Beiträge von Seabushy
-
-
Hallo,
zu Triest speziell kann ich nichts sagen, aber allgemein gibt es folgende mögliche Nachteile:
- Ihr steht im Stau, das Taxi geht kaputt oder kommt erst gar nicht. Schiff verpasst => eure Verantwortung!
- Ggfs. (Hafenabhängig) könnte es sein, dass das Taxi nicht auf das Hafengelände fahren darf und dadurch eine längere Laufstrecke inkl. Gepäck entsteht.
Außerdem solltet ihr mitteilen, dass ihr privat fahrt, damit nicht auf euch gewartet wird.
Wir haben einen Privattransfer in Miami gebucht und es hat alles einwandfrei funktioniert. Solche Optionen sollte es zwischen den allermeisten Flughäfen und Häfen geben. Eine ordentliche Recherche ist unerlässlich, sonst ist der Frust nachher groß, zu viel bezahlt zu haben oder sich mit einem nicht vorhandenen Taxi die Vorfreude zu verderben.
-
Ich würde diesen Faden hier gern wieder aufgreifen.
Da es immer noch schwierig ist, im Netz Erfahrungen zu finden, stelle ich die Frage hier: Hat sich im letzten Jahr jemand selbst ein Bild vom Schiff gemacht?
-
Kiki7665 Ja, die Route wollen wir auch fahren. Aber voraussichtlich erst 2027...
-
Kiki7665 Hallo Kirsten und Willkommen!
Wenn du speziell auf der Suche nach Mitfahrern bist, solltest du einen Faden hier eröffnen und ihn mit Schiff, Termin und Route beschriften. Dort findest du auch bei Fragen bzgl. MSC und deiner Reise Hilfe.
Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß im Forum und auf deiner Reise. Diesen Termin und die Route hatten wir auch im Blick - haben uns aber jetzt doch dazu entschieden, MeinSchiff zu fahren.
Oh, ich sehe gerade, du hast einen solchen Faden schon eröffnet. MSC ist eine eigene Reederei - du fährst MeinSchiff und die Reederei heißt TUI Cruises

-
Inspiriert vom Forumtitel "... und andere gute Reedereien" stelle ich mir die Frage, ob es überhaupt so etwas wie eine schlechte Reederei gibt?
Denn immerhin hält sich ja eine Vielzahl von ihnen im europäischen und amerikanischen Markt. Wenn sie kein Geld verdienten, würden sie über kurz oder lang verschwinden.
Natürlich gibt es unterschiedliche Zielgruppen, Schiffsgrößen, Routen, Sport und Spaß, Entspannung und Erholung an Bord und für nahezu jeden Geldbeutel lässt sich etwas finden. Vermutlich gibt es auch bei den meisten Kreuzfahrern eine Reederei, von der sie sagen "Nie wieder!". Immer mal gibt es Pech mit ausgefallenen Häfen, schlechtem Essen, Service oder sonst etwas, das einem persönlich wichtig ist. Das meine ich hier explizit nicht.
Freue mich auf die ein oder andere Meinung- schönes Wochenende!
-
Hallo Joni ,
Karibik ist ja ein weites Feld. Ich kann vom letzten Jahr eher aus dem südlichen Teil meine Eindrücke berichten.
Auf Aruba und Curacao gab es Mietwagen in Hafennähe, und auf diesen europäisch geprägten Inseln hätte ich auch keine Bedenken gehabt, selbst zu fahren. Ich hatte mich hier bei lokalen Anbietern informiert, es war aber schwierig, vorab Informationen z.B. zum Versicherungsumfang oder Selbstbeteiligung zu erhalten. Auch Stornierungsbedigungen waren teils nicht sonderlich Kreuzfahrer-freundlich.
In Jamaika und der DomRep sah das schon wieder anders aus: Verkehrsmäßig gab es hier recht chaotische Zustände, Geschwindigkeiten, Ampeln, etc. wurden nicht eingehalten. In Teilen der Karibik kommt noch Linksverkehr hinzu. Ich bin ein geübter Fahrer, aber das hätte ich mir nicht antun wollen.
Ich kann nur empfehlen, vorab für jede Insel einzeln zu recherchieren, wie die Bedingungen sind, ob ein internationaler Führerschein benötigt wird, wie Verkehrs- und Straßenverhältnisse sich darstellen. Insgesamt ist es wohl deutlich aufwändiger, als einen Mietwagen in Europa oder Nordamerika zu mieten.
-
Maulwurf Freut mich, wenn dir das Lesen gefällt. Die Preis-Leistungsaussage bezog sich genau auf diesen Fall bzw. allgemein Routen ab Miami. Da waren die Preise bei den Amis deutlich höher und es gab auch weniger Häfen.
-
-
-
Danke für Deine Mühe einen Reisebericht zu verfassen. Wann startet denn die nächste Reise? Ich wäre gerne wieder dabei.....allerdings nur virtuell...

Freut mich, wenn es dir und euch gefällt.
Im September mit der MS2 rund um Großbritannien. Ich werde berichten.
-
Hallo msc-costa-fan,
ich habe leider keinen aktuelleren Faden finden können. Kannst du etwas zur individuellen Einreise in Southampton sagen? Ablauf und Dauer?
-
Da ich leider keinen passenden anderen Faden gefunden habe: Gibt es hier jemanden, der aktuelle Informationen zum Einreiseprozedere nach GB, insbesondere Southampton hat?
Also ja, man braucht ein ETA, aber wird wirklich jeder kontrolliert und die Einreise dauert lange? Und das in jedem Hafen?
Ich habe gerade aus erster Hand die Information bekommen, dass es letzte Woche in Southampton 1,5-2 Stunden gedauert hat, vom Schiff zu kommen....
-
Fazit
Route
Die Route war ein Kompromiss aus meinem gewünschten Karibik-Insel-Hüpfen und dem Miami-Wunsch meines Mannes. Am Ende hat sie mich deutlich mehr überzeugt als erwartet. Auch die relativ zahlreichen Seetage haben mir mehr Freude bereitet als gedacht, was aber sicher auch dem durchweg guten Wetter geschuldet war. Top-Hafen auf jeden Fall Puerto Plata, Aruba und Curacao konnten ebenfalls überzeugen. Aber auch Falmouth und Ocean Cay haben mir im Rückblick deutlich besser gefallen, als ich erwartet hatte.
Schiff
Die Divina wurde in meinen Vorab-Recherchen oft als eher "alter Kahn" abgetan. Ich muss sagen, dass mir das Alter an keiner Stelle negativ aufgefallen ist. Im direkten Vergleich zur nagelneuen Euribia kann ich feststellen, dass alles wirklich gut in Stand gehalten wird. Sowohl die Kabine als auch die öffentlichen Bereiche entsprechen den MSC-Erwartungen. Das Personal war durchweg freundlich und hilfsbereit, wenn auch manchmal in den Restaurants und Bars einfach überfordert. Das Essen im Buffet-Restaurant war gut (genutzt für Mittagssnacks), im A-la-carte sehr gut. Wir sind keine Entertainment-Junkies, aber das genutzte hat uns gefallen und die Live-Musik am Nachmittag und Abend war durchweg gut besetzt. Das Konzept passt für uns.
Allgemein
Das Gesamterlebnis war wieder positiv. Die Abfahrten ab Miami sind hauptsächlich mit amerikanischen Reedereien besetzt, die für weniger Leistung deutlich mehr Geld aufrufen. Gerade Preis-Leistungs-technisch hat uns MSC (wie voher auch) ebenso wie mit der Route überzeugt.
-
Nach 10 Tagen verlassen wir das Schiff wie bei MSC üblich am frühen Morgen. Die Koffer werden auf Kofferbändern ausgegeben, die aber schlecht beschriftet sind. Wir finden unseres eher zufällig. Als nach 30 Minuten vom zweiten Koffer immer noch nichts zu sehen ist, entdecken wir ihn zufällig auf dem Nachbarband. Das war wohl anders gedacht... Die Einreise geht schnell und ohne Schwierigkeiten. Vom gebuchten Shuttle lassen wir uns ins Hotel bringen. Da wir die Vorübernachtungen relativ günstig in einer FeWo verbracht haben (Spoiler: in Miami ist das relativ) lassen wir uns nicht lumpen und wählen das Hilton Downtown für 285 € die Nacht inklusive Frühstück.
Als wir um kurz vor 11 Uhr dort ankommen, dürfen wir gleich ohne Aufpreis ins Zimmer und es wird auch noch Frühstück angeboten. Das Zimmer ist riesig, weit oben mit gutem Ausblick und es gibt sogar einen Pool. Da er nicht beheizt ist, verzichten wir und entdecken lieber Downtown. Der sogenannte "Mover" hält direkt vor der Tür und ist kostenlos. Damit lassen wir uns durch die Stadt fahren, steigen hier und dort aus und genießen unseren letzten Tag. Am nächsten Morgen ist es bewölkt, und als wir die letzten 2 Stunden in der Lobby verbringen, zieht ein Unwetter mit Platzregen über die Stadt. Da fällt der Abschied nur noch halb so schwer. Mit Öffis dauert die Fahrt zum Flughafen etwa eine Stunde und wir zahlen für den Zug wieder nur 2,40$. Wir erwischen einen unfreundlichen Beamten an der Sicherheitschleuse, aber was solls...
Der Rückflug ist entspannt, auch wenn leider unser Upgrade-Gebot keine Berücksichtigung findet. In Frankfurt landen wir überpünktlich und erwischen auch direkt einen DB-Sprinter, der uns nach Hause fährt. Damit ist diese Reise leider auch schon wieder zu Ende...
-
-
Ab sofort auch mit Fotos

-
fügst du noch Bilder hinzu? die fehlen mir etwas.
Würde ich gern. Aber dafür braucht man eine Freigabe, auf die ich noch warte. Ich liefere sie nach.
-
Ocean Cay, Bahamas
Den letzten Hafentag verbringen wir auf der Privatinsel von MSC. Ich hatte zuvor extra recherchiert, dass an diesem Tag nur ein Schiff vor Ort ist. Dafür ist die Insel groß genug und es verläuft sich. Insgesamt ist es hier ruhig. Nur an einem Strand gibt es Wassersport-Möglichkeiten. Man kann sich entlang der Hauptwege auch mit einem Elektroshuttle kutschieren lassen. Sie fahren im Abstand von wenigen Minuten.
Vorab hatten wir für den fairen Preis von 18 € einen Sonnenschirm inkl. Liegen reserviert. Wir finden einen schönen Platz an der innen liegenden Lagune. Absolut ruhiges Wasser und angenehm warm. In der Nähe gibt es eine Getränkestation und ein Restaurant. Die Getränke sind (waren) inklusive (Achtung Änderung: Aktuell gilt das Easy-Paket hier nicht mehr!). Da den ganzen Tag am Strand rumliegen und planschen nichts für mich ist, packen wir nach dem Mittagessen unsere Sachen und schlendern zur Fuß über die Insel.
Ich hatte mir im Vorfeld nicht allzu viel von diesem ehemaligen Industrie-Sandhaufen versprochen, aber was MSC hier geleistet hat, ist echt beeindruckend. Die Versprechungen bzgl. Renaturierung und Naturreservat scheinen sie umsetzen zu wollen. Es war ein wirklich entspannter Tag auf einer tollen Insel, ganz ohne viel Trubel.
-
Seetag(e)
Die weiteren Seetage verbringen wir entspannt auf dem Schiff - in den ruhigen Ecken, die wir entdeckt haben und auf unserem Balkon.
Wir spielen Tischtennis, Kicker, und sitzen im ruhigeren Bereich den "Innen"pools, dessen Verdeck allerdings bei dem schönen Wetter geöffnet ist und lassen die Füße im Wasser baumeln. Auch den Formel1-Simulator lässt sich der PS-affine Ehemann nicht entgehen. An einem Vormittag gibt es im Atrium für zwei Stunden ein Angebot, mit verschiedenen Offizieren ins Gespräch zu kommen und etwas über die Abläufe hinter den Kulissen zu erfahren. Es gibt Informationen zu Navigation und Brücke, Lager, Frisch- und Abwasser, der Müllbehandlung/ Recycling und die Menschen geben auch offen und ehrlich Auskunft über ihr Leben auf dem Schiff. Anhand einer Seekarte und eines Sextanten lasse ich mir genau erklären, wie die Ermittlung der Route verläuft und dass in jedem Hafen ein Lotse zur Unterstützung an Board kommt. Vorab hatte ich etwas Bedenken bzgl des Verhältnisses Hafen- zu Seetage, aber wir bekommen die Zeit doch gut rum.