Beiträge von bina.63

    Nun folgte der "Konsumteil" einer solchen Rundreise: Schmuck- und Lederfabrik, aber auch das meisterte die Gruppe gut.

    Es wurde auch etwas beim Juwelier verschiedentlichgekauft, ich begnügte mich wie viele Andere auch, mit gucken. Nett fand ich, dass ich meine Goldkette gereinigt bekam. Anschließend folgte die 2. Fabrikvorführung, es ging um Leder. Mal schauen, Frauen lieben ja Handtaschen.

    Im Hintergrund donnerte es oberhalb der Berge, das störte uns jetzt allerdings nicht.

    Es gab eine kurze Modenschau mit 4 Jacken/Mantelmodellen zum Teil als Wendejacken. Später konnte man die Kleidungsstücke anprobieren und natürlich auch kaufen. Ich probierte 2 Ledenjacken an, die Preise waren allerdings weit über unseren Schätzungen. Unseriös fanden wir die Reduzierung um 50 % und dann noch um weitere 100 Euro....Auch wenn wir es aus anderen Ländern kennen zu handeln, aber hier fühlten sich doch die überwiegenden Mitreisenden nicht wwohl. Handtaschen gab es übrigens nicht.

    Anschließend fuhren wir auf der Panoramastrasse entlang der Adria runter Richtung Ulcinji, hier liegt das Hotel für heute wohl direkt am Strand. Es gab einen Fotostopp mit Blick auf die Insel "Sveti Stefan", der heilige Stefan. Es ist das Wahrzeichen Montenegros. Die Insel ist mit einem Damm verbunden. Gegenüber am Festland ist der Besitz der Aman Hotelkette aus den VAE.

    Die Temperaturen lagen heute übrigens wieder bei 23-25 Grad und der durch den Donner angekündigte Regen blieb aus und die Sonne kam raus.

    Das Hotel liegt wohl am längsten Sandstrand Montenegros. Abkühlung im Bus !

    Ulcinji ist der südlichste Teil des Landes, größten Teils etnische Albaner.

    Wir kamen ins 4* Hotel OTRANT und,waren mit dem was wir auf den ersten Blick sahen, zufrieden. Wir bekamen Zimmer 115 in der 1. Etage

    Wenn auch mit kleinem Bad und nicht so moderner Dusche

    So sahen wir uns erstmal draußen um

    Jetzt hieß es frisch machen, einen Moment auf die Terrasse, bevor es zum Abendessen ging.

    Achja und nachdem wir freundlich nach einem Zimmer mit Meerblick gefragt hatten, klappte es auch :love:

    Baptistische Kirche Johannes der Täufer

    Hinter den Ausgrabungen steht die Citadelle, erbaut von Österreichern 1836.

    Der Platz am Wasser ist der des Salzes.

    Hier endete die Stadtführung und wir schlenderten zur an den Eingang zur Altstadt und fanden einen freien Platz im Astoria Beach. Bei Cafe Americano und Affogato genossen wir den Meerblick.


    Bevor wir zum Treffpunkt zurück gingen, liefen wir noch zum kleinen Yachthafen.

    Das Frühstück heute war nicht ganz so gut wie die letzten Tage und den Kaffee ließen wir dankend stehen. Brot, Eier, Speck etc war in Ordnung. Es ging pünktlich los und wir fuhren ja nur ein kurzes Stück bis in die Altstadt. Das Wetter war sonnig, bei 20 Grad. Hier hatten wir Irina, eine deutschsprachige Reiseleiterin.

    Wir erfuhren, dass der frühere Busparkplatz neuen Hotels gewichen war, aber unser Bus von der Polizei eine Ausnahmegenehmigung bekommen hat um dort zu parken.

    Budva ist mit über 2000 Jahren eine der ältesten Städte der Region. Wir starteten mit dem Hotel Avala, wo die ältesten Mauerfunde geworden sind.

    Wir gingen durchs Main Gate in die Altstadt, zuvor ans Wasser zur Ballerina von Budva das Wahrzeichen der Stadt. Dessen Geschichte natürlich eine tragische Liebesgeschichte entspringt.

    Am Stadttor zeigt sich der heilige Löwe mit 3 Sternen und einem geschlossenen Buch.

    Es ging durch kleine Gassen zum "The Square of Poets".

    In der Altstadt leben nur noch 200 Einwohner. In ganz Budva gut 20000. Beim letzten Erdbeben 1979 wurde 80 Prozent der Stadt zerstört, daher wirken nahezu alle Gebäude neu.

    Wir fuhren zum 4 *Hotel Montenegro etwas oberhalb vom Strand. Wir bekamen das Zimmer 413 in der 4. Etage. Ein Dreibettzimmer, neu und hell eingerichtet. Leider mit seitlichem Blick zur Straße und nicht zum Meer.

    Hier der Ausblick

    Wir gingen ziemlich schnell zum Abendessen, da 3 unserer Busse hier im Hotel angekommen waren dazu noch ein weiterer Bus direkt aus Deutschland. Die Geräuschkulisse war dementsprechend hoch. Das Essen war aber nicht schlecht und auch heiß am Büffet. Es gab genügend Auswahl und schmeckte uns.

    Anschließend gingen wir runter zum Strand, trafen erneut Mitreisende und ließen den wunderbaren Tag hier am Meer ausklingen.

    Es folgte der schönste Platz der Stadt mit der Kirche des Heiligen. Am Stadttor wehen 3 Flaggen: Stadt Kotor, UNESCO und Montenegro.

    Die Jahreszahl 21.11.1944 Titos Tag der Befreiung.

    Peter
    6. Juni 2019 um 11:56

    Mit Mitreisenden saßen wir noch eine Zeit zusammen bevor der Bus uns or der Stadtmauer einsammelte bevor wir weiter zum Hotel zum nächsten Hotel nach Budva fuhren.

    maischo und bluekat ich freue mich wenn es euch gefällt. Die Gegend ist wirklich sehr schön.

    Wir kamen direkt vor der Altstadt an und waren nicht alleine

    Ab dem Stadttor ging es zum Bummel und mit Führung der Reiseleiteri Sofia durch die schöne Altstadt Kotor.

    Die zweitlängste Stadtmauer nach Dubrovnik, wer diese laufen will steigt ca 1600 Stufen bei der Runde und etliche Höhenmeter.

    Das hintere Haus mit grünen Fenstern am 1. Platz vor dem Glockenturm war früher ein Theater heute eine Bank und gegenüber ein Hotel. Der Glockenturm ist bei einem Erdbeben abgesackt

    Wir liefen durch die kleinen Gassen und es war sehr schlecht möglich forumskonforme Fotos zu machen.

    An der engsten Stelle sind es 330 m mit Blick auf die Marienkirche "Maria vom Felsen."

    Stopp mit kurzer Besichtigung auf die Insel der Heiligen Maria. Zuvor sahen wir auf der rechten Seite Muschel-, Austern- und Fischbänke.

    wir bekamen eine kurze Führung in der Kirche und erfuhren, dass sehr seltener grüner Marmor verbaut wurde und hier steht die älteste Orgel des alten Jugoslawien. Im Museum hängst ein Werk des lokalen Michel Angelo, der Erschaffer der Insel: sein 1. Werk mit ca 14/15 Jahren.

    Gegenübe hängt ein Werk eines Stickgemäldes, mit 25 Jahren Arbeitsdauer, Fertigstellung 1825 mit eigenen Haaresfäden. Es waren die Fäde ziemlich gut zu erkennen.

    Nach 45 Minuten war der Treffpunkt am Schiff. Dann ging es weiter nach Kotor, davon erzähle ich morgen.

    Es gab ziemlich spektakuläre Wolkenformationen und tolle Ausblicke

    Gute Nacht

    Gabi46 danke Gabi, wir sind sehr gespannt.

    Es ging der Küstenstrasse entlang weiter nach Norden. Unsere 3 Reisebusse die Strecke ab dem Stopp am Shoppingcenter zusammen gefahren. Die Fahrt der letzten 18 km war durch mehrere Baustellen ziemlich stopp and go. Die Straße wird scheinbar etwas verbreitet und Erdrutsche angefangen.

    Der nächste Programmpunkt war dann aber der schöne Hafen Porto Montenegro. Hier liegen die Yachten der Schönen und Reichen. Ich konnte aus dem Bus einen Blick auf den Strand werfen

    Hier verläuft die Küstenstrasse der Adria, eine der schönsten Strassen Europas. Ein Teilstück fuhren wir über die Strasse, die uns an die Amalfitana erinnerte.

    Das Boot war für 13.30 Uhr bestellt, wir hatten bis dahin freie Zeit. Die Jenigen die nicht das zusätzliche Ausflugpaket gebucht haben, bekamen einen Treffpunkt für 15 Uhr genannt und kommen danach zur Stadtführung nach Kotor.

    Es waren allerdings noch nicht allzu viele Jachten vor Ort

    Wir hatten noch Freizeit und schlenderten zum Jachthafen, bevor wir uns an der Promenade zu Mitreisenden gesellten und Kaffee sowie Bitter Lemon bestellten. Schon mal mit Blick auf "unser Schiff".

    Und dann ging es los, Urlaub so ganz ohne Schiff geht irgendwie selten ;)

    Wir fuhren entlang der Küste und dann drehte der Kapitän in den Fjord

    Nach einem guten Frühstück ging es um 7.45 Uhr los. Erst entlang des Shkodrasees nach Podgorica, der Hauptstadt von Montenegro, dem Land der schwarzen Berge. Wir sahen viel Landwirtschaft auf gutem Schwemmlandboden, durch das Wasser der umliegenden Berge.

    Kurz vor der Altstadt von Shkodra, die Stadt der Fahrräder, überquerten wir einen Fluss. Diese Stadt schauen wir uns morgen an.

    Hier sahen wir auch das 1. Mal hier ein Bereich mit Zelt- und Bretterunterkünften. Auch hier am Straßenrand immer wieder abgeladener Müll und Schuttberge.

    Montenegro ist wohl eines der nächsten Länder für die EU, das Ziel für 2027.

    Vorbei am Shkodra See von Albanien und Montenegro, ein absolutes Vogelparadies. 48x13 km mit der tiefsten Stelle von 44 m.

    Die Größe des Sees variiert schwer zwischen Schneeschmelze und der eher trockenen Zeit, der größte See des Balkan. Es erinnerte uns so vor der Feldwand liegend an den Gardasee. Auf und an dem See leben u.a. auch Pelikane, ein absolutes Vogelparadies.

    Nach einer Stunde waren wir an der Grenze zu Montenegro. Das heißt immer Ausweise oder Pässe bereit halten und abwarten ob sie abgegeben werden müssen oder die Liste auf der wir eingetragen sind, ausreichend ist. Die Ausreise war super schnell, hingegen zog sich die Einreise nach Montenegro etwas. Neben uns rechten sich auch einige LKWs in der Schlange ein. Hier mussten die Ausweise wieder eingesammelt werden und wurden überprüft. Es ging durch das Einzige fruchtbare Land des Landes. In diesem Bereich wir viel Wein angebaut und gehört zu den sonnenreichten Europas mit über 260 Sonnentagen im Jahr. Die Optik erinnert uns an den Bereich des Kalterer See.

    Das größte Weinanbaugebiete Europas deren Weinkeller in alten Hangars beheimatet sind.

    30 Minuten später waren wir in Podgorica, dem ehemaligen Titograd, hier machten wir anschließend unsere 1. Pause. In der Beschreibung hieß es, wir machen einen Stopp in der schönen Hauptstadt....für den Bus war es scheinbar einfacher am Einkaufszentrum mit Bankomat, Toiletten und guter Parkmöglichkeit zu halten.

    Allerdings gibt es wohl auch keine Altstadt, sondern eher viele neue Wohnzentren und außergewöhnliche Büro- und Verwaltungsgebäude. Also ging es nach 30 Minuten weiter bei angenehmen 23 Grad um kurz nach 10 Uhr.

    Montenegro ist Wander-, Trekking- & Raftingparadies. Wir fuhren aus dem Stadtgebiet hoch ins Bergland. Es gibt hier Wölfe, Bären und Luchse, allerdings sind die Luchse auf dem Balkan inzwischen auch bedroht. Über den Bergrücken rüber gefahren, ging es anschließend abwärts nach Budva. Geplante Bootsfahrt ca. 13 Uhr. Es ging über die Panoramic Route 3.

    Mit Blick auf die Burgruine Kovac, erschien im Hintergrund die Adria.

    Nach der nächsten Tunneldurchfahrt sahen wir auf Budva, ein Ortmit historischerAltstadt etwas vorgelagert wie auf einer Insel. Dort sind wir morgen und machen morgen eine Stadtbesichtigung. Heute hatte ich eine Fotomöglichkeit von oben und im Vorbeifahren.

    Wir erreichten 1 Stunde später die Grenze von Albanien. Die Beamten wollten unsere Pässe haben um diese zu überprüfen, anschließend ging es weiter.

    Wir bekamen während der Wartezeit Infs zu den 3 Ausflügen, die uns mit den Reiseunterlagen zugeschickt wurde. Es handelt sich um das Zusatzpaket "Entdecken". Bestehend aus der Bootsfahrt Kotor, Perast und der Lady Rock Inseln. Dazu einen Balkan Abend mit Folklore, Tanz und Musik.

    Der 3. Punkt ist eine Bootsfahrt auf dem Ohridsee (Welterbe) zum Angebotspreis vom 119 Euro pro Person. Fast alle Mitreisenden entschieden sich für das Paket.

    Über eine Passhöhe für der Bus hoch und es wurden gut 11 Euro Maut fällig. Der Blick ging auf schroffe Felsen und dann wieder runter aus sehr gut ausgebauten Straßen. Es kamen leider einige Regentropfen runter, kurz bevor wir am Rastplatz ankamen und Zeit für eine Toilettenpause war. Während der Pause konnten wir beim Reiseleiter unsere Teilnahme mitteilen.

    Die Gegend wurde ländlicher mit Feldern, Schafen, Ziegen, dem ein oder anderen Esel und auch Rinder auf dem Seitenstreifen.

    Das ursprünglich für den spöten Nachmittag geplante Programm wurde auf Übermorgen verlegt. Dafür ist es heute einfach zu spät geworden. Wir kamen kurz vor 19 Uhr in unserem 4 * Hotel Gardenland Resort an. Frank kümmerte sich um die Koffer und ich ging zum Check in. Wir bekamen die 002 im EG des Neubau nebenan

    Wir sind mehr als zufrieden mit dem Zimmer, sogar mit Balkon und sehr großzügigem Bad.

    Wir machten uns frisch und gingen zum Abendessen. Es war ein ziemlich großer Raum, wir waren heute ja mit 3 Bussen unserer Reisegesellschaft hier. Das Essen war gut, allerdings war die Geräuschkulisse ziemlich laut. Es setzten sie heute Gäste aus Bus 3 dazu. Sie kamen nur 10 km von uns weg auch vom Niederrhein. Wir haben uns nett unterhalten. Jetzt sitzen wir Beide noch in der Lobby mit einem Glas Wein. Spät wird es eher nicht , der Tag war lang und der Wecker geht wieder um 6 Uhr. Abfahrt ist um 7.45 Uhr, dann geht es nach Montenegro. Da freuen wir uns drauf und hoffen, dass das Wetter wieder gut ist.

    An einem zentralen Punkt ließ uns der Bus raus und wir hatten entweder Freizeit oder gingen zu einer vereinbarten Zeit mit dem Reiseleiter zusammen Kloster Ljeveski. Wir entschieden uns erstmal die osmanische Altstadt anzusehen.

    Wir drehten eine Runde und suchten uns dann einen Platz im Schatten einer kleinen Bar. 1 x Kaffee und 1 x Aperol ließen wir uns für 6,50 Euro schmecken bevor es zum Treffpunkt ging. Ein nettes Paar aus Duisburg gesellte sich zu uns.

    Es kam ca die Hälfte der Truppe um mit dem Reiseleiter zusammen zur Besichtigung und anschließend zum Bus zu laufen.

    Die 500 Jahre alten Steinbrücke, sie ist das Wahrzeichen der Stadt. Von der Brücke hat man einen tollen Blick auf die osmanische Festung.

    Dann kamen wir zum Kloster Ljeveski, ebenfalls ein UNESCO Weltkulturerbe. Ein wirklich faszinierendes Gebäude. Der Eintritt war hier ebenfalls incl. Das Kloster ist aus dem 14. Jahrhundert und somit die älteste Fünfkuppelkirche der serbischen Kunst. Vor der Tür standen polnischen Polizisten und die Polizei vom Kosovo.

    Wir bekamen die Tür geöffnet und eine kurze Einführung. Fotos waren auch hier im Inneren verboten. Das best erhaltene Freskenbild, hat sogar den großen Band überstanden und zeigt die Mutter Gottes. Um 14.30 Uhr war Treffpunkt für alle am Bus gegenüber der Post.

    Es ging dann mit Stopp and go raus aus der Stadt. Hierbei fuhren wir an der Straße der Brautläden vorbei, was für ein Prunk, Glimmer, Silber, Gold und Auswahl.

    Unser 1. Ziel heute ist die Stadt Gracanica mit dem Kloster Gracanica. Das Kloster gehört seit 2006 zum UNESCO Weltkulturerbe haben wir besichtigt, der Eintritt war incl. Das Kloster steht auf serbischem Boden.

    Die Fresken stammen aus Byzantinischer Zeit und waren wunderschön. Unser Reiseleiter erzählte uns die Infos im Bus, da er es im Kloster nicht durfte. Das Gebäude ist eine Kreuzkuppelkirche, hier hatten wir 30 Minuten Freizeit. Die Fresken waren wunderschön und im Inneren die Bereiche wie Kamine nach oben zogen. Fotos durften wir drinnen nicht machen.....diese Sprache schienen allerdings viele Mitreisende nicht zu verstehen... in einem kleinen Shop bekam ich ein Magnet des Klosters. Im Klosterbereich gab es auch Toiletten die viele nutzten da es danach gut 1,5 Stunden weiter ging.

    Wir liefen die Straße entlang bis zum Reiterdenkmal und dem Schriftzug "I love Gracanica" anschließend ging es zum Treffpunkt am Bus.

    Auf dem Weg dorthin kamen wir an einem kosovanischen Drogeriemarkt vorbei. Hier konnte ich für 1€ eine neue Bürste erwerben, somit war das Problem auch bereits gelöst. Um kurz vor 11 Uhr ging es zum nächsten Tagespunkt.
    Wir fuhren zurück Richtung Autobahn und sahen im Stadtbereich auch viele luxuriöse Wohnanlagen die mit Zäunen und Securityzu-gängen gesichert waren und sehr edel aussahen. An vielen Stellen wurden neue Wohnhäuser, ganze Komplexe und Hochhäuser gebaut.

    Unterwegs sahen wir einige große Casino teilweise mit Hotel und großen Namen wir Las Vegas oder Luxor. Auf meine Nachfrage beim Reiseleiter, sagte er, dass die Menschen auf dem Balkan sehr gerne und viel dem Glücksspiel nachgehen.

    Weiter ging es anschließend in die Hauptstadt Prizren. Eine Stadt mit Moscheen, Synagogen, orthodoxen Kirchen und katholischen Kathedralen. Die Stadt liegt im Dreiländereck zwischen Kosovo, Nordmazedonien und Albanien.

    Cozumel2011, herzo1958, Gabi Gabi46 und Muesi Silke, ich freue mich über eure Begleitung. Nach einem wirklich guten Frühstück waren alle Mitreisenden pünktlich am Bus. Der Busfahrer hielt erneut Wasser für 1 Euro für uns bereit.

    Im Bus bekamen wir viele Infos zu Nordmazedonien, die Sprache ist serbo-kroatisch. Skopje ist mit über 500.000 Einwohner die Hauptstadt.

    Es bot sich der Blick auf die "Dinarischen Alpen" mit bis zu 2600 m und schneebedeckten Gipfeln.

    Der durchschnittliche Lohn hier liegt bei 500 Euro. Innerhalb der Balkanländer können die Menschen ohne Visum in den Nachbarländern arbeiten und erhalten eine Arbeitserlaubnis.

    Wir wurden gebeten die Ausweise bereit zu halten. Ob sie an der Grenze eingesammelt und kontrolliert werden ist vor der Tagesverfassung der Grenzbeamten abhängig. Auf einigen Strommasten sahen wir die ersten Storchennester und Störche bei der Futtersuche auf den Feldern.

    Wir verließen die gut ausgebaute Autobahn und fuhren über die Landstraße, die aber hier auch sehr gut war, gesäumt von grünen Hängen und kurvigen Straßen.

    Nach einer Stunde waren wir an der Grenze zum Kosovo. Vor uns standen 2 Reisebusse und so hatten wir doch einige Wartezeit bei der Einreise. Die Temperatur lag übrigens schon bei angenehmen 20 Grad.

    Der Grenzbeamte kam in den Bus und sammelte unsere Ausweise bzw. Pässe ein um sie zu scannen und zu überprüfen. Während der Wartezeit erzählte uns der Reiseleiter, dass er sehr viele Touren für verschiedene Veranstalter durchführt. Auch für seine Landleute Touren durch Deutschland auf Grundlage der Geschichte des Weltkrieges incl der ehemaligen Konzentrationslager. Aber auch Touren durch Länder im hohen Norden wie Dänemark, Schweden und Norwegen werden durch in organisiert und begleitet.

    20 Minuten später waren wir fertig und konnten in den Kosovo einreisen. Hinter uns sammelten sich inzwischen 8 Busse, mit dann Wartezeiten von bis zu 3 Stunden. Nach der Grenze fuhren wir eine Tankstelle an. Hier war 10 Minuten Toilettenpause und Zeit um Getränke oder Eis und Snacks zu kaufen. Auch hier waren alle pünktlich zurück am Bus. Es lag jetzt eine Stunde Fahrt auf der Autobahn zur Hauptstadt des Landes vor uns.

    Die Schlacht auf dem Amselfeld zwischen den Osmanen und den Venezianern war der Beginn des Balkan und gab dem Kosovo seinen Namen. Amsel=Kos und aus dem Türkischen Feld=Ovo.

    Balkan heißt übrigens Land mit dichten Wäldern. Es gab kurze Infos über den Jugoslawienkrieg und der Spaltung der Länder.

    Im Kosovo liegt der Durchschnittslohn bei 560/580 Euro. Das Land hat 1,8 Mio Einwohner. 90 % der Bevölkerung sind Albaner. Im Ausland leben allerdings mehr Kosovare als im Inland, investieren aber hier in Häuser und Villen. Die Menschen fahren große Autos der Oberklasse als Luxusgüter. Was uns sofort negativ aufgefallen ist, ist der Unrat der an den Straßenrändern und auf den Feldern zu sehen ist.

    Wir fuhren auch an großen Trabantenstädten vorbei, die hier überwiegend von türkischen Bauunternehmen erbaut werden.

    Guten Morgen, der Wecker klingelte nach einer ruhigen Nacht. Wir konnten sehr gut schlafen auch wenn ich abends lange gebraucht habe um einzuschlafen. Unser Zimmer ist zum Innenhof und dort war Pianomusik. Danach war es aber total ruhig. Die Matratzen waren ziemlich fest und für uns ideal. Kurz nach 6 Uhr trafen schon fast alle beim Frühstück ein

    Mir gelangen heute Aufnahmen vom Restaurant und vom Büffet

    Es gab eine große Auswahl an Speisen

    Dazu Säfte, Kaffee, groß Auswah an Gebäck und Obst. Leider waren die Töpfchen mit der Brennpaste nicht an. So waren die Eierspeisen, Würstchen ect leider kalt was wir ziemlich unverständlich fanden. Jetzt heißt es den Koffer schließen, ich habe gestern noch so gepackt, dass wir erstmal nur einen Koffer benötigen. Hier hat sich auch wiedermal die Nutzung der kleinen Taschen für T-Shirts, Unterwäsche etc bewährt. Der Koffer ist damit einfach bestens sortiert.

    Wer mich kennt, weiß dass ich eigentlich immer einen Zopf trage....damit war das "Problem" Haare/fehlende Bürste erstmal geklärt. Ich hoffe, heute gibt's Shoppingmöglichkeiten ^^:*

    Um 18.30 Uhr ging es zum Abendessen. Es gab Büffet und war wirklich gut. Für Fotos war es leider zu voll. Es gab Suppen, Aufläufe, Kartoffeln gebacken und als Gratin , Fleisch wie Cevapcici, Hähnchenkeulen, Reis, Bohnengemüse und verschiedene Nachtische. Irgendwann zogen wir mit einem Paar aus der Nähe von Aachen um in die Lobby und quatschen noch ein wenig weiter. Jetzt sind wir im Zimmer, der Tag war irgendwie doch auch lang und der Wecker klingelt um 5.40 Uhr :huh:

    PS.....kann mir bitte mal jemand eine Bürste vorbei bringen :rolleyes: Eigentlich habe ich immer eine im Rucksack und dann noch eine im Kulturbeutel....eigentlich, heute leider nicht. Da muss ich morgen nach einem Supermarkt Ausschau halten :saint: Sachen gibt's ?(

    Gute Nacht aus Nordmazedonien

    Queentchen vielen Dank.

    Kurz vor 15.30 Uhr ging es in den Sink- und Landeanflug, kurz zuvor gab es freien Blick auf leicht schneebedeckte Berge.

    Und dann wieder auf viel Grün

    Der Kapitän kündigte uns 27 Grad in Nordmazedonien an. Der Flug war angenehm mit einer freundlichen Crew. Die Durchsagen waren überraschender Weise in Deutsch.
    Zwischen verlassen des Flugzeugs, Passkontrolle, Kofferband und Zuteilung des Busses sind keine 20 Minuten vergangen. Perfekt!
    Wir bekamen den Bus Nr. 1 für die Zuteilung, die Nr. 34 war es später für die Reisegruppe.
    Reiseleiter heißt Aslan, er sprach perfektes Deutsch, gebore ist er in Istanbul. 30 Minuten später waren wir am Hotel. Knapp 1500 km liegen in der Woche vor uns und oftmals um 7.30 Uhr Abfahrt, so auch morgen früh direkt.
    Mit dem 5* Hotel Gardenia sind wir sehr zufrieden. Beim Check in bekamen wir das Zimmer 110 im EG

    Ein Blick in die Lobby. Pässe bzw. Personalaus-weis brauchten wir nicht abgeben sondern nur die Nummern in eine Liste eintragen.

    Das Zimmer gefiel uns wirklich gut

    Auch das Bad war modern und großzügig. Was allerdings eine Glasscheibe zwischen Bad und Schlafzimmer macht, werde ich nie verstehen

    Aber man konnte es mit einem Rollo schließen

    Ablage und,Schrank gibt es genug, werden wir allerdings es nicht brauchen.

    Wir bestellten uns zwei Bier und suchten uns einen Platz auf der Terrasse. Hier bildete sich direkt ein 6er Grüppchen mit erstem Erfahrungs- austausch. Wir hatten als Einzige davon bereits Erfahrungen mit geführten Rundreisen.