Auf unserer kleinen Rundreise anlässlich der Abholung unseres Mittleren sind wir auch nach Seattle gereist – und damit zu einem der wichtigsten Kreuzfahrthäfen, was Alaska–Kreuzfahrten angeht.
Seattle selbst hat uns hervorragend gefallen
und während die Space Needle
bei den meisten bei Besuchern von Seattle gesetzt sein dürfte, ein alternativer Tipp, was ein anderes, nach unserem Dafürhalten mindestens ebenso lohnendes Hochhaus angeht: den Smith Tower.
Der Smith Tower war bei seiner Errichtung im Jahre 1914 mit fast 150 m Höhe (er ist der älteste Wolkenkratzer Seattles) jahrzehntelang das höchste freistehende Bauwerk der Stadt, inzwischen ist er deutlich überholt worden. Aber sowohl, was Architektur und Erscheinung als auch seine Innenausstattung angeht, ist er ein lohnendes Ziel.
Granit, Messing, historische Fahrstühle (mit Fahrstuhlführer - durch die gläsernen Türen erhascht man Blicke in die nach wie vor genutzten Büros) und oben eine wirklich gute Bar mit klassischen Cocktails und dem Gefühl, man würde in die Zwanzigerjahre zurückreisen.
Da auch die Aussicht gut ist, hat es uns im direkten Vergleich mit der Space Needle dort deutlich besser gefallen – es war angenehm leer, auch in der Bar haben wir ohne Problem einen guten Platz am Fenster bekommen und Cocktails und Ambiente genossen.
Ein Klassiker – und quasi Seattle-Pflichtprogramm – ist ein Besuch des weitläufigen Public Market. Lebendig, quirlig, ein sehr abwechslungsreiches Angebot, was Essen, Trinken, Souvenirs… angeht.
Seattle ist toll. Nicht nur für Freunde der Grunge-Musik (aber definitiv auch).
