Beiträge von Blu51

    Hallo Jeymar

    wegen eines Kurzurlaubes auf Langeoog konnte ich Deinen Bericht erst jetzt zu Ende lesen. Sehr informativ mit tollen Fotos; danke dafür. Wir haben alle Häfen, die Du beschrieben hast, auch schon angelaufen und stimmen Deiner Einschätzung zu: Lissabon war auch unser Highlight; Agadir eine Enttäuschung. Ich habe noch nirgendwo so viel Müll am Straßenrand gesehen wie auf unserer Fahrt nach Taroudant.

    Viele Grüße

    Peter

    Hallo Dorothea

    vielen Dank für Deinen anschaulichen Reisebericht, dem wir auch ohne Fotos gut folgen konnten, weil wir alle Häfen auch schon einmal oder mehrmals besucht haben und daher das Kopfkino einschalten konnten. Deinem Fazit stimmen wir zu; auch wir finden z.B. das Gosch überbewertet.

    Wir sind im Sommer auch auf der Ostsee unterwegs, allerdings mit der Artania.

    Meiner Frau hat sich übrigens in den Avatar verknallt, sie mag Dackel sehr.

    Viele Grüße und schöne Ostertage

    Gaby und Peter

    Hallo dj7Meins

    habe gerade Deinen Reisebericht zu Ende gelesen. Vielen Dank für die ausführlichen Informationen und die tollen Bilder. Asien können wir uns auch vorstellen, wenn nur der lange Flug nicht wäre. Wir proben das mal nächstes Jahr mit einem Flug nach San Francisco; vielleicht kommt Asien dann 2021 ins Programm.

    Übrigens wollten wir bei unserer ersten Kreuzfahrt auch nur eine Meerblickkabine buchen, wurden vom Reisebüro aber wegen des geringen Aufpreises zu einer Balkonkabine überredet, von der wir in den dann folgenden 16 Reisen nicht mehr los gekommen sind.

    Viele Grüße

    Peter

    Hallo Siegrid uschisiggi

    im Augenblick ist diese Reise noch in weiter Ferne und wir haben uns noch keine großen Gedanken gemacht. Das kommt aber bestimmt in den nächsten Monaten; wenn dann Fragen auftauchen, kommen wir gerne auf Dich zurück.

    Zunächst freuen wir uns auf die Artania und unsere Ostseetour im Juli, die wir ja im Anschluss an eure Tour auf diesem Schiff antreten (wenn ich das richtig in Erinnerung habe).

    Viele Grüße

    Peter

    Hallo zusammen,

    wir wollen uns im nächsten Jahr einen Traum erfüllen und mit der Amadea von San Francisco nach Miami schippern. Die Reise haben wir bereits vor über einem Jahr gebucht; mit Vorprogramm in Frisco dauert sie vom 28.02.-27.03.2020.

    Vor etwa 2 Wochen haben wir von Phoenix eine Mail bekommen, dass bei diesem Reiseabschnitt Dreharbeiten für das Traumschiff stattfinden werden. Meine Frau wollte die Reise sofort stornieren; letztlich haben wir das aber nicht getan. uschisiggi haben mit ihrem Beitrag noch mehr zu unserer Beruhigung beigetragen.

    Ihr werdet dann nächstes Jahr erfahren, wie die Reise mit Silbereisen und Co. war.

    Viele Grüße

    Gaby und Peter

    Hallo andreaO

    mit etwas Verspätung habe ich jetzt Deinen tollen Reisebericht gelesen. Wir haben diese Reise 2013 auch gemacht, allerdings in umgekehrter Richtung von Malle bis Hamburg mit der alten MS 1. Es war unsere erste Reise mit Tui Cruises; weil es uns so gut gefallen hat aber nicht die letzte.

    Wir haben die gleichen Häfen angelaufen, waren aber auch noch in Southampton.

    In Cadiz waren wir jetzt auch schon drei Mal; falls wir da noch einmal hinkommen sollten, werden wir bestimmt den Nationalpark besuchen. Vielen Dank für diesen Tipp.

    Also nochmal Danke für den Bericht und die vielen wunderschönen Fotos. Beim nächsten Mal bin ich wieder mit dabei.

    Viele Grüße

    Peter

    Palma de Mallorca und Abreise (06.01.2019), sonnig, 18 Grad

    Als wir wach wurden hatten wir bereits in Palma festgemacht. Die ersten Transferbusse zum Flughafen fuhren bereits um 05.15 Uhr. Heute gingen wir ins East Restaurant zum Frühstück, weil das Markt Restaurant für die in aller Früh abreisenden Gäste schon ab 04.00 Uhr geöffnet war und um 08.00 Uhr schloss. Nach dem Frühstück suchten wir noch einmal die Kabine auf, packten die letzten Sachen und verließen sie dann endgültig. Michael und ich brachten zwei weitere Koffer in die Abfertigungshalle, wo unser großer Koffer bereits eingetroffen war.

    Weil unser Transferbus erst um 17.00 Uhr fuhr, machten wir es uns danach auf dem Pooldeck bei strahlendem Sonnenschein bequem. So langsam trudelten schon die ersten Gäste für die kommende Reise ein. Zu Mittag aßen wir eine Kleinigkeit im Bella Donna Restaurant. Am frühen Nachmittag gab es noch einen Burger im California Grill und ein letztes Zwickelbier im Brauhaus.

    Um 16.30 Uhr machten wir uns auf den Weg zu den Transferbusssen. Am Flughafen angekommen checkten wir ein und warteten auf den Beginn des Boardings.

    Unser Flieger war quasi dreigeteilt: Von außen noch Air Berlin, der Innenraum Eurowings und die Mannschaft Tuifly. Wir nahmen unseren reservierten Sitzplätze ein. Ich entnahm aus einem Gespräch zwischen zwei Stewardessen, dass wohl eine Tuifly Maschine ausgefallen war und man deshalb auf diese Maschine zurückgreifen musste, wobei dadurch 2 oder 3 Plätze weniger zur Verfügung standen. Da der Flieger ausgebucht war, mussten 2 oder 3 Passagiere umgebucht werden; so habe ich es zumindest verstanden.

    Mit 20 minütiger Verspätung starteten wir Richtung Düsseldorf, wo wir nach ruhigem Flug pünktlich um 22.50 Uhr ankamen. Michaels Vater brachte uns dann nach Hause.


    Fazit

    Weil wir die AIDAmar und deren Schwesterschiffe, Blu und Sol, bereits kannten, wussten wir, was uns erwartet. Das Schiff war ausgebucht; wegen der Schulferien waren ca. 400 Kinder an Bord. Die Restaurants waren zu bestimmten Zeiten natürlich gut gefüllt; wir haben aber immer einen Platz gefunden, weil wir die Hauptstoßzeiten gemieden haben. Zum Frühstück waren wir z.B. immer zwischen 08.00 und 08.30 Uhr, zu dieser Zeit war es im Markt Restaurant noch angenehm leer. Wegen der zwei Tischzeiten am Abend muss man in diesem Restaurant allerdings spätestens 5 Minuten nach Öffnung erscheinen, sonst wird es schwierig, einen Platz zu finden.

    Das Essen war in Ordnung, meiner Meinung nach sogar besser als auf der Diva bei unserer Nordamerika-Reise im September/Oktober. Highlight war natürlich der Abend im Buffalo Steak House. Wir hatten im Vorfeld ein Genießerpaket erworben (mit 10% Ersparnis), dass auch für die Speisen in den Zuzahlrestaurants genutzt werden kann.

    Allen Servicekräften sprechen wir ein großes Lob aus. Sowohl in den Bars als auch in den Restaurants wurden wir freundlich empfangen und bedient. Stellvertretend für alle seien hier unsere drei Kellner im Markt Restaurant sowie Sunil und sein Kollege, dessen Namen ich mir nie merken konnte, aus dem Brauhaus genannt. Vom Kapitän gab es morgens und abends immer ausführliche Informationen zu den jeweiligen Häfen, die weitere Route und das zu erwartende Wetter.

    Mit dem Wetter hatten wir im übrigen viel Glück. Fast jeden Tag strahlenden Sonnenschein bei angenehmen Temperaturen, das kann zu dieser Jahreszeit auch ganz anders sein. Auch über die Route gib es nichts zu meckern. Am besten gefallen haben uns Cadiz, Lissabon und Valencia. Der Jahreswechsel in Lissabon war toll, auch wenn das Feuerwerk nicht so spektakulär war wie im Jahr zuvor auf Madeira.

    Michael hat seine erste Kreuzfahrt sehr gut gefallen. Er hat bereits die nächste gebucht. Gaby und ich freuen uns jetzt auf die Artania, mit der wir im Juli auf der Ostsee schippern werden. Vorher geht es noch auf eine Flussreise mit der Saxonia von Potsdam aus ebenfalls Richtung Ostsee mit Besuch der Inseln Rügen, Hiddensee und Usedom.

    Unseren bisher 17 Kreuzfahrten haben wir auf Schiffen von AIDA, Tui Cruises und Phoenix verbracht. Einen Favoriten haben wir dabei nicht; alle haben ihre Vor- und Nachteile. Müsste ich eine Rangfolge nennen, hätte bei mir Phoenix hauchdünn die Nase vorn, dahinter TUI Cruises und dann AIDA. Bei uns ist auf jeden Fall die Route entscheidend für die Buchung einer Kreuzfahrt.

    Damit endet mein Reisebericht. Viele Grüße an alle, die mit uns gereist sind und Danke für die Rückmeldungen.

    Im Juni werde ich dann von unserer Flussreise mit der MS Saxonia von Phoenix Reisen berichten.

    Schönes Rest-Wochenende

    Peter

    Barcelona, Spanien (05.01.2019), sonnig, 15 Grad

    Dass sich unsere Reise langsam aber sicher ihrem Ende näherte, hatten wir gestern Abend schon feststellen müssen. Neben der AIDA Heute mit den täglichen Programmpunkten und Öffnungszeiten der öffentlichen Bereiche steckten auch die Abreiseinformationen an der Kabinentür. Heute galt es jedoch erst einmal, Barcelona zu erkunden. Weil wir alle schon einmal oder mehrmals in Barcelona waren, wollten wir wieder auf eigene Faust losziehen.

    Die Ankunft in Kataloniens Hauptstadt war für 08.00 Uhr angekündigt. Weil die Anlegestelle wieder etwas außerhalb lag, wenn auch nicht so weit entfernt wie in Valencia, standen auch heute Shuttle-Busse zum gleichen Preis zur Verfügung. Nach dem Frühstück im Markt Restaurant ging es per Shuttle-Bus bis zum World Trade Center. Von dort aus sind es nur wenige Schritte bis zu Barcelonas berühmter Flaniermeile, La Rambla. Die etwa 1,3 km lange Straße, in der Mitte eine Fußgängerzone, reicht vom Hafen bis zum Placa Catalunya, dem wohl zentralsten Verkehrsknotenpunkt Barcelonas. Unseren Spaziergang über La Rambla unterbrachen wir mit einem Besuch der Markthalle „Mercat de la Boqueria“ und eines Fanshops des FC Barcelona für unseren Fußballfan.

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    Von der Placa Catalunya aus wanderten wir, vorbei an einigen von Gaudi errichteten Gebäuden, Richtung Sagrada Familia. Mit dem Bau dieser römisch-katholischen Basilika wurde 1882 nach den Plänen von Antoni Gaudi begonnen. Sie ist bis heute unvollendet. Nach aktueller Planung soll sie 2026 zum 100. Todestag Gaudis fertiggestellt sein.

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    Das nächste Ziel war der Triumphbogen, der anlässlich der Weltausstellung 1888 als Haupteingangstor mit roten Ziegelsteinen im neu maurischen Stil erbaut wurde.

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    Der weitere Weg führt uns zunächst in den ältesten Teil der Stadt „Ciutat Vella“ mit einer faszinierenden Ansammlung von Kirchen, Museen, quirligen Märkten und engen, verwinkelten Gassen. Dort machten wir eine Pause und gönnten uns eine Erfrischung.

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    Ciutat Vella und Barrio Gotic (gotisches Viertel) gehen ineinander über. Dort befindet sich die gotische Kathedrale, mit deren Bau 1298 begonnen wurde. Wir hatten dieses beeindruckende Bauwerk bereits bei unserem vorletzten Besuch auch von innen besichtigt.


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    Auf unserem Rückweg zum World Trade Center machten wir noch Station am „Maremagnum“, einem Shoppingcenter mitten in einem alten Hafenbecken. Es entstand 1992 zu den Olympischen Spielen.

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    Über eine Fußgängerbrücke aus Holz führte unser Weg dann wieder Richtung Shuttle-Bus, mit dem wir zur Mar zurückkehrten.

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    In unserer Kabinen erwartete uns ein prachtvoller Vogel.

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    Zum Farewell Abendessen trafen wir uns um 18.00 Uhr im Markt Restaurant. Die zur gleichen Zeit vorgesehene Abfahrt verzögerte sich um etwa eine Stunde, weil lt. Mitteilung des Kapitäns auf Anordnung der spanischen Behörden Taucher die Mar inspizieren mussten. Es seien wohl gewisse Hinweise ergangen, die zu dieser Maßnahme geführt hätten. Genaueres erfuhren wir dazu nicht. Unruhe kam aber nicht auf.

    Nach dem Abendessen gab es einen Abschiedsdrink in der AIDA Bar, später den Farewell Sekt auf dem Pooldeck. Ein Besuch im Brauhaus beendete den Abend, bevor es in die Kabine ging und der große Koffer gepackt und vor die Kabinentür gestellt wurde.


    Rückreise und Fazit folgen morgen. Wir gehen nämlich gleich zu einer Geburtstagsfeier bei Freunden.

    Schönes Wochenende!

    Peter

    Valencia, Spanien (04.01.2019), sonnig, 14 Grad

    In der drittgrößten Stadt Spaniens mit ca. 750.000 Einwohnern machten wir um 09.00 Uhr fest. Weil sich der Hafen etwa 7 km südöstlich des historischen Stadtkerns befindet, stellte AIDA Shuttle-Busse zur Verfügung, die in regelmäßigen Abständen in die Stadt und zurück zum Schiff pendelten. Die Tickets kosteten 9,99 € (Kinder von 2 bis 11 Jahre 6,99 €).

    Nach dem Frühstück im Markt Restaurant machten wir uns auf, Valencia auf eigene Faust zu erkunden. Michael war schon einmal für ein paar Tage hier gewesen und konnte uns deshalb einige Sehenswürdigkeiten zeigen. Der Shuttle-Bus hielt in der Nähe des Torres dels Serrans, dem nördlichen Eingang zur Stadt. Mit dem Bau dieses Stadttores als Teil der historischen Stadtmauer wurde bereits 1392 begonnen. Später wurde er als Gefängnis genutzt.

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    Wir betraten nun die Altstadt und sahen u.a. den Palacio de la Generalidad, einen Palast aus dem 15. Jahrhundert, der heute als Regierungssitz dient. Weiter ging es zur Kathedrale, die sich an der Plaza de la Reina, dem Mittelpunkt der Altstadt, erhebt. Nächstes Ziel war der Plaza de la Virgen mit der Basilika de la Virgen de los Desamparados, die durch ihre markante blaue Kuppel kaum zu übersehen ist. Das im 17. Jahrhundert errichtete Bauwerk war eines der ersten Barockgebäude Spaniens.Neben der Kirche befindet sich der Hintereingang zur Kathedrale.

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    Der großen Markthalle, einer verspielten Eisen-Glas-Konstruktion aus dem Jahre 1928 statteten wir ebenfalls einen Besuch ab.

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    Von dort führte uns der weitere Weg zum Hauptbahnhof Valencias, Valencia Norte. Er wurde 1917 als Kopfbahnhof eröffnet; hier treffen sich alle Bahnlinien mit iberischer Spurbreite.

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    Ich kann an dieser Stelle gar nicht alle Bauwerke, die unsere Aufmerksamkeit erregten, aufzählen. Valencia ist wirklich eine tolle Stadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und lohnt auf jeden Fall einen längeren Aufenthalt. Michael als begeisterter Fußballfan kaufte sich in einem Fanshop des FC Valencia einen Schal und eine Hose. In Cartagena hatten wir einen solchen Shop leider nicht gefunden, allerdings spielt Cartagena wohl auch nur in Spaniens 3. Liga.

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    Für uns ging es jetzt weiter in den Jardin del Turia. Diese Parkanlage wurde in den 1980iger Jahren im Flussbett des Rio Turia angelegt, nachdem dieser nach der großen Flut in den 1960iger Jahren umgeleitet wurde. Wir wanderten ein Zeitlang durch die schöne und gepflegte Anlage und wandten uns dann dem nächsten Ziel zu, dem Stadion des FC Valencia. Das Estadio Mestalla bietet Platz für 55.000 Zuschauer und wurde zu Beginn der 20iger Jahre erbaut. Es befindet sich knapp 2 km nordöstlich vom Stadtzentrum. Schon 2004 erhielt der Verein von den Behörden die Erlaubnis, die Arena abzureißen und das Gelände zu bebauen. Das neue Stadion im Stadtteil Benicalap auf einem ehemaligen Industriegelände sollte schon längst fertig sein. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten des Klubs kam es 2009 zu einem Baustopp. Der FC Valencia geht jetzt davon aus, dass das neue Stadion 2021 fertiggestellt wird. Der Besuch des Stadions Mestalla war natürlich Wunsch unseres Fußballfans.

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    Jetzt machten wir uns langsam auf den Rückweg zur Haltestelle des Shuttle-Busses, wieder durch den Jardin del Turia.

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    Insgesamt waren wir rd. 4 Stunden in Valencia unterwegs und uns qualmten die Socken. So waren wir beiden „Alten“ froh, dass der Bus uns zurück zur Mar brachte. Michael wollte noch der Hafenpromenade einen Besuch abstatten, wir beide waren allerdings genug gelaufen. So nahmen wir seinen Rucksack mit aufs Schiff und gönnten uns bei herrlichem Sonnenschein ein Getränk in der Ocean Bar. Eine Stunde später stieß Michael wieder zu uns.

    Zum Abendessen gingen wir wieder ins Markt Restaurant, heute zum Thema USA. Gleichzeitig, nämlich um 18.00 Uhr, machte die Mar die Leinen los und nahm Kurs auf Barcelona.

    Heute Abend schauten wir uns zum ersten Mal Stefans Prime Time im Theatrium an. Das, was wir da vom Entertainment Manager sahen und hörten, war nicht dazu angetan, uns für diese Show zu erwärmen. Hauptbestandteil der halbstündigen Veranstaltung war ein belangloses Gespräch mit einem Crewmitglied aus dem Fototeam. Da hatten wir bisher definitiv nichts verpasst. Den weiteren Abend ließen wir in der AIDA Bar ausklingen.

    Fortsetzung mit Barcelona, Rückreise sowie Fazit folgt am Wochenende. Versprochen!

    Viele Grüße

    Peter

    Cartagena, Spanien (03.01.2019), heiter bis wolkig, 15 Grad

    Die Hafenstadt an der Costa Calida erreichten wir um 09.00 Uhr. Sie wurde 227 v. Chr. von den Karthagern gegründet und hat ca. 210.000 Einwohner.

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    Nach dem Frühstück im Markt Restaurant verließen wir die Mar zu dem gebuchten Ausflug „Cartagena zu Fuß entdecken“, der um 10.00 Uhr startete.Unser spanischer Reiseleiter führte uns zunächst zu einem Panoramaaufzug, der hoch zum Castillo de la Conception führt.

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    Es handelt sich dabei um einen mittelalterlichen Bau aus dem 13. oder 14. Jahrhundert. Die arabischen Ursprünge stammen aus dem 11. Jahrhundert. Römische Zisternen sowie ein Stück Straße und Räumlichkeiten aus der Römerzeit können ebenfalls besichtigt werden. Von hier oben hat man auch einen wunderschönen Blick über den Hafen von Cartagena und das erst 1987 entdeckte römische Theater.

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    Nach dem Besuch des Castillo gingen wir zu Fuß in Richtung Innenstadt. Dort zeigte uns der Reiseleiter zunächst eine große Krippenausstellung in einem Zelt und führte uns in ein Museum zur Geschichte der Stadt in römischer Zeit; danach konnten wir von außen einen Blick in das römische Theater werfen.

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    Am beeindruckenden Rathaus, erbaut im Jugendstil im Jahre 1907, endete unser Rundgang. Wir hatten jetzt Freizeit, bevor es zurück zum Schiff ging; konnten das aber auch auf eigene Faust machen. Unser Reiseleiter sprach übrigens kein deutsch sondern englisch. Eine AIDA Mitarbeiterin übersetzte mehr schlecht als recht seine Ausführungen; mehrmals sprang ihr ein Passagier bei und machte entsprechende Ergänzungen.

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    Wir wollten noch etwas weiter die Stadt erkunden und verabschiedeten uns von der Gruppe. Zunächst kauften wir Ansichtskarten für die Lieben zu Hause, ebenso die dazu gehörenden Briefmarken. Danach besuchten wir das Museum des römischen Theaters. In verschiedenen Räumen befinden sich Artefakte, die in sukzessiven Ausgrabungen im Theater gefunden wurden. Durch einen Gang unterhalb der Ruinen der Kathedrale Santa Maria de Vieja, die im Bürgerkrieg zerstört wurde, gelangten wir in das Innere des Theaters, das das letzte und bemerkenswerteste Stück des Museums darstellt. Man hat dort die Möglichkeit über die radial angelegten Treppen einerseits bis in die oberen Ränge zu gehen, andererseits bis zum Orchestergraben und zur Bühne hinunter zu steigen.

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    Nach dem Museumsbesuch machten wir uns auf den Rückweg zur Mar. Das Ablegen um 17.00 Uhr verfolgten wir wieder vom Pooldeck aus. Der Kapitän machte dabei auf eine futuristische Yacht aufmerksam, die einem russischen Oligarchen gehören und 400 Mill. € gekostet haben soll.

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    Kurz nach dem Ablegen fand das Offiziers-Shaken statt; die Offiziere mixten Cocktails. Angesichts der Erfahrungen von anderen Kreuzfahrten verzichteten wir auf dieses Angebot; nach dem Motto „Schuster bleib bei deinen Leisten“ sollten Laien das Herstellen von Cocktails doch den Profis überlassen.

    Zum Abendessen hatten wir Michael heute ins Buffalo Steak House eingeladen. Für 19.00 Uhr war dort ein Tisch für uns reserviert. Leckere Steaks mit Beilagen fanden den Weg in unsere Mägen. Das Steak House war gut besucht; für den Silvester- und den Neujahrsabend hätten wir keinen Tisch mehr bekommen.

    Nach dem Essen schauten wir einige Minuten der Queen Show „I want it all“ im Theatrium zu, um dann in die AIDA Bar zu wechseln. Dort zeigten einige Crewmitglieder ihre Gesangstalente bei „Crew meets Band“. Die AIDA Bar war proppenvoll; es gab viel Beifall für die Künstler aus den Reihen der Crew.

    2. Seetag (02.01.2019), sonnig, 16 Grad

    Auf dem Weg zurück nach Spanien wurden die Uhren in der Nacht um eine Stunde vorgestellt.


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    Das Frühstück nahmen wir wie gewohnt im Markt Restaurant ein. Den Vormittag verbrachten wir bei schönstem Sonnenschein auf unserem Balkon; Michael ging zum Sport. Gegen Mittag hatten Gaby und ich Anwendungen im Spa Bereich gebucht; Gaby bekam eine Schulter/Nacken-, während ich mich für eine Rückenmassage entschieden hatte. Wir waren beide zufrieden mit den Anwendungen.

    Später fanden wir uns auf dem Pooldeck ein und verfolgten die Durchfahrt durch die Meerenge von Gibraltar. Hier herrschte reger Schiffsverkehr. Der Felsen von Gibraltar war deutlich zu sehen.


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    Auf dem Rückweg zu unseren Kabinen blieben wir ein paar Minuten beim Theatrium stehen; dort fand gerade die Kapitänsfragestunde statt. Ein Junge fragte, warum der Kapitän morgens und abends immer so viel erzählt. Dieser entgegnete, dass die Passagiere gerne ausführliche Informationen bekommen wollten und ob ihn das nicht auch interessiere. Die knappe Antwort war: Nein.

    Das Abendessen im Markt Restaurant stand heute unter dem Motto: Alpen. Zu den Leckereien gehörte als Nachtisch leckerer Apfelstrudel. Zum Abschluss des Tages begaben wir uns noch einmal auf das Pooldeck zur Schlagernacht mit den AIDA Stars und DJ Patrick.

    Fortsetzung folgt morgen.

    Lissabon, Portugal (01.01.2019), sonnig, 16 Grad

    Der erste Tag des neuen Jahres begann mit dem Frühstück im Markt Restaurant. Am Eingang wurden wir mit einem Glas Sekt begrüßt. Nachdem wir uns gestärkt hatten, verließen wir die Mar und stiegen vor dem Hafenterminal in einen Hop on Hopp off Bus der roten Linie. Die Tickets hatten wir bereits von daheim über My Aida bestellt. Eigentlich wollte Michael, als Fußballfan heute das Stadion von Benfica Lissabon besichtigen. Er hatte einen solchen Ausflug auch gebucht; der war aber von AIDA abgesagt worden. Im Hafen lag jetzt die Saga Pearl II.

    Wir fuhren die komplette Route der roten Linie ab. Die Fahrt dauerte ca. 2 Stunden. Natürlich hätten wir an vielen Haltepunkten aussteigen können, wir wollten uns aber erst einmal einen Überblick verschaffen. Während der gesamten Fahrt saßen wir auf dem Oberdeck, wo es trotz Sonne durch den Fahrtwind empfindlich kühl war.

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    Am Haltepunkt Torre de Belem überlegten wir auszusteigen, entschieden uns wegen der fortgeschrittenen Zeit aber dagegen. Wir verließen den Bus dann in der Nähe der Altstadt und suchten den Aufzug, der die Unter- mit der Oberstadt verbindet. Von weitem sahen wir ihn auch, doch näher kamen wir ihm nicht wirklich. Schließlich erklommen wir das höher gelegene Viertel über etliche Treppen. Auf dem Rückweg fanden wir auch den Aufzug; angesichts der Warteschlangen dort war es die richtige Entscheidung gewesen, die Treppen zu nehmen. Über die Praca do Comercio (Platz des Handels) traten wir den Rückweg zum Schiff an.

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    Das Ablegen in Lissabon verfolgten wir bei bestem Wetter vom Pooldeck aus. Noch einmal zogen die Sehenswürdigkeiten am Ufer des Tejo, wie der Torre de Belem und das Entdeckerdenkmal an uns vorbei.

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    Das Abendessen nahmen wir im Brauhaus ein. Im Markt Restaurant war das Thema heute Frankreich und das sagte uns nicht so zu. Bevor wir zum Essen gingen, schauten wir uns im Theatrium die Show „Musical Dreams“ an. Das Show-Ensemble begeisterte mit bekannten Melodien aus der Welt der Musicals.

    Das Brauhaus war später erneut Anlaufpunkt für uns. Hier fand ab 22.00 Uhr ein Karaoke Abend statt. Zunächst fanden sich wohl keine Mutigen, so dass eine Absage im Raum stand, aber nach weiteren 10 Minuten Bedenkzeit trauten sich doch noch Passagiere auf die Bühne und ernteten verdienten Applaus.

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    Lissabon, Portugal (31.12.2018), sonnig, 15 Grad

    Die in den Reiseunterlagen avisierte Ankunftszeit in Lissabon von 16.00 Uhr wurde vom Kapitän in seiner morgendlichen Durchsage auf 15.00 Uhr korrigiert. So konnten wir ganz entspannt ins Markt Restaurant zum Frühstücken gehen; später schlenderten wir bei strahlendem Sonnenschein über das Pooldeck und genossen die Sonne anschließend auf unserem Balkon. Michael suchte derweil den Sportbereich auf, um ein paar Kalorien los zu werden.

    Ich hatte mich über My Aida für einen Workshop Rücken angemeldet, der um 13.30 Uhr begann. Wir waren eine überschaubare Anzahl von 4 Teilnehmern und bekamen vom Kursleiter einiges über Übungen zur Stärkung des Rückens beigebracht. Selbstverständlich folgte der Theorie auch gleich die Praxis. Das Ganze dauerte eine Stunde; Infomaterial gab es ebenfalls. Bleibt zu hoffen, dass diese Übungen auch daheim fortgesetzt werden.

    Zurück auf der Kabine beobachteten wir das Unterqueren der Brücke des 25. April. Sie ist die drittlängste Hängebrücke mit kombiniertem Straßen- und Eisenbahnverkehr und verbindet den Lissaboner Stadtteil Alcantara mit der Stadt Almada. Sie ähnelt der Golden Gate Bridge in San Francisco. Am Südufer des Tejo gleich neben der Brücke thront die Christo-Rei Statue.

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    Weil unser Ausflug „Lissabon mit der Electrico entdecken“ erst um 16.30 Uhr begann, gönnten wir uns heute zum ersten (und einzigen) Mal Kaffee und Kuchen im Bella Donna Restaurant. Außer der Mar lag noch die MSC Magnifica im Hafen, die allerdings um 18.00 Uhr ablegte.

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    Zu unserem Ausflug fanden wir uns um 16.15 Uhr bei den Ausflugsbussen ein. Nachdem der erste Bus voll war, fuhren wir auch schon los. Es ging zunächst auf direktem Weg zum Abfahrtspunkt der Electrico. Es handelt sich dabei um alte historische Wagen, die durch das Altstadtviertel Alfama fahren. Auf diesen Strecken verkehren keine modernen Wagen, weil die Schienen durch viele enge Gassen führen. Daher sind die historischen Wagen auch Bestandteil des normalen ÖPNV.

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    Es dauerte einige Zeit, bis die für unseren Bus vorgesehenen zwei Waggons endlich da waren, aber dann ging es los. Es war eine beeindruckende Fahrt durch teilweise wirklich enge Gassen in der beginnenden Abenddämmerung. Wir hatten zwar eine einheimische Reiseleiterin an Bord, die auch viel erzählte, verstanden haben wir bei dem Lärm, die das Gefährt machte, kein Wort. Die Passagiere, die ganz vorne saßen, konnten den Ausführungen wahrscheinlich folgen, für den Rest war dies nicht möglich. Während der Fahrt schenkte uns eine in eine Tracht gekleidete junge Dame Portwein ein, dazu gab es ein süßes Gebäck.

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    Am Endhaltepunkt wartete schon der Bus auf uns, mit dem wir in den Stadtteil Belem zum Hieronimuskloster fuhren. Es beherbergt Sarkophage bedeutender Portugiesen; in den Seitenflügeln befinden sich das Marinemuseum und das Archäologische Museum. Vor dem Gebäude erstreckt sich eine weitläufige Parkanlage. Auf der anderen Straßenseite steht am Ufer des Tejo der Turm von Belem. Er ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Lissabons und hat neben dem Kloster das Erdbeben von 1755 überstanden. In den 20 Minuten Aufenthalt, die wir dort hatten, schaffte es Michael im Galopp auch noch zum Turm von Belem um dort Fotos zu machen.

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    Anschließend fuhren wir zurück zum Schiff. Weil jetzt am Ufer des Tejo die Straßen wegen der Feierlichkeiten zum Jahreswechsel gesperrt waren, mussten wir einen Umweg fahren. Gegen 19.30 Uhr hatten wir die Mar wieder erreicht. Wir machten uns frisch, zogen uns um und gingen ins East Restaurant zum Abendessen, weil wir hofften, dort noch einen Platz zu finden. Das East war zwar gut gefüllt, trotzdem erwischten wir noch einen Tisch für uns. Das Angebot an diesem Silvesterabend hat uns jetzt nicht vom Hocker gehauen. Ob das am Restaurant lag, kann ich nicht sagen. Eigentlich lautete das Motto in allen Restaurants: Silvester.

    Nach dem Abendessen hieß es, sich wieder umzuziehen, denn draußen war es jetzt doch kühl geworden. Wir lauschten auf dem Pooldeck dem Silvesterkonzert mit den AIDA Stars; daran schloss sich die Silvesteransprache des Kapitäns an. Den Countdown bis Mitternacht zählten alle mit und dann stießen wir auf ein gesundes Jahr 2019 an. An Bord startete die Lasershow; das Feuerwerk in Belem war ebenfalls zu sehen. Es war nicht so spektakulär wie im vergangenen Jahr vor Madeira, aber das lässt sich wohl auch kaum toppen.

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    Wir verzogen uns bald ins Innere, tranken dort noch etwas und waren gegen 02.00 Uhr in der Koje. Schließlich wollten wir am ersten Tag des neuen Jahres Lissabon weiter erkunden. Auf unseren Kopfkissen warteten Marzipanschweinchen auf uns.


    Es geht heute noch weiter; aber jetzt ist wieder "Verrückt nach Meer" dran.

    Sorry Leute,

    ich wollte eigentlich noch zumindest den ersten Tag in Lissabon fertig stellen, aber die Zeit arbeitet gegen mich. Gleich läuft in der ARD nämlich die nächste Folge von "Verrückt nach Meer" und da sind wir immer dabei, zumal wir im Juli selbst wieder auf die Artania gehen werden.

    Vielleicht schaffe ich Lissabon heute noch, spätestens morgen wird es aber weiter gehen.

    Viele Grüße

    Peter

    1. Seetag (29.12.2018), wolkig, 15 Grad

    Ohne nennenswerten Seegang haben wir sehr gut geschlafen. Am nächsten Morgen gingen wir ins Markt Restaurant zum Frühstück. Derart gestärkt machten wir mit unserem Kreuzfahrtneuling Michael einen ausgedehnten Schiffsrundgang. Die Mar war Gaby und mir ja keine Unbekannte; wir hatten 2016 die Metropolentour mit ihr unternommen. Außerdem kannten wir die baugleichen Schwestern Blu und Sol. Wir arbeiteten uns Deck für Deck von unten nach oben vor und besichtigten alle öffentlichen Bereiche.

    Um 15.00 Uhr besuchten wir im Theatrium die Kunstauktion. Heute fanden viele Bilder einen Abnehmer, auch bei den „Blind Dates“ überboten sich die Teilnehmer des öfteren. Später genehmigten wir uns in der Time Out Bar einen leckeren Cocktail.

    Zum Abendessen steuerten wir das Markt Restaurant zur ersten Genießerzeit an Das Thema heute lautete: Italien. Es gab u.a. leckere Nudelgerichte, kleine Rouladen und Piccata Milanese. Den Abend ließen wir in der AIDA Bar ausklingen; hier fand eine Disco Fox Nacht mit der Live Band Soul Machine statt.

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    Cadiz, Spanien (30.12.2018), sonnig aber windig, 18 Grad

    Den ersten Hafen unsere Reise erreichten wir um 09.00 Uhr. Gaby und ich kannten Cadiz schon von zwei Anläufen mit Schiffen von TUI Cruises. Beim ersten Mal hatten wir einen Stadtspaziergang mit Besichtigung des Torre Tavira gemacht, beim zweiten Mal einen Ausflug nach Sevilla. Weil Cadiz für Michael Neuland war, hatten wir den Ausflug „Die Altstadt von Cadiz zu Fuß“ gebucht. Treffpunkt war um 10.00 Uhr auf der Pier, wo wir uns nach dem Frühstück im Markt Restaurant dann auch einfanden. Die Sonne schien von einem strahlend blauen Himmel, aber es war sehr windig, insbesondere in Hafennähe. In der Altstadt bekam man von dem Wind nicht so viel mit.

    Unser Reiseleiter, ein Niederländer, der aber schon etliche Jahre in Cadiz wohnt, führte unsere Gruppe von rd. 40 Leuten zunächst zum Placa de Espanya mit dem Verfassungsdenkmal. In Cadiz wurde von 1810 an die erste spanische, liberal orientierte Verfassung ausgearbeitet, die 1812 veröffentlicht wurde.

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    Nächstes Ziel war eine Kirche, deren Namen ich leider vergessen habe; wir besichtigten sie auch von innen. Danach steuerten wir den Platz San Antonio an; dort steht die Kirche San Antonio de Padua, die aus einer Einsiedelei hervorgegangen ist. Jetzt im Winter befanden sich einige, noch geschlossene Buden und eine Eisbahn, die allerdings nicht aus Eis sondern einer Art Plastik bestand auf dem Platz.

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    Durch die Gassen der Altstadt ging es dann zum Torre Tavira. Hier wurde unsere Gruppe geteilt; die eine Hälfte begab sich in den Raum mit der Camera Obscura, die andere, zu der auch wir gehörten, erklomm über rund 170 Stufen den mit 45 Metern über dem Meeresspiegel höchsten Punkt der Altstadt. Oben angekommen hatten wir einen phantastischen Blick über Cadiz.

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    Nach ca. 10 Minuten wechselten die Gruppen die Standorte; während wir einige Stufen hinab zum Raum mit der Camera Obscura stiegen, kamen die anderen Passagiere hoch zum Aussichtspunkt. Die Camera Obscura ist eine Lochkamera, die mittels eines Spiegels von zwei Metern Durchmesser ein Detail getreues Bild der Stadt projiziert. Der Spiegel lässt sich bewegen, so dass verschiedene Teile der Stadt visualisiert werden können. Fotos waren während der Vorführung nicht gestattet.

    Nachdem beide Gruppen den Turm verlassen hatten, führte uns unser Reiseleiter zur Kathedrale, mit deren Bau im Jahre 1722 zunächst im Barock Stil begonnen wurde. Fertig gestellt wurde sie erst Mitte des 19. Jahrhunderts als neoklassizistisches Bauwerk. Weiter ging es ein Stück Promenade entlang mit schönem Blick auf das Meer zu unserem nächsten Ziel, den Ruinen eines römischen Amphitheaters, mit dessen Ausgrabung 1990 begonnen wurde.

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    Zu guter Letzt zeigte uns der Reiseleiter noch das Rathaus am Plaza de San Juan de Dios, bevor es zurück zum Schiff ging.

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    Dort genehmigten wir uns einen kleinen Snack im California Grill und zogen dann noch einmal auf eigene Faust los. Dabei nahmen wir in etwa den gleichen Weg wie am Vormittag. Die Buden am Platz San Antonio waren jetzt geöffnet und auch auf der „Eisbahn“ herrschte Betrieb. Man braucht wohl spezielle Schlittschuhe um auf dem Material seine Bahnen ziehen zu können. Insbesondere Kinder tummelten sich auf der Bahn.

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    Zum Ablegen um 17.30 Uhr fanden wir uns auf dem Pooldeck ein. Abendessen gab es heute wieder im Markt Restaurant unter dem Motto „Mediterran“. Weil in der AIDA Bar ab 21.30 Uhr das Alpenglühen stattfand, dem wir noch nie etwas abgewinnen konnten, verbrachten wir den Abend im Brauhaus bei leckerem, an Bord gebrautem Zwickelbier. Bevor es in die Koje ging, mussten die Uhren noch um eine Stunde zurück gestellt werden.

    Anreise, Palma und Auslaufen (28.12.2018), sonnig mit Wolken, 13 Grad

    Nach einer kurzen Nacht fuhren wir um 02.30 Uhr nach Volmarstein. Dort blieb unser Auto stehen und Michaels Vater brachte uns nach Düsseldorf, wo wir um kurz vor 04.00 Uhr ankamen. Der Check-In für unseren Flug war bereits im Gange und bald hielten wir unsere Bordkarten in der Hand. Die Sitzplätze im Tuifly Flieger hatten wir vorab über AIDA reserviert; bei Hin- und Rückflug saßen wir in Reihe 2 nebeneinander. Vor dem Start musste die Maschine noch enteist werden; trotzdem ging es relativ pünktlich los. Verpflegung gab es während des Fluges nur gegen Bezahlung; braucht man bei einem Flug nach Mallorca aber auch nicht unbedingt.

    Nach knapp 2 Stunden ruhigem Flug landeten wir um 08.05 Uhr in Palma. Unsere Koffer waren mit bei den letzten, die über das Band liefen. Mit den Koffern ging es dann zu den Bussen, die uns in knapp 30 Minuten zur AIDAmar brachten. Nach dem Einchecken und dem obligatorischen Einschiffungsfoto waren wir gegen 10.00 Uhr an Bord. Unsere Kabine war zu diesem Zeitpunkt schon fertig, so dass wir unsere Sachen dort erst einmal ablegten und dann ins East-Restaurant zum frühstücken gingen.

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    Im Anschluss nutzten wir den Shuttle-Bus, den AIDA zur Verfügung stellte, um nach Palma zu fahren. 7,99 € pro Person kostete die Fahrt bis in die Nähe der Kathedrale und zurück. Wir bummelten durch die Innenstadt, besuchten eine Art Weihnachtsmarkt und umrundeten die Kathedrale. An deren Fuße gönnten wir uns zur Einstimmung auf den Urlaub ein Guinness. Um 16.00 Uhr kehrten wir mit dem Shuttle zur Mar zurück. Inzwischen war auch Michaels Kabine fertig und wir konnten ans Auspacken der Koffer gehen.

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    Zum Abendessen gingen wir gegen 19.00 Uhr. Dabei mussten wir jedoch feststellen, dass es sowohl im Markt-, als auch im Bella Donna und im East Restaurant brechend voll war. Im Markt Restaurant gab es heute nur eine Essenszeit wegen der für 21.00 Uhr angesetzten Seenotrettungsübung. Schließlich fanden wir noch Plätze im Brauhaus und ließen uns dort ein Holzfällersteak mit Bratkartoffeln bzw. einen Salat schmecken. Michael verspeiste danach noch ein Schnitzel mit Kartoffelsalat und alle dann noch einen Nachtisch.

    Zur Seenotrettungsübung um 21.00 Uhr fanden wir uns an den jeweiligen Musterstationen ein. Wie fast immer, wurden auch heute einige Kabinen aufgerufen, deren Insassen offensichtlich nicht anwesend oder durch die Erfassung geschlüpft waren. Als dann alle anwesend waren, erfolgte die Sicherheitsbelehrung in zwei Sprachen und damit war die einzige Pflichtveranstaltung der Reise beendet. Wir brachten die Rettungswesten in die Kabine und suchten das Pooldeck auf, um das erste Auslaufen zu genießen. Es war ein schöner Anblick, die beleuchtete Kulisse Palmas langsam hinter sich zu lassen. Im Anschluss wurde das Sektbuffet eröffnet und Gaby konnten erfolgreich drei Gläser für uns „erkämpfen“, mit denen wir auf eine schöne Kreuzfahrt anstießen. Im übrigen wurde das Sektbuffet in Rekordzeit wieder abgeräumt. Knappe 10 Minuten nach der Eröffnung war der Spuk schon wieder vorbei. Das hatten wir so auch noch nicht erlebt. Die Chance, sich evtl. ein zweites Glas zu holen, bestand nicht.

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    Die Begrüßung durch Kapitän Jörg Miklitza, General Manager Morten Junior und Entertainment Manager Stefan Hossfeld nahmen wir noch mit, danach verzogen wir uns in die AIDA Bar. Lange hielten wir uns dort aber nicht auf, denn wir hatten einiges an Schlaf nachzuholen.

    Fortsetzung folgt