Beiträge von markus

    Montag, 19.09.2022

    Nachdem WE stand dann noch einmal Halifax auf dem Plan. Während der 1.Anfahrt, vor 2 Wochen waren wir ja im Umland unterwegs, so das wir uns diesmal auf die Stadt konzentrieren konnten. Schönes Wetter und interessante Orte machten unseren ausgiebigen Spaziergang durch die Stadt kurzweilig und so merkten wir erst an Bord wieder was wir unseren Füßen zugemutet hatten.

    Aber der Reihe nach. Nachdem Frühstück sind wir bald von Bord, aus dem Terminal raus, kurz am Cunard Denkmal vorbeigeschaut und dann Richtung Zentrum und Citadelle weiter. Hierbei kamen wir durch das historische Viertel „Schmidtville“. Die historischen bunten Holzhäuser sind mittlerweile geschützt und erinnern, sowie wie mancher Straßenname (Cobug und Dresden Road) an die deutschen Wurzeln der Stadt.

    Stetig bergauf erreichen wir dann den Victoria Park und direkt danach den größeren Halifax Public Garden. Hier verweilen wir, bevor es weiter hoch zur Zitadelle geht. Der Blick von hier oben ist teilweise schön, aber ein paar Hochhäuser Richtung Wasser und Kreuzfahrthafen stören schon. Und so sind wir weitergezogen. Bergabwärts durch die Carmichael Street bis zur Grand Parade und der Halifax Cityhall. Von hier aus dann weiter bis zum Fährterminal und zur Dockyard Clock. Von hier aus sind wir dann ein Stück der Waterfront gelaufen. Es war sehr trubelig. Ob das immer so ist, keine Ahnung. Auf halbem Weg zum Schiff sind wir dann aber zunächst noch einmal Richtung Zentrum abgebogen. Der Weg, immer bergauf hat sich doch sehr gezogen so das wir nach der St. Mary Basilica eine Pause brauchten und uns auf eine Bank auf einer kleinen Grünfläche zu Beginn der Spring Garden Road setzten. Hier kam übrigens gerade Herr Churchill aus dem Gebüsch. Keine Ahnung was er da gerade gemacht hat. Wir mussten auch weiter den wir wollten noch shoppen und ein kleiner Snack sollte es auch noch sein. An Tim Horton, gewarnt durch den Lektorenvortrag, haben wir uns erfolgreich vorbei gemogelt. Am Ende der Spring Garden Road sah man einen Biergarten und gleich um die Ecke in der South Park Street dann Dairy’s Bar und hier gab es dann ein leckeres Eis als Belohnung für die heutigen Strapazen. Die heimischen Köstlichkeiten Halifax’s, Poutine und Lobster Roll hatten somit keine Chance mehr. Nachdem Eis sind wir wieder Richtung Waterfront und langsam dort Richtung Schiff weiter. Hier haben wir uns noch den Souvenirladen am Terminal angeschaut, erschrocken von den Preisen und weil ein Schottenrock aktuell in meinem Kleiderschrank nicht fehlt, sind wir zurück aufs Schiff und haben noch eine Weile in der Aussenalster den Tag Revue passieren lassen. Abends saßen wir dann wieder an der Reling und uns wurde erklärt das ein Desert manchmal einfach zu wenig ist. Und ein Käseteller passt ganz prima zu frischen Früchten. Wieder was gelernt.

    Samstag, 17.09.2022 und Sonntag, 18.09.2022

    An diesem hafenfreien Wochenende Richtung Halifax sind wir die beiden Tage ruhig angegangen. Morgens zum Frühstück ins Mediterran, Steuerbord, Fensterplatz ziemlich weit hinten. Sonntags Abends dann Mediterran, Backbord, Reling. Dazwischen mal ein Gläschen hier, mal ein Gläschen da. Einen Videovortrag von unserem Ersatzlektor M. Kummerer gab es auch, Samstags Abends im Cucimare gespeist.

    Unser Landgang in Halifax musste geplant werden, diesmal wollen wir individuell die Stadt erkunden und wir müssen den vorletzten Tag der Reise neuplanen. Für den 21.09. hatten wir einen Helicopter Flug über Manhattan gebucht. Allerdings sprachen nun 2 Punkte gegen dieses kurze Abenteuer. 1. Grund: Ich hab die Dinger während unserem ersten Stop in NY fliegen gesehen und bin mir jetzt unsicher ob das das richtige für mich ist. 2. Grund: ein Freund warnte uns bereits vor, das wenn es zu einer UN Vollversammlung kommt, es solche Flüge aus Sicherheitsgründen nicht geben wird. Also werden wir den vorletzten Tag der Reise auf eigene Faust unterwegs sein und dafür muss auch noch ein wenig geplant werden.

    Heute kann ich mit Fotos leider nicht dienen, sorry dafür, morgen bestimmt wieder. Aber an diesem Wochenende hatten wir natürlich auch Zeit um uns Gedanken über unsere Reise zumachen.

    Wie fanden wir dies?, wie bewerten wir das?, würden wir gerne noch ein bisschen bleiben?, was geht gar nicht?, was war super?.

    Na dann mal los.

    1. Rezeption - da bin ich echt enttäuscht. Ich hatte wenige Kontakt dahin, aber wenn dann waren die Auskünfte regelmäßig falsch und unbefriedigend. Im Verlauf der Reise kamen die Damen mir auch zunehmend genervt vor. Was schade ist, aber muss man das als Gast merken?
    2. Bordreiseleitung - ich hatte einen Kontakt zu dem männlichen Part, die Auskünfte die ich erhielt waren alle korrekt und hilfreich. Er nahm sich viel Zeit für uns und konnte mir auch Fragen die nicht mit der aktuellen Reise zu tun hatten beantworten. Das war echt super.
    3. Ausflugsteam - da kann ich auch nix gutes berichten, was aber echt schade war, ist das wir einen NY Ausflug unternahmen in Begleitung einer MAin des Ausflugsteams, das der amerik. Guide den Ausflug ohne ersichtlichen Grund komplett umplant und das das dann nicht kommentiert wird oder dem Gast erklärt. Schade.
    4. Internet - bei dieser Reise stand uns als Pro Bucher ein kleines Internet Paket zu Verfügung. Zusätzlich hatten wir ab Deutschland bereits zusätzliche 3 GB gebucht. Diese zusätzlichen GBs konnten wir aber zurückgeben. Das Internet war vor allem während der ersten beiden Wochen katastrophal. Da war ich echt froh über den Tip mit Airola (e-sim). Dadurch hatten wir im Hafen und manchmal sogar bei küstennahen Strecken gutes und vor allem auch günstiges Internet. Diesem Forum sei gedankt.
    5. Bord TV - es wurden täglich die 20.15 Tagesschau angeboten, was gut war den deutsches Fernsehen gab es ab Amerika nicht mehr.
    6. Unterhaltung, Vorträge, Kurse - während den ersten 2 Wochen gab es einen Motivationstrainer an Bord und während der gesamten Reise wurden Tanzkurse angeboten. Ich erinnere mich, das vor 7 Jahren auf AidaMar auch ein Motivationstrainer und Tanzlehrer an Bord waren. Das muss also auf Nordatlantiküberquerungen so sein. Die Tanzkurse hatte ich von außen betrachtet den Eindruck wurden durch die Gäste auch gut angenommen. Die Geschichte um die 3 Lektoren wurde ja bereits beschrieben. Das war ein auf und ab. Es gab Gastkünstler, Schauspieler, Comedians, Travestie, Sänger, Artisten. Als Laie betrachtet fand ich Maren Somberg, die Sängerin sehr gut und unseren letzten Lektor Marcus Kummerer natürlich auch.
    7. Events im Freien - also während den ersten 14 Tagen gab es mehrere Veranstaltungen im Freien, danach gar nicht mehr, Ausnahme der letzte Abend - Crew und Gäste feiern gemeinsam, oder so ähnlich. Allerdings hatte ich subjektiv betrachtet den Eindruck das die Aussenbereich am Abend nur sehr mäßig besucht wurden, Ausnahme hier die Überschaubar, Raucher sind halt ein zähes Völkchen.
    8. Kapitän und Kreuzfahrtdirektor - soweit ich das beurteilen kann haben der Kapitän und der KD alles richtig gemacht. Und das ich von unserem singenden KD ein Fan geworden bin, habe ich ja bereits an anderer Stelle geschrieben.
    9. Crew - Begegnungen mit Kellner und Stewards, verliefen immer freundlich und für mich ohne Beanstandungen. Was mir bei den Kellnern aufgefallen ist, diese müssen sehr flexibel sein und es gab auch häufige Personalengpässe, was dazu führt das diese noch an anderer Stelle eingesetzt werden. Ich vermute auch sehr stark, das Personalmangel der Grund dafür war das es zu Schließungen des Bosporus Grill, etc. kam. Die Bayonner Fliege schließe ich als Grund hierfür aus. Es kann auch sein das vereinzelt Personal eingesetzt wird, das nicht ganz so qualifiziert ist, wie es vielleicht sein sollte. Das habe ich auf einem anderen Schiff einer anderen Flotte aber schon extremer erlebt. Also auch hier kein Grund zu meckern für mich.
    10. Bars - In der Aussenalster, Hohe Luft und Unverzichtbar haben wir uns immer wohlgefühlt, auch in der TUI, Schau und Lumas Bar. Der Ruhepol ist leider kein Geheimtipp mehr und die Kleiderordnung hier zu tolerant für meinen Geschmack. Überschaubar, da sind wir nicht die Zielgruppe für. Ebbe&Flut haben wir nicht ausprobiert, scheint aber mittlerweile besser angenommen zu werden. Wäre es ab Tag 25. der Reise nicht zu einem Ouzo Notstand auf dem (scheinbar) gesamten Schiff gekommen, wäre ich eigentlich rund um zufrieden.
    11. Restaurants - Atlantik hier haben wir uns immer wohlgefühlt, und meist wurde auch unser Geschmack getroffen. Ankelmannsplatz kann man eigentlich auch machen. Ich darf dann nur nicht so auf den ein oder anderen Mitreisenden am Buffet achten. Das Fischhaus ist nicht so meins, die Karte im Gosch gefällt mir besser. Ganz Schön Gesund, da kam es zu oft zu Ausfällen auf der Karte, ansonsten wäre ich zufrieden gewesen. Tag&Nacht war mir meist zu voll und die Auswahl zu klein, Rindsrouladen gab es immer dann, wenn ich gerade nicht da war. Bosporus Grill, der Döner mit allem war ziemlich flach. Vielleicht auch Geschmacksache. Diamant (egal welches der zuzahlpflichtigen Restaurants) hier finde ich haben die Leistungen der Küche kontinuierlich während der Reise abgenommen. Auch das Angebot an Speisen und Getränken wurde zunehmend knapper. Aber auch hier ist mir aufgefallen das die 3 Restaurants gut gebucht sind.
    12. Passagiere - eigentlich wie immer. Mein Schiff ist scheinbar ein Produkt was Jeden anspricht. Wäre das Thema Corona nicht, würde ich wahrscheinlich sagen alles Super. Ok so muss man halt etwas mehr auf sich aufpassen als früher.
    13. Hygiene - Früher, also auch schon vor…………. wurde durch das Personal mehr darauf geachtet, das man sich beim betreten der Restaurants die Hände wäscht oder desinfiziert. Darauf sollte mehr geachtet werden. Nicht nur wegen………….., aber auch.
    14. Route - die hat für mich gepasst, Grönland wäre noch schön gewesen. Aber sonst, sehr abwechslungsreich. Anlegestellen meist gut, ok eine Anlegestelle nicht ganz so gut, aber auch darüber kann man sich streiten.
    15. Für uns war der gezahlte Preis im Pro Tarif in Ordnung, aber Wertschätzung gegenüber einem Pro Bucher sieht natürlich anders aus. Supersonderangebote sind ok, habe ich auch schon genutzt und mich gefreut. Das die Leistung dann aber so heruntergefahren werden für Alle, ist schon sehr bedauerlich.
    16. Fazit - trotz all der Meckerei, ich würde es wieder tun. Wir hatten, ohne das ich meinem Reisebericht vorgreifen will, eine sehr schöne Reise. Und jedes Andenken was wir mit nach Hause gebracht haben, haben wir mit Bordkarte, Kreditkarte oder in Dollar bezahlt. Also Glück gehabt. Morgen geht es weiter mit Halifax, zum Zweiten.

    Freitag, 16.09.2022

    Am heutigen Freitag sind wir dann auch sicher in Saguenay angekommen. Unseren reservierten Ausflug in den Nationalpark hatten wir bereits vor Tagen abgesagt und sind stattdessen nach dem Frühstück direkt los um die in Lauflage liegende Gegend um den Kreuzfahrthafen kennenzulernen. Dieser liegt im Stadtteil La Baie und wirkt neu und modern. La Baie liegt an der Bucht Baie Ha!Ha! des Riviere Saguenay Es gibt eine Touristeninfo, ein gastronomisches Angebot und auch Souvenirs und sogar einen Fahrradverleih (ein spontanes ausleihen wäre möglich gewesen) findet man auf dem Gelände. Das Hafengelände ist sehr klein.

    Man ist also schnell im Ort oder auf dem Fuß- und Radweg der parallel zur Küste verläuft. Wir entscheiden uns zunächst für den durchgängig gut ausgebauten Küstenweg und kommen bald zu einer Brücke die den Riviere de Mars überspannt. Dann laufen wir erstmal weiter oben an der Hauptstraße des Ortes um später wieder zum eigentlich geplanten Weg zurückzukehren. Also weiter die Küste entlang und man kommt dann erneut zu einer Brücke, die nun den Riviere Saguenay überquerbar macht. Nun ist man in Grande Baie. Wir laufen nun etwas durch den Ort, es gibt hier u.a. das Fjord Museum, eine schöne Kirche, ein Denkmal und natürlich die Pyramide des Ha Ha. Nachdem alles abfotografiert ist und der Hunger langsam aufkommt, machen wir uns auf den Rückweg. Kurz vorm Schiff laufen wir noch durch die oberhalb des Schiffes gelegenen Straßen, besuchen Mac Donalds, das tun übrigens erstaunlich viele Gäste des Schiffes und auch die Crew kehrt hier ein. Der Ort ist wirklich sehr schön, sehr ruhig und auch sehr sauber. Fast ein bisschen so, das man denken könnte, hier ist die Welt noch in Ordnung.

    Erschöpft ging unser erster Weg nach Rückkehr auf dem Schiff zur Aussenalster und man hätte heute vermutlich noch jedes Bier das angeboten wird auch bekommen können.

    Abends kehren wir im Mediterran ein und sitzen wie fast immer an der Reling, natürlich Steuerbord. Wir entscheiden uns für die Regionale Spezialität und unser Kellner, gebürtig auf der Insel Lombok ist sich sicher das es heute eine indonesische Spezialität ist. Und 5 Gänge sind 5 Gänge.

    Donnerstag, 15.09.2022

    Bereits die letzten Seemeilen, entlang der Ile-d'Orléans, nah an der Küste dann der Blick für uns zunächst nach Levis auf der Québec gegenüber liegenden Stromseite und dann kommt auch schon Québec in den Blick und begrüßt uns mit einem Sonnen-Wolken Mix, aber es bleibt den ganzen Tag kalt und windig, was nicht schlimm ist den heute sind kräftige Waden und gutes Schuhwerk gefragt. Das Schiff liegt mitten in der Stadt und es sind nur wenige Schritte durch die Unterstadt, vorbei an unzähligen Galerien und dem Place Royale um die Zugradbahn zu erreichen und mit dieser in die Oberstadt zu gelangen. Hier sind dann viele der Sehenswürdigkeiten gut zu Fuß abzulaufen. Und es macht auch richtig Spaß, denn es wird trotz der Strecke nie langweilig.

    Kommt man oben mit der Zahnradbahn an, steht man bereits vor dem Wahrzeichen der Stadt, dem Hotel Frontenac. Dann sind wir entlang der Terrasse Dufferin mit schönem Blick runter zu der MS1, im Rücken das Hotel und in der Weite die herrlich Natur. Am Ende der Terrasse, dann eine Treppe und noch eine Treppe und noch eine Treppe, usw. bis man auf der Promenade des Gouverneurs unterhalb der Citadelle zum Belvedere Saint-Laurent kommt. Mit erneut sehr schönem Ausblick, jetzt sogar in alle Richtungen. Dann haben wir uns die Cidadelle angeschaut, nur von außen. Und sind weiter Richtung Hotel du Parlament und Porte Saint-Louis. Dann einmal Zickzack und quer durch die Oberstadt und dann zu Fuß runter in die Unterstadt und zum Schiff und zum Mittagstisch ins Ganz Schön Gesund. Heute übrigens ausdrücklich nicht im Angebot: Bowls, und zwar egal welche. Der Rückweg war teilweise sehr steil, wenn es nass gewesen wäre, nicht ideal zum laufen. Dann besser Zahradbahn.

    Und nach dem Essen gleich wieder von Bord, jetzt sind wir aber in der Unterstadt geblieben. Immer am Wasser entlang, vorbei an einem Jachthafen und durch eine Grünanlage bis zu dem Riviere Saint-Charles und danach auf fast identischem Weg auch wieder zurück.

    Abends dann ins Mediterran auf unserem Stammplatz an der Relling. Unser Kellner hat uns mittlerweile davon überzeugt, das wenn 5 Gänge angeboten werden man auch mindestens 5 Gänge bestellt. Und da hat er natürlich Recht. Er steht 9 Monate am Stück jeden Abend hier, wenn er sich nicht auskennt wer dann? Ach so, fast jeden Mittag arbeitet er noch im GSGesund und wenn sein Chef es besonders gut mit Ihm meint dann darf er auch noch beim Frühstück aushelfen. Das Leben an Bord kann es so gut mit einem meinen.

    Beim Abendessen meldet sich der Kapitän noch einmal außerplanmäßig zu Wort, denn es wurde zunehmend stürmisch und es gab auf der weiteren Fahrt Wind bis 160 km/h. Also es hat schon etwas gewackelt, auch in der Nacht. Und ich Laie war mir nicht sicher ob der Kapitän und wir die Kurve in den doch viel engeren Saguenay-Fjord bekommen werden. Aber wir haben und am nächsten Tag war alles Geschichte.

    Mittwoch, 14.09.22

    Heute nun die Fahrt durch den Sankt Lorenz Strom. Er ist zunächst sehr breit und erst wenige Stunden vor Québec verjüngt er sich deutlich. Er stellt die natürliche Verbindung zwischen den Großen Seen und dem Nordatlantik dar. Gerne hätte ich es gesehen, wenn die Tour über Québec bis nach Montreal verlaufen wäre. Das ist aber leider nicht der Fall. Die Küste ist die ganze Zeit über sehr dünn besiedelt, was zu Folge hat das wir internetmäßig auf das Bordinternet angewiesen sind. Im übrigen fiel mir auf das die Qualität des Bordinternets im 2. Teil der Reise besser wurde.

    Den heutigen Tag nutzten wir um unsere Planung für Québec und Saguenay zu konkretisieren. Natürlich mit Hilfe von komoot. Das haben wir getan weil es auch mal schön ist individueller unterwegs zu sein, organisierte Bustouren hatten wir die letzten 3 Wochen genug.

    Im Atlantik Mediterran werden an den Wänden Städte in schwarz-weiß, gezeigt. Die Kellner erklärten uns auch welche Städte zusehen sind, nur welche Stadt auf der unteren Fotografie gezeigt wird wussten Sie auch nicht. Vielleicht kennt Jemand von Euch diese Stadt, und würde mir mit Wissen aushelfen?

    Dienstag, 13.09.2022

    Heute gibt es einen Geburtstag zu feiern. Und wir sind nun tatsächlich in Sydney, zu einem technischen Stop, also Landgang leider nicht möglich. Die kanadischen Behörden möchten die MS1 überprüfen, mit uns Passagieren hat das aber alles nichts zutun. Sie werden mit einem Tenderboot zum Schiff kommen und eine Weile an Bord Ihre Arbeit verrichten. Um Sydney zu diesem Termin pünktlich zu erreichen fahren wir durch eine kurze fjordähnliche Landschaft. Was fürs Auge und Gemüt sehr schön ist. Morgens waren wir im Diamant zum Frühstück und am Abend im Surf&Turf und ansonsten haben wir uns einfach einen schönen Tag gemacht. Ganz ohne Termine und Verpflichtungen. Und es gab sogar ein Geschenk, eine sogenannte Pralinen- oder auch Frottee-Ratte (Die habe ich schonmal in einem anderen Beitrag gezeigt, aber weil Sie so sympathisch daher kommt, bekommt Sie hier Ihren 2. Auftritt). Unsere 2 Kabinen-Stewards legen sich echt gut ins Zeug für Uns. Und was auffällt, die Tierchen werden immer filigraner.

    Moin markus ,

    vielen lieben Dank für deinen tollen und kurzweiligen Bericht.

    Leider war mein New York Besuch mit Cruise 2020 wegen dat Virus auf der Strecke geblieben :(

    Gab es eigentlich auch Flugverbindungen über New Jersey oder nur über New York?

    LG Jürgen

    Moin Jürgen Also pauschal gab es wohl auch Flüge ab Newark. Eine Amerikanerin meinte auch zu uns das dieser verkehrstechnisch günstiger für uns gewesen wäre und das die Flüge dorthin oft günstiger zu bekommen seien als zum JFK

    Liebe Grüße Markus

    Montag, 12.09.2022

    Montags hatten wir dann einen Seetag und 2 Highlights. 1. Wir hatten den ganzen Tag Internet, da wir sehr nahe an der Küste Nova Scotia’s unterwegs waren. Und 2. lernten wir eine sehr nette Mitreisende kennen.

    Für unsere Reise hatte ich je 2 Gourmetpaket Plus geordert. Deswegen je 2, weil wir ja mit dem Essen in den Inklusive Restaurants bei der letzten Reise nicht so zufrieden waren.

    Am 28.08. waren wir zunächst im Surf&Turf und Champagner war kein Problem. Der Kellner „Selbstverständlich bekommen Sie Champagner“ Übrigens mein erstes und letztes Glas während dieser Reise. Und auf meine Bestellung Wasser mit Sprudel, gab es auch „selbstverständlich“ Ty Nant. Auch zum letzten Mal während dieser Reise. Das Essen war lecker, der Service bestens, ein wunderbarer Abend.

    Am 04.09., im Esszimmer dann, möchten Sie einen Aperitif? Ja gerne, gibt es auch Champagner? Natürlich! Oder, was können Sie mir sonst empfehlen? Portwein, aber nehmen Sie den 30 Jahre alten. Och ja, dann nehmen wir den. Wasser mit Sprudel wurde hier unaufgefordert aus der Waterkant Quelle geliefert. Das Essen war lecker, nur gab es in meinem Geschnetzelten kein einziges Stück Fleisch. Aber ich war eh schon übersättigt und hab es toleriert. Das Essen war an diesem Abend ansonsten lecker und der Service gut, bis auf die Tatsache. Das man uns die Rechnung unaufgefordert und bereits vor dem Dessert brachte.

    Am 06.09. Cucimare, welchen Aperitif darf ich Ihnen bringen? Wir sind mit einem Gutschein inklusive Getränken hier! Dann darf ich Ihnen alles bringen außer Champagner. Ok, wir nehmen gern den Portwein. Oh, dann bring ich Ihnen aber den 30 Jahre alten. Ok. Wasser gab es auch, das Italienische, Pinot Grigio 15 gab es während der gesamten Reise übrigens nicht. Und auch sonst keinen trocknen italienischen Weißwein im Glas, ich glaub ich habe mir die Karte genau angeschaut. Das Essen war bis auf die Beilage Pilze sehr gut. Der Service natürlich auch.

    Am 13.09. im Surf&Turf, alles war perfecto. Wir sind mittlerweile auf Portwein umgestiegen.

    Am 17.09. im Cucimare war die Weinauswahl weiter dezimiert und die Pilze immer noch kalt und schwammig. Portwein für uns heute nur 10 Jahre alt. Eigentlich ein schöner Abend, wären da nicht Mitreisende gewesen die sich über zwei Tische pausenlos und lauthals unterhalten hätten.

    Am 20.09. im Esszimmer wurden wir dann zum letzten Mal im Diamant gesehen. Der Getränkekellner hatte eine laufende Nase, ich vermute allergisch (ehrlich, das vermute ich, also kein Spaß jetzt), war aber sehr bemüht und hatte heute besonders viele Weine nicht. Wir entschieden uns für Sauvignon Blanc aus der Steiermark, das erste Glas konnte er noch 0,2 bringen. Beim Nachordern, konnte er unsere Gläser aber nur noch etwa 0,15 bringen. Er versprach ungefragt uns noch welchen zu besorgen. Allerdings verschwand er und wir haben Ihn nicht mehr gesehen. Hummersalat gab es auch heute ohne Hummer, dafür mit Garnelen. Wenn das ok für Sie ist? Natürlich ist das ok. Heute lief das irgendwie nicht so rund für uns.

    Bei der nächsten Reise verzichten wir erstmal auf diese Gutscheine