Die Route ist für uns auch noch ein Traum. Vielen Dank für die tollen Bilder. Ein bisschen schade finde ich die teilweise doch sehr kurzen Liegezeiten.
Die Liegezeiten waren schon in Ordnung. Da wo man nicht so lange hat (z. B. Puerto chacabuco) gab es eigentlich nicht so viel zu sehen. In Ushuaia hätten wir bei schönem Wetter mehr Zeit verbracht. Aber ansonsten haben sie immer ausgereicht.
So nun habe ich in Buenos Aires noch ein paar Bilder eingefügt. Jetzt wo ich herausgefunden habe, wie es geht.
Fazit: Die schönsten Orte auf dieser Reise waren für mich persönlich: Buenos Aires, die Falklandinseln und Valparaiso. Diese drei Orte würde ich jederzeit sofort wieder besuchen.
wir sind ja nun schon das zweite Mal mit NCL unterwegs gewesen. Nach der ersten Tour von Miami über die Bahamas nach Miami, hatten wir gesagt: nie wieder NCL. Wir waren damals mit der Sky unterwegs. Das Schiff war wie ein Flugzeugträger dekoriert. Alles schlicht und einfach und wenig Farbe. Aber jeder hat eine zweite Chance verdient. Also nun gaben wir NCL die zweite Chance.
Vom Essen her, war es in den Bedienrestaurants sehr amerikanisch. Man bekam fast immer Pommes zum Essen, so dass wir die nach ein paar Tagen über hatten. Es gab auch Kartoffelbrei oder Pasta. Fisch war auch dabei. Alles in allem sind wir ab und an auch mal in die Selbstbedienung (wir haben dann immer Kantine gesagt). Vom Flair her war es nicht so berauschend Plasteteller, an der "Bar" (da wo man Bier, Wein und Softgetränke holen konnte) gab es Plastebecher, aber das Besteck war in Stoffservietten gewickelt. Das Essen war dort gut. Man hat immer was gefunden, allerdings hat es sich dann auch wiederholt. Deshalb sind wir abwechselnd in die drei inkludierten Bedienrestaurants und in die Kantine gegangen.
Die Bars waren unterschiedlich vom Service. Im Atrium, wo die beste Musik gespielt wurde, hat man ewig warten müssen, bis man bedient wird. Wenn dann jemand kam, brachten sie das falsche oder nur einen Teil der Bestellung. Die Bliss-Bar (dort fanden Spielshows und Tanzveranstaltungen statt) ging so von der Bedienung. Mal hatte man Glück, mal musste man warten.
Die beste Bar, die wir dann fanden war die kurz vor dem Casino. Ich glaube was mit Gatsby hieß die. Dort war man schneller betrunken, als man bestellen konnte. Die waren dort flink wie die Wiesel. Kaum hattest du ausgetrunken, standen sie da und wollten das nächste bringen. Allerdings war dort die Musik sehr laut. Man konnte sich nur schlecht unterhalten.
Auf den Außendecks waren wir nicht so oft. An Seetagen nur kurz. Beim Pool war die Musik (vom Band) noch lauter, als in der Gatsby-Bar (Lifemusik). Das war die reinste Beschallung.
Die Kabinen sind gut und zweckmäßig eingerichtet. Etwas kleiner als bei Mein Schiff. Die Matratzen der Betten sind bequem. Wir haben super gut geschlafen. Die Bäder sind auch OK. Toilette und Dusche durch Schiebetüren vom Waschbecken getrennt. Wir haben uns allerdings gefragt, wie mache Amerikaner auf die Toilette gekommen sind. Die Türen waren ca. 60 bis max. 70 cm breit.
Wir hatten zwei deutsche Besatzungsmitglieder an Bord, wovon eine ab und an die englischen und spanischen Durchsagen durch deutsche ergänzte. Der andere war der Generalmanager, den hat man nur gesehen aber nie gehört. Der dritte deutsche war gerade auf Urlaub.
Das Personal war überwiegend freundlich und hilfsbereit.
Was willst du noch wissen? Mir fällt gerade nichts weiter ein.
Es ist nicht Mein Schiff, aber im großen und ganzen macht man nichts falsch, solange die Route und der Preis stimmen.
Am Sonntag holte uns Christian von den Deutschen Piraten pünktlich nach dem Frühstück im Hotel in Valparaiso ab. Los ging es über das Casablanca Tal nach Santiago in unser sehr zentrales Hotel in der Altstadt.
Bei der Tour trafen wir übrigens auf Deutsche, die an dem Tag auf die NCL Star wollten. Sie hatten einen Tag zuvor erfahren, dass sie das nicht mehr können und wollten nach Argentinien weiterreisen, da sie schon mal da waren. Allerdings hatte Argentinien die Grenzen schon dicht gemacht. So blieb ihnen nichts übrig als auf einen Heimflug zu hoffen.
Das finde ich bitter. Nach so einem langen Flug für nichts und wieder nichts wieder nach Hause fliegen müssen. Von den Kosten und den kostbaren Urlaubstagen ganz zu schweigen.
Wir hatten mächtiges Glück unsere Reise noch zu ende zu bringen.
Es folgte der letzte Seetag, bevor wir unsere letzten beiden Tage in Valparaiso und Santiago de Chile verbrachten.
Wir hatten für die beiden Tage die Deutschen Piraten gebucht und wurden von Bruno vom Schiff in San Antonio abgeholt und zu unserem Hotel in Valparaiso gebracht. Danach ging unsere Walkingtour los.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
In der alten Bar La Playa (von 1908) gab es dann endlich einen echten Pisco Sour und Empanadas. Die Walkingtour macht hungrig.
Ich muss sagen, Valparaiso hat uns allen so gut gefallen. Es ist eine ganz, ganz tolle Stadt und wir sind froh, nicht zwei Tage in Santiago verbracht zu haben.
Puerto Montt empfängt uns bei Sonnenschein, der aber kurz nachdem wir auf dem Weg nach Puerto Varas waren in Regen wechselte. Wir hatten uns dort in einem Hostel mit unserem Guide verabredet und fuhren gemeinsam Richtung Vulkan und Petrohué Wasserfälle.
Wir entschieden uns, da vom Vulkan nichts zu sehen war, als erstes die Wasserfälle in Angriff zu nehmen. Dort regnete es nicht nur, es schüttete was das Zeug hielt.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Die Wolken verzogen sich allmählich und die Sonne kam zum Vorschein. Wir fuhren die Serpentinen hoch zur Skistation des Vulkan Osorno. Dort oben wehte ein sehr stürmischer Wind. Wind? Es war fast Orkan. Man hatte Mühe sich auf den Beinen zu halten.
In Puerto Chacabuco hatten wir einen Ausflug durch die Anden und das Simpson Valley nach Coyhaique. Da wir bei der Buchung Bordguthaben bekamen und AI hatten, buchten wir den Ausflug in deutscher Sprache über NCL. Wir lagen auch nur bis kurz nach Mittag dort und wir wollten auf Nummer Sicher gehen, dass das Schiff nicht ohne uns ablegt.
Was soll ich sagen - die Ausflüge, die wir bisher über die Reedereien gebucht haben, waren eigentlich immer enttäuschend. Wir fuhren nach Coyhaique um dort auf die Toilette zu gehen und chilenisches Geld am Automaten zu ziehen. Für viel mehr war nicht die Zeit. Anschließend ging es noch was essen (Empanadas und kleine Spießchen). Man konnte dort den berühmten Pisco Sour trinken und chilenischen Wein. Der Pisco Sour war total süß und hatte, meiner Meinung nach , nichts mit dem Original zu tun.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Das war der Amaliengletscher. Den hatte der Kaptitän als HIghlight eingebaut. Wir hatten ja vermutet, dass dort ein Tenderboot Gletschereis für die Drinks einholt. Aber auf die Idee sind die Amis wohl noch nicht gekommen. Bei der Menge Eis, die die Amerikaner in die Gläser füllen, hätten Sie den kompletten Gletscher mitnehmen müssen.
Am nächsten Tag war wieder Tendern angesagt. Ich hatte ja im Forum schon viel gelesen, dass Punta Arenas auch so ein schwieriger Tenderhafen sei. Wir hatten allerdings Glück.
Für Punta Arenas hatten wir uns nichts vorgenommen. Das war unser Joker-Hafen, falls es mit den Falklandinseln nicht klappt. Wir wollten ja Pinguine sehen. Dort gibt es zwar nur die Magellanpinguine, aber immerhin Pinguine.
Also ging es dann irgendwann mit Tenderboot 17 oder so rüber in die Stadt.
Nun folgten nach dem Ablegen die Gletscher des Beagle Kanal. Es war zum Teil schon recht spät, weshalb die Lichtverhältnisse nicht so berauschend waren.
Am Tag nach Kap Hoorn kam Ushuaia, die südlichste Stadt der Welt. Ushuaia empfing uns mit Regen.
Aber da wir ja nur bis 14:00 Uhr dort anlagen, mussten wir uns entscheiden runter vom Schiff oder drauf bleiben. Wir wollten ja im Feuerlandnationalpark wandern gehen. Wann ist man schon mal dort?
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Ein Taxifahrer wurde schnell gefunden und der Preis war auch OK. Er fuhr mit uns an die verschiedensten Orte und wir konnten immer wieder aussteigen und uns die Beine vertreten. Das war auch ganz gut so, denn die Taxis sind dort keine Limousinen, eher Kleinwagen oder Kleinstwagen.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Er sagte uns auch, wenn es in der Stadt regnet, muss es im Nationalpark nicht das gleiche Wetter sein. So war es dann auch. Wir hatten lediglich mal ganz leichten Nieselregen.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Schnell noch eine Postkarte an das Enkelkind geschrieben und ab ging die Post vom Ende der Welt.
An manchen Orten hat er uns rausgelassen und gesagt, wir sollen diesen oder jenen Weg gehen und am Ende wartet er auf uns. Das hat wirklich prima geklappt.
Anschließend hat er uns im Zentrum wieder abgesetzt und wir konnten noch ein wenig durch die Stadt bummeln, was aber bei der Witterung nicht so viel Spaß machte.
Jetzt kam der Seetag, an dem wir abends am Kap Hoorn sein sollten. Die See wurde immer ruhiger. Es war ein schöner, zwar etwas kalter, windiger Tag. In der Kabine war es angenehm warm und zwischen Lesen, nach Walen Ausschau halten und warten bis das berühmte Kap erscheint hatte man genügend Abwechslung an Bord. Das Highlight kann kommen.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Das war ein Wal, den wir mal mit der Kamera erwischt haben. Leider hatten wir die anderen Male die Kamera nicht dabei, da wir beim Essen waren. Wir konnten sie aber sehr schön durchs Fenster sehen.
Danach folgte wieder ein Seetag. Dieses Mal war es etwas stürmischer. Wir als erprobte Seefahrer hatten damit überhaupt keine Probleme. Ich war nur gespannt auf den Seegang am Kap Horn. Dafür hatte ich mir die Pflaster, die wir letztes Jahr am Nordkap im Februar nicht gebraucht haben (Windstärke 8 - 9), aufgehoben. Am Kap Horn soll es ja sehr viel Seegang geben. Dazu später mehr.
Am darauffolgenden Tag legten wir auf den Falklandinseln an. HIer sollte getendert werden und ich hatte so meine Befürchtungen, da ja oft die Schiffe weiterfahren und nicht tendern können.
Da wir in unserer Vierer-Reisegruppe eine sehr frühe Frühaufsteherin hatten, wurde diese eingeteilt für die erste Schicht bei den Tenderkarten. Diese sollten ab 8:30 Uhr verteilt werden. Meine Schwägerin war um 6:00 Uhr die Erste und ich hatte die Ablöseschicht übernommen. Gegen 7:00 Uhr war ich dann dran und es füllte sich die Bliss-Bar so langsam. Die Karten gab es dann gegen 8:15 Uhr und ich hatte noch genügend Zeit zum Frühstücken.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Die Fahrt zum Volonteer Point war anfangs noch sehr gut, wechselte dann nach ca. 20 Minuten in OK (Schotterstraße) und dann ging es los. Über Stock und Stein, hoch, runter, rüber, nüber und wieder von vorn. So ging die Fahrt dann fast zwei Stunden lang. Aus dem anfänglichen Nieselregen wurde strahlender Sonnenschein. Und am Volonteer Point angekommen, war alles erstmal vergessen - wir mussten ja den gleichen oder ähnlichen Weg wieder zurück.
Am nächsten Tag legten wir in Puerto Madryn an und hatten vor eine Taxifahrt nach Punta Norte zu machen. Dort sollte nach meinen Berechnungen am frühen Nachmittag Flut sein und die Wahrscheinlichkeit Orcas bei er Jagd nach Seelöwen zu beobachten stand auf dem Plan. Außerdem wollten wir auf der langen Fahrt dort hin, Guanakos und dergleichen Getier von Patagonien sehen.
So war der Plan. Aber aus dem wurde nichts
Am Taxistand gab es nur Touren nach Punta Loma und Punta Tomba. Die Straße zur Halbinsel Valdes sei gesperrt, sagte uns die Taxivermittlerin.
Wir sind dann nach Punta Loma zu den Seelöwen gefahren. Dort hat es anfangs aus der einzigen Wolke, die über Patagonien schwebte, geregnet. Wir haben uns kurz untergestellt und dann war die Wolke auch schon leer. Die ganze Fahrt dauerte insgesamt zwei bis drei Stunden, wenn überhaupt. Wir haben den Taxifahrer nach Guanakos gefragt, da hat er uns in Spanisch erklärt, dass man die auf der Halbinsel Valdes sehen könnte.
Ich könnte mich jetzt noch in den H... beißen, dass wir die Taxivermittlerin nicht ausgetrickst haben und dem Taxifahrer nach der Abfahrt an der nächsten Ecke gesagt haben, dass wir nach Punta Norte wollen. Die Straße war nämlich frei. Aber die teuren Ausflugsbusse wollten ja ihre Exclusivrechte an der Insel haben. Für die Tour, die wir hätten mit dem Taxi machen wollen, haben die vom Schiff über 300 US$ genommen, pro Person. Das hätten wir nicht mal pro Taxi bezahlt. Ich hatte mich vorher erkundigt.
Anschließend sind wir noch in die überhaupt nicht sehenswerte Stadt und dann aufs Schiff zurück. Wir waren sauer wie vier Gläser saure Gurken.
Der erste Tag auf dem Schiff bzw. nach dem Ablegen war ja gleich ein Landgang in Montevideo. Dort war es genauso heiß, wie in Buenos Aires. Es war Sonntag und wir hatten dort den Präsidentenwechsel. Es waren Absperrungen und viel Polizei unterwegs.
Ich bin noch nicht so geübt, vor allem mit dem Bildereinstellen. Mein letzter Reisebericht ist sechs Jahre her. Und jetzt ist es auch noch so, dass keine Menschen zu erkennen sein dürfen. Ich hoffe, wenn sie klein genug sind, geht es.
Am nächsten Tag ging es nach einem ausgiebigen Frühstück los mit dem Bus. Wir fuhren die rote und die blaue Tour und haben sehr viel von der Stadt gesehen.
Hallo an alle, die es interessiert, schreibe ich mal einen Reisebericht über unsere Kap Horn-Umrundung
Buenos Aires
Wir kommen am späten Vormittag nach einem langen Flug von Frankfurt über Paris in Buenos Aires mit mindestens noch drei andren Maschinen an. Es sind gefühlt über 1000 Menschen in der Halle und warten auf die Einreisekontrolle. Wenn man bis dahin noch kein Corona hatte, hatte man gute Chancen es zu bekommen. Wir blieben Gott sei dank verschont.
Ein zuvor gebuchter Taxitransfer brachte uns zu unserem Hotel in der Nähe des Plaza San Martin. Die Zimmer waren, wie erwartet noch nicht fertig. Also gingen wir mal die Gegend erkunden.
Da unsere seit langem gebuchte deutschsprachige Fahrradtour für den nächsten Tag ausfallen sollte, machten wir uns auf und erkundeten die Möglichkeiten und den Abfahrtsort für den Hop-On-Hop-Off-Bus.
Nach einer kurzen Erfrischung im Hotel zogen wir nochmal los und gingen unser erstes argentinisches Steak essen.
Heike ( senne) hatte mir einen Tipp von einem guten Steakhaus gegeben. Leider war das wegen Urlaub bis zum 29. Februar geschlossen. Aber wir haben einen guten Ersatz gefunden.