Beiträge von joachimmeertal

    Hinweis: nicht nur der Forenbetreiber kann Probleme bekommen, wenn in seinem Forum Fotos mit „nicht verpixelten“ Gesichtern gezeigt werden und/oder Kunst in (nicht öffentlichen) Gebäuden, sondern auch der Fotograf, wenn er die Fotos im www veröffentlicht ! Stichwort: Recht am eigenen Bild

    Danke für den Hinweis, maischo. Ich denke, dass die Betonung auf dem Wort "kann" liegt. Das nehme ich in Kauf. Andererseits: Wie soll man in touristischen Hochburgen Aufnahmen machen, ohne dass Personen im Bild stehen? Die vor allen Dingen auch Fotos "schießen" mit Personen, die auch im Bild stehen ...

    So schwer ist es doch nicht, forumskonforme Bilder einzustellen. Und wenn dann mal eins gelöscht wird, darf man das nicht persönlich nehmen, dann ist das halt so.

    Ich würde mich sehr über eine Fortsetzung folgen, es las sich bisher sehr interessant. Bitte weiterschreiben…

    Ich nehme es nicht persönlich - ich unterstelle, dass man auch bei anderen adäquat vorgeht.

    Zu Deinem ersten Satz: Ich habe keine Lust, bei jedem Kunstgegenstand zu überlegen: erlaubt oder nicht erlaubt. Gerade längs der Adria gibt es eine Fülle davon.

    Abgesehen davon: Meine nächsten Reiseberichte "stehen" incl. Bildauswahl. Uns sie bleiben so.

    Allen ein schönes Wochenende

    Achim

    joachimmeertal Mir gefällt dein Schreibstil richtig gut. Wäre schade, wenn du nicht mehr weiter berichten würdest.

    Innenaufnahmen von Kirchen und Museen sind leider nicht erlaubt.

    Danke, Anke (reimt sich - liest Du bestimmt nicht zum ersten Mal ...).

    Es handelt sich um eine Altaraufnahme einer frei zugänglichen Kirche; für mich ist diese Einschränkung in diesem Fall nicht nachvollziehbar. Bei Museen kann ich es verstehen.

    Sorry, lieber Administrator und liebe Mitleser - ich habe ein wenig Verständnis, dass das Foto mit den "Gladiatoren" gelöscht wurde. Aber nur ein wenig, denn der Aufzug dieser Truppe ist immer für Touristen gedacht, die normalerweise derartige Veranstaltungen per Foto festhalten. Warum soll man sie nicht veröffentlichen?

    Kein Verständnis habe ich, dass das Foto des Altarraums der Cattedrale di San Giusto Martire ebenfalls eliminiert wurde. Die Begründung liegt wohl darin, dass im Forum Aufnahmen von Kunstgegenständen nicht erwünscht sind. Bei der Adriatour sahen wir in den Städten einen Kunstgegenstand nach dem anderen - z.B. Brunnen, Denkmäler, ... Diese Fotos dürfen in diesem Forum veröffentlicht werden? Für mich ist das ein Widerspruch ...

    Ich versuchte, in diesem Forum meinen ersten Reisebericht einzustellen und muss mir nach den aktuellen Erfahrungen vor dem Hochladen von vielen Fotos überlegen: erlaubt oder nicht erlaubt? Dazu ist mir der Aufwand zu hoch. Ergo: Für mich war dieser Reisebericht ein Versuch, der von meiner Seite nicht fortgeführt wird.

    Administrator: Bitte löschen Sie diesen Reisebericht - danke!

    Allen einen schönen Tag

    Achim

    Die Burg musste noch warten. Zunächst nahm ich das Denkmal für die Gefallenen des ersten Weltkriegs in Augenschein.

    Integriert im Park der Erinnerung (an die Gefallenen) zeigt es eine Gruppe von fünf männlichen Figuren im damals typischen mussolinischen Gigantismus. Na ja, Triest bot auch Eindrucksvolles. Damit meine ich nicht die als Römer verkleidete Gruppe.

    Peter
    6. Juni 2019 um 11:56

    Gladiatoren, Soldaten, Musiker, einfache Bürger, die auf ihrem Auftritt auf dem Forum Romanum warteten. Alles für die Touristen!

    Ich sah eher Eindrucksvolleres in der auf den im 14. Jahrhundert auf den Überresten eines römischen Tempels erbauten romanischen Cattedrale di San Giusto Martire.

    Vor den unter der Sonne bratenden „Römern“ flüchtete ich in ihren schattigen Bereich inmitten von „Resten“ heidnischer, weltlicher und christlicher Mauern. Vor vielen Jahrhunderten bestimmte ein Triestiner Bischof, dass die damaligen zwei nebeneinander stehenden Kirchen durch Umbaumaßnahmen als Heimstatt der Reliquien des Triestiner Schutzpatrons Justus (oder auch San Giusto) zusammengelegt werden sollten. Eine gelungene Verschmelzung von zwei Gotteshäusern, was auch im Inneren zum Ausdruck kommt.

    Peter
    6. Juni 2019 um 11:56

    Kunstvolle Fresken und byzantinische Mosaiken verwöhnten die Augen, die sich nach einiger Zeit wieder an die gleißende Sonne gewöhnen mussten. Bis zum Castello di San Giusto war es nicht weit. Mit der in unmittelbarer Nähe gelegenen Kathedrale bildet es auf der höchsten Erhebung Triests DAS Wahrzeichen der Stadt. Nach 160 Jahren Bauzeit kam in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ein Prachtstück heraus. Selbstverständlich dient die Burg heute nicht mehr militärischen Zwecken. In ihr sind ein Schloss- und Waffenmuseum untergebracht; außerdem ist in alten Gebäudeteilen eine Sammlung von 130 Steindenkmälern vorwiegend aus der römischen Zeit untergebracht.

    Der weitläufige Innenraum der Festung dient als Veranstaltungsort für Theateraufführungen und Konzerten.

    Das Museum und die Steindenkmälersammlung suchte ich nicht auf. Mich interessierte eher die fast zu umrundende Burgmauer. Von dort oben hatte ich eine überwältigende Aussicht. Die Altstadt incl. Segel- und Kreuzfahrthafen:

    Die Neustadt incl. Bahnhof und weitere Kais für Schiffe:

    Und egal, ob Neu- oder Altstadt – mittendrin immer wieder der eine oder andere Palast. Herrlich – eben Bella Italia …

    So, nun aber raus aus der Burg. Am Fuße der Anlage hatten sich die alten „Römer“ nach Gladiatorenkämpfen versammelt. Auf sehr, sehr altem und historischem Gelände. Auf dem Forum Romanum.

    Irgendwann in den zwei Jahrhunderten um Christi Geburt; damals, als Triest noch Tergeste hieß, wussten die Römer, wo man gut leben konnte. Schon in dieser Zeit war dieser Fleck eine wichtige Kolonie und ein gut florierender Adria-Hafen. Die römischen Ursprünge fand man oben auf dem Stadthügel – dort, wo das öffentliche Leben stattfand. Um diesen Platz erhoben sich Tempel, später die Basilika, administrative Monumentalbauten. Und heute? Römernachahmungen für die Touristen und Reste von mehr als 20 uralte Säulen in unterschiedlicher Höhe.

    Ich schaute auf die Uhr. Die andere Hälfte „Mittagsschlaf“ wartete bestimmt schon auf mich. Und so macht ich mich auf und stiefelte nach unten. Unten angekommen zeigten sich die Gassen noch nicht überfüllt.

    Stunden später sah es bestimmt viel, viel anders aus ...

    Je zweimal die Adria rauf und runter – eine besondere Mischung aus Kultur und Natur

    1 Triest – die glanzvolle Stadt am Meer

    21. September 2025 – Triest

    Erbarmen, Wecker – 4.30 Uhr! Aber wir hatten ihm ein Schnippchen geschlagen. Wir waren schon vorher wach! Kein Wunder, denn unser Urlaub begann. Unser Sohn fuhr uns zum Flughafen. Web Check-in war bereits erledigt; die Koffer wurden wir beim Drop-Off los und zu unserem vorab gebuchten Sicherheits-Zeitfenster war wenig los. Dafür startete unser Flug mit 15 Minuten Verspätung. Kein Problem – Rückenwind und Turbo sorgten für eine pünktliche Landung. Der Flug war übrigens angenehm ruhig – der Ausblick auf die Alpen phänomenal:

    Im Gebäude des Weltstadtflughafens Aeroporto Friuli – Venezia Giulia ging es ruckzuck weiter. Kurze Wege; unsere Koffer standen nach kurzer Zeit zur Verfügung. Aber die Schlange vor den Shuttle-Bussen … Die von oben herab knallende Sonne gab uns einen Vorgeschmack auf Bella Italia. Wider Erwarten fanden wir uns doch recht schnell im Bus wieder und die Fahrt durch die äußerst grüne Gegend Norditaliens begann. Hügel, Laubwälder – fast so wie in unserer Heimat. Nur die Häuser sahen anders aus. Obstplantagen, in Reihen stehende Weinstöcke und zwischendurch eine SMS: „Willkommen an Bord – Ihre Kabine ist jetzt für Sie bereit.“ Schööööön …

    Endlich – ein Zipfel der Adria zeigte sich. Ein wenig später immer mehr. Blaues Meer, Segelbötchen, Schiffe auf Reede. Und in den Vororten Triests der Beginn einer kilometerlangen Beton- und Steinpromenade über der Steilküste mit Zugang zum Wasser. Die Promenade war gut besucht und belegt. Liegestühle, Handtücher, Sonnenanbeter. So gut wie keine Liegenbesetzer … grins … An diesem mit 28° C warmen Sonntag zog es viele Bewohner an die Küste. Vereinzelte Restaurants, die nicht gut besucht waren – es war noch recht früh. Der Bus kam nur langsam voran. Die Innenstadt kündigte sich an. Doch vorher passierten wir riesige Fabrikkomplexe, die bessere Zeiten gesehen hatten. Marode, teils mit Bäumchen und Sträuchern auf den Dächern und in Fenstern. Zwischendurch renovierte Gebäude. Dann der Beginn des Kopfbahnhofs von Triest. Hmh … würde man die im Grunde genommen attraktiven langen und geduckten Anlagen irgendwann entkernen und aufmotzen? Lange sollte man nicht mehr warten …

    Endlich – wir erreichten den Teil von Triest, der für Besucher sehr anziehend wirkt. Hohe Gebäude im neoklassischen Baustil. Die meisten Gebäude sehr gepflegt. Enge Gassen, die unser Busfahrer bewältigen musste. Dann eins der Schmuckstücke der Stadt – die Piazza Unità d'Italia. Nicht weit von unserem Mein Schiff 6 entfernt, das hoch aus dem Meer ragte. Links davon der Terminal; daneben die MS Oostendam, ein wenig kleiner als unser Schiff.

    Raus aus dem Bus, das Gepäck geschnappt, das wir selbst aus dem Kofferraum ziehen mussten; gerade für Ältere wäre Hilfe angebracht gewesen. Das Gepäck abgegeben, Check-in schnell durchlaufen und kurz vor 12 Uhr bezogen wir unsere Kabine. Eine herrliche Aussicht von unserem Balkon:

    die lange Molo Audace, die Piazza Unità d'Italia, die weite, die Bucht umsäumende Promenade.

    An unserem Eingangsritual nach dem Entern eines Mein Schiff kamen nicht vorbei: Verputzen eines Hamburgers in der Tag und Nacht – Bar. Es war schließlich Mittagszeit – passte!

    In der Zwischenzeit hatten unsere Koffer unsere Kabine erreicht. Wir waren im Auspacken nicht ungeübt – auch dieses Mal klappte es vorzüglich und schnell. Und dann? Mittagsschlaf oder Stadtbesuch? Fifty – fifty … Ich war die Hälfte des Stadtbesuchs. Bereits beim ersten Ausblick von unserem Balkon fiel mir ein Hügel mit einer Burg auf.

    Das war DAS Ziel! Also runter vom Schiff, kurz die MS Oostendam bestaunt und auf in den noch überschaubaren Trubel auf der Piazza Unità d'Italia.

    Beeindruckend, der weitläufige, von neoklassischen und barocken Gebäuden, besser: Palästen, umsäumte Platz. Ich hielt mich an diesem Tag nicht länger auf dem Platz auf, denn die ausgiebige Stadtbesichtigung sollte eine Woche später stattfinden. Allerdings zog mich der sich vor dem Rathaus befindliche Brunnen der vier Kontinente in seinen Bann.

    Vor ca. 275 Jahren sprudelte er zum ersten Mal. Die vier auf dem Brunnenrand tänzelnden, jeweils mit einem Tier versehenen Figuren aus Marmor zeigen sich als die damals bekannten Kontinente Afrika mit einem Löwen, Amerika mit einem Krokodil, Asien mit einem Kamel und Europa mit einem Pferd.

    Quasi um die Ecke staunten wir über das nächste prächtige Gebäude, das wir auf der belebten Piazza della Borsa passierten.

    Inzwischen hatten wir die Erfahrung gemacht, dass man nur um die Ecke gehen musste, um vor neuen Sehenswürdigkeiten zu stehen. So ging es weiter … das Teatro Romano di Trieste schmiegte sich an den Colle (Hügel) di San Giusto.

    Ab Ende des 1. Jahrhunderts hatten bis zu 6.000 Einwohner der Stadt an den in diesem römischen Theater gebotenen Aufführungen beigewohnt. Damals lag der Standort außerhalb der Stadt, die sich im Laufe der Jahrhunderte vergrößerte. Das Theater wurde nach und nach überbaut; erst als unter Mussolinis Herrschaft Teile der Altstadt Triests abgerissen wurden, kam es wieder zu Vorschein.

    Neben und hinter dem Theater ging es nach oben. Treppen, mehr oder weniger steile, von hohen Häusern begrenzten Gassen, teils noch mit alten Steinplatten belegt. Teils sehr gepflegt, teils … na ja … Einige Bauten waren in die alte Stadtmauer integriert; in einigen Häusern konnte man durch Fenster Reste aus der Römerzeit erkennen.

    Uff, ich war fast oben. Noch einige Meter auf glatten Steinplatten

    und dann war das Castello di San Giusto auf der Spitze des Hausbergs Triests in seiner ganzen Pracht sichtbar.

    Die Burg musste noch warten ... hier bis zur Fortsetzung

    Darf ich nachfragen, wo du deine RB einstellst joachimmeertal ?

    Hallo Seefahrer6168,

    ich darf leider in diesem Forum nicht die Bezeichnung des Parallelforums nennen, in die ich meine Reiseberichte stelle, da beide Foren von Reisebüros betrieben werden und eine gegenseitige "Werbung" nicht akzeptiert wird. Eine Kommunikation mit Dir über dieses Forum ist auch nicht möglich, da Du den Zugriff auf Dein vollständiges Profil eingeschränkt hast.

    Gruß

    Achim

    Ich bin einer von denen, die Reiseberichte lesen und auch ins Netz stellen. Allerdings nicht in dieses Forum, denn dessen Reiseberichtsplattform sagt mir nicht zu.

    Beim Erarbeiten der Berichte kommt es mir auch auf die Nacharbeitung der Kreuzfahrt an. Während der Landgänge/Besichtigungen wird man oft mit Fakten überhäuft, die von den neueren überlagert werden. Im Nachhinein wird alles klarer und es kommen neue Erkenntnisse, ggfs. auch für eine ähnliche Kreuzfahrt hinzu.

    Wir waren vor zwei Jahren Anfang September mit der Vasco in Honningsvag. Morgens 12°, nahezu windstill. Oben auf dem Nordkap war es gut mit geschlossener Jacke/Zwiebellook auszuhalten. Ein wenig Wind, Sonnenschein.

    Man kann mit dem Wetter Glück haben, man kann wie überall Pech haben. Wir waren vor Jahren im Juli auf dem Kap. Es war warm - ich musste die Jacke öffnen. Bekannte waren irgendwann im Juli auf dem Kap - s..kalt ...

    Man muss es nehmen wie es kommt. Wir hatten bei unseren "Anlandungen" immer Glück gehabt. Kein Sturm, kein Regen, einmal Seenebel, der sich aber in unserem Nordkap-Zeitfenster verzog. Und zu Beginn unserer Rückfahrt zum Schiff wiederkam ...

    Wir haben gerade eine Kreuzfahrt in einer Balkonkabine hinter uns. Neben uns (Richtung Bug) waren die Nachbarn Raucher. Während der Fahrt gab es keine Geruchsbelästigung - der Fahrtwind sorgte dafür. Nur im Hafen war Zigarettenqualm zu merken. Es hielt sich aber im erträglichen Rahmen.

    Übrigens: Seid tolerant - Raucher und Nichtraucher

    sagt ein Nichtraucher, der früher nicht nur eine Packung Camel ohne am Tag "verputzt" hat.

    Huhu,

    ich habe heute mal über Check 24 einen Mietwagen für nächstes Jahr im August gebucht.

    Miniklasse 242 Euro.

    Wenn ich im 1. Beitrag lese was ein Auto vor 2 Jahren gekostet hat frage ich mich ob das z.Z. ein guter Preis ist oder vielleicht doch etwas zu teuer?

    Danke

    Ich hatte im letzten Jahr in Reykjavik (Ich weiß, dass es in der Frage um Akureyri geht; ich will nur den Preis nennen.) einen Kleinwagen für knapp € 190,--; gebucht über ADAC.

    Wenn möglich, nehmen wir statt Landausflüge einen Mietwagen. Okay, man muss sich vorher mit den Zielen beschäftigen. Aber das machen wir gerne, denn dadurch bekommen wir insgesamt mehr mit. Weitere Vorteile: Man kann halten, wenn man selber will (Haltemöglichkeit vorausgesetzt) und nicht, wenn es im Programm steht. Weiterhin hat man die eigene Zeiteinteilung und muss nicht - wie sehr oft schon erlebt - auf unpünktliche/-höfliche Mitreisende warten.

    Insgesamt ist das Autofahren in Island sehr entspannt.

    Viel Spaß

    Achim