Beiträge von Bremerin

    Gestern zur Kaffeezeit

    Die Tische haben sich gebogen. Leider zu viele Leute für forenkonforme Aufnahmen

    Anlässlich des Muttertages gab es dann ein Galadiner und für jede Frau ein Gläschen Sekt

    Heute liegen wir in Gardini Naxos (Sizilien) vor Anker. Der Himmel ist bewölkt und Sonnenschein ist heute eher in flüssiger Form angesagt.

    Ob das Taormina ist? Oben am Berg. Ich glaube ja.

    Panorama des Ortes

    Heute Nachmittag dann der Ausflug in die Schlucht von Alcantara. Davon gibt es dann später noch ein paar Fotos.

    Heute ist der einzige Seetag auf dieser Reise. Also werden sämtliche kulinarischen Events in diesen Tag gepackt:

    11.00 Maritimer Frühschoppen (für musikalische Unterhaltung sorgt Kiona mit maritimer Musik zum Mitschunkeln)

    15.30 Wiener Kaffeehaus (und da Roberta zur Zeit an Bord ist, lohnt sich ein Besuch bestimmt)

    18.00 Das zweite Gala Abendessen der Reise

    Hinzu kommen natürlich noch Frühstück, Mittagessen, und ich habe um 17.15 noch eine Einladung zu einem Cocktail für Gäste, die eine Balkonkabine oder Suite gebucht haben. (In der Einladung steht: Bekleidungsvorschlag: elegant).

    Irgendwie bin ich jetzt schon satt und nutze den (Ausflugs-)freien Vormittag für eine weitere Schlafensrunde :) :) . Dazu werde ich jetzt auch das Handy in den Flugmodus stellen und sage tschüss bis morgen

    Heute Morgen haben wir pünktlich um 8.00 in

    festgemacht. Heute hatte ich keinen Ausflug gebucht sondern mir vorgenommen einen Bummel durch Kerkyra zu machen. Die Sonne schien und es versprach ein warmer Tag zu werden.

    Es gibt in der Innenstadt gleich beim San Rocco Platz eine Seifenfabrik, die Olivenölseife nach einem alten Familienrezept ohne Zusätze herstellt. Da es mit einem Besuch im letzten Jahr nicht geklappt hatte, bin ich zuerst dorthin gegangen.

    Normalerweise gibt es um 12.00 auch eine Führung, aber heute war ein Filmteam des griechischen Fernsehens da, um eine Dokumentation aufzunehmen, und so fiel sie aus.

    Zumindest konnte ich einen kurzen Blick in den Produktionsraum werfen. Aber auch der Verkaufsraum mit seinen alten Möbeln und der ansprechend präsentierten Seife hat mir sehr gut gefallen

    Da macht das Kaufen gleich noch mehr Spaß :)

    Dann bin ich durch die ziemlich belebte Stadt in Richtung Fußgängerzone gegangen und habe mich treiben lassen

    Das Rathaus

    Mal eine kurze Information zum Hygienekonzept hier an Bord. In Innenräumen gilt Maskenpflicht, die auch streng kontrolliert wird. Die Crew ist angehalten die Passagiere, die keine Masken tragen, anzusprechen. Eine Ausnahme stellt die Show Lounge dar. Dort werden wieder Getränke serviert und es besteht keine Maskenpflicht.

    Die Temperatur wird nicht mehr regelmäßig gemessen sondern nur, wenn - wie in Italien - die Behörden es verlangen.

    Sollte jemand COVID-positiv getestet werden, muss die Person für 5 Tage in ihrer Kabine in Quarantäne gehen und wird dort mit Essen versorgt. Es muss also niemand mehr wegen Corona das Schiff verlassen.

    Überall auf dem Schiff sind Desinfektionsmittelspender, die auch rege benutzt werden.

    Um 16.30 hieß es dann schon wieder Leinen los, und mit drei kräftigen Tönen des Typhoons verabschieden wir uns von diesem hübschen Ort.

    Auf diesem Foto kann man die Stadtmauer recht gut erkennen


    Dann fuhren wir an Perast vorbei, wo im 19. Jh. etliche reich gewordene Kapitäne ihre Villen gebaut hatten

    Vorgelagert ist die kleine künstliche Insel Maria vor dem Felsen, auf der eine kleine Kapelle aus dem Jahr 1630 steht

    Um 19.00 bin ich dann zum (inklusiven) Abendessen in die Bodega Bar gegangen, zu dem man sich vorher anmelden musste wegen der sehr begrenzten Teilnehmerzahl.

    Als Vorspeise gab es Mittelmeertapas :(Makrelensalat, Vitello Tonnato, roher Schinken, Gazpacho sowie 1 Empanada mit Schafskäse gefüllt und Tsatsiki

    Die Suppe: Crème de Ratatouille habe ich ausfallen lassen

    Danach gab es ein Zitronensorbet mit Champagner aufgefüllt. Dieses hatte leider schon den Weg in meinen Magen gefunden, ehe ich daran dachte, es zu fotografieren

    Hauptgang: Rinderfilet mit Rotwein-Balsamico- Sauce, Garnele, Blattspinat und Polenta

    Und der ebenfalls köstliche Nachtisch: Tiramisu, Crema Catalana, Baklava und Pistazieneis

    Ein köstliches Abendessen in angenehmer Atmosphäre

    uschisiggi und alle, die nach Kotor mit dem KF-Schiff fahren,

    hier einige Informationen.

    Das letzte Foto im Post # 137 zeigt in der rechten Bildhälfte den Anleger. Rechts, wo die dicken schwarzen Fender sind, hatten wir festgemacht. Auf der anderen Seite sieht man ein kleines ‚Rettungsboot‘ von der Norwegian Star. Die Tenderboote machen also an dem gleichen Anleger fest. Von dort läuft man nur einen kurzen Weg bis zum Hafenausgang und steht dann an einer stark befahrenen Straße. Um diese zu über- bzw. unterqueren, unbedingt die neue Fußgängerunterführung benutzen. Die ist nicht zu übersehen. Auf der anderen Seite ist dann schon das Stadttor. Ist auch nicht zu übersehen, einfach den Massen folgen. Ab 13.00 war es wirklich merklich ruhiger.

    Es ist auch keine schlechte Idee in Kotor einen kleinen Imbiss einzuplanen. Da Montenegro ja nicht in der EU ist, sind die Handygebühren dort extrem hoch für‘s Telefonieren und Surfen. Da half mir dann während des Mittagessens das kostenlose WLAN des Lokals. Man kann überall mit € bezahlen und bekommt auch € zurück.

    Liebe Grüße Verena

    Kommen wir zu Kotor, das mir trotz der Touristenmassen sehr gut gefallen hat.

    Der Zugang zur Stadt erfolgt durch Tore in der Stadtmauer

    (Der untere Teil des Tores war voller Menschen)

    Es gibt hier schöne Balkone

    Innenhöfe

    und eine romanische Kathedrale, deren Ursprung auf das 12. Jh. zurückgeht und die von innen ganz in Silber und Gold gestaltet ist

    Und es gibt KATZEN. Sie sind hier nicht nur geduldet sondern willkommen, da sie die Stadt frei von Mäusen und Ratten halten

    Tja, und die übrigen Katzenfoto-Dateien sind leider wieder zu groß.

    Nach dem Frühstück startete dann mein Ausflug: Budva und Kotor. Zunächst ging es durch eine grüne ebene Landschaft nach Budva. Das ist insofern interessant, als ein großer Teil des kleinen Landes Montenegro aus bis zu 2500 m hohen Bergen besteht.

    Die kleine Altstadt bietet einige hübsche An- und Ausblicke

    Eine römisch-katholische Kirche

    und eine griechisch-orthodoxe

    Wahrscheinlich empfinden jetzt einige von Euch beim Anschauen der Fotos das gleiche wie ich gestern: ganz nett, aber irgendwie immer das gleiche….

    Deshalb mein Fazit: Budva lohnt sich eher nicht, zumal der neue Teil mit riesigen Hotelbauten ziemlich gruselig ist.

    Jetzt ist mein Akku gleich leer. Der (schönere) Gang durch Kotor folgt dann später.

    Während ich in meinem Lieblingslokal in Kerkyra mit Blick auf das Wasser und die alte Burg sitze und auf frisch gegrillte Sardinen warte (so was kann kein Kreuzfahrtschiff),

    will ich die Zeit nutzen, schonmal erste Bilder von gestern einzustellen.

    Um 5.30 klingelte der Wecker, und schon kurz darauf bin ich auf Deck 9 gegangen, um die Einfahrt in den 30 km langen Fjord von Kotor mitzuerleben. Es hat sich gelohnt, seht selbst:

    Die engste Stelle, 330 m breit

    Kotor ist erreicht

    Liebe annchristin ,

    ganz lieben Dank, dass Du mit Deinem Bericht meine Erinnerungen an meinen Urlaub, der so lange zurückliegt, wieder aufgefrischt hast. Deine vielen schönen Fotos haben dazu beigetragen, dass ich mich gut in die damalige Zeit zurück versetzen konnte. Und was bestimmt nicht für viele Ziele zutrifft: viel hat sich nicht geändert seit damals. Bestimmt sind die Unterkünfte komfortabler geworden, aber Tiere und Natur sind immer noch gleich faszinierend. Wir sind übrigens damals auf einem umgebauten Fischkutter von Insel zu Insel gefahren.

    Ich bin gerne mit Dir gereist.

    VG Verena

    Heute sind wir in Kotor. Und da Montenegro nicht zur EU gehört, kann ich mein Datenvolumen hier nicht nutzen. So gönne ich mir denn ein lokales Bier, um die restlichen Fotos von gestern nachzureichen.

    Zunächst bin ich von der Altstadt in die Neustadt gegangen, die mit großen und ausladenden Häusern aufwartet.

    In der Fußgängerzone gab es dann zwei Straßen mit den Ladenketten, die man in jeder größeren Stadt findet und auch etliche Luxusshops. Nix für mich, da bin ich bald wieder umgedreht, habe noch diesen netten Zeitgenossen fotografiert und habe mich durch die engen Gassen der Altstadt auf den Rückweg zum Schiff gemacht.

    Als plötzlich ein ohrenbetäubender Lärm über mir ertönte, den ich erst garnicht orten konnte. Dann sah ich ein Kampfflugzeug über uns hinweg fliegen. Bange Gedanken gingen mir durch den Kopf, bis dann weitere Flugzeuge im Formationsflug über uns hinweg donnerten: es war eine Flugshow der italienischen Luftwaffe zu Ehren des heiligen Nikolaus, dessen Fest von heute bis Sonntag gefeiert wird. Für mich eine verstörende und gleichzeitig ambivalente Erfahrung: der Krieg in der Ukraine war plötzlich wieder ganz nah. Andererseits hat mich die Präzision, mit der die Flugzeuge nebeneinander geflogen sind, auch fasziniert. Obwohl der Kopf immer etwas anderes gesagt hat ….

    So, damit verabschiede ich mich für heute. Das Internet hier ist zu langsam für weitere Fotos. Die kommen dann morgen.

    Nachmittags bin ich dann vom Schiff nach Bari reingelaufen. Die Altstadt ist wirklich sehenswert: ein Gewirr enger Gassen, in denen sich das Leben wie eh und je abspielt

    Die Kirche St. Nikolaus, der Schutzpatron der Stadt

    Orchiette werden hier jeden Tag frisch hergestellt und vor der Haustür zum Kauf angeboten

    Nach dem Abendessen kommt vielleicht noch ein kleiner Nachschlag, wenn ich dann noch Internet habe. Sonst morgen.

    So, nun geht’s weiter mit der Fahrt nach Alberobello. Bei uns im Bus saßen 37 Personen, alle brav mit MNS. Wir fuhren gut 1 Stunde. Vorbei an Weinanbaugebieten, großen Olivenplantagen und Kirschbäumen. Jetzt im Frühling blüht es natürlich sehr üppig: gelbe kleine Margeriten und leuchtend roter Mohn - eine Augenweide :love:

    Leider hatte sich der Himmel inzwischen zugezogen, und deshalb sehen die folgenden Fotos von Alberobello ein wenig farblos aus. Es gibt einige hundert Häuser und eine Kirche mit einem Trullidach

    Dieser Baustil stammt übrigens original nicht von hier, sondern es gab ihn vorher schon in der Türkei und in Griechenland. Die Häuser und auch das Dach wurden ohne Mörtel gebaut

    Hier ist die Kirche, die auch von innen ganz hübsch anzusehen war

    Viele Trullis sind heute Läden