Beiträge von Faulpelz
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Hallo Faulpelz ,
habt ihr die Visa nicht gebraucht, weil ihr euch entschlossen habt, nicht an Land zu gehen oder hättet ihr nun in Dschidda grundsätzlich keine Visa benötigt?
Ein Visum brauchst Du für den Landgang schon, allerdings hätte für uns das deutlich günstigere Transitvisum ausgereicht. Auch so eine Information, die wir erst an Bord bekommen haben, während man in der MSC Hotline Schweiz und im Backoffice in Zürich davon null Ahnung hat.
Warum auch, es ist ja nur das Geld der Kunden, welches bachab geht, nicht das von MSC…

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Sag ich doch!!
und vergesst den Hugo nicht.Nein, danke, heute mal keinen Hugo…

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Oh, das beruhigt mich ja ! Habe mich garnicht zu fragen getraut, ob alles geklappt hat

Nee, ging alles super. Wir waren ganz alleine an der VIP-Abfertigung, während sich hunderte Angekommene an den regulären Schaltern die Beine in den Bauch standen. Das war es mir absolut wert!

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Sprung zurück - jetzt bin ich erst einmal wieder (fast) live. Die Mittagszeit haben Schnarrrchsack und ich zusammen mit den Cruise Brothers auf dem YC Sonnendeck verbracht. Rein in den Pool, raus aus dem Pool, in der Sonne gelegen... wieder rein in den Pool, raus aus dem Pool... Ihr kennt das ja!

Zum Mittagessen machte sich zuerst Elkwood über meinen Salat her...

...dann Knut über mein Grilliertes:

Da blieb für den Faulpelz am Ende doch wieder nur die Suppe (eine echt leckere Waldpilz-Espresso-Suppe - meine Frau stöhnte nur, wie ich sowas bei über 30°C essen könne):

Aber auch die Cocktails waren wieder einmal nicht vor Knut sicher:

Der Kleine wird morgen in Dschidda eine üble Überraschung erleben - solange wir uns in saudischen Hoheitsgewässern befinden gibt es keinen Alkohol!

Wir haben uns übrigens inzwischen entschlossen, in Dschidda nicht an Land zu gehen. Zum einen, weil uns die beiden angebotenen Landausflüge nicht interessieren, zum anderen, weil für morgen bis zu 46°C angesagt sind, und das im Ramadan (der vorgestern begonnen hat). Klar, streng genommen gelten diese Regeln für Touristen nicht, aber mir war es immer wichtig, mich den lokalen Gepflogenheiten weitestmöglich anzupassen. Und in Saudi Arabien ist das auch noch gleich mal eine ganz andere Nummer als im Ramadan in der Türkei oder Ägypten.
Tja, die Visa hätten wir jetzt doch nicht gebraucht: danke an MSC für die erschöpfenden Auskünfte dazu - die haben uns ja "nur" 600 Franken gekostet...


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Nachdem wir überpünktlich in Dubai gelandet waren und mit dem Flughafenzug zum Hauptterminal 1 gefahren waren, trafen wir dort auch schnell unsere Hostess von "Marhaba Services" (danke nochmal für den Tip, der war Gold wert!). Sie brachte uns innert kürzester Zeit durch alle Kontrollen und zu unserem Gepäck. Danach begannen die nächsten Schwierigkeiten.

Wie ich weiter oben schon geschrieben hatte, war unser Guide, mit dem wir zuerst auf den Burj Khalifa hinauf und nach einem kleinen Mittagessen zum Hafen fahren wollten, am Montag vor unserer Abreise positiv auf Covid getestet worden. Er hatte allerdigs noch kurzfristig einen Ersatz besorgen können, der sich am Freitagmittag, als wir schon am Flughafen Zürich waren, auch kurz mal gemeldet und Treffpunkt und Uhrzeit bestätigt hatte: 8:40 Uhr am Starbucks in Terminal 1.
Problem: der Starbucks in Terminal 1 befindet sich nicht im Ankunftsbereich, sondern im Abflugbereich auf der anderen Strassenseite. Okay, sagten wir uns, dann gehen wir halt dorthin.
Nächstes Problem: der Guide kam nicht. Um 8:50 rief ich ihn mal an, da fragte er mich, ob wir denn schon gelandet seien. Waren wir schon vor über einer Stunde. Der gute Mann hatte Landezeit und Treffpunkt verwechselt. Okay, kann ja mal passieren, ist ja nicht so schlimm - er versprach, in maximal 20 Minuten da zu sein. Also bestellten wir uns erstmal einen Kaffee (und unser Grosser seinen allerersten Frappucchino; er fand ihn total lecker
).Irgendwann klingelte wieder mein Handy, es war wieder der Guide. Er sei jetzt beim Starbucks, würde uns aber nicht finden. Nach ein paar Versuchen, uns gegenseitig ins Gesichtsfeld zu bekommen, stellten wir plötzlich fest, dass der Guide bei einem anderen Starbucks wartete, nämlich in Terminal 3. Okay, wir sollte nur warten, er sei gleich bei uns. (Man muss allerdigs der Fairness halber sagen, dass die Info mit dem Starbucks die Idee des ursprünglichen Guides gewesen war.)

Okay, kurz nach halb 10 trafen wir dann endlich aufeinander, er nahm uns mit zu einem kleinen Bus, wo schon unser Fahrer wartete. Das Gepäck war schnell verladen, los ging es!
Hier ein paar erste Eindrücke aus Dubai:
Das gerade frisch eröffnete Zukunftsmuseum:
Und eines der für mich spektakulärsten Hochhäuser - "The Frame":
Dann waren wir am Burj Khalifa, der Guide machte mit uns eine Uhrzeit aus, und wir gingen zu den Fahrstühlen. Die Tickets hatte ich schon vorher online gekauft.
An einer Stelle konnte man durch ein Fenster von unten die schiere Grösse des Gebäudes betrachten:

Cool bei den Aufzügen: das jeweilige Stockwerk des Liftes wurde von aussen an die Fahrstuhltüren projeziert:

Wir fuhren zur unteren Aufsichtsplattform auf Stockwerk 124/125 (die obere Plattform öffnet erst am Nachmittag und ist gleich 3x so teuer). Während der Fahrt wurden verschiedene ehemals grösste Gebäude der Welt an die Wände der Liftkabine projeziert, die man gerade hinter sich gelassen hatte (z.B. Eiffelturm oder Empire State Buiding). War ganz hübsch, aber die spektakuären Shows in den Aufzugkabinen des One World Trade Center in New York sind entschieden besser!
Oben erwartete uns dann der spektakuläre Blick, den ich ja bereits am Ankunftstag gepostet habe. In der Ferne im Dunst konnte man das Hotel Burj-al-Arab erahnen, welches wir ja am folgenden Tag besuchen würden:
Was aber wirklich cool war, war eine Virtual Reality-Kabine, in der man zuerst den Turm hinaufklettern und dann von der Spitze mit einem Fallschirm abspringen kann. Das mussten unsere Jungs natürlich ausprobieren (und war mit umgerechnet rund 8 Euro für 10 Minuten Abenteuer auch nicht allzu teuer):

Und dann ging es meiner Frau plötzlich schlecht - massive Migräneattacke.
Ob es der Luftdruck war, die Höhe, die Wüstenhitze zwischendurch - egal: wir mussten abbrechen. Ich habe dann unserem Tourguide, der uns wirklich in der kurzen Zeit eine Menge Interessantes über das Emirat erzählt hatte (und ausserdem fliessend Deutsch sprach, das hatte er während seines Archäologiestudiums in Wien gelernt), die Lage erklärt. Schade, auf das ladestypische Mittagessen und den Besuch des Gewürz-Souks hatte ich mich schon sehr gefreut, aber auch an mir war die kurze Nacht nicht spurlos vorbeigegangen. So fuhren wir dann zum Hafen, den Rest kennt Ihr ja... -
Südamerika ist vor allem eins: teuer. Also zum Anlegen. Deshalb haben inzwischen so einige Reedereien dieses Fahrgebiet aufgegeben.
Wir schielen ja inzwischen verschärft danach, ob eine Kap Hoorn-Umrundung mit HAL mal in unsere Fastnachtsferien passt. Aber sowohl 2023 als auch 2024 geht da leider nix...

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Na, die "Hollandaise" sieht ja grauslig aus. Pfui Deibl.


Ich hatte Dich gewarnt...

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Nachdem ich nun vorgestern endlich meinen Laptop an den Start gebracht habe, komme ich jetzt auch endlich dazu, ein paar kleine Nachträge zum Anfang der Reise zu schreiben. Von der Etappe bis München hatte ich ja noch einigermassen live berichtet, dann aber erst wieder vom Burj Khalifa und danach auch erst wieder vom Check-in.
Sowohl in Zürich als auch in München waren übrigens die Business Class Lounges geschlossen gewesen, so dass wir auf die jeweiligen Senator Lounges upgegradet wurden. Hört sich aber toller an, als es war, vor allem das Speisenangebot hat uns echt enttäuscht.
Der Flug von München nach Dubai war aber auch ein wenig harzig gewesen. Das lag vor allem daran, dass sich bei uns allen nacheinander im Laufe des Fluges die Sitzverstellung verabschiedete. Die Purserin musste dann jedes Mal erst einmal die Sicherung des Sitzes ausschalten, ein paar Minuten warten und dann wieder einsetzen, bis es wieder funktionierte. Und wir waren nicht die einzigen PAXe in der BC Kabine mit diesem Problem.
Auch das sonst meist sehr gute LH-Abendessen war diesmal so gar nicht unseres (aber dafür die neuen XL-Monitore im A350 echt genial):
Immerhin wurde es beim Frühstück deutlich besser:
Und weil der Service so lange dauerte und infolgedessen das Licht erst spät gedimmt wurde, war auch an Schlafen kaum zu denken. (Und die Beinfreiheit ist im 747-400 auch um einiges grösser.) Meine Frau hat während des Fluges gar nicht geschlafen, der Grosse etwa eine Stunde, ich eineinhalb und der Kleine zwei.

Dass das am kommenden Tag in Dubai schwierig werden würde, war absehbar...

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Der 4. Seetag in Folge, allmählich macht sich Langeweile breit. Zeit für etwas Abwechslung - ich nehme heute Corn Flakes zum Frühstück:
Aber am Ende bin ich dann doch wieder bei Eggs Benedict gelandet:
Aber irgendwie kriegen sie es hier bei MSC mit der Hollandaise nicht so recht hin, die ist weit entfernt von cremig, eher… ( ebenezer jetzt mal nicht mitlesen) …geleeartig…

Ich hatte ja zuerst vermutet, dass die Teller einfach am Pass zu lange unter der Warmhaltelampe stehen und mir deswegen etwas Sosse nachgeordert. Aber die hing genauso fest in ihrer Schale…

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Mauritius und Seychellen wären wir sofort dabei.

Vielleicht könnte TC ja auch Südamerika für seine Gäste entdecken. Ist aber warscheinlich nur ein Traum.
Ist doch egal, was - Hauptsache mal raus aus den alten Fahrgebieten, die so manche hier schon in- und auswendig kennen.
Meiner Meinung nach könnte TC auch durchaus mal erwägen, die Karibik- und Mittelamerika-Touren mit nur einem Schiff im Wechsel zu fahren, dann wäre wieder ein Schiff für andere Gebiete frei.
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Die Pläne sind ja schon recht konkret. Wechselhafen soll Sydney sein mit Overnight bzw. mehreren je nach Route. Entweder geht es nach Australien (Brisbane/Melbourne) oder Neuseeland soll umrundet werden.
Wenn sie Neukaledonien und Vanuatu anfahren, bin ich sofort dabei!