Wir hatten über TC den Ausflug: Tanger- Das Tor zu Afrika
Start unserer Tour war am Vormittag und wettertechnisch (27 Grad, noch bewölkt, obwohl schon Ende Oktober) genau richtig gewählt. Los ging es um 08:45 Uhr direkt vom Schiff. Wir hatten Glück mit unserem lokalen Guide der zu deutsch Jonas hieß und sehr gut deutsch sprach. Es ging durch die Stadt vorbei an Moscheen, Kirchen schönen Gebäuden zum Aussichtspunkt Cap Spartel mit 15 oder 20 Minuten Aufenthalt. Fanden wir ausreichend. Jonas erzählte während der Fahrt sehr viel über Marokko zu Land und Leuten welche Sprachen in der Schule gelehrt werden und speziell zu Tanger. Nach Cap Spartel stand ein gemeinsamer Spaziergang durch die Alstadt von Tanger an, bis hoch zu einem Fort "Borj Ben Amar" mit einem tollen Ausblick auf einen kleinen Fischerhafen und der MS 6 und anschließender Freizeit im Souk (eigentlich 30 Minuten nach Beschreibung von TC). Auch hier erzählte Jonas sehr viel über die alte Kashba und zeigte und erklärte immer wieder sehenswertes unter anderem auch über das bekannte Arganöl. Zwischenzeitlich brannte die Sonne von oben und es erwies sich als goldrichtig, den Ausflug vormittags gebucht zu haben. Nach unserem gemeinsamen Sparziergang über teils sehr unebenen Pflastersteinen und Treppen (leider weiß ich nicht mehr wie lange er gedauert hat), standen wir am großen Platz Grand Soccco. Hier begann dann unsere Freizeit für 1 Stunde. Entweder zog man noch einmal alleine durch den Souk los oder hatte die Möglichkeit sich unserem Guide Jonas, der sich Anbot für die mehreren interessierten Reisenden unter uns, ihm noch einmal zu folgen und gemelnsam zur Apotheke und noch eine andere Anlaufstelle für Agarnöl zu gehen. Wir entschieden uns am Grand Socco zu bleiben und kehrten ins Gran Cafe Central ein. Wir saßen aus Platzmangel nicht im Aussenbereich sondern im inneren des Cafes (Fenster waren alle geöffnet und gut auszuhalten) und beobachteten, dass auf der Terrasse an den äußeren Tischen immer wieder Händler die Gäste ansprachen. Wir bestellten uns hier einen leckeren Cafe au Lait und Crepes und kauften anschließend auf diesem zentalen Platz noch Souvenirs für die Daheimgebliebenen. Dann war die Stunde auch schon um und Jonas traf mit unseren weiteren Mitreisenden wieder hier am Treffpunkt ein. Gemeinsam verließen wir die Altstadt Richtung Bus und es gab noch eine Extrarunde an der Promenade vorbei, für einen kurzen Stopp am Strand, von wo aus man einen tollen Blick auf das Meer und natürlich auf die MS 6 hatte. Danach ging es zurück zum Hafen. Dieser Ausflug ist eine klare Empfehlung unsererseits. Vielleicht hatten wir auch hier wieder nur Glück mit unserem Guide.
