Beiträge von Buerste

    Mit diesen vielen Eindrücken kehrten wir wieder zurück zum Schiff, wie geplant waren wir 30 Minuten vor dem Ablegen zurück. Die Kinder gingen wieder einmal in den Kids Club und wir verabschiedeten uns an Deck von Bergen. Die Stadt wurde allmählich kleiner und wir entschieden uns heute für das Atlantik Mediterran, für unsere Kinder ist das nichts – aber die waren ja auf Achse. Hier gibt es tolle Speisen u.a. Hummer Ravioli, rosa gebratenen Kalbsrücken, Crema Catalana. Ein wirklich sehr schöner Tag neigte sich dem Ende. Doch heute sagen Bilder wohl mehr.

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    Von Bergen selbst haben wir leider nicht viel gesehen. Unsere Kinder entschieden sich für den Ausflug: Entdecken sie den Hardangerfjord.

    Um 9:30 Uhr saßen wir in unserem Bus, unsere Reiseleiterin war Maria aus Norwegen. Eine herzliche Frau, die uns sehr gut deutsch sprechend gut unterhielt und über alles informierte. Die Tour entlang des Hardangerfjords beinhaltete mehrere Fotostops u.a zwei Wasserfälle, ein ausgiebiges Mittagessen, eine Fährfahrt über den Fjord und viele traumhafte Landschaften, aber seht selbst. Der Höhepunkt war der Wasserfall Steindalsfossen, ein größerer Wasserfall hinter dem man trockenen Fußes herlaufen kann. Der Ausflug war sehr schön, einzig die Zeit am Wasserfall war uns zu kurz.

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    Montag 02.07.2018 Bergen / Hardangerfjord

    Es ist soweit, wir erreichen norwegisches Festland! Den Wecker stellten wir auf 6:15 Uhr, doch meine innere Uhr hielt 5:00 Uhr für besser

    – und sollte recht behalten.

    Leise schlich ich auf den Balkon, seitlich zeichneten sich die ersten Felswände ab, noch so weit weg. Nach und nach zog sich der Fjord immer mehr zu, Häuser waren zu erkennen und die See lag ruhig vor naja eher hinter uns. So viele Bilder haben wir im Vorfeld gesehen, doch jetzt wirklich da zu sein, dieser Anblick in seiner echten Größe, war sehr ergreifend.

    Früh gingen wir zum Frühstück hatten wir doch für heute einen ganztägigen Ausflug gebucht. Während wir aßen konnten wir sehen, wie wir uns der Stadt immer mehr näherten. Pünktlich zum unterfahren der bekannten Brücke waren wir fertig und bereit das ganze auf dem Sonnendeck zu erleben. Nur wenige Minuten später kam das Schiff pünktlich am Anleger an und lag um 8:00 Uhr fest. Wir sollten den Tag nicht das einzige Kreuzfahrtschiff in Bergen sein.

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    Sonntag 01.07.2018 Seetag

    Das unsere Reise mit einem Seetag beginnt ist eine schöne Sache, so haben wir Zeit uns alles in Ruhe anzuschauen. Die erste Nacht an Bord war sehr ungewohnt. Die Betten sind schön fest und ermöglichen einen guten Schlaf. Nur bei Veränderungen brauche gerade ich etwas Zeit bevor mein Körper sich daran gewöhnt. Das Rauschen der Propeller, der fehlende Verkehrslärm, das fehlende rauschen des Windes in den Bäumen, keine Vögel....alles Kleinigkeiten die mich aber des öfteren wach werden ließen.

    Unser Weg führte uns heute Morgen in den Ankelmannsplatz, unsere Kinder sind totale Buffet Fans.

    Das sollte jetzt jeden Morgen so sein und die einzige Mahlzeit die wir regelmäßig mit unseren Kindern haben. Wenn man, so wie wir, bislang Ferienhausurlaub kannte und somit Selbstversorger war, ist die Auswahl schier überwältigend. Was gab es eigentlich nicht? Hier findet jeder etwas ... diverse Müslis, Trockenfrüchte, Obst, Nüsse, Brot, Brötchen, Käse, Wurst, warme Speisen, eine Ecke mit lactosefreien Produkten.... hier alles aufzuzählen ist nicht möglich. Wir fanden morgens immer einen Tisch, oft auch am Fenster. Heute war das Wetter aber so gut, dass wir im Außenbereich vom Gosch saßen.

    Nach diesem viel zu ausschweifenden Frühstück wollten unsere Kinder direkt in den Kids Club den sie bereits gestern entdeckten. An dieser Stelle kann ich direkt ein Riesenlob aussprechen. Die Betreuer auf unserer Reise waren hervorragend, unsere Kinder fühlten sich so wohl, dass wir eher Schwierigkeiten hatten sie dort wegzubekommen. Selbst essen wollten sie lieber mit den anderen Kindern. Wir hofften natürlich darauf das wir auch mal Zeit für uns haben, aber das wir so einsam sind...;)

    Der Kids Club bot auf dieser Reise auch einige Ausflüge an. Dabei waren Spiel und Picknick im Geiranger Fjordcenter und in Tromsö Besuch des Botanischen Garten und Planetarium. Was soll ich sagen, auch das wollten sie lieber, als mit uns den Dalsnibba zu bewundern. So ging es zum stornieren und umbuchen an den Landausflugsschalter. Der Service ist toll, wie bislang alles wurde es mit einem Lächeln und sehr schnell erledigt. Am späten Nachmittag, in der Zwischenzeit entdeckten wir weiterhin das Schiff, "durften" wir endlich unsere Kinder mitnehmen und an den Pool. Wir hatten traumhaftes Wetter, entsprechend voll war es, dennoch fanden wir vier ohne Probleme einen Platz in der Lagune. Es war voll, doch hatten wir nie das Gefühl von Enge.

    Langsam ließen wir den Tag ausklingen, genossen das gute Wetter und freuten uns auf Bergen. Die Durchsage des Kapitäns am Abend mit den Wetteraussichten klang gut. Wir sollten sehr früh morgens in den Fjord einfahren, wir entschlossen uns den Wecker zu stellen, den ersten Kontakt mit Norwegens Küste wollten wir nicht verpassen.

    Zum essen ging es Abends wieder in den Ankelmannsplatz, was hier am Morgen gilt, ist Abends nicht anders. Besonderes Highlight heute war ganzer Lachs mit Orangensauce vor Ort filetiert – wirklich ein Genuss.:thumbup:

    Auf der Kabine angekommen waren unsere sehr lieben Servicemitarbeiter schon wieder mit allem fertig. Die Kabine abgedunkelt, Licht an den Betten an, die Betten aufgeschlagen, ein kleines Betthupferl...wie glücklich einen doch diese Kleinigkeiten machen können.<3

    Da ist sie wieder die Zeit – wo ist die heute eigentlich wieder geblieben?

    Als die Kinder schliefen ging es für uns noch raus, auch das sollte ein Ritual werden. Die Stimmung, das hier und jetzt genießen, die Weite einfangen und einfach – glücklich sein!

    Sola76

    urlauberin2

    Na dann kommt gerne mit.

    Ich hoffe das wir morgen zumindest schon gemeinsam nach Bergen reisen :)

    Als kleiner Vorgeschmack, die regenreichste Stadt Europas sah an diesem Tag so aus.

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    Egal wir waren da!

    Direkt viel uns die gute Übersicht und Information an den Fahrstühlen und den Decks auf. Das Wetter war schön, heiter bei 24 Grad so kann es weiter gehen. Die Kabinen sollten ab 15.00 Uhr zur Verfügung stehen, so beschlossen wir erst einmal die Außendecks zu erkunden, ein erstes Getränk zu bestellen und alles wirken zu lassen.

    Ein erster Hugo schmeckt schon mal :)

    Pünktlich wurden die Kabinen freigegeben, die Koffer waren noch nicht da, aber erkunden wollten wir unser neues Zuhause trotzdem. Wir mochten die Kabine, nicht sehr bunt, dafür zeitlos und urgemütlich mit einem Riesenbalkon am Heck. Der Stauraum hat uns begeistert. Wir bekamen später die komplette Bekleidung für vier Personen in den Schränken und Schubladen unter. Das Bad ist natürlich klein, dafür toll durchdacht und auf alle Fälle geräumig genug, auch für mich 1,90 hoch und eher Waschbär- als Waschbrettbauch.

    Um 18.15 Uhr ging es dann zur obligatorischen Seenotrettungsübung (SNRÜ) auf unsere Musterstation. Für uns war alles neu und dadurch auch das spannend, zumal wir wohl alles wissen wollen was im Ernstfall zu tun ist. Hier sahen wir aber doch zum ersten mal einige genervte Gesichter.

    Jetzt war es aber endlich so weit, von der Aussenalsterbar aus sahen wir wie die Festmacher nun eben genau das Gegenteil taten. Nach drei kräftigen Grüßen an Bremerhaven und die am Land Verbliebenen kam das, worauf ich mich am allermeisten freute. Das Schiff setzte sich ganz langsam in Bewegung und wir hörten die "Große Freiheit". Die Gänsehaut war sofort da. Das Lied endete, Bremerhaven wurde immer kleiner, die Weser breiter, jetzt war es klar, die lange Zeit des Wartens ist wirklich vorbei.

    Zum essen ging es mit den Kindern in den Ankelmannsplatz zum Buffet, doch der Tag hatte seine Spuren bei Ihnen hinterlassen. Sie waren hundemüde und kaputt. Wenig später lagen sie in ihrer Koje und schliefen tief und fest.

    Bei einem wunderschönen Sonnenuntergang gönnten wir uns noch einen Cocktail an der Unverzichtbar und genossen den Ausblick auf das weit entfernte Helgoland und die Weite. Wenig später fand aber auch unser erster aufregender Tag sein Ende und wir waren gespannt was folgen sollte.

    Unsere Anfahrt nach Bremerhaven dauert etwa 90 Minuten, wir wohnen also praktisch um die Ecke. So machten wir uns gegen 11.30 Uhr auf den Weg. Nach einer ruhigen Fahrt mit nur einem kurzen Stau kamen wir um kurz nach 13.00 Uhr an der Columbuskaje an.

    Im Vorfeld der Reise buchten wir den Kühne+Nagel Parkservice Premium. Wenige Tage vor der Reise kam die Information zum Ablauf. Einfach durch die Schranke, den Parkschein ruhig entsorgen, zur Gepäckannahme und anschließend zu den markierten Parkplätzen von Kühne+Nagel. Genau so einfach stellte es sich dann auch da. Die Koffer und das Auto waren wir wohl innerhalb von fünf Minuten los. Da waren wir nun, vor allem war aber SIE da. Da lag sie die Mein Schiff 5 angestrahlt von der warmen Mittagssonne. An ihrem Heck lag die Albatros von Phoenix Reisen (sie begegnete uns noch öfter auf dieser Reise) im direkten Vergleich wirkte unser Schiff gleich noch imposanter in der Größe.

    Am Check-In herrschte reges Treiben und genau wie wir, kamen viele Mitreisende eben direkt zum Beginn der Einschiffung. Direkt wurde den Wartenden Getränke von den Tui Mitarbeitern angeboten und es herrschte eine große Gelassenheit unter den Reisenden. Wir stellten uns auf etwa eine Stunde Wartezeit ein, was in Ordnung ist wenn man bedenkt wie viele Menschen hier waren. Einen Augenblick später kam es anders, eine lächelnde Mitarbeiterin bat uns (wohl wegen der Kinder) sowie ein paar ältere Mitreisende an den Check In für die Suitengäste. Alles ging rasend schnell und ehe wir uns versahen hielten wir unsere Bordkarten, das Begrüßungsgeschenk des Kidsclubs und alles Weitere in unseren Händen.

    So einfach ist das Alles? Worauf habe ich all die Jahre gewartet?

    Anreise und erste Eindrücke - 30.06.2016

    Der große Tag ist gekommen. Allerdings viel früher als gewünscht, wir waren doch alle sehr aufgeregt und entsprechend kurz war die Nacht.

    Die Koffer packten wir bereitas am Vortag. Unsere Pässe, die Reiseunterlagen, alles was wir für den Tag brauchen lag ebenfalls bereit. Ein ausgiebiges und gemütliches Frühstück verschaffte uns etwas Zeit. Das leuchten der Kinderaugen – bei uns Erwachsenen war es wohl kaum weniger, war schön zu sehen nur die Zeit wollte nicht vergehen.



    Hat sich eigentlich mal die Wissenschaft damit beschäftigt warum Urlaubszeit 3x schneller vergeht als Arbeitszeit oder Wartezeit?

    "Selbstfindung" und Vorbereitung

    Es war im Januar 2016, eine Zeit die mich beruflich sehr forderte und auch nachdenklich machte, habe ich beruflich doch mit viel Leid zu tun.

    Ich weiß nicht ob ihr solche Momente kennt? Man wacht eines Morgens auf und fragt sich wofür das alles und sollte man etwas ändern?

    Ich habe einen sicheren Job, ein gutes Auskommen, meine Frau und zwei Kinder. Wir haben unser Reihenhäuschen die perfekte "Spiesseridylle" – doch was, wenn es heute zu Ende wäre? Wir fahren regelmäßig in den Urlaub, Ferienhausurlaub in Dänemark (sicher nach wie vor schön). Doch was hab ich von der Welt gesehen? Was hab ich meinen Kinder zeigen können? Die Antwort ist eindeutig: Nicht viel, bis heute saß ich noch nie in einem Flugzeug, südlicher als an der Mosel war ich auch noch nicht.

    Irgendetwas änderte sich in mir, ich wollte diese Erinnerungen und Momente schaffen für meine Familie und für mich.

    Die Hohe Kante ist schön, doch gemeinsame Augenblicke so viel wertvoller.

    Schnell war klar, dass uns die erste Tour in den Norden führen soll...so weit wie möglich. :)

    Es begann die große Suche, was wollen wir und wer bietet es? Es sollte ein deutsches Schiff sein, für uns als Neulinge aber auch für die Kinder. Letztlich blieben für unser Gefühl nur Aida und Tui über.

    Weiter ging´s, wer fährt wann denn wo hin? Sofort fiel mir die 14 tägige Tour bis Spitzbergen auf, direkt am Anfang der Ferien – Jobmäßig gut zu planen, Premium alles Inklusive – überschaubare Folgekosten, hauptsächlich Balkonkabinen – eine Rückzugsmöglichkeit falls der Trubel doch nichts für uns ist und letztlich tolle Bewertungen und Informationen aus dem Internet.

    die Entscheidung war gefallen –

    Wir fahren mit Tui Cruises ins Nordland!

    Bereits zwei Tage später saßen wir im örtlichen Reisebüro und konnten unsere Wünsche "runterbeten" Die Tour stand fest, der Termin ebenfalls und auch die Kabine stand für uns fest. Wir entschieden uns trotz kontroverser Meinungen für eine Heckkabine auf Deck 11. Die 11165 sollte es werden. Nach 10 Minuten war alles erledigt, die freundliche Dame guckte etwas verdutzt, so wird bei ihr wohl selten gebucht.;)

    Ab diesem Tag begann das große Warten. Die Wochen und Monate vergingen, die Vorfreude stieg und ich begann Reiseberichte zu lesen, mich über die Häfen zu Informieren, die Landausflüge zu studieren – so landete ich hier, wie wohl schon viele vor mir.

    Langsam setzte sich alles zusammen. Wir entschieden uns die Ausflüge über Tui zu buchen, uns ist bewusst, dass wir einiges günstiger oder individueller machen könnten. Doch wir sind Frischlinge, vollkommen unerfahren und setzten für diese Reise auf die Erfahrung von Tui und deren Partner. Pünktlich zum Buchungsstart buchten wir unsere Ausflüge, wussten wir doch inzwischen das eine Stornierung bis 48h vorher kostenlos möglich ist. Somit bestand kein Risiko für den Fall das die Kinder doch nicht mit möchten usw..

    Nun waren es also nur noch wenige Monate, die Aufregung riesengroß. Wir kauften Koffer und besorgten im Frühsommer noch einmal ein paar neue, dicke Pullover und Funktionsjacken. Hochsommer auf Spitzbergen ist halt nicht gerade T-Shirt Wetter. :)

    Den letzten Monat wurde ich irgendwie ruhiger, die Aufregung war weg. Inzwischen waren wir ja so gut wie möglich vorbereitet, doch die Vorfreude war riesengroß.

    Wir sind zurück – leider! ;(;(

    Nachdem mir hier so viele Reiseberichte über meine lange Zeit des Wartens geholfen haben, möchte auch ich mich an einem Reisebericht versuchen und ein paar unserer Eindrücke mit euch teilen. Ich werde zeitnah versuchen die komplette Reise einzustellen und euch ein wenig mitnehmen in das wunderschöne Nordland.

    Wir verreisten als Familie, wir das sind meine Frau (42), meine Tochter (9) mein Sohn (6) und ich (36) war auch noch mit.

    Unsere Eindrücke sind noch sehr frisch, und sicher noch von einer großen Euphorie und Freude geprägt.

    Solltet ihr später Fragen zu den Ausflügen, den Häfen oder unseren Erfahrungen haben, dann traut euch doch ganz einfach.

    Ach das ist ja super, noch mehr Familien mit an Bord :)

    Als Erstfahrer haben wir auch alles über TUI gebucht, mit etwas mehr Sicherheit vielleicht beim nächsten mal mehr auf eigene Faust.

    Unsere zwei sind sogar ganz scharf auf die Ausflüge und so unterschiedlich haben sie sich auch entschieden.

    In Trondheim geht es Schmalspurbahn fahren und auf Spitzbergen müssen wir uns sogar trennen. Die Damen bestehen auf die Fossiliensuche und die Herren machen sich auf nach Pyramiden. ;)

    Auch euch vielen Dank,
    ich bin von diesem Forum echt begeistert, man findet viele nützliche Tipps, nette Kontakte
    und naja meistens zumindest ein nettes Miteinander.

    Wir haben uns entschlossen es gleich "richtig" zu machen.
    Meine Frau möchte unbedingt ans Nordkap und ich soweit nördlich es eben nur geht.
    Einzige Vorerfahrungen auf Schiffen sind nur diverse Fähren, Helgoland und Göteborg :D