Gute Besserung, liebe Athena und Willkommen im Club! Ich bin seit heute (also nach 7 Tagen) wieder negativ und drücke Euch die Daumen, dass es bei Euch ebenso schnell geht!
Beiträge von Emmalotta
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Vielen Dank an alle, die mir gut zugeredet haben - mit Erfolg: der Ärger ist verraucht und ich werde sicher wieder berichten. Ist nur so ärgerlich, wenn es ewig dauert, bis Bilder geladen sind, dann plötzlich das Bearbeiten eines Beitrags nicht mehr funktioniert oder Bilder gar nicht im Bericht auftauchen
Und all das nicht etwa mit wackeligen Internetpaketen auf dem Schiff, sondern mit stabilem WLAN zuhause. Da verliert man dann irgendwann die Lust…Aber bis zur nächsten Reise ist das alles wieder vergessen.
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Wahnsinnig schöne Bilder, liebe Gabi46! Auch die von den Bären finde ich toll, gar nicht so verwackelt. Kanada ist traumhaft….
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Ok, ein Fazit soll es trotzdem noch geben:
Eigentlich waren mir die zehn Nächte zu kurz, die vorherige gleiche Cruise mit 14 Tagen passte aber nicht ins Budget. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass alles wirklich gut gepasst hat: wir hatten durch viele halbe Seetage genug Verschnaufpausen. Die Häfen waren alle toll - dass mich die eine oder andere Stadt nicht so begeistert hat, ist ja ein ganz subjektiver Eindruck.
Dass das Wetter nicht so mitgespielt hat, wie erhofft, war schade - hat aber die Freude an dieser Reise nicht beeinträchtigt. Das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert und man kann aus allem das Beste machen.
Ich ahnte es ja schon seit langem, und es hat sich bestätigt - diese Ostseeroute ist einfach nur toll! Und mit hat St.Petersburg in kleinster Weise gefehlt.
Die Grand Lady Artania ist mit all ihren wunderbaren Ecken und Winkeln an Deck nach wie vor mein Herzensschiff. Die Renovierung hat sie noch schöner gemacht und die Atmosphäre an Bord - vor allem auch das Miteinander der Crewmitglieder - ist einfach nur toll.
Mit meiner Außenkabine mit Sichtbehinderung bin ich absolut glücklich: ich hocke dort nicht vor dem Fenster, um rauszugucken, insofern ist mir die Sichtbehinderung herzlich egal. Deck vier wird immer meine bevorzugte Lage sein, da glotzt niemand tagsüber rein, und abends hab ich die Vorhänge zu. Im übrigen bin ich fast ausschließlich draußen - und mit wenigen Schritten schon in der Phoenix Bar, meinem Lieblingsplatz an Deck.
Die Küche finde ich gut - nicht wirklich raffiniert, aber immer schmackhaft und abwechslungsreich. Ich vermisse zusätzliche Spezialitätenrestaurants nicht - allerdings wäre so eine Art Imbiss für kleine Snacks außerhalb der Restaurantzeiten ganz schön. Könnte man allerdings auch auf die Kabine bestellen, ist sogar inklusive.
Ein wesentlicher Grund für meine Buchungen ist auch die Bauart der Artania, die ich noch als richtiges Schiff empfinde und nicht als „Plattenbau auf See“. Und natürlich der außerordentlich faire Aufpreis für Alleinreisende.
Das war‘s mit meinem ersehnten Ostseetörn. Ich habe fertig
Ich hoffe, es hat Euch gefallen und animiert Euch, etwas Ähnliches ins Auge zu fassen. Die Ostsee wird total unterschätzt 
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Die beiden ersten Bilder sind erneut nicht sichtbar liebe Jutta Emmalotta
Danke für den Hinweis, liebe Siegrid uschisiggi , aber ich nehm das jetzt so hin, wie es ist. Die Software hat so viel gehakt und gebockt, dass dies wahrscheinlich mein letzter Reisebericht hier war - es ist einfach zu frustrierend. Sorry, aber bin grad ziemlich bedient…
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Letzter Tag und Heimreise - in vollen Zügen genossen
Ich hab nicht so gut wie sonst geschlafen, irgendwie war mir blümerant und ich dachte „ Oh oh…“. Deshalb morgens um sieben gleich mal einen Selbsttest gemacht. Uff - negativ!! Trotzdem immer noch blümerant. Punkt neun dann mit dem Lunchpaket von Phoenix (unschlagbare 5,50 für Wasser, Apfel, Kuchen, Müsliriegel, kleines Schnitzelbrötchen, Käsesandwich und hartgekochtes Ei) und meinem Handköfferchen von Bord.Zunächst alles planmäßig, RE steht schon bereit und fährt pünktlich los. In einem Ort, dessen Namen ich vergessen hab, ein außerplanmäßiger Halt. Und die Ansage einer unüberhörbar genervten Zugführerin: sie wisse auch nicht, wie lange dieser Halt jetzt dauern würde. Es gäbe da eine Signalstörung und „vor uns ist ein Riesenstau“ Wir könnten gerne aussteigen, uns die Beine vertreten, rauchen oder frische Luft schnappen. Sie werde rechtzeitig Bescheid sagen, wann es weiterginge.
Also gefühlt alle raus auf dem Zug auf den Bahnsteig. Ich hab mich in Gedanken schon von meinem Anschlusszug in Hamburg verabschiedet und auf eine Reisedauer von 6 bis 7 statt fünfeinhalb Stunden eingestellt. Da heißt es plötzlich „Bitte steigen Sie ein, es geht weiter!“ Also alle wieder reingestürzt in den Zug. Wir kommen dann mit 20 Minuten Verspätung in Hamburg an, ich kriege meinen Anschluss-ICE aber trotzdem. Denn der fährt auch erst später los „wegen verspätetem Personal aus vorherigen Zügen“.
Ich sach ja, das Unterhaltungsprogramm der Bahn ist unschlagbar!
Fazit folgt noch
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Und nun noch Rönne, an das ich keine großen Erwartungen hatte - und so ist es dann auch: ein Inselhauptstädtchen, wie ich viele kenne. Ob auf Fehmarn, Rügen, Föhr, Norderney oder Borkum. Also bisschen bummeln, mal in die -wirklich netten! - Lädchen schauen.
Und bei gefühlten 28 Grad ein kühles Bier trinken. Das teuerste ever für mich - umgerechnet 7,70 € für 0,3
Naja, man gönnt sich ja sonst nix…Wieder auf dem Schiff ist dann unwiderruflich Kofferpacken angesagt. Schade, das TEFRA das nicht auch übernimmt

Schluss und Fazit folgt
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10. Schiffstag - Abschiedsstimmung und mein teuerstes Bier ever
Seit gestern gucken mich die Kofferbanderolen missmutig an - oder ich eher sie… Ich übe mich im Verdrängen. Ist ja noch Zeit bis abends für den Koffer. Vorher noch ein bisschen dänische Inselluft
s-nuppern, vielleicht noch ein s-mörrebröd essen, mal sehen.
Um zehn hab ich einen Platz bei der Küchenführung ergattert. Naja, eine Führung ist das nicht - wir kommen nur wenige Meter rein in Allerheiligste der Köche, dann empfängt uns Fritz Pichler, informiertmüber das wie, wann was und wieviel und steht für alle Fragen zur Verfügung.
Gefällt mir gut, dass er nichts beschönigt (immer noch muss viel weggeworfen werden), sich für „weniger ist mehr“ einsetzt ( Portionen kleiner machen - kann ja jeder alles nachbestellen) und auch nicht die Arbeitsbedingungen seiner Mitarbeiter beschönigt (immer an die 40 Grad in der Küche, immer feuchtwarme Luft, nie Tageslicht und ständig unter Druck) Man merkt die Leidenschaft für seinen Beruf.
Nach dem wirklich informativen Küchentalk folgt nun ein weiterer Programmpunkt: nämlich der von mir so geliebte
Stadl-Frühschoppen, der just dann beginnt, als wir in Rönne auf Bornholm festmachen.xxxAdminxxx gelöscht
ThemaWarum wurde mein Foto gelöscht?
Warum wurde mein Foto gelöscht?
Vielleicht ärgerst Du dich darüber, dass Dein Bild im Forum gelöscht wurde. Dies können wir gut nachvollziehen und die Situation ist auch für uns unangenehm.
Die Gründe dafür liegen überwiegend darin, dass wir als Betreiber einer gewerblichen Internetseite im Zweifel auch für Inhalte haften, die von Nutzern des Forums und gar nicht von uns selbst eingestellt wurden.
Bei der Haftungsfrage haben wir die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und insbesondere das…Peter6. Juni 2019 um 11:56 Ich gönne wirklich jedem von Herzen seine Weißwurscht und das Spanferkelstück nebst Freibier, habe Verständnis für so manche Kritik („Wie, es gibt echt keinen Leberkäs??? Ein Frühschoppen ohne Leberkäs geht ja gar nicht!“) - aber ich schäme mich immer, wenn das Schiff gerade irgendwo im Ausland festgemacht hat und es dann vom Deck schallt „Servus, Gude und Hallo“ nebst allen noch folgenden peinlichen Reimen…

Aber die Verlosung der Seekarte ist eine gute Sache, weil der Erlös komplett dem Welfare Fond der Crew zugute kommt. Da steigt dann sogar der Kapitän in seine steirische Lederhose.
Es kam wieder ein schönes Sümmchen zusammen. Gute Sache!
Fortsetzung folgt
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Was nun folgt, ist Tristesse pur…
Am Theaterplatz geht es ja nochDer Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist. Hier steht das berühmte Denkmal für Simon Dach und sein Ännchen von Tharau
Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist. Hier gibt es auch drei, vier Restaurants mit Außenplätzen und diverse kleine Stände, an denen Berstein angeboten wird.
Aber rund um diesen einen Platz sieht es nur noch trostlos aus
Es ist ein Dienstag, und es ist völlig tot in der Altstadt. Zwar wird an vielen Stellen ein bisschen gewerkelt und gebaut, aber es sieht so halbherzig aus, als hätte niemand Lust oder den Elan, etwas verändern zu wollen. Es scheint, als habe man diesen Teil von Klaipeda aufgegeben. Irgendwie traurig.
Das Missverständnis: alle baltischen Städte sind wunderschön. Die Fehlentscheidung: ich hätte doch einen Ausflug auf die Kurische Nehrung machen sollen.
Fortsetzung folgt
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9.Schiffstag: Klaipeda - ein Missverständnis und eine Fehlentscheidung
Der Tag fängt gut an, wir legen erst um 12.30 Uhr in Klaipeda an, und wir haben Kaiserwetter an Bord!!
Der Hafen sieht ganz nett aus…
… und auch auf dem Weg in die Altstadt gibt es was zu sehen, z.B. diese uralte, noch mit Hand betriebene Kettenbrücke.
Sie wird jede volle Stunde für 15 Minuten mit Muskelkraft zur Seite gedreht, damit Sportboote in den verwinkelten Hafen einlaufen können und bleibt dann wieder 45 Minuten zu, damit Fußgänger das Hafenbecken überqueren können.
Hier mühen sich gerade die beiden Herren ganz hinten auf der Brücke damit ab (vergrößern hilft):
Geht gleich weiter
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Nun will ich meinen Plan umsetzen und eine Stadtrundfahrt mit der Straßenbahn machen. Die Haltestelle ist gleich gegenüber der Markthalle, Tickets gibt es am Automaten. Theoretisch. Praktisch nicht, jedenfalls nicht hier. Denn der Apparat akzeptiert meine Kreditkarte nicht
und mit Bargeld geht hier nix. Ich frage eine junge Eingeborene, ob man Tickets nicht auch irgendwo kaufen kann. So etwas Vorsintflutliches kann sie sich aber nun mal gar nicht vorstellen und verneint energisch.Nun ist gutes Rad teuer… Aber wie immer hilft Tante Guckel
und verrät mir, dass es Tickets gegen Bares in Kiosken mit einem großen R gibt und auch, wo ich den nächstgelegenen finde. Eine halbe Stunde später sitze ich dann endlich in der Bahn und lasse mich durch die Stadt kutschieren. Was ich dabei so sehe, lässt mich aber ziemlich kalt…Vielleicht gefällt es Euch ja besser?
Immerhin ist es den ganzen Tag sonnig und mit 22 Grad auch angenehm warm. Das schreit doch nach einem schön relaxten Nachmittag auf dem Sonnendeck. Der Shuttle bringt mich hin.
Morgen steht mit Klaipeda noch ein baltisches Städtchen auf dem Programm.
Fortsetzung folgt.
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8.Schiffstag - Helsinki: das Kontrastprogramm
Auch hier gibt es einen Shuttle, der für 7,50 Euro den ganzen Tag zwischen Hafen und Innenstadt pendelt. Er setzt mich am Stadthafen ab, wo diverse Personenfähren an- und ablegen. Dort steht auch die alte Markthalle, die mein erstes Ziel,ist.Sie ist klein, aber sehenswert, weil historisch…
…und hat das übliche skandinavische Angebot, nämlich Fisch und Krustentiere.
Nach den Preisen schau ich gar nicht erst, zum Glück komme ich ja gerade vom Frühstück und nixücht in Versuchung zu bringen.
Draußen vor der Halle aber schon eher…
… denn da werden die Früchte des Landes angeboten, und die sehen verlockend aus:
Interessanter Weise gilt auf den finnischen Märkten noch das Litermaß, deshalb fällt mir das Beurteilen der Preise schwer. Keine Ahnung also, ob 12 Euro für einen Liter Pfifferlinge teuer ist oder eher nicht

Auch interessant, was uns Birgit - unsere Guide in Turku - erzählte: Finnen kaufen Lebensmittel bevorzugt auf dem Markt ein. Denn da sind sie billiger als im Supermarkt. Ist bei uns ja eher umgekehrt.
Geht gleich weiter…
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Die Ratsapotheke von 1422 ist eine der ältesten, noch im Betrieb befindlichen Apotheken Europas. Man kann sie und einige ihrer musealen Ausstellunsstücke besichtigen. Aber es geht dort zu wie im Taubenschlag, es ist drinnen sicherlich eng und sehr voll, deshalb verzichte ich schweren Herzens.
Auf Schritt und Tritt guckt einem die Vergangenheit über die Schulter …
… bis man wieder an einem Teil der Stadtmauer ankommt und die Altstadt durch eins ihrer Tore verlässt.
Davor preisen Blumenhändler ihre bunte Ware an…
… aber am allerschönsten sind die kleinen Sträußchen, die eine alte Frau in Konservenbüchsen abseits auf einem kleinen Mäuerchen anbietet:
Ich bin völlig geflasht von dieser phantastischen Stadt. Hier muss ich nochmal hin, und dann mit mehr Zeit!
Als wir um 23 Uhr ablegen, liege ich schon völlig geschafft im Bett…
Fortsetzung folgt
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Liebe Jutta Emmalotta , Mönkeberg (ohne c) und nicht in Kiel, sondern im Kreis Plön. Die Gemeinde hat noch eine eigene Bürgermeisterin und 4200 Einwohner.
Oh, sorry - da war ich ja völlig auf dem falschen Dampfer und hab Monkeberg dann auch gleich noch eingemeindet
Danke für die Korrektur! -
7.Schiffstag - und mit Tallinn schon wieder ein Highlight
Schon um kurz nach acht weckt mich die Vibration beim Anlegen und die Stimme des KD auf dem Flur. Passt aber, denn um 10.15 Uhr habe ich den Shuttle für 7,50 € (Tagesticket) gebucht. Und: die Sonne scheint! Kein Regen angesagt!
Allerdings verspricht es leider, voll zu werden - mit uns liegen noch die Mein Schiff 6, die Azamara Pursuit und die Oceania Marina im Hafen.
Jetzt folgt leider eine Bilderflut, denn ich kann mich nicht entscheiden, und die Kamera hat geglüht… Lassr Euch verzaubern von diesem baltischen Schmuckkästchen!
Gleich am Beginn der Altstadt fällt die Alexander-Newski-Kathedrale auf, im typisch russisch-orthodoxen Stil mit den vielen Zwiebeltürmen, von denen der größte eingerüstet ist.
Und dann natürlich die mächtige Stadtmauer mit ihren dicken Türmen und langen Wehrgängen:
Bewacht con solchen schaurigen Gesellen…
Geht gleich weiter