Alles in allem war es ein toller Urlaub. Das erste Mal über Silvester auf große Fahrt. Hat uns super gefallen Unsere gewählten Ausflüge haben uns auch sehr, sehr gut gefallen. Also vorher alles richtig geplant und richtig gemacht!
Die Mein Schiff 2 hat uns auch wieder gefallen, durch sie kamen wir ja auf TUI-Cruises. Man merkt ihr die Jahre aber schon mal hier und da an. Wir hatten mit unserer Kabine (Junior-Suite) allerdings nichts zu beanstanden. Den Seegang bzw. das Meer merkt man schon etwas mehr als auf den neuen Schiffen. Aber dafür ist es halt noch mehr Schiff und kein schwimmendes Hotel.
Ein paar Sachen (25m Pool, Cafe Lounge, Hanami) vermisst man allerdings schon
Was negativ auffiel: Es gab kaum Programm an den Abenden auf dem Pooldeck Sieht man mal von Silvester ab, war da nichts! Kein Schoko-Buffet, kein Spezial-Event, nichts! Einen Abend gab es mal eine Show für Kinder (Zirkus o.ä.), das war’s aber auch. So schlecht war das Wetter ja jetzt auch nicht. Es ist auch nichts ausgefallen oder so, laut Programm war ja nicht mal was geplant. Sind das jetzt Sparmaßnahmen oder hatte man wirklich Angst vor dem Wetter? Ist uns bei unserer Sommertour in Norwegen ja auch schon aufgefallen. Also früher war jedenfalls mehr Lametta – auch bei TUI-Cruises!!!
Zum Wetter: Ja, an den Seetagen war es sehr windig und größtenteils wurden auch Bereiche gesperrt. Ja, es gab auch Seegang. Nicht so doll, halt ein bisschen, den man auch merkt (wir sind größtenteils resistent dagegen, daher machte es uns nichts aus). Alles in allem war das Wetter aber nicht so schlecht. In Palma gab es Sturm (Anreise) und Regen (Abreise). Das war’s dann aber auch. Madeira, Lanzarote und Gibraltar bei bestem Sonnenschein. Temperaturen 19 Grad (Gibraltar), 21/23 (Madeira) und 26 (Lanzarote). Das passt für Ende Dezember/Anfang Januar. Und in Cádiz auch sonnig bis wolkig bei 18 Grad. Nur in Barcelona gab es keine Sonne (oder nur ganz kurz), hatten aber auch immerhin 16 Grad.
Wie man sieht, insgesamt doch sehr gutes Wetter Schade war halt der Wind während der Seetage.
Diese Kreuzfahrt hat uns übrigens bezüglicher 2er Sachen so richtig versaut:
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Das Feuerwerk in Madeira wird ins immer im Gedächtnis bleiben. Schön, dass wir das mal erlebt haben. Für einige im Forum mag das am Ende nicht so besonders gewesen sein. Für uns hingegen schon. Da wird es dieses Jahr zu Hause an Silvester etwas ärmlich aussehen, wenn sich ein paar Raketen gen Himmel bewegen und Chinaböller ein Gefecht liefern. Ist doch im Vergleich dazu nur „Tischfeuerwerk“ Aber man kann ja nicht immer nach Madeira fahren …
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Die Junior-Suite. Die Kabine und v.a. die Annehmlichkeiten der Suiten (X-Lounge) haben uns sehr zugesagt. Steffie hat sich sehr dafür bedankt, dass ich sie damals überredet habe, eine Junior-Suite für diese Reise zu buchen! Auf längeren Reisen ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass wir nochmals in einer Junior-Suite nächtigen werden.
Aber für unsere erste Reise, die wir nach dem Urlaub diese Woche gebucht haben, haben wir dann doch noch mal eine „normale“ Kabine genommen – sogar eine ohne Balkon. Aber ok, die (Junior) Suiten auf der Hanseatic nature von Hapag-Lloyd sind eine andere Preisklasse
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Damit endet dann auch „schon“ mein Reisebericht. Hat mich einige Tage des Textens und des Bildersortierens gekostet. Aber ich hoffe und sage mal: die Arbeit hat sich gelohnt!
Genauso wie die Reise an sich!
Tschüss, bis zum nächsten Mal. Dann wieder von Palma de Mallorca. Mit der Mein Schiff 6. Und nur im Mittelmeer. Dafür aber mit den Eltern – die Familienkreuzfahrt II steht an …
Am Abreisetag ging unser Flieger bereits früh am Morgen – um 09:30 Uhr ging es zurück nach Hamburg. Daher mussten wir auch zeitig aufstehen, die Zeit reichte aber noch für ein schnelles Frühstück im Anckelmannsplatz.
Draußen war es um diese Uhrzeit natürlich noch dunkel.
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In ein paar Monaten – wenn es für uns wieder nach Palma de Mallorca zu einer Kreuzfahrt geht – werden wir die Kathedrale dann auch wieder bei Tageslicht sehen.
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Ist ja nicht mehr so lange hin.
Aber im hier und jetzt hieß es erstmal: Tschüss Mein Schiff 2!
Mit dem Transferbus zum Flughafen. Und von dort dann zurück ins kalte Deutschland. Als kleinen Vorgeschmack regnete es übrigens in Palma. Hatten wir während der gesamten Fahrt noch nicht. Während der Abreise störte das aber nicht.
Der Flug verlief normal, ohne die großen Turbulenzen des Hinfluges. Es war auch alles pünktlich. In Hamburg fuhren wir dann zum Hauptbahnhof. Und hatten dort noch Zeit für ein Mittagessen. Dann ging es über Hannover Richtung Heimat. Braunschweig hatte uns wieder
Somit war wieder mal ein Urlaub für uns zu Ende gegangen …
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Im Anschluss ging es zum Auslaufen auf das Sonnendeck. Obwohl die Abfahrt zur selben Uhrzeit als in Gibraltar stattfand, war es hier schon dunkel. OK, liegt halt ein bisschen nördlicher …
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Da es leider sehr windig war – und damit auch ein wenig kalt, blieben wir nicht so lange. Außerdem verzögerte sich die Abfahrt noch etwas, da der Lotse nicht pünktlich war. Aber für ein letztes Mal Große Freiheit blieben wir dann doch.
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Danach ein letztes Mal in die X-Lounge. Es hat uns dort auf der Fahrt sehr gut gefallen. Ein letztes Glas Champagner und lecker Häppchen vor dem eigentlichen Abendessen
Dieses dann wie gewohnt im Atlantik. Und auch heute nochmal in die TUI-Bar für einen Absacker. Unbekannterweise setzten wir uns zu @Wolke nebst Gatten an den Tisch. Wir wurden erkannt – zum einen aufgrund der Fotos aus unseren Reiseberichten. Den letzten Klick machte es dann aber bei der Getränkebestellung: Cosmopolitan & Baileys Man ist halt bekannt …
Vielen Dank übrigens bei der Gelegenheit für den Ausflugstipp in Rom für unsere nächste Kreuzfahrt!!!
So lange blieben wir dann aber auch nicht mehr, morgen sollte es zeitig raus gehen …
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Die farbenreiche Fassade stellt die Legende des Heiligen Georg nach. Das Dach stellt die Schuppen des Drachen dar, gegen den Georg gekämpft hat. Das Kreuz auf dem Dach ist die Lanze. Die metallenen Balkone sind Totenschädel und die Knochen des Drachen sind ebenfalls zu sehen.
Die Balkone werden in wechselnden Farben angestrahlt.
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Damit war die Zeit auch schon rum. Auf direktem Wege ging es mit dem Bus zurück zum Schiff. Der Ausflug hat uns sehr gut gefallen, auch wenn wir natürlich nicht alle Werke Gaudís besichtigen konnten, z.B. fehlte die Casa Milà. Dafür reichte die Zeit einfach nicht aus. Müssen wir also noch mal wieder kommen …
Nächster Punkt auf unserem Ausflug sollte die Sagrada Família sein. Die bekannte römisch-katholische Kirche wurde von Gaudí entworfen und der Bau 1882 begonnen. Er ist bis heute unvollendet. Man plant, den Bau bis 2026, dem 100. Todestag Gaudís, zu vollenden. Na mal schauen, ob das was wird. Die Finanzierung, ausschließlich über Spenden, Zuwendungen und Eintrittsgeldern, muss ja auch gewährleistet sein. Und pünktlich ist so ein Bau ja auch nicht immer (Stuttgart 21 (ok, müsste jetzt ja Stuttgart 25 heißen), Airport Berlin-Brandenburg usw.). Aber vielleicht bekommen es die Spanier / Katalanen besser hin.
Demnach sind auf den Fotos natürlich immer Baukräne und Baugerüste zu sehen. Eigentlich wie beim Kölner Dom, da wird ja auch immer irgendwas gebaut
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Wir erreichten die Kirche. Hier bietet sich schon mal ein schöner Blick auf die Geburtsfassade. Dieser Bereich wurde größtenteils zu Lebzeiten Gaudís fertiggestellt.
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Auch einige der Türme sind von hier zu sehen. Insgesamt soll es dann 18 Stück von verschiedener Höhe geben. Die sind aber bei weitem noch nicht fertiggestellt.
Nach einer gewissen Wartezeit am Eingang – auch hier werden Taschen und Kleidung intensiv durchleuchtet – waren wir dann auch drin (sprich: hinter dem Zaun). Und konnten einen näheren Blick auf die Fassade werfen. In einzelne Abschnitte unterteilt, wird hier vom Leben Jesu erzählt.
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Auf der anderen Seite ging es dann nach draußen. Hier befindet sich die zweite Fassade, die Passionsfassade. Diese ist noch unvollendet und wurde erst nach dem Tod Gaudís begonnen. Auf ihr wird der Leidensweg Christi erzählt.
Leider viel zu schnell kam der letzte (ganze) Tag dieser Fahrt. Eigentlich wie immer. Dauert die erste Hälfte eines Urlaubs immer noch recht lange, scheint die zweite Hälfte stets viel kürzer zu sein Das Ende kommt immer schneller, als man denkt und einem lieb ist.
Früh am Morgen liefen wir unseren nördlichsten Hafen während der Tour an. Es war noch dunkel.
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Ein schnelles Frühstück im Buffet-Restaurant. Dann konnte auch unser Ausflug starten. Wir hatten heute viel Gaudi. Nämlich von Antoni. „Gaudís Meisterwerke“ stand an. Für mich war es der erste Besuch in Barcelona, Steffie war vor langer Zeit schon mal hier gewesen.
Der Ausflug sollte uns zu den bekanntesten Meisterwerken des bekanntesten spanischen Künstlers (ok, vielleicht ist das auch Picasso – aber wer weiß das genau) bringen.
Mit dem Bus fuhren wir durch das morgendliche Barcelona. Zu unserem ersten Ziel. Unterwegs erklärte uns unser Reiseleiter, der William, über das Schaffen Gaudís, über die Stadt und auch die letztjährigen politischen Entwicklungen in Katalonien auf. Auffallend ist, dass in vielen Fenstern die katalanische Flagge hängt bzw. entsprechende Sprüche. Aber nicht in allen …
Aber wir sind ja nicht wegen der Politik hier, sondern wegen der Kunst. Erstes Ziel – und damit erstes Meisterwerk – ist der Park Güell. Dieser Park wurde von Gaudí zwischen 1900 und 1914 geschaffen. Er war eine Auftragsarbeit für den Industriellen Güell und war als Gartenstadt mit ca. 60 Villen geplant. Aufgrund Finanzierungsproblemen und mangelndem Interesse am Kauf der Villen wurden insgesamt nur 3 Wohnhäuser im Park fertiggestellt: ein Wohnhaus für Güell (heute eine Schule), eines für Gaudí (heute ein Museum) und eines für einen befreundeten Architekten (dieses ist immer noch ein Wohnhaus). OK, die Pläne für die Wohnsiedlung scheiterten, der Park wurde jedoch gebaut. Und ist heute noch sehr, sehr schön anzuschauen …
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Früher war der Park kostenlos für jedermann. Inzwischen wird ein Eintritt im zentralen Teil erhoben (außen ist immer noch kostenlos). Damit wird man auch der illegalen Straßenhändler Herr, die sich in den letzten Jahren doch sehr ausgebreitet hatten, v.a. auf den Sitzen auf der großen Terrasse. Da gab es dann nicht mehr so viel zu sehen, lag doch auf allen Mosaiken irgendwelcher Kram zum Verkauf aus.
Wir näherten uns dem Park von hinten – sprich wir kamen nicht durch den eigentlichen Eingang. Zuerst geht es ein Stückchen durch den unbeschränkten Teil des Parks.
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Leider wurde hier gebaut – das war aber schon so in der Ausflugsbeschreibung angekündigt worden. Aber die berühmte wellenförmige Sitzbank, die diesen Platz begrenzt, konnten wir trotzdem in Augenschein nehmen. OK, Straßenhändler waren nicht zugegeben, aber sehr viele Touristen …
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Die einzelnen Abschnitte dieser riesigen Bank sind mit diversen, kleinen bunten Mosaikteilchen überzogen. Die Mosaike stellen verschiedene Elemente dar.
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Von hier oben hat man einen schönen Blick über die Stadt. Leider können wir heute nicht mit blauem Himmel und Sonne dienen. Damit wären die Fotos sicher noch schöner geworden
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Ein letztes schön entspanntes a-la-carte-Frühstück im Atlantik. Im Anschluss stand im Theater wieder ein Lektoren-Vortrag an, dieses Mal zum Thema Barcelona. Mal sehen, was es dort noch so gibt, außer dem, was wir dann morgen auf unserem Ausflug sehen werden
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Auch heute ging es noch mal in die X-Lounge – in ein paar Tagen ist’s damit ja vorbei. Mittagessen gab es heute mal im La Vela. Wieder mit sehr netten Tischnachbarn, so dass das Essen etwas länger dauerte.
Am Nachmittag ging es dann mal ans Pool-/Sonnendeck. Sehr schönes Wetter für einen Seetag. Da kann man doch glatt mal die Badehose raus holen. Und rein in den Pool Scheinbar war der eine Außenpool (der mit dem Meerwasser) doch sehr viel kälter als der andere. Während sich in dem einen die Massen tummelten (v.a. Kinder), war es im anderen komplett leer OK, nicht komplett, ich war ja drin So kalt war es dann auch nicht, auch wenn die Leute, die mal kurz mit dem Zeh probierten auch gleich wieder raus stürzten und sich in den warmen Whirlpool setzten. Aber schön für mich, hatte ich doch Platz und konnte ein wenig schwimmen!
Außerdem hatten wir am späteren Nachmittag nochmals Massagetermine im SPA-Bereich. Diese genossen wir natürlich auch wieder
Nach dem SPA machten wir es dann auf unserem Balkon gemütlich. Aus der X-Lounge ließen wir mal etwas Kaviar kommen …
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Abendessen im Atlantik. Und dann an die TUI-Bar. Heute wurde wieder es etwas länger. Das eine oder andere Cosmo- und Baileys-Gedeck ging über den Tisch. Dazu dann der Shanty-Chor zusammen mit der Crew und sehr nette Tischnachbarn …
Ja, im Süden gibt's auch schöne Expeditions-Reisen (Amazonas, Polynesien, ...) Und zieht's halt mehr in den Norden. Arktis oder Antarktis. Letztere Fahrten sind preislich natürlich noch mal ne andere Kategorie. Deshalb haben wir uns mal auf die Arktis beschränkt. Aber wer weiß, vielleicht ja in 10 Jahren ...
ich melde mich dann mal wieder zu diesem Thema zu Wort. Schließlich war ja diese Woche der offizielle Buchungsstart.
Und was soll ich sagen? Unsere Vormerkung wurde bestätigt (mit allem, was wir so gewählt hatten, Kabine usw.). OK, bezüglich des Preises musste man erst mal etwas schlucken. Aber gut, zum einen, kann man die neuen Expeditionsschiffe ja nicht mit der alten MS Bremen vergleichen (dort hatten wir zum Vergleich der Preise für eine ähnliche Reise 2018 halt die untersten Kategorien genommen). Richtiger wäre eher der Vergleich mit der alten MS Hanseatic (und dann ist es nicht so viel teuer als früher) oder eine etwas höhere Kategorie bei der Bremen. Und schließlich ist es ja schon was Besonderes und nicht eine normale Kreuzfahrt im Massenmarkt.
Also haben wir gebucht / bestätigt. OK, theoretisch könnten wir noch bis zum 14.02. abspringen (erst dort wird es dann fest). Aber ich glaube nicht, dass wir das noch canceln
Wir freuen uns auf jeden Fall schon Mal auf die Reise
--
Hier mal die groben Daten (Verlinken oder Screenshots darf ich ja nicht
Tour: Expedition Island und Spitzbergen - Extreme Welten zwischen Feuer und Eis (NAT2013) Datum: 28.06.-09.07.2020 Route: Reykjavik - Longyearbyen Schiff: HANSEATIC nature
Strecke:
Island (28.06.-01.07.): - Reykjavik (evtl. machen wir hier dann noch ein kleines Vorprogramm (ist ja noch ein bisschen hin, um sich zu entscheiden) - Vogelfelsen Latrabjarg (hoffentlich viele Puffins ) - Patreksfjördur - Akureyri (ok, das kennt man auch von normalen Kreuzfahrten - wir waren allerdings noch nicht da, generell auch noch nie in Island) - Grimsey
Überfahrt nach Spitzbergen (02.07.-03.07.): - Jan Mayen Passage - Seetag
Spitzbergen (04.07.-09.07.): geplant sind - Prins Karls Forland - Ny Alesund - Møllerhafens - Liefdefjords - Raudfjord - Magdalenefjords - Isfjords - Longyearbyen
In Spitzbergen sind bis auf Longyearbyen alle Halte geplant, vielleicht kommen auch noch andere hinzu. Schließlich sind wir ja auf Expedition und da kann ja mal das eine oder andere Unvorhergesehene passieren ...
Wir hoffen aber auf jeden Fall auf Eisbären (die würden dann allerdings eine Anlandung verhindern). Und andere Tiere (Wale, Walrösser, Robben usw.) Und natürlich auf schöne Landschaften im Eis. Wird auf jeden Fall spannend.
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Gibt natürlich 2 schlechte Nachrichten, weil wir diese Reise machen:
1. Für uns. Müssen jetzt mal ein bisschen sparen - ist ja schon eine andere Preiskategorie Wird also nichts mit 2-3 Kreuzfahrten/großen Urlauben in 2019 (2018 ist ja schon vorher verplant gewesen) ... 2. Für euch: Weniger Reisen --> weniger Reiseberichte
Aber das ist es wert!!! Noch ca. 2,5 Jahre und der Rest von heute ...
Einen tollen Ausflug den ihr in Gibraltar unternommen habt. Von allem etwas dabei.
Wir hatten in der Tat vorher überlegt, was wir in Gibraltar unternehmen könnten. Einfach nur in der Stadt rumbummeln, war zu wenig. Hatten wir außerdem unfreiwillig ja schon 2016 gemacht. Nur auf den Affenfelsen hoch, ist irgendwie auch zu wenig. Außerdem wussten wir nicht aus unseren 2016er Erfahrungen, wie lang die Schlangen denn an der Seilbahn sein werden. Daher haben wir halt eine Kombi gemacht. Und schlecht war es in der Tat ja nicht.
Gibt in Gibraltar nicht so viel zu sehen ... Wir hatten auch kurz überlegt, einen längeren Ausflug nach Spanien zu machen (ich meine den angebotenen nach Ronda). Da hat dann aber schnell die lange Fahrzeit extremst abgeschreckt. Und so ist es halt das geworden - keine schlechte Entscheidung!
Meinen Mann hat es auf Gibraltar auch erwischt ...Berberaffe auf dem Kopf..ohne Handy, Hand ausstrecken etc.. was soll’s...für unsere Kinder eines der Highlights des Tages .
Ich kann mir gut vorstellen, dass es Euren Kindern sehr gefallen hat OK, vielleicht gelten die Verhaltensregeln nur, wenn (wie bei uns) noch nicht so viele Affen da sind. Wenn die in großen Mengen auftreten und vielleicht durch andere Gäste schon angelockt worden sind, vergessen sie ihre guten Manieren
Die Präsentation des Beef Wellington ist ja phantastisch.
Aber nicht nur die Präsentation. Geschmacklich war das auch ne Wucht!!! Beim Anblick bekomme ich doch gleich Appetit. Ich glaube, ich esse jetzt mal Abendbrot Allerdings nicht so opulent ...
So, damit wäre auch die vorletzte Destination während unserer Reise erledigt. Aber es ist noch nicht vorbei. Ein Seetag und Barcelona kommen u.a. noch.
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Dann gab es einen kleinen Snack im Cliff24. Anschließend verzogen wir uns in die X-Lounge. Bei schönstem Sonnenschein verbrachten wir ein bisschen Zeit bei Champagner und Häppchen
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Schließlich ging es dann aber doch zum Abendessen im Atlantik. Und im Anschluss an die Blaue Welt Bar auf einen Absacker. Dieses Mal aber wirklich nur auf einen – sind ja, wenn man genau zählt auch 2 …
Durch die engen Straßen Gibraltars ging es zum Europa Point. Dies stellt den südlichsten Punkt Gibraltars dar. Auf dem spanischen Festland befindet sich allerdings ein Punkt, der noch etwas südlicher liegt, das ist dann tatsächlich die engste Stelle zwischen Europa und Afrika.
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Hiermit endete dann auch unser Ausflug. Viel gibt es in Gibraltar ja nicht zu sehen. Dafür hat aber der Ausflug gereicht und er hat uns von seiner Durchführung auch sehr gut gefallen, mit einem sehr guten Reiseleiter
Wir fuhren dann zurück in die Stadt. Inklusive eines kurzen Abstechers über das Rollfeld des Flughafens. Gibt es ja auch nicht überall!
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bummelten wir im Wesentlichen auf der Main Street entlang. In den Geschäften und Lokalen war einiges los. Wir waren aber weder zum Einkaufen noch zum Essen/Trinken hier.
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Einen etwas größeren Stadtrundgang hatten wir ja bereits während des Rockliners unfreiwillig unternommen. Dieses Mal halt nur die kleine Variante, die uns bis zum Convent, dem Wohnsitz des Gouverneurs führte.
Der Felsen von Gibraltar war in der Vergangenheit immer hart umkämpft gewesen. Das begann mit der Großen Belagerung (Great Siege) Ende des 18. Jahrhunderts und wurde später im II. Weltkrieg fortgeführt. In diesen Zeiten wurden viele Tunnel durch den Felsen von Gibraltar – The Rock genannt – getrieben. Wenn man sich diese Systeme so anschaut, ist der ganze Felsen komplett unterhöhlt, wie ein Schweizer Käse. Ein Wunder, das da noch nichts passiert ist. Auch heute werden einige der Tunnel noch militärisch genutzt, u.a. auch als Munitionslager
Einige sind aber auch für Besucher frei gegeben. U.a. auch die World War 2-Tunnels.
Wie der Name schon vermuten lässt, wurden diese Tunnel im II. Weltkrieg gebaut. Im Eingangsbereich gibt es ein paar Schautafeln, die über die Entstehung der Tunnel Auskunft geben.
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Hier ist die Ausdehnung der Tunnel zu erkennen ...
Zum anderen bekommt man hier schicke Helme ausgehändigt. Die müssen hier nämlich getragen werden. Ab und an ist es nämlich recht eng bzw. die Decke etwas niedrig. Allerdings kein Vergleich mit der besuchten Höhle auf Lanzarote. Dort mussten, obwohl viel niedriger, keine Helme getragen werden. Aber das eine ist Spanien, die Engländer sehen das wohl kritischer.
Im Tunnel muss man eine lokale Führung buchen. Es ist nicht möglich, alleine zu besichtigen. Die Führung war natürlich bei unserem Ausflug inkludiert.
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Die einzelnen Szenarien waren auch meist mit entsprechenden Requisiten und Soldatenpuppen hinterlegt. Bei Landschaften würde man wohl Diorama dazu sagen. Allerdings spiegelte das alles nicht zu 100% dem damaligen Zustand wieder, einige Szenarien wurden geschönt bzw. mit stabileren Materialien nachgebaut.
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Das Leben der Soldaten in den Tunneln muss damals sehr hart gewesen sein. Ständig unter Tage unter schlechten Bedingungen (Nässe beim Schlafen, schlechte Luft, ständige Dunkelheit, harte Arbeit beim Ausbau der Tunnel, wachsam aufgrund erwarteter Angriffe usw.). Es waren übrigens nicht alles Briten im Tunnel. Sie bekamen Unterstützung von kanadischen Spezialisten, die beim Tunnelbau tatkräftig zur Seite standen.
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Am Punkt „Jocks Balcony“ hatte und hat man heute noch die Möglichkeit, aus dem Tunnel in einer Art Balkon ins Freie zu gelangen. Entsprechend groß wird damals auch der Andrang gewesen sein. Wobei ich glaube, dass dieser Balkon nur den höheren Dienstgraden und Strategen vorbehalten war. Heute wie damals hat man hier einen schönen Blick auf die Stadt und das Rollfeld des Flughafens.
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Hier endete dann auch mehr oder weniger der Rundgang. Sprich es ging durch einen Stollen zurück zum Ausgang. Dort befinden sich ein paar der alten Geschütze, heute nur noch Museumsstücke.
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Für uns ging es zurück zum Bus und auf eine kurze Fahrt zum nächsten Ziel …
Nach den „modernen“ Tunneln (ok, der II. Weltkrieg ist ja auch schon ein paar Tage her) ging es nun zu den älteren. Vom Bus aus war es noch ein kurzer Marsch bergan zum Eingang der Great Siege Tunnel.
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Diese Tunnel wurden während der großen Belagerung von Gibraltar 1779-1783 errichtet. Die Spanier/Franzosen versuchten hier den Briten/Niederländern Gibraltar zu entreißen. Hat allerdings nicht funktioniert. Während der Zeit der Belagerung wurden die Tunnel in den Felsen getrieben. In den Tunneln wurden Kanonen aufgestellt, um Gibraltar zu verteidigen. Soweit die grobe Geschichte.
Die Besichtigung erfolgte hier alleine, d.h. ohne Führung. Zuerst fiel auf, dass die Tunnel hier viel geräumiger sind als die WW2-Tunnel, v.a. zur Decke hin ist mehr Platz. Beeindruckend, da diese ja viel eher ohne große Technik erbaut worden sind. Mit Handarbeit (Hammer) wurden Löcher in den Felsen geschlagen und anschließend wurde gesprengt.
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Nach dem kurzen Aufenthalt waren wir dann auch mit beiden Tunnel-Systemen durch. Es ging zurück zum Bus und dann zum letzten Programmpunkt des Ausfluges …
Heute verlassen wir mal die spanisch- und portugiesischen Gefilde während dieser Tour. Es geht nach Großbritannien!
Für uns der zweite Anlauf. Und der Versuch, es dieses Mal besser zu machen als beim ersten Mal. Beim Rockliner 2016 gab es diverse Probleme, die uns den Landgang in Gibraltar versaut hatten. Erst war die Gangway zu kurz, dann nicht genügend Ausflugsbusse vorhanden, dann die Warteschlange an der Seilbahn unmenschlich lang. Wer möchte, kann das damalige Desaster in meinem alten Reisebericht nochmal nachlesen. Aber seitdem hat TUI Gibraltar ja bereits einige Male angelaufen (2016 war es der Erstanlauf), so dass zumindest die Gangway eigentlich passen sollte …
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Nach dem Frühstück im Anckelmannsplatz startete dann auch unser Ausflug. Wir hatten uns für „Unterirdische Höhlen und luftige Höhen“ entschieden. Wer sich jetzt nichts darunter vorstellen kann: er beinhaltete Besichtigungen der Tunnel im Felsen, des Affenfelsens sowie des Europa Points. Letzterer steht nicht im Titel, ist aber trotzdem dabei. Am Anfang gab es dann wieder eine kleine Verzögerung. Die Gangway wird doch nicht etwa schon wieder???
Zum Glück nicht – war nur eine kurze Verzögerung und dann konnte es los gehen. In Gibraltar wird mit den kleinen Bussen gefahren. Kein Wunder, die Straßen sind teilweise schon sehr schmal. Wir hatten an diesem Tag einen sehr guten Reiseleiter erwischt. Sprach natürlich nur Englisch. Das aber sehr gut verständlich und er wusste viel Wissenswertes zu erzählen und brachte das auch auf eine sehr gute und lustige Art herüber. Teilweise fuhr auch noch jemand vom Ausflugsteam im Bus mit und übersetzte dann (wechselte immer zwischen den beiden Bussen für unseren Ausflug). Wir hätten das jetzt nicht gebraucht, aber es verstehen ja nicht alle Englisch.
Nach einer kurzen Fahrt durch die Stadt mit den Grunderläuterungen zu Gibraltar ging es zuerst zur Seilbahnstation. 2016 von Menschenmassen erschlagen, war es heute angenehm leer. Wir mussten uns außerdem nicht an die kleine Schlange anstellen, sondern konnten FastLane-mäßig sofort durch.
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Es ging direkt zur oberen Station auf dem Felsen von Gibraltar. Dort hatten wir zunächst einmal Zeit, um die schöne Aussicht bei schönem Wetter zu genießen.
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Bei sehr guter Sicht konnten wir das spanische Festland, die Straße von Gibraltar, die Stadt selbst und Afrika erkennen. Oben war es zwar ein wenig windig und somit kühl, die Sonne schien aber sehr schön.
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Dann ging es erst mal zu Fuß weiter. Der Felsen von Gibraltar wird ja auch als Affenfelsen bezeichnet. Wir sahen dann auch bald eines der Exemplare, von denen dieser Name stammt.
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Noch mit seinem gesunden Frühstück beschäftigt, stellte dieser Berber-Affe keine „Gefahr“ für uns dar. Wir waren ja vorher ein wenig skeptisch bezüglich der Affen. Einen Affen auf dem Kopf muss man nicht unbedingt haben, schließlich sind das ja auch Wildtiere. Aber wenn man ein paar Regeln beachtet, sind die eigentlich kein Problem und kommen den Besuchern nicht zu Nahe. Zumindest war es bei unserem Aufenthalt am Vormittag der Fall.
Man sollte halt nicht vor den Augen der Affen in den Taschen wühlen („Oh, da gibt’s gleich Futter für mich“), beim Fotografieren nicht zu nahe mit Linse oder iPhone kommen („Oh, was glitzert da vor meiner Nase so schön rum“) oder das Geländer, auf dem ein Affe sitzt, mit dem ausgestreckten Arm berühren („Oh, der will doch bestimmt, das ich auf seine Schulter klettere“). Und auf keinen Fall füttern, v.a. mit Chips usw. Bei uns wie gesagt, waren die Affen tatsächlich Wildtiere und hielten Abstand (zumindest einen Meter ). Beim Blick in den Photoshop auf dem Schiff zeigte sich aber, dass bei anderen (späteren) Besuchen die Tierchen dann schon auf Schulter und Kopf rum tanzten … Naja, da fand ich es bei uns ehrlich gesagt, besser
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Dann ging es mit der Seilbahn zurück nach unten. Nicht bis ganz nach unten, sondern zur Zwischenstation. Immerhin macht diese Konstruktion noch einen halbwegs soliden Eindruck. Aber nur halbwegs
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Aber auch diese Exemplare wurden nicht so zudringlich wie befürchtet. Lediglich einer der Gäste musste mit seinem Handy unbedingt bis auf ein paar Zentimeter ran. Und der Affe langte natürlich sofort nach dem Gerät – tja, es wurde vorher davor gewarnt. Das Äffchen es aber nicht bekommen.
Wir schauten den Affen - hier waren sowohl Mutter mit Kind als auch die größeren männlichen Affen vertreten – zu. Teils gab es ganz amüsante Gegebenheiten, z.B. wenn der junge Affe die Antenne vom Bus als Kletterstange missbraucht, diese sich dann biegt und er herunter plumpst Passiert ist aber nix, weder dem Affen, noch dem Bus …
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Der Sage nach wird Gibraltar solange den Briten gehören, wie Affen auf dem Felsen sind. Wäre ich Spanier – und die wollen das Gebiet ja auch haben – wüsste ich jedenfalls, was ich tun würde. Nachts mal geschwind alle Affen einsammeln