Wir hatten einen wunderbaren Tag auf Barbados mit unserem Fahrer Big Apple (Steven)
Ich hatte ihn vorab auf Tripadvisor gefunden und ihm unsere Wunschtour geschickt.
Wir (6 Pers.) wollten zur Foursquere Rum Destillery, ein bisschen Sightseeing und dann an den Strand.
Das Lokal La Cabane, welches ich für den Lunch und Strand Aufenthalt rausgesucht hatte, hatte leider Ruhetag, so dass Big Apple Plan B entwickelte. Eigentlich schrieb das Restaurant vorab per email, dass er doch öffnet, was dann aber nicht so war.
Wir trafen uns um 09:30h an Hafenterminal Ausgang. Also noch hinter dem großen Tor.
Es ging in einem modernen, sauberen Minivan erstmal in ein uriges Wohnviertel in Bridgetown. Aus einem Haus heraus versorgte uns eine Dame mit kalten Banks Bier. Nette Geste von Steven.
Dann fuhren wir Richtung Osten. Vorbei an Zuckerrohr Felder und durch Dörfer erzählte uns Big Apple viel über die Geschichte und Gegenwart von Barbados.
In der Foursquere Destillery kann man sich völlig frei bewegen, zahlt keinen Eintritt und folgt einem ausgeschilderten Rundgang mit erklärenden Schildern. Nebenbei kann man den Arbeitern bei Ihrer Tätigkeit zuschauen. Alles super relaxed und karibisch.
Auf dem Gelände gibt es dann eine Bar mit kleinem Verkaufsraum, wo man die verschiedenen Rum verköstigen kann. Die Verkostung kostet 10US$ und man bekommt 6 verschiedene Rum und 1 Likör aus frisch polierten Tasting Gläsern. Die charmante Dame erklärte nicht nur super, wie man probiert, sondern war dazu auch noch super witzig.
Den stärksten Rum mit 80% nippt man nur kurz und lässt ihn dann atmen und probiert dann weiter. Am anderen Ende des Tresens wurde eine Rumprobe für die TUI Gäste vorbereitet. 2 kleine Plastikbecher pro Person mit 2 versch. Rum. Kein Kommentar dazu;)
Wir fuhren weiter zum Sunbury Plantation House aus dem 17.Jahrhundert, machten aber nur Fotos von außen. Es ging zur St. John´s Parish Church. Der hinter der Kirche gelegene Friedhof ist sehenswert. Die Steilküste bietet einen weiten Blick auf die malerische Ostküste. Auf dem Friedhof ruht Ferdinando Paleologus, ein Nachkomme von Kaiser Konstantin dem Großen, dessen Familie von den Türken in Konstantinopel vom Thron vertrieben wurde. Ferdinando starb hier 1678, nachdem er über 20 Jahre lang ansässig war.
Es war inzwischen Mittag und der kleine Hunger kam. Wir fuhren über Land zurück Richtung Bridgetown. Mit Fotostopp im Zuckerrohrfeld. Irgendwo in der Inselmitte hielten wir an einem unscheinbaren Haus. innendrin befand sich ein Tresen mit Speisen und einer kleinen Bar.
Es gab nur 3-4 verschiedenen kreolische Gerichte, die im Hinterraum von der Mama gekocht wurden. Maccaroni Pie, Hühnchen Eintopf mit Süßkartoffeln, Lammfleisch mit Gemüse und Salate. Natürlich waren hier nur Einheimische. Das Essen war genial lecker, günstig und ohne jegliche Nachwirkung.
Gestärkt ging es zurück nach Bridgetown in das Mount Gay Visitor Center, wo der Barmann ein guter Freund von Big Apple ist. Wir tranken dort den besten Mochito der Karibik.
Gleich um die Ecke ist der Brandons Beach mit schönem Sandstrand ruhig. Der Blick nach links ist nicht so schön, da man auf das Hafengelände blickt, aber in die andere Richtung um so schöner. Die Bar Rascal of the Carribean versorgte uns mit Getränken und guter Musik.
Nach 1,5 Std. holte uns Big Apple wieder ab und wir fuhren noch zur West Indies Destillery.
Diese, das war vorher bekannt, macht keinerlei Führungen oder Verköstigungen, aber wir wollten trotzdem kurz das Gelände anschauen. Lohnt sich aber nicht.
Gegen 16:00h waren wir total happy wieder zurück am Hafenterminal und haben jede Minute mit Big Apple genossen.
Er spricht nur englisch und man findet seine Kontaktdaten bei Tripadvisor.
xxxAdminxxx (gelöscht)
Pro Person zahlten wir 30 US$ und gaben aber noch ordentlich Trinkgeld.
Er ist ohne Einschränkungen zu empfehlen.
