War die Hütte, in der Ihr eingekehrt seid, zu empfehlen? Falls wir im Herbst mal wieder dem Nebel entfliehen müssen oder im Winter einen Sonnen-Schnee-Spaziergang wollen, ist es immer schön ein Ziel zu haben.
Gruß Joni
Hallo Joni,
man sitzt dort auf Bierzelt-Garnituren mit schönem Blick auf die Berge. Innen sind wir nicht gewesen.
Es gibt die typischen Gerichte, auch Kleinigkeiten.
Direkt in der Nähe liegen zwei Burgruinen, die kann man zu Fuß erreichen.
Was für ein doppeltes Glück hier hier hattet. Dieses wunderbare Wetter und keine Menschenmassen. Wir waren vor fünf Jahren dort. Bei strömendem Regen und sooo vielen Menschen, es war eigentlich nur schrecklich! Vielen Dank für die schönen Bilder
Liebe Grüße
Anette
Hallo Anette,
Ja, das war wirklich doppeltes Glück. Wir haben uns auch wirklich gefreut, die Schlösser so entspannt besuchen zu können.
Wir sind über Weihnachten und Silvester genau dort in dieser Ecke, wir wohnen am See bei Füssen und schauen auf diese Schlösser, tja ich habe mir schon alle Tipps aufgeschrieben.
Danke für die Bilder von Hohenschwangau. Zu meiner Schande muss ich sagen, dass wir dieses Schloss noch nie besichtigt haben. Nach deinen Bildern sollten wir das bald mal nachholen.
LG Susanne
Hallo Susanne,
es lohnt sich wirklich, das Schloss zu besuchen. Von euch aus geht das ja auch als Tagesausflug...
Heute sind wir etwas später unterwegs gewesen, Füssen war unser Ziel. Da wir nicht immer die gleichen Straßen nehmen wollten, sind wir heute über Hopfen am See gefahren.
In Füssen sind wir durch die Fußgängerzone gelaufen bis wir am Benediktinerkloster St. Mang ankamen. Ein Blick in den Innenhof genügte, im Kloster ist ein Museum.
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Oberhalb des Klosters geht es sowohl zur Kirche St. Mang und zum Hohen Schloss. Die Kirche ist eine Besichtigung wert, wirklich schön. Vom Schloss haben wir nur den Schlosshof besichtigt.
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Man muss das Schloss auf dem gleichen Weg wie hinein verlassen. Es gibt einen weiteren Torbogen, durch den man nochmal einen schönen Blick auf die Kirche hat.
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Nach dem Besuch in Füssen wollten wir eine längere Strecke durch das schöne Allgäu fahren. Dabei haben wir als erstes Ziel einen Badebereich am Forggensee angesteuert. Mindestens einmal wollten wir doch an einem See gewesen sein. Gebadet haben wir nicht, lediglich die Füße haben wir mal in das erfrischende Wasser gesteckt.
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Wir haben dort ein wenig auf der Wiese gelegen und den Blick aufs Wasser gerichtet.
Weiter ging es dann auch über Nebenstraßen zu einer Alm, wo wir etwas zu essen bestellten. Wir hatten von dort einen tollen Panoramablick auf die Berge.
Ja, so lange hat es gedauert, bis wir auf die Marienbrücke gehen konnten. Der Zugang ist begrenzt, daher wurde mehr nur eine gewisse Anzahl an Personen auf die Brücke gelassen. Immerhin standen alle mit genügend Abstand in der Schlange.
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Nachdem wir wieder an der Bushaltestelle waren, mussten wir diesmal nicht lange warten. Wir fuhren mit dem Bus wieder zurück nach Hohenschwangau.
Wir hatten nun ein kühles Getränk und etwas zu essen nötig. Im Biergarten des Hotel Müller fanden wir ein schattiges Plätzchen. Die Nudeln mit Pfifferlingen waren sehr lecker - und das Radler sehr erfrischend.
Auch das Schloss Hohenschwangau liegt oberhalb des Ortes. Hier hatten wir nur zwei Möglichkeiten hinauf zu kommen: zu Fuß und per Kutsche. Da der kurze Fußweg gesperrt war, sind wir wieder mit der Kutsche gefahren. Nur zurück mussten wir dann laufen, die Kutsche fuhr nicht mehr.
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Von dort musste man einen tollen Blick auf das Schloss haben. Also machten wir uns nach der Führung auf den Weg, der bis zur Bushaltestelle führt. Von dort führte dann ein kurzer Weg zur Brücke. Wir bekamen so das Schloss auch noch aus einer anderen Perspektive zu sehen.
Ganztagesausflug - zwei Königsschlösser im ganz kleinen Kreis
Heute hatten wir nur eine kurze Strecke bis zu den beiden Königsschlössern zu fahren. Vorab konnten wir online die Tickets für die Führungen reservieren. Für das Schloß Neuschwanstein hatten wir die Führung um 11:35 Uhr und für das Schloß Hohenschwangau die um 15:40 Uhr reserviert.
Für Neuenschwanstein wurde empfohlen, bereits ca. 1,5 Stunden vorher in Hohenschwangau zu sein. Also sind wir gegen 9:15 Uhr in Oy-Mittelberg losgefahren. So waren wir pünktlich in Hohenschwangau und konnten den Wagen für 8 Euro den ganzen Tag auf P3 abstellen. Es gab noch genügend freie Plätze und wir konnten uns einen Platz im Schatten auswählen.
Bereits von unten machte das Schloss Neuschwanstein mächtig Eindruck:
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Um vom Parkplatz zum Schloß Neuschwanstein zu gelangen gab es drei Möglichkeiten: zu Fuß (keine gute Wahl, es geht bergauf), mit dem Bus oder mit der Pferdekutsche. Wir haben uns für die Pferdekutsche entschieden. Wir mussten auch kein schlechtes Gewissen haben, die Kutschen fuhren mit Unterstützung durch einen Elektromotor - gut für die Pferde.
Nachdem der Kutscher uns abgesetzt hatte, mussten wir noch ein kleines Stück bis zum Eingangsbereich unterhalb des Schloßes gehen. Vom Weg aus hat man durch den Wald einen Blick auf die Ebene bei Schwangau. Eine kleine Kirche entdeckten wir von oben.
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Wir waren reichlich zu früh vor Ort. Die angegebenen Zeiten stimmten wahrscheinlich vor Corona. Der Zugang zum Innenhof ist erst 15 Minuten vor Beginn der Führung möglich.
Während unserer Wartezeit entstanden einige Fotos.
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Die Führungen wurden im 5-Minuten-Takt durchgeführt und man musste pünktlich am Einlass sein. Die Führung war sehr informativ und wurde mit dem nötigen Abstand durchgeführt. Überall dort, wo man Erklärungen bekam waren 10 gelbe Punkte auf den Boden geklebt, an denen man sich aufstellen musste. Die Gruppengrößen waren auf 10 Personen begrenzt.
Leider ist in beiden Schlössern das Fotografieren verboten.
Vom Parkplatz aus führt ein schattiger Weg zum Schloss und dem Schlosspark. Der Zutritt zum Park ist jederzeit kostenfrei möglich, eine Führung durch das Schloss ist kostenpflichtig (7,50 Euro je Person).
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Der Park gliedert sich in verschiedene Bereiche. Vor und hinter dem Schloss sowie jeweils daneben. Vor dem Schloss ist die Fontaine, hinter dem Schloss eine Wassertreppe (derzeit wird sie restauriert) und neben dem Schloss gestaltete Gartenbereiche mit Brunnen.
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Trotz der schattigen Plätze, die wir uns immer gesucht haben, war es doch durch die Wärme recht anstrengend. Wir waren froh, als wir wieder bei unserem Auto ankamen. Auf dem Weg dahin kamen wir an einem Teich vorbei.
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Wenn man den Plansee passiert hat, dauert es nicht mehr lange, bis man wieder die B179 erreicht, auf der wir zurück zu unserer Ferienwohnung fuhren.
Das war es für heute. Morgen sind wir dann bei den Schlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau. Für diese beiden Schlösser haben wir bereits die Tickets für die Besichtigungen.
Für die Rückfahrt hatten wir uns eine andere Strecke herausgesucht. Wir fuhren zunächst auf der B2 Richtung Norden und dann auf der B23 Richtung Oberammergau.
Der erste Ort an der B23 ist Ettal. In Ettal liegt das gleichnamige Kloster, das wir uns anschauen wollten. Vom Parkplatz aus sind wir bis zu dem Innenhof gelaufen. Zum Kloster gehört eine Kirche, die von Innen wirklich prächtig ist. Leider können wir hier keine Fotos von Innen zeigen.
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Aber der Klosterladen war geöffnet. Dort erstanden wir zwei Flaschen Radler aus der klostereigenen Brauerei.
Hinter Ettal haben wir dann die B23 verlassen und sind auf der St2060 weiter gefahren. Nach einigen Kilometern erreichten wir das kleine Schloss Linderhof. Das Schloss von König Ludwig dem II. ist aus dem 19. Jahrhundert. Wir haben uns darauf beschränkt, den Park anzuschauen.
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Es war dort oben nicht nur ausgesprochen sonnig sondern auch sehr warm. Unsere Jacken hätten wir nicht gebraucht, auch eine kurze Hose hätte ausgereicht.
In einem Gebäude liegen sowohl der Bahnhof der Zugspitzbahn als auch die Gipfelbahn. Dann ist dort noch ein Restaurant, teilweise mit Bedienung, teilweise nur Selbstbedienung.
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Mit der Gipfelbahn sind wir dann weiter nach oben gefahren. Auf dem Gipfel war es wirklich sehr voll. Wir haben freiwillig unseren Mund-Nase-Schutz auch im Freien weiter getragen.
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Mit einem kleinen Stück des Kletterns konnte man auch bis zum Gipfelkreuz gelangen. An dem Durchgang stand ein Schild, dass ab dort der Alpine Bereich beginnt. Die meisten waren auch vernünftig und waren wie „richtige Bergsteiger“ ausgerüstet. Kein Verständnis hatten wir allerdings für die beturnschuhten Touristen, die meinten, sich für ein Selfi am Gipfelkreuz in Gefahr zu begeben.
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Schon bald sind wir diesen Menschenmengen entflohen. Im Restaurant am Zugspitzpatt bekamen wir einen freien Tisch. Zeit für eine Erfrischung und eine kleine Stärkung.
Es gab einen Salat mit Weißwurst und süßem Senf. ( ebenezer Helmut, übersetze das doch bitte in die Sprache der echten Einheimischen.)
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Der nächste Zug bergab war für 12:30 Uhr angekündigt und wir stellten uns dann hinten bei den bereits Wartenden an. Die Rückfahrt bis nach Garmisch-Partenkirchen dauerte insgesamt knapp eine Stunde. Auf dem Parkplatz haben wir erst einmal die langen gegen kurze Hosen getauscht.
In der nun passenden Kleidung geht es gleich weiter...
Ein toller Urlaubstag bei bestem Wetter. Wir wurden mit Sonne pur und Temperaturen von 28 Grad verwöhnt. Doch der Reihe nach:
Heute morgen mussten wir uns doch tatsächlich von unserem Wecker im Schlaf stören lassen. Um 6:30 Uhr war die Nacht zu Ende. Wir hatten eine Strecke von gut 80 km bis nach Garmisch-Partenkirchen zu fahren. Da wir mit der Zugspitzbahn um 10:15 Uhr fahren wollten, mussten wir zeitig los. Der Routenplaner hatte als Fahrzeit eine gute Stunde angegeben, so dass wir uns vorgenommen hatten, spätestens um 8:00 Uhr zu starten. Wir planen unsere Zeitreserve immer recht großzügig.
Am frühen Morgen hatten wir gerade mal 15 Grad und auf der Internetseite der Zugspitze waren auch nur Temperaturen von 10-12 Grad angekündigt. Also haben wir uns etwas wärmer angezogen, wir wollten ja offen fahren.
Die Fahrt führte über Nesselwang und Pfronten nach Österreich. Dort ging es auf der Bundesstraße 179 bis nach Lermoos. In Lermoos sind wir auf die Bundesstraße 187 abgebogen, die direkt nach Garmisch-Partenkirchen führt.
Es war eine ruhige Fahrt ohne viel Verkehr durch den kühlen Morgen. Die Berge beeindruckten uns schon während der Fahrt von unten.
Eine Baustelle am Bahnhof bescherte uns noch eine kleine Stadtrundfahrt, dennoch kamen wir sehr zeitig am Bahnhof der Zugspitzbahn an. Der Parkplatz am Bahnhof war schnell gefunden und auch erst sehr mäßig gefüllt. Für 5 Euro konnten wir den Wagen bis Mitternacht dort stehen lassen.
Beim Kauf der Fahrkarten (119 Euro für uns beide, rauf und auch wieder runter) erfuhren wir, dass in Kürze ein zusätzlicher Zug fahren sollte. So konnten wir bereits im 9:45 Uhr mit der Bahn losfahren. (Das Ticket ist übrigens ein Kombiticket. Es gilt sowohl für die Zugspitzbahn als auch für die Seilbahn, die ab Grainau direkt auf die Zugspitze führt. Ebenfalls die Gipfelbahn ist inkludiert und zwar für beliebig viele Fahrten.)
Zunächst geht es von Garmisch-Partenkirchen nach Grainau. Dort muss man in die Zahnradbahn umsteigen. Mit der Zahnradbahn geht es weiter auf das Zugspitzpatt.