Liebe Grüße aus Kiel
„Mein Schiff wartet“ wird der
neue Weckruf für meine Kinder. Innerhalb von 10 Minuten waren die Kinder
fertig. Am motiviertesten war der Kleine: Der zog sich noch im Aufsitzen schon
sein Schlafanzugoberteil aus. Nach fast 4 Stunden des reinen Autofahrglücks mit
Kindern „MAMAAAA, der A hat sein Arm/ Bein/ Rucksack (sucht euch was aus, alles
vorgekommen) auf mich gelegt.“ sind wir in Kiel angekommen.
Wir sind um 5.30 Uhr
losgefahren und erreichten den Ostseekai in Kiel um 9.30 Uhr. Das
Erste, was ich gelernt habe:
1. Wenn man einen
Early-Check-in oder Suiten-Check-in gebucht hat, braucht man keinen
Online-Check-In. Dies sagten auch die Mitarbeiterinnen.
Die Einschiffung – wir hatten
sowohl den Early- als auch den Online-Check-In genutzt – ging sehr schnell, um 10
Uhr waren wir an Board.
Wir gingen zuerst zum
Anckelmannsplatz gemütlich frühstücken. Wie ich das Frühstück auf MS vermisst
habe… Meine Kinder waren in ihrem „Essen- und Chill“-Paradies. Jugendliche wie
mein Großer sind dafür verantwortlich, dass für diese der volle Preise zu
zahlen ist – hier ein Beispiel dafür, dass sich mit einem Teenager das
AI-Konzept voll lohnt. Das hat allein mein 14-jähriger Sohn zum Frühstück
gegessen und normalerweise isst er die doppelte Menge:
Unser weiteres Mein
Schiff-Anckelmannsplatz-Essen werde ich euch nicht zeigen, da ihr das schon
kennt. Ich hoffe aber, euch unser Frühstück in der Café Lounge, vom Hummer im
Gosch, den Steaks des Surf & Turf,… zeigen zu können.
Der Vorteil vom Early-Check-in
war, dass es überall sehr leer war. So lagen vielleicht am Pool nicht einmal 20
Leute. Deren Ruhe war aber sicht- und hörbar vorbei, als meine Chaoten
auftauchten. Die armen Gäste. Kommentar meines Mannes dazu war: „Wenn wir mal
alt sind, machen wir nur noch außerhalb der Ferien Urlaub.“
Und bereits um 10.30 Uhr
erhielten wir die SMS, dass unsere Kabine bereits fertig ist (Zur Kabine
schreibe ich später mehr, hier erst einmal nur einige Bilder.)
Anschließend waren wir Tapas in
der Außenalsterbar essen, die wirklich total lecker waren. Nur den Kindern
mundeten sie nicht so, daher gingen sie zu dritt in den Anckelmannsplatz.
Wir besuchten währenddessen den
Bikeschalter, musste doch noch der Ausflug bestätigt werden, und die Thalia
Leselounge. Die war aber wirklich eine Enttäuschung, es gab drei Regale voller
Bücher – das war´s. Da habe ich im Internet wirklich beeindruckendere Bilder
gesehen!!!
Inzwischen waren auch die
Kids wieder da vom Essen mit folgender Zusammenfassung des Pubertanten: „Puuuuhhhh,
mit denen gehe ich nie wieder alleine essen, die sind ja voll stressig.“ Ach
nee.
Während ich mich dann
ausruhte, Knutbilder online stellte und den Koffer packte, war Göga mit Kind 1
und 3 im Fitnessstudio und Sport machen. Er hat nämlich festgestellt, dass er
über 100kg wiegt und will jetzt nichts mehr essen. 
Nachher folgt dann noch das erste Highlight der Reise: Die Seenotrettungsübung mit einem FILM
(Echt???).
Anschließend dann das Auslaufen und ein tolles Abendessen im
Atlantik (auch wenn ich über den Fernseher die Menükarte nicht sehen kann)
Wir sehen uns in Stavanger
(hoffentlich).
Liebe Grüße
Athena