Ihr Lieben bina.63 GrannySmith urlauberin2 uss Gabi46 LiLaLinda Bärle Fernweh Danchen1310 Tosehama Tina28 @Vogtabande Biene1977 Queentchen goli Emmalotta bluekat Zwergnase Susi66 Merisi218 tigerdisco Wellengucker und alle, die mich auf dieser Reise mit Kommentaren und Likes begleitet haben. Es hat mich sehr gefreut, daß ihr dabei ward.
Nun ein kurzes Fazit:
Die Reise war wunderschön und hat uns die Schönheit beider Inseln sehr gut vermittelt. Vielleicht hat die Flut der Bilder euch etwas "erschlagen" und so entstand der Eindruck, daß es wohl eine sehr anstrengende Reise war. Ich kann nur sagen, daß mich das Schreiben des Berichtes mehr angestrengt hat, als die Reise selbst.![]()
Klar, eine Rundreise ist keine Erholungsreise, aber die Mischung aus Sightseeing und Freizeit war recht gut geplant. Natürlich sollte man noch einigermaßen gut zu Fuß sein, den man geht doch viele Treppen und unebene Flächen (Pflastersteine etc.). Die ganze Reise in Eigenregie zu machen, wäre in dieser Zeit wahrscheinlich nicht möglich gewesen.
Insgesamt haben wir ca. 2200 km auf dem Seeweg und über 3000 km auf dem Landweg zurückgelegt.
Das Autofahren auf Sizilien und Malta:
Das größte Problem wäre für uns das Autofahren gewesen. Die Entfernungen auf Sizilien sind echt groß und man darf sich keinesfalls auf die vom Navi berechnete Zeit verlassen. Die Straßen, auch die Autobahnen, sind extrem schlecht und desolat und es gibt massenhaft Baustellen auf den Autobahnen, mit Stau, Stau, Stau! Manche Auf- oder Abfahrten sind gesperrt, sodaß man einen Umweg über eine Landstraße durch enge Ortschaften in Kauf nehmen muß. Also man muß schon ordentlich mehr an Zeit einplanen und braucht gute Nerven.
Auf Malta herrscht Linksverkehr und gefühlt kreiselt man ständig von einem zum anderen Kreisverkehr über die ganze Insel. Es gibt dort keine Autobahn. Sowohl die Sizilianer als auch die Malteser fahren ziemlich rücksichtslos.
Die Fähren:
Wir fuhren von Genua bis Palermo und retour mit einer Fähre von GVN. Wir hatten das Glück, mit der "La Suprema" auf einer der neuesten Fähren zu fahren. Bis ich in Genua das richtige Terminal gefunden hätte, hätte ich meine Nerven schon irgendwo am Straßenrand einsameln können. Die Kabinen auf der Fähre waren aber tadellos und auch die verschiedenen Bars und Restaurants waren in Ordnung. Wir fanden die 20 Std., die wir auf der Fähre verbracht haben, recht entspannt. Die Fähre von Pozzallo nach La Valetta wird von Virtu Ferries betrieben, die Überfahrt betrug pro Strecke knappe 2 Std.
Die Reisezeit:
Für Rundreisen eignen sich die Monate März bis Mai und dann wieder ab Herbst perfekt, um die Inseln zu erkunden. Es herrschen milde, angenehme Temperaturen. Vereinzelt kann es im März zu kurzen Regenschauern kommen, ähnlich wie bei uns das "Aprilwetter". Daß es dieses Jahr relativ oft und heftig geregnet hat, ist laut Aussage der Einheimischen für beide Inseln ganz ungewöhnlich. Für Badeurlaube eignen sich die Monate ab Juni und oft kann man noch bis Anfang Nov. im Meer baden.
Welche der Inseln hat uns besser gefallen?
Nun, das kann man nicht wirklich vergleichen. Die Inseln sind zwar landschaftlich ähnlich, aber doch sehr unterschiedlich, was natürlich der Größe der Inseln geschuldet ist. Malta ist ja recht klein, hat aber eine sehr hohe Bevölkerungsdichte. Man sieht wirklich schöne alte Städte in geballter Form in fantastischer Lage, wogegen die Badestrände wirklich klein sind. Für einen Badeurlaub würde ich nicht nach Malta fahren. Die Landschaft auf Sizilien fand ich unglaublich schön. Grün, grün und gebirgig, wohin das Auge schaut. Man sieht ein Meer an Orangen-, Zitronen-, Mandel-, Oliven- und Obstbäumen und vieles mehr. Schaf- und Rinderherden in freier Natur. Die Insel ist teilweise sehr dünn besiedelt. Der Großteil der Bevölkerung lebt in den Ballungszentren der großen Städte.
Die Bewohner der Inseln:
Überall sind uns wirklich sehr freundliche, nette und hilfsbereite Menschen begegnet. Die Malteser sind halt nicht so laut wie die Sizilianer. Hier merkt man vielleicht noch den britischen Einschlag, der die Insel bis 1964 geprägt hat.
Essen und Trinken:
Naschkatzen, Schleckermäulchen, Pasta-Esser, Wein- und Limoncello-Trinker, Pistazien- und Mandelliebhaber kommen hier voll auf ihre Rechnung![]()
Hotels:
Alle 4*Hotels in denen wir abgestiegen sind, waren ansprechend. Die Zimmer waren durchwegs sehr schön und sauber, die Bäder hatten aber großteils Badewannen und keine separate Dusche. Das Frühstück entsprach ital. Verhältnissen, vorrangig viel Süßes! Es gab aber auch Schinken, Wurst u. Käse, Joghurt und Müsli, div. Eiergerichte, Obst und Säfte. Der Kaffee von den Automaten war durchwegs schlecht und ungenießbar. Ich wurde also morgens zur Teetrinkerin und gönnte mir dann später mal einen guten Espresso oder Cappucino. In den Hotels, wo wir nur 1 Nacht verbracht haben, gab es abends ein Menü, in den anderen Hotels gab es ein umfangreiches Buffet. Hungrig zu Bett mußte keiner gehen. Außerdem hatten wir auf Sizilien ja an 3 Nachmittagen eine Weinverkostung, wo es auch herrliche Antipasti dazu gab.
Mehr fällt mir jetzt gerade nicht mehr ein. Wer noch Fragen hat, bitte gerne.
Liebe Grüße aus Salzburg, Brigitte![]()