Ashdod
Bei Sonnenaufgang laufen wir in Ashdod ein, so schön die beleuchteten Containerbrücken bei Sonnenaufgang auf den 1. Blick auch aussehen, der Hafen ist laut und „stinkig“ wir sind froh, dem Lärm u Dieselgestank um 7.15h mit einem privaten deutschsprachigen Tagesausflug in Kleingruppe von Ashdod zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Jerusalem und zum Baden im Toten Meer, entkommen zu können!
Abholung der Ausflügler erfolgt direkt am Terminalausgang.
Zu diesem Event:
Geschichte begegnet Besuchern Jerusalems auf Schritt und Tritt. Neben König David, Kaiser Konstantin, dem arabischen Feldherrn Saladin, den Kreuzrittern oder dem britischen General Alenby haben auch viele einfache Menschen in der Stadt ihre Spuren hinterlassen. Insbesondere nach der Eroberung der Altstadt 1967 begannen israelische Archäologen Ausgrabungen in der Altstadt vorzunehmen. Die Funde reichen bis in die kanaanitische Zeit zurück.
In Jerusalem besuchen wir die wichtigsten religiösen Stätten für Judentum, Christentum und Islam und beleuchtet Gemeinsamkeiten wie auch Unterschiede zwischen den drei monotheistischen Religionen. Weiter beschäftigt sich die Tour auch mit den aktuellen Herausforderungen der Stadt und erörtet die historische und politische Entwicklung der letzten 100 Jahre. Am Toten Meer steht im Anschluss Entspannung auf dem Programm!
Vom Hafen Ashdod fahren wir in kleiner Gruppe, mit einem deutschsprachigen Reiseleiter (in unserem Fall war das Ralf, einem Deutschen in Namibia geboren, jetzt in einem Kibbuz in Israel lebend, sehr nett und sehr informativ ) in die Altstadt von Jerusalem, welches wir durch das Jaffator betreten.
Wir gehen durch ausgedehnte Basare, auch über die Via Dolorosa.
Ein erster Höhepunkt der Tour ist der Besuch von Golgotha, heute in der Grabeskirche, der heiligsten Stätte der Christenheit, wo sich sowohl der Ort der Kreuzigung, die Grablegung wie auch de Auferstehung des christlichen Messias zugetragen haben soll. Entlang der Via Dolorosa, auf welcher die Christen des Kreuzwegs ihres Herrn gedenken, gelangen Sie zur Klagemauer, wo religiöse Juden in der Nähe des zerstörten Tempels beten. Nur wenige Meter von dort entfernt erinnern sich Muslime beim Felsendom an die Himmelfahrt des Propheten Mohammeds.
Über den Ölberg gelangen Sie schließlich in die judäische Wüste, eine aride Zone östlichen vom judaischen Bergland. Vorbei an Nebi Mussa, dem Grab Moses, gelangen wir zu einem schönen Strand (mit Umkleidekabinen und Duschen) am Toten Meer fahren um dort zu baden. Dort gibt es auch die Möglichkeit eines kleinen Mittagssnacks im Restaurant oder an der Strandbar.
Gemeinsam mit Fahrer und Minibus holen wir Sie am Hafen ab und bringen Sie abends wieder zum Hafen zurück.
Im Gegensatz zu den organisieren Fahren mancher großen Anbieter konzentriert sich ein privater Tagesausflug mit uns ausschließlich auf die touristischen Attraktionen ohne zwangsweise in irgendwelchen Souveniergeschäft oder "Diamantenschleifereien" zu stoppen. Wir hetzen nicht durch die Geschichte sondern es wird auch Zeit geben, an den verschiedenen Orten zu verweilen und die vielen Eindrücke auf sich wirken zu lassen! Die Teilnehmerzahl ist bewusst nicht zu groß gehalten, so dass auf die Interessen der Gruppe eingegangen werden kann. In unserer kleinen Gruppe waren einige Kinder, die aber sehr interessiert waren und alles klaglos mitgemacht haben!!
Im Preis von 90 EUR waren Eintrittsgelder enthalten. Nicht enthalten waren Mahlzeiten und Trinkgeld.
Gebucht bei: uriel(@)reiseleiter-israel.de
Empfohlene Kleidung:
Für Jerusalem (Kirchen):
Hose/Rock Knie uSchultern bedeckt
Fürs Tote Meer: Badesachen, Badeschuhe, Handtuch, Sonnencreme
Jerusalem hat uns total beeindruckt, es war (wirkte) ruhig und friedlich (keine schwer bewaffneten Polizisten oder Militär zu sehen) in der Altstadt, die ganz von einer beeindruckenden Stadtmauer umgeben ist . Wir haben die Altstadt ganz (zu Fuß natürlich) durchquert, unter anderem über die Via Dolorosa. Die Grabeskirche war sehr unscheinbar von außen (vielleicht wäre man ohne Führung einfach daran vorbei gelaufen), das Gebäude wirkt ein bisschen, wie soll ich sagen, vernachlässigt! Es ist schließlich die bedeutendste Kirche der Christenheit!?Vielleicht liegt es daran, das sich die verschiedenen Vertreter der ! unterschiedlichen Christlichen Kirchen, die diesen Ort betreuen, nicht immer ganz grün sind! Beeindruckend sind die Gläubigen Pilger aus aller Welt , die den Stein küssen auf dem Jesus Leichnam gewaschen worden sein soll, den Felsen von Golgatha berühren (Ort der Kreuzigung) und dazu unter einen Altar kriechen müssen oder in die kleine Kirche in der Kirche gehen (dafür lange anstehen) wo die Grabkammer gewesen sein soll! Schade das ich euch diese Fotos nicht zeigen darf! Es herrscht eine besondere Stimmung an diesem Ort (irgendwo zwischen Erregung und Andacht)!
Anschließend ging es weiter durch die Altstadt zur Klagemauer! Auch die ist sehr beeindruckend, obwohl der Teil, wo die Gläubigen (Juden) betend die Zettel in die Ritzen stecken , kleiner ist als von mir erwartet! Es gibt eine Männerseite und eine für Frauen! Vorher werden rituell die Hände gewaschen (gefällt mir), dann sind wir zur Mauer gegangen. Männer natürlich mit (ausgeliehener) Kippa. Schon interessant, den eigenen Göga mit so einem symbolträchtigen Objekt auf dem Kopf zu sehen, und wie ich finde ziemlich tolerant. Man durfte Fotos machen, was wir allerdings diskret aus der Ferne gemacht haben. Leider kann man den darüber liegenden Felsendom nicht besichtigen, da ist der Zugang nur für Moslems erlaubt!
Zum Schluss haben wir vom Ölberg zurück auf Jerusalem und die ganzen religiösen Stätten geblickt! Sehr schön da!
Das Wetter war übrigens sehr angenehm für eine Stadtbesichtigung. Da Jerusalem auf 800 m Höhe liegt hatten wir (nur) 22 Grad, es war sonnig und eine leichte Brise wehte!
Danach ging es durch Palästina (zum Beispiel an Jericho vorbei, der ältesten dauerhaft bewohnten Stadt, 12000 Jahre Geschichte, und der am tiefsten gelegenen, -250 m) Richtung Totem Meer. Die Landschaft verändert sich in Israel ständig und scheinbar plötzlich, von den grünen Feldern an der Küste und den bewaldeten Hängen vor Jerusalem, sind wir plötzlich in eine menschenfeindliche Wüste geraten ! Das Tote Meer selbst liegt zudem 400 m unter dem Meeresspiegel!
Als wir dort kurze Zeit später ankommen, ist es 35 Grad warm und irgendwie fühlt man „die Tiefe“ denn es ist drückend! Zuerst essen wir im Restaurant eine Kleinigkeit, dann geht’s in die Umkleidekabinen und dann die lange Treppe (jedes Jahr sinkt der Wasserstand tiefer)runter zum Wasser. Es gibt strickte Baderegeln (und einen Bademeister mit Trillerpfeife) da das Schlucken des Salzwassers mit 33 % Konzentration, starke gesundheitliche Konsequenzen haben kann, ist es besser sich an die Vorgaben zu halten ! Das Ufer ist von Salzschollen bedeckt! Das Wasser ist unglaublich warm und fühlt sich leicht „glitschig“ an. Man schwimmt wirklich wie ein Korken oben, wenn man die Füße oben hat (nur Rückenschwimmen ist sinnvoll) bekommt man die nicht mehr auf den Grund zurück. Insgesamt eine außergewöhnliche, fast skurrile Erfahrung. An einer Stelle hat sich Salz-Schlamm am Ufer gebildet, wir nutzen den für ein Totes Meer Salz Peeling ! Danach war allerdings eine gründliche Dusche angesagt. Die ganze Anlage war wirklich schön, es gab oben auch einen Pool und eine schöne Bar!
Auf der Rückfahrt waren wir ziemlich müde (die Kinder haben geschlafen). Wir fuhren wieder durch die Palästinensergebiete, und haben dann einen „seltsamen Unfall“ an einer Bushaltestelle gesehen, da war eine Hundertschaft Militär und Polizei vor Ort und die Kontrollpunkte an waren dieses Mal besetzt, wir konnten allerdings unbesehen passieren! Kurz vor dem Hafen kam dann noch der einzige kurze aber kräftige Schauer der ganzen Reise runter, der 1. Regen in Israel seit Monaten, wie uns unser Führer Rolf bestätigen konnte!
Der Ausflug in der kleinen Gruppe war topp, mit einer tollen Reiseleitung. Die Grabeskirche und Klagemauer sind mit nichts zu vergleichen, und die Erfahrung im Toten Meer, ein ganz besonders Badeerlebnis für eine Wasserratte wie mich!
