Beiträge von Georg49

    Das Wetter ist leider bei solchen Regentagen ein bestimmender Faktor.

    Mit Verona und Ravenna fiel die Wahl auf zwar schöne Städte, die aber einerseits touristisch geflutet (Verona) und andererseits hinsichtlich Service (Ravenna) tatsächlich rückständig sind.

    Padua, Parma, Modena, Cremona - es gibt so viele Schätze in Norditalien zu besichtigen, wo es ebenso viel zu sehen gibt, man sich aber wesentlich wohler fühlt.

    Danke dennoch für die Eindrücke!

    Nachdem sieben Schiffe nun nahezu das gleiche Konzept mit sehr ähnlichen Angeboten und Zuschnitten fahren, ist es doch nur konsequent (und nicht mal sehr mutig), wenn nun das achte Schiff andere Kundenkreise und vor allem auch andere Geschmäcker erreichen will. Meinen Geschmack trifft es nicht, aber ich denke, dass die Relax genug Interessenten finden wird.

    Mit dem Mietwagen kann man ohne Stress das Meiste der Insel schön "anreißen". Wir haben im Frühjahr in Agulo begonnen (incl. Mirador del Abrante), dann über La Palmita und Serpa durch den wunderschönen Höhenwald Richtung Valle Gran Rey. Dort haben wir uns Zeit genommen, um anschließend im Bogen wieder Richtung San Sebastian zu fahren. Wenn Lust und Zeit ist, kann man auch noch den Abstecher nach Tecina an die Playa im Süden nehmen.

    Hinsichtlich der Nichtnotwendigkeit des "Overnight" melde ich sanften Widerspruch an. Die Insel Santiago ist groß genug für zwei Tage. Der Vorteil ist zudem, dass sie eben touristisch nicht so erschlossen ist. Tarrafal liegt ein Stück weg, das ist mit einigen Halts und einer wunderschönen Rückfahrt an der leeren Ostküste bereits ein voller Tag. Cidade Velha sollte man sich auch nicht entgehen lassen. Beide Touren gehen auch mit einheimischen Taxifahrern, wenn man denen seine Vorstellungen konkret mitteilt.

    Die Bewertung zur 15001 kann ich nicht bestätigen - wir hatten die vor 1,5 Jahren auf der MS1 in den Herbstferien mit vielen Kindern und es war dennoch auf der viel von uns genutzten Terrasse sehr ruhig. Auch laute Gespräche im Pool hört man nicht, dazu ist der zu weit weg. Im Gegenteil, raus aus der Tür und in den Whirlpool oder an den Bug, das war unbezahlbar schön.

    Was erwartet man von Dakar? Eine Stadt, die zum bummeln einlädt (so ähnlich stand es auf dem TC Faltblatt ;) )?

    Es war und ist doch gerade spannend, mal eine eine pulsierende afrikanische Millionenstadt zu sehen, zu erleben - enttäuscht bin ich doch nur, wenn mich etwas negativ überrascht.

    Ich wundere mich jedenfalls nicht mehr, dass TC fast immer nur die gleichen Routen anbietet - der Massengeschmack wird dadurch abgedeckt. Wer die Welt kennenlernen will, muss dann eher mal andere Reedereien wählen.

    Aber gut, wenn die Geschmäcker so verschieden sind. Dann bleib für jedes Interesse genügend Freiraum.

    Es waren eben bedingt durch die Osterferien über 3000 Passagiere, davon über 600 Minderjährige an Bord. Wenn dann Eltern meinen, ihre "Lieben" völlig losgelöst von 17 bis 3 Uhr auf die Menschheit loslassen zu können, kann TC nur eingeschränkt etwas dafür. Man hat wohl versucht, den Alkoholausschank an Jugendliche so zu limitieren, wie es vorgeschrieben ist. 15-jährige, die meinem Sohn (gerade 18 geworden) 10 € bieten, damit er dann Getränke ordert - für manche Eltern gibt es dann eben die "ganz große Freiheit". Man sollte aber von Einzelfällen nicht auf die Gesamtsituation schließen - die war (auch zu 1019 und 2022) unverändert schön.

    Es war eine wunderschöne Kreuzfahrt. Ich verstehe nicht, warum TC diese Ziele nicht häufiger mit einer 14-Tagestour anläuft. Offenbar geht in Hamburg weiterhin Masse vor Klasse. Vermiest wird die tolle Reise dann regelmäßig dann durch die An- und Abreise. Jeder, der es zeitlich irgendwie einrichten kann, sollte das individuell in Angriff nehmen. Reisen wie im 20. Jahrhundert (falsch, da ist man besser und mit mehr Service geflogen), Standard wie bei RyanAir, aber leider zu Mondpreisen. Zum Glück haben ews wohl alle noch knapp vor Flughafenschließung in Düdo und FFm geschafft.

    Das ist leider etwas verkürzt dargestellt, anke64 - man hat die Wahl, die Fahrt durch das Rote Meer durch einen Aufenthalt in Ägypten zu tauschen. Man kann also im Oman aussteigen und in Ägypten wieder an Bord. Das alles ist ein fortlaufender Prozess, bei dem Phönix fortlaufend versucht, Alternativen zu schaffen, so dass ich mich mit Empörungen zurückhalten würde.

    Stand heute findet Dakar statt. TC wird alles unternehmen, um das weiter sicherzustellen. Für viele Reisende ist Dakar ein Grund, um die Reise überhaupt zu buchen, die Regressforderungen dürften bei einer Absage ohne Vorhandensein einer offiziellen Reisewarnung durch das AA erheblich sein - und diese Reisewarnung gibt es eben gerade nicht.

    So unterschiedlich sind eben die Geschmäcker. Wir fanden Jan F. einfach nervig.

    Wir sind uns aber alle sicher einig, dass der Entertainmentfaktor des Kapitäns nicht das wichtigste Kriterium ist. Er soll uns sicher von A nach B bringen, fertig.

    Die ersten Zeilen der Reisewarnung lesen sich, wie eine Zustandsbeschreibung von Berlin. ;)

    Aber ernsthaft - natürlich ist Dakar/Senegal nicht mit europäischen Standards vergleichbar. Aber genau deshalb mache ich doch auch so eine Reise, um mal über den Tellerrand zu schauen. Da ist dann eine Taxifahrt und ein individueller Trip in jedem Fall ereignisreicher und spannender. Jeder muss das eben für sich selbst entscheiden, daher kann ich verstehen, wenn man gerade in Dakar auf einen organisierten Ausflug zurückgreift.

    Wer mal in Ägypten von Safaga nach Luxor gefahren ist oder in Alexandria war weiß, wie die Sicherheitslage im Land ist. Dennoch werden solche Häfen angefahren. Stand heute gehe ich davon aus, dass wir Dakar sehen (da habe ich mehr Sorge vor den Streiks in D).