Da wir im Stadtschloß die Silvia nicht angetroffen haben, beschlossen wir, ihr doch in ihrem Privathäuschen einen Besuch abzustatten. Bei bestem Sommerwetter machten wir uns auf nach Drottningholm, dem Wohnsitz der Königsfamilie. Per Boot versteht sich und ebenfalls im Stockholm-Pass enthalten
Zunächst wanderten wir an der Gamla Stan vorbei zum Stadthuset. Das Rathaus von Stockholm beherbergt den Sitz der Stadtregierung und des Stadtparlaments. Und jährlich am 10. Dezember findet dort das Bankett zu Ehren der neuen Nobelpreisträger statt.
Dort befindet sich auch der Bootsanleger für die Drottningholm-Touren.
Außerdem ist das Gewässer dort nicht mehr die Ostsee, sondern der Mälarsee, ein riesiges Binnengewässer, dass sich mitten in Stockholm mit der Ostsee mischt. In Stockholm selber ist das Wasser deshalb brackig. Dies ist auch der Grund, wieso die alte Schabracke "Vasa" so gut im Hafenbecken erhalten blieb, als sie auf Grund lief.
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Als der Hunger sich meldete, gingen wir in die "Gastabud". Ein uriges kleines Lokal in der Gamla Stan - kaum Platz aber leckeres Essen zu für schwedische Verhältnisse erschwinglichen Preisen.
Wir testeten natürlich das Schwedische Nationalgericht
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So, für dieses Bild habe ich mir die Finger wund gemalt. Wir waren ja während der Fußball-WM in Stockholm. Just an diesem Wochenende war das Viertelfinalspiel Schweden-England. Wir saßen in einem schönen Gartencafe und haben das Public Viewing mitverfolgt. Leider sind die Schweden rausgeflogen, schade, bei einem Weiterkommen hätte es eine riesige Gartenparty gegeben. Aber es wurde trotzdem weitergefeiert.
Und dann ging es durch einen schönen wildromantischen Park. Das war toll. Man war mitten in der Natur und hatte dennoch immer die Stadt im Blick. Das ist für mich ganz bezeichnend für Stockholm, man hat sowohl City als auch Landleben direkt miteinander verflochten. Das habe ich in der Form noch bei keiner anderen Stadt erlebt.
Ein Stück weit hat das Wetter natürlich viel zu diesem Feeling beigetragen, das Leben spielte sich vor allem draußen auf den Straßen und auf dem Wasser ab.
Danke für die schöne Bilder - Stockholm - lange ist es her (die Kinder waren noch klein - Tochter ca. 6 - Sohn ca. 3) - Tochter inzwischen verheiratet - und Sohn ist gerade in Shanghai (Auslandssemester) - aber durch diese schöne Bilder kommen viele Erinnerungen hoch!
LG,
Takis
Takis, dann wird es aber Zeit für einen neuen Besuch dieser schönen Stadt
Was wir auch genutzt haben, ist der Hop-on-hop-off-Bus ("Hoppelbus") der
roten City Sightsseing World Wide Touren (Achtung, davon gibt es zwei
verschiedene Anbieter, also auf den richtigen achten!). Der ist auch im
Stockholm-Pass enthalten. Wir haben diesen öfter mal genutzt, um ein bisschen
die Füße zu schonen und uns von A nach B zu kutschieren. Die Busse sind
ausgestattet mit Kopfhören, über die man Infos zu den jeweiligen
Sehenswürdigkeiten bekommt, an denen man vorbeifährt, freies WI-Fi ist auch
dabei. Insgesamt gibt es 24 Haltestellen, an denen man beliebig aus- und zusteigen
kann.
So haben wir uns des Öfteren auf die schöne Insel Djurgarden befördern lassen, um z.B. das Vasa-Museum zu besuchen (ich habe leider kein Foto für euch....). Ebenfalls auf Djurgarden befindet sich der Skansen, eine Mischung aus Freilichtbauernmuseum, Gartenanlage, Tierpark und Kinderparadies. Auch dieser ist mit dem Stockholm-Pass zugänglich.
Och, ist das schön. Kann mich dunkel an meinen Tag in Stockholm 1996 erinnern. Auch bei herrlichem Sommerwetter. Wäre auf jeden Fall eine Wiederholung wert, wenn ich mir das hier so ansehe
LG Susanne
Susanne, auf jeden Fall musst Du das, wenn möglich wiederholen. Und natürlich buchst Du das schöne Wetter gleich mit!
Ach ich liebe den Norden! Leider war das Wetter bei unserem Stop in Stockholm auf der Ostseetour 2013 nicht ganz so schön - die Stadt fanden wir aber trotzdem toll. Und dann am Abend die Ausfahrt durch die Schären - eines meiner Kreuzfahrt-Highlights!
Und Stockholm steht fest auf meiner "da muss ich nochmal hin - Liste" - da reise ich doch sehr gerne mit liebe Sola76
Gruß
Joni
Wir sind beides Nordlandfans, gell Joni? Eine Ausfahrt durch die Schären mit einem Kreuzfahrtschiff könnte ich mir auch noch vorstellen
Sola76 ich bin auch dabei freu -:)) , denn wir werden Stockholm in diesem Jahr auch ein weiteres Mal besuchen nach 2009. Deine Aufnahmen sind Inspiration pur!!!!
Es freut mich sehr liebe Siegrid, daß ich dich als absoluten Reiseprofi mit meinen Bildchen inspirieren kann
Das fanden wir auch - am liebsten hätten wir darauf nochmal geheiratet! Unsere Ehemänner und dann vielleicht noch einen Zweitmann aus Stockholm wg. dem Boot und dem Häuschen in den Schären
Wo waren wir? Ja, in den Schären. Das war eine tolle Tour. Vor allem bei dem Wetter. Ob das bei Regen oder Nebel auch so viel Spaß gemacht hätte? Vielleicht nicht, aber das Wetterglück war auf unserer Seite. Wir strahlten mit der Sonne um die Wette.
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Was natürlich auch sehr schön war, war die Tatsache, daß sehr viele Einheimische mit ihren Booten unterwegs waren. Das war natürlich dem Bombenwetter geschuldet, so wie die Tatsache, daß ein Wochenende vor der Tür stand.
Man sah viele Schweden mit ihren kleinen und großen Schiffchen durch die Schären fahren, um ihr schönes Wochenendhäuschen zu besuchen. Nein, ich bin überhaupt nicht neidisch....
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Bei strahlendem Sonnenschein und ca. 28 Grad Außentemperatur
in der Sonne ging es los.
Per Lautsprecherdurchsagen wurde man auf viele
Sehenswürdigkeiten an den Ufern aufmerksam gemacht, und auch bei Infos über die
Schären im Allgemeinen wurde nicht gespart.
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Wir sahen so allerhand und die Landschaft
ist wirklich bezaubernd. Erinnerungen an die Kinderbücher „Ferien auf
Saltkrokan“ wurden lebendig, man hatte den Eindruck, die Figuren aus Astrid
Lindgrens Kinderbücher springen gleich aus den roten Häuschen und winken uns Vorbeifahrenden
zu. Ein Idyll!
Wir erfuhren,daß fast
jeder Stockholmer, der etwas auf sich hält, ein eigenes Boot mit passendem
Feriendomizil in den Schären aufweisen kann. Seufz, wieso haben wir keinen
Stockholmer geheiratet? fragten wir uns unwillkürlich…. Bei Mistwetter ist es
hier aber auch nicht schön, versuchten wir es uns schönzureden.
So eine Bootstour ist wirklich toll, vor allem bei schönem
Wetter. Dennoch ist es empfehlenswert, auch bei warmen Temperaturen ein
Jäckchen oder Pulli im Gepäck zu haben, denn der Fahrtwind kann kühl werden und
wenn man in der Schattenseite des Bootes sitzt, wird es auch frisch.
Das Wetter versprach uns die nächsten Tage viel Sonnenschein
und bis zu 30 Grad! Und so war es auch! Ein echtes skandinavisches
Sommermärchen. Daher beschlossen wir, den 3-Tages-Stockholm-Pass zu erwerben.
In diesem Pass sind viele Sehenswürdigkeiten und Unternehmungen enthalten, man
bezahlt nur einmal den Pass (für 3 Tage ca. 100 Euro) und kann dann viele Dinge
„umsonst“ unternehmen. Den Pass konnten wir direkt in unserem Hotel kaufen. Das
war sehr praktisch.
Wir hatten einige Dinge auf unserer „To-Do-Liste“, die wir
unbedingt machen wollten, ansonsten wollten wir uns einfach treiben lassen und
je nach Lust und Laune entscheiden, was wir machen wollten.
Eines der Dinge, die auf der Liste standen, war eine
Bootstour durch die Schären. Wir entschieden uns für die ca. 3 – stündige
Schärenrundfahrt mit einem der klassischen, historischen Schiffchen. Die
Abfahrt ist von Strandvägen, Liegeplätze 15 und 16 (enthalten im Stockholm
Pass, Einzelpreis ca 300 Kronen – 30
Euro).
Das war NICHT das Schärenboot - dieses kann man mieten für Hochzeiten, darauf kann man stilecht feiern.
Noch was vorneweg: Ich mache meinen Bericht nicht absolut chronologisch, sondern möchte euch einfach ein paar Impressionen dieser tollen Stadt zeigen - so, wie wir sie erlebt haben.
Leider kann ich einige Fotos nicht zeigen, die ganzen Innenaufnahmen von Schlössern, … etc, sowie einige tolle Aufnahmen, auf der aber leider gaaaanz viele Menschen drauf sind - zum unkenntlich machen der ganzen Leute bräuchte ich ewig. Auch z.B. das Innere des Vasa-Museums ist nicht darstellbar. Aber einige von euch waren ja schon selber da und kennen das schon.
Aber dennoch möchte ich euch ein paar schöne Dinge zeigen, und hoffe, euch gefällts.
Die Stadt ist durchzogen von viel Wasser, vielen Brücken und schönen Gebäuden, dazwischen viele schöne Menschen (und ich ) und viel Grün. Durch die für eine Hauptstadt angenehme Einwohnerzahl von "nur" ca. 900.000 Menschen und viel Natur hatten wir nicht den Eindruck, in einer Großstadt zu sein.
Abgesehen von den schönen Gebäuden und dem Wasser und die Meerluft in der Nase stach uns sofort was ins Auge - die Stockholmer! So viele schicke, gestylte, schöne Menschen, egal ob Männlein oder Weiblein, habe ich so geballt auf einem Haufen noch nirgendwo gesehen. Und damit meine ich nicht aufgetakelt bis zum es geht nicht mehr, sondern nordisches Understatement: Cool, lässig, stylish und absolut ungezwungen.
Wir ließen uns treiben und sogen mal die ersten "Vibes" der Stadt auf.
Das Stadtschloss von "uns" Silvia und Ihrem GöGa Carl Gustav v. Schweden:
Von vorne, von hinten, vom Wasser aus und der Innenhof samt Wachposten.
Wir machten uns etwas frisch und begaben uns gleich zu einer
ersten Erkundungstour Richtung Wasser und Zentrum.
Da wir nun 4 Tage Zeit hatten, um diese tolle Stadt zu
erkunden, ließen wir es langsam angehen und bummelten durch die schönen Straßen
und an der Wasserlinie entlang. Das Wetter war noch etwas bewölkt, aber immer wieder ließ sich die Sonne blicken.
Am Donnerstag, 5.7.2018 flogen wir mit einem Direktflug der
SAS von Stuttgart nach Stockholm.
Die Flugzeiten waren gut, Abflug 10.55 Uhr, Landung 13.05
Uhr. Durch vorherige Recherche wußte ich, dass man am schnellsten und
bequemsten vom Flughafen Stockholm Arlanda in die City mit dem sogenannten
Arlanda Express kommt. Der Arlanda Flughafen liegt ca. 50 km außerhalb von
Stockholm, der Express Shuttle Zug fährt alle naselang und benötigt ca. 15-20
Minuten bis in die Stadt. Die Tickets hatte ich vorher online gebucht, man kann
sie aber auch am Flughafen beim Arlanda Express Schalter direkt erwerben.
Kostenpunkt für Hin-und Rückfahrt 30 Euro pro Person. Günstiger und schneller
wie ein Taxi – man steigt am Flughafen ein und kommt am Bahnhof in der City
wieder raus. Empfehlenswert!
Angekommen in der City, orientierten wir uns kurz. Wir
wußten, dass die Entfernung zu unserem zentral in Östermalm (fancy Stadtteil v.
Stockholm) gelegenen Hotel vom Bahnhof ca 1,2 km betrug. Eine Taxifahrt dorthin
hätte 20 Euro gekostet! Das ist so eine Sache in Schweden: Alles ist dort
skandinavisch lässig, praktisch und volksnah geregelt. Nur eines nicht: Die
Taxen! Dort kann praktisch jeder verlangen, was er will und die Preise sind Wucher!
Kurzum beschlossen wir, da das Wetter gut war, mit unseren kleinen Rollkoffern
zu laufen und gleich was von der City zu sehen.
Dank Handynavi fanden wir mit ein paar Umwegen unser Hotel:
Das Elite Eden Park Hotel. Es hat 4 Sterne, ist modern, sauber, schnuckelig,
gutes Frühstücksbuffet und liegt recht zentral. Eine Bushaltestelle mit angrenzendem Park (Humlegarden) ist gleich
schräg gegenüber und zu Fuß hat man ca. 15 Minuten bis zur Gamla Stan
(Altstadt).
Dort angekommen, checkten wir gleich ein (es war gerade 15 Uhr).
Nachdem draußen in den letzten Tagen so ekelhaftes Wetter ist, habe ich spontan
beschlossen, ein paar virtuelle Sonnenstrahlen in unsere kleine Forengemeinde
zu senden.
Dabei schwelge ich in Erinnerungen und spüre jetzt noch die
Wärme auf der Haut …. wo war das bloß?
In der Karibik? Im Mittelmeer? Gar in
der Südsee? Fast…. nein in Stockholm!
Na dann mal los: Um die Wartezeit auf die lang ersehnte
erste Kreuzfahrt im August 2018 zu überbrücken, bin ich spontan mit meiner
Schwester im Juli 2018 nach Stockholm gereist. Dort wollte ich schon immer mal
hin und ein paar Tage Städtetrip mit Schwesterherz war genau das Richtige, um
mich vom Abenteuer Kreuzfahrt abzulenken. Mit Mann und Kindern alles besprochen
und organisiert, und es konnte losgehen.