Ich glaube du missverstehst da etwas. Wenn ich so deine Zitate und auch den Smiley sehe.
Wir haben keine Plätze geblockt !
Es war an dem Tag sehr sehr voll in allen Aussenbereichen.
Wenn 2 Personen unserer Gruppe mal für ein paar Minuten den Platz verlassen haben um zu fotografieren dann standen schon 4 andere Leute da um sich die Stühle zu nehmen oder sich dazu zusetzen.
Bummi65 saß an dem Tag ein paar Mal kurz an unserem Tisch.
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Nach einem guten, besseren Buffett als bei den Pyramiden ging es heim.
Um 21.30 Uhr war ich wieder auf dem Schiff. Meinem Mann ging es ein bisschen besser. ( Was leider nicht die
ganze Reise anhielt.)
Schnell in die Dusche, einen kleinen Happen noch im Anckelmanns essen ( das Restaurant hatte heute extra lange auf ) und dann stand das letzte Highlight an diesem Tag für mich an.
Shanty Chor singen im Atrium.
Über 3 Decks erklangen die Melodien der Meere durchs Schiff.
Nach diesem tollen Tag fiel ich glücklich und zufrieden in die Koje.
Die MS 5 verließ still und leise um 2 Uhr nachts den Hafen von Safaga.
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Dann die Durchsage vom Kapitän, es verzögert sich weiter.
Mit 7 Stunden Verspätung ging es dann gegen 10 Uhr endlich los.
Die Ankunft morgen früh um 7 Uhr in Safaga konnte so niemals eingehalten werden.
Nicht mal mit Vollgas.
Gefrühstückt wurde abwechselnd. Mindestens 2 Leute mussten unseren 6er Tisch gut bewachen.
Ein paar Fakten und Zahlen zum Suez-Kanal:
Der Suezkanal gehört zu den wichtigsten Wasserstraßen der Welt. Gäbe es den von Menschen gebauten Kanal nicht, müssten die Handelsschiffe alle den langen Umweg um den afrikanischen Kontinent nehmen. ( Kap der Guten Hoffnung )
Die Bauzeit des Kanals betrug nur unglaubliche 10 !! Jahre.
Da ist heute nicht mal ein Flughafen fertig
Der Kanal verbindet das Mittelmeer und das Rote Meer, ist also die perfekte Verbindung zwischen Europa und Asien. Am nördlichen Ende liegt Port Said, von da ging für uns die Einfahrt los. Das Ende im Süden ist die Stadt Suez.
Seine Länge beträgt 163 km. Fast jedes 10. Container-Schiff durchquert ihn.
Er ist für Ägypten eine ganz wichtige Einnahmequelle. Man spricht von 5 Milliarden Dollar mindestens im Jahr.
Eher mehr.
Der Suezkanal unterscheidet sich deutlich vom Panamakanal.
Im Panamakanal gibt es Schleusen um den Höhenunterschied zu überwinden. Das fällt beim Suezkanal weg.
Die MS 5 fuhr an diesem Tag als drittes Schiff im Konvoi von 20 Schiffen.
Die Reihenfolge wird vom zuständigen Amt vorher festgelegt.
Den Anfang machte ein Amerikanischer Öltanker, dahinter die Aidablu. Hinter der MS 5 ein riesiges
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Es war spannend zu sehen wie unterschiedlich die beiden Ufer des Kanals aussahen. Auf der einen Seite grün und fruchtbar auf der anderen Seite fast nur Wüste. Unsere Lektorin Frau Schneider kommentierte immer mal wieder
die interessantesten Stellen.
Die Zeit der Durchfahrt verging wie im Fluge, standen wir doch immer wieder rechts oder links an der Reling um zu gucken.
Wir wollten ja nix verpassen.
Tolle Gespräche mit unserer 6er Truppe kamen dabei nicht zu kurz. Getränke natürlich auch nicht.
An dem Tag habe ich meinen Cocktail der Reise gefunden. Belsazar Rose - Tonic. Leider habe ich nicht mal ein Foto davon.
Müsst ihr mal probieren.
Die Sonne im Glas, leicht bitter aber nicht so bitter wie der Aperol.
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Es wurde schlagartig dunkel und es war rechts und links nichts mehr zu sehen. Schade, ich hätte gerne die Stelle gesehen wo die Ever-Given am 23.3.2021 bei starkem Wind an einer Uferböschung des Kanals auf Grund lief.
6 Tage war dadurch der Suezkanal blockiert. Hunderte von Schiffen stauten sich damals in beiden Fahrtrichtungen.
Nun ja, man kann nicht alles haben. Dafür konnten wir heute morgen die Einfahrt bei Tageslicht sehen.
Dieser Tag hat mir wirklich sehr gut gefallen
Nach Einbruch der Dunkelheit löste sich unsere Truppe auf. Schnell noch duschen, Essen im Gosch und dann war dieser Tag auch für uns beendet. Morgen steht wieder ein langer Ausflug auf dem Programm.
Die Orientalische Nacht auf dem Pooldeck musste ohne uns stattfinden.
Kapitän AUS gab richtig Gas. Wir sollten morgen früh nicht zu spät in Safaga ankommen.
Ein paar Tage nach der Durchfahrt durch den Suezkanal hat man erzählt, ein amerikanisches Atom- U-Boot war wohl der Grund für die ganzen Verzögerungen. Das U-Boot konnte wohl nur nachts den Kanal durchfahren. Allein, ohne Konvoi.
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Natürlich auch noch andere alte Steine, die kann und will ich mir aber nicht alle merken.
Die ägyptische Geschichte gehört zweifellos zu den bekanntesten der Erde. Ich kann und möchte euch aber in diesem Bericht nicht mit Fakten und Zahlen erdrücken die ich mir alle selbst ergoo... müsste.
Es ist kompliziert die ganzen Könige, Dekaden, Pharaonen und sonst noch was zu behalten.
Unser kompetenter Guide Mohamed hat an diesem Tag sein Bestes gegeben, uns die alten Ägypter näher zu bringen.
Da wir ja etwas unter Zeitdruck waren, hatten wir 15 Minuten Zeit uns hier alles anzusehen.
Ab 16 Uhr begann außerdem die Passausgabe in der Abtanzbar. Die Uhrzeit gestaffelt nach Decks.
Für Alexandria morgen benötigen wir zwingend unsere Reisepässe.
Um Punkt 18 Uhr meldete sich Kapitän AUS von der Brücke. Er teilte uns mit das Aqaba in Jordanien
nicht angefahren werden kann. Für viele eine ganz herbe Enttäuschung, wir hatten schon vor Start der Reise
damit gerechnet.
Spätestens als der Jemen seine Drohnen nach Eilat schickte war uns klar, das wird nix.
Mit Salalah und Abu Dhabi hatte man 2 neue Häfen für die Cruise gefunden. TOP !
Der Reiseverlauf wurde umgestrickt, Muskat und auch Khasab fanden nun jeweils einen Tag eher statt.
Die Ausflüge für die neuen Häfen konnten am nächsten Seetag reserviert werden.
Gute Organisation !
Unser heutiges Abendessen nahmen wir im Gosch zu uns. Lecker wie eh und je.
Um 21.30 Uhr stellte Kapitän AUS seine Crew vor. Wir sahen die Show " Leinen los " auf der Kabine
im Bord TV. Da wir am nächsten Morgen sehr früh raus mussten war es für uns die beste Alternative.
KF Direktor unserer Cruise war Steffen Müller, ein super sympathischer junger Mann aus Hamburg.
Leider hat er inzwischen seinen Job bei TC an den Nagel gehängt. Schade, so einen tollen Kerl hatten wir
bisher noch auf keiner Cruise.
Lektorin auf der Reise war Ingeborg Schneider, die wir eigentlich nicht so mochten, kannten wir Sie doch schon von der Karibik Cruise im Jahr 2021.
Frau Schneider hat uns auf dieser Cruise aber voll und ganz überzeugt, ihre Vorträge und auch das Kommentieren während der Durchfahrt durch den Suez Kanal waren klasse.
Das Durchschnittsalter dieser KF betrug 60,4 Jahre, Passagiere an Bord sind etwas über 2300.
Also nicht ganz voll der Kutter
Zum Alter einen Satz. Wir haben uns wirklich häufig sehr gewundert in welchem hohen Alter und mit was für einer Verfassung doch etliche Passagiere hier an Bord waren. Hut ab! Für mich persönlich so gar nicht vorstellbar.