Beiträge von Faulpelz

    Nachdem es im "Kapitäne bei TUI Cruises"-Thread immer OT-Diskussionen über die KF-Direktoren/Direktorinnen gab, habe ich mir spontan gedacht: warum nicht einen eigenen Thread dazu aufmachen?

    Also: ab sofort könnt Ihr hier nach Herzenslust über die KF-Direktoren/Direktorinnen auf künftigen Reisen spekulieren und Eure persönlichen Erfahrungen und Eindrücke austauschen. Viel Spass! ;)

    Okay, schnell noch der Rest vom 4. Tag, bevor ich ins Wochenende und auf die Insel entschwinde.

    Den Nachmittag verbrachten wir zum ersten Mal auf dem YC-Pooldeck. Da gibt es dann ein paar leckere Häppchen, wie z.B. belegte Brötchen:

    Oder auch die täglich wechselnden Crumbles (an diesem Tag mit Birne):

    Unsere Jungs waren sehr begeistert vom Banana-Split-Shake:

    Am Abend stand dann Teil 2 unseres Restaurantpakets an – Asian Fusion Kitchen. Wieder ein dreigängiges Menü, wo man bei jedem Gang die Auswahl zwischen je 4 Gerichten hatte. Meine Frau hatte die «Pork Steamed Buns»:

    Für mich waren es die Crabcakes:

    Saugut, mit die besten Krabbenküchlein, die ich je gegessen habe. :love:

    Als Hauptgang hatte Joe ein Filet Mignon mit Teriyaki-Sosse:

    Für meine Frau und mich war es der «Blackened Ahi»:

    Und während Joe zum Dessert wie immer zum Eis griff, probierten meine Frau und ich den umgekehrten Ananas-Käsekuchen mit Vanilleeis:

    Auch diesmal überhaupt kein Grund zum Meckern, das war einfach Gastrosophie auf extrem hohen Niveau! :):thumbup:

    Während des Essens bekamen wir dann auch noch ein wenig von den Ausläufern der Schären mit:

    Okay, soviel für diesen Tag. Nächste Woche geht es mit Tallinn weiter, am Wochenende muss ich erstmal mit meinem Grossen zwei kleine Katzen aus Spanien abholen... ;)

    Ich bin ja - auch aus Vergleichsgründen - mal sehr gespannt, wie lange es diesmal bei RCCL mit der Rückzahlung dauert, nachdem unsere Südpazifik-Tour im kommenden Februar bereits letzte Woche abgesagt wurde. Auch diesmal wurden wieder 30-45 Tage versprochen, aber beim letzten Mal (in 2020) hat es letztlich 82 Tage gedauert (und funzte auch erst, nachdem ich eine Frist gesetzt hatte).

    Nuun, es war jetzt dringend Zeit für ein leckeres Mittagessen. Nachdem ich meine Frau abgeholt hatte, gingen wir dazu auch gleich in die TSL. Hier die tagesaktuelle Speisekarte, damit Ihr auch vom Mittagessen im YC einen Eindruck bekommt:

    Als Vorspeise hatte meine Frau die Enten-Rillettes (sehr lecker):

    Ich hatte die Garnelen-Komposition, welche mich sehr an den Krabbencocktail aus dem «Butchers Cut» vom Vorabend erinnerte – in jedem Fall sehr gut:

    Auch diesmal konnte ich mir eine Suppe nicht verkneifen – diesmal den Waldpilz-Cappucchino (der eindeutig grösser als eine Kaffeetasse war):

    Eine 1a-Top-Suppe, sternewürdig!

    Weiter mit dem Hauptgang – meine Frau hatte das «Teufelshähnchen» (sensationell gut gewürzt):

    Ich hatte mich für die YC-Version des Klassikers «Fish&Chips» entschieden:

    Fisch und Erbsenpüree waren super, aber was war mit den Pommes passiert?!? Ganze drei Kartoffelstäbchen, welche ausserdem mit klassisch englischen «Chips» nun so gar nichts gemein hatten? Sie waren zwar lecker, aber leider so absolut nicht knusprig. Erinerten bestenfalls an Risolée-Kartoffeln. Daher muss ich in der B-Note massiv Punkte abziehen. ;(

    Und dann wurde mir sogar noch die Käseplatte vor dem Dessert serviert. Auch lecker, aber leider nicht wie bestellt:

    Ich kam aber spätestens an diesem Punkt zu der Erkenntnis, dass die Käseplatten bei MSC von einem echten Käse-Sommelier zusammengestellt werden. Wiederum sehr harmonisch, sehr ausgewogen. Und in der Mitte ein Klecks eines Johannisbeer-Relishes, welches ich ohne Zweifel als grossartig bezeichnen möchte. :thumbup:

    Die Desserts kamen dann aber auch recht bald an unseren Tisch. Meine Frau hatte den Schokoladenkuchen mit Waldbeerkompott:

    Ich hatte den Apfel-Streuselkuchen mit Vanille-Eis:

    Jup! Absolut befriedigend. Eigentlich hätten wir damit gerne für ein kleines Mittagsschläfchen auf unsere Suite zurückkehren können, aber ich wollte dann doch noch einen Digestiv in der TSL zu mir nehmen.

    Ich weiss nicht, ob es Abenteuerlust war, oder doch der massive Schlafmangel der vorangegangenen Nacht. Wer meine RBs verfolgt hat, weiss ja von mir, dass ich nicht nur ein passionierter Gin-Trinker bin, sondern infolge meiner grossen Verehrung der 70er-Jahre-TV-Serie «M*A*S*H» auch ein grosser Martini-Fan. :)

    Leider hat mich der «Martini-Cocktail» bei TC bislang eher weniger geflasht, weswegen ich in der Barkarte der TSL nach neuen Herausforderungen suchte. Dabei stiess ich auf der dortigen Karte auf den «Negroni», welcher schon länger auf meiner «to taste/try-Liste» stand. :/

    Dieser Drink wird zu gleichen Teilen aus Gin, rotem Wermut und Campari gemischt (ohne irgendwelche nichtalkoholischen Anteile!) und mit einer Orangen-Zeste auf Eis serviert:

    Sieht harmlos aus. Ich wage einen Schluck:

    Whhhhuuuuiiiiiiii… Babababababaaaaaah…. Nagganagganagga….. :huh:

    Das Ding geht durch meinen Hals und Brustkorb wie ein Molotow-Cocktail der RAF aus den 1970ern. Ein pangalaktischer Gonnergurgler (dies als Referenz für alle HHGTTG-Fans) ist gar nichts dagegen. :evil:

    Noch ein Schluck:

    Brtzpfmbl…… Wackawackawacka……. :huh::huh:

    Wo bin ich? Wer bin ich?? Und warum zum Teufel trinke ich dieses Zeuch?!? :?:

    Egal, noch ein Schluck:

    Aaaauuuuuuhauahauahauahauaha!!! (Courtsey «Werner») :huh:8|

    Grosshirn an Magen, Grosshirn an Magen – was treibt Ihr Idioten da eigentlich??? :?::?:

    Puuuhfvieeewwwhaggahaggatetzibabba!!!! 8|8|

    Ich spüre mein Intestinum nicht mehr. Ich spüre meine Arme und Beine nicht mehr. Ich spüre eigentlich gar nichts mehr. ||

    Who cares – noch ein Schlückchen: :S

    Puhthipuhthipuhthiwammwammwammwassawassawassa… :huh:8|=O

    Ich habe den dringenden Drang, Gedichte auf finnisch zu schreiben, obwohl ich von dieser Sprache nicht die Bohne einer Ahnung habe. Sind aber sehr clever, die Finnen. Die haben sogar ein eigenes Wort dafür, wenn man alleine in Unterwäsche zuhause trinkt: «Kalsarikännit». Jetzt weiss ich, warum: <X

    Kacklikatzakatzadummdibrumm… 8|8|=O

    Langsam kehrt das Gefühl in meine Finger und in mein Gehirn zurück. Die Elche haben sich schon längst mit Grausen abgewandt. Aber noch ist es nicht vorbei:

    Eschescheschezittituttigruttifruttikruttiluttibummmbuuummmmmvbuuuuummmmmm…. =O=O:evil::evil::evil:

    Scheissewas, ich bin durch… :whistling::sleeping:

    ...

    ...

    Kellner: noch so ein Gesöff! :saint:

    (Fortsetzung folgt)

    Zurück im Bus begrüsste uns unser Guide mit ungebrochener Fröhlichkeit.

    Wir fuhren weiter zum Kunstmuseum, dessen Aussenbereich ein öffentlich zugänglicher Park ist:

    «Wow!» dachte ich bei mir, das sind ja Skulpturen von Niki de Saint-Phalle und ihrem langjährigen Lebenspartner Jean Tingueley! :love::love::love:

    (Einschub:

    Joe, meine Frau und ich haben in Hannover studiert, einer Stadt, in der man zwangsläufdig über die Arbeiten von Niki de Saint-Phalle (unter Hannoveraner Student*innen auch sehr bekannt als «Nicole vom heiligen Dödel» :huh:;) ) stolpern muss. Sei es in Form ihrer «Nanas» am Leineufer, sei es in der Grotte des Herrenhäuser Schlosses.


    In Basel, unserer neuen Heimat, gibt es ein Museum, welches den unglaublich faszinierenden kinetischen Skulpturen Jean Tingueleys gewidmet ist (absoluter Besichtigungstipp, wenn Ihr mal in die Nordwestschweiz reist – und seine allergrösste Arbeit findet Ihr im Abflugbereich des Basler Flughafens).

    Einschub Ende.)

    Die Arbeiten beider Künstler an dieser Stelle nebeneinander zu sehen, war für mich ein absoluter Hochgenuss (und ein dringender Grund, in Bälde mal wieder in die schwedische Hauptstadt zu reisen!). :thumbup:

    Leider hatte unser Guide so absolut keine Ahnung von den Hintergründen. Er schwafelte reichlich um eine Französin, die mit ihren Arbeiten ihren Missbrauch in der Kindheit verarbeitet habe, herum (was nicht einmal ein Viertel der Wahrheit über Niki de Saint-Phalle ist). Schwach! Insbesondere für «den buntesten Guide von Stockholm»! =O

    Im Weiteren kamen wir auch noch am schwedischen Nationaltheater vorbei

    dann ging es aber auch schnell wieder zum Schiff zurück.