Beiträge von MLCKalawy

    Tina28

    Anreise in einer einmotorigen Maschine ? Vergiss es !

    Die möglichen wetterbedingten Hemmnisse (Nebel etc) bei einem Flug mit einer Cessna oder Piper, würde ich in keinem Fall eingehen. Da ist jede Bahn und jeder Flug mit einer Airline verlässlicher. Und wer zahlt denn bitte den Leerflug zurück. Bisher dachte ich, dass Du eine kostengünstige Variante suchst. Die Variante mit dem "Sportflieger" ist die teuerste Lösung, weil Du auch den Leerflug zurück zahlen musst, oder glaubst Du ernsthaft, dass Du diesen geschenkt bekommst ?

    Sorry für die Kritik, aber Du machst Dir das Leben unnützlich schwer. Weiter oben habe ich "Pro und Contra" plausibel mit allen Vor-und Nachteilen aufgeführt. Neben dem finanziellen Aufwand solltest Du auch den Faktor Stress nicht unberücksichtigt lassen. Zwölf Stunden und mehr im Zug zu sitzen, ist nicht gerade für jeden stressfrei !

    Setze Dich in den Flieger. Je nach Umstieg in München oder Frankfurt bist Du in 4 Stunden in Bremen und Dein Gepäck wird durchgecheckt. Dann ab in den Leihwagen nach Bremerhaven und ab geht es auf "Mein Schiff".

    @bandit + @asgut

    Es wäre verbindlich kein TUIfly Flug gewesen, weil TUIfly Dubai nicht anfliegt und die TUIfly B 737-800 nur Dubai mit einem Tankstopp erreichen würden. TUIfly (Deutschland) fliegt nur Mittelstreckenziele an. Maximal also die Kanaren und Hurghada in Ägypten. Außerdem noch die Kapverdischen Inseln, aber auch die nur mit einem Tankstopp auf den Kanaren.

    Insofern TUIfly und Dubai - never !

    Neben den Flügen wo TUI Cruises Plätze auf Maschinen bei Emirates reserviert, gibt es fallweise noch "TUI Cruises Vollcharter" nach Dubai (z.B. ab Berlin), die von Sun Express mit Zwischenlandung durchgeführt werden, weil natürlich auch deren B 737-800 ebenso die Destination Dubai auch nicht ohne Tankstopp erreichen.

    Wer auf einem solchen Vollcharter von Sun Express gebucht wird, der ist wirklich bestraft. Gute 6,5 Stunden in einer B 737-800 mit einer touristischen Maximalbestuhlung von 189 Plätzen ist schon eine Zumutung. Während das bei Sun Express Flügen z.B. nach Antalya (3 Stunden) noch akzeptabel oder u.U. nach Hurghada (4,5 Stunden) schon fast grenzwertig ist, ist es bis Dubai kaum noch zumutbar. Wer da nicht ganz schnell einen der wenigen XL Sitze mit mehr Sitzabstand an den Notausgängen bucht, hat wirklich die (sorry) A-Karte gezogen.

    Ein Hinweis noch zu Emirates. Das der Sitzabstand in einem Airbus A 380 in der Economy 15 Zentimeter mehr beträgt (siehe Beitrag von @asgut), als in einer Economy von Ferienfliegern wie z.B.von TUIfly, Condor, Sun Express, Germania oder Eurowings beim Basic Tarif, ist ein Märchen. Während bei den oben genannten klassischen Ferienfliegern der Sitzabstand zwischen 74 cm und 76 cm liegt, beträgt er bei den Emirates A 380 und den B 777 etwa 84 cm. Insofern sind es rund 8 bis 10 cm mehr Sitzabstand, aber eben keine 15 Zentimeter. Die Sitzbreite unterscheidet sich bei Emirates in der Economy nur unwesentlich gegenüber anderen Airlines in der Economy. Es sind in der Breite nur 2 cm mehr.

    Hundefreundin

    Nö, man muss nicht quer durch den Zug und diese "Fächer/Regale"suchen. Diese befinden sich nämlich im ICE in jedem Großraumwagen. Wenn man dann dazu seinen Platz reserviert, kann man auf dem Reservierungsplan des jeweiligen Wagens genau einsehen, wo sich diese "Fächer/Regale" befinden, denn diese sind in den Reservierungs-Plänen gekennzeichnet. Dann bucht man genau dort in der Nähe seinen Sitzplatz und hat sein Gepäck auch im Auge.

    Da im vorliegenden Fallbeispiel der ICE erst ab Wien startet, ist also noch genügend Platz vorhanden. Vorausgesetzt man bucht rechtzeitig.

    Tina28

    Vergiss irgendwelche Anschreiben an die Deutsche Bahn. Was nützen Dir theoretisch formulierte, schriftlich verfasste Regularien über die Gepäckbeförderungs-Bedingungen der Deutschen Bahn ? Nichts !

    Das tatsächliche Leben im ICE findet nicht in den Regularien der Bedingungen für die Gepäckbeförderung statt, sondern live im Zug. Also erhoffe Dir keine hilfreichen Antworten, wenn Du die Bahn anschreibst. Was sollen die Dir auch schreiben, außer Dir die Gepäckbeförderungs-Bedingungen aufzulisten.

    Ehrlich gesagt, verstehe ich die Diskussion hier nicht. Wenn man Pro und Contra der Anreisemöglichkeiten miteinander vergleicht, ist die Entscheidung doch relativ einfach.

    * Anreise mit der Bahn am Tag: Je nach Verbindung etwa 9 Stunden Reisezeit (2 x umsteigen) oder im direkten ICE (Wien-Bremen) ohne Umstieg 12 Stunden Reisezeit bis Bremen. Bei Nutzung und Platz-Reservierung im Großraum-Wagen, gibt es genügend Abstellfläche für die Koffer in den vorhandenen "Abstell-Regalen", vor allem ab Wien Hbf, da der Zug erst dort startet. Ab Bremen mit Mietwagen oder Taxi nach Bremerhaven.

    Nachteil: Zeitaufwendig und relativ teuer !

    * Anreise mit der Bahn im Nightjet der ÖBB: Mindestens 12 Stunden Fahrzeit. Die Koffer können in den Schlafwagen-Abteilen untergebracht werden. Jedoch keine direkte Verbindungen nach Bremen, sondern nur mit Umstieg in Düsseldorf oder Hannover oder Hamburg und ebenso ab Bremen mit Taxi oder Mietwagen.

    Nachteile: Sehr zeitaufwendig, noch zeitaufwendiger als am Tag im direkten ICE nach Bremen. Noch teurer als am Tag und durch Umstieg unbequem.

    * Flug Wien-Bremen: Je nach Verbindung nur ein Zeitaufwand von 4 Stunden. Zwar mit Umstieg da Bremen von Wien nicht direkt angeflogen wird, aber die Koffer werden ja durchgecheckt, daher bequem. Ab Bremen Taxi oder Mietwagen.

    Vorteil: Schnell, keine Gepäcktransport wie bei der Bahn. Günstiger als mit der Bahn.

    Da der Gepäcktransport mit TeFra nicht gewollt ist, ist die schnellste, bequemste und günstigste Variante die Anreise mit dem Flieger.

    Antalya ist gefährlich ? Wüsste gerne warum.

    Wenn man solche Gefahren unterstellt die sich u.U. ergeben könnten, müssten alle Ausflüge z.B. nach Paris, London, Nizza, Barcelona, Istanbul etc. abschafft werden. Gleiches gilt für Ausflüge nach Kairo, Luxor etc. In den genannten Destinationen ist es in den letzten Jahren zu Anschlägen mit terroristischen Hintergründen gekommen, ganz im Gegensatz zu Antalya.

    Es gibt keinen perfekten Schutz vor Anschlägen und kein Reisebüro, kein Auswärtiges Amt und keine Regierung kann Prognosen über mögliche Attentate abgeben. Alle Warnungen basieren aus Erfahrungswerten, die in der Vergangenheit liegen oder sind nur Einschätzungen und Vermutungen und nicht mehr. Letztendlich muss jeder ganz alleine für sich entscheiden, in welche Destinationen er reist. Trotz einem rückläufigen Tourismus in der Türkei, reisen immer noch jährlich Millionen (2 stellig) Touristen in die Region Antalya.

    Jedenfalls ist das Risiko in einen Autounfall auf dem Wege zu einem deutschen Airport verwickelt zu werden, immer noch um ein vielfaches höher, als die Gefahr bei einem terroristischen Anschlag geschädigt zu werden. ;)

    noba410

    Kann Deine Argumente und Darstellung gut nachvollziehen. Dazu noch eine Anmerkung zu den An-und Abreisen mit den diversen Airlines.

    Ach hier liegt es am Gast was er bucht. Zumindest auf der Mittelstrecke haben inzwischen in Europa die meisten Airlines den früher mal inkludierten Gastro-Service eingestellt. Das bedeutet, dass der Passagier für Getränke, Snacks und sonstiges Essen zahlt. Summiert betrachtet, ist das besser als früher. Während man früher auf der Mittelstrecke dem Passagier alternativlos die PP (Pasta Pampe) oder ein kaum zumutbares Weißbrot-Brötchenserviert hat, kann er heute individuell entscheiden was er haben möchte. Entweder nichts essen, oder einen Snack bestellen oder ein Menü vorher online ordern. Jeder wie er will. Zusätzlich liegt es am Fluggast, welchen Sitzkomfort er hat. Selbst bei Low Cost Airlines wie TUIfly oder Eurowings kann er neben den XL Sitzen, Sitze mit mehr Abstand buchen oder unterschiedliche Klassen, wie den Smart oder Besttarif mit unterschiedlichen Leistungsinhalten. Im Grunde wählt er vorher seinen Komfort aus, genau so wie er vorher seinen Komfort auf dem Schiff auswählt. Er entscheidet auch dort ob Innen, - Aussen, - oder Balkon Kabine, oder ob Suite etc.

    Ähnliches gilt für die Langstrecke. Wenn er mit TUI Cruises organisiert anreist, wird er in der Economy eingebucht. Wünscht er mehr Komfort, mehr Leistung, bucht er entweder eine Premium Eco, oder Business oder was die Airline oberhalb der Economy anbietet.

    Alles ist möglich !

    maischo

    Das jährlich stattfindende japanische Feuerwerk anl. des Japan-Tages in Düsseldorf ist wirklich sehr gut, kann aber mit den KÖLNER LICHTER nicht mithalten. Wobei in Köln der Andrang so groß ist, dass man sich schon besser ein Jahr im voraus eine Karte auf einem der Schiffe sichern muss, oder sich viele Stunden vor dem Beginn des Feuerwerks einen guten Standort am Ufer sucht.

    @MS 14Fan

    Einfache Frage, einfache Antwort. Die Durchsatz der Smart-Phone verstärkt sich immer weiter. So wie ab den 70er/80er Jahren das Festnetz-Telefon zum Standard gehörte, wird das Smart-Phone in wenigen Jahren ebenso ein Standard sein.

    Im TUI Pauschalreisegeschäft hat die TUI bereits vor 3 Jahren das Booklet in Papierform abgeschafft, bei TUI Cruises gibt es das Booklet noch. Wer bei der TUI für seine Pauschalreise trotzdem noch eine Booklet in Papierform haben möchte, kann es bei seinem Reisebüro bestellen. Allerdings zahlt das Reisebüro dafür 5,- Euro an die TUI. Es darf unterstellt werden, dass diese Gebühr der Reisegast demnächst selber zahlen wird und nicht mehr das Reisebüro. Im übrigen ist dieser Prozess störungsfrei vollzogen worden. Nachdem anfänglich (vor rund 3 Jahren) noch rund 30% der Gäste das Booklet angefordert haben, sind es inzwischen nur noch gute 10%.

    Die Welt verändert sich. Manche Veränderung muss man eben auch mal mit "sanfter Konsequenz" durchsetzen. Wenn wir in der Vergangenheit immer auf die Zweifler, Innovations-Verhinderer, Permanet-Meckerer und Zukunfts-Kritiker gehört hätten, gäbe es noch keine Eisenbahn, keine Autos, keine Flugzeuge und keinen Mobilfunk. Immer wird von einer gewissen Minderheit jede Veränderung als "Teufelswerk" bezeichnet. Würden wir uns davon leiten lassen, würden wir immer noch mit der Postkutsche reisen und via Rauchzeichen miteinander kommunizieren. Sicherlich ist nicht jede Innovation ist für die Menschheit ein Segen. Jede Innovationen bietet neben den Vorteilen, auch Nachteile. Es liegt einzig an uns, wie wir damit umgehen und die Vorteile zu unseren Gunsten nutzen.

    Sich über Türkis-Mäppchen vs Papp-Mäppchen zu echauffieren, ist kleinkariertes denken. Wer mehr zahlt, erhält eben auch eine bessere Leistung. Das fängt bereits bei der Zahlung mit der TUI Card Gold an.

    Im übrigen wird auch das Papp-Mäppchen nach einer Zeitspanne von nur wenigen Jahren im analogen Museum verschwinden. Dann werden alle Daten digital aufbereitet und der Gast hat alles auf seinem Smart-Phone oder einem anderen digitalen Träger. Schon jetzt haben die Pseudo-Flugtickets im TUI Cruises Booklet nur noch einen symbolischen Nutzen, denn für den Check-in am Airport werden sie schon lange nicht mehr benötigt. Der Reisepass ist dafür ausreichend. Auch Transfer-Voucher sind ein Relikt aus dem analogen Zeitalter. Insofern lohnt es sich nicht mehr etwas zu reklamieren, was demnächst nicht mehr zur Anwendung kommt.

    Silvesterreise auf MS 4 2017/2018 - Kanaren, Madeira, Marokko

    Zunächst ist festzuhalten, dass es sich bei den Reisegästen um eine sehr heterogene Mischung gehandelt hat. Von 70 plus (mit und ohne Rollator, über Best-und Silver Auger, bis hin zu gut situierten 40 jährigen und einer Anzahl X von Jugendlichen. Bei diesem Klientel-Mix ist es nahezu unmöglich, jeden Geschmack, jede Anforderung, jeden individuellen Anspruch zu erfüllen. Zudem ist jede Party immer geprägt von zwei Aktivitätkreisen. Das beste Engagement des Veranstalters hilft nicht, wenn das Publikum nicht mitzieht. Ein Wermutstropfen auf der Silvester-Reise war am Silvester-Abend das Feuerwerk vor Teneriffa. Jeder (Deutsche) hat zu Silvester immer eine ziemlich hoch angesetzte Erwartungshaltung zum Thema Feuerwerk. Leider hat Teneriffa das nicht erfüllt.

    Ein anderer wichtiger Bestandteil eines Silvester-Abend ist die Kulinarik. Hier wurden - aus meiner Sicht - die Anforderungen und Erwartungen gänzlich erfüllt. Egal ob im Ankelmannsplatz oder in den Atlantik Restaurants. Logistische Schwächen in der Abwicklung haben wir jedenfalls nicht erlebt. Und das die Gäste noch Mitternacht mit "Hummer zugeworfen", sollte bitte auch nicht unberücksichtigt werden.

    Jede Party, jedes Event basiert zunächst auf einem Budget. Die Frage ist dabei immer, wo und für was investierte ich viel. Mehr in das Entertainment oder mehr in die Kulinarik.

    Uns hat der Silvester-Abend 2017/2018 auf der MS 4 gut gefallen. Gut bedeutet im dem Fall gut und nicht sehr gut. Gut bedeutet Schulnote 2. Angesichts der vorhandenen Gästestruktur durfte man nicht mehr erwarten. Uns hat es gefallen. Wir trafen im direkten Umfeld auf nette Menschen und attraktive Gespräche. Zudem ist es immer eine Frage, was man selber aus der Situation macht. Party bedeutet auch sich selber einzubringen und nicht nur zuschauen.

    Das Thema "All Inklusive und Ballermann Publikum" ist ein Thema, dass es nicht nur bei Kreuzfahrten gibt. Auch in der gehobenen Preiskategorie von AI-Clubs gibt es das. Gemeint ist z.B. Club Robinson oder TUI Magic Life. Also Clubhotels, bei denen 14 Tage mit AI auch locker mal 5.000,- bis 7.500,- Euro (und mehr) für 2 Personen kosten können.

    Warum ist das so ?

    Egal ob AIl Inklusive auf Mein Schiff oder Club Robinson oder Magic Life, es gibt immer mehr Deutsche, die sich einen solchen Urlaub leisten können. Den Deutschen geht es gut (zumindest 80%), für Urlaube wird immer mehr ausgegeben. Die Zuwächse in der Touristik liegen einerseits ganz unten im "Billig-Billig Bereich" (1.Woche Türkei 299,-) und ebenso im höheren und oberen Preis/Premium Segment, wo für 14 Tage/2 Personen zwischen 5.000,- und 10.000,- Euro ausgegeben werden. Diese Veränderungen führen jedoch nicht dazu, dass mit steigenden Urlaubsausgaben auch "die Qualität" der Urlaubsgäste steigt. Aber sind wir doch mal ehrlich, wie viele Gäste sind es denn, die mit Ballermann-Kurze Hose-Kleidung kombiniert mit beiger Feldmarschall-Rommel Hose, mit Sandalen und weißen Socken antreten, dazu noch mehr oder weniger alkoholisch abgefüllt. Es sind keine 10% der Gäste, ja vermutlich sogar weniger als 5% ! Nur fallen diese eben auf. Wenn sich auf einer Pool-Party 1.000 Gäste völlig normal benehmen, aber 5 oder 10 Passagiere davon sind angetrunken, fällt das natürlich auf. Damit müssen wir leben. Vielfach übersehen wir leider, dass sich 95% der Gäste angepasst verhalten.

    Auf unseren Reisen auf Kreuzfahrten und ebenso bei 20 und mehr Aufenthalten in Robinson oder Magic Life Hotels, haben wir jedenfalls diese Erfahrung gemacht.

    Überall gibt es diese Minderheit, die aus dem Rahmen fällt. Im Flieger, im ICE, auch am Abend an der Hotel-Bar, auch in hochklassigen Hotels, auf Kreuzfahrt-Schiffen oder bei der ein oder anderen Gala mit und ohne Prominenz. Allerdings ist zu befürchten, dass dieses Klientel leicht zunehmen wird. Die Gründe dafür: Mehr verfügbares Geld und die Hemmschwellen für gewisse Freizügigkeiten werden niedriger. Angetrunken ist dann nicht nur das Ballermann-Klientel, sondern auch die Dame oder der Herr in Designer-Klamotten. Trotz allem wird es eine kleine, sehr überschaubare Minderheit bleiben. Sehen wir einfach darüber hinweg oder wechseln zur Not auch mal den Standort.