Beiträge von Queentchen

    Der Abend war sehr schön, das Geburtstagskind mehr als zufrieden, die Nacht ausgesprochen ruhig und Korfu ist gleich erreicht.

    Guten-Morgenkaffe serviere ich natürlich den Muttis wieder auf dem Balkon, wie auch dem etwas später dazu stoßenden Seebären. Ich hab, wie ihr merkt, ganz schön zu tun.

    Da uns die Zeit nicht im Nacken sitzt wird wieder im Mediterran gefrühstückt. Schwiegermuttern und Seebär sind gewappnet und halten standhaft gegen den Kellner an, der natürlich wieder unglaublich gerne so viel wie möglich auf deren Teller gepackt hätte. Ich erinnere mich an unser Auslaufen in Korfu 2021, auf der blauen Reise und muss hier kurz den Muttis, und eben nun auch Euch, mein emotionalstes Kreuzfahrterlebnis überhaupt schildern:

    Damals lagen die HAL Volendam und Zandam, letztere im Jahr zuvor schwer von einem C-Ausbruch betroffen, dort noch fest. Eine Rumpfbesatzung war an Bord beider Schiffe. Sie standen an Deck als wir ausliefen. Unser Typhon tutete in einer Tour, die Balkone standen voll. Alles winkte und klatschte zu Ihnen rüber und sie winkten und klatschten zurück. Wir durften fahren, sie lagen noch lange dort fest …



    Noch beim erzählen stieg mir das Pipi in die Augen, so wühlte mich das wieder auf. Schnell das Thema am Frühstückstisch und in diesem Reisebericht wechseln …

    Was tun auf Korfu? Ich stellte zur Auswahl: Altstadt mit dem Shuttle oder wir gucken, ob wir ein Taxi für eine Insel-Tour bekommen. Die einstimmige Wahl fiel auf die Altstadt. Vielleicht wollten die Muttis aber auch nur dem Seebären nicht widersprechen, weil er die auch mal mit hinsetzten in einem Café erleben wollte. Das durften wir damals ja nicht.

    Also los, alle rein in den Hafenbus und umsteigen in den Shuttle, um die Altstadt zu entern. Und so kam es dann auch



    Der Seebär bekam auch sein gewünschtes Cafésitzen. Die Pause kam den Muttis recht und wir hatten einen wundervollen, aufmerksamen und herzlichen Kellner erwischt. Natürlich hatte der sich ein Trinkgeld verdient und so wie er uns ungläubig „for me?“ fragte, wird er damit nicht so oft bedacht. Sie Herren vom Schiff, die vorher neben uns saßen, hatten auch nur auf den nächsten Euro aufgerundet. We verabschiedet uns tatsächlich mit Handschlag.

    Wir setzten unseren Bummeln durch die Stadt fort



    und machten uns langsam wieder auf zum Shuttle. Es war heiß und wir hatten genug gesehen.

    Der Rest des Tages verlief wie die anderen auch: Nach-Ausflugs-Bier in der AAB, ein Happen essen, ein Kabinen-Päuschen und fertig machen zum Abendessen. Ich schlug die Osteria vor und die Muttis willigten begeistert ein. Die Freude wurde noch größer, als wir dort auf Hassine trafen, der uns rund um die Kanaren schon so toll im Mediterran bedient hatte und er uns ebenfalls wiedererkannte.

    Vom Essen sind sie dazu auch noch begeistert. Sind die Muttis glücklich, sind auch die Kinder glücklich.

    Dazu verabschiedet sich Korfu mit einem traumschönen Sonnenuntergang



    Im Anschluss zieht es uns wieder hoch hinaus auf ein, zwei, drei oder vier Drinks - wer zählt im Urlaub schon mit? Wir jedenfalls nicht.

    Hallo Queentchen

    TukTuktour klingt verlockend. Du hattest diese bestimmt vorab gebucht oder? Magst Du mir vielleicht dazu eine Info geben? Wir sind im Herbst 2024 in Kotor.

    Aber gerne doch, uschisiggi : E-Tuk Tuk über TC gebucht, der Ausflug ist ziemlich neu. Wir waren mit 5 Fahrzeugen unterwegs, er dauerte rund 2,5 Stunden und hat uns ausgesprochen gut gefallen. Wir haben viel Landschaft gesehen und ich fand, er war den Preis (85,— € ohne Pro-Rabatt) wert.

    Die letzten rund 500 Meter zurück zum Hafen war Stopp and Go angesagt, wobei Stopp überwog.

    Von Marco, unserem klasse Tuk Tuk-Fahrer, haben wir uns herzlich und natürlich mit Tipp verabschiedet. Er hat einen tollen Job gemacht und den Ausflug kann ich ohne Einschränkungen wärmstens empfehlen!


    Mit uns lag eine Princess in der Bucht, die bis 3.500 Passagiere beherbergt. Mit unseren 2.500 dazu kann sich wohl jeder lebhaft vorstellen, was das in einer Altstadt mit gerade mal 1.000 Einwohnern macht. Nichts, was ich mir freiwillig an tun werde. Außerdem ist da immer noch meine Sorge um Muttern und ich möchte direkt zurück zum Schiff. Für Schwiegermuttern und den Seebären ist ein Besuch der Altstadt ob der Menschenmassen auch keine Option. Die gefühlt 100 Meter lange Schlange in Richtung Anleger spricht fast ausschließlich englisch. Wir entscheiden, dass diese zur Princess gehört und ziehen zügig rechts vorbei. Und richtig, da war niemand mehr vor uns und wir konnten direkt ins Boot hüpfen.


    Die Überfahrt dauert rund 20 schaukelige Minuten und wir machen uns direkt auf zu unseren Kabinen um nach Muttern zu schauen. Nur ist die dort weit und breit nicht zu sehen! Also weiter zur AAB und wer sitzt da wieder recht munter und mit Farbe im Gesicht? Genau, mein Mutterherz! Eine Stunde Schlaf mit Ipanema im Anschluss haben sie wieder relativ gut auf Vordermann gebracht. Noch ein trockenes Laugenbrötchen, um dem Magen was zu tun zu geben, und der Rest des Geburtstagstages kann für alle weiterlaufen wie geplant. Der Plan ist, das Auslaufen im Champagner-Treff zu genießen und anschließend im Schmankerl lecker zu essen. Spoiler: der Plan ging auf und die Muttis fühlten sich in beiden Locations pudelwohl. Mit einer Drehung startete dann die Ausfahrt aus der Bucht. Viele Bilder gibt’s nicht, das Geburtstagskind

    und die gemeinsame Zeit war wichtiger als fotografieren. Ich fasse mich daher kurz, was Fotos anbelangt:




    Und unscharf, aber irgendwie trotzdem zeige ich es Euch



    Kotor ist unbedingt einen Abstecher wert, auch wenn ich es wieder nicht in die Altstadt geschafft habe. Aber das ist ja nur ein Grund mehr, dort noch mal hin zu kommen :)

    Und wer weiter dem Werbeslogan „südlichster Fjord Europas“ glauben schenken will, der liest jetzt den nächsten Satz besser nicht. Es ist kein Fjord sondern ein ertrunkener Fluss. Ja, genau! Ein ertrunkener Fluss, eine Ria. Ich hab aufgepasst, bei Peter Leissl :)

    Nach dem wirklich leckeren Essen mit aufmerksamer Bedienung trieb es uns wieder raus und hoch, schön in die Überschaubar und schauen und schwatzen und Spaß haben auf dem Weg nach Korfu.

    An Land angekommen fanden wir drei dann schnell unseren Treffpunkt und wir wurden auf die Tuk Tuks verteilt. Unser Fahrer Marco war super nett, zeigte und erklärte uns schon auf dem Weg so einiges

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    Die alten Häuser kosten z.B. mehr an Miete als die neuen, allein schon weil sie stabiler sind. Und den schöneren Ausblick haben.

    An einer Kirche ging es vorbei

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    und am Haus des 1. Kapitäns, der eine große Bedeutung für Kotor und Montenegro hatte. Segelte er doch einmal um die Welt, auf der Route Magellans. Damit war er einer von lediglich Sechsen und Marco fuhr nicht weiter, bevor auch davon ein Bild im Kasten war.

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    Kurze Zeit später stoppten alle und einer der Fahrer, der sehr gut Deutsch sprach, erzählte uns was zur Bucht von Kotor, den beiden Inseln „Maria vom Felsen“ und „Heiliger Georg“ und was es sonst noch Wissenswertes so gab. Und zu gucken gab‘s

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    Weiter ging die Fahrt nach Porto Montenegro, wo wir dann eine knappe Stunde Zeit hatten uns eine kleine Yacht auszusuchen

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    oder halt nur einen Cappuccino zu trinken

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    oder exklusiv zu shoppen


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    bevor wir uns über alle Berge wieder auf den Rückweg nach Kotor machten. Traumhafte Ausblicke inklusive

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    26.09., der Tag der Tage für die einen, der böse Tag für die eine andere

    Den Wecker früh um 6:00 Uhr um den Sonnenaufgang in der Bucht von Kotor zu erleben hätte es nicht gebraucht. Das erledigten die Jungs die die Tenderboote klar machten. Was für eine beeindruckende Präzisionsarbeit für uns Laien. Wir saßen gemütlich, nach der Gratulation des Geburtstagskindes, mit Kaffe auf dem Balkon und schauten ihnen interessiert bei der Arbeit zu.







    Unser Tenderboot „Costa Rica“ war für 9:20 Uhr anberaumt, um 10:00 Uhr sollte der Ausflug mit dem Tuk Tuk starten. Gut gelaunt, voller Tatendrang und Enthusiasmus machten wir uns auf zum Frühstück ins Klassik, für das Mediterran fehlte uns die Zeit und die Muße. Mitten drin wurde es meiner Mutter dann übel. Ob es an dem Wind lag, der das Meer sehr kibbelig machte, oder ob sie doch Angst vor der eigenen Courage hatte … wir werden es nie erfahren. Zurück auf der Kabine habe ich verursacht sie mit Tabletten fit zu machen, hat aber leider nicht geklappt. Mir tat sie soooo leid! So sehr hatte sie sich auf Kotor gefreut und nun das! Sie hat mir verboten, bei ihr zu bleiben und dafür um schöne Fotos gebeten. Schweren Herzens ließen wir sie zurück und machten schon im Tenderboot schöne Fotos für sie.




    25.09., der Tag vor dem „bösen“-Tag

    Er startet früh und ausgeschlafen. Die Sichtbehinderung vor unseren Kabinen lässt sich nicht schön reden


    bietet dafür auch sehr interessante Eindrücke. Dazu mehr, wenn wir nach Kotor kommen.

    Die Muttis möchten sich beim Frühstück bedienen lassen, dem Seebären ist es egal - er kennt ja eh nur X-Lounge zum Frühstück. Also auf ins Mediterran, einen hübschen Tisch gesucht und gefunden und dann passiert es: Schwiegermutter und Seebär verlieren die Kontrolle über ihr Frühstück und geben sie komplett an den es furchtbar gut meinenden Kellner ab, der strahlend alles in rauen Mengen auf ihren Tellern ablud. Was hatte der für einen Spaß! Die zwei waren tapfer und haben es brav abgearbeitet und die vorher bestellten Eierspeisen noch dazu.

    Wir folgten der über mehrere Reisen eingespielten Routine und gingen auf einen Kaffee in die AAB. Die Sonne schien, der Wind machte die Temperaturen angenehm - Kreuzfahrerherz was willst Du mehr? Wir ließen die Muttis dort sitzen und machten uns auf zum Lektor, der uns was über Kotor und Montenegro erzählen wollte. Als ich seinen Namen im Programm las, kam mir dieser irgendwoher bekannt vor. Aber woher sollte ausgerechnet ich einen Lektor kennen? Das Rätsel löste er und seine Stimme auf: es war der Sportreporter Peter Leissl vom ZDF. Er geht, so erzählte er, im Februar in Ruhestand und hat sich schon mal ein Hobby zugelegt, dass auch seinen Studiengängen entgegen kommt. Lektor also. Nun gut. Ich sage mal so: er hat seine Präsentation ordentlich wegkommentiert und uns mit vielen Fakten versorgt. Interessant ja, aber gepackt hat er mich damit nicht. Den Seebären ebenfalls nicht, der ist sogar zwischendurch weggenickt. Weitere seiner Vorträge haben wir dann auch nicht mehr besucht.

    Der Tag plätschert ansonsten vor sich hin…. ein kleiner Garnelen-Teller hier und ein kleines Eis da, ein Nickerchen vor dem Abendessen, ein Cocktail, ein Bier und das war es auch schon.

    Schwiegermuttern hatte gestern verkündet, dass ihre und meine und die Kosmetikerin meiner Mutter gesagt hat, sie müsse unbedingt die Hanami-Ente essen! So und wenn Elisa das sagt, dann muss das auch so sein! (Wir erinnern uns an dieser Stelle an die Reise im Februar/März: das Schiff bestand nur aus den beiden Atlantik-Restaurants). Sie will uns daher an ihrem Geburtstag ins Hanami einladen! Mir platzt ein „das geht nicht!“ raus und ich reserviere schnell für den heutigen Abend, also gestern für morgen, einen Tisch. Meine Mutter gibt sich Mühe, nicht sämtliche Gesichtszüge entgleisen zu lassen. Mit gehangen, mit gefangen. So ist es halt manchmal und dem Geburtstagskind kann sie sich ja schlecht am Vorabend des bösen Tages verweigern.

    Also ziehen wir Abends los und es wird ein schöner und für die meisten auch leckerer Abend. Nur meine Mutter ärgert sich, dass sie sich nicht einfach zweimal die BBQ-Chickenwings bestellt hat. Die Hanami-Ente ist nicht ihrs, Kosmetikerin hin oder her. Die Atmosphäre und den Sonnenuntergang genießt sie aber genauso wie wir.

    24.09., ca 1:53 Uhr:

    Der Wecker stört die kurze Nachtruhe erheblich! Maulen hilft nix, also raus aus dem Bett und ab ins Bad. Die letzten Sachen in den Koffern verstauen und dann einen Kaffee zum wach werden. Muttern anrufen, weil sie ja Angst hat zu verschlafen, aber schon seit 1:00 Uhr auf den Beinen ist. War klar, oder?

    Nachdem auch der Seebär durchs Bad ist und einen Kaffee intus hat, können wir los und die Muttis einsammeln. Jeder seine eigene, weil der Kombi so dämlich ist und die Mitnahme von 4 Erwachsenen und deren Gepäck konsequent verweigert. Den Parkplatzbetreiber freut’s, das Portemonnaie nicht so wirklich.

    Gegen 4:00 Uhr erreichen wir dann Düsseldorf und melden uns, einen Fußmarsch später, an der PRM-Service-Station. Und es kam mal wieder so, wie es nicht kommen sollte:

    „Guten Morgen, wir haben uns angemeldet - Flug Condor xy.“

    „Morgen. Gehen sie zum Checkin und melden sich dann wieder.“

    „Meine Mutter kann den weiten Weg (ganz am anderen Ende der Halle wohlgemerkt) nicht ohne Rollstuhl bewältigen.“

    „Ich hab nur noch einen hier.“

    „Der reicht auch vollkommen aus!“

    Widerwillig klappt er ihn aus und schiebt ihn zu uns rüber.

    „Herzlichen Dank!“ - Schweigen.

    Am anderen Ende der Abfertigungshalle steht eine mächtig lange Schlange vor den Condor-Schaltern und wir reihen uns ein. Kurz drauf bekommen wir von einem netten vorbeigehenden jungen Mann den Tipp, dass es einen speziellen Schalter gibt und wir uns dort hinwenden können. Dankeschön! Den Hinweis hätte ich von dem PRM-Mann erwartet!

    Der Checkin ist dann schnell erledigt und wir werden telefonisch von der Checkin-Dame beim PRM angemeldet. Mittlerweile hat dort der „Oberaufseher“ gewechselt und ist verwundert, dass wir schon einen Rollstuhl von denen haben. Tja … ich sag da nix mehr zu!

    Es geht mit 3 Rollstühlen und 2 Mitarbeitern dann zur Sicherheitskontrolle, freundlicherweise dürfen aber tatsächlich wir alle 4 mit und nicht nur Muttern und eine Begleitperson. Ein Zigaretten- und ein WC-Stopp später werden wir auch schon zum Boarding gerufen. Zeit zum Luftholen gab es also nicht. Auch nicht schlimm.

    Bis alle 275 Menschen in dem vollen Vollcharter verstaut sind dauert es eine Weile, aber wir sitzen ja bequem. Und mit einer Flugzeit von 1:05 ist es auch egal, geht ja fix. Relativ pünktlich geht es dann aber los und wir starten in den Sonnenaufgang


    Der Seebär ordert sich bei der freundlichen Kabinen-Crew ein Sandwich und ein Getränk und muss dann schmerzlich erfahren, dass Reisen mit Muttis genau so NICHT funktioniert! Auch nicht wenn man über drei Reihen hintereinander verteilt sitzt! Erst die Muttis, dann der Rest der Reisegruppe, also er und ich! Er erfindet eine Ausrede und die Muttis und ich ordern dazu noch Getränke, den Rest heben wir uns für das Schiff auf.

    Der Flug ist ruhig und bei bester Sicht





    In Triest warten wir brav bis alle anderen Passagiere das Flugzeug verlassen haben und steigen dann auch aus. Der Seebär marschiert schon zum Kofferband und wir halten vergeblich nach dem PRM-Service Ausschau. Das wir uns dann auf den kurzen Weg machen ist meiner Ungeduld in dem Moment geschuldet. Der hat wohl gut funktioniert, wie ich auf dem Rückflug erfahren habe. Der Flughafen Triest ist aber auch so winzig, dass Muttern das kurze Stück gut bewältigen konnte und wir kurz darauf schon im Bus saßen.

    Der Transfer gab einen kleinen Eindruck von Triest, der uns allen gut gefiel. Da könnte man glatt später noch mal vom Schiff … wenn es denn später nicht ordentlich anfangen würde zu regnen. Aber erst mal aufs Schiff



    Der Checkin lief zügig und kurze Zeit später saßen wir auch schon in der AAB bei Kaffee, Panini, einem Bierchen und mit den Freunden von Muttern, die uns von ihren zwei tollen Wochen erzählten. Als der Regen dann doch stärker wurde, verzogen wir uns ins Gosch und aßen erstmal was ordentliches. Ich marschierte zum Spa, wollte ich mir doch die reservierten Entspannungslogen wenigstens mal angucken, wenn wir sie schon nicht nutzen konnten. Das fand ich, als ich sie sah nochmal extra schade



    Als ich den Schlüssel zurück bringe, storniert die nette Dame vom Spa umgehend die Buchung, was ich super fand und mich natürlich herzlich für das Entgegenkommen bedankte!

    Die Kabine-fertig-SMS kam kurze Zeit drauf auch schon und wir fanden uns samt Koffern darin ein. Die Verbindungstür wurde geöffnet, für die Balkonabtrennung fehlte der Vierkant. Das wurde am nächsten Tag erledigt. Dem Nachmittagsschläfchen stand nichts mehr im Wege.

    Mit einer Mütze mehr Schlaf gingen wir in der TUI-Bar einen Kaffe trinken. Mit Schokotäfelchen natürlich


    Es war schon recht spät am frühen Abend und ich hatte den Eingang zum Mediterran im Blick. Also kurze Entscheidungsfindung: erst Essen, dann Sicherheitsübung! Das sollte bis 20:00 Uhr zu schaffen sein.

    Im Mediterran angekommen saßen wir prompt bei einem Kellner, den wir von der Kanaren-Reise kannten. Und er uns auch. Die Welt ist klein! Darauf erstmal einen Portwein


    Der Rest des Abends in kurz und in knapp: Lecker gegessen, Sicherheitsübung bei der Frisörin absolviert und, da wir näher zum Treppenhaus A waren, hinauf und in der Überschaubar angefangen nach einem Platz für uns zu suchen. Auf dem Pooldeck herrschte noch die Ruhe vor dem Passagier-Sturm


    Da wir in der Überschaubar direkt fündig wurden, klang der Abend samt ablegen dort auch aus.


    Ja genau, mit Ablegen :) Variante 1 hat gezogen. Noch ein, zwei Drinks später ging es aber auch endlich ins Bett. Ausruhen von dem anstrengenden Tag heute und für den morgigen geruhsamen Seetag.

    So, Ihr lieben Menschen: die Muttis und die Schwiegermuttis, der Sohn und die Tochter, der Schwiegersohn und die Schwiegertochter, der Seebär, die Reiseleiterin, mein Mann und ich sind wieder jeder da wo er und sie hin gehören. Alle glücklich, alle zufrieden, alle vom Flughafen DUS mal wieder genervt, aber davon wird uns die schöne Reise nicht verleidet. Jetzt geht’s an die Koffer und in den nächsten Tagen ans Schreiben, damit ihr auch was von der Reise habt.

    Einen schönen Spätsommer-Sonntagabend wünsche ich Euch!