Ja, wir waren auch in der Kapuzinergruft. Und meine Mutter wird im Janur 80. Sie konnte deswegen nicht mehr weiter machen, weil sie sich bereits in Regensburg eine Blase unter der linken Fußsohle gelaufen hatte. Ich habe sie ständig gefragt, ob es noch geht. Ich hätte die Tour sofort abgebrochen. Und hätte ein Taxi zum Anleger genommen.
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Nach dem Frühstück fand um 9:15 Uhr die Informationsveranstaltung in der Lounge statt. Der Hotelmanager Sandor Csonka stellte sich vor. Er gab wichtige Informationen zum Leben und zur Sicherheit an Bord. Unsere Reiseleiterin Beatrix Aretz und Kreuzfahrtleiter Lars Zahn stellten sich vor. Danach begannen die Ausflüge. Wir hatten keinen gebucht. Ich wollte meiner Mutter Wien selber zeigen.
Wir marschierten los. Die U-Bahnstation sollte ca. 750 m vom Anlieger sein. Wir liefen die Donaupromenade entlang. Aber irgendwie mussten wir den Weg zur Station verpasst haben. Auf einmal waren wir am Ernst-Happel-Stadion. Da wollte ich mit Sicherheit nicht hin. Zum Glück half dann eine nette Österreicherin. Von der U-Bahn-Station Stadion fuhren wir dann in die Innenstadt. Unser erstes Ziel war der Stephansdom.
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Nach einer ausführlichen Dombesichtigung ging es weiter mit dem Spaziergang. Es war bereits Mittag. In der Nähe vom Dom fanden wir eine Pizzeria. Dort machten wir es uns gemütlich. Gut gestärkt machten wir uns wieder auf dem Weg. Als nächstes stand die Kapuzinergruft auf dem Programm. Die liegt nicht allzuweit vom Dom weg.
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Ich wollte noch weiter. Zeitmäßig wäre noch was drin gewesen. Aber meine Mutter wollte nicht mehr. Also zurück. Mit der Tram zur Staatsopfer. Von dort noch ein kurzer Spaziergang zum Karlsplatz.
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Um 19 Uhr das Gala-Abendessen. Dann hieß es warten aufs Auslaufen. DIe A-ROSA DONNA und die EXCELLENCE EMPRESS waren schon ausgelaufen. Für uns ging es pünktlich um 21:30 Uhr los. Richtung Budapest. Kaum auf der Donau, kam schon die erste Schleuse.
Dienstag, 20.07.2021 – 4. Passau – Abreise nach Wien
Nach dem Aufstehen der Gang zum Fenster. Blick nach draußen. Die Sonne schien. Und das Wasser war auch schon deutlich zurückgegangen. Vor dem Hotel Schlamm. Es wurde schon daran gearbeitet, dieses Hindernis zu beseitigen. Heute saßen wir draußen auf der Terrasse. Nachdem Frühstück ging ich zur Rezeption, um die Rechnung zu begleichen. Das Hotel bot uns einen Bustransfer zum Hbf an. 5 € pro Person. Ich trug mich auf die Liste ein. Es waren noch mehrere Gäste im Hotel, die mit dem Schiff bzw. mit einem anderen Schiff fahren wollten.
Da ich für die Einschiffung am Abend einen Negativ-Test brauchte, marschierte ich nach dem Frühstück in die Stadt. Meine Mutter blieb unterdessen im Hotel. Im Impfbus im Stadtzentrum konnte ich mich testen lassen. Zurück holten wir unser Gepäck aus dem Zimmer. Den Koffer mussten wir aber runter tragen, da der Aufzug aufgrund des Hochwassers außer Betrieb war. Zum Glück waren wir im 1. Stock. Die Zeit bis zur Abfahrt verweilten wir auf der Hotelterrasse. Hier lernten wir dann auch U. und M. kennen. Zwei nette Damen aus Berlin. Wir kamen ins Gespräch.
Der Schlamm vor der Terrasse konnte beseitigt werden, so das der Transferbus jetzt ohne weiteres hier halten konnte. Mit den beiden Damen war noch ein Ehepaar im Bus, die mit der "MAXIMA" von Nicko-Cruise fahren wollte.
Am Hbf angekommen, herrschte Chaos. Die Gäste von Nicko Cruise standen ebenfalls dort. Unsere Reiseleiterin Beatrix Aretz war noch nicht da. Es hieß nun warten. Die Busse kamen. Man musste aufpassen, dass man nicht in den falschen einstieg. Inzwischen war auch die Reiseleiterin anwesend. Abgleich mit der Passagierliste, dann konnte es Richtung Wien gehen. Nach 4 Stunden erreichten wir die Bundeshauptstadt Österreichs.
Unser Schiff, die MS ADORA, lag am Handelskai Anleger Nr. 3
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Ankunft. Die Koffer wurden ausgeladen und desinfiziert. Anschließend wurde das Gepäck auf die Kabine gebracht. Wir mussten hoch aufs Sonnendeck. Dort erwarteten uns die Reiseleiterin und Kreuzfahrtleister Lars Zahn. Wir mussen den Gesundheitsbogen ausfüllen und den Impfpass bzw. negativen Corona-Schnelltest vorzeigen, Personalausweis bzw. Reisepass wurden mit der Kabinennummer versehen und einbehalten. Dann erhielten wir die Kabinenkarte. Meine Kreditkarte ließ ich am nächsten Tag an der Rezeption registrieren. Wir hatten Kabine 322 auf dem Oriondeck. Backbordseite, mittschiffig, 15,5 m² groß:
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Auf der Anrichte stand eine Flasche Sekt zur Begrüßung. Kurze Verschnaufpause. Im Restaurant "Vier Jahreszeiten" hatten wir Tisch Nr. 22. Sitzordnung für die komplette Reise.
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Mit uns saß ein nettes, älteres Ehepaar aus Magdeburg am Tisch. Glück gehabt mit den Tischnachbarn. Jeder Tisch war aufgrund der Hygienemaßnahmen mit nur vier Personen besetzt. Die Auslastung für die Reise war ca. 73 %. 139 Passagiere waren auf die MS ADORA gebucht, die volle Auslastung lag bei 190 Passagiere.
Am 1. Abend gab es Räucherlachs als Vorspeise, Wiener Tafelspitz und Sacher Torte.
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Wir wurden von Phoenix von der MS SOFIA auf die MS ADORA umgebucht. Mit Upgrade auf bessere Kabine und All-Inkluisve-Paket. Somit hatten wir alle Getränke zu den Mahlzeiten und in der Lounge frei, außer die Long- und Cocktails sowie die Kaffeespezialitäten. Eine Ausnahme bei Phoenix.
Um mich ins Wiener Nachtleben zu stürzen, war ich nach dieser Anreise zu müde. Das Hochwasser hatte einen Vorteil gebracht: Overnight Wien. Regulär nicht geplant.
Montag, 19.07.2021 – 3. Tag Passau – Ausflug nach Regensburg
Erster Blick auf dem Fenster. Die Sonne schien. Das Hochwasser war schon ein gutes Stück zurückgegangen. Heute wollte ich mit meiner Mutter nach Regensburg fahren. Nach dem Frühstück marschierten wir gemütlich zum Bahnhof. Dort besorgte ich uns das Bayern-Ticket. Um 9:19 Uhr ging es Richtung Plattling. Dort mussten wir umsteigen. Kurz nach 10 Uhr erreichten wir Regensburg, UNESCO Weltkulturerbe-Stadt. Gemütlich marschierten wir Richtung Altstadt und Dom. Die sind sehr gut vom Hbf zu erreichen. Dort stand eine Dombesichtigung an.
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Dort stürzten sich ein paar wagemütige Kanufahrer in die Fluten der hochwasserführenden Donau. Nun ein Spaziergang auf der Steinbrücke. Von dort hatte man einen tollen Blick auf den Dom und die Altstadt.
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Auf der anderen Seite der Donau fanden wir eine kleine Pizzeria. Da es bereits Mittag war, beschlossen wir uns erst einmal zu stärken. Danach ging es weiter mit dem Spaziergang.
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Zum Schluss besichtigten wir noch die Basilika von Schloß Emmeran. Dann beschlossen wir, nach Passau zurückzufahren. Schnell in die DB-App geschaut. Um 15:09 Uhr bekamen wir einen RE Richtung Plattling. Am Gleis angekommen, stand noch der ICE nach Wien. Eigentlich sollte der schon längst abgefahren sein. Ich bekam ein Gespräch, wo erwähnt worde, dass dieser um Landshut umgeleitet wird. Grund: PU (Personenunfall am Gleis). Die Strecke zwischen Straubing und Plattling war gesperrt. Somit betraf es auch uns.
In Straubing angekommen, sollte nun ein SEV (Schienenersatzverkehr) bereit stehen. Aber von einem Bus bzw. Bussen weit und breit keine Spur. Einige entnervte Passagieren nahmen sich ein Taxi. Es wurde immer dunkler. Dann ging auch noch ein heftiges Gewitter nieder. Es "staute" sich weiter auf. Inzwischen war bereits der nächste RE aus Regensburg eingetroffen. Die Fahrgäst wurden immer ungeduldiger.
Nach 1,5 Stunden Wartezeit kamen dann endlich die Busse. Abnach Straßkirchen. Von dort ging es wieder mit dem Zug weiter. Auf einem Nebengleis stand ein ICE. Wahrscheinlich der Unglückszug.
Während der Fahrt nach Passau erreichte mich eine Mail von Phoenixreisen. Dort wurde uns mitgeteilt, dass die Reise stattfinden kann, da die Pegel bereits wieder am Fallen waren, und die Schleusen in Österreich nach und nach wieder geöffnet wurden. Aber nicht von Passau ging es los, sondern von Wien. Uns wurde freigestellt, die Anreise in die österreichische Hauptstadt in Eigenregie durchzuführen oder den Bus-Transfer des Unternehmens zu nutzen. Wir entschieden uns für den Bustransfer.
Kurz vor 18 Uhr waren wir in Plattling. Wir waren jetzt schon wieder drei Stunden unterwegs. Wir hätten eigentlich schon längst in Passau sein müssen. Der RE von München hatte ebenfalls 5 Minuten Verspätung. Kurz vor 19 Uhr erreichten wir Passau. Fast 4 Stunden Fahrzeit von Regensburg nach Passau, normal: 1,5 Stunden.
Inzwischen schien die Sonne wieder. Ab ins Brauhaus. Wir brauchten jetzt eine Stärkung. Eine leckere Gemüsepfanne stand auf dem Programm.
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Den Abend ließen wir dann bei einem "Absacker" auf der Hotel-Terrasse ausklingen. Während wir dort unseren Cappuccino tranken, schwammen (!!) zwei junge Burschen am Hotel vorbei. Das war ohne Probleme möglich, denn hier stand das Wasser mehr als knöcheltief. Geiles Bild!
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So verging die Zeit. Und schon war es wieder Abend. Diesmal hatte ich aber keine Lust, ins Brauhaus zu gehen. Wir suchten uns eine Pizzeria und fanden diese in Nähe des Brauhauses. Es war, obwohl es bewölkt war, immer noch warm genug, draußen zu sitzen. Wir aßen eine Spaghetti aglio. Dazu ein Glas Weißwein. Gut gesättigt marschierten wir ins Hotel zurück.
Auf einer Bank am Ufer des Inns genossen wir die Abendstimmung. Danach schlenderten wir gemütlich zurück zum Hotel. Wir waren "platt". Und wollten nur noch ins Bett. Es war immer noch schwül. So ließen wir das Fenster offen. Mitten in der Nacht wurde ich wach. Es plätscherte nicht, es rauschte. Ich machte schnell das Fenster zu, ohne mal einen Blick nach draußen zu werfen.
Sonntag, 18.07.2021 – 2. Tag Passau
Gegen 7 Uhr wurde ich wach und stand auf. Ich ging zum Fenster. Und traute meinen Augen nicht! Die gesamte Uferpromenade – zumindest vor unserem Hotel – stand unter Wasser. Wow, das war heftig. Unglaublich, wie schnell das ging. Gestern dort noch vorbeigegangen, hieß es heute „Land unter“.
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Ich kontaktierte mein Reisebüro, denn ich war mir nicht sicher, ob die Reise in dieser Form stattfinden konnte. Manni wollte sich umgehend mit Phoenix in Verbindung setzen. Später bekam ich von ihm die Rückmeldung, dass sich das Unternehmen bei uns melden würde.Wir machten uns fertig fürs Frühstück.
Das Frühstück im Hotel gab es wie gewohnt in Buffet-Form. Unter strengen Hygieneauflagen natürlich. Man musste Einweghandschuhe anziehen, um sich bedienen zu können. Doch das klappte wunderbar. Das Buffet war reichhaltig. Die Maskenpflicht galt im gesamten Hotel, wenn man unterwegs war. Am Platz im Restaurant konnte man sie abnehmen. Wir hatten sogar Platzwahl im Restaurant.
Wir setzten unseren Spaziergang weiter fortsetzen. Die höher gelegene Altstadt war ja nicht betroffen. Durch den Hinterausgang des Hotels konnten wir raus. Durch die engen Gassen von Passau. Dort herrschte mächtiges Treiben. Das THW brachte Sandsäcke. Hauseingänge wurden mit Plastikplanen und diesen gesichert. Der Hochwasserschutz war auch überall zu sehen. Erste Anlaufstation war der Dom. Da dort gleich eine Messe stattfand, konnten wir nicht allzulange drin bleiben
Ich gebe hier schon mal eine Info vorweg: nur vollständig Geimpfte (2x oder die mit J&J geimpft sind) dürfen in Bratislava vom Schiff. Alle anderen müssen auf dem Schiff bleiben. Ist Schade, ist aber so.
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Samstag, 17.07.2021 - Anreise nach Passau
Die Anreise nach Passau verlief holprig. Aufgrund der Unwetter in NRW und RLP war der Bahnverkehr zum Teil bundesweit gestört. Die Fahrt mit dem ICE von Saarbrücken nach Frankfurt verlief reibungslos. Zunächst hatte der ICE 529 aus Dortmund 55 Minuten Verspätung, dann 70, dann 80, am Schluss waren es dann 100 Minuten. Das habe ich noch hingenommen, aber nicht das, dass wir dreimal von einem Bahnsteig auf den anderen gejagt worden sind. Mit dem ganzen Gepäck und meiner fast 80jährigen Mutter war das nicht so dolle.
Kurz nach 11 Uhr ging es dann weiter Richtung Nürnberg. Dort mussten wir erneut umsteigen. Weiter mit dem ICE 27. Jetzt ohne Platzkarten. Na, das konnte heiter werden. Es war zwar Samstag, aber das Reiseaufkommen war enorm. In sämtlichen Bundesländern – auch im Saarland – begannen die Sommerferien. Auch dieser ICE hatte am Ende 45 Minuten Verspätung, so dass wir dann am Ende mit drei Stunden Verspätung in Passau ankamen. Ich saß auf „glühenden“ Kohlen. Mein Corona-Schnelltest lief um 17:30 Uhr ab. Den brauchte ich ja, um im Hotel einchecken zu können. Kurz nach 17 Uhr erreichten wir Passau. Dort nahmen wir uns ein Taxi zum Hotel Residenz. Fünf Minuten später waren wir am Ziel. Es ging gerade mal so auf.
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Doch vom Weiten konnte man das Unheil schon ahnen. Dunkle Wolken zogen am Horizont auf. Für Bayern wurden Unwetter erwartet. Es trübte sich während unseres Spazierganges ein.
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Wir bekamen Hunger. Im Löwen Brauhaus Passau fanden wir einen Platz. Wir warteten an der Anmeldung, bis uns ein Platz zugewiesen wurde. Bis zum Platz herrschte Maskenpflicht (FFP2-Maske). Meine Mutter aß Leber mit Salat, ich ein Wiener Schnitzel. Dazu ein Wiener Schnitzel.
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Nach diesem Abendmahl ging es weiter mit dem Spaziergang. Bis zur Spitze, wo sich der Inn mit der Donau vereinigt. Danach weiter am Inn. Auch der führte schon bedrohlich Hochwasser. Teilweise waren wir mit dem Wasser schon auf einer Ebene.
Der Reisebericht kommt auf jeden Fall. Mein vorläufiges Programm sieht folgendermaßen aus:
3 Tage Passau + evtl. Regensburg, dann 5 Tage Donau-Törn. Bis auf Wien habe ich in allen Anlaufhäfen Ausflüge über Phoenix gebucht. Ich denke aber schon, dass man ohne geführte Ausflüge vom Schiff kann. Werde aber berichten.
Das wird bestimmt toll. Zumal wir noch Vorprogramm in Passau haben. Auf die 5 Tage auf der Donau freue ich mich ganz dolle. Ein bißchen Abschalten von dem ganzen "Mist".
Leider nicht. Nur in der Kürze der Zeit wäre es auch unmöglich gewesen, die zu besuchen.
@all: Schön, dass Euch der Mini-Bericht gefallen. Ich hoffe für uns alle, dass wir bald wieder richtig schön ausgiebig schreiben können.
Übrigens: Hamburg/Lübeck standen auch noch auf der Liste für einen Tagesausflug. Nur dann hätte ich über Nacht fahren müssen. Dazu hatte ich keine Lust, zumal ich am Freitag auch die 1. Impfung bekomme habe und danach Kopfschmerzen. Aber alles gut. Lindau war ideal für einen Tagestripp. Ich hoffe, dass ich dann in drei Wochen was von der Donau berichten kann.
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Samstag, 26.06.2021
Ich hatte einfach "Bock", wieder on Tour zu gehen. Einfach mal "abschalten". Nach all den ganzen Monaten mal was anderes sehen. So beschloss ich ganz spontan, wieder mal an den Bodensee zu fahren. Dort war ich schon seit Jahren nicht mehr. Die Frage, die sich stellte: wohin an den Bodensee? Konstanz war auch eine Option mit Schwarzwaldbahn und Insel Mainau. Aber auch LIndau bot sich für den Kurztrip an. Letztendlich wurde es dann Lindau. Dort war ich bisher ein einziges Mal. Und das auch vor über 40 Jahren. Beschlossen und genehmigt buchte ich das Bahnticket. Vom Super-Sparticket ließ ich die Finger. Corona ist noch vorhanden, und man weiß nie, wie schnell sich alles wieder zum Negativen ändern kann. In diesem Fall hätte ich das Ticket vor dem 1. Geltungstag stornieren können. Am Vorabend ließ ich mich noch testen.
Um 3 Uhr morgens klingelte der Wecker. Nach dem Duschen erst einmal ein gutes Frühstück. Um 4 Uhr 30 Uhr verließ die Wohnung. Die RB nach Saarbrücken fuhr um 4:56 Uhr bzw. 5 Minuten später. In Saarbrücken umstieg in den EC 217 Richtung München. Es ging pünktlich in Saarbrücken Hbf los. Und auch bis Ulm Hbf verlief alles nach plan. Aber noch war ich nicht am Ziel. Ankunft in Ulm um 8:54 Uhr. Weiter mit der RE 5 um 9:14 Uhr. Am Bahnsteig gegenüber. Weiter nach Plan. 1 h 40 Minuten Fahrzeit nach Lindau. Ankunft dort um 10:55 Uhr.
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Gleich raus auf die "Piste". Das Wetter hatte sich wieder gebessert. Zwischenzeitlich sah es nicht gut aus. Auf der Fahrt hatte es sich nämlich eingetrübt. Aber am Bodensee war herrliches Wetter. Der Stadtrundgang begann im Hafen. Man merkte, das Leben kehrt zurück. Die Außenbereiche der Restaurants waren gut besucht. Auch waren sehr viele mit dem Fahrrad in der Stadt unterwegs. Der Stadtrundgang begann im Hafen mit Ziel Löwe.
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Inzwischen war es Mittag geworden. Und ich bekam Hunger. Also suchte ich nun ein Lokal. Bei "Nordsee" wurde ich fündig. Nach dieser Stärkung ging es dann weiter durch die Altstadt. Vorbei am Alten Rathaus und New Town Hall.
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Nun gemütlich zurück zum Bahnhof. Mir "brannten" nicht nur die "Sohlen", sondern auch die Oberschenkel. Deswegen beschloss ich, früher nach Ulm zurückzufahren. Unterwegs zum Bahnhof kam ich dann auch noch am Diebsturm vorbei.
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Um 15:05 Uhr ging es mit dem RE zurück nach Ulm. Dort hatte ich noch zwei Stunden Zeit, bevor der EC nach Saarbrücken ging. Dort in der Fußgängerzone war die "Hölle" los. So, als würde es Corona nicht geben. Ein kurzer Spaziergang zum Ulmer Münster. Zu mehr reichte es dann nicht mehr. Ich konnte nicht mehr. Plan 19:03 Uhr ging es wieder Richtung Heimat. Saarbrücken erreichte ich um 22:18 Uhr. Weiter gehen sollte es dann um 22:32 Uhr. Bis dahin hatte ich einen fast perfekten Tag mit der DB. Aber nur fast. Aufgrund von "Personen im Gleis" musste die Strecke Homburg - Saarbrücken kurzzeitig gesperrt werden. Die Weiterfahrt nach Bous verzögerte sich um 30 Minuten. So war ich dann gegen 23:30 Uhr wieder zu Hause.
Fazit: Mega-Tag am Bodensee. In drei Wochen bin ich dann in Passau. Dort werde ich dann mit der MS Adora von Phoenix nach Budapest und zurück schippern. Hoffentlich ohne Probleme.
In Zeiten von Corona wird es 2021 nur eine kleine Flusskreuzfahrt. Mit Vorprogramm 3 Tage Passau. Anreise erfolgt wie immer mit der DB. Alles unter Vorbehalt. Man weiß nie.
Tag
Datum
Destination / Land
von
bis
1
20.07.2021
Passau / Deutschland
--:--
15:30
Flussfahrt stromabwärts
--:--
--:--
Passage Schlögener Schlinge
--:--
--:--
2
21.07.2021
Wien / Österreich
10:00
21:30
3
22.07.2021
Esztergom / Ungarn
08:00
09:00
Budapest / Ungarn
13:00
22:30
4
23.07.2021
Flussfahrt stromaufwärts
--:--
--:--
Bratislava / Slowakei
14:30
18:30
5
24.07.2021
Dürnstein / Österreich
08:00
13:00
Flussfahrt durch die Wachau
--:--
--:--
6
25.07.2021
Passau / Deutschland
09:00
--:--
Für mich wird es dann die 2. Flusskreuzfahrt nach 2006 (Nil). Und mit Phoenix kann ich nichts falsch machen.