Beiträge von schaffy

    Guten Morgen Miteinander,

    wir haben trotz Online-Check-in auf unserer Weihnachtsreise auf der MS1 keine SMS bekommen (obwohl Mobil-Nr. hinterlegt wurde). Unsere Kabine haben wir dann um kurz nach 15:00h bezogen.

    Erlebt haben wir schon alles:

    top saubere Kabine und vermüllte Schubladen

    Aber ich frage mich dann doch auch:

    Lagern wir Müll zuhause auch in den Schubladen ???

    Gut, ich werde meine Kabine nicht putzen bevor ich sie verlasse, aber wir schauen meist noch 2x in jede Schublade ob wir nicht noch was vergessen haben.

    Dabei kann ich doch die Dinge, die ich nicht mehr brauche in den Mülleimer geben.....

    Der Kabinenservice ist schneller mit der Kabine fertig und der Nachfolger kann die Kabine schneller nutzen.... irgendwann bin ich dann auch mal dieser Nachfolger und freue mich darüber :-)

    Wünsche allen einen schönen Tag.

    Grüßle

    NaehNaehMarie

    Wir haben diese Tour im Frühjahr gemacht. Ich würde sofort wieder mitmachen - wenn es nicht so viel schöne andere Ziele gäbe und das liebe Kleingeld nicht wäre.

    Meiner Meinung nach brauchst du absolut keine Bedenken haben. Wie in vielen anderen Ländern auch sollte man einiges beachten. Ich würde z.B. keine teure Fotoausrüstung oder teure Uhren und Schmuck zur Schau tragen. Zum Teil sind das sehr arme Länder aber total herzliche Menschen.

    Ich bin nicht wirklich viel im Ausland gewesen und bin daher auch recht unsicher. Wir sind z.B. nie alleine unterwegs gewesen. Immer in einer kleinen Gruppe. Ich hatte nie ein Gefühl dass es unsicher ist und von Polizeischutz habe ich nichts mitbekommen.

    Du kannst Dich gerne melden wenn du Fragen hast. Aber vor allem: du kannst dich riesig auf diese Reise freuen. Es ist eine super Tour und passieren kann einem überall was.

    Viele Grüße und noch mehr Vorfreude

    Hallo Miteinander,

    zunächst mal ganz herzlichen Dank für Eure Beiträge.

    Ich denke auch, dass sich die Crew ganz bestimmt freut mal "raus" zu kommen aber vorrangig wird bestimmt der Großteil der Mitarbeiter des Geldes wegen in Kauf nehmen so lange von der Familie getrennt zu sein.

    Ich habe den Beitrag von novak keinesfalls so verstanden, dass die Arbeit der Crew nicht gewertschätzt wird.

    Sondern, dass ein kleiner Hinzuverdienst in Form von Trinkgeld den Leuten sicherlich hilfreicher ist als ein Ausflug.

    Aber auch hier wird die Meinung dazu sehr unterschiedlich sein. Ich kann es nicht beurteilen, das kann nur ein "Insider".

    Viele Grüße aus dem Schwabenländle

    Liebe Foris,

    ich hab da mal eine (evtl. auch dumme) Frage:

    bei aufzahlpflichtigen Leistungen wie z.B. im Surf&Turf oder bei einer Massage im SPA Bereich muss man ja immer den BON abzeichnen, damit der entsprechende Betrag auf dem Bordkonto belastet wird..... soweit so gut..... auf dem BON gibt es auch ein Feld "Trinkgeld" - vermutlich kann man hier einen Betrag eintragen und auch dieser Betrag wird dem Bordkonto belastet.

    ABER: wer bekommt dieses Trinkgeld? Der Kellner, die Mitarbeiterin im SPA-Bereich.... bekommt diese Person diesen Betrag dann ausbezahlt?? Oder kommt dieser Betrag in einen großen Trinkgeld-Topf? Und der eigentliche Mitarbeiter hat nur "indirekt" was davon?

    Seither haben wir immer das entsprechende Trinkgeld in bar dazu gelegt. Was ist richtig / falsch?? Wie haltet Ihr das?

    Uns hat mal ein Kellner gesagt, dass die Trinkgelder, die am Ende einer Reise über die Umschläge eingesammelt werden in einen großen Topf kommen.

    Aus diesem Topf werden dann Ausflüge oder ähnliches für die Crew bezahlt.

    "Lieber" ist den Kellnern natürlich, ein entsprechendes Trinkgeld in bar zu bekommen. Hier wurde uns erklärt "wenn Sie ins Restaurant gehen zahlen Sie ja auch die Rechnung und der Kellner bekommt ein Extra".... kam mir damals recht forsch vor die Aussage, aber eigentlich hatte er recht und ich musste seither oft daran denken.

    Mir ist aber auch klar, dass auch die Mädels und Jungs hinter den Kulissen (Küche / Wäscherei.... ) einen großen Teil zum Gelingen einer Reise beitragen.

    Da diese aber nicht "öffentlich" auftreten gehen sie leer aus.... auch nicht schön.

    Daher haben wir seither sehr gute Leistungen direkt honoriert und am Ende der Reise nochmals kompl. über die Umschläge.

    Wie geht Ihr mit diesem Thema um?

    Freue mich über diverse Denkanstöße / Ideen oder auch "Insiderwissen" ,-)))

    Vielen Dank schon mal.

    Liebe Grüße

    Andrea

    @stefan_1304

    Hallo Stefan,

    ich höre da etwas Unbehagen raus ,-)))

    Ja, so ging's mir auch. Ich bin absoluter Schnorchel-Anfänger.

    Hier gehe ich nicht mal in einen See wenn ich kleine Fische sehe.

    Also die Haie / Rochen werden vom Boot aus angefüttert.

    Bei unserer Tour waren auch nicht alle Teilnehmer im Wasser.

    Die Tiere sind schon groß.... mir hat es gereicht vom Boot aus zuzuschauen.

    Ich hätte im Wasser Panik bekommen.

    Ich denke, ausweichen kann man den Tieren im Wasser nicht.

    Die schwimmen ja überall rum... und bei uns waren das wirklich viele.

    Aber Du hast Recht: lass es Dir offen und entscheide vor Ort.

    Du wirst nicht bedrängt und jeder kann entscheiden wie weit er sich's zutraut.

    Wir waren mal auf einer Tour mit Schildkröten schnorcheln. Die sind ja auch nicht wirklich klein.

    Da hab ich auch nicht gewusst ob ich ins Wasser gehe oder nicht. Habe mich dann getraut und war ganz froh.

    Aber zum einen waren das nicht soooo viele Schildkröten und zum anderen sind die ja sehr träge im Vergleich zu den Haien und Rochen.

    Wünsche Dir auch ganz viel Vorfreude und Spaß bei den Vorbereitungen.

    Viele Grüße

    Andrea

    Polo77

    Hallo Janine,

    wir hatten mal eine Transreise gemacht.

    Da war unser Starthafen auch La Romana.

    Wir haben uns bei der Mittelamerika-Reise dagegen entschieden, da uns Jamaica nicht so doll gefallen hat.

    Da konnten wir gut einen Hafen "opfern" für die Hin- und Rückreise.

    Auf der Dom.Rep. waren wir noch nie, daher wollten wir dort beide Häfen genießen.

    Der Affentanz auf dem Montego Bay Flughafen spricht wirklich für La Romana, da ging es absolut zügig und

    man wurde vom Rollfeld direkt zum Schiff gebracht.

    Dagegen spricht die Insel Saona - das ist echt ein Traum, schade wenn man das verpasst... aber man muss sich halt entscheiden.

    Wir sind von Frankfurt aus mit Condor geflogen.

    Das war alles nicht super... aber ok, mir macht die Enge nicht so viel aus, habe kurze Beine ,-)))

    Und essen kann man auf der Kreuzfahrt nachher genug ,-)))

    Wünsche Dir viel Spaß beim Vorbereiten. Die Zeit vergeht sicherlich wie im Flug.

    Wenn Du noch Fragen hast: wenn ich kann helfe ich jederzeit gerne.

    Liebe Grüße

    Andrea

    Ganz herzlichen Dank für Eure Kommentare.

    Ja, diese Reise war wirklich super.

    Das Schiff ist toll, die Route wunderschön.

    Ich würde sofort wieder losziehen ....

    Allen, die diese tolle Reise noch vor sich haben:

    gaaaaanz viel Spaß und tolle Erlebnisse - Ihr könnt Euch wirklich riesig darauf freuen

    Helmut H das tut mir echt leid, in Costa Rica habt Ihr wirklich was versäumt... ich würde sagen:

    diese Reise muss nochmals in Angriff genommen werden ,-)))

    Jacky79 diese Reise über Sylvester... booooaaahhhhhh Neid :-)

    genieß es, es wird unvergesslich werden

    Montag, 05.03. Montego Bay / Jamaika

    Unser Flug ging erst um 18:30h daher konnten wir den Tag noch gemütlich angehen.

    Der Transfer ging allerdings bereits um 14:15h … uns war unverständlich warum so früh…

    Am Flughafen angekommen gab es erst mal lange Schlagen am Check-in.

    Die Koffer wurden penibel genau gewogen. Unsere beiden Koffer hatten zusammen knapp 42 kg – wir mussten diverse Sachen rausnehmen – lächerlich.

    Danach gab es noch mehrere Sicherheitskontrollen, was ich prinzipiell sehr gut finde.

    Leider hatte man bei manchen Mitarbeitern den Eindruck, dass es sich teilweise um Schikane handelt.

    Egal, dadurch lassen wir uns die Laune nicht vermiesen. Aber uns war dann klar, warum die Transferzeit soooooo üppig bemessen wurde ;-)

    Unser Flug war sehr ruhig. Ich konnte sogar etwas schlafen.

    Wir kamen vorzeitig in Frankfurt an und hatten einen wunderschönen und erlebnisreichen Urlaub.


    Mein ganz persönliches Fazit:

    Diese Route ist absolut empfehlenswert und ich würde sie sogar ein zweites (oder drittes ??) Mal machen….

    Man erlebt sehr viel und kann wunderschöne Natur genießen.

    Costa Rica hätte ich gerne noch 2 weitere Tage genossen, auf Panama hätte ich verzichten können.

    Aber alles in allem war das unsere bisher schönste Reise.

    Die Mein Schiff 6 gefällt mir sehr gut. Das Essen, die Getränke, das Personal.... alles ohne Beanstandung.

    Wir waren schon immer sehr zufrieden mit dem Personal, aber dieses Mal hatten wir Kabinenstewards (Suanda und Imron), die so aufmerksam waren, wie wir es noch nie erlebt hatten. Einen großes Lob dafür.

    Sogar die Musikauswahl war dieses Mal nicht schlecht... zumindest gab es nicht nur "Atemlos" ,-)))

    Es gab eine Band aus der Dom.Rep. die sehr gute Musik gemacht hat.

    Die Musikauswahl des DJs fanden wir auch recht gut.

    Einziges Problem: meine Müdigkeit....

    durch die Zeitverschiebung und die Ausflüge war ich sehr oft vieeeel zu müde noch in die Disco zu gehen. Schade.

    Ich denke, das ging vielen Leuten so. Gegen 23/24 Uhr wurde es in vielen Ecken des Schiffes sehr ruhig.

    Das haben wir auf dem Mittelmeer oder der Ostsee anders erlebt.

    Es war eine suuuuper Reise. Von den Erinnerungen werde ich noch lange zehren.

    Vielen Dank fürs Mitreisen und Euch allen ebenso schöne Reisen

    Liebe Grüße aus dem Schwabenländle

    Andrea

    Samstag, 03.03.18 Seetag

    Heute gibt’s mal eine große Abwechslung: Faulenzen, essen, trinken, lesen, aufs Wasser guggen…. ,-))))


    Sonntag, 04.03. Ocho Rios / Jamaika (07.00h bis 18.00h)

    An unserem letzten Tag dieser wunderschönen Reise wollten wir noch einen Ausflug unternehmen.

    Wir waren im letzten Jahr schon mal auf Jamaika… das hat uns nicht wirklich gut gefallen… aber egal, wir würden uns gerne vom Gegenteil überzeugen lassen.

    Wir haben eine private Tour bei Richie Brooks gebucht (Ocho Rios Highlights – Preis USD 40 zzgl. USD 15 Blue Hole + USD 20 Dunns River p.P.).

    Richie hat uns schon am Hafen empfangen. Er spricht sogar etwas deutsch und ist ein lustiger Typ.

    Im Kleinbus ging es zunächst durch Ocho Rios und den Farnwald (Fern Gully).

    In Jamaika steht an jeder Ecke eine Kirche (lt. Guiness Buch der Rekorde hat Jamaika die meisten Kirchen pro Quadratkilometer).

    Auf einer Anhöhe mit sehr schönem Blick machten wir einen kurzen Stopp an einer Bar.

    Die Häuser von Mick Jagger und Bruce Springsteen sollen dort oben versteckt sein.

    Jaaaa, ich könnte mir einen schlechteren Ort für ein kleines Häuschen vorstellen ,-)))

    Weiter ging’s zu den „Blue Hole“ Wasserfällen.

    Sie sind sehr schön gelegen und lange nicht so touristisch wie Dunns River.

    Mit Schwimmweste ausgestattet kann man hier zusammen mit einem Guide die Felsen erklimmen und dann von einer Stufe zur nächsten herunterspringen.

    Unser nächster Stopp waren die Dunns River Falls.

    Wir sollten auch hier nur in Badesachen bekleidet aufbrechen und alles im Minibus lassen.

    Dies stellte sich im Nachhinein als nicht sehr vorteilhaft heraus.

    Außer den Wasserfällen gibt’s dort einen wunderschönen Park. Man kann dort spazieren gehen, sich hin und wieder hinsetzen.

    Einen Blue Mountain Kaffee trinken …. Aber halt nur wenn man Geld dabei hat ,-)))

    Man kann neben den Wasserfällen über Holztreppen zum Meer laufen.

    Dort angekommen hat man Umkleidekabinen und Schließfächer.

    Wer möchte kann die Wasserfälle hoch klettern und dann danach wieder zum Meer hinab gehen… sich wieder umziehen und dann evtl. noch gemütlich irgendwo einen Kaffee trinken.

    Ich persönlich war nicht scharf darauf die Wasserfälle hinauf zu klettern.

    Es war auch sehr viel los. Ich hätte mich gerne irgendwo gemütlich hingesetzt und dem Treiben zugeschaut.

    Egal…. Richie bot uns danach an noch einen Stopp zum Shoppen oder an den Strand zu machen.

    Die Gruppe wollte aber gerne zurück zum Schiff.

    Wir hatten damit auch kein Problem, so konnte man die letzten Stunden noch auf dem Schiff genießen.

    Jamaika hat sich zwar von seiner besseren Seite gezeigt, es ist aber für mich immer noch keine Insel auf der ich 2 Wochen Urlaub machen muss.

    Freitag, 02.03. La Romana / Dom. Rep. (07.00h bis 19.00h)

    Für heute haben wir ebenfalls eine Tour mit Mike Hellner geplant.

    Wie wir am Vortag erfahren haben sind wir aber nur zu viert vom Schiff, Mike wird nicht am Ausflug teilnehmen.

    Er hat uns unsere Ansprechpartner genannt und wir waren gespannt ob alles reibungslos funktioniert.

    Start unserer Saona Tour war wieder der Hafen.

    Wir wurden mit einem Taxi abgeholt und zum Strand „Bayahibe“ gebracht. Dort wurden wir schon erwartet und auf einen Segel-Katamaran verfrachtet. Die anderen Gäste verschiedenster Nationalität waren aus umliegenden Hotels.

    Wir wurden sofort mit Cola/Rum verpflegt.

    Vermutlich dachte man so werden unsere deutschen Hüften etwas beweglicher ,-)))

    Die Fahrt war sehr schön aber alles andere als gemütlich.

    Die Musik gut, karibisch, aber sehr laut und die Animation für meinen Geschmack etwas zu übertrieben.

    Aber es hat Spaß gemacht.

    Der erste Blick auf die Insel Saona: Wow… das muss das Paradies sein.

    Vermutlich sind sämtliche Fototapeten der 80er dort entstanden.

    So stellt man sich Karibik vor. Wunderschön.

    Wir hatten dort ca. 3 Std. Aufenthalt. Für uns war das ok. Für richtige Badenixen mag das evtl. zu kurz sein.

    Auf der Insel gab es ein Buffet mit allerlei Hühnchen, Fisch, Reis, Bananen und diversen Getränken.

    Zurück ging es mit einem Schnellboot. Leider haben wir nicht realisiert, dass es noch 2 Schnorchelstopps gibt.

    Wir waren schon komplett umgezogen. Aber die Fahrt war trotzdem schön.

    An einem Stopp konnte man vom Boot aus Seesterne sehen. Boaaaah sind die groß… das wusste ich gar nicht.

    Wieder am Strand angekommen wurden wir von „unserem“ Taxifahrer erwartet.

    Er brachte uns pünktlich wieder zum Schiff.

    Das war ein wunderschöner Tag im Paradies, er wird mir seeeeehr lange im Gedächtnis bleiben.

    Mittwoch, 28.02.18 Seetag

    Und wieder heißt es: Faulenzen, essen, trinken, lesen, aufs Wasser guggen…. Das ist bei dieser Reise echt notwendig :-)


    Donnerstag, 01.03. Santo Domingo / Dom. Rep. (08.00h bis 18.00h)

    In Santo Domingo haben wir uns für eine private Tour über Mike Hellner entschieden.

    Der Kontakt war super und unkompliziert.

    Mike ist ein Deutscher, der auf der Dom.Rep. lebt. Man hat das Gefühl er lebt schon ewig dort und hat sich komplett integriert.

    Abgeholt wurden wir in einem Großraumtaxi, alles prima. Zu unserer Gruppe kamen dann noch andere Ausflügler aus einem Hotel hinzu.

    Zunächst waren wir im Kolumbus Haus (Alcázar de Colòn). Dieser Palast wurde unter Diego Kolumbus (damaliger Vize-König Spaniens und der Sohn des Entdeckers Christoph Kolumbus) von 1510-1514 erbaut. Von außen recht unscheinbar aber von innen ein total schönes Museum. Die Familie Kolumbus wohnte wohl lange Zeit dort. Die Ausstellungsstücke sind anscheinend nicht ursprünglich aus diesem Haus. Man fühlte sich dennoch ins 16. Jahrhundert zurück versetzt. Mir hat der Rundgang in diesem Haus super gefallen.

    Dann ging’s nur ein paar Schritte weiter zum Panteo Nacional, eine ehemalige Jesuitenkirche, die 1955 zur Heldengedenkstätte ernannt wurde. Soldaten halten hier Ehrenwache für prominente Persönlichkeiten der Dom.Rep. Der imposante Kronleuchter aus Bronze war ein Geschenk von dem Diktator General Francisco Franco an den damaligen Diktator der Dom.Rep. Rafael Leónidas Trujillo Molina. Unter dem Kronleuchter brennt eine „ewige Flamme“.

    Weiter geht’s zur Kathedrale von Santo Domingo. Sie soll die älteste Kirche Amerikas sein und wurde 1546 von Papst Paul III. zur ersten erzbischöflichen Kathedrale der Neuen Welt ernannt. Unterwegs kommen wir an, uns unbekannten Bäumen, mit runden Früchten vorbei. Die Früchte sehen für uns aus wie grüne Grapefruit…. Aber leider komplett daneben: es ist ein Kalebasse Baum. Aus den Früchten (das Fruchtfleisch ist ungenießbar) werden z.B. Maracas (Rumba-Rasseln) hergestellt.

    Die Kathedrale liegt am „Plaza de Colón“. Ein großes Denkmal von Christoph Kolumbus erinnert an den Entdecker. 1877 wurde in der Kathedrale eine Urne entdeckt die mit dem Namen von Kolumbus beschriftet war. Die Urne ist mittlerweile im Faro Colòn untergebracht. Keine Ahnung ob es tatsächlich die Asche von Kolumbus war, er soll ja an vielen Ecken der Erde Gräber haben.

    Die Kathedrale grenzt an eine Fußgängerzone mit einigen Läden und Cafes. Auch ein Laden des Hardrock-Cafes ist neben der Kathedrale zu finden.

    Nach einer Std. Freizeit in der Fußgängerzone hatten wir einen kleinen Fotostopp am Präsidentenpalast und sind dann weiter zu den „Los Tres Ojos“ – die „3 Augen“ sind der eingestürzte Teil eines Höhlensystems mit Tropfsteinen und 3 kleinen Teichen.

    Auf der Rückfahrt zum Schiff hatten wir noch einen kurzen Fotostopp am Leuchtturm (und angeblicher Grabstätte Kolumbus) „Faro a Colón“ – dieses Gebäude hat aber eigentlich nichts mit einem Leuchtturm zu tun. Es ist ein riesiger Betonklotz in Form eines liegenden Kreuzes. Es wurde 1992 eingeweiht und von Papst Johannes Paul II gesegnet. Das Papa-Mobil steht noch dort J An den Außenwänden sind die Namen aller lateinamerikanischen Staaten verewigt.

    Das Gebäude wurde wohl zu Ehren Kolumbus errichtet…. Aber ob ihm das gefallen hätte, mmmmhh?