Santorin, Griechenland
(28.05.2022), Liegezeit: 07.30-22.00 Uhr, sonnig, 19-31 Grad
Heute
stand unsere absolute Lieblingsinsel auf dem Programm. Zweimal waren
wir schon hier; davon das erste Mal vor Jahrzehnten gleich 14 Tage
Badeurlaub in Perissa, das zweite Mal 2019 mit der Mein Schiff Herz.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Ein
Schiff der TUI-Flotte war auch heute vor Ort; die uns schon bekannte
Mein Schiff 5. Gegen Mittag gesellte sich noch die Norwegian Jade
dazu.
Einen
Ausflug hatten wir nicht gebucht, so dass wir nach dem Frühstück im
Laufe des Vormittags übersetzten. Alle Schiffe liegen hier nämlich
auf Reede; das Tendern übernehmen lokale Tenderboote.
Mit
der Seilbahn fuhren wir hoch in den Hauptort Fira. Zu dieser Zeit ab
es noch keine Wartezeiten an der Bahn. Oben angekommen machten wir
zuerst einen Spaziergang durch den Ort. Der Weg führte uns dann
weiter in die Nachbargemeinden Firostefani und Imerovigli.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Zurück
in Fira gönnten wir uns in einer Taverne am Kraterrand ein Bier; ich
aß dazu noch einen Schinken Käse Toast. Für die zwei 0,3 l Bier
und den Toast zahlten wir 24 €, der phantastische Blick war im
Preis inbegriffen.
Gegen
15.15 Uhr nahmen wir die Seilbahn zurück zum Tenderhafen; die
Wartezeit betrug jetzt etwa 10 Minuten.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Ab
18.00 Uhr fand an der Kopernikus-Bar ein Griechischer Grillabend
statt. Es gab griechische Köstlichkeiten, wie Feta Käse, Salat,
Tsatziki, gefüllte Weinblätter, Gyros, Zitronenhähnchen,
Bratwurst, Rindersteak u.a. Als wir um 17.50 Uhr dort erschienen,
waren schon alle Schattenplätze besetzt. In der Sonne war es zwar
immer noch ganz schön heiß, davon ließen wir uns aber nicht
beeindrucken. Zum Abschluss durfte ein Ouzo natürlich nicht fehlen.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Weil
die Artania heute vor 11 Jahren auf ihren jetzigen Namen getauft
wurde, gab es von Phoenix ein Glas Sekt zum Anstoßen. So hatten wir
am Ende Bier, Ouzo und Sekt auf dem Tisch stehen.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Später
genossen wir an der Phoenix-Bar die wunderschöne Aussicht. Um 23.00
Uhr wurde die Außenbeleuchtung auf Deck 9 am Artania Pool
ausgeschaltet, um den Gästen einen unverstellbaren Blick auf den
Sternenhimmel über der Ägäis zu ermöglichen. Ein würdiger
Abschluss dieses tollen Tages.
Piräus, Griechenland
(27.05.2022), Liegezeit: 08.00-20.30 Uhr, sonnig, 21-32 Grad
Beim
morgendlichen Einlaufen im Hafen von Piräus sah ich neben einigen
Fähren von weitem auch ein Schiff der TUI-Flotte, konnte jedoch
nicht erkennen, um welches es sich handelt. Später stellte sich dann
heraus, dass es die Mein Schiff 5 war.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Weil
wir bei unserem ersten Aufenthalt 2019 mit der Mein Schiff Herz
bereits die Akropolis besucht hatten, wollten wir heute die Altstadt
(Plaka) erkunden. Der entsprechende Ausflug „Athen mit Plaka“
startete um 09.05 Uhr.
Mit
dem Bus fuhren wir zunächst zum Panathinaiko-Stadion. In diesem
Stadion fanden die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit im Jahre
1896 statt. Es wurde auf den Fundamenten eines antiken Stadions aus
dem 4. Jahrhundert v.Chr. errichtet.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Den
nächsten Fotostopp legten wir am Fuße der Akropolis ein. Hier war
trotz der relativ frühen Uhrzeit schon eine Menge los. Unter den
verschiedenen Ausflugsgruppen, die hinauf zur Akropolis strebten,
befanden sich auch Passagiere der Mein Schiff 5.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Nach
einem Mittagsimbiss im Lido-Restaurant wollten wir einen Spaziergang
zum Yachthafen Zea Marina unternehmen. Dieses Vorhaben gaben wir aber
nach einiger Zeit wegen der großen Hitze auf. Bis dahin waren wir
bis zum Liegeplatz der Mein Schiff 5 gekommen; der Yachthafen war
aber immer noch nicht in Sicht. Dort machten wir dann kehrt und
traten den Rückweg an.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Nach
der Abendshow „We are the Champions“, einer tollen Hommage an die
Rockgruppe Queen, trafen wir uns noch mit den Mitreisenden von der
Amadea auf einen Drink in Harry`s Bar.
Skiathos, Griechenland
(26.05.2022), Liegezeit: 09.00-20.00 Uhr, sonnig, 20-22 Grad
Skiathos
ist eine Insel der Nördlichen Sporaden und bekannt für einige der
schönsten Strände Griechenlands. Die Insel hat rund 6.000
Einwohner, die zum größten Teil im Hauptort Skiathos leben. Mit
einer Größe von etwa 11x5 km ist Skiathos die viertgrößte Insel
der Nördlichen Sporaden.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Ausflüge
wurden auf Skiathos nicht angeboten, so dass wir es ruhig angehen
lassen konnten. Heute war Christi Himmelfahrt oder auch Vatertag. Aus
diesem Anlass gab es an der Kopernikus-Bar ein Vatertags-Spezial. Das
Küchenteam hatte eine Grillstation aufgebaut; es gab Bratwurst,
Käsekrainer, Kartoffel- und Krautsalat und andere Leckereien. Klar,
dass wir uns dort auch bedienten. Alle Väter erhielten darüber
hinaus noch einen Schnaps.
Später
tenderten wir dann zur Insel. Die Artania lag hier nämlich wieder
auf Reede; dieses Mal kamen wieder die schiffseigenen Tenderboote zum
Einsatz.
Etwa
zwei Stunden bummelten wir durch den Inselhauptort; statteten auch
der Hauptmeile, der Papadiamantis Straße und der Halbinsel Bourtzi
einen Besuch ab. Zum krönenden Abschluss gönnten wir uns in einer
Taverne am Meer ein leckeres Mythos Bier. Am Rande sei noch
angemerkt, dass das Abba-Kino-Musical aus dem Jahr 2008 mit Meryl
Streep und Pierce Brosnan in den Hauptrollen zu einem Teil auf
Skiathos gedreht wurde.
Kavala, Griechenland
(25.05.2022), Liegezeit: 12.00-23.00 Uhr, sonnig, 18-24 Grad
In
der Nacht hatte die Artania wieder die Dardanellen durchfahren. Um
ca. 01.30 Uhr war die Aufnahme des Lotsen geplant; gegen 04.00 Uhr
hatte die Artania wieder das Mittelmeer erreicht. Davon haben wir
aber nichts mitbekommen.
Den
Vormittag verbrachten wir wieder mit lesen und sonnen. Das Einlaufen
in den Hafen beobachteten wir vom Sonnendeck aus.
Kavala
ist eine Handels- und Hafenstadt mit ca. 72.000 Einwohnern in der
Verwaltungsregion Ostmakedonien & Thrakien, unmittelbar am Golf
von Thasos gelegen.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Von
den zwei Ausflügen, die hier angeboten wurden, hatten wir uns für
„Historische Stadt Xanthi“ entschieden. Bevor es los ging, gab es
noch eine Kleinigkeit im Lido-Restaurant. Die an der Kopernikus-Bar
angebotene gebratene Meerbrasse war nicht so unser Fall.
Der
Ausflug startete um 13.15 Uhr. Wir hatten gestern einen
Gesundheitsfragebogen erhalten, der im Hafen eingesammelt wurde. Auf
dem Fragebogen war auch das Ergebnis der Temperaturmessung vermerkt,
der wir uns am Vormittag unterziehen mussten.
Sage
und schreibe 5 Busse machten sich auf den Weg nach Xanthi. Ein erster
Stopp wurde im Flussdelta des Nestos eingelegt. Dieses
Feucht-/Sumpfgebiet hat eine vielfältige Flora und Fauna zu bieten;
so findet man hier über 250 Vogelarten. Wir hatten Gelegenheit, ein
kurzes Stück eines Wanderweges entlang des Flusses zu erkunden.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Nächstes
Ziel war Xanthi; der Ort wurde im Ausflugsprogramm als „Stadt der
tausend Farben“ beschrieben. Ein geführter Rundgang durch die
Altstadt sollte uns die malerischen historischen Häuser und die
schöne Architektur näher bringen. Problem dabei war aber, dass alle
5 Busse gleichzeitig zu diesem Rundgang starteten und dadurch an den
Haltepunkten ein heilloses Durcheinander herrschte. Das hätte man
organisatorisch sicher besser lösen können. Im übrigen hat uns die
Altstadt auch nicht sonderlich überzeugt. Das ist natürlich unsere
persönliche Meinung; andere Ausflugsteilnehmer äußerten sich
jedoch ähnlich.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Zum
guten Schluss fuhren wir zu einer Taverne, wo uns Mezedes, kleine
traditionelle Appetithappen und Ouzo gereicht wurden.Um 19.00 Uhr
waren wir wieder an Bord.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Dieser
Ausflug war zwar nicht unbedingt ein Reinfall; empfehlen können wir
ihn aber nicht wirklich. Im Nachhinein wäre es vielleicht besser
gewesen, Kavala auf eigene Faust zu erkunden. In der Altstadt gibt es
nämlich viele alte byzantinische Häuser und die aus dem 15.
Jahrhundert stammende Akropolis von Kavala zu bewundern.
Heute
Abend hatte der Comedian Peter Löhmann seinen zweiten Auftritt. Wir
haben wieder viel gelacht. Der Mann hat es einfach drauf.
Unser
Ausflug am zweiten Tag begann um 09.00 Uhr. Als erstes ging es zur
Blauen Moschee. Offiziell Sultanahmet-Moschee genannt, ist der
beeindruckende Bau weltweit als Blaue Moschee bekannt, wegen der
wunderbaren blauen Kacheln, die die Wände im Inneren schmücken. Die
Moschee ist zur Zeit wegen Restaurierungsarbeiten teilweise
eingerüstet. Im Vorfeld hatte es geheißen, dass wegen dieser
Arbeiten auch ein Betreten der Moschee nicht möglich sei. Dies
erwies sich aber als Fehlinformation. So konnten wir doch einen, wenn
auch kurzen Blick in das Innere des Bauwerks werfen.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Gleich
gegenüber der Blauen Moschee liegt die Hagia Sophia, ein
eindrucksvoller Bau mit wechselvoller Geschichte, ehemals Kirche und
Moschee, dann Museum, heute wieder Moschee. Hier hatten wir genug
Zeit für eine Innenbesichtigung. Bilder von dem beeindrucken Inneren
kann ich hier ja nicht zeigen. Die Moschee darf nur ohne Schuhe
betreten werden; dementsprechend hatten wir uns Socken mitgenommen.
In einen weiteren Bereich darf man nur, wenn man keine Schuhe in der
Hand hält. Unser Reiseleiter hatte vorher davon abgeraten, die
Schuhe in den Regalen vor dem Eingang zu lassen, weil es hin und
wieder vorgekommen ist, dass Schuhe vertauscht wurden. Man dürfe den
zweiten Bereich aber betreten, wenn man eine Tasche oder einen Beutel
hat, in den man die Schuhe verstaut. Weil Gaby immer einen Beutel
dabei hat, war das Problem für uns gelöst.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Letzter
Stopp war wieder der Große Basar. Den kannten wir ja schon, so dass
wir erst gar nicht hinein gingen; vielmehr zog es uns zur
Konstantinssäule, eine spätrömische Monumentalsäule und in die
Fußgängerzone.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Mittags
gab es eine Pizza im Restaurant Vier Jahreszeiten. Dann war wieder
lesen und sonnen angesagt.
Das
Auslaufen aus Istanbul verfolgten wir von unserem Balkon aus. Ein
etwas wehmütiger Blick ging dabei zur Bosporus Brücke, ursprünglich
sollte es dort ja weiter ins Schwarze Meer gehen. Stattdessen machten
wir uns jetzt schon auf den Rückweg.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Den
zweiten Gala-Abend haben wir dann auch unbeschadet überstanden. Die
von den Tänzern und Artisten des Artania Showensembles präsentierte
Tanzperformance „Bilder einer Ausstellung“ war sehr gut gemacht
und fand viel Beifall.
Istanbul, Türkei
(23.05.2022), Liegezeit: 08.00-18.00 Uhr am 24.05., sonnig, 15-22
Grad
Beim
Einlaufen in die türkische Millionenmetropole standen wir natürlich
schon auf dem Balkon und beobachteten fasziniert das rege Treiben auf
dem Bosporus. Der Liegeplatz der Artania befand sich nahe der
Altstadt. Auf der gegenüberliegenden Seite sahen wir die Costa
Venezia, die sich am Abend von Istanbul verabschiedete.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Der
heutige Ausflug startete bereits um 08.30 Uhr, dementsprechend früh
saßen wir im Lido-Restaurant und ließen uns das Frühstück
schmecken.
Für
die Landgänge in Istanbul hatten wir gestern Abend eine persönliche
türkische Landgangskarte mit Barcode auf die Kabine erhalten, die
beim Verlassen und Betreten des Hafenterminals gescannt wurde.
Erstes
Ziel unseres Ausflugs war der Topkapi-Palast, jahrhundertelang der
Wohn- und Regierungssitz der Sultane sowie das Verwaltungszentrum des
Osmanischen Reiches, heute eines der bedeutendsten Museen Istanbuls,
in der Schätze aus dieser Zeit ausgestellt sind. Zu diesen
Kostbarkeiten gehören u.a. Schmuck und Keramik, eine Waffensammlung
und Reliquien des Propheten Mohammed.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Nach
der gut 2-stündigen Führung brachte uns der Bus zu einer
Fußgängerzone mit zahlreichen Geschäften und Restaurants, die
direkt am Großen Basar (Kapalicarsi) im Stadtteil Eminönü endete.
Der Basar ist das Herz der Altstadt und erstreckt sich über eine
Fläche von 32.000 qm. Das Labyrinth aus Gassen und Durchgängen
bietet Platz für mehr als 4.000 Geschäfte. Der Basar ist nach
Gewerben geordnet, jedes Handwerk hat sein eigenes Viertel. Wir
hatten dort etwas über eine Stunde Zeit zur freien Verfügung. Uns
war dort etwas zu viel Trubel, so dass wir das Gelände bald wieder
verließen, um die Fußgängerzone näher zu erkunden.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Zum
Abschluss des Ausflugs ging es per Pedes vom Basar zum Hippodrom aus
der römischen Periode, einst Schauplatz von Wagenrennen und
Gladiatorenkämpfen. Sehenswert sind dort der ägyptische Obelisk,
die Schlangensäule und der Deutsche Brunnen.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Zurück
auf der Artania gönnten wir uns eine Kleinigkeit im Restaurant Vier
Jahreszeiten. Den Nachmittag verbrachten wir mit lesen und Sonne
tanken. Apropos tanken: Die Artania wollte in der kommenden Nacht
Treibstoff aufnehmen. Dazu hätte sie evtl. die Pier gegen 23.00 Uhr
verlassen müssen, weil die türkischen Behörden noch nicht
bestätigt hatten, dass die Aufnahme auch an der Pier erfolgen darf.
Um 09.00 Uhr am nächsten Morgen hätte sie dann an alter Stelle
wieder festgemacht. Dies als Hinweis für die Gäste, die am Abend
noch einmal in die Stadt wollten. Letztlich genehmigten die Behörden
aber die Treibstoffaufnahme an der Pier.
Canakkale, Türkei
(22.05.2022), Liegezeit 09.00-20.00 Uhr, sonnig, 18-27 Grad
Die
180.000 Einwohnerstadt Canakkale ist Provinzhauptstadt der
gleichnamigen Provinz im Nordwesten der Türkei. Die Provinz
erstreckt sich über zwei Kontinente vom europäischen Thrakien über
die Meerenge der Dardanellen bis hin zum asiatischen Kleinasien. Die
Provinzhauptstadt Canakkale liegt auf der asiatischen Seite.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Entgegen
der Ankündigung in den Reiseunterlagen und im Prospekt lag die
Artania nicht auf Reede, sondern machte im Kepez Port, etwa 9 km vom
Stadtzentrum entfernt, fest. Es wurde ein kostenpflichtiger
Shuttlebus dorthin angeboten.
Weil
unser Ausflug nach Troja erst um 13.30 Uhr angesetzt war, blieben wir
vormittags an Bord und ließen uns von der Sonne bescheinen. Mittags
wurde an der Kopernikus-Bar zu „Alles Pasta“ gebeten; das
Küchenteam hatte köstliche Pasta mit einer Soßenauswahl
zubereitet. Da konnten wir natürlich nicht nein sagen.
Die
Fahrt zur antiken Ausgrabungsstätte von Troja, rd. 30 km östlich
von Canakkale gelegen, dauerte etwa eine halbe Stunde. Dort konnten
wir am Eingang des Geländes das hölzerne Pferd bewundern, mit
dessen Hilfe die Stadt nach 10-jährigem Kampf erobert wurde.
Natürlich war dieses Pferd eine Nachbildung. Die anschließende
Führung endete nach 2 Stunden.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Weiter
ging es zum nicht weit entfernten Troja-Museum mit
Ausstellungsstücken aus der Region. Hier hatten wir 1 ½ Stunden
Zeit, das Ganze auf uns wirken zu lassen. Danach ging es zurück zum
Schiff. Dieser Ausflug war zwar ebenfalls interessant, konnte unserer
Meinung nach mit Ephesus aber nicht mithalten.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Die
heutige Abendshow „Celebration“ mit Hits der wilden 70er Jahre
sahen wir uns an. Sie hat uns sehr gut gefallen. Zum Abschluss gab es
noch einen Absacker in Harry`s Bar.
Kusadasi, Türkei
(21.05.2022), Liegezeit 08.00-18.00 Uhr, sonnig, 17-28 Grad
Und
wieder eine Premiere für uns und das gleich in doppelter Hinsicht,
denn dies war unseren ersten Schritte auf türkischem Boden.
Kusadasi
ist ein türkischer Badeort mit 100.000 Einwohnern an der Ägäisküste,
60 km südlich der Millionenstadt Izmir. In der Nähe der Stadt
Selcuk befinden sich die Ruinen von Ephesus, eine der imposantesten
Attraktionen in der Türkei; es ist die besterhaltene antike Stadt im
östlichen Mittelmeer. Dorthin sollte uns der heutige Ausflug führen.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
In
rund 30-minütiger Fahrt erreichten wir die Ausgrabungsstätte. Dort
hatten wir eine sachkundige Führung, die etwa 2 Stunden dauerte. Wir
sahen u.a. den Hadrianstempel, die Celsus Bibliothek, die
Kuretenstraße, das Odeon, den Marktplatz, die Scholastika-Thermen,
die Hanghäuser, den Trajanbrunnen, die Siebenschläferhöhle, den
Serapis-Tempel und das Freudenhaus (mit Toiletten). Den Abschluss bildete das
römische Theater, das mit seinen 20.000 Sitzplätzen zu den
bedeutendsten der Region gehörte. Die Ausgrabungen von Ephesus haben
uns sehr beeindruckt; die hohen Temperaturen bei wenig Schatten
verlangten uns aber Einiges ab.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Nach
einer Stärkung im Restaurant Vier Jahreszeiten (es gab Currywurst
mit Pommes) verließen wir die Artania und machten einen Abstecher
zur kleinen Insel Güvercin Ada (Taubeninsel). Sie ist nicht weit vom
Hafen entfernt; über einen 350m langen Damm gelangt man auf die
reizvolle Insel. Von der einstigen genuesischen Burg aus dem 13.
Jahrhundert ist nur noch der Turm erhalten; die um die Insel führende
Mauer entstand zu Anfang des 19. Jahrhunderts.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Der
Jazz Cocktail mit Diva Tomasz in der Atlantik Show Lounge sagte uns
nicht so zu; deshalb verbrachten wir den Abend in der Casablanca Bar.
Heute waren wir wirklich die einzigen Gäste. An der Phoenix-Bar
wurde übrigens das Pokalendspiel zwischen dem SC Freiburg und RB
Leipzig übertragen.
Seetag (19.05.2022),
etwas stürmisch, zeitweise Regen, später sonnig
Der
Seegang war in der Nacht dann doch nicht so stark wie befürchtet.
Allerdings machte sich die Sonne am Vormittag noch rar, so dass wir
uns auf Aktionen innerhalb des Schiffes, wie Einlesen der Kreditkarte
und Abholen des Einschiffungsfotos beschränkten. Auch das für
mittags an der Kopernikus-Bar geplante Riesen-Schaschlik musste wegen
eines Gewitters und Regen nach innen verlegt werden.
Zum
Thema „Alles Schokolade“ schauten wir natürlich im Restaurant
Vier Jahreszeiten vorbei, um anschließend der Einladung zum Cocktail
für Gäste mit Gold- und Silber-Service in der Atlantik Show Lounge
zu folgen. Kreuzfahrtdirektor Jörn Hofer, Caro vom Phoenix-Team
sowie der Kapitän und der Hoteldirektor plauderten über ihren
beruflichen Werdegang.
Den
heutigen Tagescocktail Mai Tai ließen wir uns auch nicht entgehen.
Am
Abend verfolgten wir dann mit anderen Fußball-Begeisterten das
Relegationsspiel zwischen Hertha BSC und dem Hamburger SV in der
Casablanca Bar. Kreuzfahrtdirektor Hofer hatte sich beim Cocktail als
HSV-Fan geoutet; ist mit dem heutigen Ergebnis also bestimmt
zufrieden gewesen. Beim Rückspiel triumphierte dann aber doch die
Hertha.
Patmos, Griechenland
(20.05.2022), Liegezeit 09.45-23.00 Uhr, bedeckt, 16-20 Grad
Unser
heutiges Ziel war uns bis dahin völlig unbekannt. Die 34 qkm große
Insel, die geografisch zu den Südlichen Sporaden und politisch zur
Inselgruppe des Dodekanes in der Ost-Ägäis gehört, gilt als
heilige Insel, weil hier der Evangelist Johannes in den Jahren 95/96
seine Vision der Apokalypse hatte, die als „Offenbarung des
Johannes“ die Grundlage für das letzte Buch im Neuen Testament
bildete.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Folgerichtig
hatten wir den Ausflug „Rundfahrt mit Grotte und Kloster“
gebucht, der erst am Nachmittag startete. So konnten wir den
Vormittag noch mit Lesen in der Sonne verbringen.
Nach
einer Kleinigkeit zum Mittag im Lido-Restaurant fanden wir uns am
Ausflugstreffpunkt ein. Die Artania lag vor Patmos auf Reede; den
Transfer zum Hafen von Skala übernahmen lokale Tenderboote.
Mit
dem Bus ging es zunächst in wenigen Minuten zur Johannesgrotte,
zwischen Skala und dem historischen Hauptort Chora gelegen. Hier soll
Johannes seine Offenbarung gehabt haben. In der Grotte gibt es einige
schöne Fresken zu bestaunen.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Der
Bus brachte uns danach in den Ort Chora zum Johanneskloster, seit
1999 Weltkulturerbe der UNESCO. Im Klostermuseum sind eine Sammlung
von Ikonen, wertvolle Kelche, Kruzifixe, Gewänder und eine
bedeutende Bibliothek mit alten Manuskripten ausgestellt. Während
wir im Museum waren, ging ein kurzer Regenschauer nieder.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Nach
der Besichtigung hatten wir noch etwas Freizeit, die wir zu einem
Bummel durch die engen Gassen des Ortes nutzten. Jetzt war es wieder
trocken; später kam sogar die Sonne wieder hervor.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Weil
uns die Swing und Dance Show, eine Reise in die goldene Zeit des
Swing und Jazz, nicht so ansprach, verbrachten wir den Abend in der
Casablanca Bar. Dort waren wir fast die einzigen Gäste. Eine
Kellnerin, mit der wir ins Gespräch kamen, beklagte sich dann auch
über die aufkommende Langeweile, weil eben kaum etwas zu tun sei und
freute sich schon auf die nächste Reise bei der mehr als doppelt so
viele Passagiere an Bord wären.
Syrakus, Sizilien,
Italien (18.05.2022), Liegezeit: 08.00-20.00 Uhr, sonnig, 19-24 Grad
Die
Stadt Syrakus liegt an der Ostküste Siziliens im Mündungsgebiet der
Flüsse Anapo und Cian. Sie hat rund 120.000 Einwohner.
Aus
dem Ausflugsprogramm hatten wir uns für Noto entschieden. Die
Kleinstadt ist nur 35 km von Syrakus entfernt; sie liegt auf 159 m
Höhe und ist von Olivenhainen und Mandelbäumen umgeben. 2002 von
der UNESCO zum Welterbe erklärt, ist Noto ein Musterbeispiel
spätbarocker Architektur. Die Stadt wurde nach einem Erdbeben 1693
ab 1703 komplett im sizilianischen Barock neu aufgebaut. Während
eines etwa 2-stündigen Rundgangs konnten wir die aus hellem Kalktuff
erbauten Paläste und Kirchen bestaunen, darunter den Palazzo Ducezio
(das heutige Rathaus), den Palazzo Nicolaci mit beeindruckenden
Balkonen sowie den Dom. Nach der Führung hatten wir noch etwas
Freizeit für eigene Erkundungen.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Zurück
auf dem Schiff gönnten wir uns eine Kleinigkeit im Restaurant Vier
Jahreszeiten. Danach machten wir uns auf den Weg in die Altstadt von
Syrakus auf der Insel Ortygia. Der Piazza Archimedes ist der
Mittelpunkt der Altstadt, umgeben von Palästen aus dem 14. bis 16.
Jahrhundert. Als einer der schönsten Plätze Italiens gilt der
Piazza Duomo mit dem Dom Santa Maria delle Colonne, an dessen
Eingangsportal noch die dorischen Säulen des einstigen Athenatempels
zu sehen sind. An der Südspitze der Altstadt-Insel liegt das
Castello Maniace aus dem Jahr 1240, eine Festung zum Schutz der
Hafeneinfahrt. Bis dorthin sind wir aber nicht mehr vorgedrungen,
weil uns allmählich die Füße qualmten und es auch sehr heiß war.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Am
Abend hatten wir eine Reservierung in der Bodega Bar. Es gab Alpen
Tapas (Blutwursttascherl, Schinkenspeck, Räucherforelle und
Kürbismus, Bergkäse), Jägersuppe (Steinpilzsuppe, Pfifferlinge,
Speck-Backerbsen), Opern Spritzer (Cassis Sorbet, Sekt, Minze),
Wiener Schnitzel (das Original vom Kalbs-Kaiserteil, Preiselbeeren,
Rahmgurkensalat, Petersilienerdäpfel), Mehlspeise (Rigo Janesi,
Apfelstrudel, Pistazieneis, Linzer Krapferl). Das Essen war lecker,
aber nicht überragend. Einige Komponenten, wie etwa das
Blutwursttascherl oder die frittierte Petersilie auf dem Schnitzel
befremdeten nicht nur uns. Auf jeden Fall waren wir danach pappsatt.
In
der Phoenix-Bar wurde am Abend das Europa League Finale zwischen
Eintracht Frankfurt und den Glasgow Rangers übertragen. Uns zog es
jedoch in die Show Lounge zu einer „Verrückt nach Meer“
Plauderstunde mit Kiona und Überraschungsgästen. Dies waren
Kreuzfahrtdirektor Jörn Hofer und Reiseleiterin Caro. Wir fanden das
Ganze etwas bemüht; so wirklich Neues gab es nicht zu erfahren.
Weil
für die Nacht Wind vorhergesagt war, nahm Gaby vorsorglich eine
Reisetablette. In der Kabine konnten wir dann noch das
Elfmeterschießen zwischen Frankfurt und Glasgow verfolgen.
Nach
einem ausgiebigen Frühstück im Lido Restaurant verbrachten wir den
Tag überwiegend mit Faulenzen und Lesen in der Sonne. Das Frühstück
im Lido wurde übrigens in Buffet-Form angeboten, wobei man sich aber
nicht selbst bediente sondern seine Wünsche den an den einzelnen
Stationen stehenden Mitarbeitern äußerte, die dann einen Teller
entsprechend befüllten.
Der
Maritime Frühschoppen von 11.00 bis 12.00 Uhr an der Kopernikus-Bar
fiel für uns aus. Die an gleicher Stelle um 15.30 Uhr stattfindende
Waffel-Auszeit (frische Waffeln mit Eis) ließen wir uns aber nicht
entgehen.
Vor
dem Begrüßungs-Empfang durch Kapitän Jarle Flatebo und
Kreuzfahrtdirektor Jörn Hofer meldeten wir uns für den „Wiener
Schnitzel Abend“ am 18.05. in der Bodega Bar an.
Nach
dem Empfang, natürlich wieder mit Sekt, bei dem der Kapitän seine
Offiziere und der Kreuzfahrtdirektor das Phoenix-Team vorstellten,
ging es zum Gala-Abendessen ins Restaurant Artania. Das Entrecote
Double war ein Gedicht!
Um
21.00 Uhr zog es uns in die Atlantik Lounge zum Auftritt des
deutsch-schweizerischen Comedian Peter Löhmann. Bei einem Swimming
Pool (Tagescocktail) verfolgten wir seine wirklich sehr gute Show.
Wir haben jedenfalls viel gelacht und nahmen erfreut zur Kenntnis,
dass es während der Reise eine 2. Show geben wird.
Den
Abend ließen wir in Harry´s Bar ausklingen. Dort sahen wir einen
Kellner, der auch auf der Amadea Reise 2020 an Bord war. Wir sprachen
ihn an und er erkannte uns auch sofort wieder. Eine freudige
Begrüßung schloss sich an.
Lipari, Italien
(17.05.2022), Liegezeit: 08.00-17.00 Uhr, sonnig, 19-20 Grad
Vor
dem Erreichen unseres ersten Zieles, der Insel Lipari, war für die
Zeit zwischen 05.45-06.15 Uhr die Passage der Insel Stromboli mit dem
gleichnamigen, aktiven Vulkan auf der Backbordseite angekündigt.
Unsere Kabine lag zwar auf der Backbordseite, wir sind aber zu spät
wach geworden, so dass wir den Stromboli verpasst haben.
Wenig
später konnten wir die Insel Lipari auch schon ausmachen. Sie gehört
mit den Nachbarinseln Stromboli, Salina, Vulcano, Panarea, Filicudi
und Alicudi zur Inselgruppe der Äolischen Inseln im Tyrrhenischen
Meer. Etwa 15.000 Einwohner sind auf dem Archipel zuhause, das
politisch zu Sizilien gehört.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Die
Artania lag vor Lipari auf Reede, so dass die schiffseigenen
Tenderboote zum Einsatz kamen. Ausflüge wurden hier nicht angeboten;
deshalb ließen wir uns Zeit, frühstückten in aller Ruhe im Lido
Restaurant, machten uns danach fertig und ließen uns gegen 11.00 Uhr
in rund 10 Minuten zur Insel bringen.
Von
der Tenderpier unweit der Piazza Ugo di Sant` Onofrio schlenderten
wir zur Kirche Anime del Purgatorio. Weiter ging es durch die engen
Gassen der Altstadt zum Burgberg mit der Burganlage aus dem 16.
Jahrhundert. Im Inneren des Mauerrings liegt auch die Kathedrale San
Bartolomeo. Von hier oben hat man einen schönen Blick auf das
Städtchen und den Hafen. Unsere Artania hatte inzwischen
Gesellschaft bekommen, die Scenic Eclipse schob sich gerade an ihr
vorbei und warf in der Nähe den Anker.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Nach
dem gut 2-stündigen Rundgang tenderten wir zurück zur Artania. Bei
der nachmittäglichen Kaffeestunde griffen wir zu den herzhaften
Sachen.
Zum
Abendessen gingen wir wieder in das Restaurant Artania. Dies war im
übrigen wegen der geringen Passagierzahl mittags immer geschlossen;
beim Abendessen standen nur die Tische im oberen Kreis zur Verfügung;
die etwas tiefer liegenden Tische innerhalb des Kreises waren nicht
eingedeckt. Trotzdem war es nie ein Problem, einen Tisch zu bekommen.
Die
ABBA Show am Abend schenkten wir uns; die haben wir auf diversen
Schiffen schon zigmal gesehen. So ließen wir den Tag in Harry`s Bar
ausklingen. Dabei durchfuhr die Artania zwischen 20.30 und 21.30 die
Straße von Messina. Diese Meerenge liegt zwischen Kalabrien auf dem
italienischen Festland und der Insel Sizilien. Sie ist 32 km lang und
zwischen 3 und 8 km breit.
Für
den morgigen Landgang bekamen eine Landgangskarte mit Barcode auf die
Kabine, die wir in Syrakus mitnehmen mussten.
Nach
dem Frühstück ging die Fahrt um 08.00 Uhr weiter. Durch die
Schweiz, wo wir noch einige schneebedeckte Gipfel bestaunen konnten,
erreichten wir Italien. Auch heute wurde wieder ein Mittagsimbiss
angeboten. Wieder machten die meisten Gäste von diesem Angebot
Gebrauch.
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Mit
den obligatorischen Pausen kamen wir gegen 16.00 Uhr in La Spezia an.
Wir verabschiedeten uns vom Busfahrer Jörg und Theo, der für die
Getränke und die Speisen zuständig war; die beiden waren ein gutes
Team und Theo hatte immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Kein
Wunder, dass der Hut, den ein Mitreisender herum gehen ließ, mit
Scheinen gut gefüllt war.
Im
Terminal erfolgte eine Sicherheitskontrolle durch die italienischen
Beamten; dann ging es direkt auf das Schiff zum Check-In in der
Atlantik Show Lounge. Am Eingang wurden wir mit einem Glas Sekt
begrüßt. Am Ausgang der Lounge kontrollierten Phoenix-Mitarbeiter
den Impfnachweis und das Schnelltestergebnis. Letzteres durfte
höchstens 24 Stunden alt sein, mit Ausnahme der mit dem Bus
Angereisten; hier betrug die Frist 48 Stunden. Ein Crew-Mitglied
brachte uns danach zu unserer Kabine.
Weil
unsere Koffer noch nicht da waren, gönnten wir uns zunächst einen
Drink in Harry`s Bar. Später packten wir die inzwischen
eingetroffenen Koffer aus und begaben uns zum ersten Abendessen in
das Artania Restaurant.
Um
20.45 Uhr fand die SNRÜ statt. Mit noch nicht angelegten
Rettungswesten begaben wir uns zu unserer Musterstation, dem Artania
Restaurant. Schon hier fiel uns die geringe Zahl der versammelten
Passagiere auf. Die Übung war schnell beendet; Besatzungsmitglieder
demonstrierten das Anlegen der Rettungsweste. Wir selbst mussten sie
nicht anlegen.
Im
Anschluss an die Übung fragte ich die aus dem Fernsehen bekannte
Phoenix-Mitarbeiterin Kiona, wie viele Gäste denn an Bord seien. 480
habe sie gehört, lautete ihre Antwort. Sie glaube aber, es seien
weniger. Kreuzfahrtdirektor Jörn Hofer nannte am nächsten Tag die
Zahl 424.
Zum
Ablegen um 21.30 Uhr versammelten sich viele Gäste an der
Phoenix-Bar. Bei einem oder auch mehreren Gläsern Sekt verließen
wir La Spezia vorbei an einem auf Reede liegenden Costa Schiff über
dem der Vollmond leuchtete.
bald ist es schon 14 Tage her seit wir die Artania verlassen haben. Inzwischen waren wir schon wieder auf Tour; aber nur 3 Tage mit dem Bus zur Floriade in Almere. Da wird es Zeit, dass ich mit meinem Reisebericht beginne. Also los geht`s:
Im
April 2021, als wir diese Kreuzfahrt buchten, lautete das Motto der
Reise noch „Frühlingserwachen im Schwarzen Meer“ und sollte die
Passagiere u.a. nach Nessebar, Konstanza und Odessa bringen.
Hauptsächlich wegen dieser Ziele hatten wir uns für diese
Kreuzfahrt entschieden; das Schwarze Meer war nämlich Neuland für
uns. Wir wählten die Kabine 5608 auf dem Oriondeck; für die An- und
Abreise nach Genua bzw. von Triest nahmen wir den Buszubringer über
Phoenix.
Nach
Ausbruch des Ukraine-Krieges war bald klar, dass es mit dem Abstecher
in das Schwarze Meer nichts werden würde. So kam die Mail von
Phoenix am 11.03.2022, in der wegen der politischen Situation in
Russland und der Ukraine eine Anpassung des Routenverlaufs
angekündigt wurde, nicht unerwartet. Die drei Anläufe im Schwarzen
Meer wurden gestrichen; als Alternativen waren Kavala, Piräus,
Santorin, Souda Bay und Katakolon genannt. Wir überlegten kurz, ob
wir die Reise stornieren sollten, entschlossen uns aber rasch, sie
dennoch anzutreten. Die Sehnsucht nach fast drei Wochen auf dem Meer
war einfach zu groß.
Kurz
vor Reisebeginn informierte uns Phoenix, dass die Einschiffung nicht
in Genua sondern in La Spezia stattfände, weil in Genua kein
Liegeplatz zur Verfügung stünde; außerdem brauche das uns bereits
übersandte Einreiseformular für Italien nicht mehr ausgefüllt zu
werden.
Anreise 1. Tag
(14.05.2022), sonnig, 20 Grad
Am
Vortag hatten wir noch den erforderlichen Antigen-Schnelltest mit
negativem Ergebnis absolviert.
Der
heutige Tag begann dann mit einiger Aufregung. Das für 05.50 Uhr
vorbestellte Taxi, das uns nach Dortmund bringen sollte, erschien
nicht. Als es um 06.00 Uhr immer noch nicht da war, rief ich bei der
Taxizentrale an und erfuhr, dass der Fahrer unsere Hausnummer nicht
finden könne. Weil er aber glücklicherweise noch in der Nähe war,
konnte ich ihn per Telefon zu uns lotsen. Er schaffte es dann, die
Strecke bis zum Ziel in Rekordzeit zu fahren; um 06.25 Uhr kamen wir
in Dortmund an. Der Phoenix-Bus stand bereits dort; die Koffer waren
schnell verladen und die Testergebnisse kontrolliert. Mit vier
weiteren Mitreisenden ging es um 06.30 Uhr los.
Weitere
Gäste stiegen in Essen, Düsseldorf, Leverkusen, Köln und Bonn zu;
der Bus war jetzt fast voll. Der Fahrer musste noch einen Anhänger
zum Haltepunkt Leverkusen ordern, weil der Gepäckraum im Bus wohl
nicht ausreichen würde.
Während
der Fahrt konnte man Getränke bekommen; ferner gab es beim Stopp um
die Mittagszeit Bockwürstchen (auch mit Kartoffelsalat) und
Frikadellen.
Etwa
alle zwei bis zweieinhalb Stunden legten wir 20 bis 30 minütige
Pausen an Autobahnraststätten ein. Dort konnten wir uns die Füße
vertreten oder die Sanitärabteilung aufsuchen.
Ohne
Staus erreichten wir unser heutiges Ziel, Weil am Rhein, gegen 18.00
Uhr. Wir checkten im Hotel Carat ein. Das Hotel liegt direkt an der
Autobahnabfahrt; machte auf uns von außen eher einen nicht so
einladenden Eindruck, war aber sauber und auch die Zimmer waren in
Ordnung. Zum Abendessen gab es Geschnetzeltes mit Reis mit Vorsuppe
und Nachtisch. Während des Essen entwickelten sich natürlich
Gespräche mit den Mitreisenden; dabei stellte sich heraus, dass ein
Ehepaar im März 2020 mit an Bord der Amadea war. Damals sind wir uns
nicht begegnet; jetzt gab es natürlich viel zu erzählen über diese
wegen Corona abgebrochene Reise.
Weil
es in die Innenstadt fußläufig zu weit war, verbrachten wir noch
etwas Zeit in der Hotelbar, wo wir mit weiteren Gästen aus dem 2.
Phoenix-Bus, der etwa eine halbe Stunde nach uns eingetroffen war,
ins Gespräch kamen. So wurden die ersten Kontakte bereits geknüpft,
bevor wir das Schiff überhaupt erreicht hatten.
nach längerer Abwesenheit hier im Forum, u.a. wegen einer entspannenden Auszeit auf Norderney, melde ich heute kurz vor unserer Abreise zur Artania schnell zurück.
Als wir von der Nordsee zurück kamen, waren die Reiseunterlagen schon da. Danach ergaben sich aber noch drei Änderungen:
a) telefonisch wurden wir davon unterrichtet, dass der von uns gebuchte Phoenix Bus nicht am Dortmunder ZOB abfährt, weil dort gerade Bauarbeiten stattfinden, sondern etwa 300 m davon entfernt.
b) Per SMS wurden wir informiert, dass das den Reiseunterlagen beigefügte Einreiseformular für Italien nicht mehr benötigt wird.
c) Als letztes kam vorgestern eine Mai, dass die Artania am 15.05. wegen Überbelegung des Hafens nicht in Genua sondern in La Spezia liegen wird.
Weil wir ja mit dem Phoenix Bus anreisen, brauchen wir nichts zu unternehmen. Die Abfahrtszeit ab Dortmund verändert sich nicht.
Jetzt geht es morgen Abend zum Schnelltest und mit hoffentlich negativem Ergebnis am Samstag los. Mit Zwischenübernachtung sollen wir La Spezia am Sonntag um 16.00 Uhr erreichen. Einen Reisebericht gibt es dann nach unserer Rückkehr.
ich begleite euch auch virtuell auf dieser schönen Reise und hoffe, ihr übergebt uns die Artania dann am 15.05. Dann gehen wir nämlich an Bord; und wir geben dann weiter an Siegrid uschisiggi
ich arbeite gerade meine abonnierten Beiträge ab. Deshalb habe ich Deinen Reisebericht über eure Silvestertour auch jetzt erst gelesen. Vielen Dank für die interessanten Eindrücke von der Asara. Wir waren zur gleichen Zeit ja auch auf dem Rhein unterwegs; Silvester in Wiesbaden.
Wie Du schreibst, ist die Asara ein Schwesterschiff u.a. der Andrea. Die werden wir mit Freunden im August testen; auch von Köln bis Basel. Dank Deiner Beschreibung wissen wir jetzt schon, was uns erwartet-
Für Silvester 2022 unternehmen wir einen erneuten Anlauf mit Amsterdam und haben uns dafür schon einmal eine Kabine auf der Lady Diletta von Plantours gesichert.
wie erwartet kam gestern die Umroutung dieser Reise per Mail von Phoenix. Bis Istanbul bleibt alles wie geplant. Das Schwarze Meer wird nicht angefahren, Nessebar, Konstanza und Odessa fallen also aus. Die Ersatzhäfen sind: Kavala, Piräus, Santorin, Souda Bay, Katakolon. Skiathos, Korfu und Dubrovnik bleiben. Die Reise heißt jetzt nicht mehr "Frühlingserwachen im Schwarzen Meer" sondern "Frühlingserwachen im östlichen Mittelmeer".
Kapitän soll lt. Mail Jarle Flateboe sein, der uns 2020 zu Beginn von diesem Virus mit der Amadea ja sicher nach Bremerhaven gebracht hat. Kreuzfahrtdirektor wird Jörn Hofer.
Weil wir wegen des unsäglichen Angriffskrieges des Herrn P. schon mit einer Absage der Anläufe im Schwarzen Meer gerechnet hatten, sind wir auch nicht enttäuscht; wir freuen uns vielmehr auf die neuen Ziele, insbesondere auf unsere Lieblingsinsel Santorin.
Lt. Ticker sind es noch 64 Tage bis wir die Artania entern.
jetzt geht es ja wirklich bald los. Wir wünschen euch und allen Mitreisenden eine wunderschöne Reise. Wir sind schon ganz gespannt, was ihr so zu berichten habt.