Beiträge von Soukousa

    Reisetagebuch Sydney 23.02.2018:

    Unser letzter Tag in Sydney bricht an. Für heute ist ein Stadtbummel geplant. Es verspricht ein warmer, sonniger Tag zu werden und nach der Erfahrung der letzten Tage ziehen wir uns heute lockerer an, und das ist auch gut so!

    Es geht wie üblich mit dem Shuttlebus in die City. Wir haben inzwischen das Gefühl, uns schon viel besser zurechtzufinden und schauen kaum noch auf den Stadtplan.

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    Zunächst besuchen wir den schönen Hydepark mit seinen alten Bäumen, Rasenflächen und Brunnen und sehen uns dann St. Marys Cathedral an. Ein wenig Kultur muss sein! Aber die Kirche ist auch wirklich schön!

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    Auf einer Art unterirdischer Rollbahn, dem Express Way, kommen wir zum botanischen Garten. Tolle Sache! Auch dieser botanische Garten ist wieder sehr schön, gepflegt, ruhig und grün.

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    Es ist erstaunlich, wie sehr die Geräusche der großen Stadt hier ausgeblendet werden. In der Ferne sind einige Artania Gruppen zu sehen, doch wir halten uns abseits und sind froh, dass wir frei und ungebunden sind. ^^

    Nach einer Kaffeepause und einer misslungenen Cachesuche geht es weiter zum Opernhaus. Für mich ist es ein sehr schönes beeindruckendes Bauwerk, und es ist ein besonderes Gefühl, oben zu stehen, die Fliesen zu berühren und über die Bucht zu schauen. Es ist sehr windig hier, aber das ist ganz angenehm bei der Hitze.

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    Neben der Artania sind heute übrigens noch zwei weitere Kreuzfahrtschiffe im Hafen und entsprechend voll und wuselig ist es an den Sehenswürdigkeiten. Vor allem Asiaten bevölkern die Stadt, machen die üblichen Selfies, erzählen laut und tun so, als gäbe es außer ihnen keine anderen Menschen.
    Am Circular Quay ist es auch sehr voll. Neben den vielen Touristen gibt es einige Straßenkünstler, „echte“ Aborigines und nervige Jogger, die sich ausgerechnet diesen Ort für ihren Sport ausgesucht haben, warum auch immer.

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    Überall sind große Hundeskulpturen ausgestellt zu Ehren des chinesischen Neujahrsfests, das seit Mitte Februar gefeiert wird. Es beginnt das Jahr des Hundes, deshalb sind auch die Schaufenster der großen Marken wie Prada und Gucci mit Hunden dekoriert. (Das hatten wir schon in noch viel stärkerem Maß in Hongkong gesehen.)


    Das nächste Ziel ist die Harbour Bridge. Als ich jedoch die vielen Stufen sehe, die hinaufführen zur Aussichtsplattform, schwächele ich. :/
    Ich beschließe, dass ich von dort oben auch nicht mehr sehe als ich bisher gesehen habe. Cle war eh schon einmal dort oben, so dass wir uns die Mühe sparen, lieber in einem Pub in The Rocks einen Cider trinken und dann am Fuß der Brücke zu einem Cache spazieren, den wir sogar finden. :D

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    Inzwischen sind wir wieder recht kaputt von der Lauferei, aber ich möchte unbedingt noch zum Queen Victoria Building ehe wir zum Schiff zurückkehren.
    Das ist ein wunderschönes altes Gebäude mit vielen kleinen exklusiven Läden und Cafes, mehreren Ebenen, einer schönen Kuppel und riesigen hängenden Uhren. Die Preise sind gesalzen, aber wir erstehen ein hübsches Mitbringsel für unsere Katzen-Sitterin und sparen uns weiteres shopping.

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    Auch hier wird das Jahr des Hundes eingeläutet:

    Mein Versuch, Cle für den nächsten Gala Abend zu neuer Garderobe zu überreden, scheitert… =O^^

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    Allmählich wird es Zeit zurückzukehren. Der letzte shuttle fährt um 17.00, alle Mann an Bord ist 18.15, für 18.30 ist die SNRÜ geplant und um 19.30 das Ablegen. So weit der Plan…

    Wir sind zwar pünktlich wieder an Bord um 17 Uhr, aber dann zieht es sich und zieht es sich... Manuela gibt bekannt, dass sich etliche Leute, die nachts angereist sind, noch nicht bei den australischen Behörden zur Passkontrolle gemeldet hätten, und deshalb das weitere Abendprogramm sich verspätet.
    Diese Durchsage kommt mehrfach und mit jedem mal klingt sie genervter, weil sich natürlich auch das Ablegen verzögert.
    Mit einer dreiviertel Stunde Verspätung findet schließlich die SNRÜ statt, während der es viele unangemessene Albereien um uns herum gibt. ("Polonaise Blankenese...") Ich hoffe nur, dass ich mit diesen Leuten nie einen echten Notfall erlebe! :thumbdown:

    Bei einem Glas Sekt legen wir endlich ab, und als wir die Harbour Bridge passieren ist es schon 20.15.

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    Wir haben seit dem Frühstück nichts mehr gegessen, und uns hängt der Magen in der Kniekehle. Nix wie los zum Artania Restaurant! Anschließend geht es wieder zurück zur Phoenix Bar. Der Wind hat aufgefrischt und es herrscht ziemlicher Seegang, aber die Musik ist gut. Wir plaudern, trinken, tanzen bis kurz vor Mitternacht und fallen in die Koje.

    Goodbye Sydney! Südsee, wir kommen! :D

    Reisetagebuch Sydney/Australien 22.02.2018:

    Morgens frühstücken wir noch einmal gemeinsam mit Bekannten, die heute von Bord gehen. Adressen werden getauscht, und damit ist dieser erste Reiseabschnitt endgültig zu Ende, denn heute kommen die neuen Gäste.

    Für uns ist heute jedoch ein Wandertag geplant. Es ist bedeckt und noch nicht ganz so warm als wir losziehen. Später wird es mir in den Jeans und den Wanderschuhen viel zu warm, aber anfangs geht es noch.
    Wir fahren wieder mit dem Shuttle in die Stadt und gehen zum Circular Quay, wo es eine Art ZOB gibt. Dort erfragen wir uns den richtigen Bus und nehmen die 333 nach Bondi Beach. Die Fahrt dauert ca 45 Minuten und führt uns aus der City raus durch die Vororte, in denen die „normalen“ Menschen leben mit hübschen Wohngebieten, Kirchen, Einkaufsstraßen und Restaurants. Wir fahren durchgehend durch Stadtgebiet bis wir schließlich die berühmte Bucht von Bondi Beach erreichen.

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    Auch hier ist es wieder ein Paradies für Surfer. Von denen gibt es sehr viele. Es ist lustig, in der Ferne viele Köpfe im Wasser zu sehen, die alle auf die perfekte Welle warten. Und wenn die dann kommt, schwingt man sich auf das Brett und gleitet die mächtige Brandung auf und ab. Bei den Profis wirkt das so spielerisch und einfach, dabei muss das wirklich schwierig sein mit dem Gleichgewicht und der Körperbeherrschung. Ich kann mich gar nicht satt sehen.

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    Auf dem Wanderweg nach Coogee ist es recht voll, viele Menschen sind unterwegs. Die Ausblicke auf das felsige Ufer und die Brandung sind immer wieder beeindruckend!
    Der Weg ist bestens ausgebaut aber mit vielen Treppen, die uns auf- und abführen. In den dicken Klamotten wird es eine schweißtreibende Angelegenheit, und ich finde es anstrengend. Doch schön ist der Weg allemal...!

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    Am Tamarama Beach legen wir eine Pause ein bei Kaffee und Bruscetta, und weiter geht es.

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    An einer Stelle ist der Küstenweg unterbrochen, da ein schweres Unwetter 2016 ganze Uferabschnitte weggespült hat. Hier gibt es eine „Umleitung“ über einen schönen Friedhof, was einen ganz besonderen Reiz hat. Man stelle sich das in Deutschland vor... ein Wanderweg über einen Friedhof... shocking! =O

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    Zwischendurch suchen wir immer mal caches, die sich aber doof anstellen (oder wir uns...). Die Ausbeute ist mager. :/
    Aber bei dem Abstecher zu einem Cache begegnen wir ihm hier, einem Kookaburra bzw Laughing Jack:

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    Im südlichen Coogee sind zwar noch einige Caches, doch wir sind geschafft von dem Weg. Deshalb genehmigen wir uns nur noch in einer witzigen Strandkneipe ein kleines Bier und sind dann froh, dass ganz in der Nähe der Bus 374 hält, der uns nach Sydney zurück fährt.

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    Endlich wieder auf dem Schiff angekommen ist die Dusche ein Genuss!
    Nach dem Abendessen treffen wir uns mit Katharina, die inzwischen auch auf der Artania eingecheckt hat an der Phoenix Bar, und der Abend klingt bei lustigen Gesprächen und mit einem Überraschungsgast (Insider ;) ) aus.

    Blick von unserem Balkon:

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    Hier im Hafen von Sydney ist es sehr laut. Man hört ständig Straßenlärm, Lalülala von Polizeiwagen, Motoren der anderen Schiffe etc, so dass wir nicht bei offener Balkontür schlafen können.

    Allmählich wird es Zeit, wieder loszuschippern...! :D

    (Ursprünglich hatte ich geplant, nur von diesem ersten Reiseabschnitt einen Bericht zu schreiben und deshalb den Titel entsprechend verfasst. Für einen eventuellen zweiten Teil wollte ich einen neuen Thread eröffnen, aber den gibt es nun bereits von @Merlin. Damit es keinen Kuddelmuddel gibt, würde ich gern hier weiter schreiben...
    Wäre es dem lieben @Administrator evtl möglich, den Titel des Threads nachträglich zu verändern?
    Denkbar wäre z.B. "Reisebericht MS Artania nach Südostasien und Down Under mit Vorprogramm Hongkong und Südseeträume bis Acapulco 1.2. bis 22.3.2018" Danke! :) )

    LG
    Elisabeth

    Reisetagebuch Einfahrt in die Bucht von Sydney, Sydney / Australien 21.02.2018 :

    Gestern am Seetag war wieder recht starker Seegang. Der Wind frischte auf (8 Bft), und die Temperatur fiel auf 21°.Anfangs schien zwar noch die Sonne, aber am Nachmittag zog es sich zu, und es fing an zu regnen.
    Die Auswirkungen vom Zyklon Gita auf die Tasman See sind noch spürbar...

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    Nach einer sehr schaukeligen Nacht werden wir morgens um 5.30 vom Wecker geweckt. Es ist noch dunkel draußen, aber wir wollen die Einfahrt nach Sydney auf gar keinen Fall verpassen. Ganz oben vorne auf Deck 9 haben sich schon viele Reisende versammelt. Es gibt Kaffee und Gebäck, und es herrscht andachtsvolle Stille.

    Mit zunehmender Helligkeit nähern wir uns der Stadt, und es ist schon ein ganz besonderer Moment, als wir um die Ecke biegen und zum ersten mal das Opernhaus und die Harbour Bridge sehen.

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    Sylvester hatte ich mir noch die Party und das Feuerwerk in Sydney im Internet angesehen und gedacht „bald bin ich selbst dort!“, und jetzt ist es wirklich so weit…! :love:

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    Als wir die Harbour Bridge passieren, lässt der Kapitän das Typhon erklingen. “Nun weiß Sydney, dass wir da sind...” sagt er später. Gänsehautgefühl!

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    Wir legen am White Bay Terminal an, ganz weit draußen, keine Anbindung an Öffis. Irgendwie passt dieses Terminal nicht zu der ansonsten tollen Stadt. :thumbdown:

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    Wir hatten uns schon ein 3-Tagesticket für den Shuttlebus besorgt (1 Tag a 10€, 3 Tage für 25€) und ziehen gleich nach dem Frühstück los. Wir haben ja schließlich ein blind date, denn heute treffen wir zum ersten mal unsere Internetbekanntschaft Katharina. ^^

    Über einen kleinen Umweg erreichen wir das Hotel von Katharina in The Rocks, und es gibt das erste Kennenlernen. Durch den regen Austausch per Email, die Telefonate und die Bilder wussten wir ja ungefähr, wer uns erwartet, und so ist sie auch, sehr sympathisch!

    Gemeinsam gehen wir zum Circular Quay und orientieren uns erst einmal, wie das läuft mit Tickets, Opal-Karte und richtigem Abfahrtsort der Fähre. Cle und ich kaufen Opal-Karten, weil wir die morgen noch nützen können und laden sie mit 35 A$ auf (viel zu viel, 20A$ hätten auch gereicht...).
    Von der Wharf 5 geht es los nach Manly, am Opernhaus vorbei und über die Bucht.

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    Auf der Fähre ist es sehr windig und bewegt, so dass man nicht so gut aufstehen kann, um Bilder zu machen. Diesbezüglich hat mir die City Cat in Brisbane besser gefallen.

    Nach etwa 20 Minuten erreichen wir Manly. Hier landen wir in einem “Bavarian” und genehmigen uns erst einmal ein kleines Radler (6€!) ehe wir uns trennen, denn Cle und ich wollen cachen gehen und Katharina will bummeln.

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    Der Ort wirkt sehr touristisch, aber nicht überlaufen. Es ist halt ein Badeort, und ich kann mir vorstellen, dass hier am Wochenende sehr viel los ist.

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    Es ist alles sauber und gepflegt, und die Leute sind überwiegend jung, gebräunt, schlank und sportlich wie aus “Baywatch”.
    Wir laufen über die schöne Uferpromenade und gehen dann quer durch den Ort über einen Hügel mit Parkanlagen rüber auf die “andere Seite”, die dem Ozean zugewandt ist. Hier herrscht eine enorme Brandung, ein Paradies für Surfer.

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    Da wir inzwischen Hunger bekommen haben, kehren wir im “Hemingway's” ein, einer Strandkneipe, und essen einen Burger. Man kann hier stundenlang sitzen und Leute gucken. Das Wetter ist auch schön geworden nachdem es morgens noch bedeckt und etwas kühl war, und wir fühlen uns wohl! :)

    Um 17 Uhr sind wir wieder mit Katharina am Circular Quay verabredet, wo wir auch pünktlich ankommen.
    Sie hatte am Vortag einen Gourmet-Ausflug ins Hunter Valley gemacht und von dort Wein und Käse mitgebracht. Und so sitzen wir noch gemeinsam in ihrem Appartement mit tollem Blick auf die erleuchtete Bridge und die Oper, plaudern und trinken Wein, ehe wir später mit dem Shuttle zurück zum Schiff fahren.

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    (Und für wirklich schöne Bilder von Sydney schaut Euch bitte unbedingt den Bericht von @Merlin an! :D )

    LG
    Elisabeth

    Reisetagebuch Brisbane / Australien 19.02.2018:

    Gestern sah die See ganz harmlos und glitzernd aus, doch trotzdem entwickelte sich im Laufe des Tages ein recht tüchtiger Seegang durch eine lange Dünung. Wie wir später erfahren, sind das Auswirkungen des Zyklons Gita, der in der Südsee sein Unwesen treibt und dessen Wind und Wellen auch auf die Ostküste Australiens treffen.

    Wir hatten gestern Abend schon erfahren, dass die Ankunft in Brisbane heute später erfolgen wird als geplant. Wegen des starken Wellengangs kann der Lotse aus Sicherheitsgründen erst bei Tageslicht an Bord kommen, also um 6 Uhr und nicht bereits um 4 Uhr.
    Und so werden wir um 6 Uhr wach, als das Lotsenboot an unserer Seite ist.

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    Man sieht schon Land, und eine kleine Stadt halten wir fälschlicherweise für Brisbane, dabei ist Brisbane noch ca 70 km entfernt, wie wir dann am Monitor des TV sehen können. Also lassen wir es geruhsam angehen.

    Nach einem Kaffee- und Obst-Imbiss schaukeln wir im Seemannsgang unsere Runden um Deck 4 und frühstücken dann gemütlich.
    Inzwischen nähern wir uns Brisbane. Es gibt viel zu sehen, die Hafenanlagen, den Flughafen, kleinere und größere Segelboote... Um 10.30 (statt um 6.30) legen wir endlich an. Es ist inzwischen wieder sehr warm geworden, aber die Luftfeuchtigkeit ist nicht mehr so hoch, so dass es erträglich ist.

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    Wir gehen ca 10 Minuten am Ufer entlang zur Fährenhaltestelle Bretts Wharf und entern die City Cat, eine Fähre, die den Brisbane River auf- und abschippert und nach einem festen Fahrplan verschiedene Stationen anfährt. Eine geniale Art, die 10 km in die City zu absolvieren, und auf jeden Fall attraktiver (und billiger!) als der von Phoenix angebotene Shuttle Bus! :thumbsup:

    So sieht ein City Cat aus:

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    Die Artania liegt an der Pier in Brisbane:

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    Man kann links und rechts alte Holzhäuser mit geschnitzter umlaufender Veranda neben schicken (und sicher sauteuren) Architektenhäusern sehen, dazwischen alte Lagerhäuser („Wool Stores“), Parks und Golfplätze. Es wirkt alles sehr wohlhabend und gepflegt. Was für ein Unterschied zu den Molukken und PNG!

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    Wir haben einen wunderbaren Blick auf die Skyline der City und fahren unter verschiedenen Brücken hindurch.

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    Am North Quay steigen wir aus und bummeln durch die Stadt. Dabei kommen wir wieder mal in Gegenden, in die sich die normalen Touristen nicht verirren. Zum Beispiel sind wir am Hauptbahnhof, wo wir an einer Sperre eine Art Transitschein bekommen, um von einer Seite des Bahnhofs zur anderen zu kommen. Das erspart uns einen großen Umweg. Wir wollen nämlich zum Roma Street Parklands und einen Cache suchen. Dieser Park liegt auf einem Hügel, ist schattig und schön.

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    Der Cache ist in einem Mäuerchen versteckt, auf dem eine große Echse lagert und uns streng beäugt. Schließlich verschwindet sie jedoch, und die Bahn ist frei.

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    Von dort aus geht es über ein Krankenhausgelände zu einer historischen Windmühle und wieder zurück in die Innenstadt.

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    Der Kontrast zwischen den alten Kolonialgebäuden und den modernen Hochhäusern ist sehr reizvoll. Es sind viele Leute auf den Straßen unterwegs, und trotzdem wirkt alles gelassen und nicht hektisch. Sehr angenehm!

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    Wieder fällt auch die ausgesprochene Freundlichkeit der Australier auf. Als wir uns einmal suchend umblicken, werden wir sofort angesprochen, ob wir Hilfe brauchen?
    Brisbane ist wirklich eine Stadt, in der man sich wohlfühlen kann! :thumbsup:

    Irgendwie geht die Zeit aber sehr schnell vorbei, und wir müssen uns entscheiden, wie wir zurück zum Schiff kommen. Der erste Plan, mit dem Shuttlebus zurückzufahren, scheitert daran, dass wir die Haltestelle nicht finden. Zum Öffi-Bus fahren haben wir keine Lust, bleibt also wieder die City Cat Fähre. Nachdem wir morgens die Fähre bei der dreieckförmigen Cityhalbinsel „links“ verlassen haben steigen wir jetzt „rechts“ bei der Haltestelle Riverside ein, um etwas Zeit zu sparen.

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    Dabei zahlt sich aus, dass ich bereits zu Hause den Fahrplan ausgedruckt hatte. So wissen wir, dass noch genug Zeit bleibt, etwas zu trinken und wir kehren in einem Pub, dem Pigs'n Whistle, ein. Das Bier dort schmeckt gut, kostet aber auch stolze 15 australische Dollar (entspricht knapp 10 Euro). =O

    In der Abendsonne fahren wir mit der Fähre zurück und sind gegen 18 Uhr wieder auf dem Schiff.

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    Abends besuchen wir die Crew Show. Auch „unser“ Kellner macht dabei mit und wird natürlich ordentlich beklatscht. Überhaupt ist es wieder einmal eine schöne Veranstaltung! Man hat den Eindruck, die Teilnehmer haben einen Riesenspaß dabei.
    Für die After-Show-Party reicht unsere Energie nicht mehr, und es zieht uns auf die Kabine in die Waagerechte.

    Reisetagebuch Townsville / Australien 17.02.2018:

    Cle fragt mich morgens, ob ich das mächtige Gewitter gehört habe, das nachts über uns reingebrochen ist? Ich habe tief und fest geschlafen und nichts mitgekriegt. Also sooo schlecht scheinen die Betten ja doch nicht zu sein... ;)

    Der erste Eindruck vom Hafen in Townsville ist eher abschreckend. Zumindest auf unserer Seite schauen wir auf triste Industriebauten und Förderbänder für den Rohrzucker.

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    Dieser Eindruck ändert sich aber bald. Wir hatten Tickets für den Shuttle in die Stadt (5€ pP) für 8.15 gekauft, und schon auf dem Weg sehen wir wunderschöne alte Kolonialgebäude. Townsville wirkt dadurch sehr viel hübscher als Cairns. Und auch die Temperatur ist auch angenehmer als gestern, „nur“ 32 Grad!

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    Die Aussies, mit denen wir zu tun haben sind alle ganz reizend. Man hat von der Stadt einen extra Shuttle eingerichtet, der kostenlos die Hafenpromenade „The Strand“ auf und ab fährt.
    Wir beschließen aber, zunächst etwas zu laufen und zu cachen. Es ist ein hübscher Weg am Ufer entlang.

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    Die Aussies sind in Wochenendstimmung. Alle sind locker drauf, sind mit Hunden, Skateboards und Fahrräder unterwegs. Die Kinder genießen einige Schwimmbäder, und auch am Strand kann man an einigen Stellen baden, die mit einer gelben Fahne gekennzeichnet sind.

    Wir sehen im Wasser dort Barrieren und fragen später einen Busfahrer, ob das ein Schutz vor Haien ist? Er antwortet lakonisch „against everything...“ Dann zählt er auf: sharks, crokodiles, jellyfish, stinger...

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    Zur Zeit ist Quallensaison, und da muss man sehr vorsichtig sein, entweder in geschützen Bereichen baden oder einen Ganzkörperanzug, ein Stingersuit, tragen.

    Wir bummeln weiter die Uferpromenade entlang und kommen zum Kissing Point bei den früheren Barracks australischer Soldaten.

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    Inzwischen ist die Zeit vorangeschritten und wir beschließen, den freien Shuttle zurück zum Aquarium zu nehmen. Das klappt wieder vorzüglich, und da noch ein wenig Zeit ist, besuchen wir noch das nette kleine Aquarium mit den Korallen und vielen kleinen und großen Fischen.

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    Auch Riff-Haie sehen wir und Clownsfische.

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    Man ist dort bestens auf unseren Besuch vorbereitet. An einigen Becken kleben deutschsprachige Informationszettel.

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    Als wir eine Mitarbeiterin des Aquariums darauf ansprechen, ja, die seien extra für die Gäste der Artania dort angebracht. Die Artania sei in diesem Jahr das zweite Kreuzfahrtschiff, das dort anlegt von insgesamt 19 Schiffen, die erwartet werden. (Von diesen Zahlen kann die Karibik nur träumen...) Man kümmert sich hier um seine Gäste! :thumbsup:

    Um 13 Uhr sind wir wieder auf dem Schiff und pünktlich um 14 Uhr legen wir ab. Trotz der Kürze des Aufenthaltes hier haben wir die Zeit gut genutzt. Und 6 Caches haben wir auch geschafft! :D

    Nachmittags stärken wir uns beim „Wiener Kaffeehaus“ und danach ist erst einmal Tagebuch schreiben und chillen angesagt.

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    Naaa, Appetit bekommen...? ^^

    Frohe Ostern und liebe Grüße
    Elisabeth

    Reisetagebuch Cairns / Australien 16.02.2018:

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    (Der gestrige Seetag bekommt keinen Extra Eintrag, denn bis auf einen netten Schnorchelkurs im Pool war Ruhetag. ;) )

    Früh am Morgen laufen wir in Cairns ein. Wir sind down under angekommen und damit nach den exotischen asiatischen Ländern quasi in der Zivilisation!
    Der Kapitän legt mit der Backbordseite an. Es sind bereits morgens 29° Celsius, und laut Vorhersage soll es trocken und sonnig bleiben und die Temperatur weiter ansteigen. Das tut sie auch... Und wie! Wir erreichen im Laufe des Tages zumindest gefühlt um die 40° Celsius, und ich glaube ich habe noch niemals so einen heißen Tag erlebt, auch auf meinen Afrikareisen nicht. Dazu ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch - eine echte Belastungsprobe für den Kreislauf.
    Trotzdem bleiben wir bei unserem Plan, durch Cairns zu radeln und zu cachen.

    Die Einreise nach Australien klappt sehr viel besser als befürchtet. Wir hatten mit Kontrolle der Taschen gerechnet (keine Lebensmittel mit an Land nehmen! Rauchwaren streng limitiert! E-Zigarette möglicherweise verboten!) und ob das mit dem ETA Visum richtig geklappt hat?

    Aber alles ist ok. Wir werden mit einem freundlichen G‘day begrüßt und nach dem Blick in den Pass wird noch ein schöner Tag gewünscht. Das war’s

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    Auch mit den Fahrrädern von Phoenix klappt alles bestens. Die stehen schon am Ende der Gangway bereit. Helm und Schlüssel holen wir an der Rezeption ab und los geht es.

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    Schon nach kurzer Fahrt wird klar: Cairns ist ein Paradies für Fahrradfahrer! Bretteben und bestens ausgebaute Radwege mit Mittellinie, so dass man sich auch schnell an das links fahren gewöhnen kann. Die Autofahrer sind sehr rücksichtsvoll, und ich fühle mich sicher. Wir bummeln an der Uferpromenade Esplanade entlang über schöne schattige Wege mit Grünflächen und diversen Unterhaltungsmöglichkeiten, Spielplätzen für Kinder, Grillplätze mit großen frei verfügbaren Grill-Öfen, Outdoor Sportgeräten, einer künstlichen Lagune.

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    Es ist wirklich schön hier. wenn es nur nicht sooo heiß wäre. :/

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    Der Schweiß läuft in Strömen, und die kleine Wasserflasche ist bald leer. Hier ist man aber darauf eingerichtet, dass die Menschen Durst haben und dass Dehydratationsgefahr besteht.
    Immer wieder kommt man an Wasserspender, an denen man seinen Durst löschen kann und die Wasserflasche auffüllen kann. Sehr angenehm! :thumbsup:

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    Wir bummeln von Cache zu Cache. Wenn die Suche zu lange dauert, brechen wir sie ab. Und so lassen wir einige Dosen einfach aus. Am Ende des Tages kommen wir trotzdem auf insgesamt 10 Caches und sind hochzufrieden.

    Cle sucht einen Cache (und findet ihn auch! ^^ ):

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    Unser Weg führt von der Esplanade weiter in den Norden an einen kleinen Fluß. Hier ist es sehr ruhig und idyllisch, obwohl wir immer damit rechnen, dass ein Krokodil unseren Weg kreuzt.

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    Aber alles geht gut, und wir erreichen den Botanischen Garten. Ein wunderschöner Bereich von Cairns! Wobei wir zunächst das Visitor Center mit den sauberen Sanitäranlagen und den Kaffee und das erfrischende Wasser dort genießen.

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    Nachdem wir uns einigermaßen regeneriert haben laufen wir durch den Palmengarten und durch den Regenwald.

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    Hier ist es zwar schön schattig, aber wir werden an einigen Stellen von Millionen von Moskitos überfallen. Zum Glück haben wir uns vorher mit Anti-Brumm eingesprüht, so dass die Erfolgsquote für die Viecher eher gering bleibt. (Jaja, auch bei mir… wo ich doch sonst immer bevorzugtes Ziel dieser Biester bin… :D )

    Nachdem wir bei einem Abstecher in den Munro Martin Park noch etwas über die Geschichte von Cairns gelernt haben, radeln wir allmählich zur Esplanade zurück, denn wir haben inzwischen Hunger und Durst bekommen, und dort hatten wir auf dem Hinweg ein paar nett aussehende Restaurant entdeckt.


    Auf dem Weg dorthin hören wir an einer Straßenkreuzung plötzlich lautes Piepen und Kreischen. Als wir uns suchend umblicken, sehen wir einen Baum, der über und über von Flughunden behängt ist. Die sehen von unten ganz schön gruselig aus, wie lauter kleine Vampire. Dabei sollen sie ganz harmlos sein...

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    (Ist schon irgendwie doof, wenn man auf dem Display der Kamera nichts sehen kann. Ich wusste nur, da irgendwo muss ein Flughund sein… 8) )

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    Und dann geht es zurück zum Schiff. Ich habe mich selten so sehr auf die Dusche gefreut wie heute! Cle springt noch in den Pool und erzählt danach, dass die Temperatur des Pools mit 37°C angegeben ist. Das reinste Badewannenwasser...

    Am späten Nachmittag kommt eine Gruppe Aborigines an Bord und führt Musik und Tänze vor. Sehr anschaulich wird gezeigt, wie man ein Digeridoo bläst und in Form von Tänzen verschiedene australische Tiere darstellt.

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    Als wir so auf Deck 6 stehen und auf die Veranstaltung blicken, spricht uns eine junge Frau an. Ob wir Interesse an dem Spezial Menü “Down Under Steakhouse” haben? Sie selbst sei so geschafft von einem Schnorchelausflug und habe die Karten selbst nur “geerbt” von Leuten, die die Überlandtour zum Ayers Rock machen. Es sei schade, wenn die Karten verfallen. Das finden wir auch und greifen freudig zu! :thumbsup:

    Diese speziellen Essen werden immer mal (ohne Aufpreis) für eine begrenzte Teilnehmerzahl angeboten und sind dann meistens ruck-zuck ausgebucht. Auch wir hatten vor ein paar Tagen morgens vergeblich angestanden, und waren mächtig enttäuscht, als wir keine Karten mehr bekamen. Dementsprechend sind wir heute natürlich froh über das tolle Angebot.

    Um 19 Uhr finden wir uns in der Bodega Bar ein, die sehr hübsch australisch geschmückt ist mit Flaggen, Bumerangs, Warnschildern vor Krokodilen und Kängurus. Und dann genießen wir ein ausgezeichnetes Menü inclusive Tartar vom Känguru (lecker!) und Steak mit Knusperrolle vom Krokodil (lt. Cle auch sehr lecker).

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    Mit dem Paar an unserem Tisch unterhalten wir uns gut, und so ist es wieder ein richtig netter Abend!

    War das bei eurem Ärzte-Treff auch ein Thema?

    Hallo @Merlin

    ich war nur bei der ersten Etappe Hongkong-Sydney beim Ärztetreff, und da war das kein Thema. Das war zu dem Zeitpunkt vielleicht auch noch nicht erforderlich...?
    Ob es bei der Südsee Etappe angesprochen wurde, weiß ich nicht, da ich nicht dabei war. Aber der Krankenstand war wirklich extrem hoch. :/

    LG
    Elisabeth

    Super Fotos, lieber @Merlin!!! :thumbsup:

    Mit Deinen Bildern werde ich meinerseits nicht mithalten können, denn gerade von dem Südseeteil finde ich meine eigenen Bilder nicht sehr gelungen. :/
    Insofern ist es doch schön, wenn wir uns ergänzen! ^^

    Übrigens habe ich auch immer noch mit dem fiesen Artania-Husten zu tun, der sich erst nach der Rückkehr so richtig breit gemacht hat. :S

    Gute Besserung und liebe Grüße
    Elisabeth

    wurde das vorher nicht angeboten?

    Hallo @bina.63

    vielleicht wurde vorher irgendwann einmal ein ähnlicher Ausflug angeboten, aber nicht in dieses Dorf.
    Oder weißt Du @uschisiggi noch, wie es auf Eurer Reise war?
    Port Moresby gehört ja auch nicht zu den Destinationen, die sehr oft von Kreuzfahrtschiffen angefahren werden.
    Aber es war wirklich ein sehr beeindruckendes Erlebnis und eines der Highlights dieser Reise.

    LG
    Elisabeth

    Und weiter gehts...

    Der Weg zieht sich und zieht sich (was uns allerdings überhaupt nicht stört!), und aus der angekündigten einen Stunde werden dann 2 Stunden bis wir ins Dorf Saroa kommen.

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    Cle zeigt den Kids die Filmaufnahmen von ihnen, aber man bleibt skeptisch...:

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    Das ganze Dorf ist auf den Beinen und hat sich für uns herausgeputzt. Der Chief des Dorfes begrüßt uns, und der örtliche Priester spricht ein Gebet in ihrer Stammessprache, von der ich nur das letzte Wort “Amen” verstehe.

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    Prächtig kostümierte und angemalte Tänzer führen ihre Stammestänze vor.

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    Man erklärt uns Pflanzen und Gebräuche, zeigt uns die hier beliebten Betelnüsse, öffnet Kokusnüsse...

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    Alle sind sehr freundlich und offensichtlich stolz auf unseren Besuch. Wir sind die ersten Touristen, die in ihr Dorf kommen. Das merkt man schon daran, dass überhaupt nicht gebettelt wird und an der Bereitwilligkeit, sich fotografieren zu lassen. Wir sind für die Menschen hier ähnlich exotisch, und auch wir werden gerne und oft fotografiert.

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    Übrigens ist von dem angekündigten Regen keine Spur. Die Sonne lacht vom Himmel, und es ist sehr warm.

    Ein kleines Desaster gibt es dann toilettentechnisch.
    Die Toilette des Grauens… (den Anblick von innen erspare ich euch):

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    Die kleinen Wellblechhütten, die dafür gedacht sind, sind unbeschreiblich, doch was sein muss muss sein.
    Dies ist einer der wenigen Momente, in denen ich Männer glühend beneide. Das Drama endet in einem Großverbrauch an feuchten Reinigungstüchern und einem unbehaglichen Gefühl auf dem Heimweg...

    Auch der Weg zurück nach Port Moresby zieht sich wieder mächtig hin, so dass auf den angekündigten Besuch eines Handwerkermarktes schließlich verzichtet wird und wir gegen 14.30 mit zweistündiger Verspätung wieder am Schiff sind.

    Am Hafeneingang hofft man auf zahlungskräftige Kundschaft:

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    Der erste Gang führte mich zu einer ausgedehnten Dusche...

    Danach gehen wir noch einmal auf die Pier, wo ein kleiner Souvenirstand aufgebaut ist und ein paar Papuesen „in Tracht” sich fotografieren lassen. Wir bleiben aber nicht mehr lange, denn nach dem ausgefallenen Mittagessen lockt nun die Kaffeestunde in Harrys Bar.

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    Am Abend tauschen wir uns mit anderen Reisenden über die Erlebnisse des Tages aus. Enttäuscht waren die Leute, die die Stadtrundfahrt in Port Moresby gebucht haben. (Wir hatten schon bei der Reiseplanung recherchiert, dass die Stadt nicht viel zu bieten hat.)
    Die Ausflügler ins Hochland waren überwiegend begeistert. Auch die Wanderer waren recht zufrieden, obwohl der Weg recht anstrengend gewesen sein soll.
    Das positivste feedback bekommt jedoch unser Ausflug trotz längerer Anfahrt und ausgefallenem Marktbesuch.

    Auch wir sind noch ganz erfüllt von dem Erlebten und gehen nach einem Planters Punch, dem heutigen Tagescocktail, bald schlafen.
    In der Kabine erwartet uns noch ein Valentinsgruß in Form einer Marzipanrose und schließt damit diesen wunderbaren Tag passend ab!

    Reisetagebuch Port Moresby / Papua-Neuguinea 14.02.2018:

    Wir werden um 6 Uhr wach, als die Artania an der Pier in Port Moresby anlegt. Bei einem Morgen-Nespresso schauen wir auf tolle Wolkenformationen und einen schönen Regenbogen.

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    Es hat in der Nacht wieder geregnet, und auch für PNG ist Regen angekündigt, so dass wir in unseren Ausflugsrucksack die Regencapes packen. Dann wird sich ordentlich mit Anti-Brumm eingedieselt und los geht es.
    Ich bewundere wieder einmal die Organisation und die Engelsgeduld, mit der Bernd und Rainer 3 parallele Ausflüge verwalten mitsamt lauter hektischen Touristen, die Angst haben, etwas zu verpassen.
    Unser Ausflug wird auf mehrere mittelgroße Busse verteilt. Für unseren Bus ist Casey zuständig, eine junge Papua-Reiseleiterin, die sehr schüchtern ist, kaum Informationen übermittelt und bei dem wenigen, was sie sagt, zum Fenster spricht und nicht zu ihren Reisegästen.

    Am Hafenausgang:

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    Uns stört das aber kaum. Wir sind erpicht, etwas von PNG zu sehen und werden dabei nicht enttäuscht. Auf einer großen 4spurigen Straße geht es raus aus Port Moresby und dann weiter in südöstliche Richtung durchs Hinterland. Die Vegetation ist überbordend grün. Wir sehen Urwaldriesen, Bananenplantagen, Kokospalmen, ausladende Mangobäume.

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    Unsere Reiseleiterin Casey hat immer einen Stift dabei…:

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    Dazwischen immer mal kleine Ortschaften mit Verkaufsständen, an denen Obst, Fisch und Getränke verkauft werden.

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    Auch die hiesigen Tankstellen sind derartig. Auf den Ladentischen stehen Kanister mit Diesel und Benzin. Beides wird hier literweise verkauft.

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    Moderne Tankstellen sehe ich nur in Port Moresby selbst. Im Hinterland gibt es die wohl nur seltener, obwohl wir auf einer relativ gut ausgebauten Straße unterwegs sind, für hiesige Verhältnisse ein Highway. Alle abbiegenden Straßen sind dann nur noch gravel roads.
    Die Menschen, an denen wir vorüberkommen, winken uns freundlich zu, und die Kinder in ihren Schuluniformen laufen johlend zusammen, als unsere Buskarawane vorbei kommt. Es wirkt alles ausgesprochen freundlich!
    Die Nähe zu Australien merken wir an der Tierwelt. So sehen wir auf einer Telegrafenleitung einen Kookaburra, und ein Mann bietet am Straßenrand gegrilltes Wallaby (eine Art Känguruh) an.

    Geht gleich weiter...

    Reisetagebuch Durchfahrt der Torres-Straße, Seetag 13.02.2018:

    Um kurz nach 8 Uhr werden wir durch die Lautsprecherdurchsagen auf den Außendecks wach. Man kündigt an, dass wir nun durch die Torres-Straße fahren. Da ist für uns kein Halten mehr. Wir sparen uns auch heute den Frühsport, und das Frühstück fällt schneller aus, und dann müssen wir gucken.

    Die Torres-Straße ist eine Meerenge zwischen Australien und Neuguinea. Also etwa hier:

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    Es gibt viele, viel, kleine Inseln, zum Teil in Form von großen Sandbänken. An der türkisblauen Farbe des Wassers sehen wir, dass es hier sehr flach ist (ca 14 Meter, wir haben einen Tiefgang von 8 Metern!).

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    Das Schiff muss sich den Weg um die Untiefen bahnen, vorbei an Tonnen, die die Rinne markieren. Auf diesem Teil der Strecke muss ein Lotse an Bord sein, und wir erfahren, dass der Schwiegervater des Kapitäns, der schon seit Hongkong an Bord ist, in Cairns lebt und als Lotse arbeitet. Wie praktisch!

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    Die ganze Zeit gibt es draußen etwas zu sehen, ab und zu geht ein Schauer runter, aber meistens ist das Wetter ganz schön und die Temperatur um 30 Grad.

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    Nebenbei praktizieren wir mal wieder Waschtag. Leider wird die helle Jeans von Cle nicht sauber. Sie ist an der Rückseite von Ruß verschmutzt. Wir müssen uns von der nicht so freundlichen Rezeptionistin anhören, dass es „keine gute Idee war, die Hose selbst zu waschen“. ;( Nun will man in der Schiffswäscherei versuchen, die Hose wieder sauber zu bekommen.

    Nachmittags gibt es einen Cocktail für die „Silber- und Goldgäste“ (Silber und Gold werden hier etwas inflationär verwendet, denn dazu gehören nicht nur die Suitengäste sondern auch alle Gäste, die eine normale Balkonkabine bewohnen), also für ca 500 Leute in der Kopernikusbar. Manuela und der Kapitän halten Ansprachen, ein Mitglied des Show Ensembles singt etwas, und ansonsten gibt es Sekt aufs Haus. Alles ganz nett, aber nicht spektakulär. Wegen des Empfangs und des dafür bereits abendfertig seins gehen wir recht früh zum Essen, was heute ganz günstig ist, denn es gibt wieder eine Show von Zauberer Kalibo, und dafür wollen wir gute Plätze ergattern. Das gelingt uns auch, und die Show ist wieder toll gemacht!

    Ohne Absacker geht es danach ins Bett, denn morgen müssen wir früh aufstehen.

    Denn morgen geht es weiter nach Papua Neuguinea! :D

    Und für heute ist erst einmal wieder Schluss...
    LG
    Elisabeth

    Habt Ihr denn einen Topper geordert ?

    Ach Siegrid @uschisiggi, mit den Betten war es so eine Sache... :/ Dazu will ich nanchher im Fazit noch etwas schreiben...
    Dass wir gut geschlafen haben, lag mehr an der allgemeinen Reizüberflutung, der Anstrengung (ja doch, auch die Seetage... ;) ) und dem Klima als an der Qualität der Betten.
    Aber zu Deiner Frage: nein, wir hatten diesmal keinen Topper geordert, werden es aber beim nächsten mal machen.

    LG
    Elisabeth

    Reisetagebuch Rosenmontag auf See 12.02.2018:

    (Eigentlich wollte ich zur Zeitersparnis auf die Beschreibung der Seetage verzichten, aber möglicherweise interessiert ja den einen oder anderen auch das Bordleben, und so lange es noch etwas Neues zu berichten gibt…)

    Nachdem es gestern später wurde, stehen wir heute auch entsprechend später auf. Wir haben keine Lust auf Frühsport sondern gehen ungewalked zum Frühstück und besuchen danach einen interessante Lektorenvortrag über die deutschen Kolonien in der Südsee.

    Als wir im Theater sitzen, kommt um 10 Uhr die übliche Morgenansprache von Manuela Bzdega. Dabei gibt es immer die aktuelle Position, Wetter, Wassertiefe und Informationen zum Bordprogramm zu hören.
    Auch Hinweise zum richtigen Verhalten an Bord äußert sie freundlich, humorvoll aber durchaus ernst gemeint. Da geht es zum Beispiel um das leidige Liegen reservieren oder um die angemessene Bekleidung in den Restaurants.

    Kürzlich wurde mitgeteilt, dass Kleidungsstücke aus dem Waschsalon verschwunden seien (wer klaut denn so etwas?), aber heute ist es besonders unterhaltsam:
    Manuela teilt mit, dass die Artania leider kein FKK Deck habe, so dass die Herren, die gestern hüllenlos im Artania-Pool geplanscht haben, gebeten werden, künftig eine Badehose anzuziehen...!
    Leute gibt’s... =O

    Gegen Mittag verliert die Artania spürbar an Fahrt und kommt sogar zum Stillstand. Manuela erklärt sogleich den Grund: von der Brücke aus sei ein kleines Holzboot gesichtet worden, das offenbar führerlos auf den Wellen treibt. Man wolle sich vergewissern, dass niemand in Gefahr sei. Natürlich schnappen auch wir uns gleich unsere Ferngläser und gehen auf die Außenfläche am Heck von Deck 7. In der Tat, da dümpelt ein kleines Boot auf den Wellen ohne eine Menschenseele in der Nähe. Auch im Wasser ist niemand zu entdecken.
    Nach einer Weile gibt der Kapitän bekannt, dass man die Position an die Küstenwache gemeldet habe und nichts weiter tun könne, so dass wir jetzt die Fahrt fortsetzen.

    Nach dem Abendessen besuchen wir die Rosenmontagsveranstaltung, die um 20.31 (!) beginnt. Es gibt einen Elferrat, der hier aber nur aus 9 Personen besteht, ein Prinzenpaar, Funkenmariechen, Büttenreden, Gesangsbeiträge, eine Vorführung der Linedance Gruppe und eine vom Artania Gästechor, das Ganze launig moderiert von Rainer Groeber mit Schunkelliedern zwischendurch, Alaaf, Helau und Ahoi und Tata Tata Tataaaa. Die Artania Showlounge ist hübsch dekoriert mit Luftballons und Luftschlangen, viele Leute sind kostümiert.

    Das Kostüm unserer Kreuzfahrtdirektorin hat mir besonders gut gefallen!

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    Wir norddeutsche Sauertöpfe fühlen uns etwas fehl am Platz, machen aber alles mit. Anschließend gibt es eine Party in der Pazifik Lounge. Die Musik ist gut, die Tanzfläche ist brechend voll, und auch wir schwofen mit.

    Als wir kurz nach Mitternacht zurück auf die Kabine gehen, ist die Party noch voll in Gang. Wir haben gelernt: Artania kann auch Party! :thumbsup:

    Reisetagebuch Seetag mit Früchtebüffet und Gala 11.02.2018:

    Um 7 Uhr werden wir allmählich wach. Es ist schönes Wetter und angenehm warm. Nach unserer morgendlichen Walking-Runde auf Deck 4 geht es zum Frühstück ins Restaurant Artania. Heute ist Sonntag, und da gibt es das Gourmet Frühstück. Das heißt, zu den üblichen Dingen kann man Steak oder Lachstartar oder Egg Benedict bestellen und dazu ein Glas Sekt. Cle nimmt das pochierte Ei und ich den Lachs. Beides sehr lecker! :thumbsup:

    Danach passiert heute eigentlich nicht mehr viel. Wir sitzen den ganzen Tag auf unserem Balkon und lesen, nur mal unterbrochen von einem Salät-chen und Eis-chen im Lido Restaurant und danach einem Mittagschläf-chen. Ja, heute sind wir so richtig faul. Köstlich! :D

    Am Nachmittag gibt es auf der Kopernikusbar ein Früchtebüffet mit sämtlichen tropischen Früchten, die wir in Ternate auf dem Markt gesehen haben.

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    Man hat sich sehr viel Mühe mit der Deko und dem Aufbau der Stände gemacht. Leider kommt nach 20 Minuten ein heftiger Tropenregen runter, und die Menge löst sich auf. Schade...

    Wir ziehen uns wieder auf die Kabine zurück und bereiten uns auf den 2. Gala-Abend dieser Reise vor.

    Jaja, wir können auch Gala... ^^

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    Das Essen ist zwar gut, aber es dauert heute alles etwas lange. In der Küche und bei den Kellnern scheint Stress zu herrschen. Naja, wir werden das bestimmt bei der nächsten Staffel von VnM sehen können.

    Aber wo ich den Fotoapparat schon mal dabei habe, kann ich ja mal die Speisen fotografieren (leider habe ich die Speisekarte nicht mehr zur Hand):

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    Anschließend besuchen wir heute die Show. Es gibt ABBA. Das Show Ensemble und die Bord Band machen einen wirklich guten Job. Es macht Spaß, zuzuhören.
    Und so gehen wir heute ausnahmsweise mal nach 22 Uhr schlafen. ;)

    Reisetagebuch Ambon / Molukken / Indonesien 10.02.2018:

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    Abends und nachts dreht unser Kapitän ordentlich auf, fast 20 Knoten, so dass es schnell vorwärts geht. Morgens beim Aufstehen sind Inseln zu sehen, wir kommen dem Ziel Ambon näher. 12 Uhr ist genannt, und bis dahin lassen wir uns Zeit. Das Wetter ist ganz gut, ab und zu Sonne zwischen den Wölkchen. Wir schnappen uns die Bücher und suchen uns eine Liege im Schatten.
    Eigentlich soll um 11 Uhr der Lotse zusteigen, aber der Käpten informiert, dass davon nichts zu sehen ist und er nun ohne Lotse an die Pier steuert. Ihm reicht es wohl, er hat die Nase voll von gestern. Kurz vor dem Anlegen steigt der Lotse doch noch zu, und mit Schleppern, die uns seitlich „tug“gen, sind wir um 12 an der Pier in Ambon.

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    Wir packen unsere paar Sachen und starten auf einen kurzen Landbummel. Im Hafen werden wir gehörig bestaunt von den Hafenarbeitern. Es wird gesagt, dass wir das erste (oder eines der ersten) Kreuzfahrtschiff aus Deutschland sind hier.

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    In der Stadt wimmelt es. Viele Läden, Leute, Mopeds, Fahrradrikschas, Autos... Es wirkt alles etwas voll, unruhig und hektisch.
    Auf dem Weg in die City kommen wir auch hier wieder an einer großen Moschee vorbei.

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    Einmal Cuci mit Catok bitte...! :rolleyes: :

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    Was dies hier sein soll, finden wir leider nicht heraus (vielleicht weiß ja jemand von Euch, was das ist?):

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    Ein Aldi??? Hier???

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    Ach so, es ist ein Blumenladen…

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    Wir kommen zu einem relativ modernen Kaufhaus, in dem es sogar Rolltreppen gibt und viele, viele Modeläden für die moderne Ambonerin. Leider ist nichts in meiner Größe dabei… =O;)

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    Außer Mode gibt es auch enorm viele Elektronik- und Handy-Läden, die MBs fürs Internet verkaufen.
    In einem Cafe, das attraktiv aussieht, machen wir Pause. Deren Wifi lassen wir uns freischalten, und während wir auf den Kaffee warten, mailen und whatsappen wir durch die Welt. Die Zubereitung der Tasse Kaffee zieht sich ganz schön hin, aber uns ist es recht, wir haben mit dem Internet ganz gut zu tun.

    Auf dem Weg zum Schiff besprechen wir am Hafeneingang, wie wir noch das restliche indonesische Geld auf den Kopf hauen sollen.

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    Mir reicht es für heute, aber Cle hat noch nicht genug. Also gehe ich schon zurück aufs Schiff, und Cle verhandelt mit einem Rikscha-Fahrer und lässt sich für 70.000 Rupien noch einmal für 20 Minuten durch die Stadt kutschieren.
    Eine nette Runde, meinte er später, etwas chaotisch. Aber der Fahrer ist sicherlich zufrieden mit dem schnell verhandelten Trip, und am Ende bekommt er den einen 100.000er Schein, der noch übrig ist.

    Auf dem Schiff ruhen wir uns aus, während die Zeit der Abfahrt näher rückt. Es stellt sich heraus, dass auch in Ambon die Uhren anders ticken als im pünktlichen Deutschland. Um 18 Uhr sind zwar die Lotsen bereit, aber der Hafenmeister lässt sich Zeit mit den Papieren. Manuela Bzdega teilt mit, dass er „auf dem Weg“ sei, aber woher er letztlich kommen werde, sei ungewiss. Irgendwann ist aber alles geregelt, und so legen wir heute „nur“ mit halbstündiger Verspätung ab.

    Als Fazit muss ich sagen, dass mir Ternate wesentlich besser gefallen hat als Ambon. Die Leute in Ternate sind viel freundlicher, es ist nicht so großstädtisch und hektisch dort. In Ambon hatte ich heute immer das Gefühl, bedrängt zu werden. Im Kaufhaus hat mir zum Beispiel eine Verkäuferin ungefragt eine Sonnenlotion auf den Arm geschmiert und mich zu ihrem Laden gezerrt. So etwas mag ich gar nicht!
    Und so verabschieden wir uns ohne großes Bedauern von den Molukken und staunen etwas darüber, dass zwei Inseln so unterschiedlich sein können.

    Das Abendessen ist heute ausgesprochen lecker. Es gibt Thunfisch frisch vom Markt in Ternate! Vermutlich war der Küchenchef samt Praktikantin und Filmteam unterwegs, um telegen einzukaufen. Einige Gelbflossenthunfische werden am Eingang zum Restaurant ausgestellt.

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    Wir erfahren vom Küchenchef, dass diese Ausstellungsstücke selbstverständlich nicht mehr verzehrt werden können, nachdem sie einige Stunden in der Wärme standen (was bei einigen Mitreisenden Empörung hervorruft über den Umgang mit Lebensmitteln...)

    Nach dem Essen nehmen wir den üblichen Absacker in der Phoenix-Bar. Den „bunten Reigen aus Operettenmelodien“ sparen wir uns, und auch die Country-Songs locken nicht, so dass wir auch heute wieder gegen 22 Uhr in der Koje liegen und gut schlafen.

    Habt Ihr mitgekommen, wer auf den weißen Hussenstühlen Platz genommen hat?

    Liebe Siegrid @uschisiggi

    ich vermute mal, dass dort nachher der Kapitän mit den Würdenträgern der Stadt gesessen hat.
    Als wir das Hafengelände verlassen haben, wurden die Hussenstühle erst einmal von den Sicherheitsorganen für ihre Foto-Sessions genutzt :D, und als wir später wieder in den Hafen zurückkamen, war der ganze Spuk schon wieder vorbei.

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    Liebe Grüße und Euch beiden eine wunderbare Reise!
    Elisabeth

    So, und weiter geht es...

    Reisetagebuch Kota Ternate / Molukken / Indonesien 09.02.2018:

    Pünktlich mit dem Einlaufen in Ternate werden wir wach und sehen im Morgengrauen den eindrucksvollen Kegel des hiesigen Vulkans Gamalama , der vor 3 Jahren zum letzten mal ausgebrochen ist.

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    Auf der Pier baut sich eine Musikkapelle auf, und wir werden mit viel Tschingderassabumm und schrägen Trompetenklängen begrüßt. Es ist der erste Anlauf der Artania in diesem Hafen. Entsprechend pompös ist der Aufwand, der betrieben wird.

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    Der Gouverneur kommt mit einer Delegation, der örtliche Fernsehsender berichtet, vor dem Hafeneingang sind Stuhlreihen mit weißen Hussen bereit, der ganze Ort brummt vor Aufregung.

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    Wir sind d i e Attraktion!
    Als wir von Bord gehen, werden wir von den hiesigen Einwohnern ebenso neugierig bestaunt wie wir zurückstaunen. Vor allem bei den Kindern und Jugendlichen wird immer wieder der Wunsch geäußert, sich mit uns Europäern fotografieren zu lassen. Dabei wird viel gekichert, und stolz werden ein paar Brocken englisch gesprochen.

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    Die Menschen sind ausgesprochen freundlich und fröhlich. Wir bummeln an der Hafenpromenade entlang, sehen die große Moschee (von außen) und kommen zu einem Markt mit exotischen tropischen Früchten, die wir zum Teil noch nie gesehen haben und deren Namen wir nicht kennen.

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    Auf den Straßen herrscht viel Verkehr, Sammeltaxis mit lauter Popmusik und Mopeds. Das Überqueren der Straße klappt problemlos. Wieder kommen uns unsere Erfahrungen aus Saigon zugute. Losgehen und nicht stehen bleiben, dann passiert nichts.

    Es geht weiter zum Fort Oranje aus dem Jahr 1607, wo wir einige alte Mauern und Kanonen sehen. Es dient jetzt mehreren Familien sowie der Armee als Unterkunft.

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    Bei einem ATM ziehen wir uns 300.000 Rupien, also ca 20 Euro. (Zum Glück konnte man den Dialog auf „english“ umstellen…)

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    In der Haupteinkaufsstraße mit vielen kleinen Läden ist man stolz, wenn wir die angebotenen Waren fotografieren.

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    Es gibt wunderschöne Batikstoffe, und in mehreren Läden liegen bergeweise Muskatnüsse, die von ihrer roten Hülle befreit sind.

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    In einem kleinen Supermarkt kaufen wir Wasser - 1,5 l für ca 40 Cents. Damit sind die nächsten Tage gesichert.
    (So günstig sonst die Nebenkosten auf der Artania sind, das Wasser ist mir auf dem Schiff einfach zu teuer! Und "Evian" muss es auch nicht sein. Da haben wir halt in den Häfen das "normale" Trinkwasser in den 1,5 l Flaschen gekauft und mit an Bord genommen. Angesichts der Gesamtkosten dieser Reise ist das natürlich ziemlich albern. :rolleyes: Ist halt ne Prinzipsache... ^^ )

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    Plötzlich entdecken wir das Schild zu einem Cafe im ersten Stock eines Gebäudes.

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    Der Besitzer des darunterliegenden Frisörsalons begleitet uns hilfsbereit nach oben und übernimmt das Übersetzen. Cola oder die üblichen Kaltgetränke gibt es hier nicht. Angeboten werden Kaffee oder Säfte. So bestellen wir einen Milchkaffee und wollen einen Avocadosaft probieren.

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    Dieser schmeckt etwas gewöhnungsbedürftig, ist dickflüssig cremig und mit Schokolade aromatisiert. Der Kaffee ist mit cremiger gesüßter Kondensmilch versetzt. Alles nicht so ganz nach unserem Geschmack, aber wir sitzen hier gut und beobachten das Treiben auf der Straße. Außerdem gibt es auch eine saubere Toilette, so dass wir es ein Weilchen aushalten ehe wir uns allmählich zurück zum Schiff aufmachen.

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    Es ist die ganze Zeit schwülwarm, und der Schweiß läuft in Strömen. Die Dusche anschließend ist eine echte Wohltat! Und wir sind keinen Moment zu früh zurück aufs Schiff gekommen, denn plötzlich geht ein dicker Tropenregen runter. Da haben wir wirklich Glück gehabt!

    Um 15 Uhr ist eigentlich das Ablegen geplant. Aber es verzögert sich und verzögert sich...
    Erst dauern die behördlichen Angelegenheiten so lange, dann wartet man auf zwei Pässe von Technikern, die an Bord gekommen sind. Wir werden regelmäßig von Manuela und dem Kapitän auf dem Laufenden gehalten. Der Kapitän wird immer ungnädiger und setzt schließlich ein Ultimatum.

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    Wenn in 15 Minuten die Pässe nicht kommen, müssen die Techniker wieder aussteigen! Buchstäblich in letzter Minute kommt dann doch noch ein Offizieller mit den vermissten Pässen und mit zweistündiger Verspätung legen wir bei strömenden Regen endlich ab.
    Nun muss Robert sich sputen, damit wir pünktlich das nächste Ziel Ambon erreichen!

    Abends setzen wir uns noch achtern auf Deck 4 für einen Absacker hin. Keinen Moment zu früh holt Cle noch schnell die Kamera, denn etwa um 21 Uhr ist auf dem Routen-Bildschirm zu sehen, wie die Koordinaten-Angabe N anzeigt, gegen Null geht und dann wirklich auf S umspringt.

    Wir sind auf der Südhalbkugel! :D