Auf ins Bergwerk - Glück auf!
Dann ging es endlich ins Bergwerk, denn es war sooo warm. Wir hatten 25 Grad, die Winterjacke plus Schutzkleidung an und freuten uns sehr auf die 8 Grad des Bergwerks.
Wir mussten zwischen den Schienen hineinlaufen und bildeten eine 60-Leute-Kolonne. An den Wänden sah man Salzablagerung, aber für vernünftige Fotos war keine Zeit, denn dann wären die Leute hinter einem in einen hineingegangen.
Ein Highlight sind die beiden Rutschen, von denen eine die weltweit längste ist. Flitzi und ich rutschen zusammen mit 30 km/h. Das hat viel Spaß gemacht.
Im Bergwerk herrschte Maskenpflicht, die die Besucher/innen unterschiedlich ausgelegt hat.
Relativ zu Beginn sahen wir einen Film: Hier wurden die verschiedenen Entwicklungsstufen des Salzabbaus tonlos dargestellt. Es wurden die trockenen Abbauformen mit Hammer, Meißel in unterschiedlichen Metallen - daher ja auch die Begriffe Eisenzeit und Bronzezeit - gezeigt.
Über die heutige Praxis der nassen Abbauform mit dem Einfüllen des Wassers, das die Salze löst und das Gestein immer mehr aushöhlt, erzählte später der Angestellte des Bergwerks: An den Boden setzt sich die Sole, Wasser mit einem Salzgehalt von 30 %, ab, die dann abgepumpt wird. Durch Erhitzen verdampft das Wasser und das Salz bleibt zurück.