Beiträge von Hannah

    Auf der Transatlantik von Hamburg nach New York waren die besten Plätze im Diamanten (draußen und auch am Fenster) sehr häufig von Personen besetzt, die "nur" die kostenfrei ausliegende Zeitung lesen wollten. Manche haben dann sogar etwas bestellt und sich lange an einer Tasse Kaffee aufgehalten, andere haben sich nur die Zeitung geholt.

    Gerade abends war die Diamantbar sehr gut besucht. Abends wurde allerdings auch darauf geachtet, dass die Besucher etwas verzehrt haben (zumindest war das mein Eindruck). Bei circa 50 verkauften GGF kommt allein deswegen schon eine ansehnliche Belegung der Plätze zusammen, wobei sich nicht alle Inhaber gleichzeitig in der Bar aufhalten.

    Wir haben Weihnachten 2021 für den Rücktransfer zum Flughafen Teneriffa Süd 30,- € pro Person bezahlt. Bei drei Personen würde ich bei Cicar einen Mietwagen nehmen und am Hafen/Flughafen wieder abgegeben. Das funktioniert problemlos.

    Nachdem ich aufgrund eines falsch positiven PCR-Tests der AIDA Nova im Mai 2022 hinterherwinken durfte, sehe ich dem Test dann doch immer mit sehr gemischten Gefühlen entgegen und bin froh, wenn ich ein negatives Ergebnis habe.

    So war es dann auch Ende August bei der seit zwei Jahren herbeigesehnten Atlantiküberquerung. Die Vorfreude war wegen des Testerfordernisses sehr getrübt. Dann mussten wir in Hamburg testen und wussten nicht, wie der Test ausgeht. Zu allem funktionierte bei uns die elektronische Übermittlung nicht, so dass mein Mann noch einmal in die Apotheke zurück musste, um einen Ausdruck zu holen. Das zerrte alles an den Nerven und ich war schon vor dem Ablegen bedient.

    Und wofür der ganze Aufwand? Der Test wurde beim Check In noch nicht einmal kontrolliert. Interessiert hat nur ESTA und Arrice Can App. Ob die Impfung abgefragt wurde, erinnere ich mich nicht mehr genau. Ich meine nicht, da kann ich mich aber auch täuschen.

    Außerdem haben sich, wenn man den Äußerungen hier im Forum glauben darf, gerade auf dieser Reise viele Passagiere infiziert. Der Test als Momentaufnahme schützt nicht vor Ansteckung und auch nicht davor, dass Infizierte an Bord kommen. Sicherheit und auch vermeintliche Sicherheit gibt es also nicht. Warum muss ich mich also unnötig mit einem Test qäulen, den ich auch ohne Probleme in Eigenverantwortung als Selbsttest durchführen könnte. Nur damit die Reederei sagen kann, wir haben alles getan? Wer schützt mich vor einem falsch-positiven Test? Das ist dann wohl das allgemeine Lebensrisiko ebenso wie die Möglichkeit der Ansteckung.

    Auf dem Schiff selbst waren auf der Transatlantiktour die Corona-Maßnahmen gegenüber früheren Reisen und damit der Schutz vor Ansteckung erheblich zurückgefahren. Wer sich vor dem Restaurant die Hände gewaschen hat wurde belächelt und natürlich überholt. Nicht einmal die Desinfektionsständer wurden vor dem Besuch des Buffetrestaurants noch benutzt. Was früher übertrieben "befehligt" wurde (Händewaschen und zusätzlich noch Desinfektion), spielt jetzt plötzlich keine Rolle mehr. Dann brauche ich auch keinen Test mehr. Das ist meine Auffassung.

    Wir gehen mit der Kanzlei dort zur Weihnachtsfeier hin, bis eine Woche vorher sollten wir die genaue Personenanzahl angeben. Es reicht, wenn man dort anruft und reserviert. Von Stornogebühren etc. weiß ich nichts.

    Das Essen ist dort wirklich gut und es handelt sich auch nicht um den klassischen "Freß-Griechen", wie ich ihn noch von früher aus Göttingen in der roten Straße kenne. Jeder, der in Göttingen studiert hat, wird wissen, was ich meine.

    Ich kenne ein tolles griechisches Lokal (am Staufenplatz), das verkehrsgünstig liegt. Dort gibt es aber kein Hinterzimmer. Lautstärke würde da jedoch nicht stören, da dort häufiger größere Gruppen sind und daher bei den Gästen ein Gewöhnungseffekt eingetreten ist.

    Man kann zu diesem Lokal sowohl mit der Straßenbahn als auch mit Bussen direkt vom Hauptbahnhof fahren. Außerdem gibt es einen großen Parkplatz, wen nicht gerade Kirmes ist.

    Wie unabhängig ist der Schiffstester eigentlich tatsächlich? Ich habe einmal ein Video gesehen, wo er nur eine Balkonkabine bewohnte, aber gleichwohl die X-Lounge nutzen durfte - natürlich nur, damit er auch darüber berichten konnte.

    Hallo @ Malaga01 : wir zocken nicht. Wir haben gebucht. Sonst fahren wir immer über Weihnachten. Dieses Jahr lasse ich meiner Kollegin den Vortritt und fahre außerhalb der Schulferien. Letztes Jahr haben wir über Weihnachten mehr als das Doppelte pro Person für die Route zu den Kapverden gezahlt. Da muss ich nicht mehr abwarten, zumal die Flüge (Business) ohnehin nicht billiger, sondern eher teurer werden.

    Wir freuen uns auf eine schöne Reise und haben heute schon einen Ausflug reserviert.

    Beste Grüße

    Gisi Danke für die ehrliche Äußerung, auch wenn sie manchen Mitleser*innen nicht diplomatisch erscheinen mag. Bei mir könnte es auch passieren, dass ich nein sagen und nicht mitfahren würde. Das weiß mein Mann und lässt solche Dinge deswegen lieber sein.

    Speziell bei Condor, die eine Freigrenze von nur 20 kg bei dem aufzugebenden Gepäck haben, kann ich mir vorstellen, dass es Personen gibt, die das Handgepäck für aus deren Sicht unverzichtbare Dinge wie Schuhe etc. nutzen, wenn der Koffer bereits vollgeladen ist.

    Ich träume auch jedes Mal davon, mit wenig Handgepäck zu fliegen. Das klappt nie. Der dringend benötigte Laptop für die Arbeit zwischendurch und das Schlafapnoegerät meines Mannes verhindern diesen Traum in Verbindung mit der Fotoausrüstung.