So. Nach einem Pinkgroni an der Überschau Bar kann es weiter gehen. Ich habe mir vorgenommen auf dieser Reise die neuen Highballs alle nach und nach durchzuprobieren. Bis jetzt alle gut, auch die, bei denen die Zutaten nicht so meins sind, wie Whiskey oder Gin.
Dienstag 27.5.25 Kapstadt
Nach einem Frühstück im Atlantik Mediterran haben wir kurz nach neun das Schiff verlassen. Das Frühstück ist hier besser als gewohnt. Die Jungs kreisen nicht mehr mit den Tellern herum, sondern die Teller mit Wurst, Käse, Fisch und Früchte stehen an der Station und man bekommt ziemlich schnell das Gewünschte.
Wir wollten das Aquarium an der V/A Waterfront besuchen. Dazu hatte ich einen Uber bestellt, der auch sehr schnell da war. Die Fahrt hat 46 Rand gekostet. Ca. €2,30. Der Fahrer war sehr nett, freundlich und hilfsbereit, wie alle Kapstädter, die wir getroffen haben. Er hat sich die 40 Rand Trinkgeld verdient.
Das Aquarium war sehenswert der Eintritt moderat. Den genauen Preis weiß ich nicht mehr und meine Kreditkarten Äpp will gerade nicht. Erinnerlich waren es etwas über 25€ für zwei Erwachsene.... Äpp geht wieder. €26,74 wurden abgebucht. Das ist weniger als eine Karte für das Poeme del Mar in Las Palmas.
Nach dem Aquarium noch mal durch das "Watershead" (oder so) und einen Kaffee und eine Cola getrunken. Von dort aus wollten wir über die Klappbrücke gemütlich zurück zum Schiff. Die Brücke war gerade hoch, aber macht nix. Wir hatten Zeit. Der Plan war erst gegen 13 Uhr am Schiff anzukommen um dann gleich die Ausreiseformalitäten zu erledigen. Am Ende der Brücke sprach uns eine Dame an und bot uns an uns mit ihrem Golfcart kostenlos zum Schiff zu fahren. Das ist wohl ein neuer städtischer Service für Gehbehinderte. Ruckzuck standen wir vor dem Terminal. Dort angekommen kamen wir in der Raucherecke noch ins Gespräch mit einem farbigen Südafrikaner. Überhaupt waren alle Südafrikaner, denen wir begegnet sind sehr zugänglich und sprachen ein für mich sehr gut verständliches Englisch. Anstehen vor der Sicherheitskontrolle. Anstehen vor der Passkontrolle. Anstehen vor dem Schiff. Letzteres wohl wegen eines IT Problems. 
Auf dem Schiff ging es zum Gosch. Naja. Der Service hat sich wohl an die afrikanische Gelassenheit angepasst. Danach ab auf die Hütte. Oma und Opa brauchen ihren Mittagsschlaf. Auf dem Weg habe ich noch für Abends einen Tisch im Hanami reserviert für 19 Uhr. Gegen 17 Uhr (geplante Auslaufzeit) sind wir dann hoch zur Außenalster. So gegen 17:10 Pling Plong "Hier spricht Ihr Kapitän". Das Auslaufen verzögert sich wegen irgendwas mit den Behörden. Gegen 17:30 Pling Plong. Auslaufen nicht vor 18 Uhr. Um 18:30 ging es dann endlich mal los. Wir sind dann runter ins Hanami. Hanami: Zwei dünne Scheiben Thunfisch für nur noch 6,20. Die sauer scharfe Suppe war gut. Daran kann man nicht viel falsch machen. Die Hanami Ente war lt. Gaby auch ok. Mein Schweinebauch war viel zu grob geschnitten. Die Bananen mit kandierten Nüssen stellten sich als Bananen mit Puffreis heraus. Kann man dem Gast nicht sagen, wenn was aus ist? Oder noch besser die Karte anpassen. Mein Rotwein "Leonardo Toscana" war auch nicht vorrätig. Das Hanami letztes Jahr auf der 4 war deutlich besser. Wenigstens konnten wir aus dem Fenster Kapstadt am Horizont verschwinden sehen.