Das fängt ja schon gut an! Eine tolle Geburtstagsreise wünsche ich,
Beiträge von Queentchen
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Dann will ich Euch mal nicht zu lange auf die Folter spannen und komme zum Fazit dieser Reise:
Im Vorfeld hab ich ja hier einiges über die Änderungen bei der Flotte seit unserer letzten Reise im April 2022 gelesen.
ABER, was niemand berichtet hat ist, dass die Schiffe geschrumpft sind! Es gab nur die beiden Atlantiks, die Aussenalster und zwei Balkonkabinen! Als Popup erwischte ich lediglich einmal die Eisbar, einmal das Gosch und einmal die Überschaubar! Für Unterhaltung mussten wir komplett selber sorgen! Hat das niemand außer mir bemerkt???
Und nun im Ernst: obwohl ich mit den gleichen Muttis wie zuvor auch unterwegs war, war diese Reise tatsächlich komplett anders. Nicht nur was die Nutzung des Schiffs anbelangte. Wir waren jeden Tag gemeinsam unterwegs, es gab keinerlei Streit sondern wirklich nur eine verdammt gute gemeinsame Zeit! Meine Mutter hatte einen der schönsten Geburtstage ihres Lebens und den hat sie auch verdient. Ich bin froh und glücklich darüber, dass ich ihr den ermöglichen konnte und kann alle nur ermutigen, die auch über solch eine Generationen-Reise nachdenken: macht es!
Ich habe viele Tochter/Mutter-Gespanne gesehen, aber wo sind die Söhne mit den Vätern? Traut Euch!
Uns hat die lustige Damenrunde als Unterhaltungsprogramm völlig gereicht, im offiziell Programm gab es aber alles was das Herz begehrte (ich hab sie gerade noch mal durchgesehen und war erstaunt):
2-Poolpartys, Offiziers-Shaken (wer will eigentlich Offiziere schütteln?), Besonderheiten zum Sailaway, Bingo, Shuffleboard, Veranstaltungen im Klanghaus und Theater, live Musik aller Orten und, und, und …
Die Erweiterung der Getränkekarte hat mir sehr gut gefallen, auch weil man nicht mehr auf den „guten Willen“ der Barkeeper angewiesen war und ich gehöre nun tatsächlich zu den neuen Freundinnen des Apero-Spritz!
Die Zusammenlegungen der Atlantik-Karten hat, meiner Meinung nach, zu einer Qualitativen Verbesserung der Gerichte beigetragen: das Kalbsfilet schmolz auf der Zunge, die Entenbrust war Butterzart, die neuen Gerichte gefielen mir ausgezeichnet und die Präsentation war wieder so, wie ich es von den ersten Reisen gewohnt war. Da stört es mich herzlich wenig, dass es vielleicht 2,3 Gerichte weniger sind, aus denen ich auswählen kann.
Lachs-Frühstück, Schoko-Buffet, Kaviar-Frühstück und Käsebuffet gab es noch dazu.
Die Crew war super engagiert und freundlich. Wenn man dann noch als Gast selber freundlich und höflich ist, gibt es eigentlich keinen Wunsch, den einem die Jungs und Mädels nicht erfüllen. Und sie freuen sich sehr, wenn man ihre Namen kennt und ihnen nicht einfach „hey, zwei Bier!“ zu ruft. Den Tipp sollte sich manch einer (der nur hier ganz sicher nicht mitliest) mal merken! Die warten dafür heute noch auf ihre zwei Bier.
Gebucht sind aber auch tatsächlich und schon länger die nächsten beiden Seereisen (die beiden Flussreisen, eine davon auch wieder mit den Muttis im Schlepptau, unterschlage ich hier mal):
Mit meinem Mann geht es im Juni mit der 1 zum Nordkap und im September mit der 5 über Schwiegermutters 80sten in die Adria.
Während die Norwegen-Tour schon mit Tischreservierungen, Massagen und Ausflügen fertig geplant ist, macht mir die Geburtstagsreise Kopfzerbrechen. Die Latte hängt jetzt natürlich hoch ….
Wer also Miguels oder Nestors in Korfu, Kefalonia, Kotor oder Rijaka kennt, der meldet sich bitte!
Ausflüge übers Schiff werde ich nicht mehr buchen, darüber herrscht Einigkeit! Nicht weil der eine Reiseleiter ungeschickt agiert hat, sondern weil wir unser eigenes Tempo bevorzugen.
Euch allen danke ich, dass ihr die Reise begleitet habt und anscheinen auch Spaß dabei hattet! Mich haben Eure Feedbacks jedenfalls motiviert und sehr gefreut!

Wenn noch Fragen offen geblieben sind: fragen!
Ganz zum Schluss noch ein paar Bilder, die ich noch gerne mit Euch teilen mag:
Mein einziges Foodporn-Bild, da selbst beim Essen die Zeit fehlte …
Im Hotel-Garten auf Madeira eingefangen …
Die Rum-Fabrik, die ich im Ausflugsbericht völlig vergessen habe … und zum Schluss
noch das Naturschwimmbecken in Santa Cruz auf Madeira!
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05.03.2023
Guten Morgen Abreise-Morgen,
was zum Teufel willst Du denn schon hier? Verschwinde und lass mich in Ruhe!
Meine Schimpferei hilft nicht, er gibt einfach nicht nach.
Trotzdem folge ich meiner persönlichen Morgen-Routine, bevor ich die letzten Reste in‘s Handgepäck packe sowie alle Schränke und Schubladen zum dritten Mal kontrolliere. Letzteres wiederhole ich bei den Muttis, sicher ist sicher.
Im Aufzug treffen die zwei auf Deppen, die nicht verstanden haben, das Koffer kein Handgepäck sind und demnach auch nicht in der Abtanzbar abgestellt werden können. Dafür regen sie sich wohl mächtig über diese (übrigens öfter als einmal durchgesagte) Unverschämtheit auf und das sie jetzt mit ihren Koffern durch‘s Schiff schlörren müssen. Die Muttis sind kopfschüttelnd amüsiert.
Wir sind Einige der wenigen, die es zum Frühstück ins Mediterran zieht. Herrlich, diese Ruhe! Unterhaltung bietet uns und allen Kellern ein total süßer 11 Monate alter Junge mit Oma und Uroma. Die Generation, die dazwischen noch fehlt ist auf einem Ausflug. Herrlich, die drei miteinander zu erleben.
Als wir hoch in die Aussenalster kommen, checke ich sofort, dass wir gerade betankt werden und Rauchverbot herrscht. Also Schwiegermuttern samt Handgepäck platziert und mit Muttern ab ins Casino. Besser als nix, wenn auch nicht unsere 1. Rauch-Platz-Wahl.
Andere sind da … sagen wir … frech, dreist, asozial und einfach unmöglich. Ein (auch optisch) fieser Typ setzt sich tatsächlich rauchend auf den blauen Balkon und ascht den ungeniert voll. Ansagen von Passagieren und dem Personal nutzen nichts.
An dem Punkt hätte ich gerne den Auftritt der Security gesehen. Sollte er noch weiter fahren gewollt haben, hätte ihn Kapitän Thor sicher mit großer Freude „auf die Pier“ gestellt.High Noon sollte unser Transfer gehen, also machen wir uns bald auf den Weg ins Terminal. Vorher ein letzter Blick auf Gran Canaria und die Aida Sol:
Noch ein paar Sachen vom Handgepäck in den Koffer und dann konnten wir auch schon einsteigen.
Der Begleitservice in Las Palmas startete, im Gegensatz zu DUS, schon zum Checkin und wir waren dann auch flott durch die Sicherheitskontrolle am Gate. Zwar dem falschen, aber das ist eigentlich in Gran Canaria immer so. Die wechseln die Gates während der Wartezeit wie andere die Unterwäsche.
Der Flug ist wettertechnisch nicht so spektakulär wie der Hinflug, aber auch recht ruhig. Auf der halben Strecke gibt es, diesmal von Schwiegermuttern!:
auf eine schöne Reise gehabt zu haben.
DUS ist etwas vor der erwarteten Zeit erreicht. Mann, Sohn und Schwiegersohn wartet schon. Schnell noch von den drei anderen verabschieden und der nette Herr vom Service geht mit den Muttis und dem ersten Koffer schon mal raus. Er hat selber mal geraucht und weiß wie das ist. In der Zeit gibt es auch noch Tipps von ihm, wie man Menschen abholen kann ohne ins Parkhaus zu fahren. Netter Kerl!
Die Rückfahrt verläuft ähnlich wie die Hinfahrt: sehr ruhig! Auf die Frage von Sohn und Schwiegersohn an die Muttis, wie es denn war, kommt (mit einem tiefen Seufzer) nur: ach, soooo schön! Das kann man gar nicht in Worte fassen!!!
Damit ist alles gesagt und der Reisebericht könnte an dieser Stelle enden. Tut er aber nicht ….
To be continued….
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Lieben Dank, Ute ( Mietze)!
Wenn ich mit den Muttis fahre, dann werden deren Wünsche erfüllt und die zwei, so gut es geht, verwöhnt. Mit der Einstellung klappt das prima. Meine eigenen erfülle ich mir auf anderen Reisen

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04.03.2023
Guten Morgen Fuerteventura,
Ich bin gespannt auf Dich, erwarte allerdings nicht besonders viel von Dir. Aber vielleicht überraschst Du mich ja.
Wissend, wie kalt es daheim ist, erfreue ich mich um so mehr an meinem ritualisierten Balkon-Kaffee, werfe den Koffer-Anhängern und der Abreise-Info bösen Blicke zu und trödel einfach rum.
Die gebuchte Panoramafahrt „Fuerteventura auf einen Blick“ startet am frühen Nachmittag, also wieder Zeit zum Frühstück im Mediterran. Die Muttis sind gut gelaunt, wir werden wieder verwöhnt und zwei Spiegeleier sind zwei Spiegeleier. Nach der Rührei Erfahrung eindeutig die mengenmäßig bessere Wahl!
In der Aussenalster, bei der zweiten Kaffeerunde überlege ich, im Anschluss daran den Koffer zu packen. Ach nöööö, besser weiter verdrängen und nichts tun, was das Ende dieser Reise näher bringt. Die Zeit vergeht eh zu schnell und schwups, sitzen wir im Bus.
Die Reiseleiterin macht einen tollen Job, erzählt frei weg und sehr unterhaltsam.
Raus aus Porto del Rosario verändert sich die Landschaft doch recht schnell und wir erreichen die Sanddünen von Corralejo. Wow! Faszinierend! Fuerteventura überrascht mich also doch:
Nach dem Fotostop in den Dünen geht es es zunächst zu den Leuchttürmen,
wo ich sogar noch ein Fotoshooting einfangen kann
noch mehr rum gucken
und im Anschluss nach El Cotillo.
Mir gefällt sehr gut, was ich sehe! Auch Schwiegermuttern, die mal einen enttäuschenden Urlaub auf Fuerteventura verbracht hat, kann der Insel nun Schönes abgewinnen.
Einen Cappuccino in der Sonne später machen wir uns wieder auf zum Bus und weiter geht die Panoramafahrt. Allerdings ohne weiteren Halt in der Vulkanlandschaft, also gibt‘s davon auch keine Bilder mehr.
Es folgt das letzte Mal „willkommen an Bord“ und das Packen kann nun wirklich nicht mehr aufgeschoben werden. Das wir wieder ins Mediterran zum Abendessen gehen, dürfte allen mitlesenden klar sein. Bei schon wieder ausgezeichnetem Essen die Muttis und ich den Tag und die Reise ein wenig wehmütig Revue passieren. Wir haben so viel gesehen, so viel erlebt, so viel gelacht das es uns viel länger als eine Woche vorkommt. Was will man mehr?
Nach Digestif und Espresso verabschieden wir uns von von „unseren“ beiden super aufmerksamen Lieblings-Kellnern Felix und Hassine, nur schon mal für den Fall das wir sie morgen beim Frühstück doch nicht mehr sehen. Die Jungs waren wirklich toll!
Die fröhliche Damenrunde hockt natürlich wieder in der Aussenalster beisammen und auch hier heißt es Abschied nehmen. Zumindest von zweien, weil die früh für ihren Rückflug nach Frankfurt abgeholt werden. Die anderen 3 fliegen mit uns zurück nach Düsseldorf. Abschied nehmen wir auch zwangsweise von Mohamad und Lutfi, die sich immer liebevoll um uns gekümmert haben und sogar Wünsche erfüllten, bevor wir sie hatten. Ich sage nur: Casanovas und Ti amos. Natürlich das Getränk, nicht die beiden - bevor hier bei einigen das Kopfkino verrückt spielt!
Bye, bye und Danke für alles!
to be continued
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Lieben Dank für‘s mitnehmen und die traumhaften Bilder, Jana11 !
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Solche Eindrücke hätte ich mir auch gewünscht, Bremerin! Danke dafür und ich merke mir das für den nächsten Besuch

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Ups, die Quantchen sind tatsächlich keine Verwandtschaft
, EmmalottaIch lasse sie zur allgemeinen Belustigung aber mal stehen!
Und natürlich
lichen Dank für das Lob! -
Das ist ja verrückt, Bremerin! Hätte ich das gewusst, wäre ich Dir hinterher gesprintet

Tatsächlich war das unsere Gruppe und ich fand es auch wirklich schade, das er da so schlecht war. Seine Art und das was er erzählte war im Bus wirklich klasse.
Ich hab auch nicht verstanden, warum außer mir niemand was gesagt hat. Freundliche Ansprachen helfen doch meist.
Freue mich, dass Du Spaß beim lesen hast

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03.03.2023
Morgens um 7:00 ist auch heute die Welt schon in Ordnung, obwohl ich eigentlich länger schlafen könnte, da unser Ausflug erst um 13:30 Uhr startet.
Ich schaue also der Sonne beim aufgehen und Fred Olsen bei der Einfahrt zu,
trinke gemütlich Kaffee, genieße die Sonne und die Ruhe.
Gefrühstückt wird im Mediterran, wir haben schließlich alle Zeit der Welt. Ich bestelle mir Rührei mit Speck dazu, die Muttis Omelette und Spiegelei. Der Mensch in der Küche muss gedacht haben, dass von meiner Bestellung 10 Bauarbeiter satt werden müssen. So eine Portion ist mir noch nicht unter gekommen und ich mache sehr große Augen. Obwohl ich mich vorher in Zurückhaltung geübt habe, ist der Berg unschaffbar. Hier hat sich das Ziel „Eindämmung von Lebensmittelverschwendung“ noch nicht rumgesprochen
Den weiteren Vormittag gestaltet jeder von uns wie er mag: Sonne auf dem Balkon ausnutzen, am Pool liegen und lesen oder sich neue Getränke in der Aussenalster servieren lassen. Da kann ich über die Muttis nicht meckern, die können sich auch alleine beschäftigen.
Nach einem Happen zum Mittag steht der „Märchenhafte Inselnorden: das Anaga-Gebirge“ an. Der Ausflug ist mit „leicht“ gekennzeichnet, also ideal für Muttern. 5 Minuten vor der Zeit sind alle schon im Bus und wir machen uns auf den Weg. Der Reiseleiter erzählt sehr unterhaltsam. Wir erfahren viel über die Entstehung Teneriffas, die Quantchen und was es noch so alles über Flora, Fauna und das Leben an sich zu erzählen gibt.
Die Fahrt durch das Anaga-Gebirge verlangt dem Busfahrer alles ab und ängstlichen Menschen kann ich nur davon abraten, die Tour in einem großen Bus zu machen! Die Muttis und ich haben damit zum Glück kein Problem. Nach einer guten Stunden, inklusive einer für den Bus haarsträubenden Haarnadelkurve, kommen wir in Taganana an und machen zunächst einen Foto-Stopp am tosenden Meer.
Zurück in den Ort, wieder die haarsträubende Haarnadelkurve und ein Spaziergang in den Ortskern. Da es Bergauf und später über Kopfsteinpflaster bergab geht, kann ich nicht sagen, was hier erzählt wurde. Ich bin mit Muttern hinterher getrottet, voller Stolz, dass sie sich dieser Herausforderung gestellt hat! Da kann ich die Gruppe getrost ziehen lassen. Fotos konnte ich ja trotzdem machen
Es folgte die Einkehr in ein Lokal, dass wir drei dann auch wieder mit etwas Verspätung erreichten. Wein, Wasser und Käseschnittchen standen bereit. Nun ja, kein Grund den Ausflug zu buchen aber okay. Nicht zu sehen war allerdings der Reiseleiter. Hätte sicher auch anders gemacht werden können, aber nun gut. Auch er soll mal Pause machen dürfen.
Die Serpentinenstraße ging es auf gleichem Weg zurück und wir erfreuten uns wieder an den Künsten des Busfahrers und der beeindruckenden Landschaft.
Sicher in Santa Cruz angekommen fuhren wir weiter nach La Laguna, der alten Hauptstadt Teneriffas, zu einem kleinen Stadtspaziergang durch das Weltkulturerbe und anschließendem Aufenthalt, so die Beschreibung. Leider hat der Reiseleiter sich an der Stelle sein Trinkgeld selbst versaut indem er los lief, bevor alle aus dem Bus waren. Wenn man dazu nicht besonders gut zu Fuß ist, war es das. Muttern hat an einem großen Platz kapituliert und ich im Anschluss mit einem Sprint den guten Mann eingeholt und ihm ein paar freundliche Takte dazu gesagt. Ich hoffe, er hat sich die gemerkt und die nächsten Gruppen profitieren davon.
Da es sich zwischenzeitlich zugezogen hatte und es dementsprechend kalt wurde, bin ich mit Schwiegermuttern noch ein wenig durch die Stadt gelaufen, konnte das Besondere an ihr in der kurzen Zeit aber nicht entdecken.
Also los, Muttern einsammeln, zurück zum Bus und alsbald dann auch zum Schiff.
Der Busfahrer freute sich über sein wohlverdientes Trinkgeld, der Reiseleiter musste sich mit einem freundlichen „Danke“ zufrieden geben.
Frisch machen und die Muttis zum Abendessen einsammeln. Wir haben schließlich keine Zeit
Auch heute Abend ist das Essen und der Service im Mediterran ausgezeichnet! Mehr zu diesen Punkten folgt dann irgendwann im Fazit dieser Reise.
In der Aussenalster wurden wir bereits vom täglich grüßenden Murmeltier, in Gestalt unserer lustigen Reisebekanntschaften, erwartet. Ich kann kaum glauben, wie viel wir alle in diesen Tagen gelacht haben. Nachdem ich alle gut auf, oder auf dem Weg in ihre Kabinen, weiß, gönne ich mir ein Glas Wein in Meeresrauschen-Ruhe auf dem Balkon. Als Kind und Küken der Runde fühlt man sich doch irgendwie verantwortlich. Ist zwar Unsinn, aber trotzdem so.
Das morgen der letzte Tag anbricht verdränge ich erfolgreich. Lieber das Jetzt genießen.
To be continued …
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Über eine Serpentinenstrasse, die wir Dank Nestors besonnener Fahrweise genießen konnten, ging es zum Caldera de Taburiente, dem spektakulären Nationalpark im Zentrum La Palmas.
Den Nebel hatten wir, zumindest für eine ganze Weile auf der anderen Seite der Insel gelassen.
Die Fahrt hoch auf, ich glaube 1.800 Meter bot fantastische Aussichten und wieder Serpentinen. Zum Glück herrschte wenig Verkehr … Einen ausgiebigen Foto-Stopp später
fuhren wir wieder hinunter und Nestor hielt an alten beeindruckenden Eukalyptus-Bäumen an und sammelte ein paar Kapseln für uns auf. Der Duft begleitete uns den Rest unserer Tour, die uns in Richtung des Lava Feldes führte.
Auf dem Weg dorthin durchfuhren wir einen sehr hübschen Ort, mit bunten Häusern und schönen Gärten. Nestor erzählte sehr ausführlich und anschaulich, wie es dort während und nach dem Vulkanausbruch aussah. Und auch, was es bedeutet, drei Monate mit einem Vulkanausbruch zu leben. Von Menschen, die alles verloren und bis heute kein Zuhause haben. Von den Narben, die es auf den Seelen hinterlässt und den wirtschaftlichen Schäden. Von der Luft, den Geräuschen , dem Licht, der Asche, der Angst.
Zuhause auf der Couch haben mich die Bilder von der glühenden Lava und den bis zum Dach in Asche stehenden Häusern auch fasziniert. Nun zu sehen, was das mit einer Landschaft und zu hören, was es mit den Menschen macht, ist etwas ganz anderes. Wir sehen einen großen Streifen in Pechschwarz. Dort standen mal Häuser, es gab Bananenplantagen, Strassen, Infrastruktur. Alles begraben, alles weg. Es berührt und bedrückt uns sehr. Das Ausmaß ist seh- aber nicht wirklich greifbar.
Später am Tag, auf dem Rückweg zum Schiff, fährt er mit uns durch Los Llanos de Aridane, wo das Ausmaß deutlich zu sehen ist. Stellt Euch vor, die Lava besucht Euch Zuhause …..
Zu einem späten Mittagessen ging es nach Tazacorte, wo die Welt dann wieder in Ordnung erschien:
Den Weg, den wir gekommen waren ging es anschließend wieder zurück zum Schiff. Beeindruckt von dem was wir gesehen und gehört hatten verabschiedeten wir uns von Nestor und seinem Kollegen. Ich kann ihn nur weiterempfehlen!
Das erste (und, Spoiler, auch letzte Mal) auf dieser Reise setzten wir uns in die Überschaubar und ließen die Eindrücke bei 1-3 Bier sacken.
Es kommt, was kommen muss: Wir essen wieder ausgezeichnet im Mediterran und, Überraschung, haben mit den anderen fünf wieder einen tollen Abend in der Aussenalster. Uns wurde es einfach nicht langweilig mit uns
To be continued
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02.03.2023
Ich bin wieder gegen 7:00 Uhr auf dem Balkon, genieße das Einlaufen nach La Palma, die Ruhe und den Kaffee!
Mein traditionelles Guten-Morgen-Bild für die daheim gebliebenen Mann, Schwiegersohn, Sohn und Schwester wird durch den Überstanden auf Deck 11 zwar behindert, meist bekomme ich es trotzdem ganz gut hin.
Die Kabine gefällt mir übrigens gut, auch wegen des Überstandes. Viel direkte Sonne ist nicht mein Ding und dafür ist das Deck ideal. Die Entscheidung, in die Tasche zu greifen und den Einzelkabinen-Zuschlag zu zahlen habe ich auch keine Minute bereut. Ich denke, dass das auch zu dieser gelungenen Reise beigetragen hat, da ich mal ganz für mich sein konnte und es einfacher ist, nur mit höchstens zweien morgens durch‘s Bad zu fegen.
Gestern auf Madeira habe ich noch für 3 der Damen aus dem neuen Club über Nester bzw. seine Tochter einen zweiten Wagen organisieren können. Wir sind heute also zu sechst unterwegs.
Die Muttis harren nicht auf ihrer Kabine aus bis ich sie abhole, sondern laufen mir schon am Aufzug auf Deck 7 gut gelaunt in die Arme.die zwei werden flügge
Da wir um 10:00 Uhr mit Nestor verabredet sind, gehts wieder ins Klassik und wir frühstücken gemütlich. Nestor erwartet uns pünktlich an der Pier. Er und sein Kollege werden pausenlos von anderen Gästen gefragt, ob sie frei seien. Nein, sie sind mein …
Hier ein Hinweis für alle, die in La Palma ein Taxi benötigen: es gibt nur rund 50 auf der Insel und wenn ein Schiff angelegt hat, geht ohne vorherige Reservierung eigentlich nichts, null, nada!
Mit Nestor bespreche ich nur kurz, ob es möglich ist das Lava Feld zu sehen und überlasse sonst die Route komplett ihm. Die Muttis und ich in seinem Wagen, die anderen drei beim Kollegen. Der spricht zwar kein Deutsch, da wir aber ja zusammen fahren ist das nicht soooo dramatisch.
Los geht’s durch Santa Cruz zum ersten Stop mit Blick auf das Museumsschiff Santa Maria. Völlig aus Beton gebaut und sieht doch aus wie echt.
Die MS 4 im Hintergrund passt natürlich gut dazu!
Weiter ging es zur Real Santuario Insular de Nuestra Señora de Las Nieves, eine sehr hübsche Kirche auf einem schönen Platz. Nach der Besichtigung gönnten wir uns erst mal eine Kaffee-Pause. Dort trafen wir auch eine Bike-Gruppe vom Schiff. Deren Guide fühlte sich direkt um Stunden und auf Deck 14 zurück gebäumt, hatte er unsere Damenrunde doch gestern bereichert. Das Hallo war groß!
Breña Alta war unser nächster Stopp bevor es durch den „Wetter-Tunnel“ auf die andere Seite der Insel und in den Nationalpark ging.
To be continued…..
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Bei aller Liebe, keseburg, da würden weder mein Mann noch ich mitspielen. Großer Respekt, dass ihr Eure eigenen Wünsche dafür hinten an stellt!
Für alle, die auf die Fortsetzung warten: das wird erst am Wochenende was. Die Arbeit stört …

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Wir sind im Februar auch Korbschlitten gefahren, es war so toll
....ich liebe deinen Schreibstil auch total und lese gemütlich mit und muss manchmal ganz schön lächeln...Freue mich auf die FortsetzungAuch Dir lieben Dank!
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Was für ein schöner Schreibstil.

Ich freue mich jeden Tag drauf, gleich nach der Arbeit zu lesen, ob du was Neues von eurer Kreuzfahrt berichtest.
Tolle Tour mit deinen Muttis. Und ich finde es richtig schön, dass ihr euch so gut versteht. Das ist ja nicht immer so.
Habt noch ganz viel Spaß und ich freu mich schon auf die Fortsetzung.
LG
Lieben Dank für das tolle Kompliment! Ich gebe mir auch für den Rest der Reise weiter Mühe Dir den Feierabend zu versüßen

Ja, das es so super mit uns Dreien klappt ist echt ein Geschenk. Sonst gäbe es diese Reisen nicht.
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Toll, dass die Schwiegermutter sich traut.
Ich habe das bisher noch nicht getan. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, wird sicher wieder lustig. Eine tolle Reise!


Die nimmt alles mit, was sie erleben kann

Trau Dich ruhig! Es macht echt Spaß und es ist, soweit ich weiß, noch nie was passiert,
Dankeschön

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Herr schmeiß Hirn vom Himmel

Es ist aber auch eine Unverschämtheit, dass die Häfen nicht danach ausgerichtet sind

Oh ja bitte und davon viel!
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01.03.2023
Frühstück gibt es heute für uns wieder im Klassik. Während dessen erklärte der Kapitän der klaren Ansagen irgendwelchen Beschwerdeführern, dass es wetterbedingt keine Alternative zum Betrieb von Seiteinstrahl- und einem anderen Ruder gab um die MS 4 in der Nacht an der Pier zu halten. Die NCL, die vor uns lag, hatte schon eine Leine verloren. Ach doch, es hätte eine gegenben: Wir hätten gar nicht erst einfahren und dafür 3 Tage auf See bleiben können. Es scheint wohl tatsächlich Menschen zu geben, die meinen ein Schiff wäre ein ruhiges Hotel im Nirgendwo …. (Weil es gerade hier hin passt: auf Insta wurde er gerade gefragt, warum „kein Wert darauf gelegt wird, das Schiff immer mit dem Heck in Richtung Süden einzuparken. Schließlich wären die Kabinen teuer!! Unfassbar, oder?)
Miguel erwartete uns schon an der Pier und es ging direkt rauf auf den Monte. Endlich Korbschlitten fahren!
Schwiegermuttern und ich stiegen unterhalb der Kirche aus und stapften den Weg rauf, Muttern wurde bequem zum Café an der Endstation kutschiert. Und natürlich kümmerte sich Miguel auch um den dazugehörigen Kaffee.
Wir beide schauten uns erst die Kirche an, genossen den Ausblick und Schwiegermuttern kaufte dann todesmutig die Tickets. Es war nichts los und so stand sie noch nicht ganz wieder auf der Straße, da wurden wir auch direkt zu einem Schlitten gewunken. Wir guckten uns an, nickten uns zu und nahmen Platz. An der Stelle zu Erinnerung: Schwiegermuttern wird 80!
Wir saßen kaum und schon ging es los. Unsere Carreiros hätten besser nicht sein können! Sie sangen für uns und verbreiteten die ganze rasante Fahrt gute Laune! Was hatten wir für einen Spaß! Es war einfach ein klasse Erlebnis! Miguel machte unten noch Fotos von uns und den Carreiros, die uns sogar noch ihre Stroh-Hüte aufsetzten.
Miguel war ganz erstaunt, dass so wenig los war. Sonst steht man da wohl oft sehr lange an, bis man dran kommt. Lag wohl an der noch nicht wieder fahrenden Seilbahn. Mittags war an dieser zumindest eine ewig lange Schlange, als sie den Betrieb wieder aufgenommen hatte.
Unseren Kaffee tranken wir dann kichernd wie Teenager voller Adrenalin bevor wir uns zum nächsten schönen Fleckchens Madeiras aufmachten.
Als Alternative zum Botanischen Garten, der für Muttern nicht so dolle geeignet war, fuhren wir zu einem Hotel in Santa Cruz, dass einen sehr beeindruckenden Garten unterhält. Einfach toll und außer uns und den Gärtnern war dort auch niemand unterwegs. Die Pflanzenpracht war beeindruckend:
Bevor es wieder zum Schiff gehen musste, haben wir noch eine kleine Stadtrundfahrt mit Besichtigung der Jesuitenkirche am Praça do Município, der Altstadt und der Sissi-Statue gemacht.
Leider reichte die Zeit nicht mehr, durch die Gassen zu laufen und die Türen zu bewundern. Aber es muss ja auch noch Ziele für das nächste Mal Madeira geben.
Von Miguel verabschiedeten wir uns „bis zum nächsten Mal“ und nahmen wieder in „unserer“ Aussenalster Platz. Auslaufen war um 14:00 Uhr und der Nachmittag plätscherte dann unterhaltsam so vor sich hin.
Zum Essen ging es heute recht früh, den Muttis war das lieber. So hatten wir dann auch freie Platzwahl und nahmen gerne wieder einen Tisch bei den super lieben Kellnern vom Vorabend. Das Essen war wieder mal ausgezeichnet!
Wie der Abend weiter verlief, Ihr ahnt es bereits: nicht anders, als die anderen! Warum auch Neues ausprobieren, wenn sich das bisherige bewährt hat? Den Gästen vom Nebentisch „mussten“ wir erklären, dass wir keine Landfrauenvereinigung auf Tour sind.
Aber an der Frage kann man sehen, dass wir uns wirklich prächtig verstanden haben und viel Spaß miteinander hatten.