Nach dem Frühstück trafen wirklich alle Mitreisenden pünktlich am Bus ein und um 9.01 Uhr war Abfahrt zum nächsten Hotel. Wir fuhren nach Phan Thiet ins Pandanus Resort.
Da bleibt mir Zeit für ein Fazit:
Wir waren 3 Nächte in dem Hotel Acnos Grand im Stadtzentrum von Ho-Chi-Minh-Stadt.
Das Hotel hat 12 Etagen, in der Obersten ist der Frühstücksraum mit umlaufender Möglichkeiten raus zu gehen und den Stadtblick ohne Scheibe zu genießen.
Wir hatten die 205 zur Straße raus, das schlug sich im Lärm natürlich nieder. Abends war es lange genauso laut wie morgens ab 5.30 Uhr. Wir sind zum Glück nicht so geräuschempfindlich.
Das Zimmer war ziemlich großzügig und das Bad hatte eine ebenerdige Dusche. Man darf natürlich auch nicht so genau in die Ecken gucken. Fugen, Kabelverbindungen sind kein europäischer Standard.
Das Frühstück war soweit in Ordnung. Im Frontcooking gab es Eierspeisen. Der Kaffee schmeckte uns.
Für ein Stadthotel war es in Ordnung. Der winzige Pool direkt auf dem Bürgersteig war eher so ein "Pseudoding", wir haben nicht gesehen, dass er von jemandem genutzt wurde.
Fazit Ho-Chi-Minh-Stadt:
Eins vorweg, unser Reiseleiter Tran hatte es vom ersten Moment an sehr schwer. Er bekam an der Grenze Vietnam eine Gruppe in der eine Person ein Einreiseproblem hatte.
Dieses sollte er nun lösen, was denen vorher in Kambodscha wie die Botschaft und die Agentur nicht geschafft hatte. Leider sprang ein Teil der Gruppe auf den Lästerzug auf und egal was er machte, wurde mehr oder weniger böswillig bewertet. Wir und einige andere fanden das nicht gut.
Ich muss zugeben, dass Tran ziemlich schlecht zu verstehen war und sicherlich einiges besser hätte organisieren können.
Aber letzendlich bin ich in einem fremden Land, mit einer anderen Sprache und Vorgehensweise und noch dazu habe ich Urlaub, möchte die Zeit genießen und mich auf das Fremde einlassen.
Die Stadt selbst hatte mit dem Postamt, der Oper, Notre Dame und vielen anderen Gebäuden wirklich was anzusehen. Beeindruckend fanden wir auch den Verkehr Zimmer Beispiel an den Verteilerkreisen, gerade auch wieder. Alle fahren drauf los, alles passt ineinander und niemand scheint sich zu verletzen
Wir haben uns bei dem RL bedankt, ein Trinkgeld gegeben und uns verabschiedet. Gerade gestern mit der Tagestour ins Mekongdelta haben wir so viel gesehen. Gefehlt hat uns in dem Bereich die Tierwelt. Ab und zu waren mal einige Vogelstimmen zu hören. Krokodile sind on dem Bereich seit knapp 200 Jahren ausgestorben. Affen gibt es wohl sehr vereinzelt, wir haben keine gesehen. Vielleicht sind wir da auch aus dem letzten Jahr in Costa Rica sehr verwöhnt.
Hier endet nun auch die eigentliche Rundreise, der Transfer heute zum Badehotel erfolgt ohne Reiseleiter nur mit dem Busfahrer. Jetzt freuen wir uns auf 5 Tage ohne aus dem Koffer zu leben und auf ein wenig Zeit zum Relaxen, vielleicht auch Sonne tanken (obwohl die Vorhersage leider nicht so gut ist...) und die Eindrücke der Reise zu verarbeiten.
Wir fuhren über die Brücke die zwei Provinzen miteinander verbindet: Ho-Chi-Minh und Long Khanh.
Die Brücke war wahnsinnig hoch, ohne sichtbare, obere Brückenpfeiler. Leider sind die Fenster vom Bus sehr dreckig, da fällt das Fotografieren nicht so leicht.
Es wurde ländlicher, wir sahen Kokospalmenplantagen und große Reisanbauflächen. Nach ca 1,5 Stunden Fahrt wurde die Landschaft in der Region Long Khanh hügeliger und nochmal viel grüner.
Wir sahen Bananen- und Kaffeeplantagen. Die Bergkette in der Ferne begleitete uns bis kurz vorm Ziel. In Mui Ne begrüßte uns leider leichter Nieselregen. Der hat jetzt zum Glück wieder aufgehört
Wir wurden von der Reise Agentur begrüßt und bekamen erste Informationen. Nachher werden wir vielleicht später noch bei Welcome vorbei gehen und dann mit zwei angefreundeten Paaren Richtung Hafen laufen. Jetzt gibt es erstmal die Schlüssel 