Okay, ich gehe angesichts der aktuellen Lage in Afghanistan nochmal in mich... nicht, dass das Rezept für immer in Vergessenheit gerät...
Ihr hört diesbezüglich morgen nochmal von mir, okay? ![]()
Okay, ich gehe angesichts der aktuellen Lage in Afghanistan nochmal in mich... nicht, dass das Rezept für immer in Vergessenheit gerät...
Ihr hört diesbezüglich morgen nochmal von mir, okay? ![]()
Für alle Kätzchen-Fans - und mit vielen Entschuldigungen für das OT:
Wir hatten gerade den Erstkontakt. Marie hatte bei meine Frau und mir um eine Extraportion Futter gemaunzt - vor der Tür zum Kätzchen-Eingewöhnungszimmer. Ich habe daraufhin spontan die Tür geöffnet; Marie ging zwei Schritte hinein, Daraufhin brachten sich Lili und Lucie mit Buckel, aufgestelltem Fell und lautem Gefauche in Stellung, was Marie zum sofortigen Verlassen des Zimmers veranlasste.
Wir müssen wohl noch ein wenig mehr Geduld haben...
Ursprünglich stand Pippis Haus auf einem alten Militärgelände und wurde dann in einem Winter mit viel Schnee auf grosse Schlitten gesetzt und an seinen heutigen Ort verschoben.
Stimmt. Danke für die Ergänzung. ![]()
Wie denn?
![]()
Wie auf dem Foto und im Text berichtet? ![]()
(Oder willst Du einfach nur das Rezept haben? Das wurde mir seinerzeit unter Versprechen der Geheimbewahrung übergeben...)
Aber das Abendessen war für mich auch noch nicht vorbei. Im YC hatten nämlich meine Frau und ich alleine gespeist, da die Jungs zu diesem Zeitpunkt noch keinen Hunger hatten. Als letzterer dann kam, gingen Joe und ich mit den beiden in das Buffet-Restaurant der Seaview.
Tja, was soll ich
sagen? Satz mit «x», das war wohl nix! ![]()
Das Restaurant
selber ist aufgebaut wie auf der MS
, aussen um eine grosses
Quadrat herum, nur noch etwas unübersichtlicher, da (coronabedingt)
eine Hälfte auch noch gesperrt war. Keine Spur der Marktplatzatmosphäre der MS-Neubauten. Die Präsentation der Speisen
ist ebenfalls noch sehr verbesserungswürdig. ![]()
Joe hatte sich zwei Stücke Pizza geholt, die nach seiner Aussage «ganz gut» gewesen seien:
Unser Grosser hat sich von der Burgerstation zwei Cheeseburger geholt, die ihm anscheinend gut geschmeckt haben. Hingegen war unser Kleiner von den Nudeln mit Fleischsosse sehr enttäuscht. Ich habe mal probiert: das war auch nicht das erwartete Ragû nach bologneser Art, sondern eher eine dunkle Bratensosse mit etwas Hackfleisch:
Kann man essen, muss
man aber nicht.
Und ausserdem fanden wir auf dem Buffet noch die
Falafel aus dem YC wieder. In ebenso erbärmlichem Zustand, wie schon
bei meinem Abendessen zuvor.
Wo man Getränke bekommen konnte, war auch so gar nicht ersichtlich. Schliesslich begnügten wir uns mit Eiswasser…
Während Joe die Kids ins Bett brachte, trafen meine Frau und ich uns in der Sportsbar. Und dort gab es dann zum guten Schluss wieder ein kulinarisches Highlight – man kann dort nämlich zu seinem Bier o.ä. sehr leckere Chicken Wings bestellen:
4 Wings kosten 4
Euro, 8 Wings 7 Euro, 12 Wings 10 Euro. Aus unserer Sicht ein absolut
fairer Preis. Dazu kann man aus 3 verschieden scharfen Glasuren und 2 Sossen wählen. ![]()
Gute Panade, sehr gut frittiert. Da
fühlten wir uns gleich an unsere aus den USA geliebten «Buffalo
Wild Wings» erinnert, drei Daumen hoch! ![]()
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Und das war dann auch ein versöhnlicher Abschluss eines Tages mit ein paar kulinarischen Durchhängern. Bleibt dabei, es geht bald weiter!
Abendessen gab es wieder im YC.
Meine Frau hat sich die Hummer-Ravioli aus dem Hauptgang als Vorspeisenportion bestellt:
Ich hatte zuerst das Krabbenküchlein nach Maryland-Art, danach die Linsen-Kartoffel-Suppe:
Wiederum absolut
nichts auszusetzen und sehr schmackig.
Auch die nachfolgende Ente,
die meine Frau bestellt hatte, war sehr gut:
Und dann passierte
es.
Nach den Erfahrungen der vorangegangenen Tage mit den wirklich
tollen Neuinterpretationen einfacher Imbissgerichte hatte ich mir die
Falafel bestellt:
Und die waren nun ein
kompletter Totalausfall!
Die Falafel an sich trocken und viel zu
lange frittiert, das Pitabrot hart und kalt, das Hummus langweilig
und die Joghurtsosse eine absolute Frechheit! ![]()
(Einschub:
Als ich in Hannover studiert habe, hatten wir jedes Jahr eine Party vom Ausländerreferat, auf der die ausländischen Kommiliton*innen Spezialitäten ihrer jeweiligen Heimatländer zubereitet haben.
Als ich im 4.
Semester war, probierte ich dort Falafel, die von einem afghanischen
Studenten, der gerade im Abschlusssemester war, nach dem Rezept
seiner Grossmutter zubereitet wurden. Er benutzte dabei nicht die
bekannte Falafel-Form, sondern formte die Bällchen kunstfertig
zwischen zwei Löffeln, bevor sie in die Fritteuse gingen. Sagenhaft
gut.
Ich habe diesen Kommilitonen dann während der gesamten Party um das Rezept angebettelt; gegen 3 Uhr morgens, kurz vor Ende der Party, hat er dann nachgegeben und mir das Familienrezept verraten (inkl. total genialer Sesamsosse).
Bis heute bereite ich diesen Klassiker der arabischen Küche auf diese Weise zu – hier ein Foto aus meinem eigenen Archiv:
So gehen Falafel!
Einschub Ende.)
Okay, hier hatten wir also zum ersten Mal einen echten Fehlschuss im YC. Immerhin waren die Desserts dann wieder super. Meine Frau hatte die Operntorte:
Für mich war es von der «Gesund-Karte» die knusprige Tulpe:
Und natürlich – in bereits bekannt guter Qualität – die obligatorische Käseplatte:
Wie schon an den vorangegangenen Tagen, besuchten wir auch diesmal
zur Teestunde das Pooldeck des YC. Aber anstelle von Tee gönnte ich
mir wieder meine gewürzten Vitamine
, dazu ein paar der wirklich
tollen Brötchen:
Besonders gut –
auf dem Teller rechts vorne – das Matjesbrötchen (ja, sowas gibt
es auch bei MSC!
).
Kurz darauf verliess die Seaview auch schon wieder Tallinn. Bei der Hafenausfahrt begegneten wir dann der MS1, die gerade in den Hafen einfuhr:
Wir haben von
unserer Veranda aus intensiv die Handtücher geschwungen, aber obwohl
jede Menge TC-Passagiere auf den Balkonen und Oberdecks standen, hat
seltsamerweise niemand zurückgewunken… ![]()
Mittagessen im YC, Zeit für ein wenig Foodporn. Meine Frau hatte diesmal sehr leckere Samosas:
Für den Grossen gab es die täglich verfügbaren Penne mit Tomatensosse:
Und ich hatte als Vorspeise hausgebeizten Lachs auf einem Kartoffelpuffer mit Honig-Senf-Sosse:
Ein Gedicht! ![]()
Zum Hauptgang hatten meine Frau und ich einen veganen Burrito:
Hammer! Eine absolut
schmackige Gemüsefüllung, dazu vegane Sour Créme und BBQ-Sosse.
Eine sehr geniale Interpretation dieses mexikanischen Klassikers und
eines der kulinarischen Highlights der Reise. ![]()
Als Dessert hatte ich gefrorenen Eierschaum auf Vanillecréme mit Karamell-Crunch:
Auch wieder sehr,
sehr lecker. ![]()
So Leutz, nachdem die Kätzchen gut angekommen sind, komme ich jetzt auch endlich wieder dazu, den RB fortzusetzen. Weiter geht es mit
Tag 5: Tallinn, Estland:
Unser heutiger Ausflug begann zum Glück erst um 10:30 Uhr. Zum Frühstücken gingen wir diesmal aufs YC-Pooldeck. Aus witterungstechnischen Gründen gab es jedoch nicht das volle Frühstücksbuffet – die warmen Speisen fielen leider aus, es gab aber immer noch ein reichhaltiges kontinentales Frühstück.
Hier übrigens ein Foto von der Bar aus vom YC-Pool:
Nicht riesig, aber
auch während der Reise nie wirklich voll – mehr als 5 Personen
habe ich nie gleichzeitig im Pool gesehen. ![]()
Wir hatten für diesen Tag eine Stadtrundfahrt gebucht. Unser Reiseleiter hiess Jaan und war das absolute Kontrastprogramm zu unserem Guide vom Vortag in Stockholm: gut informiert, zurückhaltend erzählend, sehr ausgewogen.
Erster Stop war der Herrmannsturm am Rande der Altstadt:
In die Altstadt selber kommt man leider nur zu Fuss (und das steil bergauf), im Bus konnten wir nur drumherum fahren.
Weiter ging es zum Lauluväljak, der «Sängerwiese». Estland hat eine lange Tradition im Chorgesang, dafür wurde 1959 eigens eine riesige Bühne gebaut:
Die Bühne hat zwei Funktionen: für kleinere Konzerte dient sie als Tribüne für bis zu 10.000 Zuschauer, das Konzert selber findet auf einer kleinen Bühne davor statt (wie auch auf dem Foto zu sehen).
Bei grösseren Konzerten stehen die Chöre (oder auch Popstars – in der Vergangenheit traten hier Grössen wie Michael Jackson, Metallica oder Tina Turner auf), während die Zuschauer (bis zu 80.000!) auf der leicht ansteigenden Wiese sitzen.
Eine sehr beeindruckende Anlage. Wer genau hinschaut, wird auf dem Turm rechts der Bühne eine Feuerschale erkennen. Beim jährlichen Sängerfest im Sommer wird hier, analog zum olympischen Feuer, eine Flamme entzündet.
Weiter ging es zum Fernsehturm, der aber heutzutage nur noch für die Ausstrahlung von Radioprogrammen genutzt wird. Während des Auseinanderbrechens der ehem. Sowjetunion hatten sich oben im Turm estnische Freiheitskämpfer verschanzt und ein Programm zur Unterstützung der Revolution gesendet:
Die russischen
Truppen konnten nicht zu ihnen vordringen, da die Sowjets beim Bau
des Turms einen raffinierten Verteidigungsmechanismus eingebaut
hatten: das gesamte Treppenhaus konnte nämlich durch Pumpen innert
weniger Minuten luftleer gepumpt werden. Und da die Rebellen den
Aufzug blockiert hatten, blieb den Russen schliesslich nur der
Rückzug. ![]()
Auf dem weiteren Weg passierten wir die Ruine der Katharinenkirche:
Nächste Station war das olympische Segelzentrum von 1980 in Piriten (St. Brigitten). Das dortige olympische Dorf steht unter Denkmalschutz und soll in den nächsten Jahren in ein Hotel umgewandelt werden:
Und direkt dahinter hatten wir einen wunderbaren Blick auf die «Skyline» von Tallinn:
Man kann sehr gut
erkennen, wie die Hochhäuser der Neustadt (links) von der Altstadt
(mittig), bei der in 2km Umkreis nicht höher gebaut werden darf,
separiert sind. Dazwischen gibt es lediglich ein höheres Gebäude,
welches allerdings ebenfalls unter Denkmalschutz steht. Es handelt
sich dabei um ein Luxushotel aus Sowjetzeiten – komplett mit
Geheimetage für den KGB (diejenigen von Euch, die sich noch an
DDR-Zeiten erinnern, werden sicherlich noch den Begriff des
«Mikrobetons» kennen: die Wände bestanden aus mehr Mikrofonen als
Beton). ![]()
Dann fuhren wir auch schon zum Schiff zurück. Abschliessend noch ein Blick vom Hafen zur Altstadt:
Alles in allem ein
ganz netter Ausflug. Angesichts des Umstandes, dass es zwischendurch
2x heftig geregnet hatte, waren wir auch nicht unglücklich, auf
einen Rundgang in der Altstadt verzichtet zu haben. ![]()
(Fortsetzung folgt)
Und wie hat nun Marie auf die beiden Neuankömmlinge reagiert?
Es gab noch keinen direkten Kontakt. Erstmal werden die Kleinen an uns gewöhnt (was sehr gut läuft), dann folgt die Katzenbegegnung.
@John
Vielen lieben Dank, dass du uns hier so toll mit Infos versorgst. Du machst dir viel Mühe damit.
LG Regina
Finde ich auch, ganz grossartige Arbeit! ![]()
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Vielleicht kann ja Peter ihm einen Forums-Ehrentitel verleihen - wie wäre es beispielsweise mit "Kreuzfahrt-Spürnase"? ![]()
Ist schon interessant. "Vor einigen Monden" wurden kritische Aussagen zu den Kreuzfahrtdirektoren/innen sofort untersagt und gelöscht. Habe ich damals nicht verstanden.
Weil es im Kapitäns-Thread geschah und damit OT war.
Ach ja: auf "arte" läuft gerade eine gaaanz schlechte Kopie der Elche... ![]()
(Die retten keine Kätzchen, sondern schrotten nur jede Menge Polizeiautos...)
Eine ruhige erste Nacht allen mit den neuen Familienmitgliedern
Die Kätzchen wurden gerade mit einem Bettmümpfeli in die erste Nacht im neuen Zuhause verabschiedet. ![]()
Sehr schön, dass die beiden Miezen in ihrem neuen Zuhause angekommen sind.
Viel Glück mit den "Neuschweizern" aus Spanien.
Sie müssen jetzt natürlich ganz dringend lernen, uf Schwyyzzerdüütsch zu maunzen:
Miauli! ![]()
(*enteundeinband*)
Hast du den Mietzen für den Flug Beruhigungsmittel gegeben
? Wach sind sie doch offensichtlich. Ich habe schon Mühe das jämmerliche Miauen bei der 15 minütige Autofahrt zum Tierarzt zu ertragen
.
lg Christine
Nö, das ging auch so sehr gut. ![]()
Ach ja, an uwepetra und Ewupetra auch noch einen Riesendank für die tolle Hotel- und Restaurantempfehlung. Und da Ihr das ja in meinen Berichten erwartet, hier noch ein wenig loser Foodporn vom gestrigen Abendessen
:
(Sorry fürs OT, ab sofort geht es hier wieder nur um plüschige Elche und ihre Freunde!) ![]()
Und wie machen sich die zwei Tiger Faulpelz ?
Gechillt oder furchtbar aufgeregt?
Lili war auf dem Flug obercool, Lucie hingegen ist 2x panisch geworden, konnte aber von meinem Grossen jeweils innert kurzer Zeit wieder beruhigt werden. ![]()
Hier die ersten Fotos aus dem neuen Zuhause - der erste Toilettengang:
Und die erste Mahlzeit:
Die Elche haben sich zwischenzeitlich zum Chillen zurückgezogen und trinken einen Cocktail. Foto folgt ggf. noch... ![]()
Aber diese sehr besondere Reise hat uns erst klargemacht, wie schlimm die Lage der Strassenkatzen auf Mallorca ist. Und welch tolle ehrenamtliche Arbeit Menschen wie uwepetra und Ewupetra da leisten! ![]()
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An beide einen gaaanz herzlichen Dank ![]()
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- dafür, dass sie Lili und Lucie so grossartig versorgt haben und dass sie meinen Grossen und mich an diesem Wochenende herumgefahren und uns u.a. auch die Auffangstation und ihre Katzenkolonie gezeigt haben:
Gerade gestern Abend, als wir vom Abendessen am Hafen von Cala Ratjada ins Hotel zurückfuhren, wurde uns das ganze Ausmass der Situation erst bewusst.
Selbst auf der Hotelanlage gibt es Katzen. Im Sommer werden sie von Touristen gefüttern, im Winter sind sie oftmals sich selbst überlassen. Und viele von ihnen werden leider irgendwann überfahren. ![]()
Meine Familie und ich wollen diese Arbeit auch in der Zukunft weiter unterstützen; ich habe bereits ein paar Ideen dafür im Hinterkopf.
Und falls Ihr selber auch helfen wollt: vielleicht mögt Ihr ja Flugpaten werden und auf Eurem Rückflug von der Insel (ob von einer KF oder von einem Inselurlaub) eine Katze (für jemand anderes) mit nach D/A/CH nehmen. Ich würde mich darüber sehr freuen. ![]()
Nein, leider nicht…habe eben alles abgesucht.
Jetzt gibt es einen: