Übrigens wir hier auf der MA Hardy der Sonnenschutz auf den Sonnendeck auch nicht wieder aufgebaut wenn das Schiff im Hafen liegt. Das finde ich wirklich schade und kenne es von anderen Reisen anders. Da hat sich die Besatzung die Mühe gemacht und immer alles auf und ab gebaut. Keine Ahnung wie es auf der MS Alena gehandhabt wird.
Beiträge von jessi26
-
-
Nach dem Frühstück erreichten wir gegen 09:30 Uhr Miltenberg. Das Frühstück läuft jetzt übrigens viel ruhiger und geordneter ab und unser Tisch ist auch abgeräumt wenn wir kurz vor Ende der Frühstückszeit zum Essen kommen. Ich vermute mal die Gäste wissen jetzt einfach was sie wollen und wie groß die Portionen sind. Ich empfehle allen die mal auf der Thomas Hardy fahren das Omlette.
Nach dem Frühstück machten wir uns frisch gestärkt auf den Weg um Miltenberg zu erkunden. Das kleine Städtchen entpuppte sich als wahres Schatzkästlein mittelalterlicher Baukunst mit vielen schönen Fachwerkhäusern. Wir folgten dem Schild zum alten jüdischen Friedhof und gelangte so auf einem relativ bequemen Weg zur Miltenberger Burg. Dieses öffnet zum Sonntag leider erst um 11:00 Uhr, also viel zu spät für uns. Trotzdem hat sich der Aufstieg gelohnt, da der Blick von der Burg auf den Main und Miltenberg unbezahlbar ist. Auf dem Rückweg kamen wir am berühmten Schnatterloch und dem Schwarzviertel vorbei. Wunderschön zum ansehen. Bei soviel Fußweg wurde es Zeit für einen Pause. Wir entschieden uns dafür für den romantischen Biergarten der Brauerei Faust und versuchten bei einer Bierprobe 5 Sorten Bier der Brauerei. So gestärkt machten wir uns vorbei aus dem 15. Jahrhundert stammenden Gasthaus zum Riesen zurück zu unserem Schiff.
-
Hallo jessi26 , vielen Dank für deinen Bericht.

Ich habe ihn in einem Rutsch auf unserem kleinen Balkon auf der Lady Diletta gelesen. Liegen seit gestern in Bernkastel-Kues. Nächste Woche biegen wir in den Rhein ein und fahren Richtung Basel.Also ein wenig auf deinen Spuren....

Ich wünsche Euch eine mindestens genau so gute Reise wie wir haben mit vielen tollen Erlebnissen.
-
-
Wie genossen das Auslaufen aus Frankfurt vom Sonnendeck. Dieses ist übrigens aktuell in großen Teilen gesperrt da wir durch viele niedrige Brücken fahren. Somit verbrachten wir auch den Abend auf der Kabine und genossen bei einem guten Tropfen die vorbeiziehende Landschaft. Wahnsinn was am Abend so am Mainufer los ist.
Die Nacht war ziemlich unruhig. Immerhin hat der Main 34 teils gerade mal 12 Meter breite Schleusen. Durch einen Großteil davon muss unsere MS Hardy auf ihren Weg nach Miltenberg hindurch. Leider hat unsere Kapitän nur wenige cm Spielraum bei der Einfahrt in die Schleuse und so hat uns ein Rums das ein oder andere mal aus den Schlaf gerissen.
-
Pünktlich um 13:00 Uhr legten wir in Frankfurt an. Unsere Anlegeplatz war unweit vom eisernen Steg und so stand einer Erkundung auf eigener Faust nichts im Weg. Wir bummelten über den Römer, besichtigten die Paulskirche in welcher 1848/49 die Nationalversammlung tagte, schlenderten durch die Einkaufsstraße und machten uns dann auf den Weg ins alte Sachsenhausen um den Äppelwoi zu kosten. Vom eisernen Steg hat man zudem einen super Blick auf Frankfurts Skyline. Allerdings fand ich es besonders im Zentrum und an der Mainpromenade mega voll. Corona scheint hier kein Thema mehr zu sein. Ein 17:45 Uhr waren wir zurück an Bord.
-
-
jessi26 Schöne Erinnerungen und Kontrastprogramm. Wir waren am frühen Morgen an einem Sonntag in Rüdesheim. Der Ort war erst am Erwachen. Hübsches Städtchen, wenn auch sehr touristisch.
Was wir gesehen haben hat uns sehr gut gefallen. Rüdesheim lohnt sich bestimmt mal für einige Tage. Aktuell stehen wir schon eine Weile an der Schleuse vor Frankfurt. Hinter uns die Alena.
-
Rüdesheim erreichten wir gegen 18:00 Uhr. Gegenüber vom Anleger war ein Weinstand und so nutzten wir die Gelegenheit bis zum Abendessen noch einen Shoppen Rüdesheimer Wein zu genießen. Nach dem sehr leckeren Abendessen hatten wir den Ausflug Wein und Musik gebucht. Mit einem kleinen Zug ging es durch die Weinberge und den Ort bis zu Siegfrieds Mechanischen Musikkabinett. Hier wurden wir mit einem Glas Wein begrüßt und dann folgte die interessante Führung durch das Musikkabinett mit Vorführung der vielfältigen Instrumente. Sehr lohnenswert. Unser Rückweg führte uns durch die Drosselgasse. Diese war sehr ruhig. Trotzdem gab es in der Quetschkommode Livemusik und so ließen wir da den Abend ausklingen. -
Alles anzeigen
Hallo jessi26,
bin auch gerne dabei und gespannt auf eure Sichtweise auf den Rheingau.
Wenn Ihr in Rüdesheim um 5h ablegt, dann schätze ich fahrt Ihr ca. 6.15 Uhr fast an meiner Heimat vorbei. Stadt der Rosen und des Sektes (MM) Eltville am Rhein ist in unsere Nähe. Hätte euch auch vom Ufer (seit ein paar Wochen steht dort ein Riesenrad) gerne zugewunken.
Der Rheingau hat kulturell und gastronomisch viel zu bieten.
Wir wünschen euch viele schöne Momente und eine erholsame Reise.
Herzliche Grüße
Heike
das ist leider etwas früh zum winken. Aber die Fahrt durch die schöne Rheinlandschaft gefällt uns gerade sehr gut. Tolle Bauwerke und schöne Weinberge
-
-
Die Besichtigung der Marksburg hat sich wirklich gelohnt. Mit dem Bus ging es bis zum Parkplatz und dann zu Fuß bis zum ersten Burgtor. Der Eintritt in die Burg kostet 8,00 Euro mit Führung. Unsere Gruppe wurde aufgeteilt in 3 Gruppen a 12 Personen. Die Höhenburg Marksburg stammt aus dem 12. Jahrhundert. Sie steht in 160 Meter Höhe auf einen Schieferberg und ist deswegen vom Rhein aus sehr gut zu sehen. Besichtigt werden Burghöfe, die Gärten, verschiedene Räume wie den Großen Saal und die Küche, die Waffenkammer, die Folterkammer und die Schmiede. Zum Schluss haben wir noch ein Glas leckeren Wein auf der Aussichtsplattform getrunken bevor es zurück zum Schiff ging. Am Parkplatz habe ich mitbekommen, dass die Wartezeit zur Besichtigung der Burg eine Stunde beträgt. Somit hätte die Zeit für diesen Ausflug auf eigene Faust nicht gereicht. -
-
Das Abendessen war sehr gut. Wir hatten allerdings das Pech und haben einen Vierer Tisch erwischt. Allerdings ist der Tisch so groß, dass wir genügend Platz haben. Kellner war sehr nett und flott.
Weniger Überzeugt hat mich heute Morgen das Frühstück zu Corona Zeiten. Zwar hat die Auswahl gepasst und war auch reichhaltig, aber unser Kellner hat es einfach nicht geschafft die Bestellung strukturiert und vollständig an den Tisch zu bekommen. Das lag noch nicht mal an ihm sondern an den relativ kleinen Portionen. Ständig hat ihn jemand etwa zugerufen und etwas nachgeordnet. Ich verstehe das nicht so viel auf den Tisch soll was dann weg geschmissen wird aber so hatte der Arme keine Chance das Chaos in den Griff zu bekommen. Dazu haben sich auch einige Gäste ziemlich unmöglich aufgeführt. Dann hätte ich mir persönlich gewünscht, dass der Tisch vom Frühstück unserer Tischgenossen abgeräumt gewesen wäre. So benutzte Teller auf dem Tisch hat es sehr ungemütlich gemacht. Die Käse und Wurstauswahl hat mich jetzt nicht wirklich überzeugt, aber wie gesagt ich persönlich wüßte nicht wie es mit den Corona Beschränkungen besser gehen soll.


Aktuell warten wir vor Braubach darauf, dass der Anleger frei wird. Wir haben den Ausflug zur Marksburg gebucht. Da ich mir nicht sicher war ob die Burg auf eigene Faust schon wieder besichtigt werden kann und ich mir den Fußweg zur Burg sparen wollte fand ich es für 21,00 Euro eine vernünftige Alternative. Allerdings fährt der Marksburg Express Coronabedingt nicht u d so werden wir mit dem Bus zur Burg gebracht. Koblenz heute Morgen haben wir übrigens verschlafen und nur noch das Ablegen um 08:30 Uhr mit bekommen -
Das Hygienekonzept an Bord ist gut durchdacht. Auf den Fußboden zeigen Pfeile in welche Richtung man laufen darf. So hat man Einbahnstraßen auf welchen man sich theoretisch nicht begegnet. Maskenpflicht wenn man steht und sich bewegt, wenn man sitzt kann die Maske ab genommen werden. Beim Check In wurde uns ein fester Tisch für alle Mahlzeiten der Reise zugeteilt. Die vierer Tische sind mit 2 Personen die sechser mit vier Personen besetzt. Damit das Ganze entzerrt wird ist das Bistro auch als festes Restaurant mit zweier Tischen eingerichtet wurden. Auf den Sonnendeck und der Bar wird man bedient. Selbstbedienung ist nicht. Die Kabinen werden nur nach Aufforderung (Schild an der Tür) zur Reinigung betreten. Vor dem Frühstück und nach den Landgang wird die Temperatur gemessen. Jetzt muss sich nur noch jeder an die Regeln halten, die Maske tragen, Hände desinfizieren und die Pfeile beachten und dann passt es auch.
Aktuell kriechen wir den Rhein hinauf und brauchen ca. 5 Minuten für 1 km.
-
-
Jan Hofer - Chefsprecher der Tagesschau ? Ganz sicher nicht.
Es ist Jörn Hofer von Phoenix Reisen.
Ansonsten wünsche ich eine wunderschöne Reise auf einem Flusskreuzer, von dem es in dieser Qualität nicht viele auf dem Rhein gibt.
Stimmt. Jörn. Sorry hatte ihn nur mit Maske und im Regen gesehen und nicht genau aufs Schild geschaut
-
-
Gerade das Auslaufen mit einem Glas Sekt. Pünktlich mit dem Ende der Auslaufhymne „Audemus“ fing es zu regnen an und vertrieb alle vom Sonnendeck. Der 2. Kreuzfahrtdirektor ist übrigens Jan Hofer. Die Kreuzfahrtdirektoren von Verrückt nach Meer verstärken ja aktuell die Phoenix Flussflotte. Die MS Alena verfolgt uns unauffällig und wird wohl die ganze Reise unser Schatten sein. Gefühlt haben wir die erlaubten 70 Prozent der Passagiere an Bord. In der Mehrzahl die Generation Ü60. Das hätte ich ein wenig anders erwartet. Ein Kind konnte ich auch sehen. Die Crew ist bisher sehr freundlich. Ich vermute sie ist die aktuelle Crew der MS Thomas Hardy welche sonst mit englischen Passagieren fährt.
-
Der Check In um 14:00 Uhr ging relativ zügig. Als wir am Anleger ankamen waren wir die einzigen Gäste. Es folgte eine freundliche Begrüßung die Abgabe des Gesundheitsfragebogens und eine Messung der Körpertemperatur. An der Rezeption bekamen wir unsere Bordkarte, die Tischnummer für die Mahlzeiten es wurde ein Foto gemacht. Ein freundlicher Mitarbeiter brachte uns zur Kabine. Unsere Koffer warteten hier auf uns.
Die Kabine überzeugt uns. Sie ist sehr geräumig. Das Bett hat die Blickrichtung zum Fenster und ist sehr bequem und das Bad überzeugt mit Regendusche und hochwertigen Kosmetikprodukten. Die Fensterfront ist richtig groß und in den Sesseln davor kann man eine Weile sitzen bleiben. Bei geöffneten Fenster hat man das Gefühl auf einen Balkon zu sitzen. Einzig den Schrank finde ich ein wenig zu klein. Dafür passen die Koffer prima unter das Bett.
Als Willkommen gab es Pralinen, eine Flasche Sekt, eine Flasche Champagner,Leinen. Kugelschreiber und eine Phoenix CD.