Der Ausblick vom Schiff im Hafen von La Gomera ist immer wieder schön.
Der Hafenort San Sebastián ist ein hübsches Städtchen, das wir früher schon mal ausgiebig besichtigt hatten. Um noch mehr von der Insel kennenzulernen buchten wir den Ausflug:
Kompakt: La Gomera auf einen Blick
Hierbei ging es in den Nationalpark Garajonay (Unesco-Weltnaturerbe). Ich wollte auf jeden Fall mal einen Blick in den Lorbeerwald werfen. Unser weiblicher Guide war eine deutsche Lehrerin, die mit ihrer Familie schon viele Jahre auf La Gomera lebt. Sie erzählte sehr interessant – perfekt!
Schnell waren wir im bergigen Gelände und kamen beim ersten Foto-Stopp am Aussichtspunkt El Rejo an.
Das nächste Ziel war die Laguna Grande. Dabei handelt es sich um einen ausgetrockneten Kratersee aus längst vergangenen Zeiten. Ein Steinkreis ist auch vorhanden. Um vom Busparkplatz dorthin zu gelangen, geht man ein Stück durch den Lorbeerwald. Die Bäume sind auf Grund der Feuchtigkeit mit Moosen und Flechten bedeckt. Irgendwie geheimnisvoll und märchenhaft schaut es aus. Darauf hatte ich mich besonders gefreut, es mal live zu sehen.
Hier, direkt neben der Laguna Grande, kann man etwas zu Essen und zu Trinken bestellen, Mitbringsel einkaufen und Toiletten sind auch vorhanden.
Auf den folgenden Fotos (aus dem Bus heraus) sieht man die künstlich angelegte Terrassenlandschaft, die typisch für La Gomera ist. So wird an den ziemlich steilen Hanglagen auch Ackerbau ermöglicht. Diese kleinen Steinmauern verhindern Erosion und speichern das Regenwasser. 40% der Inselfläche sind mit diesen Terrassenfeldern bedeckt.
Ein kurzer weiterer Foto-Stopp war am Roque de Agando.
Anschließend wurde direkt San Sebastián angesteuert.
Der Ausflug von 3,5 Stunden kurz zusammengefaßt:
Panoramafahrt zum Aussichtspunkt Mirador El Rejo
Ca. 45minütige Fahrt durch den Nationalpark Garajonay
Rund 30 Minuten Zeit, um durch den Lorbeerwald zu gehen und Besuch von Laguna Grande
Fotostopp am Roque de Agando
Uns hat auch dieser Kompakt-Ausflug wieder gut gefallen. ![]()
Saludos, Ulla
