Beiträge von Athena

    Fazit der "Kreuzfahrt des Windes und des Wartens", 3. Teil

    Poolbereich, Wellnessbereich, Fitnessbereich

    Der Außenpool war in den ersten Tagen trotz des starken Windes noch nutzbar, jedoch am 4. oder 5. Tag unterkühlte ich während des Schwimmens so stark, dass ich krank wurde. Ja, ich weiß, nur Viren und Bakterien lösen grippale Infekte aus, aber ich hatte ziemliche Halsschmerzen.

    Wegen des sehr kalten Windes wurde der Außenpool und die Whirlpools draußen auch von anderen Gästen weniger genutzt.

    Der Innenpool hingegen war heiß beliebt bei den Kindern und die Whirlpools waren immer voll: 5 Menschen, sechs Menschen, bis zu neun Menschen saßen in den Whirlpools, während direkt daneben das Schild stand: Maximal zwei Personen. Das hat aber keinen interessiert, auch die Mitarbeiter*innen von TC nicht. So waren wir nur einmal ganz am Anfang, am 1. Tag, und einmal frühmorgens im Whirlpool. An den Whirlpools war aber an einigen Stellen schon die Farbe ab, was schäbig aussah.

    Im Fitnessbereich war jedes 2. Gerät abgesperrt, was dazu führte, dass sich die Trainierenden ohne Gerät dann im Kurzhantelbereich tummelten - ohne Abstand. Der Fitnesstrainier war laut meinem Mann "super", unser Yogakurs ist wegen einer Erkrankung des Lehrers ausgefallen.

    Der Saunabereich ist weiterhin der tollste überhaupt, es darf nur eine bestimmte Personenanzahl anwesend sein.

    Fazit der "Kreuzfahrt des Windes und des Wartens", 2. Teil

    Die Bars und die Café Lounge

    Meerleben

    Im Meerleben waren wir oft, liegt es doch gegenüber des Videospielbereichs. Hier liefen auf einer großen Leinwand Filme über das Leben im Meer, was eine Weile schön anzusehen ist. Die Kellner*innen waren freundlich und aufmerksam, fragten, ob sie Nüsse bringen sollten und brachten schnell die Getränke. Die Cocktails sind gut; manchmal enthielten sie zu viel Alkohol, wo stattdessen mehr Saft oder Sirup hineingehört hätte.

    Die Schaubar

    Hier saßen wir noch lieber als im Meerleben, waren doch die Couches sehr bequem. Wir hatten dort eine ganz tolle, freundliche und aufmerksame Kellnerin Tolombaeva, die sich bereits am 2. Tag in der Café Lounge sehr große Mühe gegeben hatten, das Geburtstagsfrühstück meiner Mutter zu planen. Dreimal fand hier das Bingo statt. Dann jedoch war anfangs nur EIN Kellner da, der die Gäste in der vollen Schaubar versorgen musste. Das geht einfach nicht.

    Die Poolbar (wie hieß sie noch?)

    Gut wie immer. Nettes Personal, gute Cocktails.

    Die Außenalsterbar

    Hier trafen wir uns zum Forumstreffen. Nach 20 Minuten entschieden wir uns trotz Jacke und Decke hineinzugehen, denn der Wind war einfach zu stark. Daher waren wir nur dieses eine Mal dort.

    Café Lounge

    2019 konnte ich für unser 2. Forumstreffen mit LiLaLinda  Hinnack  Stemel  Trolline ohne Probleme einen Tisch fürs Frühstück reservieren; dieses Mal ging es nur, wenn man gleichzeitig ein Geschenk (!) buchte. Also musste ich erst einmal selber Pralinen für meine Mutter, deren Geburtstag wir nachfeiern wollten, kaufen. Ist schon traurig, dass das nicht ohne geht.

    Das Essen und den Service habe ich bereits beschrieben. Der Service war schlecht, man kann nicht 25 Minuten auf Getränke warten lassen. Das Essen meines Mannes war auch nicht gut, sehr schade.

    Danke Athena für Deine ehrlichen Worte und für Deinen sehr informativen Bericht. Das mit dem Essen ist auch immer irgendwie Glücksache. Wir hatten auch schon miserablen Service und mäßiges Essen vor Corona. Im letzten Jahr waren wir zweimal auf der MS 6 und hatten fantastischen Service und super Essen! Liegt ja auch immer am Chefkoch, der gerade an Bord ist! Ich habe schon ein bisschen Magengrummeln, da wir am Sonntag die MS 3 entern werden für die Tour rund um Großbritannien. Ganz spontan Lastminute gebucht. Mal sehen, was ich so berichten kann :/.

    Als wir gestern um 10.30 Uhr das Schiff verließen, warteten bestimmt 100 zukünftige Mitarbeiter*innen darauf, an Board zu kommen. Das ist doch ein gutes Zeichen für euch. Bis dahin sind sie hoffentlich eingearbeitet. Es sei denn, sie verbringen erstmal zwei Wochen auf einer Quarantänekabine. :/

    Wir haben gestern für den Shuttle, auf den wir 25 Minuten gewartet haben (bzw. auf das Einsteigen), 5€ bezahlt. Es wurde nicht kontrolliert. Die anderen Fragen kann ich leider nicht beantworten.

    Mein Fazit der "Kreuzfahrt des Windes und des Wartens"

    Es war wie immer sehr schön, allerdings gab es auch große Unterschiede auf dem Schiff, die es vor Corona nicht gab. Ich möchte jetzt ausdrücklich sagen, dass die Reise dennoch wunderschön war!

    Beginnen werde ich mit Teil 1: Dem Essen in den Restaurants

    • Anckelmannsplatz

    Hier gab es manchmal Probleme einen Tisch zu finden, was aber nicht die Schuld von TC ist sondern die der Mitreisenden. Warum muss sich ein Paar an einen Achtertisch setzen, wenn ganz viele andere kleinere Tische frei sind? Warum muss, bei Vollbelegung des Restaurants, eine Familie UNO am Tisch spielen, als sie schon längst das Essen beendet hatte?

    Beim Essen ist mir vor allem aufgefallen, dass dreimal mittags (viel öfters haben wir mittags auch nicht dort gegessen) die Desserts nicht wieder aufgefüllt wurden, obwohl es immer noch Zeit war bis zur Schließung. Heute gab es um kurz nach 9 Uhr nicht einmal mehr Artisanbrot! Ich habe zehn Minuten gewartet und keins bekommen.

    Was sich deutlich verschlechtert hat, war die Wokstation. So schwammen hier die Nudeln in Sojasoße, obwohl die Kinder das mehrfach moniert haben. Ansonsten fand ich das Essen im Anckelmannsplatz gut.


    • Atlantik Mediterran

    Ich habe bereits von unserem ersten Frühstück geschrieben (Tag 4 meines Berichts), als alles schief lief. Auch beim Abendessen lief es zum Teil nicht besser und wir mussten sogar einmal länger als eine halbe Stunde auf unsere Getränke warten. Wir waren zweimal Abendessen, das Essen schmeckte gut. Es ist allerdings sehr schwierig, hier einen Tisch für sieben Personen zu bekommen. Die Spaghetti waren besser (!) als vor drei Jahren.

    • Atlantik Klassik

    Hier haben wir mit Abstand am häufigsten gegessen. Wirklich schlimm war es, bei dem Preis für die Reise, als wir keinen Tisch fürs Frühstück erhalten haben, da der Mittelteil und der Backbordteil gesperrt waren. Zur albernen Argumentation dazu habe ich bereits genug geschrieben. Leider gab es meinen heiß geliebten Hefezopf nicht mehr zum Frühstück.

    Zum Abendessen hatten wir sehr oft den Tisch in der Mitte und hatten fantastische Kellner (Kadri und Mahir). Sie waren immer freundlich, kompetent, schnell und machten auch Extrawünsche möglich. Das Abendessen war von der Qualität und der Quantität leicht schlechter als vor drei Jahren, aber immer noch gut.

    • Das Tag und Nacht-Bistro

    Die Kellner kannten Kind 2 bereits am 3. Tag beim Namen, so oft war er hier. Anfangs war es sehr schwierig, die bestellten Hamburger richtig zu bekommen, was an den fehlenden Deutschkenntnissen des Mitarbeiters lag. Anmerkung: Ein großer Teil des Küchenpersonals war mit uns neu an Bord gekommen. Die Pizza ist weiterhin gut und ich kann keine Geschmacksunterschiede zu früher erkennen. Wer´s mag…

    • Das Hanami

    Perfekt. Der Service ließ keine Wünsche offen und auch das Essen war fantastisch. Eine Geschmacksexplosion. Die einzelnen Zutaten harmonierten perfekt miteinander.

    • Das Surf & Turf

    Was ärgere ich mich jetzt noch, dass mein Mann meine Mutter wochenlang bequatschte, dort ihren Geburtstag zu feiern, sie dort 260€ lassen musste und dann so einen schlechten Service mit fehlenden Speisen, matschigen Süßkartoffelpommes und nicht schmeckenden Dessert erleben musste. So schade!

    Die Speisen sind nur etwas schlechter geworden, von einer 1- auf eine 2, aber die Qualität, die Effizienz und Kompetenz des Personals lässt nach (Ausnahme: Kadri, Mahir, das Team des Hanami). Dieses Warten auf Getränke, das Servieren falscher Speisen und das Nichtfinden von Tischen sind einfach unwürdig dem Standard, den TC mal hatte.

    Eine Anmerkung: Mir macht es nichts aus, abends 1,5 - 2 Stunden zu Abend zu essen, wenn man regelmäßig Getränke nachgeschenkt bekommt und dann auch die richtigen Speisen erhält. Aber so?!?

    Ich schreibe in den nächsten Tagen weiter. Euch einen schönen Abend!

    Der letzte Cocktail und dann war es auch schon Zeit zum Abschied nehmen.

    Flitzi und ich waren so traurig…

    Jetzt sitzen wir in Bremen, unser Zug wird wegen einer Bombenentschärfung in Osnabrück umgeleitet.

    Das Warten geht also weiter…

    Das Fazit schreibe ich in den nächsten Tagen. Ich möchte euch schon einmal Danke sagen für die vielen Likes und das Lesen.

    Flitzi wird auch noch einen kurzen Bericht darüber schreiben, was Knut und Janni so gemacht haben.

    Liebe Grüße

    Auf dem Weg nach Hause, letzter Seetag, Tag 12

    Zum letzten Mal diesen morgendlichen Ausblick:


    Zum Frühstück gingen wir in die Café Lounge, war es dort doch auf der letzten Reise zweimal sooo toll.

    Mein Essen war gut:

    Das meiner Mutter auch

    Die waren sehr tomatenlastig laut Kind 1

    Nur mein Mann hatte richtig Pech, angelaufenes Rührei, an den Seiten zu harte Crêpes, trockene Waffeln und dann musste er diese auch ohne Getränke zu sich nehmen, da er 20 Minuten auf seinen Kaffee wartete.


    Ich war eigentlich zufrieden, mein Mann war richtig sauer. Erzählen wir doch seit Jahren meinen Eltern, dass TC besser ist als AIDA und dann diese Erfahrungen in den Restaurants.

    Southampton, Tag 11, Teil 6

    Anlässlich des Geburtstages meiner Mutter waren wir abends im Surf & Turf.

    Einige unserer Erlebnisse waren:

    - Kind 1 bestellte Fritz Limo Honigmelone, bekam erst die falsche Sorte und wenig später einen Teller mit Honigmelone.

    - Um 19 Uhr waren wir da, um 21 Uhr (!) kam unser Hauptgang.

    - Dort fehlten dann: Zweimal Steakhauspommes und einmal Knoblauchfladen und die Sour cream. Nachdem dies auch nach 15 Minuten nicht gebracht worden war, bestellten wir es ab.

    Das war mein Essen:

    Die Wraps mit Lachs und Hähnchen waren sehr lecker, den mit Rindfleisch bekam mein Mann.

    Maispulardenbrust war nur minimal besser als die im Atlantik, die Süßkartoffelpommes waren nicht knusprig. Knoblauchfladen geschmacklos und viel zu trocken.

    Das Dessert war gar nicht meins.

    Service war schlecht, das Essen völlig überteuert für das, was ich erhalten habe, sehr schade.

    Southampton, Tag 11, Teil 5

    Winchester

    Ich habe noch nie so viele nette und höfliche Menschen wie in England gesehen: „Es ist kalt draußen. Nehmen sie sich warme Kleidung mit.“ Egal wo, wir waren echt überrascht.

    Abschließend sind wir noch nach Winchester gefahren. Es war wirklich sehr stressig, die Kathedrale zu finden, und, als wir da waren, war die Kathedrale zu.

    Aber sie lohnt sich schon von außen. Längstes Kirchenschiff und das Grab von Jane Austen innen kommen noch dazu.

    Gleich geht es ins Surf & Turf, den Geburtstag meiner Mutter feiern.

    Hallo Athena Ich bin auch mal schnell hinterhergekommen. Dein Reisebericht gefällt

    mir sehr gut. Ich hoffe das du inzwischen schon ein bisschen runterfahren konntest.

    Liuebe Grüße

    Nordlichter64

    Danke.

    Puuhhh… schwierige Frage. Ein bisschen sicherlich, aber noch nicht gut genug.

    Ich esse selber übrigens kein Rindfleisch. Ich mag Kühe, und die Einstellung wurde letztes Jahr in Südtirol noch bestätigt, nachdem eine ganze Herde zu mir gekommen ist, um mich zu begrüßen.

    Southampton, Tag 11, Teil 3

    Immer noch Bath…

    Dies ist die überbaute Quelle der Minerva.

    Es gab auch einen antiken Whirlpool, der als Heilbecken diente

    Dies ist der Massageraum gewesen. Die Animationen in der Therme waren super.

    Peter
    6. Juni 2019 um 11:56

    So sah eine antike Sauna aus.

    Eine klare Empfehlung von mir. Hier hätte man auch einen halben Tag verbringen können. Bilder vom tollen Museum kann ich euch nicht zeigen.

    In die Kirche sind wir nicht mehr reingegangen.


    Wir fuhren dann zum Royal Crescent:

    Southampton, Tag 11, Teil 2

    Bath

    Bath ist die Stadt der beigen Häuser…

    Nach Bath (Aquae Sulis) fuhren wir, weil ich unbedingt die römischen Bäder besuchen wollte.

    Als die Römer hier vor 2000 Jahren ankamen, fanden sie einen Weiher mit heißem (bis zu 95 Grad) und sprudelndem Wasser vor. Hier musste Minerva Sulis sein, so ihr Glaube. In den folgenden Jahren bauten sie die Quelle aus und die typischen Becken einer römischen Therme drumherum.

    Der Eingangsbereich war wunderschön:


    Der Balkon und die Statuen sind keine Originale, sondern wurden erst im 18. oder 19. Jh. hergestellt.

    Peter
    6. Juni 2019 um 11:56


    Das ist das große Becken, das wirklich sehr heiß ist:

    Dies ist das kleinere Becken, das im Mittelalter als Königsbad diente.

    Vom Balkon guckten wir auf verschiedene Gebäude:

    Und die Abbey

    Peter
    6. Juni 2019 um 11:56