Okay, Laptop funzt wieder, als fangen wir mal an.
Aber haaaalt! Nicht so schnell. Bevor wir nun zum Anreisetag kommen, möchte ich ein wenig von den Ereignissen der letzten Tage erzählen. Um die aber korrekt zu kontextualisieren, hole ich einmal gaaanz weit aus – bis zu unserer letzten Norwegen-KF im Juli 2019.
Wer meine Reiseberichte kennt, hat sicherlich schon mitbekommen, dass ich auf Reisen immer wieder Probleme mit längeren Gehstrecken hatte, weil ich mir zwischen 2013 und 2019 insgesamt drei Mal das linke Fussgelenk verletzt habe. Zuletzt eben bei der Anreise zur KF 2019, beim Umsteigen im Hauptbahnhof Hannover.
Damals bin ich auf den Landausflügen teilweise ziemlich übel herumgehumpelt. ![]()
Glücklicherweise hat sich dann die Situation, auch durch meinen Gewichtsverlust in den letzten drei Jahren weitgehend beruhigt. So war ich jetzt guter Dinge, auch auf dieser Reise problemlos längere Strecken laufen zu können.
Bis zur Nacht vom vergangenen Sonntag auf Montag, als ich plötzlich heftige Schmerzen im linken Fuss bekam. Diesmal allerdings nicht im Fussgelenk, sondern im Grosszehengrundgelenk. Ich habe am Montagmorgen in der Praxis sofort ein Labor gemacht. Die Entzündungswerte waren leicht erhöht, vor allem aber die Harnsäure. Also ein astreiner Gichtschub! Komisch, mit sowas hatte ich zuvor noch nie Probleme gehabt. Aber selbst ist die Frau, so begann ich sofort mit einer entsprechenden Medikation, unter der die Schmerzen auch innert zwei Tagen rasch rückläufig waren.
Puh, nochmal Glück gehabt!
Wirklich? Denkste! ![]()
Am vergangenen Donnerstag und Freitag bin ich bei uns zuhause im Rahmen des Kofferpackens immer wieder zwischen Erdgeschoss und erstem Stock hin- und hergerannt. Ich habe schon seit langer Zeit die Angewohnheit, die Stufen im Kopf mitzuzählen. Aber am Freitagmorgen war ich ziemlich in Gedanken, so dass ich beim erneuten Treppabgehen aus dem Rhythmus kam und auf der vorletzten Stufe der Meinung war, die nächste Stufe sei die letzte. Was dazu führte, dass ich von der letzten Stufe aus in die Luft trat, weil dort schlichtweg noch kein Erdgeschoss zu finden war. Einfach nur dumm.
Diesmal bin ich allerdings mit dem rechten Fuss umgeknickt, nicht mit dem linken. Mal etwas Neues. Es tat dem Schmerz jedoch leider keinen Abbruch. Mist! Und heftiges Deja-vu. ![]()
Und so bin ich nun ein weiteres Mal auf einer Norwegenreise humpelnd unterwegs, nur diesmal spiegelverkehrt. Diesmal sind es allerdings nicht die Aussen-, sondern die Innenbänder, die mir Sorgen bereiten. Wie sich das auf unsere Ausflugsplanungen auswirken wird, muss sich zeigen. Die Anreise hat es jedenfalls nicht wirklich angenehmer gemacht.