Beiträge von eagle

    Naja, kommt halt immer drauf an.

    Meine Mutter war auch so unterwegs von Dubai nach Indien.

    Dumm war, das sie vorab sogar die Ausflüge (da gabs noch Heftchen) sondiert hatte, aber an Bord buchen wollte. Man redet ja nicht drüber.

    Da ist es dann halt ärgerlich, wenn man einzigartige Ausflüge (Titel war glaube ich „baden mit Elefanten“ oder ähnlich) verpasst, weil halt nur eingeschränkte Kapazitäten sind und alles vorab schon mit riesen Warteliste voll ist.

    Ich finde das Thema ist nicht einfach oder pauschal zu beantworten.

    Das liegt im Kern schon an der Zielauswahl.

    Beispiel. Für eine Fahrt im westlichen Mittelmehr sind 90% der Passagiere durchaus in der Lage sich selbst an Land zurechtzufinden. Das müssen sie nicht wollen, aber sie könnten es. Es gibt weder größere kulturelle noch riesige Sprachbarrieren (mit ein wenig englisch).

    Hier würde es mich wundern, wenn die organisierten Ausflüge deutlich überfüllt sind.

    Wir selbst haben auf unserer Fahrt Kanaren & Lanzarote/Agadir gerade auch keinen einzigen MS-Ausflug gemacht.

    Ausnahmen sind natürlich einzelne Spots, wo man ein konkretes etwas entferntes Ziel hat. Da stürzen sich im Vorfeld durchaus schon mal viele auf das Schiffangebot, da nur hier das Warten des Schiffes bei Verzug sichergestellt ist (oder die Reise hinterher).


    Anders sieht das aus, bei entfernteren Zielen in andere Kulturen oder auf kleinere Inseln aus. Hier ist die Hürde für individuelle Erkundungen deutlich höher und die Interessenlage dreht sich (in meinen Augen) komplett. Hier dürften deutlich mehr auf die organisierten Ausflüge zurückgreifen. Dazu wird eine solche Reise selten spontan angetreten. Diese Reisen werden im Vorfeld länger geplant und sich damit auseinander gesetzt. Dazu gehört dann auch das Studium der angebotenen Ausflüge.

    Und das ist mittlerweile nun einmal Online hinterlegt. Für ältere Kunden übrigens auch nur eingeschränkt ein Hindernis (zumindest, wenn man ein Reise“büro“ hat / Sorry Peter, nichts gegen euch). Bei unserem würden die Berater dort sich auch die Zeit nehmen gemeinsam die Ausflüge zu sichten und Tipps zu den Angeboten zu geben.

    Macht das Pooldeck-Team auch sicher, aber ich denke die Nutzer hier haben mit dem Ausflugszugang keine Probleme.

    Insofern sehe ich die Vorab-Buchung von Ausflügen nicht Schwarz/Weiss, sondern eher grau. Man kann auch ohne Internet sich darum kümmern.

    Kann man das wirklich so allgemein betrachten bzgl. Costa?

    Als wir in Antigua mit der Aidaluna neben einer Costa lagen, war das ein viel größerer Pott. Als ich dann neugierig die Schiffsdaten ermittelte stellte ich verblüfft fest, dass der viel größere Dampfer nur 100 Passsagiere mehr als Kapazität führte. Irgendwo muss doch der Raum genutzt werden oder?

    Preise lasse ich mal aussen vor.

    Das kann gut sein Michi paddelmichi ,

    Der war dann auch irgendwie an anderen Ständen aufgetaucht.

    Letztlich hatte er recht sicher die Landeswährung mit 25 gemeint. Durch 10 wären das dann 2 Euro 50. Er hat dann einfach mal Euro hinten dran gehängt.

    Handeln ist ja wirklich ok, aber es sollte schon seriös sein und mit dem 30-fachen Preis zu beginnen und vor allem keinen Millimeter davon runterzugehen war schon sehr komisch.

    Die Gesichter der anderen Verkäufer sprachen auch Bände.


    Apropos, mir ist grade aufgefallen, dass ich wohl mit dem Verfremdungsfilter in dem Arena-Bild etwas ausgerutscht bin. Sorry dafür und nicht irritieren lassen.

    Agadir

    08.01.2019

    Wetter: Nacht kalt bis 8 Grad tagsüber bis 21 Grad sonnig

    Wir hatten für diesen Tag knapp 10 Tage vorher auf Anregung von Verena Bremerin und Wolfgang Mainschiffer Kontakt mit Rachid aufgenommen. Dieser bot einen Ganztagesausflug in kleiner Gruppe nach Taroudannt mit Mittagessen in einer Oase im Gebiet kurz vor den südlichen Atlasbergen sowie kurzer Rundfahrt durch Agadir.

    Die Buchung/Abstimmung ging sehr angenehm via Whatsapp, bezahlt wurde nach dem Ausflug in Euro.

    Nach einem frühen Frühstück gingen wir zeitig von Bord. Vorgewarnt von der Wetterprognose und der Lektorin, kleideten wir uns für den Morgen angemessen. Es war ordentlich frisch mit knapp 10 Grad. Die Jacke konnte man später gut im Auto lassen. Zwiebellook lässt grüßen.

    Die kurze Wartezeit nutzten wir zum gemeinsamen Austausch mit Wolfgang und Sabine. Da wir nicht wussten, ob wir die gleiche Tour von (dem gleichen ?) Rachid bekommen haben versuchten wir die Whatsapp Nummern abzugleichen. Das sähte kurz ein wenig Zweifel, da wir unterschiedliche Nummern und Profilbilder als Kontakt hatten.

    Letztlich kam dann aber in Mohammet unser Guide, der uns 7 (gemeinsam mit Verena) einsammelte. Tipp hier, klar angeben, dass ihr mit diesem Schiff kommt und gerne in Gruppe fahrt. Ab 6 Personen ist es deutlich günstiger. Wir hatten die beiden bekannten Kontakte bei der Anmeldung mit erwähnt.

    Über den Hafen und den (Fisch-) Geruch gibt es schon genug Gespräche, ich würde sie bestätigen und einen Tag an Bord nicht empfehlen.

    Es gibt aber auch in der näheren Umgebung ausreichend interessantes zu sehen.

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    Es ging also gegen 9 los und wir fuhren über die Landstrasse in sehr angenehmem Tempo über den Norden Agadirs gen Taroudannt. Währenddessen erfuhren wir von Mohammet sehr viel über Land und Leute und die Geschichte dort. Er selbst kommt aus Taroudannt und war auch länger in Deutschland. So waren seine Erklärungen immer sehr gut verständlich.

    Auf dem Weg ging es vorbei an Feldern von Orangen, Mandarinen, Bananen sowie Argan Bäumen

    und selbstverständlich auch den „Ziegenbäumen“:

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    In Taroudannt angekommen fuhren wir zunächst an der Stadtmauer entlang bis zur Zufahrt der Altstadt.

    Dort hielten wir an der Stadtmauer und konnten diese über Treppen besteigen. Hier kommt wieder das in meinen Augen südländische durch. Es gab oben keinerlei Sicherung zu der inneren Mauerseite. Mit Kleinkindern sollte man schon an der Hand hochgehen, denn es geht dort ohne Geländer mindestens 10 Meter hinunter.

    Dementsprechend schnell sorgte meine Höhenangst schnell zu einem persönlichen Rückzug.

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    Mit dem kleinen 9-Sitzer konnte man auch kleinere Gassen passieren. Der Wagen wurde dann zentral geparkt und wir hatten einige Minuten die Argan-Verwertung kennenzulernen, Produkte wie Cremes oder Honig zu probieren und auf das WC zu gehen.

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    So ging es in den Souk. Meine allgemeine Beschreibung wäre: unübersichtlich.

    Ich kann nicht sagen woran es lag, aber gefühlt nach der zweiten oder Biegung war meine sonst sehr ausgeprägte Orientierung dahin. Wir konnten hier in kleiner Gruppe entspannt stöbern und speisen (danke Wolfgang für die leckeren Mandarinen).

    Hier einige Eindrücke:

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    Die Händler auf dem Markt waren überwiegend angenehm. Man konnte auch gut mal einen (nicht zwei) Blick auf etwas interessantes werfen, ohne größere Diskussionen zu erzeugen.

    Das änderte sich, wenn Geschäft gewittert wurde, wir erwischten bei der Auswahl eines kleinen Magneten allerdings wohl auch den unangenehmsten Händler vor Ort. Anders ist es nicht zu erklären, dass trotz handeln der Preis nur unwesentlich von den aufgerufenen 25 Euro herunter ging. Erst als wir eine Ecke weiter waren war der immer noch überteuerte Preis von 2 Euro für ihn akzeptabel.

    Weiter ging es auf einen Platz in der Altstadt.

    Dort waren gerade ein zwei Schlangenbeschwörer bei der Arbeit. Von dort ging es auf einen landestypischen schwarzen Minztee zu einer Dachterasse in Nähe der Stadtmauer.

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    Gut erfrischt konnte es dann weitergehen.

    Das folgt dann im zweiten Teil zu Agadir

    Hier geht es zum zweiten Teil: Reisebericht: Kanaren mit Lanzarote auf der Mein Schiff 1 (06.01.-13.01.2019)

    1. Seetag

    07.01.2019

    Wetter: meist sonnig bei 18 Grad.

    Kaum waren wir auf See, da wurde schon an der Uhr gedreht. Anders gesagt. Wir kamen in Gran Canaria an und stellten die Uhr vor, um dann kurz darauf die Uhr wieder eine Stunde zurück zu drehen.

    Der Morgen begann mit der Bestückung des Pooldecks mit Liegen. Zumindest schloss ich das auf Basis der recht deutlichen Geräusche von der Kabinendecke.

    Zu Gute halte ich dem Personal, dass dies erst um 8 Uhr erfolgte und nicht deutlich früher.

    Zudem war es eine einmalige Wahrnehmung. In der Folge wurde ich von irgendwelchen Arbeiten auf dem Pooldeck nicht mehr geweckt.

    Im Verlauf des Vormittags passierten wir die Passage zwischen Fuerteventura und Lanzarote. Dies hatte den Charme von Handyverbindungen auf See über "Insel-EU-Roaming".

    Wir hatten im Verlauf der Reise keine zusätzlichen Internet Tarife (an Bord oder an Land) gebucht und wir kamen sehr gut damit klar. War aber auch nicht schwer, da wir bis auf den Tag in Agadir eigentlich immer über irgendwelche Inseln guten Empfang hatten.

    Unser spätes Frühstück nahmen wir im Ankelmann zu uns. Schwierig war dabei einen freien Tisch zu finden. Als wir dann von einer gehenden Familie den Tisch ergattern konnten, warteten wir während unseres gesamten Frühstücks auf eine Bereinigung des Tisches. Letztlich war über 20 Minuten überhaupt keine Servicekraft zu sehen, danach war diese immer schon voll, wenn sie an uns vorbeikam.

    Also übten wir uns im Stapeln.

    Gegen Mittag war dann Basketball auf dem Programm. Da keine Altersgrenzen angegeben waren, gesellte sich mein Sohn zu den interessierten Erwachsenen. Das funktionierte in Summe ganz gut.

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    Auffällig hier war die sehr engagierte Crew. Die beiden Jungs vom Sport-Team kamen reingeschlurft, fragten, ob wer spielen will, versuchten es den 5 Interessierten auszureden und überliessen ihnen dann den Ball und gingen.

    O-Ton: "Im Sportstudio ist so viel Betrieb, da werden wir dringender benötigt"

    Diese Art zog sich mehr oder weniger durch alle Mannschaftssportprogramme (Basketball, Volleyball). Eventuell hatten sie an Fussball mehr Spaß, das habe ich aber nie gesehen.

    Das Wetter heute war sehr gut, allerdings auf dem Schiff in Summe wechselhaft zu nennen.

    Eine Hälfte vom Schiff war schattig, windig und sehr frisch (ohne Überwurf ging nichts), die andere Seite war sommerlich warm und sonnig mit angenehmen Lüftchen.

    So waren wir glücklich an der Aussenalster einen Zweiertisch in der Sonne ergattert zu haben. Das war ein interessantes Bild. Die Hälfte in der Sonne schwitzte, während die Nachbarn von uns im Schatten mit warmer Jacke versuchten dem Wetter zu trotzen.

    Für das Mittagessen durften wir dann schon einmal für den Rest der Reise an unserer Überzeugungskraft gegenüber unserem Sohn üben. Es war nicht einfach ihn von der Arena zu lösen.

    Am Nachmittag wurde dann die Tischtennisplatte ausprobiert und ausgiebig gespielt.

    Ich nutzte die Zeit um an der Lumasbar nach dem Treff der Foris zu schauen. Leider entdeckte ich von der Theke aus keinerlei Anzeichen.

    Dafür lernte ich die Lektorin kennen, die gerade aus dem Theatervortrag zu Agadir kam. Mein Nachbar fragte nach kurzen Tipps, da er leider seine Uhr falsch umgestellt hatte und zu spät war. So kam ich zu einer sehr interessanten kurzen Informationrunde.

    Um 17 Uhr trafen wir uns dann wieder an der Ebbe und Flut Bierbar. Unser Sohn war wenig begeistert die Arena zu verlassen, vergaß den Ärger aber recht schnell, als er den Tischzauber von Lukas Aey (Programmpunkt: "Close-up Tischzauberei mit unserem Magier Lukas Aey)

    Nach einer Runde Volleyball (die Arena-Decke ist leider nicht sehr hoch für diesen Sport) ging es dann am Abend in den Ankelmannsplatz.

    Letztlich war es ein schöner Tag, um auf dem Schiff anzukommen.

    Das Meer war optisch absolut flach, die 1m - 1,5m Wellen wurden dafür allerdings doch erstaunlich deutlich wahrgenommen.


    Hier geht es weiter mit unserem Tag in Marokko/Agadir: Reisebericht: Kanaren mit Lanzarote auf der Mein Schiff 1 (06.01.-13.01.2019)

    Naja die Ankunftszeit ist in der Regel schon etwas früher als die angegebene Liegezeit.

    Insofern relativiert sich die Angabe zur Freigabe.

    Die Reederei bemüht sich so pünktlich im Hafen zu sein, dass die angegebene Zeit eingehalten wird.

    Letztlich sind aber einige bürokratische Hürden zu erklimmen, bevor die finale Freigabe erteilt wird.

    In Europa geht das meist zügig. Ausserhalb ist es immer ein wenig Lotterie.


    Wann dann die Ausflüge starten, steht allerdings nochmal auf einem ganz anderen Blatt.

    Da werden die Ganztagesausflüge meist zuerst gestartet, um das Programm halbwegs in Zeit zu schaffen.

    Kürzere Ausflüge kommen danach dran.

    Danke für Die Info. Wußte ich nicht. Darauf wurden wir aber noch nie, auch nicht bei der SNRÜ, aufmerksam gemacht. Gut zu wissen. ;)

    Ich empfehle immer die Rettungstafel an der Kabinentür (oder ist die woanders angebracht? ).

    Da ist klar aufgezeichnet, in welche Richtung man die Kabine verlassen sollte und welches Treppenhaus für den Weg zum Treffpunkt das Richtige ist.

    Nur so ist halbwegs gewährleistet, dass sich nicht alle über den Haufen rennen, weil sie meinen sie wüssten es besser (bitte neutral lesen ohne Vorwürfe oder Unterstellung)

    Wir hatten auf der letzten AIDA Tour genau dies bei der SNRÜ versucht und wurden von vielen entgegenkommenden Gästen schräg angeschaut und teils auch kommentiert. Nun ja, DIE waren falsch unterwegs, hatten aber viel mehr zu reden...