mit etwas Verspätung möchte ich euch mitnehmen auf unsere Kreuzfahrt zum Jahreswechsel mit der AIDAmar. Ich wollte eigentlich schon früher mit dem Reisebericht beginnen, aber Ruheständler haben ja nie Zeit. Jetzt soll es aber klappen. Begleitet uns also bei unserer Tour von Mallorca nach Lissabon und zurück bei fabelhaftem Frühlingswetter. Los gehts!
Nachdem
wir den Jahreswechsel 2017/18 auf der Mein Schiff 2 vor Madeira
erlebten und dort das phantastische Feuerwerk bewundern durften,
weckte in den ersten Monaten des Jahres das Angebot eines Reisebüros
unser Interesse. Dort wurden zu verschiedenen Terminen Reisen mit der
AIDAmar im Mittelmeer zu günstigen Preisen angeboten, darunter auch
eine Tour vom 28.12.18 bis zum 06.01.19 mit Silvesteraufenthalt in
Lissabon. Wir mussten nicht lange überlegen und sicherten uns
telefonisch eine Balkonkabine; An- und Abreise waren in dem Angebot
ebenfalls enthalten. Während wir auf der Mein Schiff 2 zu viert
unterwegs waren, wollte uns dieses Mal Michael, Sohn unserer Freunde
aus Volmarstein und Gabys Patensohn, begleiten. Ihn hatte schon
unsere Reise auf der AIDAdiva von New York nach Montreal brennend
interessiert; damals konnte er aber wegen beruflicher
Verpflichtungen, er ist Lehrer, nicht mit kommen, weil die Reise
außerhalb der Herbstferien stattfand. Bei der Kreuzfahrt über
Silvester waren aber Weihnachtsferien und insofern stand der Reise
nichts im Wege. Allerdings musste er einige Tage warten, weil das
Reisebüro noch bei AIDA wegen einer Einzelkabine nachfragen musste.
Doch auch das ging glatt; wegen der Zuschläge für Einzelreisende
entschied er sich für eine Innenkabine.
Auf
MyAida konnten wir nach Bestätigung der Buchung schon unsere
Kabinennummern sehen; wir hatten die 9118 und Michael die 7473. Das
war schon ungewöhnlich, weil die Kabinen bei solchen Aktionen, wie
auch bei Vario Buchungen, erst später zugeteilt werden.
Einige
Zeit später waren unsere Flüge zu sehen, hin ging es um 5.50 Uhr
mit Tuifly ab Düsseldorf nach Palma, zurück um 20.15 Uhr, auch mit
Tuifly. An- und Abreisetag waren bei diesen Flugzeiten jedenfalls
optimal ausgenutzt.
Die
üblichen Vorarbeiten, wie Schiffsmanifest ausfüllen, EC-Karte
angeben, Genießerpaket und Ausflüge buchen, wurden gemeinsam
erledigt. Anfang Dezember trafen die Reiseunterlagen ein; es konnte
also bald losgehen.
vielen Dank für Deinen Bericht und die tollen Bilder. Du hast wohl recht, wer auf Weihnachtsmärkte steht, macht besser die Touren Richtung Süden. Doch das ging ja nicht, auch bei uns nicht. Wir waren dann noch zwei Tage in Hannover und Braunschweig; beide Städte sind mit ihren Weihnachtsmärkten zu empfehlen. Ich glaube, der Tipp Braunschweig stammte hier aus dem Forum.
Freitag geht es für uns nach Mallorca auf die AIDAmar; Silvester sind wir in Lissabon. Ein Bericht folgt Mitte Januar (hoffe ich).
Dir und allen Foris noch schöne Feiertage und ein gesundes Jahr 2019.
da habt ihr also auch Einschränkungen; aber eure Tour findet wenigstens noch statt. Ich habe heute gesehen, dass für die uns angebotene Ersatzroute jede Menge Kabinen frei sind. Da waren wir wohl nicht die einzigen, die storniert haben.
Allerdings muss ich auch erwähnen, dass Phoenix für den Fall, dass man die Ersatzroute akzeptiert hätte, entweder die Kosten für eine Bahnfahrt nach Passau oder die Gebühren für das Globus-Parkhaus übernommen hätte.
Euch wünschen wir trotz aller Widrigkeiten eine schöne Reise.
lt. Aussage von Phoenix war die Donau-Tour die einzige Alternative. Die Dame bei Phoenix sprach von zahlreichen Routenänderungen. Offenbar ist auch der Rhein betroffen, aber wohl nur Richtung Süden.
Ich wünsche euch einen schönen Verlauf eurer Reise.
die Fotos von Deiner Reise sind schon einmal toll. Ich freue mich auf Deinen weiteren Bericht. Von mir wird es leider keinen Bericht über unsere Kreuzfahrt auf dem Main geben, weil die Reise heute abgesagt wurde. Grund: Niedrigwasser! Als Alternative hat man uns Deine Route angeboten. Da wir die aber schon kennen, kam das für uns nicht in Frage. Sehr schade!!
ich bin Dir noch die Kontaktdaten unserer Reiseleiterin in New York schuldig. Per PN klappt das irgendwie nicht, deshalb gebe ich sie hier bekannt; vielleicht sind ja auch andere Foris daran interessiert. Geraldines Website lautet:XXX bitte keine externen Links
Wir können Geraldine auf jeden Fall uneingeschränkt weiter empfehlen. Die Tour mit ihr war toll; wir haben viel gesehen, bestimmt mehr als auf einem der AIDA Ausflüge und hätten fast den Regen vergessen, der uns den ganzen Tag begleitet hat.
Dein anschaulicher Reisebericht hat bei uns Erinnerungen geweckt, weil wir eine ähnliche Tour im Oktober 2015 mit der alten MS 1 gemacht haben. Damals waren wir von La Spezia aus in Lucca. Bei Ansicht Deiner wunderschönen Fotos von den Cinque Terre war uns aber sofort klar, wenn wir noch einmal in diese Gegend kommen, müssen wir dahin!
Auch wir haben nach 5 Fahrten auf den alten Schiffen in diesem Jahr zum ersten Mal einen Neubau betreten, die MS 3. Und die erschien uns schon recht groß. Wir waren uns danach einig, die MS 5 und 6, die ja noch größer sind, kommen für uns eher nicht infrage. Dein Reisebericht hat uns aber überzeugt, es doch mal zu versuchen. Insbesondere das Schmankerl und die dort angebotenen Köstlichkeiten würden uns schon sehr reizen.
ich wünsche euch viel Spaß bei dieser Tour. Wir haben diese 2014 mit der Arosa Bella gemacht, allerdings erst Mitte Dezember und waren sehr angetan. Bin schon gespannt auf Deinen Bericht. Bei uns geht es am 28.11. mit der Ariana von Phoenix ab Frankfurt los. Die Unterlagen sind auch schon da; ein Bericht folgt Anfang Dezember.
Gibt es auf den Flusschiffen eigentlich auch eine Seenotrettungsübung in dem Sinne wie auf den Hochseeschiffen? Ich bin da noch etwas neu.
Wir mussten auch schon mit angelegter Rettungsweste auf dem Sonnendeck antreten! Aber das ist wohl von Schiff zu Schiff unterschiedlich. Meist war es in der Tat nur ein Sicherheitsfilm.
beim Lesen Deines Berichts konnte ich die Tour, die wir kurz vor Dir gemacht haben, noch einmal miterleben. Vielen Dank dafür! Auf jeden Fall hattest Du schon wesentlich mehr Indian Summer als wir. Bei uns waren es wirklich nur eine Handvoll Büsche, die sich verfärbt hatten.
ein toller Reisebericht mit wunderschönen Fotos. So wie Du es beschrieben hast, bekommt man große Lust auf die Südstaaten der USA. Kommt bestimmt auf unsere Liste der Ziele, die wir uns noch vornehmen wollen.
bin gestern in Deinen tollen Reisebericht eingestiegen. Super Fotos aus New York; so ein Wetter hätten wir auch gerne gehabt. Freue mich schon auf die Fortsetzung.
Am Grand Central Station stieg ich aus. Den Bahnhof wollte ich auch noch unbedingt sehen. Fotografieren war verboten, überall standen schwer bewaffnete Soldaten.
wir machen beides gerne, Hochsee- und Flusskreuzfahrten. Deshalb interessiert uns Dein Reisebericht auf jeden Fall. Wir sind Ende November/Anfang Dezember auch auf dem Fluss unterwegs, allerdings auf dem Main und besuchen die Weihnachtsmärkte in Frankfurt, Aschaffenburg, Miltenberg und Würzburg. Darüber wollte ich auch einen kurzen Bericht schreiben.
Montreal, Kanada und
Rückreise (04.10.2018), erst Regen, später sonnig, 15 Grad
Und
schon war er da, der Tag der Abreise. Weil unser Flieger erst am
Abend ging und wir nicht den ganzen Tag auf dem Schiff abhängen
wollten, hatten wir einen Ausflug gebucht „Die Highlights von
Montreal“ der am Flughafen enden sollte. Ansonsten wäre unser
Transferbus zum Flughafen um 15.30 Uhr gestartet. Nach dem letzten
Frühstück im Weite Welt Restaurant gingen wir noch kurz in die
Kabine, um die letzten Siebensachen zusammenzusuchen, danach trafen
wir uns in der AIDA Bar. Dort verbrachten wir die Zeit bis zum Beginn
unseres Ausflugs um 11.00 Uhr. Petra und Christian gesellten sich zu
uns; ihr Transferbus für den Flieger nach Düsseldorf sollte um
17.00 Uhr abfahren. Sie wollten auf eigene Faust noch einmal in die
Stadt, allerdings regnete es im Moment. Um 10.30 Uhr machten wir uns
dann langsam auf den Weg ins Terminal, um unsere Koffer dort
ausfindig zu machen. Mit Petra und Christian verabredeten wir, dass
wir uns im Flughafen noch einmal treffen wollten.
Zwei
Busse standen für diesen Ausflug bereit, mit denen auch das Gepäck
der Passagiere befördert wurde. Noch einmal ein Blick zurück zur
Diva und dann fädelte sich unser Bus in den Verkehr Montreals ein.
Im Stop and Go ging es zunächst durch die Innenstadt, vorbei an
einigen der Sehenswürdigkeiten, die wir von gestern schon kannten.
Heute war nur eine einheimische Reiseleiterin an Bord, weil die AIDA
Mitarbeiter an einem An- und Abreisetag sicherlich anderes zu tun
haben als zu dolmetschen. Auf dem Weg zu unserem ersten Stopp wies
die Reiseleiterin auch auf die Eingänge zur Unterstadt von Montreal
hin. Diesen unterirdischen Ladenpassagen und weit verzweigten
Fußgängertunneln konnten wir leider keinen Besuch abstatten.
Dann
machten wir Halt am Fuße des St. Josephs Oratorium. Diese
römisch-katholische Basilika liegt südwestlich des Mont Royal und
bildet den höchsten Punkt der Stadt. Es war jetzt zwar immer noch
bedeckt, doch es regnete nicht mehr.
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Nach dem Fotostopp stiegen wir
wieder in den Bus und fuhren zur Basilika hoch, um sie von innen zu
besichtigen. Gegründet wurde das Oratorium von Bruder André,
geweiht dem heiligen Joseph. Es wird als Ort des Glaubens, des
Gebetes, der Heilung und des Friedens beschrieben. Von der Terrasse
der Basilika hat man einen schönen Blick auf Montreal.
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Im Anschluss
an die Besichtigung fuhren wir mit dem Bus zum Mont Royal, dem
Namensgeber der Stadt. Dort hatten wir einen weiteren Fotostopp. Das
anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1976 errichtete
Olympiastadion konnte man in der Ferne erkennen.
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Nachdem alle ihre
Fotos geschossen hatten, fuhren wir mit dem Bus zum Flughafen Pierre
Elliott Trudeau, den wir gegen 14.30 Uhr erreichten. Es dauerte
etwas, bis der Bus eine Parkbucht anfahren konnte. Die Koffer wurden
ausgeladen und wir waren uns selbst überlassen. Zunächst einmal
bedeutete uns eine Flughafenmitarbeiterin, dass uns der Busfahrer
wohl am falschen Eingang heraus gelassen hatte; die Abflüge nach
Deutschland würden in einer anderen Halle abgefertigt. Dort
angekommen suchten wir vergeblich nach einem Condor Schalter. Eine
weitere Nachfrage bei einer netten Mitarbeiterin ergab, dass der
Schalter erst um 16.00 Uhr öffnen werde. Wir stellten uns mit
weiteren AIDA Gästen dort an. Kurze Zeit später erschien dann auch
eine Dame von Condor und um 16.00 Uhr ging es los mit dem Einchecken.
Nachdem wir auch die Sicherheitskontrolle hinter uns gebracht hatten,
warteten wir im Abflugbereich auf den Beginn des Boarding. Petra und
Christian hatten wir per SMS informiert, wo sie uns finden könnten
und tatsächlich trafen sie kurze Zeit später ein und wir
verabschiedeten uns herzlich. In der Heimat wollen wir auf jeden Fall
in Kontakt bleiben.
An
Bord des Fliegers hatten wir die gleichen Vorderleute wie auf dem
Hinflug. Also ging es wieder entsprechend eng zu. Als absolutes Novum
erhielt der Flugkapitän, der uns übrigens mit „Sehr geehrte
Flugzeuge“ begrüßte (lautes Gelächter), bereits vor dem Start
Beifall, weil er nämlich verkündete, dass die Flugzeit wegen
günstiger Winde nur 6 ½ Stunden betragen werde. Der Start erfolgte
mit geringfügiger Verspätung; der Nachtflug verlief ohne besondere
Vorkommnisse und um 08.15 Uhr am nächsten Morgen landeten wir in
Frankfurt. Unser Zubringerbus wartete bereits auf uns. Nach einer
Fahrt ohne größere Staus kamen wir gegen Mittag daheim an.
Fazit
Weil
wir schon häufiger mit AIDA unterwegs waren und auch die Diva von
unserer Orientkreuzfahrt 2015 schon kannten, wussten wir, was uns
erwartete. Und unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht; einige
Veränderungen sind uns aber doch aufgefallen. So waren die Speisen
in den Buffetrestaurants früher abwechslungsreicher. Keine Frage, es
hat geschmeckt, aber einiges wiederholte sich häufiger. Das Anstehen
vor dem Markt Restaurant zu den beiden Öffnungszeiten nervt nach wie
vor, wird sich aber sicherlich auch nicht ändern. Bei den Cocktails
gab es keine Dekoration durch Ananasscheiben mehr; ob das auch
Sparmaßnahmen waren oder den nordamerikanischen Vorschriften
geschuldet, entzieht sich unserer Kenntnis. Schließlich dürfen in
Nordamerika auch die Besteckständer nicht auf den Tischen stehen, was zur
Folge hatte, dass wir in den ersten Tagen zwar mit gefülltem Teller
vom Buffet zurückkehrten, aber ohne Besteck.
Dem
Personal der Diva sprechen wir ein großes Lob aus. In allen
Bereichen wurden wir freundlich und zuvorkommend behandelt;
insbesondere in der AIDA Bar und in den Restaurants waren viele nette
Mitarbeiter anzutreffen, die uns z.B. auch bei der Platzsuche
behilflich waren. Die hervorragenden Übersetzungskünste von Tanja
habe ich ja schon erwähnt. Kapitän Falk Bleckert meldete sich jeden
Morgen gegen 10.00 Uhr mit ausführlichen Informationen zum
jeweiligen Tagesablauf. Nachmittags erfolgten Durchsagen zur Nautik
von einem technischen Offizier.
Und
was war nun mit dem Indian Summer? Nun ja, viel haben wir von ihm
nicht zu Gesicht bekommen; nur einige Bäume hatten sich schon
verfärbt. Grund war nach Aussage der Kanadier der viel zu warme
September. Es braucht wohl einige Frostnächte, damit die
Farbenpracht sich entwickelt, die hatten sie aber bis zu unserer Tour
noch nicht gehabt.
Trotzdem
wird uns diese Reise natürlich in sehr angenehmer Erinnerung
bleiben. New York war schon ein Erlebnis; muss man sicherlich einmal
gesehen haben, wird aber nie unsere Lieblingsstadt werden. Viel zu
viel Trubel und Hektik; da waren uns die kleineren Städte lieber.
Unsere persönlichen Highlights waren Portland, Halifax und Quebec.
Um noch einmal auf New York zurück zu kommen, unsere kleine Truppe
beim Stadtrundgang war da natürlich ein absoluter Volltreffer.
Nach
der Kreuzfahrt ist vor der Kreuzfahrt: Über den Jahreswechsel geht
es ins Mittelmeer; Silvester werden wir in Lissabon erleben.
Montreal, Kanada
(03.10.2018), teilweise bewölkt, 16 Grad
Die
zweitgrößte französischsprachige Stadt der Welt nach Paris
erreichten wir gegen 08.00 Uhr. Wir hatten hier den Ausflug
„Spaziergang durch das alte Montreal“ gebucht, der um 09.00 Uhr
starten sollte. So fanden wir uns nach dem Frühstück im Weite Welt
Restaurant pünktlich vor dem Hafenterminal ein. Wieder waren es zwei
oder drei Gruppen, die sich zum Spaziergang auf den Weg machten.
Unsere Reiseleiterin hieß Miriam; als Übersetzerin begleitete uns
wieder Tanja. Die hatte eigentlich schon Urlaub und würde heute
Abend nach Deutschland zurück fliegen; sie war aber noch kurzfristig
gefragt worden, ob sie bei einer Gruppe übersetzen könne. Und die
Gute hatte sich überreden lassen. Was für ein Glück für uns!
Zu
Beginn des Ausfluges nieselte es noch etwas; das hörte dann aber
bald auf. Unser erstes Ziel war das Pointe-à-Callière Museum, das
zu einer faszinierenden Reise in die Anfangsjahre der Stadt einlädt.
Zu dem Komplex gehört auch das Old Custom House, Montreals erstes
Zollhaus. Heute beherbergt es den Souvenirladen des Museums.
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Weiter
ging es zum Place d`Armes, dem alten Exerzierplatz. Hier sind die
Straßen eng und kopfsteingepflastert. Auf dem Platz befindet sich
das Monument Maisonneuve, das an den Stadtgründer Paul Chomedey de
Maisonneuve und seine Begleiter erinnert.
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Dem Platz gegenüber erhebt
sich die römisch-katholische Basilika Notre-Dame. Das neugotische
Gebäude entstand von 1824 bis 1829 und ersetzte die frühere
gleichnamige Pfarrkirche. Das Innere der Basilika besuchten wir
natürlich ebenfalls. Schade, dass davon hier keine Bilder mehr
gezeigt werden können; der Innenraum ist wirklich wunderschön.
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Neben der Basilika findet man das Vieux Seminaire Saint-Sulpice. Das
Seminar der Ordensgemeinschaft der Sulpizianer ist das älteste
Gebäude der Stadt. Als Nächstes steuerten wir das World Trade
Center an, ein Einkaufszentrum, Büro- und Hotelkomplex. Es wurde
1992 fertiggestellt und beherbergt in seinem Inneren sogar ein
größeres Bruchstück der Berliner Mauer; ein Geschenk der Stadt
Berlin zum 350. Gründungstag der kanadischen Metropole bzw. 160.
Jahrestag der Verleihung der Stadtrechte. Sehenswert sind auch einige
Brunnen sowie das gewaltige verglaste Atrium.
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Angrenzend befindet sich der
Place Jacques Cartier. Dieser führt von der Rue Notre Dame mit
beträchtlichem Gefälle hinunter zum Alten Hafen. Sein Namensgeber
ist ein französischer Seefahrer. Der verkehrsberuhigte Platz wird
gesäumt von zahlreichen Geschäften und Restaurants. In der Mitte
des Platzes steht die Nelsonsäule, ein 19 Meter hohes Denkmal zu
Ehren des britischen Admirals Horatio Nelson. Hier endete dieser
informative Ausflug. Wer wollte, konnte noch in der Stadt verweilen;
der Rest, zu denen auch wir gehörten, machte sich auf den Rückweg
zur Diva.
Nach einer kleinen Stärkung im Weite Welt Restaurant
brachen Gaby und ich noch einmal auf, um den Old Port zu erkunden.
Dies ist ein touristisch genutzter Teil der Hafenanlagen, der sich
auf einer Länge von 2 km erstreckt. Der Alte Hafen umfasst ehemalige
Pieranlagen, die durch eine Uferpromenade miteinander verbunden sind.
Am Ende der Promenade bogen wir nach links ab und sahen die Kapelle
Notre Dame de Bonsecours, eine der ältesten Kirchen Montreals.
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Nicht
weit davon entfernt, befindet sich der Marché Bonsecours, eine alte
Markthalle, die heute verschiedene Boutiquen für Kunst, Design und
Handwerk beheimatet. Cafes, Restaurants und Bankettsäle runden das
Angebot ab. Hier sahen wir uns auch im Inneren um.
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Danach machten wir
uns auf den Rückweg zur Diva. Bevor wir diese erreichten, mussten
wir noch eine ganze Zeit warten; zwischen uns und der Diva befand
sich nämlich eine Bahnstrecke, auf der gerade ein ellenlanger
Güterzug unterwegs war, der zwischendurch auch noch mehrmals
stoppte. Endlich war auch dieses Hindernis vorbei gerattert.
Zurück
an Bord machten wir uns ans Koffer packen; schließlich ging diese
Reise morgen zu Ende. Noch einmal unseren Lieblingscocktail (Mai Tai)
schlürfen und dann war es auch schon Zeit zum letzten Abendessen.
Wir trafen uns alle um 20.00 Uhr vor dem Markt Restaurant und
steuerten unseren reservierten Tisch an. Heute Abend lautete das
Motto in allen Restaurants natürlich „Farewell“. Weil wir beide
uns nichts aus Hummer machen, ließen wir den links liegen. Die
anderen Angebote dieses Abschiedsdinners waren, zumindest aus unserer
Sicht, auch nicht so der Brüller. Dadurch ließen wir uns die gute
Laune aber nicht verderben; wir saßen lange zusammen und blickten
noch einmal auf die vergangenen Tage zurück. Das setzten wir später
in der AIDA Bar fort. Die Verabschiedung auf dem Pooldeck entging uns
damit. Um kurz nach 23.00 Uhr ging es in die Koje. Die beiden Koffer
stellten wir vor die Kabine und damit begann die letzte Nacht an Bord
der Diva.
2. Seetag
(30.09.2018), teilweise bewölkt. 15 Grad
Nach
dem Frühstück im Weite Welt Restaurant machten wir es uns auf
unserem Balkon bequem. In eine Decke gehüllt, ließ es sich hier in
der Sonne durchaus aushalten. Um 11.15 Uhr hörten wir uns im
Theatrium einen interessanten Vortrag des Lektors, Gerrit Aust, „Das
französische Kanada“ an. Über MyAIDA hatten wir jeweils eine
Rückenmassage für den heutigen Tag gebucht (St. Barth Harmony
Short). Gaby hatte ihren Termin allerdings bereits vorgestern
abgesagt, weil sie starke Schmerzen im linken Arm hatte. Sie hatte
deswegen sogar die Bordärztin aufgesucht und eine Spritze sowie
Schmerztabletten bekommen. Ich nahm meinen Termin wahr und war mit
der Massage sehr zufrieden. Später gab es dann Kaffee und Kuchen und
die Ansichtskarten wurden geschrieben. Zur zweiten Genießerzeit
fanden wir uns im Marktrestaurant mit dem Thema „Weltreise“ ein.
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3. Seetag
(01.10.2018), leicht bewölkt, 14 Grad
Der
Seetag begann mit dem Frühstück im Weite Welt Restaurant. Von
Seetag konnte man ja eigentlich nur noch bedingt sprechen, denn im
Laufe des Tages würden wir in den St. Lorenz Strom einbiegen und
damit eigentlich auf einem Fluss unterwegs sein. Davon war aber
zunächst noch nichts zu sehen, weil der Strom gerade im
Mündungsbereich und auch noch danach sehr breit ist. Wir
reservierten im Markt Restaurant für den letzten Abend einen Tisch
für 6 Personen. Eine begrenzte Anzahl von Tischen steht dafür zur
Verfügung. Voraussetzung ist der Kauf einer Flasche Wein zum Preis
von 24,90 €. Auch heute gab es wieder Kaffee und Kuchen; außerdem
gab ich die Ansichtskarten an der Rezeption ab und wir lösten unsere
Cocktail-Gutscheine in der Diva Bar ein. Alle Karten sind übrigens
angekommen. Abends gingen Andrea und Birgit zur Show „Musical
Dreams“. Danach trafen wir uns im Weite Welt Restaurant, wo heute
das Motto „Griechenland“ lautete. U.a. gab es Rentierfleisch am
Buffet. Von Rentieren in Griechenland war uns bis dahin nichts
bekannt. An der AIDA Bar trafen wir später auf Petra und Christian.
In der Nacht wurden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt.
Quebec, Kanada
(02.10.2018), teilweise bewölkt, 13 Grad
In
Quebec (in der Indianersprache: da, wo sich der Fluss verengt), wo
die Diva von 08.00 bis 18.00 Uhr lag, hatten wir gleich zwei Ausflüge
gebucht. Andrea und Birgit stornierten den Ausflug am Vormittag
allerdings zwei Tage vorher, weil lt. Wettervorhersage wieder Regen
angesagt war. Gaby und ich ließen uns davon aber nicht beirren. Nach
dem Frühstück im Weite Welt Restaurant fanden wir uns um kurz vor
09.00 Uhr im Hafenterminal zum Ausflug „Stadtrundgang durch Quebey
City“ ein. Es waren wieder mehrere Gruppen unterwegs. Dieses Mal
hatten wir keinen Übersetzer dabei, so dass wir den Ausführungen
der Reiseleiterin in englisch folgen mussten. Wir haben zwar nicht
alles verstanden, das Meiste aber schon.
Vom Hafen aus führte uns
die Reiseleiterin zunächst zum Musèe de la Civilisation; hier hat
die Besiedlung Quebecs ihren Anfang genommen. Nächstes Ziel war das
nahegelegene Viertel Petit Champlain. In den engen
kopfsteingepflasterten Gassen befinden sich viele Geschäfte und
Restaurants. Sehr malerisch! Am Place Royal ließ der Gründer von
Quebec, Samuel de Champlain, 1608 einen befestigten Posten errichten.
Der Platz wurde 1686 durch eine Statue des Sonnenkönigs Ludwigs XIV
geschmückt und daher Place Royal genannt. An seiner Südseite steht
die Kirche Notre Dame des Victoires, die älteste Steinkirche
Nordamerikas.
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Nun ging es mit der Funiculaire, einer Standseilbahn in
die Oberstadt Quebecs. Dort oben befindet sich die Terrasse Dufferin,
eine mehr als 600 m lange Promenade am Rande der Klippen mit einer
schönen Aussicht auf die Unterstadt und den St. Lorenz Strom. Das
burgähnliche Chateau Frontenac, ein Luxushotel mit Zinnen, Giebeln
und Türmchen, ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Es grenzt
direkt an die Terrasse Dufferin.
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Der weitere Weg durch die Oberstadt
führte uns zum Ursulinenkloster, das 1639 gegründet, die älteste
Institution des Lernens für Frauen in Nordamerika war. Heute ist das
Kloster ein historisches Museum und Lehrzentrum (Kindergarten,
Schule).
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Nach der Außenbesichtigung der anglikanischen Kathedrale
legten wir am Rathaus eine Kaffepause ein. Es war zwar trocken,
allerdings wehte ein starker, kühler Wind.
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Danach folgte ein Besuch
der Basilika Notre Dame. Sie ist Sitz des römisch-katholischen
Erzbistums Quebec. Mit dem Besuch der Basilika ging unser
Stadtrundgang seinem Ende entgegen. Unsere Reiseleiterin führte uns
zurück zur Diva; einige Ausflugsteilnehmer blieben in der Stadt. Wir
mussten aber mit zurück gehen, weil um 13.30 Uhr schon der nächste
Ausflug startete „Höhepunkte und Montmorency“. An Bord gönnten
wir uns einen Latte Macchiato zum Aufwärmen. Mit uns in Quebec
befand sich übrigens die Seaborn Quest.
Beim
Nachmittagsausflug waren Andrea und Birgit auch wieder dabei. Jetzt
befand sich wieder ein AIDA Scout zum Übersetzen im Bus,
erfreulicherweise die uns schon bekannte Tanja, die auch heute wieder
einen tadellosen Job machte. Wir fuhren zunächst zu einem
Aussichtspunkt in der Nähe der Zitadelle, eine der größten
Festungen des Kontinents. Nach einem Fotostopp ging es weiter zur uns
schon bekannten Terrasse Dufferin. Hier hatten wir einen längeren
Aufenthalt, den wir dazu nutzten, die am Vormittag ausgelassenen
Gassen zu durchstreifen.
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Letztes Ziel war der Montmorency Wasserfall
rund 13 km nordöstlich von Quebec gegenüber der Südwestspitze der
Ile d´Orléans. Zwar ist der Montmorency sicherlich nicht so
spektakulär wie die Niagara Fälle, seine Fallhöhe ist mit 83 m
aber 30 m höher. Hier legten wir eine längere Pause ein, die aber
nicht ausreichte, um mit der Seilbahn die Spitze des Wasserfalls zu
erreichen und die Hängebrücke, die über den Kamm führt, zu
begehen. Ob wir uns das getraut hätten, ist die andere Frage. An
einigen Bäumen zeigte sich hier auch ein erster Schimmer vom Indian
Summer. Vom Wasserfall aus fuhren wir dann zurück zum Schiff.
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Weil
sich jetzt der Hunger meldete, gingen wir heute zur ersten
Genießerzeit ins Markt Restaurant mit dem Thema „Alpen“. Den
weiteren Abend verbrachten wir in der Diva Bar, weil die AIDA Bar im
Zeichen des Alpenglühens stand und das war noch nie unser Ding. So
konnten wir als Nebeneffekt auch noch den Songs der Show „Rock in
Concert“ im Theatrium lauschen. Petra und Christian stießen später
noch zu uns.