Beiträge von Athena

    Knut und Janni in Bergen

    Leider war der Tag in Bergen so anstrengend für mich, dass ich erst heute schreiben kann.

    Wir waren erst in der Festung:

    Hier knutsche ich meine neue Freundin, das Sockenmonster

    Dann sind wir mit der Floibahnen den Berg hochgefahren:

    Im Dauerregen waren wir dann an einem See:

    Anschließend waren wir im Stadtmuseum Bryggen:

    Hier gucke ich den Kindern beim Runen schreiben zu:

    So, ich bin jetzt voll schlau. Ihr könnt mich alles über die Stadtgeschichte von Bergen fragen und Runen schreiben kann ich auch.

    Was ich abends gemacht habe, verrate ich euch nicht. Das könnt Ihr euch denken.


    Alles Liebe

    Euer Knut

    Darf ich mal fragen, warum Deine Kinder den Kidsclub so blöd finden?

    Liegt es am Programm?

    Oder sie die einfach kein Fan von betreuten Aktivitäten?

    Das Kotelett hätte mir im übrigen auch nicht geschmeckt. Ein bisschen Fett ist ja zu verkraften, aber mehr Fett und Knochen als Fleisch muss dann doch nicht sein.

    Ich freue mich auf weitere Fortsetzungen und drücke die Daumen für besseres Wetter!

    Der Mittlere ist bereits in der Pubertät, darf aber nicht in die Teenslounge. Außerdem hat er in Stemel s Sohn einen guten Freund gefunden :).

    Der Große macht gerne sein eigenes Ding, ihm reicht seine Familie. Der Kleine spielt und streitet entweder mit seinen Brüdern. Außerdem sind der Kleine und Mittlere täglich im Pool und spielen dort mit Kindern.

    Ja, das mit dem Fleisch sehe ich auch so. V.a. bei den Preisen!!!

    In Bryggen besuchten wir das Stadtmuseum. Mein Favorit war das Hanseatische Museum, aber das ist 2018 umgezogen, da das alte Gebäude wegen des Einsinkens des Bodens dringend renoviert werden musste. Ein Teil des Museum befindet sich nun in der Schötstuene (Schötstuben nannte man die Versammlungsräume der Hanseaten). Alle Gebäude in Bryggen brauchten aufgrund der hohen Brandgefahr eigene Schötstuben mit Küche. Die historischen hanseatischen Versammlungsräume gibt es weltweit nur noch in Bryggen. Auf die Schötstuene hatte mein Mann leider keine Lust, das Museum von Brygge lag direkt auf dem Weg, also gingen wir dort hinein.

    Bryggen wurde während mehrerer Brände immer wieder (teilweise) zerstört, aber nach jeder Zerstörung nach Originalplänen wiederaufgebaut. So ist das Profil immer noch das des 12. Jahrhunderts. Seit 1979 ist Bryggen Weltkulturerbe. Die Entstehung der Stadt, der Aufbau und die Zerstörung der Häuser, der Wiederaufbau und die Ausbreitung der Stadt wird in dem Museum in einer animierten Karte sehr schön gezeigt. Ansonsten gibt es viele Exponate zu der Zeit 12.-16. Jahrhundert, u.a. die sehr spärlichen Reste eines Schiffes, aber auch Waffen, Keramik, Schmuck, Kleidung (!!!), die aber wegen der Renovierung teilweise nicht beschriftet waren. Meine Kinder fanden den Raum toll, in dem sie mit dem Runenalphabet Geheimbotschaften schreiben konnten. Ich hingegen hätte mir das Museum auch schenken können.

    Mir taten die Füße so weh und der Hals war auch entzündet, so dass wir den Nachmittag, an dem es die ganze Zeit regnete, auf der Kabine verbrachten und endlich „Bohemian Rhapsody“ guckten. Dies wollte mein mittlerer Sohn schon seit Kinostart. Manchmal ist es sehr einfach, Kinder glücklich zu machen. Der Große war die ganze Zeit in der Sauna und der Kleine spielte FIFA.

    Dies war der Blick auf den Hafen, bevor der Dauerregen einsetzte:

    Gleich geht es ins Atlantik essen, falls wir einen Tisch bekommen.

    Liebe Grüße

    Athena

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    Vorbei an Bryggen ging es dann zur Floibanen. Ein Tipp: Auch noch kurz vorher ist es etwas günstiger und auch schneller, die Tickets noch mit dem Handy zu ordern. Wir machten es erst, als wir schon in der 300 Meter langen (!!!) Schlange standen, sparten aber dennoch noch einige Minuten Wartezeit. Die Fahrt nach oben dauerte 2 Minuten und oben schien dann noch für 8 Minuten die Sonne, bevor der große Regen einsetzte. Die Kinder verbrachten diese auf einem schönen Spielplatz. Anschließend gingen wir durch einen Mischwald zu einem kleinen See, auf dem man auch Boot fahren kann.

    Es regnete weiterhin, auch als wir mit der Bahn wieder herunter gefahren sind.

    Bergen (18.08.19)

    Morgens um 8.30 Uhr legten wir bei SONNENSCHEIN in Bergen an.

    Bergen ist fast 1000 Jahre alt; es wurde bereits 1070 gegründet und ist historisch wohl die interessanteste Stadt der Tour. Ab dem 12. Jahrhundert wurden hier die Könige Norwegens gekrönt. 1360 wurde in Bergen ein Hansekontor, eine Niederlassung von hansischen Kaufleuten im Ausland, eröffnet. Weil Hansekontore nicht in Hansestädte sein durften, war auch Bergen KEINE.

    Als wir das Schiff verließen, setzte wieder der große Regen ein. Von Halsschmerzen und Dauerregen geplagt fragte ich mich „Was tue ich eigentlich hier? Warum schippere ich nicht durch die Ägäis? Warum laufe ich durch den Regen?“ Also wurde schnell der Göttergatte überredet, noch schneller den Eingang zur Festung Bergenhues zu suchen und dort in die Innenräume zu gehen Denn dort regnete es wenigstens nicht. Also besuchten wir die Festung Bergenhus. Sie ist eine der ältesten und am besten erhaltenen Festungen Norwegens, deren ältesten Teile aus dem 12. Jahrhundert stammen. Im 12. Jahrhundert wurde der norwegische Thronsitz von König Oystein Magnusson verlegt und hier der neue Königshof gegründet.

    Zur Festung gehören u. a. die Håkonshalle, die von König Hakon Hakonson von 1247 bis 1261 errichtet wurde, und der Rosenkrantzturm, der im 16. Jahrhundert vom Schlosshauptmann zu Bergenhus, Erik Rosenkrantz, als Festungs- und Wohnturm errichtet wurde.

    Wir gingen erst in den Rosenkrantzturm, der restauriert und komplett eingerüstet war und erlebten dort das Highlight der Reise unseres Mittleren. Denn es gab dort Schwerter, Speere, Hellebarden, Kettenhemden, Schilde, Helme,… Ein Paradies für ein aktives geschichtsbegeistertes Kind. Wir hätten ihn stundenlang dort lassen können. Ansonsten wurden dort u.a. die Schlacht am Vagen zwischen den Engländern und den Niederländern, ein Hexenprozess, aber auch das Wohnen und die Verteidigungsanlagen im Turm thematisiert. Die Kinder und wir auch waren begeistert.

    Dies ist der Rosenkrantzturm von außen:

    Für das Hereinstellen der Innenaufnahmen warte ich noch auf das OK der Admins.

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    Zum Abendessen waren wir im Surf ´n´ Turf. Wir haben unsere Kinder nicht überzeugen können, doch im Anckelmannsplatz zu essen, aber es war gut, dass sie das Atlantik-Kindermenü dort bestellen konnten. Unserem Mittleren war das aber nicht gut genug; für unseren Gourmet musste es ein Filetsteak sein. :) Ich bestelle Jakobsmuscheln, das Flämische Kleeschwein und als Dessert den Schokoladenmuffin. Die Jakobsmuscheln – tatsächlich waren es vier – waren gut, aber meine Karbonade war eine kleine Enttäuschung. Nicht mal ein Drittel war Fleisch, der Rest war Knochen und Fett. Das war letztes Mal noch ganz anders. Göttergatte war schwer begeistert: Er habe die beste Suppe seines Lebens und den besten Wein seines Lebens getrunken.

    Die Aussicht aus dem Diamanten war super. Später kauften wir noch Pralinen von unserem Gutschein (und eine weitere), um sie zu testen, übermorgen müssen wir noch mehr kaufen. ;)

    Dann trafen wir noch einige aus dem Forum, unterhielten uns und tranken Cocktails.

    Jetzt haben wir in Bergen angelegt und es scheint tatsächlich die Sonne. :thumbup:Hoffentlich bleibt das so.

    Gleich gehen wir ins Atlantik Mediterran frühstücken. Das letzte Mal hat der Chef dreimal nachgefragt, ob wir denn tatsächlich dort mit unseren drei Kindern frühstücken wollen, er konnte es scheinbar nicht fassen, dass Familien das machen. =O

    Euch einen schönen Sonntag.

    Liebe Grüße

    Athena, die jetzt ihre Kinder wecken muss, die sich noch im Tiefschlaf befinden...

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    Und tatsächlich hatten wir am Nachmittag mehr als eine Stunde Sonnenschein.

    Unsere beiden jüngeren Kinder sind jetzt seit zwei Stunden am Stück (!!!) im Innenpool, während der Große seine Zeit mit Saunieren und Schwimmen verbracht hat. Gleich beginnt dann erstmal die Planung, besser gesagt die Diskussion wegen morgen: wer geht wohin wann? Ich bin gespannt auf die Ausreden... Diesen Urlaub habe ich schon gehört (vom 11-Jährigen): ich habe solche Rückenschmerzen (mit ELF) und Fußschmerzen. Die hat der Siebenjährige auch, außerdem leide er an Kopfschmerzen oder Halsschmerzen...

    Kidsclub sei aber leider auch doof und keine Alternative. :rolleyes:

    Liebe Grüße

    Athena

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    Alesund (17.08.19) oder Auf der Suche nach der norwegischen Sonne…

    Es regnet, es regnet… Wieder mal war am Morgen der Blick sehr durch Dauerregen getrübt. Bereits die ganze Nacht hatte der Regen auf unsere Bugscheibe geprasselt und während der Nacht sind wir zweimal durch so heftige „Rummmsss-Geräusche“ erwacht, dass wir dachten, unsere Kinder seien aus dem Bett gefallen.

    Nach dem Frühstück regnete es überraschenderweise immer noch. Meinem Mann, der vier Jahre in Oslo gearbeitet hatte, fiel ein, dass ihm doch die Arbeitskollegen von der norwegischen Westküste mehrfach erzählt hatten, dass es dort fast immer regnen würde und dass das Wetter in Oslo viel schöner sei. Wieso fiel ihm das jetzt erst ein und nicht vor zwei Jahren zum Buchungsstart? Oder wenigstens vor zwei Wochen pünktlich zum Kofferpacken?

    Wir gingen direkt noch vor 13 Uhr von Board, weil es zwischen 13 und 16 Uhr weniger regnen sollte.

    Alesund war eine Niederlassung Bergens (Mitte des 15. Jahrhunderts) und erhielt 1793 Hafen- und Zollrecht, 1848 Stadtrecht. Innerhalb kürzester Zeit wurde sie zu einem der größten Fischereihäfen Norwegens und zum größten Exporthafen für Stockfisch.

    1904 wurde fast die komplette Stadt zerstört. Etwa 850 Häuser fielen einem Feuer zu Opfer. Die Stadt wurde in Jugendstilweise wieder aufgebaut mithilfe der skandinavischen Ländern und Kaiser Wilhelm II, der vier Schiffe mit Baumaterialien, die er mit seinem Privatvermögen finanziert hatte, schickte.

    Für uns war Alesund der am wenigsten interessante Hafen der Reise. Während wir in den anderen Häfen am liebsten doppelt so lange geblieben wären, gab es für uns in Alesund – auch wenn die Stadt in Reiseführern und auf (Forums-)Bildern einen netten Eindruck machte – kaum Sehenswürdigkeiten, die uns überzeugten. Die Kayaktour über TUI fand ich reizvoll, aber 365€ zu bezahlen, um 3 Stunden Kayak zu fahren, sah ich nicht ein. Auf der Seite von uteguiden haben wir dann die Information erhalten, dass sie ebenfalls Kanus vermieten für 160€ für drei Kanus. Aufgrund des flüssigen Sonnenscheins haben wir diese Idee jedoch verworfen.

    Wir gingen zuerst Richtung Aksla durch die Stadt.

    Dann kamen wir in dem Park zu Fuße des Berges an, in dem die Statue des Wikinger Rollon stand. Der fiel erfolgreich in Frankreich ein und war erster Herzog der Normandie. Außerdem soll er in Alesund geboren worden sein. Er war der Großvater von Wilhelm den Eroberer.

    Also liefen wir zuerst den Hausberg hoch. 418 Stufen… Jetzt brauche ich kein Fitnessstudio mehr. Auf dem Weg hoch kamen uns nur 4 Menschen entgegen, auf dem Rückweg mehr als 100. Es war das Ziel der meisten TC-Passagiere.

    Anschließend gingen wir durch die Stadt. Im Touristenshop verbrachten wir mehr Zeit als wir für das Absteigen vom Berg brauchten. So viele interessante Dinge für Kinder. ;) Als Sehenswürdigkeiten wurden die Kongensgata und die Apotekergata empfohlen. Leider machen die Kinder schlapp und wollten nicht mehr ins Jugendstilcenter.

    Außerdem fing es tatsächlich stark an zu regnen. Später geht es weiter... Ich habe tatsächlich sogar noch Fotos mit Sonnenschein ;), so dass man besser sehen kann, dass Alesund sehr schön ist.

    Man kann auch mit der Bimmelbahn auf den Hausberg Aksla fahren. Tickets zu moderaten Preisen kann man gleich erwerben, wenn man das Schiff verlässt, die Abfahrt erfolgt ebenfalls dort im 30-Minuten-Takt und dauert mit kleiner Stadtrundfahrt ca. 70 Minuten...

    Finde ich total toll die Idee. Göttergatte will aber unbedingt laufen, er habe sich darauf schon so gefreut. :rolleyes:

    Wow, die Wale wollen wir im nächsten Jahr auch treffen...das Wetter hat sich ja dramatisch verschlechtert zu der Reise vorher...aber gut zu wissen :/

    Weiterhin noch eine schöne Zeit und etwas Sonne für Ålesund.

    Solltet ihr auf den Hausberg wollen, dann erklimmt die Stufen ganz früh, denn sonst staut es sich auf den Treppen hoch wie runter...?(

    Ja, wir gehen direkt in einer Stunde und stellen uns an. Es regnet immer noch. :S

    Liebe Grüße

    Athena

    Seetag (16.08.19) oder Ich kämpfe mit einem Hummer

    Nach dem Frühstück im Atlantik Klassik, in dem schon um halb 10 das Brot nicht mehr aufgefüllt wurde, hatten wir unser 2. Forumstreffen in der Café Lounge, das wieder sehr schön war.

    Dann gingen wir zur Kapitänsfragestunde, die sehr informativ war. Der Kapitän redete sehr eloquent und humorvoll und beantwortete anschließend viele Fragen, so dass der Vortrag insgesamt 75 Minuten dauerte. Bemängelt wurde dort die neue Routenkarte. Ich finde es ebenfalls sehr schade, dass man nicht mehr die genaue Position sieht. Nördlich von Island wurde die Position gar nicht mehr angezeigt, denn dort endete die Karte. Am Abend sahen wir gar keine Karte mehr.

    Nachmittags guckten wir uns den informativen Vortrag über Norwegen von Marcus Kummerer an; danach war noch die Polarkreistaufe und den Rest des Nachmittags verbrachten wir in der Lagune.

    Abends sollte mein 2. Kulinarisches Ziel – nach dem Egg Benedict, das mich und meine Mitforistinnen nicht überzeugte – gegessen werden: Der Hummer oder die Königskrabbenbeine. Bislang war der Gosch-Bereich, der neben dem Anckelmannsplatz liegt, immer sehr sehr sehr voll. Dies galt sowieso generell für die Innenbereiche des Schiffes – egal wo, es war voll. Dafür habe ich den Außenbereich noch nie so leer erlebt. Dies galt sogar für die beheizte Lagune, in der wir immer mehrere nebeneinander stehende Liegen bekamen.

    Daher waren wir schon um 17.50 Uhr da – wider erwartend war es leer. Ohne Problem haben wir einen Tisch bekommen und mein Hummerexperiment konnte beginnen. Unser Mittlerer war allerdings so begeistert vom Gosch, dass wir ihn zwischenzeitlich ins Anckelmannsplatz zum Essen geschickt haben. Seine Kartoffeln schmeckten aber auch wie Pappe und das Gosch-Dressing ist ja auch nicht jedermanns….

    Nachdem ich extra einige Youtube-Videos über das richtige Essen von Hummer geguckt hatte, dachte ich, für das Essen gewappnet zu sein. Aber nix da… Zu wenig Kraft in den Fingern, um den Hummer zu knacken, aber dafür hatte ich meinen Mann. Und dann??? Total wenig Fleisch in den Scheren, so dass meine Ausbeute sehr klein war. Der Geschmack hat mich auch nicht überzeugt.

    Anschließend waren wir noch spielen und cocktailieren mit Stemel und ihrer Familie wie fast jeden Abend. Raus gingen wir wieder nicht, es regnete mal wieder und war nur 10°C warm.

    Liebe Grüße

    Athena

    P.S.: Es regnet immer noch. In 100 Minuten gehen wir von Board...

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