Nun gut, die Anreise war ein Abenteuer, aber schriftlich kann man den Stress recht einfach hinter sich lassen. In der Realität ist das leider nicht ganz so einfach.
Weiter geht es also mit der Ankunft auf dem Schiff und der Abfahrt.
Die Ankunft war also angenehm und entspannt.
Auf der Kabine haben wir dann erst einmal die Koffer ausgepackt. Es ist alles gut unter gekommen und war noch Platz für mehr.
Weiter ging es zum Kinderclub die Räume anschauen und den Junior damit vertraut machen.
Es sind sehr schöne Räumlichkeiten für die ganz kleinen (leider kein Foto) und die Grundschüler (irgendwie auch nicht wirklich aufgenommen).
Die Kletterwand hat auf alle Fälle großen Gefallen gefunden und wurde sofort ausprobiert.
Dann gleich die Anmeldung im Club gemacht und dem Junior seine Selbstständigkeit (kommen-gehen) bestätigt.
Zunächst vorbei an der Arena ging es dann an die Außenalster Bar & Grill.
Sehr angenehm dort. Leckere Häppchen mit tollem Ausblick. Hier haben wir uns regelmäßig und gerne aufgehalten.
Allerdings war es schon ein wenig eintönig, dass die Snacks über die Reise hinweg die gleichen blieben.
Gestärkt wurde die Arena ausprobiert (Bilder späterer Tage).
Dort konnte man angenehm Fußball oder Basketball spielen. Der Platz war immer rege genutzt.
Wir haben dort recht selten gemeinsam spielen können, da einfach zu wenig Zeit war. Unser Junior war wohl häufiger auch in der Club-Zeit dort.
Dann folgte auch schon die Seenotrettungsübung.
Da wir vorab von der "lockeren" Atmosphäre gehört hatten begaben wir uns schon zeitig in die Diamantbar unserer Musterstation. Mit Sohn konnten wir uns direkt in der Bar setzen und warten. Weitere Gäste wurden dann aufs Schmanckerl und Surf&Turf verteilt. Sitzen konnte allerdings nicht jeder.
Die Übung an sich bestand nur an der Erfassung der Vollzähligkeit gefolgt von dem Informationsvideo. Die Crew hatte dann noch einige Rettungswesten, die auf Anfrage von den Reisenden angelegt werden konnten.
Im Kinderclub wurde das am Folgetag noch einmal wiederholt und die Kinder haben mit Spaß die Westen anprobiert.
Grundsätzlich war dieses Vorgehen deutlich angenehmer als bei AIDA, wo man bis zu einer Stunde herumsteht und mit angelegter Weste auf die letzten Nachzügler warten muss. Da geht vielen der Kreislauf weg in wärmeren Regionen.
Positiv bei AIDA fand ich da die Öffnung der Nottreppen. Da konnte man seinen Fluchtweg gehen und auch mal einen kleinen Einblick hinter die Personaltüren werfen.
Ok, wir waren früh in der Bar, somit können wir nicht beurteilen, ob diese Rettungswege zur Übung geöffnet waren. Zumindest den Zugang haben wir natürlich zu Beginn der Reise angesehen.
Die Übung verging schnell und wir schlenderten mit aller Ruhe einige Abfahrtsfotos machen und über die Kabine zum Anckelmannsplatz.
Es waren übrigens trotz G20 Gipfel alle Passagiere laut Captain Todd rechtzeitig an Bord, so dass wir pünktlich um 19:00 ablegen konnten.
Ok, wieder etwas gelernt, denn selbstverständlich waren alle direkt nach der Übung in die Restaurants gestürmt und somit alle Plätze belegt. Dies ohne Rücksicht auf Verluste. Zumindest an diesem Abend hatte das Personal viel zu tun, die deutlich erkennbaren Plätze für eingeschränkte Gäste und Familien mit Kindern vor den suchenden "normalen" Passagieren zu schützen.
Dabei scheuten diese sich auch nicht sich auf die sehr tiefen Kleinkinderbänke zu setzen und sich über diese komische Sitzposition zu wundern.
Lange blieb für das Abendessen sowieso nicht, da das Team der Kinderbetreuung für 20:00 zur Informationsveranstaltung eingeladen hatte samt Fotomöglichkeit mit Captain Sharky. Hier konnte man sich auch im Club anmelden.
Wie schon in anderen Themen angespielt sind wir nicht die Nachtschwärmer und waren so gemeinsam mit unserem Sohn recht zeitig auf der Kabine, damit der erste Tag an Bord nicht verschlafen wird.
Dazu dann der nächste Beitrag in Kürze.