Hallo zusammen,
habe diesen Thread auch mitgelesen, zumal ich letztes Jahr vorhatte, die abgesagte GB-Umrundung zu buchen, was ich dann aber schlussendlich aufgrund einer Terminkollission nicht machen konnte.
Es gibt hier Foris, die in Nicko den Schuldigen an der ganzen Misere sehen. So ist es absolut nicht! Regina hat es oben in ihrem Beitrag schon erwähnt.
Ich war sowohl auf der vorletzten, wie auch auf der letzten Weltreise bei einigen Routensegmenten dabei. Der CEO von Nicko ist in Colombo aufgestiegen und war für einige Tage an Bord und hat auch einen interessanten Vortrag gehalten, z.B. über die Planung einer Weltreise und hat uns dann noch Folien über das "Eigentumsverhältnis" der Vasco da Gama gezeigt. Ich möchte mal daraus zitieren:
Es gibt die portugisiesche Mystic Invest Holding, was bisher ein familiengeführtes Unternehmen war (Mario Ferreira). Mittlerweile ist noch ein weiterer Investor eingestiegen, Certares Holding. In dieser Holding ist Nicko Cruises, Mystic Ocean, Mystic Cruises und Atlas Cruises.
Die Aufgabenverteilung ist wie folgt:
Nicko Cruises macht den Vertrieb, das Marketing, die Flüge und die Reservierungen.
Mystic Ocean macht die Fahrpläne und Landprogramme, die Hotellerie, Häfen, Nautik und Technik (Kapitäne, Chief Engeneers und Technik), Bordhospital, und sie ist somit auch für die Seetüchtigkeit des Schiffes verantwortlich.
Da aber Nicko das "Face to the Customer" ist, bekommen sie auch den ganzen Frust ab. Bei Nicko ist dann auch oft Frust darüber, was man eigentlich jetzt beim Werftaufenthalt nicht gemacht hat. Das Schiff war erst wieder für 2028 für einen Werftaufenthalt vorgesehen. Alleine das Alter des Schiffes kann es nicht sein. Phoenix hat auch alte Schiffe im Betrieb.
Ich finde es schade, denn die VdG ist ein wirklich sehr sehr schönes Schiff und es sollte einmal für länger in die Werft. Aber wenn der Investor immer nur das Nötigste macht ...... 