entspannt auf dem Schiff. Vom Schiff aus konnte man auf die schön angelegte Promenade von La Coruna blicken. Auch der Strand scheint nicht weit vom Hafen entfernt zu sein. Eigentlich hätte man noch ein bisschen durch den schönen Ort laufen sollen, aber nach vier Häfen in Folge, waren wir doch ein wenig kaputt. Vielleicht legen wir ja irgendwann noch einmal hier an.

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    Am Abend genossen wir ein sehr gutes Menü im Atlantik. Das Atlantik hat uns auf dieser Kreuzfahrt wieder mit exzellentem Essen und gutem Service sehr überzeugt. Wir sind in der Regel erst gegen 20.00 Uhr essen gegangen, bekamen immer einen Zweiertisch und waren innerhalb einer Stunde schon mit sämtlichen Gängen durch. Es war jedes Mal eine entspannte und sehr freundliche Atmosphäre.
    Das Theaterensemble präsentierte an diesem Abend eine Musicalgala und wir waren von der Show total begeistert. Wir haben noch auf keiner unserer vier Kreuzfahrten zuvor so viele hervorragende Solosänger gehört!

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    2. Seetag am Dienstag, 23.05.2017

    Nach vier Häfen in Folge stand für heute Entspannen auf dem Programm. Endlich Zeit, morgens zu joggen, ausgiebig im Atlantik zu Frühstücken, die nächste Reise bei der Bordreiseleitung zu buchen (natürlich über Pooldeck 24) und am Pooldeck zu relaxen. Leider wurden wir an diesem Seetag nicht von der Sonne verwöhnt. Aber mit einer Wolldecke konnte man es gut an der frischen Luft auf einer Liege aushalten. Mittags gab es auf dem Pooldeck ein tolles Austern & Meeresfrüchte Buffet. Die Biskaya zeigte sich zwar nebelig, aber wenigstens hielt sich das Schaukeln des Schiffes in Grenzen. Außerdem hatte es auch einen Vorteil, dass die Sonne nicht mein iPad zum Glühen brachte. Ich konnte endlich damit beginnen, meinen Reisebericht zu schreiben. Es war auf jeden Fall ein sehr ruhiger und entspannter Tag! Im Laufe des Tages wurde es immer nebeliger und es ertönte immer mal wieder das Schiffstyphon. Das war schon ein bisschen unheimlich.

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    Leixoes/Porto am Sonntag, 21.05.2017

    Der Hafen Leixoes ist der ideale Ausgangspunkt für Touren nach Porto. Die Liegezeit sollte an diesem Tag von 8.00 - 18.00 Uhr sein. Also hatten wir ausreichend Zeit, die Stadt in Eigeninitiative zu erkunden. Wir nutzten den Mein Schiff Shuttle-Service (9,00 € pro Person) und erreichten innerhalb von ca. 30 Minuten Porto. Die Haltestelle befand sich in der Nähe des Torre dos Clerigos. Wir spazierten zunächst ein bisschen durch den Jardim da Cordoaria. Dann besichtigten wir die Kirche des Torre dos Clerigos von innen und ich verschaffte mir auf dem Turm einen ersten Überblick auf die Stadt (Eintritt Turm und Museum: 4,00 €) Leider war der Himmel ein wenig mit Wolken verhangen und nicht so strahlend blau wie die Tage zuvor.

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    Unser nächstes Ziel war die berühmte Buchhandlung Lello mit ihrer schwungvoll gewundenen und mit rotem Teppich ausgelegten Holztreppe. Die Holzregale voller Bücher reichen über drei Etagen bis unter das Gewölbe. Die Schriftstellerin J. K. Rowling soll die Buchhandlung u.a. als Vorlage für ihre Harry Potter Romane genommen haben. Eintrittskarten kann man im Gebäude nebenan erwerben (Eintritt: 4,00 €). Beim Kauf eines Buches wird der Eintrittspreis wohl mit dem Kaufpreis verrechnet. Die Buchhandlung ist wirklich sehenswert, aber sie war bei unserem Besuch völlig überlaufen, sodass wir uns nicht wirklich lange dort aufhielten.

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    Weiter ging es zum Hard Rock Cafe (Rua do Almanda 120) und anschließend über die Prachtmeile Avenida dos Aliados zum Reiterdenkmal und zum Rathaus. Der gesamte Straßenbereich wurde an diesem Tag von einer Großveranstaltung blockiert. Hunderte von Mädchen und Frauen in pinken T-Shirts drehten ihre Runden auf dem Praca da Liberdade bis zum Rathaus, sodass eine Besichtigung dort sehr schwierig war.

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    Wir spazierten weiter durch die schöne Stadt, vorbei an der Markthalle Mercado do Bolhao, die am Sonntag leider geschlossen war und durch die Fußgängerzone Santa Catarina, die am Sonntag zum Shoppen auch nicht gerade geeignet war. Wir passierten jedoch immer wieder wunderschöne Häuser und Kirchen. Viele Gebäude tragen kunstvolle Fliesenkleider.

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    Diese Kachelkunst schauten wir uns dann auch noch in der Vorhalle des Bahnhofs Sao Bento an.

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    Vom Bahnhof aus machten wir uns auf den Weg zur Kathedrale von Porto, die wir uns aber lediglich von außen ansahen. Von dort marschierten wir zur Rua das Flores, die Straße der Blumen. Dort gönnten wir uns auch endlich mal in einem der Cafés eine Pause, denn trotz des bewölkten Himmels war es an diesem Tag ganz schön warm. Nachdem wir bei einem kühlen Getränk ein wenig das Treiben in der Fußgängerzone beobachtet hatten, ging es weiter zu unserem letzten Tagesziel, dem Rio Douro mit der Ponte Dom Luis I. Wenn man über der Igreja de Sao Francisco und dem Börsenpalast zum Ufer des Douro hinuntergeht, sollte man sich links halten um zur Brücke zu kommen! Wir schlugen nämlich aus Versehen die falsche Richtung ein und das bei der Hitze! Na ja, egal, wir haben trotz des Umweges doch noch unser Ziel erreicht.

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    Vom Douro gingen wir direkt zurück zum Shuttlebus. Das war aber ganz schön schweißtreibend. Eigentlich wollten wir vom Ufer aus einen Aufzug nehmen, der dann leider außer Betrieb war. Also mussten wir zu Fuß wieder hinauf in die Stadt :/ .
    Insgesamt ist Porto eine wunderschöne Stadt, die man mit einem Stadtplan bewaffnet gut zu Fuß erkunden kann. Aber es ist schon anstrengend, da es stetig bergauf und bergab geht. Wir haben den Tag auf jeden Fall genossen, waren aber am späten Nachmittag auch ganz schön erschöpft. Der TUI-Shuttle-Service hat gut geklappt. Obwohl sich bei der Rückfahrt an der Haltestelle eine ganz schöne Warteschlange gebildet hatte, ging es zügig voran. Es war für uns ein toller Tag.
    Zum Hafen Leixoes kann ich leider nichts berichten sondern nur eine Collage mit Fotos präsentieren, die ich vom Schiff aus gemacht habe. Als wir auf der Mein Schiff 1 ankamen, stand für den Rest des Tages nur noch Relaxen auf unserem Programm!

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    Hallo Nick @nkaputnik und alle Lissabon-Interessierten!

    Dank deiner tollen Beschreibungen Nick hatten wir im Mai auf unserer Cruise "Mallorca trifft Hamburg" einen wunderschönen Tag in Lissabon. Noch einmal herzlichen Dank für die vielen Infos :thumbsup: ! Damit nicht alle meinen ganzen Reisebericht (s. Signatur) nach Lissabon durchsuchen müssen, poste ich unsere Sightseeing-Tour durch die schöne Stadt auch hier noch einmal:

    Lissabon am Samstag, 20.05.2017

    Gut, dass in der Nacht auf dem Weg nach Lissabon die Uhren um eine Stunde zurückgestellt wurden. Denn wir wollten pünktlich zur Hafeneinfahrt über den Fluss Tejo auf dem Pooldeck stehen. Da die Ankunft für 9.00 Uhr geplant war, frühstückten wir rechtzeitig eine Kleinigkeit und genossen ab ca. 7.45 Uhr die wunderschöne Einfahrt, die uns schon an einigen attraktiven Sehenswürdigkeiten von Lissabon, wie dem Turm von Belem, dem Entdeckerdenkmal, dem Platz Praca do Comercio und der Christus-Statue vorbeiführte. Außerdem war es natürlich sehr spektakulär, unter der Brücke Ponte 25 de Abril herzufahren. Ich lasse einfach mal meine Collagen sprechen:

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    Wir hatten für diesen Tag keinen Ausflug gebucht sondern wollten mit Hilfe einer Karte möglichst viel von der Stadt in Eigenregie erkunden. Im Vorfeld hatten wir uns bereits im Forum und in einem Reiseführer ein paar Tipps geholt. Spannend war, an welcher Stelle wir wohl anlegen und wir hatten richtig Glück. Unser Liegeplatz war Jardim do Tobacco. Von dort brauchten wir keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen sondern waren zu Fuß in ca. 20 Minuten am Praca do Comercio. Dort stiegen wir auf das Dach des Triumphbogens und hatten einen ersten tollen Blick auf die Fußgängerzone Rua Augusta und die ganze Stadt (Der Eingang befindet sich rechts am Triumphbogen am Anfang der Rua Augusta; Eintritt: 2,50 €).

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    Anschließend ging es weiter durch die Rua Augusta und wir bogen nach links ab zur Metro-Station Baixa-Chiado. Wir wollten den Tipp von Nick nutzen und mit den Rolltreppen der Metro-Station auf die Höhe des Elevador de Santa Justa fahren. Das hat nicht ganz geklappt. Wahrscheinlich haben wir uns ein wenig in der Richtung geirrt. Aber auf jeden Fall sind wir oberhalb der Stadt herausgekommen und haben dann zunächst die Klosterruine Igreja do Carmo von außen besichtigt. Von dort haben wir dann auch den Zugang zur Aussichtsplattform des berühmten Elevador de Santa Justa gefunden (Eintritt: 1,50 € pro Person). Von der Aussichtsplattform bot sich ebenfalls ein sagenhafter Blick auf die Stadt.

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    Mit dem Aufzug sind wir dann lediglich nach unten gefahren und mussten hierfür nicht Schlange stehen. Wir hatten aufgrund des zentralen Liegeplatzes keine Metro-Tageskarte gekauft und daher im Aufzug beim Kontrolleur eine Einzelfahrkarte für 1,50 € pro Person gelöst. Weiter ging es über dem Rossio, dem Praca da Figueira und dem Praca dos Restauradores zum Hard Rock Café, wo wir uns eine kurze Getränke- und T-Shirt-Kauf-Pause gönnten. Anschließend warfen wir noch einen Blick auf den voll beladenen Elevador do Gloria.

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    Wir beschlossen, dort nicht Schlange zu stehen sondern bis zum Platz Martim Moniz zu gehen, da sich dort die Endhaltestelle der Tram-Linie 28E befindet. Die Hoffnung, dort ohne langes Anstehen in die Tram zu gelangen, erwies sich leider als falsch. Deshalb gab es eine Planänderung. Wir wollten schließlich schon immer einmal TukTuk fahren. Also ließen wir uns für 10 € von einem netten Portugiesen in einer etwas abenteuerlichen Fahrt zur Kirche Santa Luzia mit dem gegenüberliegenden Aussichtspunkt Largo das Portas do Sol bringen. Von dort hatten wir einen tollen Blick auf die Mein Schiff 1.

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    Aber wir wollten ja noch zum schönsten Aussichtspunkt der Stadt und machten uns daher auf den Weg zur mittelalterlichen Festung Castelo de Sao Jorge (Eintritt: 8,50 € pro Person). Der Aufstieg war gar nicht so beschwerlich wie wir im Vorfeld befürchtet hatten und dauerte keine halbe Stunde. Die Burg ist absolut sehenswert und lohnt sich allein schon wegen der sagenhaften Aussicht auf die Stadt! Wir haben uns hier auf einer Bank ein Gläschen Wein gegönnt und erstmal in Ruhe das Treiben und die traumhaften Blicke auf Lissabon genossen. Anschließend spazierten wir noch ein wenig durch die Festung. Im Castelo de Sao Jorge scheint es übrigens auch eine Camera obscura zu geben. Ich habe es leider erst jetzt auf der Faltkarte, die wir uns beim Kauf der Eintrittskarten mitgenommen hatten, gesehen. Man sollte sich doch vor Ort schon einmal genauer die Karte mit den dazugehörigen Infos ansehen ;( .

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    Da es mittlerweile schon später Nachmittag war und wir von der vielen Lauferei ganz schön kaputt waren, traten wir den Rückweg zum Schiff mit einem kurzen Zwischenstopp an der Kathedrale an.

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    Lissabon ist wirklich eine Reise wert und wir hätten dort gern noch viel mehr Zeit verbracht. Schade, dass wir keine Overnight hatten. Wir wären noch so gerne nach Belem gefahren. Da hilft nur eins - noch einmal wiederkommen! Wir warfen dann ab 19.00 Uhr noch einmal vom Schiff aus beim Auslaufen einen letzten Blick auf einige Sightseeing-Highlights der Stadt. Am Abend wurden wir für die Strapazen noch mit einem leckeren Schokoladen-Früchte-Buffet belohnt.

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    Wir wünschen allen, die Lissabon als Hafen auf ihrer Route haben, ganz viel Spaß in dieser tollen Stadt!

    LG Silke

    Lissabon am Samstag, 20.05.2017

    Gut, dass in der Nacht auf dem Weg nach Lissabon die Uhren um eine Stunde zurückgestellt wurden. Denn wir wollten pünktlich zur Hafeneinfahrt über den Fluss Tejo auf dem Pooldeck stehen. Da die Ankunft für 9.00 Uhr geplant war, frühstückten wir rechtzeitig eine Kleinigkeit und genossen ab ca. 7.45 Uhr die wunderschöne Einfahrt, die uns schon an einigen attraktiven Sehenswürdigkeiten von Lissabon, wie dem Turm von Belem, dem Entdeckerdenkmal, dem Platz Praca do Comercio und der Christus-Statue vorbeiführte. Außerdem war es natürlich sehr spektakulär, unter der Brücke Ponte 25 de Abril herzufahren. Ich lasse dann einfach mal wieder meine Collagen sprechen:

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    Wir hatten für diesen Tag keinen Ausflug gebucht sondern wollten mit Hilfe einer Karte möglichst viel von der Stadt in Eigenregie erkunden. Im Vorfeld hatten wir uns bereits im Forum und in einem Reiseführer ein paar Tipps geholt. Danke an alle Berichterstatter und insbesondere an Nick @nkaputnik! Nick, dein Tour-Vorschlag (Erfahrungsberichte - so war mein Ausflug "auf eigene Faust" / Westeuropa / Lissabon-ein paar Tipps) war wirklich genial :thumbsup: ! Spannend war, an welcher Stelle wir wohl anlegen und wir hatten richtig Glück. Unser Liegeplatz war Jardim do Tobacco. Von dort brauchten wir keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen sondern waren zu Fuß in ca. 20 Minuten am Praca do Comercio. Dort stiegen wir auf das Dach des Triumphbogens und hatten einen ersten tollen Blick auf die Fußgängerzone Rua Augusta und die ganze Stadt (Der Eingang befindet sich rechts am Triumphbogen am Anfang der Rua Augusta; Eintritt: 2,50 €).

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    Anschließend ging es weiter durch die Rua Augusta und wir bogen nach links ab zur Metro-Station Baixa-Chiado. Wir wollten den Tipp von Nick nutzen und mit den Rolltreppen der Metro-Station auf die Höhe des Elevador de Santa Justa fahren. Das hat nicht ganz geklappt. Wahrscheinlich haben wir uns ein wenig in der Richtung geirrt. Aber auf jeden Fall sind wir oberhalb der Stadt herausgekommen und haben dann zunächst die Klosterruine Igreja do Carmo von außen besichtigt. Von dort haben wir dann auch den Zugang zur Aussichtsplattform des berühmten Elevador de Santa Justa gefunden (Eintritt: 1,50 € pro Person). Von der Aussichtsplattform bot sich ebenfalls ein sagenhafter Blick auf die Stadt.

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    Mit dem Aufzug sind wir dann lediglich nach unten gefahren und mussten hierfür nicht Schlange stehen. Wir hatten aufgrund des zentralen Liegeplatzes keine Metro-Tageskarte gekauft und daher im Aufzug beim Kontrolleur eine Einzelfahrkarte für 1,50 € pro Person gelöst. Weiter ging es über dem Rossio, dem Praca da Figueira und dem Praca dos Restauradores zum Hard Rock Café, wo wir uns eine kurze Getränke- und T-Shirt-Kauf-Pause gönnten. Anschließend warfen wir noch einen Blick auf den voll beladenen Elevador do Gloria.

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    Wir beschlossen, am Elevador do Gloria nicht Schlange zu stehen sondern bis zum Platz Martim Moniz zu gehen, da sich dort die Endhaltestelle der Tram-Linie 28E befindet. Die Hoffnung, dort ohne langes Anstehen in die Tram zu gelangen, erwies sich leider als falsch. Deshalb gab es eine Planänderung. Wir wollten schließlich schon immer einmal TukTuk fahren. Also ließen wir uns für 10 € von einem netten Portugiesen in einer etwas abenteuerlichen Fahrt zur Kirche Santa Luzia mit dem gegenüberliegenden Aussichtspunkt Largo das Portas do Sol bringen. Von dort hatten wir einen tollen Blick auf die Mein Schiff 1.

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    Aber wir wollten ja noch zum schönsten Aussichtspunkt der Stadt und machten uns daher auf den Weg zur mittelalterlichen Festung Castelo de Sao Jorge (Eintritt: 8,50 € pro Person). Der Aufstieg war gar nicht so beschwerlich wie wir im Vorfeld befürchtet hatten und dauerte keine halbe Stunde. Die Burg ist absolut sehenswert und lohnt sich allein schon wegen der sagenhaften Aussicht auf die Stadt! Wir haben uns hier auf einer Bank ein Gläschen Wein gegönnt und erstmal in Ruhe das Treiben und die traumhaften Blicke auf Lissabon genossen. Anschließend spazierten wir noch ein wenig durch die Festung. Im Castelo de Sao Jorge scheint es übrigens auch eine Camera obscura zu geben. Ich habe es leider erst jetzt auf der Faltkarte, die wir uns beim Kauf der Eintrittskarten mitgenommen hatten, gesehen. Man sollte sich doch vor Ort schon einmal genauer die Karte mit den dazugehörigen Infos ansehen ;( .

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    Da es mittlerweile schon später Nachmittag war und wir von der vielen Lauferei ganz schön kaputt waren, traten wir den Rückweg zum Schiff mit einem kurzen Zwischenstopp an der Kathedrale an.

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    Lissabon ist wirklich eine Reise wert und wir hätten dort gern noch viel mehr Zeit verbracht. Schade, dass wir keine Overnight hatten. Wir wären noch so gerne nach Belem gefahren. Da hilft nur eins - noch einmal wiederkommen! Wir warfen dann ab 19.00 Uhr noch einmal vom Schiff aus beim Auslaufen einen letzten Blick auf einige Sightseeing-Highlights der Stadt. Am Abend wurden wir für die Strapazen noch mit einem leckeren Schokoladen-Früchte-Buffet belohnt.

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    Es freut mich, dass euch meine Collagen gefallen.

    @ebenezer
    Der Fischmarkt in Cadiz ist wirklich klasse! Wir lieben Märkte und Markthallen. Schade, dass wir in Porto an einem Sonntag waren und die Markthalle geschlossen war.

    deern_vonne_elw
    Dann ward ihr ja bei der Geburtstagsreise der Mein Schiff 1 dabei. Für diese Reise hatten wir uns auch interessiert, aber dann doch für diese tolle Route entschieden. Wir haben ein Ehepaar kennengelernt, dass gleich beide Reisen miteinander verbunden hat und von eurer Tour auch ganz begeistert war.

    Cádiz am Freitag, 19.05.2017

    Für den Vormittag hatten wir den TUI-Halbtagesausflug "Cádiz zu Fuß" gebucht, denn wir wollten unbedingt den Turm Torre Tavira von innen besichtigen. Auf dem Weg vom Schiff bis zur Reiseleiterin schnappten wir uns im Hafenterminal noch schnell einen kostenlosen Stadtplan und dann ging es auch schon los. Eine nette energiegeladene Spanierin brachte uns in einem sehr guten Deutsch auf amüsante Weise die wunderschöne Stadt näher. Das Highlight war natürlich die Besteigung des Torre Tavira von dem man einen wunderschönen Blick auf die ganze Stadt genießen kann. Im Innern des Turms befindet sich die Camera obscura, ein Spiegelsystem, mit dem man auf einer großen runden Scheibe gestochen scharf alle Geschehen innerhalb der Stadt verfolgen kann. Die Mitarbeiterin des Turmes erklärte anschaulich die Funktion der Kamera und zeigte uns im abgedunkeltem Raum des Turmes die ganze Stadt. Nebenbei spielte sie noch mit den Leuten in der Stadt, indem sie diese mit einem Zettel einfing und über ein gefaltetes Blatt wie über eine Brücke und über ihre Hände laufen ließ. Es war sehr amüsant und sehr interessant. So lässt sich also eine ganze Stadt kontrollieren. Leider durfte während dieser Vorführung nicht fotografiert werden. Zum Abschluss der dreistündigen Stadtführung bekamen wir noch andalusisches Gebäck gereicht.
    Der Ausflug war wirklich klasse. Ich glaube, es wäre ganz schön schwierig geworden, ohne Vorausbuchung in den Torre Tavira zu kommen, vor allem mit einer deutschsprachigen Führung. Die Gruppen gaben sich am Eingang nämlich sozusagen die Klinke in die Hand.

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    Nach der geführten Tour spazierten wir ein wenig in Eigeninitiative durch die Stadt. Unser erstes Ziel war die Innenbesichtigung der Kathedrale, bei der wir natürlich auch noch den Turm bestiegen. Von hier oben bot sich ebenfalls ein grandioser Blick auf die Stadt.

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    Anschließend ging es noch einmal zum Mercado Central (Markthalle). Der Aufenthalt dort während unseres Stadtrundganges von 10 Minuten war uns einfach zu kurz. Im Innern der Markthalle befindet sich der Fischmarkt und außen gibt es eine Vielzahl von Ständen mit Obst, Gemüse, Fleisch, Käse und Tapas. Wären wir nicht von dem andalusischen Gebäck so satt gewesen, hätten wir uns garantiert etwas an einem der ansprechenden Stände gegönnt.

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    Weiter ging es über das Hospital de Mujeres, dem Oratorium San Felipe Neri und dem Park Genoves am Meer entlang zurück zum Schiff. So war aus der Halbtagestour doch noch ein Ganztagesausflug geworden.

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