Beiträge von Athena

    Stockholm Tag 13

    Auch das Nordische Museum befindet sich auf der Museumsinsel und ist in einem wunderschönen Gebäude untergebracht.


    Da die Kinder streikten, fuhren sie zurück zum Hotel, während mein Mann und ich noch zur Storkyrkan fuhren.

    Die Storkyrkan ist die Krönungs- und Hochzeitskirche der schwedischen Königsfamilie. Hier heiratete sowohl der jetzige König als auch die schwedische Kronprinzessin. Teile ihres Fundaments stammen aus dem 13. Jahrhundert; damit ist sie so alt wie die Stadt selber.


    Wir gingen also am Schloss vorbei, in den Schlosshof nichtsahnend vorbei, um von einem sehr bewaffneten Militärpolizisten ganz schnell zur Seite gewunken zu werden. Was wussten wir wieder nicht? Dass zu der Zeit die Wachablösung stattfindet! Etwas, was ich mir freiwillig normalerweise nicht angucke. Nun gut, jetzt waren wir ja mitten rein geraten und blieben zumindest zwei Minuten.

    Im Hintergrund seht ihr schon den eingepackten Kirchturm.


    Wir gingen dann in die von außen sehr unspektakulär aussehende Kirche und zahlten 750 Kronen Eintritt pro Person. Von innen war die Kirche aber sehr schön.

    Dann war auch der Schlosshof fast geleert.

    Stockholm, Tag 13, Djurgarden

    Weiter ging es an einem Park vorbei


    Richtung Djurgarden, der Insel, auf der viele Museen und der Freizeitpark Skansen liegt.

    Dort wollten wir in das ABBA-Museum. Der Eintritt betrug 280 Schwedische Kronen pro Person. Für Fans von ABBA ist das Museum ein MUSS. Es war wirklich sehr interessant; man konnte sich fotografieren lassen und als einen der ABBA-Star darstellen lassen, in Tonstudios singen, mit ABBA tanzen oder sich tausende der ABBA-Exponate anschauen.

    Anschließend gingen wir an einem kleineren Hafen entlang zum Vasa-Museum.

    Das Vasa-Museum beherbergt das am besten erhaltene Schiff aus dem 17. Jahrhundert. 98% sind im Originalzustand. Die Vasa ist am 10. August 1628 auf seiner Jungfernfahrt noch in Stockholm gesunken. 333 Jahre später wurde es geborgen und alleine 17 Jahre mit einer Lösung besprüht, um es zu konservieren. Wie ein Puzzle wurden die Teile zusammengesetzt, so dass ein eindrucksvolles Schiff mit unglaublich vielen Skulpturen und anderen Kunstwerken wieder entstand. Das war das bislang Tollste und Eindrucksvollste, was wir in Stockholm gesehen haben. Wir bezahlten für zwei Erwachsene 380 SKR, die Kinder waren frei. Es waren sehr viele Exponate rund um das Thema der Vasa-Fahrt ausgestellt und so das Leben der Seeleute erklärt.

    Stockholm, Tag 13

    Heute standen das Mittelaltermuseum, das ABBA-Museum und das Vasamuseum auf dem Programm.

    Für das ABBA-Museum musste man vorher online Karten reservieren, in die anderen konnte man ohne vorherige Anmeldung hinein.

    Vorbei ging es an der Statue...

    zur Brücke, die zum Reichstag führt. Hier erwartete uns ein Löwe, unter dem Hieroglyphen eingraviert waren mit Königsnamen.

    Vorbei an der Oper,

    dem Reichstag...

    Neben dem Reichstag befindet sich das MIttelaltermuseum. Der Eintritt ist kostenlos! Es ist im Kellergeschoss und zum Teil sogar unter dem Reichstag und beherbergt den einzigen sichtbaren Teil der Stadtmauer, der in den 80er Jahren bei Bauarbeiten entdeckt wurde.

    Hier wurden wichtige Gebäude aus dem mittelalterlichen Leben wie Bäckereien, Klöster, Kirchen, Fischershäuser nachgestellt. Man findet hier Alltagsgegenstände, die Urkunde aus dem 13 Jh., als Stockholm erstmalig erwähnt wurde, auch Waffen, Modelle der Stadt, u.s.w. Insgesamt ein interessantes Museum.

    Leider hatte wir viel zu wenig Zeit, hatten wir doch Tickets für das ABBA-Museum. Also gingen wir wieder an der Oper vorbei.


    Dies ist das Erbfürstenpalais, erbaut zwischen 1783 und 1794 für Prinzessin Sofia Albertina, das heute Sitz des Außenministeriums ist.

    Anschließend sahen wir die farbenfrohste Kirche, die St. Jakob-Kirche.

    Stockholm, Tag 12

    Dann erblickten wir die Statue von Georg und dem Drachen.

    Am Stortorget, dem Platz, befand sich das Nobelpreismuseum.

    Peter
    6. Juni 2019 um 11:56

    Wir erreichten dann den Platz vor der Riddarholmskyrka. Ich wollte diese Kirche unbedingt sehen, da hier schwedische König*innen bis 1950 bestattet wurden. Da der Himmel seine Schleusen öffnete, war das ein sehr guter Ort! Ich bezahlte 60 SKR für den Eintritt, der sich sehr gelohnt hat.

    Ziemlich durchnässt erreichten wir dann das Hotel. Da wir letzte Nacht viel zu wenig geschlafen haben, werden wir heute höchstens noch essen gehen, mehr nicht. Ich brauche einen Seetag. :sleeping:

    bina.63 Danke.

    Stockholm, Tag 12

    Heute, als wir in Stockholm im Stau standen, dachte ich mir: "Ich brauche jetzt ganz dringend mal einen Seetag." Langsam wird es etwas anstrengend. Dennoch hatten wir keine Erholungszeit, denn die Zimmer waren um 13 Uhr natürlich noch nicht fertig, so dass wir direkt in die Altstadt gingen. Der Weg dorthin dauerte nur wenige Minuten.

    Stockholm heißt übersetzt Pfahlinsel. Die Altstadt Gamla Stan besteht aus drei Inseln:

    Helgeandsholmen, das fast komplett vom Reichstag eingenommen wird,

    Stadsholmen mit dem Königlichen Schloss, der Storkyrkan, dem Stortorget mit dem Nobelmuseum, dem Riddarhuset und

    Riddarholmen, auf der sich die Riddarholmskyrkan befindet.


    Das war unser erster Blick auf die Altstadt.

    Peter
    6. Juni 2019 um 11:56

    Das ist das Rosenbad, in dem sich Abgeordnete versammeln.

    Hier seht ihr im Hintergrund das Stadshuset, in dem das Bankett anlässlich der Nobelpreisverleihung stattfindet.

    Fazit Gotland

    Wir sitzen jetzt auf der Fähre und legen gerade ab.

    Tschüss Gotland.

    Die Überfahrt nach Nynäshamn, das etwa 40 Autofahrminuten südlich unseres Hotels in Stockholm liegt, dauert 3 Stunden und 15 Minuten. Zeit, das Fazit zu schreiben.


    Gotland ist einzigartig. Es ist eine der außergewöhnlichsten Inseln, auf der wir je waren. Unser Aufenthalt war phasenweise wunderschön. Die Stadt Visby ist einzigartig mit seiner mittelalterlichen Stadtmauer und Stadtkern, den Häusern und Kirchen, dem Kopfsteinpflaster, mit seinen vielen interessanten Restaurants. Es gibt eine wunderschöne Natur im Sommer, die Kultur und Geschichte ist auch außerhalb von Visby spannend; Raukar, die Steilklippe, aber auch Runensteine und Co. Die Häuser und Gärten sind auch auf Gotland außergewöhnlich gepflegt, die Blumen ein Traum. Aber: Gotland ist auch Schweden und außerhalb von Visby für ausschließlich schwedische Urlauber*innen ausgelegt, so dass wir ganz oft keine englischen Restaurantkarten bekamen, außerdem Probleme mit dem Parken hatten und auch keine Restaurants fanden, die bezüglich Service und Sauberkeit mitteleuropäischen Ansprüchen genügen würden. Es ist ein Traumziel für Kreuzfahrer*innen, die nicht so abhängig von Restaurants außerhalb von Visby sind. Eine Ostseekreuzfahrt mit Visby wäre auf jeden Fall ein ausschlaggebender Grund, diese zu buchen.

    Zum Hotel:

    Das Hotel First Kokoloko ist mit fast 600€ pro Übernachtung das teuerste Hotel, in dem wir je waren. Daher waren auch unsere Ansprüche nicht niedrig. Das Hotel ist erst drei Jahre alt, daher noch in sehr gutem Zustand und hat auch einen Außenpool. So machen die schwedischen Miturlaubenden hier tatsächlich zu unserer Verwunderung einen Poolurlaub. Das Hotel ist sehr funktional gestaltet und erinnert von seiner Außenfassade an das in den 60er Jahren erbaute Krankenhaus meiner Geburtsstadt.

    Bereits der Buchungsprozess war schwierig. Ich habe ihnen geschrieben, dass wir zwei Zimmer brauchen und fünf Personen sind. Das haben sie nicht verstanden. So dauerte unser Einchecken schon ziemlich lange, hatten sie doch Flitzi vergessen. Dann drückten sie uns zu unserem großen Erstaunen (Zur Erinnerung: 600€) Bettwäsche und Handtücher für Flitzi ins Bett und wir durften sein Bett selber beziehen! Die Zimmer waren schön, mit Küche, in dem unser Geschirrspüler bis zur Abreise nicht funktionierte (Ihr wisst noch - 600€)! Einen Föhn gab es auch nicht. Auch hier waren die Gardinen nicht komplett dicht.

    Was ich allerdings wirklich schlimm fand, war, dass wir ständig sagen mussten, dass die Tische beim Frühstück abgewischt werden müssen, damit wir uns daran setzen können, und dass das Rührei ein Fertigprodukt war. Die Mitarbeitenden waren jedoch sehr nett. Restaurantkarten für das Abendessen und die SMS vom Hotel waren ausschließlich auf schwedisch. Leider lag das Hotel direkt an einer belebten Straße und war dementsprechend laut. Und das für 600€. Daher definitiv keine Weiterempfehlung.

    Ich werde jetzt noch einige Bilder einfügen und bin gespannt, wie das mit dem Bordinternet so klappt. ;)

    Sonnige Grüße

    Angela

    Gotland, Tag 11, Visby

    Unseren letzten Abend verbrachten wir, auf Wunsch von Kind 1 und gegen den Wunsch von Kind 2 und 3, in einem libanesischen Restaurant (Underbar). Dementsprechend waren Kind 1 und Göttergatte sehr glücklich, während Kind 2 und 3 danach noch zu Mc Donalds mussten. :rolleyes:

    So, jetzt muss ich packen, denn morgen geht es um 8.30 Uhr mit der Fähre nach Nynäshamn, südlich von Stockholm.

    Das Fazit zu Gotland schreibe ich morgen.

    Einen schönen Abend

    Angela

    Gotland, Tag 11, Visby

    Der Tag heute ist schnell erzählt, stellte ich doch gestern Abend fest, dass man für Kneippbyn, den Wasserpark und Vergnügungspark, in dem auch die Villa Kunterbunt steht, die Tickets hätte online reservieren müssen und für heute alles ausverkauft war. Das ist deshalb sehr ärgerlich, weil bis einschließlich Mai KEINE Informationen darüber im Internet zu finden waren, nicht mal den Preis erfuhr man. Der beträgt übrigens 295 SKR.
    Also musste ein Alternativplan her. Die Tropfsteinhöhle Lummelundagrottan schied wegen der ausschließlich schwedischen Führungen und lediglich einer englischen Führung heute aus. Also stand wieder das Gotlandmuseum Visby auf dem Programm.

    Bereits 1161 war es den Gotländern gestattet, mit dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation Handel zu treiben. 1280 folgte ein Vertrag mit Lübeck, in dem ein Schutzbündnis für Gotland gegen die Seeräuber geschlossen wurde. In dieser Zeit begann die goldene Zeit der Stadt, die 1361 endete, als die Insel von den Dänen erobert wurde. Aus dem späten 12. Jh. bis 1350 stammen auch die 17 Kirchen in Visby. Danach geriet die Insel in den Besitz von Piraten, später wieder in den der Dänen. Die Insel verarmte. Als 1525 die Lübecker die Stadt anzündeten, blieben lediglich 150 Häuser verschont.

    Der Eintritt ins Gotlandmuseum betrug 150 SKR, aber es lohnt sich. Es werden u.a. verschiedene Bereiche thematisiert:

    - Gotland in den letzten 43 Mio. Jahren - Flora und Fauna, man findet viele Fossilien im Museum

    - Gotland in der Eisenzeit und Bronzezeit (Waffen, Töpfe, Schmuck, Skelette,...?

    - Gotland in der Wikingerzeit (Der größte Wikingerschatz ist hier ausgestellt - auf Gotland fand man die meisten Wikingerschätze)

    - Gotlands Runen-/Bildersteine (Bildersteine einzigartig)

    - Modelle der mittelalterlichen Stadt und des Landlebens

    Es lohnt sich also. Hier konnte man auch eine App herunterladen, um sich die Informationen auf englisch oder schwedisch anzuhören.

    Zurück ging es am Hafen entlang (Fotos sind im nächsten Beitrag)...

    Jetzt habe ich noch einige Fotos von euch, leider keine aus dem Museum.

    Das ist das Museum:

    Den sahen wir auf dem Rückweg:

    Gotland, Tag 10, Creperie & Logi

    Dann waren wir in der Creperie. Dort gab es außer Crepes auch Galettes. Diese sind eine gotländische Spezialität, die bereits im Mittelalter gegessen wurden und aus einem Vorgänger des heutigen Weizenmehls besteht. Sie sind vom Geschmack her etwas härter. Ich hatte die mit Lachs, die sehr köstlich waren. Wobei ich die mit normalen Crepes noch besser gefunden hätte. ;)

    Das sind Ö-Crisps, die aus Gotland stammen.

    Anschließend musste der Süßigkeitenhaushalt der Kinder aufgefüllt werden. Ich habe noch nie weder Süßigkeiten noch etwas für 4€ mit einer Kreditkarte bezahlt, aber so ist das in Schweden.

    Morgen ist schon der letzte ganze Tag in Gotland. Die beiden kleineren Kinder wollen in den Water Park Kneippbyn. Nachmittags werden wir noch einmal nach Visby gehen, vielleicht schaffen wir morgen ja mal das Museum.

    Euch einen schönen Abend

    Angela

    Gotland, Tag 10, Weg vom Kreuzfahrtterminal - Altstadt / Visborg

    Unser Hotel liegt oberhalb des Kreuzfahrtterminals und, da in den letzten Wochen hier nach dem Weg und der Dauer gefragt wurde, habe ich Fotos für euch mit dem Weg, den ihr wahrscheinlich gehen müsst, wenn ihr mal dort seid und in die Altstadt wollt.


    Wir sind heute diesen Weg gegangen, weil wir die mittelalterliche Festung von Visby sehen wollten. Hier sind aber nur noch wenige Ruinen vorhanden.

    P.S.: Das Laden der Forumsseite dauert seit Tagen so lange, dass teilweise länger Texte ohne Fotos sind. Das wirkt chaotisch. Tut mir leid.

    Gotland, Tag 10, Café des Bunge Museet

    Gegenüber vom Museum lag das Museumscafé. Das Café ist aber nicht mit welchen in mitteleuropäischen Museen vergleichbar. Wieder mussten wir 20 Minuten an einem Tresen anstehen, um das Essen zu bestellen. Kellner*innen brachten dann irgendwann das Essen, aber zum ersten Mal bekam ich Kötbullar, die die Kinder so toll fanden, dass sie meine halbe Portion aufgegessen haben.

    Gotland, Tag 10, Bunge Museet

    10 Autominuten von der Lagune entfernt liegt das größte Freilichtmuseum Gotlands, dessen älteste Häuser aus dem 16. Jahrhundert sind.

    Der Eintritt kostete 120 Schwedische Kronen, alle unter 18 sind frei. Die Exponate sind toll und anschaulich und aus verschiedenen Epochen, allerdings erschloss uns nicht, warum die Zahlung von Parkgebühren über Apps erforderlich sind, aber sie hier technisch noch in den 70ern sind. Es gab nicht einmal Audioguides, geschweige denn QR Codes, über die man sich die Infos hätte mit dem Handy vorlesen lassen können.