Ich finde es super, dass TUI in dieser Richtung nun den ersten Schritt macht.
(Wenn die Reise bereits von Leuten mit Kindern bzw. Jugendlichen gebucht wurde, ist das natürlich ungünstig - es geht mir aber um das generelle Thema)
Bei den vergangenen Reisen haben wir leider zu oft Kinder und Jugendliche erlebt, welche sich nicht zu benehmen wussten und die Erziehungsberechtigten haben leider auch keinerlei Anstalten gemacht, sich darum zu kümmern. Wie schon bereits hier erwähnt wurde, denken manche Eltern offensichtlich: Auf dem Schiff nicht mehr mein Problem.
Dabei ging es z.B. um:
- alle Knöpfe im Fahrstuhl drücken
- in die Pools springen
- "Wrestling" in der Lagune spielen
- zwischen den Liegen oder Ruheinseln (schreind) rumtoben
- Wege im Treppenhaus oder anderswo blockieren
- Sitzplätze in Restaurant blockieren um mit dem Handy zu spielen
- (schreiend) durchs (Bedien-)Restaurant rennen
- bei Theatervorstellungen rumschreien oder über die Stühle klettern
- während Sportkursen (z.B. Spinning oder Volleyball) in der Arena mit dem Ball dazwischen rumspielen
- Halbstarke, die andere Fahrgäste (Kinder und Erwachsene) beleidigen
Nur in den seltensten Fällen hat mal ein Crewmitglied etwas gegen das Verhalten gesagt.
Für uns hat das in diesen Fällen nichts mehr mit "Wohlfühlschiff" zu tun.
Klar, es gibt leider auch Erwachsene, die leider gewisse Grundregeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens nicht interessieren. Dennoch haben wir an Land, mit "adult only"-Hotels in der Regel gute Erfahrungen gemacht.
Und bei (bald) neun Schiffen in der Flotte, spräche aus meiner Sicht nichts dagegen, einige Fahrten (auch in den Schulferien) nur für Erwachsene anzubieten (bei vorheriger und rechtzeitiger Kommunikation). Das Angebot für Leute, die mit U18 Personen reisen wollen, ist auf dem Markt sicher mehr als ausreichend groß, so dass jeder auf seine Kosten kommt.
Auf unserer Reise im ÖMM im letzte Juli gab es eine etwa 10köpfige Gruppe von Jugendlichen, die die anderen Kinder und Jugendlichen an Bord ziemlich übel drangsaliert und gemobbt haben. Die haben sich teilweise benommen wie eine offene Hose, auch im Verlauf immer öfter gegenüber Erwachsenen. Hinweise an die Teens-Betreuer brachten leider nur ein Schulterzucken. Unsere Jungs hatten schon nach 2 Tagen keine Lust mehr, in den Teens Club zu gehen.
Haben wir leider auch schon so ähnlich erleben müssen. Leider auch ohne entsprechende Konsequenzen für diejenigen.
Die leittragenden sind die wohlerzogenen Kinder und Jugendlichen, welche drangsaliert werden oder in den Topf "Kinder und Jugendliche nerven" geworfen werden.