Mein Fazit der "Kreuzfahrt des Windes und des Wartens"
Es war wie immer sehr schön, allerdings gab es auch große Unterschiede auf dem Schiff, die es vor Corona nicht gab. Ich möchte jetzt ausdrücklich sagen, dass die Reise dennoch wunderschön war!
Beginnen werde ich mit Teil 1: Dem Essen in den Restaurants
Hier gab es manchmal Probleme einen Tisch zu finden, was aber nicht die Schuld von TC ist sondern die der Mitreisenden. Warum muss sich ein Paar an einen Achtertisch setzen, wenn ganz viele andere kleinere Tische frei sind? Warum muss, bei Vollbelegung des Restaurants, eine Familie UNO am Tisch spielen, als sie schon längst das Essen beendet hatte?
Beim Essen ist mir vor allem aufgefallen, dass dreimal mittags (viel öfters haben wir mittags auch nicht dort gegessen) die Desserts nicht wieder aufgefüllt wurden, obwohl es immer noch Zeit war bis zur Schließung. Heute gab es um kurz nach 9 Uhr nicht einmal mehr Artisanbrot! Ich habe zehn Minuten gewartet und keins bekommen.
Was sich deutlich verschlechtert hat, war die Wokstation. So schwammen hier die Nudeln in Sojasoße, obwohl die Kinder das mehrfach moniert haben. Ansonsten fand ich das Essen im Anckelmannsplatz gut.
Ich habe bereits von unserem ersten Frühstück geschrieben (Tag 4 meines Berichts), als alles schief lief. Auch beim Abendessen lief es zum Teil nicht besser und wir mussten sogar einmal länger als eine halbe Stunde auf unsere Getränke warten. Wir waren zweimal Abendessen, das Essen schmeckte gut. Es ist allerdings sehr schwierig, hier einen Tisch für sieben Personen zu bekommen. Die Spaghetti waren besser (!) als vor drei Jahren.
Hier haben wir mit Abstand am häufigsten gegessen. Wirklich schlimm war es, bei dem Preis für die Reise, als wir keinen Tisch fürs Frühstück erhalten haben, da der Mittelteil und der Backbordteil gesperrt waren. Zur albernen Argumentation dazu habe ich bereits genug geschrieben. Leider gab es meinen heiß geliebten Hefezopf nicht mehr zum Frühstück.
Zum Abendessen hatten wir sehr oft den Tisch in der Mitte und hatten fantastische Kellner (Kadri und Mahir). Sie waren immer freundlich, kompetent, schnell und machten auch Extrawünsche möglich. Das Abendessen war von der Qualität und der Quantität leicht schlechter als vor drei Jahren, aber immer noch gut.
Die Kellner kannten Kind 2 bereits am 3. Tag beim Namen, so oft war er hier. Anfangs war es sehr schwierig, die bestellten Hamburger richtig zu bekommen, was an den fehlenden Deutschkenntnissen des Mitarbeiters lag. Anmerkung: Ein großer Teil des Küchenpersonals war mit uns neu an Bord gekommen. Die Pizza ist weiterhin gut und ich kann keine Geschmacksunterschiede zu früher erkennen. Wer´s mag…
Perfekt. Der Service ließ keine Wünsche offen und auch das Essen war fantastisch. Eine Geschmacksexplosion. Die einzelnen Zutaten harmonierten perfekt miteinander.
Was ärgere ich mich jetzt noch, dass mein Mann meine Mutter wochenlang bequatschte, dort ihren Geburtstag zu feiern, sie dort 260€ lassen musste und dann so einen schlechten Service mit fehlenden Speisen, matschigen Süßkartoffelpommes und nicht schmeckenden Dessert erleben musste. So schade!
Die Speisen sind nur etwas schlechter geworden, von einer 1- auf eine 2, aber die Qualität, die Effizienz und Kompetenz des Personals lässt nach (Ausnahme: Kadri, Mahir, das Team des Hanami). Dieses Warten auf Getränke, das Servieren falscher Speisen und das Nichtfinden von Tischen sind einfach unwürdig dem Standard, den TC mal hatte.
Eine Anmerkung: Mir macht es nichts aus, abends 1,5 - 2 Stunden zu Abend zu essen, wenn man regelmäßig Getränke nachgeschenkt bekommt und dann auch die richtigen Speisen erhält. Aber so?!?
Ich schreibe in den nächsten Tagen weiter. Euch einen schönen Abend!