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Letzteres verspeisten wir in unserem Lieblingrestaurant in Stellenbosch, im Wijn Huis.
Zwei- oder dreimal waren wir direkt an der Strandpromenade von Gordon's Bay im Cafè Zest. Klingt nur so nach Torten etc, ist aber ein gutes Speiselokal, das zwar keine Speisekarte hat, dafür aber große Tafeln mit den verfügbaren Speisen:
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Irgendwann kam nach dem vielen Fisch bei mir einmal die Lust nach schnöden Spaghetti auf. In den umliegenden Pizzerias gab es nur das namensgebende Gericht, aber keine Nudeln. Die fand ich dann in der Version Spaghetti carbonara in Kapstadt. Mein Mädchen begnügte sich mit einem Salat mit Räucherlachs.
Zu viele Ziele würde ich mir für den halben Tag nicht vornehmen.
Da kann ich Conny nur zustimmen. Die Entfernungen zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten sind schon nicht zu unterschätzen; ...und der Verkehr wird trotz acht- oder zwölfspuriger Straßen immer höllischer.
Ich glaube zu wissen, dass ihr darauf schon länger gewartet habt, weil ihr mich doch schon ein wenig kennt.
Essen & Trinken:
So, jetzt sitze ich hier bei einem Gläschen Haute Cabriere, Chardonnay-Pinot Noir, quasi einem stillen Schampus, natürlich aus ZA, und überlege, mit welchen Bildchen ich eure Münder wässrig machen könnte.
Ihr werdet es nicht glauben (oder doch), ich habe einige gefunden.
Wir gehen in ZA sehr, sehr gerne in die Restaurantkette "Ocean Basket", die es, zumindest im West- und Ostkap, in nahezu jeder etwas größeren Gemeinde gibt. Wir schätzen dort die immer sehr freundliche Bedienung und die hervorragenden, immer frischen Meeresgerichte. Ursprünglich gab es dort nur Speisen aus dem "Ocean", inzwischen haben sie auch Burger auf der Karte - wohl für die fischhassenden Partner-.
Ein "heighlight" ist allein schon das "amuse guelle", das hier immer serviert wird:
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Oben: kleingewürfelter Knofi in Öl, natürlich mit Vorsicht zu genießen, da die Wirkung lange anhält. Rechts: Eine Art "Ajoli" , sehr gut. Unten: Mein Favorit, deshalb schon fast leer: sehr scharf, Kapern, Oliven, Grünzeug, alles kleingehäckselt und mit ordentlich Chilly angemacht.
Brot gibt es natürlich dazu.
Als Vorspeise kann ich eigentlich nur Folgendes empfehlen:
Sollte man vor Ort Südafrikanische Rand haben, oder geht alles problemlos mit Kreditkarte oder eventuell auch mit US Dollar?
Wir hatten von unserer letzten Reise nach ZA noch ca. 2000 Rd übrig: die haben wir zum Großteil als Trinkgeld verbraucht. Scheine von 100 RD (knappe 5€) sind da ideal. Ansonsten haben wir nur mit Kreditkarte bezahlt. Die Parks etc. nehmen ohnehin kein Bargeld mehr.
Mit US-Dollar haben wir keine Erfahrung in ZA, vermute aber, dass eher der Euro gefragt ist.
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Am gut zu gehenden Weg (teils auf Stegen), oder von dort gut zu erreichen, stehen alle 10 - 20 Meter Bänke, von denen man einen herrlichen Blick auf des Meer hat. In der Wal-Saison von September bis Dezember stelle ich mir den Aufenthalt dort herrlich vor.
Das ist Bank Nr. 1 am neuen Hafen, ca. 26 weitere folgen bis zum Fick's Pool.
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P.S.
Im "Fick's Pool" hat seit kurzem ein Restaurant eröffnet, im dem es sich köstlich speisen läßt (dazu später). Man muss nur etwas Glück haben, denn die Plätze sind gefragt, und Reservierungen werden nicht angenommen.
Danke für deinen Reisebericht, der noch rechtzeitig, bezüglich "Betty's Bay" und "im Eimer" in unsere Reiseplanung Einzug hielt.
Freut mich sehr, dass ich einem ZA-Reisenden Insider-Tipps geben konnte. Aus Deinen Schilderungen entnehme ich, dass es Dir/Euch dort ziemlich gut gefallen hat.
P.S. Wenn wir nochmals nach ZA kommen sollten, werden wir wohl eine Unterkunft in Bloubergstrand wählen. Der Blick von dort auf den Tafelberg hat schon was.
Natürlich durfte ein Ausflug in die "Mothercity" Kapstadt nicht fehlen. Leider hatten wir an diesem Tag trübes Wetter mit tielhängenden Wolken; geregnet hat es aber nicht.
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Das Problem bei solchen Ausflügen mit dem eigenen Wagen in die Großstadt ist natürlich der chaotische Verkehr und in ZA die manchmal irreführende Beschilderung. Gut, dass wir uns schon ein wenig auskannten. Das hilft ungemein, schließt aber nicht aus, dass wir uns doch einmal verfahren haben.
Gewohnt haben wir in Gordon's Bay, dem angrenzenden Nachbarort von Somerset West und Strand. Der Ort hat einen schönen, aber mit Vorsicht zu genießenden Strand. Es sind bei Flut nicht sichtbare Felsen im Sand.
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Bislang schon oft durchgefahren sind wir in Kalk Bay zwischen Muizenburg und Fishhoek. Diesmal haben wir den Ort näher angschaut und er hat uns sehr gut gefallen. Nachteil ist dort, dass fast Alles an der Durchgangsstraße und dem Bahngleis liegt und man immer Verkehr hat.
Strauße, die einem ansonsten bei Überlandfahrten schon mal über den Weg laufen, sahen wir diesmal (leider) keine.
Das ehemalige Schmetterlingshaus in Klapmuts bei Paarl - damals Ende der 90er wohl eines der ersten und eine kleine Sensation - hat sich zu einer Auffangstation von verwaisten, nicht mehr unterzubringenden Tieren gewandelt. Wir besuchten es trotzdem.
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Bei unseren Wanderungen durch die Fynbos-Natur (Fynbos kommt vom holländischen feiner/schöner Busch) trafen wir mehr oder weniger zwangsweise auf dort lebendes Getier.
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Auf dem letzten Bild seht ihr ein "Dassie", einen Klippschliefer, dessen nächste Verwandten die Elefanten sind.
Die vor vielen Jahren in der Viktoria & Alfred Waterfront in Kapstadt verteilten, künstlerisch gestalteten Nashörner stehen nun etwas abseits aufgereiht am Hafenbecken.
da haben sich ja zwei ZA-Verrückte gefunden. Fehlt nur noch der Micha OHV_44 .
Wie war das denn bei eurer ersten Reise in 1990 - kurz nach Ende der Apartheid - mit den Unterkünften ? Habt ihr vorgebucht ? Wir sind in 1996 einfach drauf los gefahren - wie die Jahre vorher in den USA - und taten uns manchmal schwer, etwas zum Übernachten zu finden.
P.S. Und natürlich viele liche Grüße zurück von Friedberg nach Schongau.
Zum ersten Mal erlebten wir Robben oder/und Seehunde in den 1980er Jahren in San Franzisko, erinnerlich Pier 37. Später dann auch in Kapstadt an der Victoria & Alfred Waterfront. Letztere waren vor einigen Jahren nahezu verschwunden und so hat es uns sehr gefreut, dass die Population dort anscheinend wieder im Wachsen ist.
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Anfangs rätselten wir, was denn da im Wasser schwimmt. Bei näherem Hinsehen erkannten wir allerdings die Robbe, die es sich in einer wohl sehr besonderen Lage bequem gemacht hatte. Beim Heranzoomen des Bildchens erkennt man die ungewöhnliche Haltung des Tieres.
Unsere erste Reise nach ZA in 1996 diente ja größtenteils dazu, wilde, afrikanische Tiere zu sehen. Das gelang auch bestens: außer Leoparden haben wir inzwischen alle bekannten und unbekannten afrikanischen Tiere in freier Wildbahn beobachten können. In 2015 waren wir 1 Woche nur im Addo-NP und konnten hunderte Elefanten erleben. Zweimal logierten wir für einige Tage im sehr zu empfehlenden "Garden Route Game Lodge" bei Albertinia und unternehmen dort frühmorgentliche und abendliche, geführte Wildbeobachtungstouren.
Excurs:unsere Reise 1996: Flug MUC-FRA-JBG; 2 Ü Pretoria; mit Mietwagen zum Krüger-NP; 4 Ü; weiter zum Hhlushuwe-Umvolozi-NP; 2Ü; weiter bis Durban; Flug nach Port Elizabeth; 3 Ü im Addo-NP; weiter die Garden-Route bis Kapstadt, Tafelberg, Kapspitze, Pinguine Boulder`s Beach, Weingegend; mit Blue Train von Kapstadt nach Pretoria; 2 Ü am Lake Bruma; Flug nach Zimbabwe, Viktoria Falls Hotel 4Ü; zurück nach Jo`burg; 3 Ü Bruma Lake; Heimflug.
Von damals, oder zwei Jahre später, stammt folgendes Bildchen von den Pinguinen am Boulder's Beach in Simonstown:
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Da durften die Menschen noch mit den Pinguinen kommunizieren und um die Wette schwimmen (und sich behacken lassen). Seit etwa 10 Jahren sind dort Mensch und Tier getrennt.
Den Pinguinen in Betty's Bay ist es immer noch gestattet, sich auch zwischen und mit den menschlichen Betrachtern zu bewegen.
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Insbesondere wenn man aus Richtung Gordon's Bay nach Betty's Bay kommt, sind die Pinguine dort etwas schwer zu finden, da die Hinweisschilder sehr klein und unscheinbar sind. Aber einfach mal rechts abbiegen, und irgendwann steht man auf dem richtigen Parkplatz.
Natürlich gibt es bei den Pinguinen auch viel Vogelvolk wie Kormorane, Enten, Gänse etc. zu erleben.