Beiträge von Athena
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Wir haben die Walbesichtigungstour bei Keli Sea Tours gebucht und für uns fünf „nur noch“ 190€ bezahlt. Das Boot gehört drei Brüdern, deren Vater mit seinen Freunden das Eichenboot gebaut hat. Die Brüder sind supernett. Sie gaben sehr viele Informationen und unterhielten uns auch auf der Hin- und Rückfahrt. Der eine Bruder sagte, dass er heute zum ersten Mal seit zwei Wochen die Sonne sehen würde.

Wir wurden um 20 vor zwei abgeholt und waren um kurz nach 2 in Grenivik, einem Ort mit 50 Einwohnern, dessen Fußballmannschaft aber in der 2. Isländischen Bundesliga spielt. Dort stiegen wir dann in die roten Ganzkörperanzüge, um nicht nass zu werden. Ich kann es schon einmal vorweg nehmen: Ich wurde sehr nass, von oben bis unten…

Aber: Wir haben so viele Wale gesehen, wie nur in 5% der Fälle. Es war phantastisch. Wir hatten bestimmt 20 Walsichtungen und nach einer Stunde ist auch die Sonne herausgekommen! Der Ausflug war ein Traum!!!

Leider ist mein Handy abgestürzt,
so dass ich nur sehr wenige Fotos habe. Auch der Eyjafjördur, durch den wir
fuhren, ist malerisch.Ich stelle jetzt nur ein paar Fotos rein, die weiteren, die mein Mann gemacht hat, kommen später.
Bis übermorgen im hoffentlich wärmeren und sonnigen Norwegen, liebe Grüße
Athena
P.S.: Danke, dass Ihr meinem Reisebericht so folgt und für Eure ganzen Likes!!!

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Akureyri (15.08.19) oder "Wenn man nichts erwartet, wird es schön." Als wir aufgestanden sind, regnete es, es war kalt und diesig. Ich muss schon sagen, das deprimierte mich doch etwas.
Nach einem Frühstück im Atlantik Mediterran entschieden wir uns, dennoch in die Stadt zu laufen. Wir gingen erst Richtung Kirche. Die Kirche in Akureyri wurde erst 1940 eingeweiht und ist skandinavisch spartanisch eingerichtet. Weiter ging es zum Botanischen Garten.
Im Botanischen Garten kann man 6000 ausländische Arten von Blumen, Bäumen und anderen Gewächsen und 400 einheimische Arten sehen. Er ist wunderschön! Auch die Stadt war ganz hübsch und ich war positiv überrascht. Unsere Stimmung besserte sich, unsere Kinder stritten DEN GANZEN TAG noch nicht, gerade scheint auch ein bisschen die Sonne durch die Wolken.
Jetzt geht´s zur Walbesichtigungstour. Fotos aus dem Botanischen Garten folgen im nächsten Beitrag.
Liebe Grüße
Athena
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Reykjavik (14.08.19) oder: „Ein Tourist ist so viel wert wie eine Tonne Kabeljau.“, Teil 2
Als letztes gingen wir ins Freilichtmuseum, das sehr interessant ist. Hier gibt es wieder errichtete Häuser aus anderen Gebieten des Landes, aber hauptsächlich aus Reykjavik, die aus diesem und den letzten beiden Jahrhunderten stammten, u.a. eine Schule, eine Schmiede, ein Geschäft, Bauernhäuser, eine Kirche,… So stammt die kleine Kirche aus dem Jahr 1844 und aus dem Norden Island, wurde dem Museum geschenkt und dort 1961 wieder aufgebaut. Sie bestand aus acht Reihen und war einfach niedlich. Sie musste so klein gebaut werden, damit die Menschen sich durch ihre Körperwärme während des 2-3 stündigen Gottesdienstes warm halten konnten.
Warum wurde mein Foto gelöscht?
Das zentrale Problem für den Hausbau war, dass die Insel im Laufe des Mittelalters abgeholzt worden war. Materialien für den Bau waren daher nur Steine, Gras und Treibholz. Für die Grasdächer war der richtige Winkel entscheidend; war dieser zu steil, vertrocknete das Gras (Daher wurden die Grasdächer im Museum auch beregnet.), war dieser zu flach, regnete es rein.
Die Führungen wurden von einem stark überwichtigen, aber sehr nettem Isländer gehalten, dem schon die Hose geplatzt war.
Unsere Kinder waren während der Führung am Spielplatz, hach, diese Ruhe. Aber irgendwie traute ich der nicht, so dass ich die Führung schon 10 Minuten eher verlassen habe, um nach ihnen zu schauen. Aber sie spielten friedlich (Ich glaube manchmal, meine Kinder streiten nur, wenn ich in der Nähe bin…).
Das Freilichtmuseum ist toll und man könnte hier sicherlich auch mehrere Stunden verbringen (Ein Café hatte ich auch gesehen.)
Auf dem Rückweg gab uns die Reiseleiterin weitere Informationen u.a. über die Wirtschaft und darüber, wie der Tourismus sich zugenommen hat. Von ihr stammt auch das Zitat „Ein Tourist ist so viel wert wie eine Tonne Kabeljau.“ Sie gab an, dass sowohl 30% des BIP aus der Fischindustrie, 30% aus dem Tourismus und sich die restlichen 30% aus anderen Dingen zusammensetzten würden. Gut, dass sie sprachlich begabter war als mathematisch.

Als wir wieder am Schiff ankamen (12.10 Uhr), war schon eine 100m lange Schlage vor uns. Das hatte ich noch nie erlebt.
Der Ausflug ist sehr gut geeignet, um einen ersten Eindruck von einigen der Museen zu erhalten.
Mein Ehemann und unser Großkind unternahmen die Fahrradtour. Diese startete bereits morgens um 7 Uhr. Die Beschreibung stammt ebenfalls von der Seite von Tuicruises – Haefen – Reykjavik-Island
„Das Land der Geysire mit dem Rad
Erleben Sie die nördlichste Hauptstadt der Welt.
Sie radeln entlang der Küstenstraße in Richtung Altstadt. Vorbei am Wikingerdenkmal, an der Hallgrimskirche, dem Rathaus am Tjörnin-See und der Universität. Weiter geht es entlang des Uferradweges zum Strand von Nauthólsvík. An diesem schönen künstlich angelegten Strand wird das Meerwasser durch einen Warmwasserzustrom erwärmt. Danach radeln Sie zum Perlan, dem Warmwasserspeicher der Hauptstadt. Die Tour führt Sie weiter ins Elliðaár-Tal und entlang des schönen Lachsflusses. Weitere Stationen sind ein kleiner Wasserfall und der Botanische Garten, bevor Sie durch den Laugardalur-Park die Rückfahrt zum Schiff antreten.“
Nachmittags waren wir am Pool und abends im Atlantik Klassik essen. Dort haben wir einen neuen Rekord aufgestellt. 2h35min benötigten wir fürs Essen. Wir stellten fest, dass bereits um kurz nach 18 Uhr alle Tische besetzt waren, wer später kam, hatte Pech und musste bis 20.15 Uhr warten.
Während der Show „Bailando“ hatten wir wenigstens für 45 Minuten die Illusion von richtigen Urlaubstemperaturen – für Akureyri war Dauerregen und 8°C vorhergesagt. Das frustrierte mich sehr!!!!
Liebe Grüße
von der immer noch frustrierten Athena, die heute Nacht aufgrund des Windes, des Wellengangs, des Regens und der "Ich glaub, gleich bricht das Schiff auseinander"-Geräusche sehr schlecht geschlafen hat.
P.P.S.: Mein Mann will leider keinen Ausflugsbericht über den Fahrradausflug schreiben. Er fand ihn aber zu leicht und Schwimmen waren sie aufgrund einer Fehlplanung auch nicht! Das Bad hatte noch zu.
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Reykjavik (14.08.19) oder: „Ein Tourist ist so viel wert wie eine Tonne Kabeljau.“
Am kurzen Tag unternahmen wir die einzigen Ausflüge, die wir über Tuicruises gebucht hatten. Ich war einfach nicht mutig genug, aufgrund der zu kurzen Liegezeit einen Ausflug auf eigene Faust zu machen. Mein sehr sportlicher Mann und unser sehr sportlicher Jugendlicher machten die Fahrradtour und ich Unsportliche unternahm mit dem 11- und dem 7- Jährigen die Stadtrundfahrt. Diese begann bereits um 8.35 Uhr, aber dank der Zeitverschiebung war das nicht so schlimm, so dachte ich vorher. Als um 7.15 Uhr der Wecker klingelte, war ich doch noch sehr müde. Die Kinder mussten aus dem Betten und zum Frühstück getrieben werden, aber wir schafften es pünktlich (7 Minuten vor der Zeit als eine der letzten) in die Schaubar.
Zunächst möchte ich euch eine Kurzzusammenfassung geben. Der folgende Text stammt von der Seite von Tuicruises – Haefen – Reykjavik-Island:
„Stadtrundfahrt durch Reykjavík
Erkunden Sie Reykjavík.
Mit dem Bus geht es zuerst zum Freilichtmuseum Árbær. Während Ihres Rundgangs erhalten Sie einen Einblick in die isländische Architektur und Lebensart. Vorbei an der Hallgrímskirkja, der größten Kirche Islands, geht es weiter zum Nationalmuseum, das Sie mit Ihrem Reiseleiter besichtigen. Hier können Sie sich einen Eindruck von der isländischen Kultur machen. Bevor es zurück zum Schiff geht, besuchen Sie das Wahrzeichen Reykjavíks: den gigantischen Warmwasserspeicher „Perlan". Von diesem einzigartigen Gebäude mit beeindruckender Glaskuppel haben Sie einen herrlichen Ausblick auf die Stadt. Auf der Rückfahrt zum Schiff genießen Sie vom Bus aus noch schöne Eindrücke Reykjavíks.“
Der Ausflug wurde in einer anderen Reihenfolge unternommen.
Zunächst ging es an der Uferpromenade vorbei am Höfdi-Haus. Hier trafen sich 1976 Gorbatschov und Reagan. Über die historische Bedeutung waren sich Herr Kummerer (keine Auswirkung) und unsere Reiseleitung (große Bedeutung, Verminderung des Waffenbestands) uneins. Das muss ich dringend Zuhause nachlesen.
Der Perlan ist der Warmwasserspeicher der Stadt, der das Naturkundemuseum beheimatet, und eine Glaskuppel hat, um die wir herumgegangen sind. Hier hat man einen wunderschönen Ausblick auf Reykjavik und Umgebung. Auch wenn wir direkt zur Glaskuppel hochgegangen sind, konnten wir doch einen Eindruck vom Museum gewinnen: Eher klein, schön und modern aufgemacht, enthält aber nur wenige Informationen.
Weiter ging es durch die Innenstadt zum Nationalmuseum. Dieses wollten wir sehen, da unsere Kinder Wikingerfans sind. Aber auch dieser Teil der Ausstellung ist klein (aber gut). Weiter ging es dann mit der Geschichte bis heute. Die 40 oder 50 Minuten (Wir hatten am Perlan, am Nationalmuseum und am Freilichtmuseum immer nur 40-50 Minuten) haben völlig ausgereicht.
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Reykjavik (13.08.19)
Abschließend fuhren wir zum Nationalpark Thingvellir. Der Nationalpark ist berühmt, weil er auf der eurasischen und der amerikanischen Platte liegt, ebenfalls tagte hier das erste Althing, die gesetzgebene Versammlung der freien Isländer, die auch gerichtliche Funktion hatte. Die erste Versammlung trat um 930, also kurz nach der Landnahme durch die Wikinger, zusammen; 1798 wurde sie von den Dänen aufgelöst. 1944 wurde hier die Unabhängigkeit Islands ausgerufen.
Zur Silfra-Spalte haben wir es nicht mehr geschafft, aber wir sind zur Flosagja-Spalte gelaufen. Ich hoffe, dass man auf meinen Fotos sehen kann, wie klar das Wasser ist. Ich muss dort unbedingt einmal tauchen gehen.
Von der Mystik des Ortes hätten wir definitiv ohne unsere Kinder mehr erlebt. Auch war es wirklich sehr sehr voll, da alle diese wunderschöne Landschaft sehen wollen. Nachdem meine Kinder gefühlte 9 Stunden nur gestritten haben, sind wir als letztes noch auf die Reykjanes-Halbinsel gefahren, wo die NASA ihre Soldaten für die Mondmissionen trainiert. Ich wollte meine beiden Jüngeren gleich mit anmelden.
Kinder können sooo anstrengend sein!!! Wir hatten einen Supertag hinter uns und haben phantastische Dinge erlebt – unsere Kinder waren dennoch die ganze Zeit am Streiten…
So, wir verlassen in 15 Minuten Reykjavik. Das, was wir heute erlebt haben „Reykjavik (14.08.19) oder „Ein Tourist ist so viel wert wie eine Tonne Kabeljau.“, lade ich morgen hoch.
Liebe Grüße
Athena
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Da wir gerade auf den Bus am Perlan warten, habe ich noch Zeit, die Fotos von Thingvellir und unserer Fahrt zum Perlan hereinzustellen. Außerdem habe ich noch tolle Fotos von der Aussicht.
Das letzte Foto ist Athenas Lieblingsfoto von mir. Jetzt geht unsere Tour weiter und ich muss wieder aufpassen. Athena geht mit mir Cocktails trinken, wenn ich mich für benehme.

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Guten Morgen,
da Göttergatte und unser Großer gerade zum Fahrradausflug (bei 10°C mit Handschuhen aber bei Sonnenschein) aufgebrochen sind und die Kleinen noch schlafen, hoffe ich, dass ich es noch schaffe, ein paar Fotos von gestern herein zu stellen.
Es ging dann weiter zum Geysir. Unser Kleiner reagierte relativ ängstlich, dass er von den zu heißen Wasserstrahlen erwischt werden würde, aber ratet, wer zusammengezuckt ist, als die Fontäne wirklich kam? Genau, die Mama, aber es war ein beeindruckendes Naturschauspiel!!!
Im Geothermalgebiet Haukadarlur liegen unter anderem der Geysir und der Strokkur. Der Große Geysir bricht unregelmäßig aus und erreicht eine Höhe von 10m. Er wurde 1294 das erste Mal erwähnt und gilt als der älteste noch aktive Geysir. Inzwischen ist der Strokkur der aktivste Geysir in Island und bricht alle vier bis zehn Minuten aus und erreicht eine Höhe von 15 bis 20 Metern.
Wie erwartet war es sehr voll dort und roch nach Schwefel. Es gehört aber zu den Must-Sees der Insel.
Einer meiner Reiseführer schrieb Folgendes (frei zitiert): Was würden Island-Reisende noch einmal tun, wenn sie dort wären? Ein Bad besuchen. Weil ich extrem wasser- und schwimmsüchtig bin, hatte ich dann lange überlegt, welches wir besuchen sollen, und mich für das Laugarvatn Fontana entschieden.
Im Laugarvatn Fontana gibt es natürliche Dampfbäder, warme Pools und Mineralbäder im Außenbereich und eine Sauna, die genau über einer heißen Quelle sitzt. Bereits seit 1929 werden die heilenden Kräfte der heißen Dämpfe des Thermalfeldes am Rande des Sees genutzt. Der Eintritt für uns fünf betrug etwa 68€, was im Vergleich zur Blauen Lagune ein echtes Schnäppchen ist. Die Tickets haben wir bereits im Mai bestellt.
Es war das Tollste, Schönste und Entspannendste, was wir auf dieser Reise erlebt haben – mein erstes absolutes Urlaubshighlight. Meine Fotos können gar nicht die Schönheit dieses Ortes und die Atmosphäre wiedergeben, wie es ist, in einem heißen Pool zu liegen und auf diese wundervollen See, der sehr kalt ist, zu gucken. (Den See berührten dann auch nur meine Zehen.)
Einzigartig waren auch die Umkleiden und Duschen mit ihren phantastischen Pflegeprodukten.
Eine Alternative wäre auch die Secret Lagoon gewesen. Diese ist aber laut Islandforen und – Homepages gar nicht mehr so geheim, so dass wir uns für die Laugarvatn Fontana entschieden haben.
Wir müssen jetzt aufstehen und frühstücken, da wir um 8.35 Uhr bei einem Ausflug sein müssen. Ich bin aber mit gestern immer noch nicht fertig.

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Skalholt liegt fast auf der Strecke und daher hielten wir dort an.
Die Kirche von Skalholt ist an einem historisch wichtigen Platz errichtet worden, an dem auch ihre neun (!!!) Vorgängerkirchen seit 1000 Jahren stehen. Skalholt war seit 1056 wichtigster Bischofssitz Islands und ebenfalls das kulturelle und politische Zentrum des Landes. Im 12. Jahrhundert wurde hier auch eine Lateinschule eingerichtet. Als 1801 der Bischofssitz nach Reykjavik verlegt wurde, verlor es an Bedeutung.
Interessant war dort der kleine Friedhof und die Ausgrabungen, in denen aber leider eine Gruppe stand, so dass ich meine Bilder leider nicht hineinstellen kann.
Es ist allerdings schwer vorstellbar, dass dieser winzige Ort mal DAS Zentrum Islands war.
Weiter ging es zum Gullfoss. Dort waren unglaublich viele Leute. Es war kalt, nass, windig und faszinierend. Unser Mittlerer erzählte nach der Reise seiner Omi, dass er keine vernünftigen Fotos hatte machen können, weil ihm so kalt gewesen sei und er so gezittert hätte.
Der Gullfoss besteht aus zwei Stufen, von denen die erste 11 m und die zweite 21 m hoch ist.
Mehr schaffe ich heute leider nicht herein zu stellen. Mein absolutes Urlaubshighlight kam danach.
Liebe Grüße Athena
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Reykjavik (13.08.19)
Als es um halb fünf morgens es so stark regnete, dass ich nicht einmal Islands Küste sehen konnte, ahnte ich schon Böses. Bis wir allerdings gefrühstückt hatten, hatte der Regen glücklichweise nachgelassen. Als wir allerdings das Schiff verließen, befürchtete ich, entweder durch den Wind zu erfrieren oder weggeweht zu werden. Unseren Mietwagen konnten wir um 8 Uhr morgens abholen. Tatsächlich hatten wir um 8.30 Uhr unseren Wagen, der übrigens 160€ kostete.
Nach 20 Minuten waren wir total geflasht von Island. Auch die Kinder… Dies war die einzige Phase von 20 Minuten, in denen sie sich nicht stritten…
Zuerst fuhren wir zum Kerid: Der Krater ist 55 m tief. Der Kratersee hat eine Größe von ca. 270 x 170 m und ist zwischen 7 und 14 m tief. Die heutige Form entstand vermutlich gegen Ende eines Vulkanausbruchs vor 6500 Jahren, als ein Lavareservoir unter dem Krater abfließen konnte und dies die Lavadecke zum Einbrechen brachte. Tatsächlich wurde hier Eintritt verlangt, wir bezahlten 800 (nicht 8000, danke Susi66 für den Hinweis auf den Tippfehler) ISK. Und wieder: Es war so kalt…. Und so windig… 10°C… Zwischendurch regnete es wieder. Wärmer wurde es auch vorerst nicht.
Der Kratersee war aber sehr beeindruckend.
Später geht es weiter. Jetzt müssen wir erstmal essen.

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Ich bin sehr begeistert „geflasht “ von Island und habe weit mehr als 200 Fotos gemacht. Gerade stehen wir zwischen Reykjavik und Keflavik im Stau, wir wollen noch auf die Reykanes-Halbinsel.
Hier Fotoeindrücke von unterwegs, bevor ich heute Abend hoffentlich den ausführlichen Bericht hereinstelle.
Ganz liebe Grüße
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Danach waren wir am Gullfoss, am Geysir und Schwimmen im LAugarvatn Fontana. Und da hat doch glatt der Kleine den Janni ins Wasser fallen lassen.

Sophie kann also froh sein, dass sie einen nach Cocktails duftenden und nicht nach Schwefel stinkenden Elch wieder bekommt.

Jetzt geht es nach Thingvellir.
Liebe Grüße Knut und der arme Janni (guckt mal, wie seine Hörner hängen)
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