wegen eines Kurzurlaubes auf Langeoog konnte ich Deinen Bericht erst jetzt zu Ende lesen. Sehr informativ mit tollen Fotos; danke dafür. Wir haben alle Häfen, die Du beschrieben hast, auch schon angelaufen und stimmen Deiner Einschätzung zu: Lissabon war auch unser Highlight; Agadir eine Enttäuschung. Ich habe noch nirgendwo so viel Müll am Straßenrand gesehen wie auf unserer Fahrt nach Taroudant.
vielen Dank für Deinen anschaulichen Reisebericht, dem wir auch ohne Fotos gut folgen konnten, weil wir alle Häfen auch schon einmal oder mehrmals besucht haben und daher das Kopfkino einschalten konnten. Deinem Fazit stimmen wir zu; auch wir finden z.B. das Gosch überbewertet.
Wir sind im Sommer auch auf der Ostsee unterwegs, allerdings mit der Artania.
Meiner Frau hat sich übrigens in den Avatar verknallt, sie mag Dackel sehr.
im Hotel König haben wir für zwei Vorübernachtungen auch schon einmal gewohnt und zwar 2014 (Weihnachtsmarkttour mit Arosa). Es hat uns sehr gut gefallen und liegt in der Nähe des Hotels Residenz direkt an der Donau.
Wir wünschen euch eine tolle Kreuzfahrt auf der Donau.
mit etwas Verspätung habe ich Deinen informativen und unterhaltsamen Reisebericht gelesen. Wir haben etwa die gleiche Tour 2015 mit der AIDADiva gemacht; waren allerdings statt in Khasab in Bahrein. So kamen wieder Erinnerungen auf. Vielen Dank dafür.
habe gerade Deinen Reisebericht zu Ende gelesen. Vielen Dank für die ausführlichen Informationen und die tollen Bilder. Asien können wir uns auch vorstellen, wenn nur der lange Flug nicht wäre. Wir proben das mal nächstes Jahr mit einem Flug nach San Francisco; vielleicht kommt Asien dann 2021 ins Programm.
Übrigens wollten wir bei unserer ersten Kreuzfahrt auch nur eine Meerblickkabine buchen, wurden vom Reisebüro aber wegen des geringen Aufpreises zu einer Balkonkabine überredet, von der wir in den dann folgenden 16 Reisen nicht mehr los gekommen sind.
im Augenblick ist diese Reise noch in weiter Ferne und wir haben uns noch keine großen Gedanken gemacht. Das kommt aber bestimmt in den nächsten Monaten; wenn dann Fragen auftauchen, kommen wir gerne auf Dich zurück.
Zunächst freuen wir uns auf die Artania und unsere Ostseetour im Juli, die wir ja im Anschluss an eure Tour auf diesem Schiff antreten (wenn ich das richtig in Erinnerung habe).
wir wollen uns im nächsten Jahr einen Traum erfüllen und mit der Amadea von San Francisco nach Miami schippern. Die Reise haben wir bereits vor über einem Jahr gebucht; mit Vorprogramm in Frisco dauert sie vom 28.02.-27.03.2020.
Vor etwa 2 Wochen haben wir von Phoenix eine Mail bekommen, dass bei diesem Reiseabschnitt Dreharbeiten für das Traumschiff stattfinden werden. Meine Frau wollte die Reise sofort stornieren; letztlich haben wir das aber nicht getan. uschisiggi haben mit ihrem Beitrag noch mehr zu unserer Beruhigung beigetragen.
Ihr werdet dann nächstes Jahr erfahren, wie die Reise mit Silbereisen und Co. war.
mit etwas Verspätung habe ich jetzt Deinen tollen Reisebericht gelesen. Wir haben diese Reise 2013 auch gemacht, allerdings in umgekehrter Richtung von Malle bis Hamburg mit der alten MS 1. Es war unsere erste Reise mit Tui Cruises; weil es uns so gut gefallen hat aber nicht die letzte.
Wir haben die gleichen Häfen angelaufen, waren aber auch noch in Southampton.
In Cadiz waren wir jetzt auch schon drei Mal; falls wir da noch einmal hinkommen sollten, werden wir bestimmt den Nationalpark besuchen. Vielen Dank für diesen Tipp.
Also nochmal Danke für den Bericht und die vielen wunderschönen Fotos. Beim nächsten Mal bin ich wieder mit dabei.
vielen Dank für die weiteren Rückmeldungen. Selbstverständlich werde ich sowohl von der Flussreise mit der Saxonia als auch von der Ostseereise mit der Artania berichten. Meine liebe Gattin "nötigt" mich immer dazu, unsere Erlebnisse in Form eines Reiseberichts festzuhalten.
Palma de Mallorca und
Abreise (06.01.2019), sonnig, 18 Grad
Als
wir wach wurden hatten wir bereits in Palma festgemacht. Die ersten
Transferbusse zum Flughafen fuhren bereits um 05.15 Uhr. Heute gingen
wir ins East Restaurant zum Frühstück, weil das Markt Restaurant
für die in aller Früh abreisenden Gäste schon ab 04.00 Uhr
geöffnet war und um 08.00 Uhr schloss. Nach dem Frühstück suchten
wir noch einmal die Kabine auf, packten die letzten Sachen und
verließen sie dann endgültig. Michael und ich brachten zwei weitere
Koffer in die Abfertigungshalle, wo unser großer Koffer bereits
eingetroffen war.
Weil
unser Transferbus erst um 17.00 Uhr fuhr, machten wir es uns danach
auf dem Pooldeck bei strahlendem Sonnenschein bequem. So langsam
trudelten schon die ersten Gäste für die kommende Reise ein. Zu
Mittag aßen wir eine Kleinigkeit im Bella Donna Restaurant. Am
frühen Nachmittag gab es noch einen Burger im California Grill und
ein letztes Zwickelbier im Brauhaus.
Um
16.30 Uhr machten wir uns auf den Weg zu den Transferbusssen. Am
Flughafen angekommen checkten wir ein und warteten auf den Beginn des
Boardings.
Unser
Flieger war quasi dreigeteilt: Von außen noch Air Berlin, der
Innenraum Eurowings und die Mannschaft Tuifly. Wir nahmen unseren
reservierten Sitzplätze ein. Ich entnahm aus einem Gespräch
zwischen zwei Stewardessen, dass wohl eine Tuifly Maschine
ausgefallen war und man deshalb auf diese Maschine zurückgreifen
musste, wobei dadurch 2 oder 3 Plätze weniger zur Verfügung
standen. Da der Flieger ausgebucht war, mussten 2 oder 3 Passagiere
umgebucht werden; so habe ich es zumindest verstanden.
Mit
20 minütiger Verspätung starteten wir Richtung Düsseldorf, wo wir
nach ruhigem Flug pünktlich um 22.50 Uhr ankamen. Michaels Vater
brachte uns dann nach Hause.
Fazit
Weil
wir die AIDAmar und deren Schwesterschiffe, Blu und Sol, bereits
kannten, wussten wir, was uns erwartet. Das Schiff war ausgebucht;
wegen der Schulferien waren ca. 400 Kinder an Bord. Die Restaurants
waren zu bestimmten Zeiten natürlich gut gefüllt; wir haben aber
immer einen Platz gefunden, weil wir die Hauptstoßzeiten gemieden
haben. Zum Frühstück waren wir z.B. immer zwischen 08.00 und 08.30
Uhr, zu dieser Zeit war es im Markt Restaurant noch angenehm leer.
Wegen der zwei Tischzeiten am Abend muss man in diesem Restaurant
allerdings spätestens 5 Minuten nach Öffnung erscheinen, sonst wird
es schwierig, einen Platz zu finden.
Das
Essen war in Ordnung, meiner Meinung nach sogar besser als auf der
Diva bei unserer Nordamerika-Reise im September/Oktober. Highlight
war natürlich der Abend im Buffalo Steak House. Wir hatten im
Vorfeld ein Genießerpaket erworben (mit 10% Ersparnis), dass auch
für die Speisen in den Zuzahlrestaurants genutzt werden kann.
Allen
Servicekräften sprechen wir ein großes Lob aus. Sowohl in den Bars
als auch in den Restaurants wurden wir freundlich empfangen und
bedient. Stellvertretend für alle seien hier unsere drei Kellner im
Markt Restaurant sowie Sunil und sein Kollege, dessen Namen ich mir nie merken konnte, aus dem
Brauhaus genannt. Vom Kapitän gab es morgens und abends immer
ausführliche Informationen zu den jeweiligen Häfen, die weitere
Route und das zu erwartende Wetter.
Mit
dem Wetter hatten wir im übrigen viel Glück. Fast jeden Tag
strahlenden Sonnenschein bei angenehmen Temperaturen, das kann zu
dieser Jahreszeit auch ganz anders sein. Auch über die Route gib es
nichts zu meckern. Am besten gefallen haben uns Cadiz, Lissabon und
Valencia. Der Jahreswechsel in Lissabon war toll, auch wenn das
Feuerwerk nicht so spektakulär war wie im Jahr zuvor auf Madeira.
Michael
hat seine erste Kreuzfahrt sehr gut gefallen. Er hat bereits die
nächste gebucht. Gaby und ich freuen uns jetzt auf die Artania, mit
der wir im Juli auf der Ostsee schippern werden. Vorher geht es noch
auf eine Flussreise mit der Saxonia von Potsdam aus ebenfalls
Richtung Ostsee mit Besuch der Inseln Rügen, Hiddensee und Usedom.
Unseren bisher 17 Kreuzfahrten haben wir auf Schiffen von AIDA, Tui Cruises und Phoenix verbracht. Einen Favoriten haben wir dabei nicht; alle haben ihre Vor- und Nachteile. Müsste ich eine Rangfolge nennen, hätte bei mir Phoenix hauchdünn die Nase vorn, dahinter TUI Cruises und dann AIDA. Bei uns ist auf jeden Fall die Route entscheidend für die Buchung einer Kreuzfahrt.
Damit endet mein Reisebericht. Viele Grüße an alle, die mit uns gereist sind und Danke für die Rückmeldungen.
Im Juni werde ich dann von unserer Flussreise mit der MS Saxonia von Phoenix Reisen berichten.
Dass
sich unsere Reise langsam aber sicher ihrem Ende näherte, hatten wir
gestern Abend schon feststellen müssen. Neben der AIDA Heute mit den
täglichen Programmpunkten und Öffnungszeiten der öffentlichen
Bereiche steckten auch die Abreiseinformationen an der Kabinentür.
Heute galt es jedoch erst einmal, Barcelona zu erkunden. Weil wir
alle schon einmal oder mehrmals in Barcelona waren, wollten wir
wieder auf eigene Faust losziehen.
Die
Ankunft in Kataloniens Hauptstadt war für 08.00 Uhr angekündigt.
Weil die Anlegestelle wieder etwas außerhalb lag, wenn auch nicht so
weit entfernt wie in Valencia, standen auch heute Shuttle-Busse zum
gleichen Preis zur Verfügung. Nach dem Frühstück im Markt
Restaurant ging es per Shuttle-Bus bis zum World Trade Center. Von
dort aus sind es nur wenige Schritte bis zu Barcelonas berühmter
Flaniermeile, La Rambla. Die etwa 1,3 km lange Straße, in der Mitte
eine Fußgängerzone, reicht vom Hafen bis zum Placa Catalunya, dem
wohl zentralsten Verkehrsknotenpunkt Barcelonas. Unseren Spaziergang
über La Rambla unterbrachen wir mit einem Besuch der Markthalle
„Mercat de la Boqueria“ und eines Fanshops des FC Barcelona für
unseren Fußballfan.
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Von
der Placa Catalunya aus wanderten wir, vorbei an einigen von Gaudi
errichteten Gebäuden, Richtung Sagrada Familia. Mit dem Bau dieser
römisch-katholischen Basilika wurde 1882 nach den Plänen von Antoni
Gaudi begonnen. Sie ist bis heute unvollendet. Nach aktueller Planung
soll sie 2026 zum 100. Todestag Gaudis fertiggestellt sein.
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Das
nächste Ziel war der Triumphbogen, der anlässlich der
Weltausstellung 1888 als Haupteingangstor mit roten Ziegelsteinen im
neu maurischen Stil erbaut wurde.
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Der weitere Weg führt uns zunächst
in den ältesten Teil der Stadt „Ciutat Vella“ mit einer
faszinierenden Ansammlung von Kirchen, Museen, quirligen Märkten und
engen, verwinkelten Gassen. Dort machten wir eine Pause und gönnten
uns eine Erfrischung.
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Ciutat Vella und Barrio Gotic (gotisches
Viertel) gehen ineinander über. Dort befindet sich die gotische
Kathedrale, mit deren Bau 1298 begonnen wurde. Wir hatten dieses
beeindruckende Bauwerk bereits bei unserem vorletzten Besuch auch von
innen besichtigt.
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Auf
unserem Rückweg zum World Trade Center machten wir noch Station am
„Maremagnum“, einem Shoppingcenter mitten in einem alten
Hafenbecken. Es entstand 1992 zu den Olympischen Spielen.
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Zum Farewell
Abendessen trafen wir uns um 18.00 Uhr im Markt Restaurant. Die zur
gleichen Zeit vorgesehene Abfahrt verzögerte sich um etwa eine
Stunde, weil lt. Mitteilung des Kapitäns auf Anordnung der
spanischen Behörden Taucher die Mar inspizieren mussten. Es seien
wohl gewisse Hinweise ergangen, die zu dieser Maßnahme geführt
hätten. Genaueres erfuhren wir dazu nicht. Unruhe kam aber nicht
auf.
Nach
dem Abendessen gab es einen Abschiedsdrink in der AIDA Bar, später
den Farewell Sekt auf dem Pooldeck. Ein Besuch im Brauhaus beendete
den Abend, bevor es in die Kabine ging und der große Koffer gepackt
und vor die Kabinentür gestellt wurde.
Rückreise und Fazit folgen morgen. Wir gehen nämlich gleich zu einer Geburtstagsfeier bei Freunden.
ich möchte mich an dieser Stelle auch schon einmal für den tollen Bericht über eure Kreuzfahrt mit der Cara danken. Ich habe ihn noch gar nicht bis zum Ende gelesen, bin aber jetzt schon begeistert. Die grandiosen Fotos machen Lust darauf, diese Tour auch einmal zu unternehmen.
In
der drittgrößten Stadt Spaniens mit ca. 750.000 Einwohnern machten
wir um 09.00 Uhr fest. Weil sich der Hafen etwa 7 km südöstlich des
historischen Stadtkerns befindet, stellte AIDA Shuttle-Busse zur
Verfügung, die in regelmäßigen Abständen in die Stadt und zurück
zum Schiff pendelten. Die Tickets kosteten 9,99 € (Kinder von 2 bis
11 Jahre 6,99 €).
Nach
dem Frühstück im Markt Restaurant machten wir uns auf, Valencia auf
eigene Faust zu erkunden. Michael war schon einmal für ein paar Tage
hier gewesen und konnte uns deshalb einige Sehenswürdigkeiten
zeigen. Der Shuttle-Bus hielt in der Nähe des Torres dels Serrans,
dem nördlichen Eingang zur Stadt. Mit dem Bau dieses Stadttores als
Teil der historischen Stadtmauer wurde bereits 1392 begonnen. Später
wurde er als Gefängnis genutzt.
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Wir betraten nun die Altstadt und
sahen u.a. den Palacio de la Generalidad, einen Palast aus dem 15.
Jahrhundert, der heute als Regierungssitz dient. Weiter ging es zur
Kathedrale, die sich an der Plaza de la Reina, dem Mittelpunkt der
Altstadt, erhebt. Nächstes Ziel war der Plaza de la Virgen mit der
Basilika de la Virgen de los Desamparados, die durch ihre markante
blaue Kuppel kaum zu übersehen ist. Das im 17. Jahrhundert
errichtete Bauwerk war eines der ersten Barockgebäude Spaniens.Neben der Kirche befindet sich der Hintereingang zur Kathedrale.
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Von dort führte
uns der weitere Weg zum Hauptbahnhof Valencias, Valencia Norte. Er
wurde 1917 als Kopfbahnhof eröffnet; hier treffen sich alle
Bahnlinien mit iberischer Spurbreite.
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Ich
kann an dieser Stelle gar nicht alle Bauwerke, die unsere
Aufmerksamkeit erregten, aufzählen. Valencia ist wirklich eine tolle
Stadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und lohnt auf jeden Fall
einen längeren Aufenthalt. Michael als begeisterter Fußballfan
kaufte sich in einem Fanshop des FC Valencia einen Schal und eine
Hose. In Cartagena hatten wir einen solchen Shop leider nicht
gefunden, allerdings spielt Cartagena wohl auch nur in Spaniens 3.
Liga.
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Für
uns ging es jetzt weiter in den Jardin del Turia. Diese Parkanlage
wurde in den 1980iger Jahren im Flussbett des Rio Turia angelegt,
nachdem dieser nach der großen Flut in den 1960iger Jahren
umgeleitet wurde. Wir wanderten ein Zeitlang durch die schöne und
gepflegte Anlage und wandten uns dann dem nächsten Ziel zu, dem
Stadion des FC Valencia. Das Estadio Mestalla bietet Platz für
55.000 Zuschauer und wurde zu Beginn der 20iger Jahre erbaut. Es
befindet sich knapp 2 km nordöstlich vom Stadtzentrum. Schon 2004
erhielt der Verein von den Behörden die Erlaubnis, die Arena
abzureißen und das Gelände zu bebauen. Das neue Stadion im
Stadtteil Benicalap auf einem ehemaligen Industriegelände sollte
schon längst fertig sein. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten des
Klubs kam es 2009 zu einem Baustopp. Der FC Valencia geht jetzt davon
aus, dass das neue Stadion 2021 fertiggestellt wird. Der Besuch des
Stadions Mestalla war natürlich Wunsch unseres Fußballfans.
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Insgesamt waren
wir rd. 4 Stunden in Valencia unterwegs und uns qualmten die Socken.
So waren wir beiden „Alten“ froh, dass der Bus uns zurück zur
Mar brachte. Michael wollte noch der Hafenpromenade einen Besuch
abstatten, wir beide waren allerdings genug gelaufen. So nahmen wir
seinen Rucksack mit aufs Schiff und gönnten uns bei herrlichem
Sonnenschein ein Getränk in der Ocean Bar. Eine Stunde später stieß
Michael wieder zu uns.
Zum
Abendessen gingen wir wieder ins Markt Restaurant, heute zum Thema
USA. Gleichzeitig, nämlich um 18.00 Uhr, machte die Mar die Leinen
los und nahm Kurs auf Barcelona.
Heute
Abend schauten wir uns zum ersten Mal Stefans Prime Time im Theatrium
an. Das, was wir da vom Entertainment Manager sahen und hörten, war
nicht dazu angetan, uns für diese Show zu erwärmen.
Hauptbestandteil der halbstündigen Veranstaltung war ein belangloses
Gespräch mit einem Crewmitglied aus dem Fototeam. Da hatten wir
bisher definitiv nichts verpasst. Den weiteren Abend ließen wir in
der AIDA Bar ausklingen.
Fortsetzung mit Barcelona, Rückreise sowie Fazit folgt am Wochenende. Versprochen!
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Nach
dem Frühstück im Markt Restaurant verließen wir die Mar zu dem
gebuchten Ausflug „Cartagena zu Fuß entdecken“, der um 10.00 Uhr
startete.Unser spanischer Reiseleiter führte uns zunächst zu einem
Panoramaaufzug, der hoch zum Castillo de la Conception führt.
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Es
handelt sich dabei um einen mittelalterlichen Bau aus dem 13. oder
14. Jahrhundert. Die arabischen Ursprünge stammen aus dem 11.
Jahrhundert. Römische Zisternen sowie ein Stück Straße und
Räumlichkeiten aus der Römerzeit können ebenfalls besichtigt
werden. Von hier oben hat man auch einen wunderschönen Blick über
den Hafen von Cartagena und das erst 1987 entdeckte römische
Theater.
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Nach
dem Besuch des Castillo gingen wir zu Fuß in Richtung Innenstadt.
Dort zeigte uns der Reiseleiter zunächst eine große
Krippenausstellung in einem Zelt und führte uns in ein Museum zur Geschichte der Stadt in römischer Zeit; danach konnten wir von außen einen
Blick in das römische Theater werfen.
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Am beeindruckenden Rathaus,
erbaut im Jugendstil im Jahre 1907, endete unser Rundgang. Wir
hatten jetzt Freizeit, bevor es zurück zum Schiff ging; konnten das
aber auch auf eigene Faust machen. Unser Reiseleiter sprach übrigens
kein deutsch sondern englisch. Eine AIDA Mitarbeiterin übersetzte
mehr schlecht als recht seine Ausführungen; mehrmals sprang ihr ein
Passagier bei und machte entsprechende Ergänzungen.
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Wir
wollten noch etwas weiter die Stadt erkunden und verabschiedeten uns
von der Gruppe. Zunächst kauften wir Ansichtskarten für die Lieben
zu Hause, ebenso die dazu gehörenden Briefmarken. Danach besuchten
wir das Museum des römischen Theaters. In verschiedenen Räumen
befinden sich Artefakte, die in sukzessiven Ausgrabungen im Theater
gefunden wurden. Durch einen Gang unterhalb der Ruinen der Kathedrale
Santa Maria de Vieja, die im Bürgerkrieg zerstört wurde, gelangten
wir in das Innere des Theaters, das das letzte und bemerkenswerteste
Stück des Museums darstellt. Man hat dort die Möglichkeit über die
radial angelegten Treppen einerseits bis in die oberen Ränge zu
gehen, andererseits bis zum Orchestergraben und zur Bühne hinunter
zu steigen.
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Nach
dem Museumsbesuch machten wir uns auf den Rückweg zur Mar. Das
Ablegen um 17.00 Uhr verfolgten wir wieder vom Pooldeck aus. Der
Kapitän machte dabei auf eine futuristische Yacht aufmerksam, die
einem russischen Oligarchen gehören und 400 Mill. € gekostet
haben soll.
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Kurz nach dem Ablegen fand das Offiziers-Shaken statt;
die Offiziere mixten Cocktails. Angesichts der Erfahrungen von
anderen Kreuzfahrten verzichteten wir auf dieses Angebot; nach dem
Motto „Schuster bleib bei deinen Leisten“ sollten Laien das
Herstellen von Cocktails doch den Profis überlassen.
Zum
Abendessen hatten wir Michael heute ins Buffalo Steak House
eingeladen. Für 19.00 Uhr war dort ein Tisch für uns reserviert.
Leckere Steaks mit Beilagen fanden den Weg in unsere Mägen. Das
Steak House war gut besucht; für den Silvester- und den
Neujahrsabend hätten wir keinen Tisch mehr bekommen.
Nach
dem Essen schauten wir einige Minuten der Queen Show „I want it
all“ im Theatrium zu, um dann in die AIDA Bar zu wechseln. Dort
zeigten einige Crewmitglieder ihre Gesangstalente bei „Crew meets
Band“. Die AIDA Bar war proppenvoll; es gab viel Beifall für die
Künstler aus den Reihen der Crew.
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Das Frühstück nahmen wir wie gewohnt im Markt
Restaurant ein. Den Vormittag verbrachten wir bei schönstem
Sonnenschein auf unserem Balkon; Michael ging zum Sport. Gegen Mittag
hatten Gaby und ich Anwendungen im Spa Bereich gebucht; Gaby bekam
eine Schulter/Nacken-, während ich mich für eine Rückenmassage
entschieden hatte. Wir waren beide zufrieden mit den Anwendungen.
Später
fanden wir uns auf dem Pooldeck ein und verfolgten die Durchfahrt
durch die Meerenge von Gibraltar. Hier herrschte reger
Schiffsverkehr. Der Felsen von Gibraltar war deutlich zu sehen.
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Auf
dem Rückweg zu unseren Kabinen blieben wir ein paar Minuten beim
Theatrium stehen; dort fand gerade die Kapitänsfragestunde statt.
Ein Junge fragte, warum der Kapitän morgens und abends immer so viel
erzählt. Dieser entgegnete, dass die Passagiere gerne ausführliche
Informationen bekommen wollten und ob ihn das nicht auch
interessiere. Die knappe Antwort war: Nein.
Das
Abendessen im Markt Restaurant stand heute unter dem Motto: Alpen. Zu
den Leckereien gehörte als Nachtisch leckerer Apfelstrudel. Zum
Abschluss des Tages begaben wir uns noch einmal auf das Pooldeck zur
Schlagernacht mit den AIDA Stars und DJ Patrick.
Der
erste Tag des neuen Jahres begann mit dem Frühstück im Markt
Restaurant. Am Eingang wurden wir mit einem Glas Sekt begrüßt.
Nachdem wir uns gestärkt hatten, verließen wir die Mar und stiegen
vor dem Hafenterminal in einen Hop on Hopp off Bus der roten Linie.
Die Tickets hatten wir bereits von daheim über My Aida bestellt.
Eigentlich wollte Michael, als Fußballfan heute das Stadion von
Benfica Lissabon besichtigen. Er hatte einen solchen Ausflug auch
gebucht; der war aber von AIDA abgesagt worden. Im Hafen lag jetzt
die Saga Pearl II.
Wir
fuhren die komplette Route der roten Linie ab. Die Fahrt dauerte ca.
2 Stunden. Natürlich hätten wir an vielen Haltepunkten aussteigen
können, wir wollten uns aber erst einmal einen Überblick
verschaffen. Während der gesamten Fahrt saßen wir auf dem Oberdeck,
wo es trotz Sonne durch den Fahrtwind empfindlich kühl war.
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Am
Haltepunkt Torre de Belem überlegten wir auszusteigen, entschieden
uns wegen der fortgeschrittenen Zeit aber dagegen. Wir verließen den
Bus dann in der Nähe der Altstadt und suchten den Aufzug, der die
Unter- mit der Oberstadt verbindet. Von weitem sahen wir ihn auch,
doch näher kamen wir ihm nicht wirklich. Schließlich erklommen wir
das höher gelegene Viertel über etliche Treppen. Auf dem Rückweg
fanden wir auch den Aufzug; angesichts der Warteschlangen dort war es
die richtige Entscheidung gewesen, die Treppen zu nehmen. Über die
Praca do Comercio (Platz des Handels) traten wir den Rückweg zum
Schiff an.
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Das
Ablegen in Lissabon verfolgten wir bei bestem Wetter vom Pooldeck
aus. Noch einmal zogen die Sehenswürdigkeiten am Ufer des Tejo, wie
der Torre de Belem und das Entdeckerdenkmal an uns vorbei.
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Das
Abendessen nahmen wir im Brauhaus ein. Im Markt Restaurant war das
Thema heute Frankreich und das sagte uns nicht so zu. Bevor wir zum
Essen gingen, schauten wir uns im Theatrium die Show „Musical
Dreams“ an. Das Show-Ensemble begeisterte mit bekannten Melodien
aus der Welt der Musicals.
Das
Brauhaus war später erneut Anlaufpunkt für uns. Hier fand ab 22.00
Uhr ein Karaoke Abend statt. Zunächst fanden sich wohl keine
Mutigen, so dass eine Absage im Raum stand, aber nach weiteren 10
Minuten Bedenkzeit trauten sich doch noch Passagiere auf die Bühne
und ernteten verdienten Applaus.
Die
in den Reiseunterlagen avisierte Ankunftszeit in Lissabon von 16.00
Uhr wurde vom Kapitän in seiner morgendlichen Durchsage auf 15.00
Uhr korrigiert. So konnten wir ganz entspannt ins Markt Restaurant
zum Frühstücken gehen; später schlenderten wir bei strahlendem
Sonnenschein über das Pooldeck und genossen die Sonne anschließend
auf unserem Balkon. Michael suchte derweil den Sportbereich auf, um
ein paar Kalorien los zu werden.
Ich
hatte mich über My Aida für einen Workshop Rücken angemeldet, der
um 13.30 Uhr begann. Wir waren eine überschaubare Anzahl von 4
Teilnehmern und bekamen vom Kursleiter einiges über Übungen zur
Stärkung des Rückens beigebracht. Selbstverständlich folgte der
Theorie auch gleich die Praxis. Das Ganze dauerte eine Stunde;
Infomaterial gab es ebenfalls. Bleibt zu hoffen, dass diese Übungen
auch daheim fortgesetzt werden.
Zurück
auf der Kabine beobachteten wir das Unterqueren der Brücke des 25.
April. Sie ist die drittlängste Hängebrücke mit kombiniertem
Straßen- und Eisenbahnverkehr und verbindet den Lissaboner Stadtteil
Alcantara mit der Stadt Almada. Sie ähnelt der Golden Gate Bridge in
San Francisco. Am Südufer des Tejo gleich neben der Brücke thront
die Christo-Rei Statue.
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Weil
unser Ausflug „Lissabon mit der Electrico entdecken“ erst um
16.30 Uhr begann, gönnten wir uns heute zum ersten (und einzigen)
Mal Kaffee und Kuchen im Bella Donna Restaurant. Außer der Mar lag
noch die MSC Magnifica im Hafen, die allerdings um 18.00 Uhr ablegte.
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Zu
unserem Ausflug fanden wir uns um 16.15 Uhr bei den Ausflugsbussen
ein. Nachdem der erste Bus voll war, fuhren wir auch schon los. Es
ging zunächst auf direktem Weg zum Abfahrtspunkt der Electrico. Es
handelt sich dabei um alte historische Wagen, die durch das
Altstadtviertel Alfama fahren. Auf diesen Strecken verkehren keine
modernen Wagen, weil die Schienen durch viele enge Gassen führen.
Daher sind die historischen Wagen auch Bestandteil des normalen ÖPNV.
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Es
dauerte einige Zeit, bis die für unseren Bus vorgesehenen zwei
Waggons endlich da waren, aber dann ging es los. Es war eine
beeindruckende Fahrt durch teilweise wirklich enge Gassen in der
beginnenden Abenddämmerung. Wir hatten zwar eine einheimische
Reiseleiterin an Bord, die auch viel erzählte, verstanden haben wir
bei dem Lärm, die das Gefährt machte, kein Wort. Die Passagiere,
die ganz vorne saßen, konnten den Ausführungen wahrscheinlich
folgen, für den Rest war dies nicht möglich. Während der Fahrt
schenkte uns eine in eine Tracht gekleidete junge Dame Portwein ein,
dazu gab es ein süßes Gebäck.
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Am
Endhaltepunkt wartete schon der Bus auf uns, mit dem wir in den
Stadtteil Belem zum Hieronimuskloster fuhren. Es beherbergt
Sarkophage bedeutender Portugiesen; in den Seitenflügeln befinden
sich das Marinemuseum und das Archäologische Museum. Vor dem Gebäude
erstreckt sich eine weitläufige Parkanlage. Auf der anderen
Straßenseite steht am Ufer des Tejo der Turm von Belem. Er ist eines
der bekanntesten Wahrzeichen Lissabons und hat neben dem Kloster das
Erdbeben von 1755 überstanden. In den 20 Minuten Aufenthalt, die wir
dort hatten, schaffte es Michael im Galopp auch noch zum Turm von
Belem um dort Fotos zu machen.
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Anschließend
fuhren wir zurück zum Schiff. Weil jetzt am Ufer des Tejo die
Straßen wegen der Feierlichkeiten zum Jahreswechsel gesperrt waren,
mussten wir einen Umweg fahren. Gegen 19.30 Uhr hatten wir die Mar
wieder erreicht. Wir machten uns frisch, zogen uns um und gingen ins
East Restaurant zum Abendessen, weil wir hofften, dort noch einen
Platz zu finden. Das East war zwar gut gefüllt, trotzdem erwischten
wir noch einen Tisch für uns. Das Angebot an diesem Silvesterabend
hat uns jetzt nicht vom Hocker gehauen. Ob das am Restaurant lag,
kann ich nicht sagen. Eigentlich lautete das Motto in allen
Restaurants: Silvester.
Nach
dem Abendessen hieß es, sich wieder umzuziehen, denn draußen war es
jetzt doch kühl geworden. Wir lauschten auf dem Pooldeck dem
Silvesterkonzert mit den AIDA Stars; daran schloss sich die
Silvesteransprache des Kapitäns an. Den Countdown bis Mitternacht
zählten alle mit und dann stießen wir auf ein gesundes Jahr 2019
an. An Bord startete die Lasershow; das Feuerwerk in Belem war
ebenfalls zu sehen. Es war nicht so spektakulär wie im vergangenen
Jahr vor Madeira, aber das lässt sich wohl auch kaum toppen.
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Wir
verzogen uns bald ins Innere, tranken dort noch etwas und waren gegen
02.00 Uhr in der Koje. Schließlich wollten wir am ersten Tag des
neuen Jahres Lissabon weiter erkunden. Auf unseren Kopfkissen
warteten Marzipanschweinchen auf uns.
Es geht heute noch weiter; aber jetzt ist wieder "Verrückt nach Meer" dran.
ich wollte eigentlich noch zumindest den ersten Tag in Lissabon fertig stellen, aber die Zeit arbeitet gegen mich. Gleich läuft in der ARD nämlich die nächste Folge von "Verrückt nach Meer" und da sind wir immer dabei, zumal wir im Juli selbst wieder auf die Artania gehen werden.
Vielleicht schaffe ich Lissabon heute noch, spätestens morgen wird es aber weiter gehen.
Ohne
nennenswerten Seegang haben wir sehr gut geschlafen. Am nächsten
Morgen gingen wir ins Markt Restaurant zum Frühstück. Derart
gestärkt machten wir mit unserem Kreuzfahrtneuling Michael einen
ausgedehnten Schiffsrundgang. Die Mar war Gaby und mir ja keine
Unbekannte; wir hatten 2016 die Metropolentour mit ihr unternommen.
Außerdem kannten wir die baugleichen Schwestern Blu und Sol. Wir
arbeiteten uns Deck für Deck von unten nach oben vor und besichtigten alle öffentlichen Bereiche.
Um
15.00 Uhr besuchten wir im Theatrium die Kunstauktion. Heute fanden
viele Bilder einen Abnehmer, auch bei den „Blind Dates“ überboten
sich die Teilnehmer des öfteren. Später genehmigten wir uns in der
Time Out Bar einen leckeren Cocktail.
Zum
Abendessen steuerten wir das Markt Restaurant zur ersten Genießerzeit
an Das Thema heute lautete: Italien. Es gab u.a. leckere
Nudelgerichte, kleine Rouladen und Piccata Milanese. Den Abend ließen
wir in der AIDA Bar ausklingen; hier fand eine Disco Fox Nacht mit
der Live Band Soul Machine statt.
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Cadiz, Spanien
(30.12.2018), sonnig aber windig, 18 Grad
Den
ersten Hafen unsere Reise erreichten wir um 09.00 Uhr. Gaby und ich
kannten Cadiz schon von zwei Anläufen mit Schiffen von TUI Cruises.
Beim ersten Mal hatten wir einen Stadtspaziergang mit Besichtigung
des Torre Tavira gemacht, beim zweiten Mal einen Ausflug nach
Sevilla. Weil Cadiz für Michael Neuland war, hatten wir den Ausflug
„Die Altstadt von Cadiz zu Fuß“ gebucht. Treffpunkt war um 10.00
Uhr auf der Pier, wo wir uns nach dem Frühstück im Markt Restaurant
dann auch einfanden. Die Sonne schien von einem strahlend blauen
Himmel, aber es war sehr windig, insbesondere in Hafennähe. In der
Altstadt bekam man von dem Wind nicht so viel mit.
Unser
Reiseleiter, ein Niederländer, der aber schon etliche Jahre in Cadiz
wohnt, führte unsere Gruppe von rd. 40 Leuten zunächst zum Placa de
Espanya mit dem Verfassungsdenkmal. In Cadiz wurde von 1810 an die
erste spanische, liberal orientierte Verfassung ausgearbeitet, die
1812 veröffentlicht wurde.
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Nächstes Ziel war eine Kirche, deren
Namen ich leider vergessen habe; wir besichtigten sie auch von innen.
Danach steuerten wir den Platz San Antonio an; dort steht die Kirche
San Antonio de Padua, die aus einer Einsiedelei hervorgegangen ist.
Jetzt im Winter befanden sich einige, noch geschlossene Buden und
eine Eisbahn, die allerdings nicht aus Eis sondern einer Art Plastik
bestand auf dem Platz.
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Durch die Gassen der Altstadt ging es dann zum
Torre Tavira. Hier wurde unsere Gruppe geteilt; die eine Hälfte
begab sich in den Raum mit der Camera Obscura, die andere, zu der
auch wir gehörten, erklomm über rund 170 Stufen den mit 45 Metern
über dem Meeresspiegel höchsten Punkt der Altstadt. Oben angekommen
hatten wir einen phantastischen Blick über Cadiz.
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Nach ca. 10
Minuten wechselten die Gruppen die Standorte; während wir einige
Stufen hinab zum Raum mit der Camera Obscura stiegen, kamen die
anderen Passagiere hoch zum Aussichtspunkt. Die Camera Obscura ist
eine Lochkamera, die mittels eines Spiegels von zwei Metern
Durchmesser ein Detail getreues Bild der Stadt projiziert. Der
Spiegel lässt sich bewegen, so dass verschiedene Teile der Stadt
visualisiert werden können. Fotos waren während der Vorführung
nicht gestattet.
Nachdem
beide Gruppen den Turm verlassen hatten, führte uns unser
Reiseleiter zur Kathedrale, mit deren Bau im Jahre 1722 zunächst im
Barock Stil begonnen wurde. Fertig gestellt wurde sie erst Mitte des
19. Jahrhunderts als neoklassizistisches Bauwerk. Weiter ging es ein
Stück Promenade entlang mit schönem Blick auf das Meer zu unserem
nächsten Ziel, den Ruinen eines römischen Amphitheaters, mit dessen
Ausgrabung 1990 begonnen wurde.
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Dort
genehmigten wir uns einen kleinen Snack im California Grill und zogen
dann noch einmal auf eigene Faust los. Dabei nahmen wir in etwa den
gleichen Weg wie am Vormittag. Die Buden am Platz San Antonio waren
jetzt geöffnet und auch auf der „Eisbahn“ herrschte Betrieb. Man
braucht wohl spezielle Schlittschuhe um auf dem Material seine Bahnen
ziehen zu können. Insbesondere Kinder tummelten sich auf der Bahn.
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Zum
Ablegen um 17.30 Uhr fanden wir uns auf dem Pooldeck ein. Abendessen
gab es heute wieder im Markt Restaurant unter dem Motto „Mediterran“.
Weil in der AIDA Bar ab 21.30 Uhr das Alpenglühen stattfand, dem wir
noch nie etwas abgewinnen konnten, verbrachten wir den Abend im
Brauhaus bei leckerem, an Bord gebrautem Zwickelbier. Bevor es in die
Koje ging, mussten die Uhren noch um eine Stunde zurück gestellt
werden.
Anreise, Palma und
Auslaufen (28.12.2018), sonnig mit Wolken, 13 Grad
Nach
einer kurzen Nacht fuhren wir um 02.30 Uhr nach Volmarstein. Dort
blieb unser Auto stehen und Michaels Vater brachte uns nach
Düsseldorf, wo wir um kurz vor 04.00 Uhr ankamen. Der Check-In für
unseren Flug war bereits im Gange und bald hielten wir unsere
Bordkarten in der Hand. Die Sitzplätze im Tuifly Flieger hatten wir
vorab über AIDA reserviert; bei Hin- und Rückflug saßen wir in
Reihe 2 nebeneinander. Vor dem Start musste die Maschine noch enteist
werden; trotzdem ging es relativ pünktlich los. Verpflegung gab es
während des Fluges nur gegen Bezahlung; braucht man bei einem Flug
nach Mallorca aber auch nicht unbedingt.
Nach
knapp 2 Stunden ruhigem Flug landeten wir um 08.05 Uhr in Palma.
Unsere Koffer waren mit bei den letzten, die über das Band liefen.
Mit den Koffern ging es dann zu den Bussen, die uns in knapp 30
Minuten zur AIDAmar brachten. Nach dem Einchecken und dem
obligatorischen Einschiffungsfoto waren wir gegen 10.00 Uhr an Bord.
Unsere Kabine war zu diesem Zeitpunkt schon fertig, so dass wir
unsere Sachen dort erst einmal ablegten und dann ins East-Restaurant
zum frühstücken gingen.
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Im
Anschluss nutzten wir den Shuttle-Bus, den AIDA zur Verfügung
stellte, um nach Palma zu fahren. 7,99 € pro Person kostete die
Fahrt bis in die Nähe der Kathedrale und zurück. Wir bummelten
durch die Innenstadt, besuchten eine Art Weihnachtsmarkt und
umrundeten die Kathedrale. An deren Fuße gönnten wir uns zur
Einstimmung auf den Urlaub ein Guinness. Um 16.00 Uhr kehrten wir mit
dem Shuttle zur Mar zurück. Inzwischen war auch Michaels Kabine
fertig und wir konnten ans Auspacken der Koffer gehen.
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Zum
Abendessen gingen wir gegen 19.00 Uhr. Dabei mussten wir jedoch
feststellen, dass es sowohl im Markt-, als auch im Bella Donna und im
East Restaurant brechend voll war. Im Markt Restaurant gab es heute
nur eine Essenszeit wegen der für 21.00 Uhr angesetzten
Seenotrettungsübung. Schließlich fanden wir noch Plätze im
Brauhaus und ließen uns dort ein Holzfällersteak mit Bratkartoffeln
bzw. einen Salat schmecken. Michael verspeiste danach noch ein
Schnitzel mit Kartoffelsalat und alle dann noch einen Nachtisch.
Zur
Seenotrettungsübung um 21.00 Uhr fanden wir uns an den jeweiligen
Musterstationen ein. Wie fast immer, wurden auch heute einige Kabinen
aufgerufen, deren Insassen offensichtlich nicht anwesend oder durch
die Erfassung geschlüpft waren. Als dann alle anwesend waren,
erfolgte die Sicherheitsbelehrung in zwei Sprachen und damit war die
einzige Pflichtveranstaltung der Reise beendet. Wir brachten die
Rettungswesten in die Kabine und suchten das Pooldeck auf, um das
erste Auslaufen zu genießen. Es war ein schöner Anblick, die
beleuchtete Kulisse Palmas langsam hinter sich zu lassen. Im
Anschluss wurde das Sektbuffet eröffnet und Gaby konnten erfolgreich
drei Gläser für uns „erkämpfen“, mit denen wir auf eine schöne
Kreuzfahrt anstießen. Im übrigen wurde das Sektbuffet in Rekordzeit
wieder abgeräumt. Knappe 10 Minuten nach der Eröffnung war der Spuk
schon wieder vorbei. Das hatten wir so auch noch nicht erlebt. Die
Chance, sich evtl. ein zweites Glas zu holen, bestand nicht.
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Die
Begrüßung durch Kapitän Jörg Miklitza, General Manager Morten
Junior und Entertainment Manager Stefan Hossfeld nahmen wir noch mit,
danach verzogen wir uns in die AIDA Bar. Lange hielten wir uns dort
aber nicht auf, denn wir hatten einiges an Schlaf nachzuholen.