Beiträge von Saedis

    sumsum : Ich will Deine Euphorie wegen des Captain's Club nicht einschränken, aber mittlerweile ist das Gebotene nicht immer mehr so interessant wie früher: die Spezialangebote für Mitglieder mit Preisnachlass gibt es kaum noch, vieles von den "goodies" ist jetzt ohnehin inkludiert ( wie z.B. die nachmittäglichen Getränke. die jetzt meist nur noch auf die Bordkarte gebucht werden statt in einer Lounge mit leckeren Häppchen und freundlicher Begrüßung angeboten zu werden, und auch der leckere Brunch findet seit Corona nicht mehr statt.

    Interessant ist allerdings das Upgrade von einer Kabinenkategorie , nicht alle, aber z.B. von C3 nach C2, A2 zu A1 usw.

    Du findest alle Infos auf celebritycruises dot de und "Treueprogramm".

    Du kannst Dich jetzt schon anmelden, erste echte Vorteile gibt es dann nach der ersten Reise.

    es gibt weit aus mehr diese Veradanas als Balkone.

    Ist das wirklich so ?

    Ja, ist leider so und einer der Gründe, warum uns die alte M-Klasse (Infinity, Summit usw.) lieber ist. Ein Geheimtipp ( bald nicht mehr, die sind begehrt) sind derzeit noch bei der Edge-Klasse ( also Edge, Apex, Beyond und in Kürze die Ascent) die Heckkabinen der Kategorie SV - etwas größer, mit riesigen Balkonen und traumhafter Sicht zum Heck raus, erstaunlicherweise mit die billigsten Balkonkabinen der Kategorie "Komfort". Einziger Nachteil - Vom Heck bis zum Theater ist es ein langer Weg, aber die Fressmeilen liegen fast alle in der Nähe des hinteren Aufzugs, da ist der Marsch kürzer. :saint:

    Es gibt noch ein paar Balkonkabinen mit rundem Guckloch und dann halt die Suiten. Aber die sind halt schon teuer.

    Und nun noch ein bisschen weiter im Bericht: Unsere sog. Verandakabine hat uns durchaus gefallen, dadurch, dass Kabine und "Veranda" ineinander übergehen, wirkt sie noch großzügiger, als sie ohnehin schon ist. Ein superbreites bequemes Bett, viele Ablageflächen, ein tolles Bad, da können sich viele Reedereien schon ein Scheibchen abschneiden. Wenn ich z.B. an die hochpreisige Queen Elizabeth von Cunard denke - die hat halt andere Meriten - mit ihrer Uraltdusche samt Vorhang(!)--- Und auch wenn wir einen echten Balkon ein wenig vermissten, war es angesichts des kühlen Wetters in unserer Kabine auch so gemütlich.

    Die Mitte des Schiffes ist sozusagen das Kernzenbtrum. Da liegen die hochfrequentierten Bars, das absolut tolle Café al Bacio mit Kaffee- und Teespezialitäten und leckeren Kleinigkeiten., einige Spezialitätenrestaurants, die sehr hochpreisigen shops, sehr auf amerikanischen Geschmack und Geldbeutel (?) ausgerichtet, natürlich das Casino, in dem sich auch auf dieser fast durchweg sonnigen Reise die Zocker drängten an den unglaublichen Mengen der einarmigen Banditen - sicher eine gute Einnahmequelle für Celebrity.

    Es gibt Poollandschaften, ein schöner, ebenfalls sehr teurer Spa-Bereich, Pools und Whirlpools und auch ein Café mit "gesunden" Leckereien.

    Wäre das Wetter etwas wärmer gewesen und die zunehmende Husterei der Passagiere geringer, wären wir sicher noch öfter in den Heckbereichen gewesen, z.B. im Eden-Café/Bar z.T. kostenfrei, abends Dinner nicht inkludiert- schön gestaltet, teils sehr ungewöhnliche aber bequeme Sitzmöglichkeiten usw. Es gibt einen kleinen Außenbereich, und eine Rampe führt nach oben. Es gibt auch einen Joggingtrack, klar.

    In den 4 ebenfalls kostenfreien Restaurants mit unterschiedlichen Schwerpunkten ( alle haben die gleiche Auswahl, verschiedene Deko und jeweils einen anderen Schwerpunkt für Mahlzeiten, z.B. Cosmopolitan = amerikanisch, Cyprus = griechisch, Tuscan= italienisch usw. sind wir diesmal gar nicht gewesen. Da das Schiff offensichtlich sehr knapp mit Servicekräften besetzt war, staute es sich oft schon am Eingang, und viele beklagten sich über Wartezeiten beim Essen. Sicher Anfangsschwierigkeiten, das kennen wir sonst so nicht.

    Aber wir liebten das Bufettrestaurant, vor allem weil ich für die asiatische Küche schwärme, und da gab es eine super Auswahl und wirklich richtig "spicy" - gibt's sonst nur noch bei der Holland America Line. Eggs Benedict zum Frühstück, jeden Tag konnte man sich sich Scheiben von einem riesigen Schinkenbein abschneiden lassen, frisches, oft noch warmes Brot, Mandelcroissants, frisches Obst in Hülle und Fülle, dazu mein geliebter Oatmeal-Papp und natürlich Eggs Benedict, die jeweils frisch zubereitet wurden. Im Bufettrestaurant waren auch die nettesten Servicekräfte, viele Frauen aus Mexico, Brasilien, Mazedonien usw., die immer fröhlich und ungeheuer fleißig waren und nie einem kleinen Schwatz abgeneigt. Dazu wuselten die Kelnner/innen vom Barservice in schwarz und die vielen Offiziere als Aufsichtskräfte, die ihr Auge überall hatten. An den Stationen wurde bedient, das fanden wir sehr angenehm, dass keiner seine Finger in den Schüsseln hatte oder mal schnell den Löffel ableckte.... ( alles schon erlebt...)

    Die üblichen Getränke wie Tee/Kaffee/Eistee, Milch waren sowieso frei, außerdem gab's eine Bar, an der man sich von den flinken Bedienungen Kaffeespezialitäten, Softdrinks, Bier, Wein und alkoholfreie Cocktails bestellen konnte. Auch im normalen Getränkepaket inklusive. Ich finde das neue Konzept bei Celebrity, in dem im Regelfall Internet, ein Getränkepaket Classic ( bis 9 $) und die Trinkgelder inkludiert sind, eigentlich recht angenehm. Frische Pizza gab's am Pizzastand nebendran, danach ging es über in den zweistöckigen offenen Bereich der Sunset View Bar mit vielen gemütlichen Sitzmöglichkeiten.

    Sehr schön gestaltet und deutlich großzügiger als auf der Edge sind die Bereiche im sog. Rooftop Garden mit vielen Sitzmöglichkeiten, die sehr bequem sind und auch Privatsphäre bieten. Wir sind nur oft schnell wieder geflüchtet, denn die Musikbeschallung fanden wir einfach zu laut und nicht immer unser Geschmack. Das zweite wäre noch gegangen, aber uns klingelten nach kurzer Zeit die Ohren, da half auch der leckere marokkanische Minzeistee nicht mehr weiter.

    Morgen schreibe ich dann ein bisschen über die Häfen, die Shows und das Leben an Bord. :*

    Aber es ist doch schon verrückt! Da ich es in diesem Frühjahr nicht nach Norwegen oder Island geschafft habe, lese ich mit grpßem Vergnügen die Reiseberichte - und da saßen sie Anfang April im Pulli bei Frühlingswetter auf dem Balkon und jetzt gibt es wieder Schneeschauer. Aber so ist es wirklich, wir hatten auch schon 2 Grad plus im Juni im Geiranger...

    Trotz allem viel Spaß - ich fahre gern weiter mit.

    Heute will ich mal endlich den versprochenen Reisebericht beginnen, nachdem ich es ja im RollCall zu dieser Reise versprochen hatte.

    Ich schreibe spontan einfach drauflos und hoffe nur, mich weder ständig zu wiederholen noch zu langweilig zu werden.

    Eine Warnung im voraus - wir sind schon ältere Semester mit ein paar gesundheitlichen Handicaps und geruhsamen Reiseinteressen, deshalb werdet Ihr nichts über verzockte Nächte im Casino oder die Unterschiede der diversen Martini-Spezialitäten lesen können.

    Noch ein bisschen zu unseren bisherigen Erfahrungen mit Celebrity: wir sind viele Jahre sehr sehr oft mit Celebrity unterwegs gewesen und kennen außer den Schiffe, die rund um die Galapagos-Inseln fahren und der Apex alle Schiffe der Flotte. Nun sollte es also die Beyond sein, wobei wir tatsächlich zu dieser Reise kamen wie die Jungfer zum Kinde : Unsere Mittelmeerreise mit der "Infinity" für April 2022, auf der wir unsere Bordgutschrift wegen einer abgesagten Asienreise vom Beginn der Coronapandemie "abreisen" wollten, wurde abgesagt, da dieses Schiff in die Karibik sollte statt nach Europa. Nach einigem Hin und Her und erzürnten mails zwischen der Reederei , dem Reisebüro und uns, weil die Alternativen wirklich unpassend waren - was soll ich auf einer Transatlantikreise ab Miami, auf der allein der Flug so viel kostet, da kurzfristige Buchung - bot man uns schließlich diese Reise auf der Beyond an, gleiche Kabinenkategorie, Bordguthaben, Flug, Getränkepaket und Internet inklusive. Wir schlugen ein.

    Nachdem genügend Masken eingepackt ( wir sind noch immer vorsichtig, auch wenn im Flughafen und auf dem Schiff keine Maskenpflicht war) und das übliche Urlaubsgepäck des Maßstabs - trotz Reiseerfahrung noch immer doppelt so viel wie notwendig - verschlossen war, kam die erste richtige Urlaubsfreude auf. Test auch negativ, also los!

    Die Anreise: war recht problemlos. Celebrity hatte uns auf Economy gebucht und für den Business Aufpreis hätte ich den Airbus kaufen können, also Augen zu und durch. Eine Wahlmöglichkeit beim Essen gab es ohnehin nicht - viele kennen ja schon das freundliche Schreiben der Lufthansa, dass man leider keine Bordverpflegung bieten könne und sich ein Pausenbrot einpacken solle. Also stürmten wir erst am Flughafen Frankfurt die Luxx-Lounge ( da haben wir Zutritt) , frühstückten gemütlich und dann ab in den rappelvollen Flieger. Zum Glück hatten wir eine stille und ganz schlanke junge Dame auf dem dritten Sitz...

    In London-Heathrow erwartete uns das gewohnte gut gemanagte Celebrity-Procedere: wir wurden am Gate erwartet, die Koffer bekamen das mitgebrachte Kabinenschild angetackert, nach etwas Wartezeit ging es zum ausgesprochen komfortablen Reisebus und damit nach Southampton zur Einschiffung.

    Auch in diesem Bereich das Gewohnte - äußerst effizient, freundlich, schnell und vor allem mit großer Rücksicht auf Gehbehinderte. Da können sich deutsche Gesellschaften durchaus ein paar Scheiben abschneiden. Die äußerst rigorose amerikanische Gesetzgebung in Bezug auf Behinderungen hilft dabei natürlich auch. Aber es ist auch einfach eine Einstellungssache. Da wird einem ganz selbstverständlich die Gangway hinaufgeholfen, ein Arm geboten, wenn's abschüssig ist, jemand saust und nimmt einem den Teller ab bzw. fragt, ob er helfen kann, wenn das Frühstück zu schwanken droht oder wir bekamen auch ganz selbstverständlich einen der vorderen Busplätze reserviert - oft sind das die Reihen 1-4, das Reservierungssymbol wird zumindest von Amerikanern fast immer beachtet. Das tut schon gut, man will ja nicht gehätschelt werden, aber ein wenig Rücksichtnahme ist einfach toll zu erfahren.

    Wir waren auf jeden Fall in Rekordzeit auf dem Schiff. Nur die CovPass Nachweise wurden intensiv und ganz genau geprüft, wir mussten sogar noch mal die Daten unserer ersten beiden Impfungen hervorkramen, obwohl ja deutlich wurde, dass wir Anfang April unsere 4. Impfung erhalten hatten. Beim Testergebnis interessierte dagegen nur das "negativ" auf dem Bogen.

    Vor dem Schiff erwartete uns ein Empfangskomitee, die uns freundlich anstrahlten und eine gute Reise wünschten. Nur das früher übliche Glas Sekt war Corona zum Opfer gefallen, aber das mochte ich ohnehin nie - Gehhilfe, Sektglas und Handtasche passen oft nicht gut zusammen...

    Ja, und dann wartete schon unsere Beyond! Da wir die Edge, das Schwesterschiff, schon kannten, waren wir vor allem gespannt auf das Konzept der "Infinite Verandas" statt eines regulären Balkons, d.h. an die schon recht geräumige Kabine schließt sich eine geschlossene Veranda mit riesiger Fensterfront von der Decke bis zum Boden mit 2 Sesselchen und kleinem Tisch an. Das Fenster kann man zur Hälfte herunterlassen und so frische Luft genießen. Beim recht kühlen Klima der ersten Tage dieser Reise fanden wir es durchaus angenehm, aber insgesamt haben wir schon ein bisschen einen echten Balkon vermisst. Unser Bett stand am Fenster, auch das hat uns gut gefallen - mit schöner Aussicht aufs Meer aufzuwachen. Übrigens ein riesengroßes King Bed - wir haben herrlich geschlafen. So mit der geschilderten Veranda ist die Kabine 22-23 qm groß. Viele viele Stecker in allen Varianten von europäisch bis US, ein absolut tolles Bad mit großer Dusche und viel Platz.

    Ich habe überhaupt keine Fotos gemacht, aber bei der Forumskonkurrenz cruisediary dot com gibt es einen wunderbar bebilderten und ausführlichen Bericht mit genau der gleichen Kabinenkategorie, wie wir sie hatten.

    Mehr zum Schiff gibt's morgen - Finger wollen ausruhen. :sleeping:

    Ich klinke mich mal schnell mit ein paar Gedanken ein:

    1. Die Suiten ( bis auf die mit dem kleinen Balkon und dem starken Überhang samt Eckstützen, die die Sicht einschränken) sind schon was Besonderes, weil man nur so in den Bugbereich der Edge-Klasse kommt. Der Retreat-Bereich ist schon absolut perfekt - sammle schon eifrig weitere Punkte im Treueprogramm = ab der nächsten Stufe Zenith dürfen wir dann auch mit normaler Kabinenkategorie rein.

    Für eine Transatlantik mit den vielen Seetagen mit Sicherheit wunderbar.

    2. Aber: es gibt auch andere Varianten, die weniger kostspielig und durchaus erwägenswert sind:

    wir mögen die großzügigen Heckkabinen mit dem Riesenbalkon und der frischen Luft, die einen "echten" Balkon haben = außerhalb des Suitenbereichs haben das nur wenige Kabinen.

    Der Service ist in der Regel überall gut und die Restaurants auch. Blu für Aqua-Class-Gäste ist sehr schön, allerdings ist jetzt manchmal diese Kabinenklasse fast so teuer wie die kleinste Suitenkategorie.

    Die Spezialitätenrestaurants sind absolute Spitze, verschiedene Schwerpunkte von französisch über Fisch bis zu Steakrestaurants. Mit einem Paket für 3x, 5x usw. plus normaler Kabinenkategorie von Innen bis Balkon ist man eventuell auch als Preisfuchs sehr gut unterwegs.

    3. Auf Sonderaktionen achten: wir hatten z.B. auf unserer Reise das normale Getränkepaket ( hätte man noch für 10$ /Tag upgraden können), Internet ( das war aber schon langsam, reicht nur für e-mails und mal Zeitunglesen), Flüge innerhalb Europas und 700 $ Bordguthaben plus 100$ , weil wir auch 100 Aktien von Royal Caribbean haben. Das alles haben wir dann in den Spezialitätenrestaurants, für Ausflüge etc. ausgeben können.

    Das Bufettrestaurant Ocean View ist wirklich recht gut und durchaus eine Alternative, an manchen Tagen mit Extra-Ecke, z.B. Pasteis de Natal beim Portugal-Tag, Eggs Benedict (täglich), spanischer Tag, französischer Tag usw.

    Mit unser Lieblingsaufenthaltsort: Das Café al Bacio mit leckeren Kaffee- und Teespezialitäten ( mit Getränkepaket inkl.) und die Sunset Bar bzw. der Rooftop Garden ganz oben, allerdings überall mit Musikberieselung.

    Besonderen Dank an Tani für die wollen Essensbilder - ich bin froh, dass wir schon Abendessen hatten.

    kufi_42 : Na, das ist doch ganz klar, dass es auch andere "Hust-Möglichkeiten" gibt - habe selbst eine davon und habe extra ein ärztliches Attest diesbezüglich mitgenommen, um nicht fälschlich ins Medical Center zitiert zu werden.

    Aber es war schon interessant zu sehen, wie wenige Masken getragen wurden, wie eng und lautstark diskutierend und Martiniglas schwenkend zusammengesessen wurde und auch sonst Abstand uninteressant war, wie auf der anderen Seite aber es mehr und mehr wurden, die herumhusteten, mehr und mehr Personal im Service verschwand und auch jetzt von positiv Getesteten und in Quarantäne geschickten berichtet wurde.

    Es muss DICH und andere nicht stören, MICH hat es eben gestört und wir wollten vorsichtig bleiben. Ich würde auch im Flugzeug, eng in Kuschelnähe zum Nachbarn sitzend, weiter eine Maske tragen, auch wenn es ab heute nicht mehr notwendig ist.

    Lasst uns doch um Himmels willen diese ständig neu beginnenden Diskussionen beenden. Aber für uns war es eben ein Faktor, der die Reisefreude auf diesem ansonsten durchaus schönen Schiff beeinträchtigt hat und deshalb erwähnenswert. Zur Reise selbst komme ich ja noch, im Moment haben die Tage für mich ohnehin 25 Stunden...

    Hallo alle - sind seit 7.5. wieder da und zum Glück gesund geblieben, hoffe ich zumindest, bisher alles in Ordnung. Habe gerade auf CC gelesen, dass es wohl eine ganze Reihe Coronafälle an Bord gab, obwohl nix, aber auch gar nix kommuniziert wurde. Wir haben aber auch fast die ganze Zeit brav unsere Masken gertragen - 90% mindestens trugen keine, in den Bars drängelten sich ( ohne uns...) die erfreut Trinkenden fast Wange an Wange, kein Abstand im Theater, vor allem gegen Ende immer voller werdende Aufzüge und Gedrängel. Kein Wunder, dass Schnuffelnasen und Gehuste nach einigen Tagen häufiger wurden.

    Ansonsten schönes Schiff, manches an Bord hat uns weniger gefallen, einiges sehr gut.

    Längerer Reisebericht folgt, brauche aber dazu noch ein bisschen Zeit, hier zu Hause ist noch zu viel aufgelaufen, was erledigt werden muss. Lege ihn dann separat an im Forum.

    Ich habe mir gestern den Rundgang von MM auf der Beyond angesehen, das Schiff ist schon sehr stylisch! Wird bestimmt eine tolle Reise!

    Danke Ruhrpottkind ! Ich bin auch gespannt auf die Änderungen zur "Edge", die wir kennen. Ersten Berichten zufolge sind gerade auch die Bereiche am Heck (Eden, Sunset Bar, Buffetbereich usw.) nochmals vergrößert worden. Und da ist es wirklich sehr schön, mit tollen Sitzmöglichkeiten zum Relaxen. Auch ist die Wettervorhersage bisher supergut, mit frühlingshaften Temperaturen und viel Sonne.

    3 Stunden später.... Der Entrüstungssturm anderer Passagiere in den sozialen Medien hat gewirkt - Jetzt will Celebrity noch mal eine e-mail an alle Passagiere mitschicken, die die ursprünglichen Test-Anforderungen bestätigt ( kompliziert bleiben sie sowieso).

    Uff-*Schweiß- von der Stirn- wisch*

    Dann habe ich noch Post von der Lufthansa bekommen, dass sie auf unserem Flug nach London nix zu essen zum Verkauf anbieten in der Holzklasse. Da mir der Aufpreis nach Business mit fast 300 Euro zu teuer war ( die Reederei hatte uns in eco gebucht) gibt's entweder Mitgebrachtes aus der Tupperdose oder wir stürmen vorher noch die Luxx-Lounge, zu der wir ohnehin Zutritt haben. Da gibt's die leckeren Frankfurter Würstchen....

    Neues von Celebrity: Bis gestern wurden die Passagiere informiert, dass Up-To-Date Geimpfte ( inkl. Booster oder frisch geimpft) 2 Tage vor der Reise zum Test müssen und "nur" regulär Geimpfte 1 Tag vor Anreise zum Antigen-Test. Heute, 20 Stunden vor der Einschiffung, kam eine neue Order per e-mail: Alle zum Test 1 Tag vor dem Einschiffen.... Auf CC häufen sich Berichte frustrierter Reisender, die bei x Stellen um Klärung bitten und X plus 1 Antworten erhalten, die sich alle widersprechen... Da springen einige im Roll Call im Kreis, z.T. sind sie sogar noch in der Luft und landen erst morgen in London, wie einer, der 2 Tage lang aus Hawaii anreist...

    Da wir jetzt gar nicht anders können, reisen wir halt morgen mal an nach Southampton - ich denke, man verheddert sich dort bei Celebrity in den Einzelbestimmungen, die für USA, GB, EU gelten und dann noch in den länderspezifischen. Deshalb das Chaos.

    Es bleibt spannend, wie und ob ich von der Beyond berichten darf...

    Dass die App, die man herunterladen soll und kann, die EU-Cov-Pass Daten nicht erkennt, passt dazu. Wir haben halt mal wieder Papierstapel mitgenommen und füllen den Rest, wie den Gesundheitsfragebogen, erst am Terminal aus. *Seufz* - das könnte doch auch einfacher gehen...

    Ich bin zwar immer noch sauer auf die TUI - aber das klappte besser mit den Eingaben, allerdings ist es halt auch kein Publikum aus aller Herren Länder. (wie sage ich das jetzt genderkorrekt?? :* )

    Wenn die Touren von selbständigen Unternehmen ( sind ja oft Einzelführer oder wenige Leute) durchgeführt werden, freuen sich gerade auch in trinkgeldungewohnten Ländern wie z.B. Island oder eben auch Norwegen viele über eine positive Bewertung in vielgelesenen Foren. Tripadvisor ist besonders beliebt, habe ich festgestellt.

    Ansonsten nehme ich schon ein Stäpelchen passender kleiner Scheine in verschiedenen Währungen mit je nach Zielgebiet, US-$ und Euros , bei Cunard auch brit. Pfund werden auch gern vom Servicepersonal auf dem Schiff akzeptiert - ich bitte z.B. immer um einen Topper auf dem Bett und einige andere Kleinigkeiten als Extraservice. Das passende Trinkgeld für diese Liebenswürdigkeit des Personals runde ich gern noch mit einer Tafel Schoki ab - es ist erstaunlich, wie viele auf den ausländischen Schiffen deutsche Schokolade schätzen...

    nur der Stil der Inneneinrichtung trifft es so gar nicht,

    hatte ich beim Betrachten der Bilder vor der Buchung auch erst gedacht, ist aber erstaunlich stimmig und wirkt kuschlig und sehr gepflegt. Wir haben uns wirklich wohl gefühlt, natürlich den sonst gern gebuchten Balkon ein wenig vermisst, aber uns war auch der immense Aufpreis das nicht wert, noch schlimmer eigentlich war das mit den Französischen Balkonen - habe in so eine Kabine hineingelinst -, die sonst absolut identisch war mit unserer "popeligen" Außenkabine im Bauch (Deck 4) . 8|

    Gaaanz neugierig: um welche Kabinenkategorie geht's? Von der Kategorie K2+ kann ich berichten = das sind die ( wie auch M+) etwas größeren Außenkabinen auf der "Deutschland". Die fanden wir durchaus angenehm und durchaus großzügig, auch wenn uns natürlich der Balkon gefehlt hat. Aber wir hatten gutes Wetter und es gibt so viele schöne Sitzplätze an Deck. Allerdings darf an einigen Ecken geraucht werden, das stört mich persönlich schon.

    Also wenn ich eine Frage beantworten soll und auch kann - nur zu.

    Eben gerade gelesen: In den USA ( wie ja auch schon in England) fallen immer mehr Maskenbeschränkungen, so z.B. jetzt auch in den Flugzeugen der amerikanischen Gesellschaften. "Freue" mich sehr, wenn all die Amerikaner, die dann auf der Beyond herumspringen ohne Maske ( auch da nur freiwilliges Maskentragen) vorher in den Flughäfen und im Flieger sich fleißig angeatmet haben.

    Bin mal gespannt, ob mein Bericht dann beginnt: Das Schiff ist sehr schön, aber dem dritten Tag war nix mehr, weil ich jetzt in Quarantäne sitze...

    Und bitte keine Maskendiskussion - ist eben unsere persönliche Meinung, da schon älter und soweiter.

    Ruhrpottkind : Das mit dem Mineralwasser ist etwas kompliziert bei den Getränkepaketen : Es gibt Stilles Wasser, das aber ziemlich "blah" schmeckt und normales "Soda" aus der Dose. Gutes Mineralwasser mit Perlchen gibt's nur im teuren Premiumpaket : z.B. San Pellegrino oder auch frisch gepresste Säfte etc.

    Ich bezahle mein San Pellegrino-Wasser eben so, den hohen Aufpreis zum Premium-Getränkepaket kann man sich sparen, wenn man nicht auf teure Alkoholika, Champagner und teurere Cocktails steht.

    Das mit den Infinite Balconies ist so zu erklären: Eine normale Balkonkabine kennen wir alle, die Edge-Klasse hat in der Hauptsache diese Infinite Balconies: d.h. an die normale Kabine schließt sich eine Art Balkon an, der aus einer Veranda und einem Fenster besteht, das man halb herunterfahren kann - so wie einen Französischen Balkon auf den Flussschiffen. Wir sind selbst sehr gespannt und vermuten, dass es uns nicht gefallen wird, da kein echtes Balkonfeeling aufkommt. Aber wir konnten nichts anderes buchen.

    Nur noch wenige Tage.... Am Montag geht's zum Antigentest und am Mittwoch steht schon um 6.30 Uhr das Taxi vor der Tür für die Fahrt zum Flughafen. ( eigenes Auto darf zu Hause bleiben, und auf dem Land fährt da natürlich noch nix Gescheites außer mit 3x Umsteigen. Auf die Aerosole all dieser Mitfahrenden verzichten wir dabei lieber... )

    Ja, jetzt dauert es nicht mehr lange.... Wir kennen schon das erste Schiff der Reihe, Schwesterschiff "Edge", auch sehr schön und großzügig, Minuspunkte aus meiner Sicht wie auch auf der "Beyond": große Bereiche vor allem auch im Bug sind für Nicht-Suitengäste gesperrt ;( , aber wir brauchen auch keinen Butler zum Glücklichsein. Dieser Tage kam ein Angebot zum bezahltern Upgrade - 1000 Euro für die günstigste Suitenkategorie. 20.000 (!!) für die riesige Chefsuite.... Aber es gibt auch sehr schöne Bereiche innen wie außen, die Kabinen sind sehr großzügig, und wir haben gaaaanz viel Bordguthaben...

    Zweiter grundsätzlicher Minuspunkt ist die Tatsache, dass es nur wenige "normale" Balkonkabinen gibt. Diesmal haben wir das erste Mal eine dieser Infinite Balconies = schöner Begriff für eine Veranda mit herunterklappbarem Fenster, mal sehen!

    Inbegriffen sind jetzt immer bei Celebrity die Trinkgelder, ein sog. Classic Getränkepaket, das bis auf Mineralwasser(!) alles umfasst, wenn man keine Edelgetränke braucht ( man kann auch upgraden, brauchen wir aber auch nicht, dann gibt es eben Champagner statt ProSecco und noch mehr Auswahl vor allem bei Alkoholika) und freies Internet. Da wir schon so oft mit Celebrity unterwegs waren, haben wir u.a. auch ein Wäschepaket und 8 Stunden ganz schnelles Internet, Priority Boarding usw. inklusive.

    Unter celebritycruises dot com gibt es übrigens ganz viel Infos über die Beyond - die amerikanische Seite ist besser als die dot de, = mehr Infos.

    Ein wenig fürchte ich mich noch vor der Tatsache, dass jetzt keine Maskenpflicht mehr herrscht und wohl auch kaum noch getragen werden , es sind ja hauptsächlich Amerikaner und Briten an Bord, und ich las bereits von vielen Schniefern und Hustern und Quarantänefällen auf anderen Schiffen der Linie. Das nennt man dann z.B. downgraden de luxe =O - ich las gerade von einem Paar, das mitten auf dem Atlantik, da positiv getestet, aus einer teuren Suite in eine Außenkabine umziehen musste. Wir hoffen, dass unsere 4. Impfung ein wenig mithilft, und viele Masken werde ich auch einpacken...