Ja, wir haben viel, sehr viel gesehen in diesen zwei Tagen und wenn das Wetter so bleibt, können wir froh sein, diese zwei Tage voll ausgenutzt zu haben. Die Einheimischen freuten sich gehörig, dass es endlich Naß vom Himmel gab. Besonders ich war aber ob des schlechten Wetters auch heilfroh, denn mir schmerzten meine Füße und Beine. Waren wohl doch ein, zwei Stufen zuviel an den beiden Vortagen.
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Wie verbrachten den Großteil des Tages mit Lesen, Daddeln und Fernsehen (es gab sogar das ZDF) und Nichtstun. Nachmittags lies der Regen etwas nach und wir spazierten, wegen der kleinen Schauer zwischendurch mit Schirm bewaffnet, ein wenig durch die Altstadt. Fotografiert habe ich dabei nicht.
Nachfolgende Bildchen sind an anderen Tagen bei trockenem Wetter geknippst worden.
Und wenn denn doch wer kommen sollte, einfach mit dieser Person tauschen. Geht eigentlich auch immer, denn wer sitzt schon gerne zwichen zwei sich unterhaltenden Partnern und nicht lieber mehr oder weniger allein am Gang.
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Diese im Nordwesten der Altstadt liegende Festung sollte einen gänzlich anderen Blick auf das (alte) Alicante bieten. Wir wollten den "Hügel" nicht von der "offiziellen Seite" (Bild oben), sondern über den geologisch interessanten Berg "Tossal" erobern. Gesagt, getan:
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und entdeckten diese Pflanze, von der wir noch heute rätseln, wie, wo sie einzuordnen ist (aber vielleicht sind wir schlichtweg ....................... na ja, wie oder was auch immer).
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erreichten wir wieder den Yachthafen und gingen noch ein Stückchen weit den direkt an unserem Hotel beginnenden Kai Richtung Kreuzfahrtterminal. Der Wind/ Sturm war aber so heftig, dass wir bald umkehrten.
Nach einer kurzen Pause auf unserem Hotelzimmer überredete mich doch tatsächlich mein Mädchen, uns noch den "Parque Ereta" anzuschauen, der sich oberhalb des pitoresken Stadtteiles "Santa Cruz" bis zur halben Höhe des Berges "Benacantil" (der mit der Burg St. Barbara) erstreckt und durch den man auch zu Fuss zu Burg kommen kann. Es gibt allerdings auch einen Aufzug, der (für Rentner kostenlos) Personen zur Burg befördert. Wir besuchten diemal die Burg nicht, da wir bereits bei unserem ersten Besuch der Stadt oben waren.
Der Aufstieg zum Park "Ereta" beginnt nahe der schon einige Meter über NN befindlichen Kirche "Santa Maria".
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Am fast höchsten Punkt befindet sich ein netter Brunnen. Von dort ist die Aussicht auf die Altstadt schon exzellent; man muss also nicht unbedingt hoch zur Burg (obwohl: dorthin führt ein Aufzug ).
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So sieht der Stadtteil "am Berg" von oben aus. Auf der dominant sichtbaren alten Burgmauer sind wir 2017 von der Burg hinab in die Stadt spaziert (siehe Bild in Post #1). Der Zugang war zwar damals schon versperrt, aber nur locker und viele Leute - wie wir - ignorierten die Sperrung, die leicht zu umgehen war. Heute ist der Zugang verbarrikadiert.
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Auf unserem Weg nach "unten" entdeckten wir auch die Bar "München", in der wir 2017 bereits mit Danerl0704 cocktaillierten. Diesmal gab es Aperol Spritz und Sangria.
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um uns eine schwarze Paella, die mit unzähligen, unsichtbaren (weil auch schwarz) kleinen Krabben und Tintenfischstückchen versehen war, munden zu lassen. War übrigens extrem sauguad.
Von einem Bekannten hatten wir einen "Geheimtipp", der in wenigen Reiseführern oder -berichten über Alicante zu finden ist: Der riesige Palmengarten "El Palmeral" am südwestlichen Ende der Stadt, erinnerlich erbaut von irgendeinem Fürsten dieser Gegend. Dort könne man sich den ganzen Tag auf kilometerlangen Spazierwegen, etlichen künstlich angelegten Seen, Spielplätzen für Jung und Alt, in einigen Restaurants und an etlichen Kiosken verlustieren. Zu Fuß geht man von unserem Hotel bis zum Park ca. 1,5 - 2 Std. Wir schnappten uns demzufolge nach dem exzellenten Frühstücksbuffet im Hotel ein vor diesem stehendes Taxi, bemerkten nach der Angabe unseres Zieles einen seine Kollegin fragend anschauenden Taxler, der uns aber bereitwillig und schnell für 10 E incl. Trinkgeld zum Park brachte. Dort, auf dem riesigen Parkplatz vor dem Eingang angekommen, bemerkten wir eine gewisse Leere des Parkplatzes, obwohl Sonntag und schönes Wetter war und der Park bei den Einwohnern sehr beliebt sein sollte. Nach dem Eintreten präsentierte sich der Park unseren Erwartungen.
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Wir standen während der vielleicht einstündigen Wanderung durch den Park vor etlichen abgesperrten Wegen und geschlossenen Kiosken. Nach Auskunft eines englisch sprechenden und verstehenden Einheimischen erfuhren wir auf Nachfrage, dass der Park momentan (für fast ein Jahr) wegen dringender Ausbesserungsarbeiten zu über 90% geschlossen sei.
Na ja; war wohl nix. Zurück in die Stadt. Da waren eben aus dem ganzen Tag im Park "El Palmeral" nur ein Stündchen (oder so) geworden.
Zurück in die Stadt. Aber wie ?? Der Taxistand vor dem Parkeingang war verweist. Die Bushaltestelle war "cerrado" (geschlossen). Mit Uber und Konsorten kennen wir uns nicht aus, blieb demzufolge nur der mindestens eineinhalbstündige Spaziergang entlang der Straße , der sich aber entgegen den Befürchtungen als sehr interessant und abwechsungsreich gestaltete, da wir immer wieder kleinere und sehr nette Parks durchqueren durften.
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Die Jacarandas standen in voller Blüte und die blühenden Kugeln sind ein gärtnerisches Meisterstück: sie sind aus "Bouganvillas" geflochten, geformt, was auch immer. Toll !!
Schließlich erreichten wir die "weltberühmte" "Explanada de Espana", auf der auch teilweise Verkaufsstände mit unmöglichem Krimskrams stehen
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Wir überlegten dann, wie wir den Nachmittag gestalten sollten/wollten. Mein Mädchen meinte, wir machen auch noch den Park "La Ereta" am Fuße des Burgberges. Mein Gedanke: Alicante an einem Tag !
P.S.
Ein nettes Bildchen habe ich noch zum tollen Pflaster der Esplanade:
Bei dem Paar in Bildmitte ist "Sie" einen Kopf kleiner als "Er", weil sie im Tal, er auf dem Bergrücken geht.
Lufthansa fliegt mehrmals die Woche direkt von München nach Alicante, jedenfalls am Freitag und Samstag (Sonnabend).
Mit unserem ersten Reiseanbieter hatten wir Pech. Bereits drei Tage nach der Buchung erhielten wir die Mitteilung, dass der Hinflug nicht direkt, sondern über Frankfurt stattfinden sollte. Äaaahhh !!! Ich fliege doch nicht einen ganzen Tag von MUC nach ALC. In der Zeit komme ich nach ZA. Die für den ersten Veranstalter beschämenden weiteren Einzelheiten will ich Euch ersparen. Beim zweiten klappte es (ganz selbstverständlich) dann wie gewünscht und wie erwartet. Schlußendlich starteten wir am SA, den 20.05.2023 um ca. 14:30 Uhr von MUC in einer sehr gut ausgelasteten Airbus-Maschine der LH und landeten um ca. 16:50 Uhr in ALC.
Beim Landeanflug sah ich u.a. auch bereits den Yacht- und Kreuzfahrthafen, den die Stadt prägenden Berg "Benacantil" (mit Mauer) und sogar unser Hotel (direkt darunter).
Alicante hat fast 350.000 Einwohner, ist Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und Teil der autonomen "Valencianischen Gemeinschaft". Auf die dort vorherrschenden Sprache will ich hier nicht näher eingehen: gockelt bitte bei Interesse selbst.
Der Name der Stadt soll nach einer Legende von einer unerfüllten Liebe zwischen "Ali" (dunkelhäutig) und "Cantella" (oder so)(weiß) herrühren, insoweit lag Faulpelz in einem anderen Fred schon mal nahe dran, ist aber wohl auf den maurischen Namen " al-Laqant" zurückzuführen.
Hier unser Hotel "Melia Alacant" mit der tollen Freifläche davor und dem Berg "Benacantil" im Hintergrund, auf dem die Burg "St.Barbara" thront.
Wir waren in den 80er-, 90er-Jahren zuerst im "Frontier" (inzwischen abgerissen), weil damals dort Siegfried und Roy gastierten und die Hotelgäste Sitzplätze in der ersten Reihe bekamen, dann einmal im "Luxor" (die Pyramide), einmal im "Venetian" und dreimal im "Mirage". Am besten war das "Mirage", am schlechtesten das "Luxor" und am teuersten das "Venetian". Im "Mirage" hat mein Mädchen auch einmal (erinnerlich) 850 $ beim Roulette gewonnen (Einsatz: 50 $).
P.S.
Ein supertolles Büffet für wenig Geld gab es im "Paris" (Königskrabbenbeine tonnenweise bis zum Umfallen).
Da wären z.B. eine Reise nach Buenos Aires mit den riesigen Wasserfällen bei Iguazu und Rio
Iguazu ist obermegage... Wir waren in 2006 dort, auch in Rio.
P.S. Habe ein Video in der Galerie eingestellt. Weiß aber nicht, ob die Verlinkung dorthin klappt: Alle Versuche zur Verlinkung sind gescheitert. Müßt das Video also selber suchen.
PP.SS: Klickt einfach meinen Avatar an, dann sind alle meine Bilder der Galerie und auch das Video aufgelistet.
Anderswo heißen diese Leute Piloten, Lokführer oder Busfahrer. Seilbahnführer und Weltraumshuttlekommandanten möchte ich hier mal aussen vor lassen.
Sie machen alle das Gleiche: Sie steuern und (sollten) beherrschen ein techniklastiges Gefährt, mit dem u.a. auch Mitbürger von einem Ort zum anderen transportiert werden (sollen).
Natürlich gibt es vorab mal die Vorraussetzung, dass der "Führer" sein Transportgerät überhaupt richtig beherrscht. Das wird - wie ich meine - vom Transportgut vorausgesetzt. Obwohl: den Containern dürfte das egal sein.
Nach diesen, vielleicht etwas verqueren Gedankengängen, frage ich mich: Wie hat sich der Frachtführer zum Transportgut zu verhalten ?? Und umgekehrt: was erwartet das Transportgut vom Frachtführer??
P.S.
Wir sind noch nie gerne bahngefahren, vermissen die Piloten, die wenigsten ab und an die Positionsdaten durchgeben und lieben die "Kreuzfahrtsschiff"kapitäne, die "mit ihren Passagieren eine Reise unternehmen".
so, und nicht anders, stelle ich mir "reisen" vor: Ein wenig Planung (oder auch ein wenig mehr), frei für Überraschungen, dankbar für alle, auch unvorhergesehenen Situationen, offen für alle naturgemäßen und kulturellen Begegnungen und letzlich mit dem Gefühl, was wirklich Befriedigendes für Leib und Seele erfahren zu haben.
GsD ist für mich der Begriff "Neid" ziemlich indifferent und unwichtig, aber wenn ich Deine sehr ausführlichen und eindringlichen Schilderungen so in mich hineinschlinge und dabei mir die erlebten Gefühle und Gedanken vorstelle, dann ...........